Portrait Sigmar Solbach"Wer das einmal erlebt hat, wie Delfine einen anblicken, wie sie da kurz eine Beziehung auf einer ganz besonderen Ebene aufbauen, der wird das nie wieder vergessen. Das waren Begegnungen, die mich tief berührten."

Schon seit Jahren setzt sich der Schauspieler Sigmar Solbach für den Schutz der Delfine ein und unterstützt aktiv die GRD. Im Gespräch mit der Delphinpost-Redaktion erzählte er ein wenig über seine Beweggründe:

Solbach: Die Delfine haben mich entdeckt. Als Segler hatte ich im Mittelmeer intensive live-Begegnungen mit Delfinen. Sie suchten nicht einfach den Kontakt zum Boot und schwammen nur so nebenher. Nein, sie beobachteten mich, schauten mich an.

Sigmar Solbach mit Rollo GebhardWer das einmal erlebt hat, wie Delfine einen anblicken, wie sie da kurz eine Beziehung auf einer ganz besonderen Ebene aufbauen, der wird das nie wieder vergessen. Das waren Begegnungen, die mich tief berührten. Über den Kontakt zu Rollo Gebhard und der GRD erfuhr ich dann, dass es skrupellose Menschen gibt, wie zum Beispiel Treibnetzfischer, denen das Leben der Delfine völlig gleichgültig ist.

Delphinpost: Wie entstand Ihr Kontakt zur GRD?

Solbach: Ich habe schon früh Rollo Gebhard als Segler bewundert und alle seine Bücher gelesen. Später lernte ich ihn dann auf einer Vortragsreise kennen und schätzen. Seitdem unterstütze ich die Arbeit der GRD.

Man kann doch seine Hände nicht einfach in den Schoß legen und die Augen verschließen vor dem, was dort draußen auf den Meeren passiert. Ich versuche zu helfen, wo ich kann.

Delphinpost: Wieviel Zeit lässt Ihnen Ihr Beruf noch für das Segeln und Delfinbegegnungen?

Solbach: Während des Dreh-Alltags geht da natürlich nichts, da bleibt mir nur die Delphinpost, die ich immer mit großem Interesse lese. Aber ich bin gerade erst von einem Törn bei Griechenland zurückgekehrt, wo ich aber leider keine Delfine gesehen habe.

Im letzten Sommer, auf einer Fahrt von Italien nach Griechenland, begegnete ich ihnen zum letzten Mal, allerdings kamen sie nicht mehr so nah wie in früheren Jahren. Dafür schwamm beim Griechenland-Törn eine Meeresschildkröte direkt an meinem Boot vorbei. Ich glaube, dass ist ein Zeichen, dass sich die Meeresfauna wieder etwas regeneriert hat, denn nach Aussagen anderer Segler sollen Meeresschildkröten zuletzt vor 20 Jahren in diesem Gebiet gesehen worden sein.

Aber es bleibt noch viel zu tun für einen besseren Schutz der Meerestiere und vor allem der Delfine. Ich finde es sehr wichtig, dass es eine Organisation wie die GRD gibt.

Gilly braucht Hilfe

Mosambik Patendelfin GILLY schwimmt in rauer See mit einer Welle, Kopf und Rückenfinne sind sichtbar.

Gilly ist ein Weibchen. Sie wurde im Juli 2003 identifiziert und ist sehr neugierig und gesellig. Gilly ist zweifache Mutter, 2007 brachte sie das Delfinmädchen "Gulliver" zur Welt, 2010 "Gypsy".

⇒ Video "Gulliver und Gilly beim Spiel mit Artgenossen und einem Kugelfisch"

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