Glasklares Wasser einer einsamen flachen Bucht mit sandigem Meeresgrund, umrahmt von grün bewachsenen wenig hohen Felsen.Es scheint ein Faible von aus dem Amt scheidenden US-Präsidenten zu sein, ökologisch bedeutende Fußabdrücke im Meeresschutz zu hinterlassen.

So hat US-Präsident Barack Obama angekündigt, das einst von seinem Vorgänger eingerichtete, in der Nähe von Hawaii im südzentralen Pazifik gelegene Pacific Remote Islands Marine National Monument Schutzgebiet um fast das Neunfache auszuweiten. Es wäre damit das größte Meeresschutzgebiet der Welt.

Obama macht seinen bedeutsamen Wurf im Meeresschutz bereits zur Mitte seiner letzten Amtszeit, während es bei George W. Bush eine der letzten Amtshandlungen war. Er hatte im Januar 2009 das damals weltweit größte Meeresschutzgebiet (MPA) rund um US-Besitzungen im Südpazifik errichtet.

Bush stellte ein Gebiet von der Größe Spaniens unter Schutz
Zu den von Bush eingerichteten drei Reservaten mit einer Fläche von 500.000 km2 gehören neben dem Pacific Remote Islands Marine National Monument das Marianas Trench Marine National Monument und das Rose Atoll Marine National Monument. Das Schutzgebiet umfasst damit auch den 2400 km langen Marianengraben mit dem tiefsten Punkt der Erde, Inseln der Nördlichen Marianen, das Rose-Atoll in Amerikanisch-Samoa und eine Kette abgelegener Inseln im Zentralpazifik, die sogenannten Remote Islands.

Obama übertrumpft Bush
Das für den Erhalt der Biodiversität in den Meeren erfreuliche Muskelspiel der beiden US-Präsidenten führt dazu, dass das Schutzgebiet "Pacific Remote Islands Marine National Monument" jetzt von derzeit knapp über 225.000 km2 auf eine Größe von mehr als zwei Millionen Quadratkilometer ausgedehnt werden soll.

Millionen für den Meeresschutz
Schattenhaft im tiefen Abendrot versinkende Küstenlinie. Als flankierende Maßnahmen will die US-Regierung zusätzlich noch umgerechnet gut 75 Millionen Euro für den Schutz der sensiblen Küstenregionen bereitstellen.

Der entsprechende Erlass könnte bereits Ende 2014 in Kraft treten, falls der zu erwartende Widerstand der Fischereilobby das Ganze nicht doch noch zu Fall bringt. Erst vor Kurzem hatte die industrielle Fischerei eine schmerzhafte Niederlage verkraften müssen, als die Regierung des Inselstaats Kiribati bekannt gab, in der über 408.000 km2 umfassenden Phoenix Islands Protected Area (PIPA), ab Januar 2015 jegliche kommerziellen Fischereiaktivitäten zu verbieten.

Damit wird eines der größten Meeresschutzgebiete der Welt zur "No Take Zone". PIPA ist ungefähr so groß wie Kalifornien.
U. Karlowski, Juli 2014

Nama braucht Hilfe

Peru Patendelfin NAMA taucht gerade vor einem anderen Delfin ab, gut zu erkennen ist der mit vielen Kerben gezeichnete rückwärtige Teil ihrer Finne.

Nama wurde 2006 erstmals identifiziert. Nama hat mehrere Kerben und zwei auffällige Narben in der Finne. Nama hält sich von Booten fern.

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Indopazifischer Großer Tümmler. Foto: DWA / Angela Ziltener

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