Koreanischen Wissenschaftlern des Walforschungsinstituts ICR ist es erstmals gelungen, eine Gruppe Gemeiner Delfine beim Versuch zu filmen, einem verletzten Artgenossen zu helfen und das Leben zu retten.

Die Wissenschaftler filmten eine Gruppe von ca. 20 Gemeinen Delfinen (Delphinus delphis) im Japanischen Meer die versuchte, einen verletzten Delfin, der seine Brustflossen nicht mehr bewegen konnte und zu ertrinken drohte, an der Wasseroberfläche zu stabilisieren und zu stützen, damit er atmen kann. Leider waren die Anstrengungen vergebens, nach einer Stunde sank das verletzte Tier und verschwand im Meer.

"Es ist das erste Mal, dass ein Delfin vor laufender Kamera an einer natürlichen Todesursache gestorben ist und das erste Mal, dass wir filmen konnten, wie seine Artgenossen versuchten, ihm das Leben zu retten", berichtet einer der koranischen Forscher.

Berichte über derartige Rettungsaktionen bei Großen Tümmlern oder auch Trauerverhalten bei Rauzahndelfinen (Steno bredanensis) gab bereits häufiger, jedoch ist dies der erste Fall, der auch gefilmt werden konnte.
Quelle: Spiegel Online

Bold braucht Hilfe

Peru Patendelfin BOLD schwimmt als kleines Delfinbaby ganz dicht an der Seite seiner Mutter und streckt gerade seine Schnauze aus Wasser.

Bold bedeutet kühn, dreist, und genauso benahm er sich bei den ersten Beobachtungen in der Supay-Bucht vor 10 Jahren. Bold war ein unerschrockenes Junges, das dem Rest der Gruppe voraus schwamm. Heute ist Bold erwachsen.

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Indopazifischer Großer Tümmler. Foto: DWA / Angela Ziltener