Geretteter Delfin wird transportiert und mit Wasser gekühlt.Deutsche Küstengebiete scheinen bei Großen Tümmlern derzeit recht beliebt zu sein. Nicht nur bei den beiden zutraulichen Ostsee-Tümmlern, die seit einigen Tagen für viel Aufmerksamkeit in der Flensburger Förde sorgen. Jetzt geriet auch noch ein Großer Tümmler vor der Nordseeinsel Amrum zwar nicht in Seenot, aber in Gefahr zu stranden.

Eine Strandspaziergängerin hatte beobachtet, wie der Delfin auf der dem Festland zugewandten Wattseite der Insel immer weiter Richtung Strand schwamm, und alarmierte sofort die für derartige Ereignisse zuständigen Seehundjäger. Diese konnten dem Tier aber nicht helfen.

Schließlich kamen Seenotretter des Seenotkreuzers "Ernst Meier-Hedde" der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zu Hilfe, um den offensichtlich orientierungslosen Delfin aus seiner ebenso misslichen wie gefährlichen Lage zu befreien, und transportierten ihn, fixiert auf einer Trage an Bord des Tochterbootes "Lotte" des Seenotkreuzers aufs offene Meer zurück.

Auf der Westseite der Insel ließen sie den Delfin dann wieder ins Wasser, der sich nach einer kurzen Orientierungsphase, nach Angaben der DGzRS, dann schnell mit einigen Sprüngen in Richtung offene Nordsee verabschiedete. Die GRD gratuliert den Seenotrettern zu ihrer beherzten und gelungenen Rettungsaktion!

Das Foto zeigt eine Rettungsaktion für einen Delfin, der sich im Fluss Krka (Kroatien) verirrt hatte, und von unseren Partnern vom Projekt zur "Rettung der letzten Adria-Delfine" zurück ins Meer gebracht wurde. Auf ähnliche Weise wurde auch der Delfin von Amrum transportiert.
Ulrich Karlowski, 20.02.2015

 

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FINGERS braucht Hilfe

Die senkrecht in der Luft stehende Fluke des Dominica-Patenpottwals FINGERS.

Fingers ist ein ausgewachsener weiblicher Pottwal (Länge: 9,5 m). Sie bekam im November 2004 ein Baby, das nur ein Jahr lebte. 2010 gebahr sie ein neues Baby: "Trigger".

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Indopazifischer Großer Tümmler spielt mit einem Kugelfisch.

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