Zwei Chinesische Weiße Delfine schwimmen dicht vor der Küste, OmanKüstennah lebende Delfinarten haben es schwer. Umweltfolgen menschlicher Eingriffe treffen sie besonders hart. Von Wasserverschmutzung, intensiver Küstenfischerei, Bautätigkeiten im Küstenbereich, erhöhtem Schiffsverkehr, Förderung von Öl oder Erdgas bis hin zu intensiver touristischer Nutzung durch zudringliche Schwimmer, Surfer und Freizeitkapitänen auf allerlei Wasserfahrzeugen. Da bleibt den Meeressäugern oft zu wenig Ruhe und Nahrung zum Leben, besonders, wenn man selbst eher scheu und zurückhaltend ist und nicht robust und neugierig wie der größere Verwandte, der Große Tümmler.

Doch lassen sich die Auswirkungen all dieser Störungseffekte wissenschaftlich überhaupt quantifizieren? Dieser Frage gingen Forscher der Universitäten von Groningen, Hongkong, der Nelson Mandela Universität aus Port Elisabeth und des South African Institute for Aquatic Biodiversity (SAIAB) aus Grahamstown von 2010 bis 2011 nach.

⇒ Weiterlesen: "Buckeldelfine vertragen allzu viel menschliche Nähe nicht"

 

 Der kleine Buckeldelfin Herme hüpft aus dem Wasser.

Bold braucht Hilfe

Peru Patendelfin BOLD schwimmt als kleines Delfinbaby ganz dicht an der Seite seiner Mutter und streckt gerade seine Schnauze aus Wasser.

Bold bedeutet kühn, dreist, und genauso benahm er sich bei den ersten Beobachtungen in der Supay-Bucht vor 10 Jahren. Bold war ein unerschrockenes Junges, das dem Rest der Gruppe voraus schwamm. Heute ist Bold erwachsen.

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Ein kleiner Delfin blickt uns neugierig an.

Delfine suchen Freunde!

Indopazifischer Großer Tümmler. Foto: DWA / Angela Ziltener

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