Getötete Haie und Teile von Haikörpern stapeln sich in einem großen FassSeit vielen Jahren warnen Meeresschützer vor der massiven Überfischung großer Haiarten, meist mit relativ wenig Erfolg - die eleganten Knorpelfische haben leider eine schlecht Lobby.

Selbst wenn gravierende Auswirkungen Hai-Überfischung auf das Ökosystem bekannt werden, hat dies kaum ein Umdenken zu Folge.

Wissenschaftler von der Dalhousie-Universität im kanadischen Halifax konnten durch die Auswertung von über einen Zeitraum von 35 Jahren geführten Statistiken nachweisen, dass es im Nordatlantik einen direkten Zusammenhang zwischen der Überfischung großer Haiarten und dem Rückgang von Muschelpopulationen an der nordamerikanischen Ostküste gibt.

Mit dem vom Menschen verursachten Rückgang der großen Haiarten, gewinnen deren Beutetiere, kleinere Haiarten aber auch Rochen, die Überhand, was wiederum deren Beutetiere wie Muscheln in Bedrängnis bringt. Eine Kettenreaktion, das Dilemma wird ans schwächste Glied weitergereicht mit der Folge, dass das gesamte Ökosystem aus den Fugen gerät.

Seit 1970 sinken die Bestände vieler großer Haiarten, zum Teil derart stark, dass es verwundert, dass sie den Raubbau überhaupt überlebt haben. So sollen die Bestände der Bullenhaie und der Glatten Hammerhaie bereits um 99 Prozent zusammengeschmolzen sein.

Haie sterben dabei nicht nur als sinnloser Beifang in der industriellen Fischerei, sonder werden vielerorts ganz gezielt befischt wegen ihres Fleisches und ganz besonders wegen der heiß begehrten Haiflossen, die sich besonders im wirtschaftlich aufstrebenden China großer Beliebtheit erfreuen und die sich – trotz zum Teil horrender Preise für Haiflossensuppe – immer mehr Chinesen leisten können.

Einer der Hauptprofiteure des Niedergangs der großen Haiarten ist der Kuhnasenrochen, dessen Population jährlich um acht Prozent zulegt. Man schätzt, dass über 40 Millionen heute im Bereich der Ostküste Nordamerikas leben. Zur Lieblingsspeise der bis zu zwei Meter langen Rochen zählen Muscheln.

Und so verwundert es nicht, dass es zum Beispiel an der Küste von North Carolina nur noch so wenig Muscheln gibt, das sich die Muschelernte nicht mehr lohnt.
© U. Karlowski
© Foto: Fiona Ayerst/Marine Photobank

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