Tourguide schwimmt mit Löffeln in der Hand hinter Delfinen. Angelina R. und Christian R. berichten geschockt von einer 2 tägigen Bootstour im Juni 2015, die sie über FTI-Touristik gebucht hatten: "Massentourismus auf Kosten der Delfine!"

Die Delfine werden massiv durch Einkreisen und Ausbremsen von Schlauchbooten (Zodiac) bedrängt. Auf vorhergehende Nachfrage bei unserem Reiseleiter über den genauen Ablauf, wurde uns mehrmals versichert dass sich max. 1-2 Boote in der Bucht befinden. Bei unserer Ankunft waren bereits 10 Boote in der Bucht und weitere kamen hinzu!

Wild strampelnde Touristen im Wasser, pfeifende u. laut rufende Guides über Wasser und hin und her flitzende Motorboote, die den Tieren den Weg abschneiden und diese zwangsläufig zu den Menschen gedrängt werden! Dieser Ausflug wird in jedem Hotel als 1 oder 2 Tagesreise angeboten.

Die Touristen werden bewusst getäuscht!
Ihnen wird vorgetäuscht, dass SIE ganz alleine mit den Tieren schwimmen! Ihnen werden wunderschöne Bilder gezeigt, allerdings sollten sie sich vor Augen halten, dass dieses Zusammentreffen niemals freiwillig passiert!

Massentourismus auf Kosten der Delfine und der Natur!
"Dolphin House" ebenfalls ein beliebtes Ausflugsgebiet wurde über viele Jahre hinweg ebenfalls ausgebeutet. Die Tiere wurden verdrängt und sind dort nicht mehr anzutreffen!

Fazit: wir sind sehr traurig über den Ablauf und das respektlose Verhalten der Veranstalter gegenüber den Tieren. Wir nehmen der Natur und den Tieren zu liebe künftig Abstand von Bootsausflügen dieser Art.

Die Einheimischen werden mit einem Hungerlohn abgespeist
Wir bedauern es sehr, dass wir auf die Verkaufsverkaufsveranstaltung von FTI und Schauinsland-Reisen hereingefallen sind! Offiziell eine " Info und Begrüßungsveranstaltung" für jeden Neuankömmling. Allgemeine Informationen über Hotel, Land und Leute haben wir nicht erhalten. Es ging ausschließlich darum, Ausflüge, hauptsächlich Sataya zu verkaufen, unter der Voraussetzung, diese seien nur begrenzt buchbar und schnell ausgebucht! An jeder Ecke, Strand etc. werden die Reisen kostengünstig angeboten!

Die Ausflüge werden billig verkauft ohne Rücksicht auf Einheimische die billig entlohnt werden (Beispiel: Video 30 €, davon 26 € an FTI), Tiere und Natur (Getränke in Plastik, Fäkalien die ins Meer geleitet wurden, kamen uns am nächsten Tag beim Schnorcheln entgegen).

 

Hinweis: FTI als "delfinfreundlich" ausgezeichnet
Seit November 2013 wirbt FTI mit einer Auszeichnung als "delfinfreundlicher" Reiseveranstalter, weil es als auf die Bewerbung von Delfin- und Walshows in Freizeitparks und Hotels verzichtete. Diese "Auszeichnung" ist angesichts der anhaltenden, katastrophalen Bedingungen unter denen FTI-Touristen auf Delfinhetzjagden im Roten Meer geschickt werden, mehr als zynisch und nach unserer ein typischer Fall von Greenwashing.
GRD-Presse, Juni 2015

Ferdinand-Destiny braucht Hilfe

Unterwasseraufnahme des Hurghada Patendelfins Ferdinand-Destiny, die schräg in der Wassersäule steht, ihr Baby FRODO schwimmt dicht über ihr.

Ferdinand-Destiny überlebte 2001 einen Haiangriff. Schwer verwundet suchte sie Schutz bei Tauchern. Erst als die Wunden heilten, kehrte sie zu ihrer Gruppe zurück, doch ihr Interesse an Menschen blieb. Mit 14 bekam sie 2012 ihr erstes Kalb: Frodo.

⇒ Patenschaft für Ferdinand (Rotes Meer/Ägypten) ⇒ Patenschaft verschenken