Der Mosambik-Patendelfin HERME ist ein Chinesischer Weißer Delfin, auch Buckeldelfin genannt. Hier springt er mit halbem Köper aus dem Wasser, an seiner Finne perlt viel Wasser herunter.Ob Robben, Wale oder Delfine: Die Artenvielfalt von Meeressäugetieren ist vor allem in der gemäßigten Zone der Südhalbkugel hoch – und daran wird auch der Klimawandel in den kommenden 40 Jahren wahrscheinlich wenig ändern.

In Hinblick auf die verschiedenen Arten ist das Bild uneinheitlich: Während es für knapp die Hälfte durch den Verlust von Lebensraum enger werden könnte, vergrößern sich die Verbreitungsgebiete der anderen Hälfte um bis zu 40 Prozent.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die ein Forscherteam um die Meeresbiologin Dr. Kristin Kaschner, Gastwissenschaftlerin am Institut für Biologie I der Universität Freiburg, in dem Internet-Fachportal PlosOne veröffentlicht hat.

Am stärksten beeinflusst der Klimawandel die derzeit vergleichsweise artenarmen Polarregionen, in denen gebietsweise ein Verlust von mehr als 80 Prozent der ursprünglichen Arten zu erwarten ist. Gleichzeitig könnte sich die Artenvielfalt dort mehr als verzehnfachen, weil Meeressäuger aus subpolaren und gemäßigten Gebieten zuwandern.

Auch in tropischen Gewässern steht ein Artenverlust bevor, jedoch in geringerem Ausmaß.

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BO braucht Hilfe

Unterwasseraufnahme des Mosambik Patendelfins BO, der von links ins Bild schwimmt.

Bo ist ein Weibchen. Sie wurde Anfang März 1999 identifiziert und stand damals kurz vor der Geschlechtsreife. Inzwischen hat Bo zwei Junge: Thai, ein 2004 geborenes Weibchen und die 2009 geborene Bella.

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