Vor der Küste von Bunbury in Westaustralien lebende Indopazifische Große Tümmler (Tursiops aduncus) wenden eine ganz besondere Technik an, um große und wehrhafte Oktopusse zu erbeuten.

Sie schlagen die Krake mehrfach kräftig auf die Wasseroberfläche oder schleudern sie wiederholt einige Meter weit durch die Luft, bis der Tintenfisch sein Bewußtsein und damit seine Verteidigungsmöglichkeiten verliert.

Ohne den Einsatz dieser Technik ist die Jagd auf die Kopffüßer für die Delfine lebensgefährlich. Über ihre verblüffenden Forschungsergebnisse berichten die australischen Biologen im Fachblatt "Marine Mammal Science".

Es scheint es sich um ein erlerntes und tradiertes Verhalten zu handeln. Die meist weiblichen Krakenjäger werden in der Regel gemeinsam mit Delfinen angetroffen, die diese Technik ebenfalls beherrschen.

 

⇒ Kraken-Jäger gehen sehr grob zu Werke – Aus gutem Grund

 

 

 

 

Ein Charaktervoller braucht Hilfe

Zwei Große Tümmler schwimmen, von dem größeren Tier ist nur ein Teil der Finne sehen, davor hebt ein kleinerer gerade den Kopf aus dem Wasser.

Große Tümmler (Tursiops truncatus) kommen vor La Gomera am häufigsten vor. Die Kanaren-Population wird auf 300-400 Tiere geschätzt. Ihr Verhalten gegenüber Booten variiert von scheu bis neugierig, Jungtiere sind oft recht vorwitzig.

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Indopazifischer Großer Tümmler spielt mit einem Kugelfisch.

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