Logo des Symposiums MIREMAR.Nach Schätzungen von Experten wurden unmittelbar nach dem II Weltkrieg von den Alliierten zwischen 400.000 und 1,3 Mio. Tonnen Altmunition in Nord- und Ostsee versenkt. Neben TNT enthalten die Rüstungsaltlasten auch Schwermetalle und tödliche Nervengase.

Im November 2010 veranstalteten NABU, GRD und GSM den internationalen Kongress MIREMAR (Minimizing Risks for the Environment in Marine Ammunition Removal in the Baltic and North Sea) zur schonenden und damit die Umwelt weniger belastenden Beseitigungsmaßnahmen von Munition in Nord- und Ostsee.

Die Konferenz knüpfte an eine Veranstaltung aus dem Jahr 2007 in Kiel an, bei der erstmals auf die Gefahren von Altmunition aufmerksam gemacht und neue Methoden zur Beseitigung diskutiert wurden. Diese sind bereits die Grundlage für aktuelle Versuche in der Kieler Außenförde, mit Hilfe mit Blasenschleiern Meeressäugetiere vor Sprengungen zu schützen.

Wir fordern die Bergung und Vernichtung der Altmunition an Land und für Fälle, in denen dies nicht möglich ist, die Durchführung effektiver Lärmminderungsmaßnahmen, damit sichergestellt ist, dass Meeressäugetiere nicht zu Schaden kommen.

⇒ Konferenz umweltfreundliche Munitionsbeseitigung in der Nord- und Ostsee (MIREMAR)

Buchvorstellung: Gefährliche Strandfunde

Buch Gefährliche Strandfunde für 7,90 € im GRD-Delphin-Shop.Urlauber finden nicht nur Muscheln und Fossilien am Strand. Immer häufiger kommt es an den Küsten zu Unfällen mit Munition, etwa wenn vermeintliches Bernstein aufgesammelt wird. Ob Phosphorstücke, Sprengstoffreste oder Senfgasbrocken - in einem neu erschienenen Buch klären Experten auf.

Wissens- und Beachtenswertes rund um Munitionsfunde
allergy is an abnormal reaction of your immune system to the antibiotic Generic imitrex buy online. prescribed for treating various bacterial infections.The general concensus on therapeutic doseage equivalency among benzodiazepines is as follows: .5mg 1 Ativan .5 klonopin 10 Valium or ativan , yellow Erowid and ambien nezeljena dejstva can you get high off of zolpidem tartrate 10 yellow can be taken with morphine. Die GRD hat sich in den letzten Jahren verstärkt der Problematik der Rüstungsaltlasten in Nord- und Ostsee gewidmet, vor den Gefahren gewarnt und eine bessere Information der Bevölkerung eingefordert. Nun liegt diese in Form eines kompakten und preiswerten Taschenführers vor, der - von ausgewiesenen Sprengstoff-Experten, Biologen und Geologen verfasst - Touristen an der Küste, aber auch Einheimische vor Ort über die latente und vielfach noch totgeschwiegene oder zumindest abgewiegelte Gefahr sachbezogen aufklärt.

Auf 95 Seiten, die mit Fakten und praktischen Verhaltensregeln kompakt angefüllt und dabei reichhaltig illustriert sind, erfahren interessierte Leserinnen und Leser alles Wissenswerte über das unheimliche Erbe vor allem des 2. Weltkrieges.

Dabei geht es um eine auch gebietsbezogene Aufklärung, nicht um Panikmache, denn auch heute noch kann man einen Urlaub an Nord- und Ostsee gefahrlos genießen, wenn man sich bei den seltenen, aber möglichen Munitionsfunden richtig verhält: Wie sehen die gefährlichen Funde aus und welche Gefahren gehen von ihnen aus? Welche Verwechselungsgefahr besteht mit harmlosen Funden? Was kann und muss ich im Ernstfall tun? Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen gibt es?

Herausgegeben von Frank Rudolph. Mit Beiträgen von Claus Böttcher, Tobias Knobloch, Sven Koschinski, Ingo Ludwichowski, Frank Rudolph, Jens Sternheim und Uwe Wichert. Erschienen bei Wachholtz-Kompakt.

⇒ Gefährliche Strandfunde für 7,90 € im Delfpn-Shop bestellen

 

Hintergrundinformationen

Munition im Meer ist eine tickende Zeitbombe, die erhebliche Auswirkungen auf die Meeresumwelt, Fischerei, den Tourismus und die Schiffssicherheit hat. Es gilt Sprengungen im Meer so weit wie möglich zu vermeiden. Alternative Bergtechniken müssen eingesetzt und weiter entwickelt werden. Dafür setzen wir uns ein!

Presse

Politik

Fachinformationen

  • Auswirkung von Sprengungen auf Meeressäugetiere, Minderungsmaßnahmen und neue Techniken zur Vermeidung
    Präsentation von Dipl. Biol. Sven Koschinski / Fa. Meereszoologie, Nehmten, v. 15.01.2013 ⇒ PDF
  • Methods for a Cetacean-friendly Removal of Explosives as Alternatives to Blasting Bericht für die 61. IWC-Tagung v. S. Koschinski u. K.-H. Kock, gefördert vom BMELV ⇒ PDF
  • Bericht über die Begleituntersuchungen zur Munitionssprengung in der Ostsee vom 17.02.2009 ⇒ PDF
  • Munitionsversenkungen durch die Bundesrepublik Deutschland: Legende oder Wirklichkeit? S.Nehring aus WATERKANT (4/2008) ⇒ PDF
  • Sven Koschinski: "Rüstungsaltlasten gefährden Ostsee-Schweinswale" aus "Betrifft: NATUR 1/07" (NABU-SH) ⇒ PDF
  • "Sprengung von Munitionsaltlasten in der Ostsee" Hintergrundinformationen der GRD v. Nov. 2006 ⇒ PDF
  • Vorkommen und Schutz von Schweinswalen in den Territorialgewässern Mecklenburg-Vorpommerns
    Zusammenstellung von C. Herrmann, LUNG MV ⇒ PDF
  • Beseitigung von Kampfmitteln in Mecklenburg – Vorpommern Munitionsbergungsdienst Mecklenburg-Vorpommern (MBD) -Jahresstatistik 2007: Für das Frühjahr 2008 sind Versuche zur Verminderung der Unterwasserschall-Emissionen sowie alternativen Methoden zur sicheren Entschärfung unter Wasser vorgesehen. ⇒ PDF
  • Die "Deutschland-Wale": Forschungsprojekt will Schweinswale in der Ostsee retten - Pressemitteilung vom 29.03.2007: Nach Ansicht des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) bilden die sehr selten gewordenen innerbaltischen Schweinswale eine eigenständige, stark bedrohte Ostsee-Population ⇒ PDF
  • Franz Hofmann, Kapiänleutnant (W) a.D., Geesthacht: Kampfmittelbeseitigung in Schleswig Holstein (1956) Ein historisches Dokument von 1956 aus: Explosivstoffe 4, S. 584 - 589 ⇒ PDF
  • Radiological, Chemical, and Environmental Health Assessment of the Marine Resources of the Isla de Vieques Bombing Range, Bahia Salina del Sur, Puerto Rico Prepared by: James V. Barton, President Underwater Ordnance Recovery, Inc. / Dr. James W. Porter, Professor Institute of Ecology University of Georgia ⇒ PDF
  • Illustration of Movement and Spread of Explosive Compounds Through the Vieques Coral Reef Ecosystem Prepared by: Dr. James W. Porter and Ms.Cecilia Torres; Institute of Ecology, University of Georgia, Athens, GA 30602 (Drawn by Ms.Wendy Giminski) ⇒ PDF
  • Bewertung monocyclischer Nitroverbindungen (u.a. TNT) und ihrer Abbauprodukte im Trinkwasser, Empfehlung des Umweltbundesamtes ⇒ PDF
  • Neue Trinkwasser-Leitwerte für monocyclische Nitroverbindungen (u.a. TNT). Von K.-M. Wollin und H.H. Dieter  / Bundesgesundheitsbl-Gesundheitsforsch-Gesundheitsschutz 2005 · 48:1289-129 - Online publiziert: 13.10.2005 ⇒ PDF
  • Review of new information on pollution, and disturbance: Military, including munitions - Mitigating the impact of detonating unexploded ordnance in the Baltic Sea - an example from the "marine area of the eastern Kiel Bight" protected under the EC Habitats Directive / Dokumentation für das 14. Treffen des ASCOBANS-Advisory-Committee (2007) ⇒ PDF
  • Baltic Time Bomb - Ticking Away
    Review of new information on pollution, underwater sound and disturbance: Military, including munitions. Dokumentation für das 14. Treffen des ASCOBANS-Advisory-Committee (2007) ⇒ PDF
  • Umweltbelastung durch Explosivstoffe in der Ostsee - Wehrtechnische Dienststelle für Schiffe und Marinewaffen (WTD 71) - Bundesinstitut für chemisch technische Untersuchungen beim Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BICT) ⇒ PDF
  • Ermittlung der Dämpfung der Stoßwelle einer Unterwasserdetonation kleiner Ladungen beim Durchlaufen eines Blasenschleiers. Ältere Blasenvorhangstudie / Untersuchung der Wehrtechnischen Diensstelle für Schiffe und Marinewaffen (WTD 71) zur Gefährdung von Schweinswalen v. 22.08.1997 | WTD 71-450-13/97 ⇒ PDF
  • Case Study : Munitions Dumping at Beaufort's Dyke - Munitionsaltlasten im Beaufort's Dyke - Firth of Clyde (Westküste von Schottland, Publikation des Fisheries Research Service, Aberdeen ⇒ PDF
  • Analysis of Explosions in the BGS Seismic Database in the Area of Beaufort's Dyke, 1992-2004: Analyse von Selbstdetonationen von Munitionsaltlasten im Beaufort's Dyke - Firth of Clyde (Westküste von Schottland, Nordsee) British Geological Survey; Seismology & Geomagnetism Programme, Commissioned Report CR/05/064 von G. Ford, L. Ottemöller, B. Baptie ⇒ PDF

Maja braucht Hilfe

Peru Patendelfin MAJA schaut gerade so mit einem Auge aus dem Wasser, ihr Baby schwimmt auf Höhe der Rückenfinne direkt neben ihr.

Maja ist ein großes Weibchen, das 2006 erstmals mit einem Baby in einer Gruppe mit Longscar und Trinity gesehen wurde. Sie verschwand 2007 und tauchte erst 2011 mit einem neuen Jungtier wieder auf.

⇒ Patenschaft für Maja (Paracas/Peru) ⇒ Patenschaft verschenken

Ihre Hilfe für bedrohte Delfine

Ein kleiner Delfin blickt uns neugierig an.

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