Der Schnabelwal in der Ostsee im Sprung.Der Schnabelwal, der seit einigen Wochen die Ostseeküste nahe Wismar unsicher machte, hat vermutlich nicht überlebt. Das 4 Meter lange Tier war Ende September in der Wohlenberger Wiek gestrandet und von Anglern wieder zurück ins Wasser gehievt worden. Wissenschaftler vom Meeresmuseum Stralsund haben ihn eindeutig als Sowerby-Zweizahnwal (Mesoplodon bidens) identifiziert, eine im Nordatlantik lebende Art, die hauptsächlich von Strandungen bekannt ist.

Am Morgen 23.10.2015 wurde nun ein Schnabelwal an der schwedischen Küste bei Karlskrona tot angespült. Harald Benke, Direktor des Deutschen Meeresmuseums Stralsund, sagte, dass die ersten äußeren Merkmale des toten Tieres identisch mit dem Wal aus der Wohlenberger Wiek seien. Die Todesursache des ist noch unklar. Der Kadaver des soll jetzt im Naturhistorischen Museum in Stockholm untersucht werden.

Die letzten Lebendsichtungen des Schnabelwals, die dem Meeresmuseum gemeldet wurden, stammten vom 17. und 18. Oktober, als er mehrfach nahe der Insel Poel gesehen wurde. Dann hatte er wohl den Weg in tiefere Gewässer Richtung Nordatlantik gefunden, es dann leider aber doch nicht mehr dorthin geschafft. Um den Weg wieder den Nordatlantik und tiefere Meeresbereiche mit ausreichender Nahrung zu finden, hätte die junge Walkuh durch die enge Beltsee und den Kattegat in Richtung Skagerrak schwimmen müssen.

In der deutschen Ostsee wurde diese Walart laut Dr. Harald Benke, dem Direktor des Deutschen Meeresmuseums, bislang erst einmal entdeckt: 1913 hatte man auf der Greifswalder Oie ein totes Tier gefunden. Immer wieder taucht der Wal in diesem Teil der Wismarer Bucht auf. Unserer Unterstützerin Birgit Ischner gelang dieses Foto, als er in Küstennähe aus dem Wasser sprang.

Ob er den Weg aus der Bucht zurück in die tiefere Ostsee findet ist ungewiss. Das Meeresmuseum denkt über Rettungsversuche nach.

Das Meeresmuseum bittet alle Strandgänger, Wassersportler oder Kapitäne, sich zu melden, sobald der Wal gesichtet wird. Aktuelle Meldungen und weitere Fotos gibt es auf dem Schnabelwal-Blog des Deutschen Meeresmuseums:
Ulirke Kirsch, 14.10.2015

⇒ Sowerby-Zweizahnwal in der Wohlenberger Wiek

Der Ostsee-Schnabelwal springt nahe der Küste hoch in die Luft.

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