Ein Atlantischer Fleckendelfin pflügt ganz knapp unter der Wasseroberfläche durch eine Welle.Nach Informationen unserer US-Partnerorganisation Earth Island Institute (EII) wurden von den Bewohnern der Salomoninseln weder 2014 noch 2015 Delfine gejagt. Anders lautende Meldungen entsprechen nicht den Fakten!

Das EII hatte 2010 auf den Salomoninseln ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem Dörfer finanzielle Ausgleichszahlungen erhalten, wenn sie die traditionelle Jagd und den Fang von Delfinen für Delfinarien einstellen.

Mit den Hilfsgeldern sollten beispielsweise Projekte für alternative Einkommensquellen und Infrastrukturverbesserungen gefördert oder Schulgeld für Kinder bezahlt werden.

Früher wurden jedes Jahr Tausende Delfine getötet
Seit Jahrhunderten dienten Große Tümmler, Zügeldelfine und Ostpazifische Delfine auf den Salomonen als Nahrungsquelle und ihre Zähne als Zahlungsmittel. In der von Januar bis März dauernden Jagdsaison wurden früher Tausende von ihnen getötet.

Bewohner der Provinz Malaita behaupteten Ende 2012, das EII halte einen Teil der zugesagten Gelder zurück, während nach Auskunft des EII die Mittel an das verwaltende Organ gegangen, aber von dort nicht weitergeleitet worden seien. Als Vergeltungsakt für vermeintlich entgangene Gelder fingen die Bewohner 2013 wieder mit der Delfinjagd an. Allerdings wurden seit 2014 bis zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Delfine getötet.
GRD-Presse, Mai 2015

Vitali-Pal braucht Hilfe

Peru Patendelfin VITALI-PAL steht bei einem seiner gewaltigen Sprünge fast senkrecht in der Luft, , im Hintergrund ist eine Häuserzeile der Stadt Paracas zu erkennen.

Vitali-Pal ist ein sehr kräftiger, männlicher Delfin, der gerne große Sprünge macht. Er wurde jedoch länger nicht mehr in der Paracas-Bucht gesichtet.

⇒ Patenschaft für Vitali-Pal (Paracas/Peru) ⇒ Patenschaft verschenken

Ihre Hilfe für bedrohte Delfine

Ein kleiner Delfin blickt uns neugierig an.

Delfine suchen Freunde!

Indopazifischer Großer Tümmler. Foto: DWA / Angela Ziltener