Die Regierung von Neuseeland hat die Einrichtung eines riesigen Meeresschutzgebiets angekündigt. Die "Kermadec Ocean Sanctuary" genannte Meeresregion umfasst eine Fläche von 620.000 km² und ist damit größer als das territoriale Frankreich. In der noch weitestgehend unberührten Region sind für die Meeresumwelt negative Aktivitäten wie Fischfang und die Suche nach Bodenschätzen verboten.

In den Gewässern rund um die im südwestlichen Pazifik gelegenen, unbewohnten Kermadecinseln leben zahlreiche seltene und bedrohte Arten, darunter mindestens 35 Delfin- und Walarten, Meeresschildkröten und Vögel. Der im gesamten Südpazifik beheimatete Kermadec-Sturmvogel ist nach diesen Inseln benannt und kann in den Gewässern rund um die Inselgruppe ganzjährig beobachtet werden. Regierungschef John Key stellte die Pläne Ende September am Rande einer UN-Vollversammlung in New York vor.

Offensichtlich überrascht wurde die Fisch- und Bergbauindustrie Neuseelands, der keinerlei "Vorwarnung" gegeben wurde.
GRD-Presse, 05.10.2015

Karte der Kermadec Inseln bei Neuseeland

Nama braucht Hilfe

Peru Patendelfin NAMA taucht gerade vor einem anderen Delfin ab, gut zu erkennen ist der mit vielen Kerben gezeichnete rückwärtige Teil ihrer Finne.

Nama wurde 2006 erstmals identifiziert. Nama hat mehrere Kerben und zwei auffällige Narben in der Finne. Nama hält sich von Booten fern.

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Indopazifischer Großer Tümmler spielt mit einem Kugelfisch.

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