BOOT 2017 – Save the Date!
Vom 21. bis 29. Januar 2017 finden Sie uns wieder auf der weltgrößten Wassersportmesse BOOT in Düsseldorf. Seit ihrer Gründung ist die GRD dort "fester" Bestandteil. Unser Team sowie Partner aus diversen Projekten erwarten Sie am Stand 3 D 94 in Halle 3. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Unser großer Dank gilt all unseren ehrenamtlichen Helfern, die sich mit viel Begeisterung und Tatendrang für die Delfine engagieren! Außerdem bieten wir viele...
Adria-Delfine gesucht und gefunden!
Großartige Beteiligung beim Citizen-Science-Projekt! Wir freuen uns sehr über die diesjährige Beteiligung bei unserem Citizen-Science-Projekt "Adria-Delfine gesucht". "Über 400 Sichtungsmeldungen sind bislang eingetroffen. So viele gab es noch nie", fasst Projektleiterin Ulrike Kirsch die diesjährige Bilanz des Bürgerforschungsprogramms zusammen. Ein knappes Viertel der eingegangenen Beobachtungen aus der kroatischen Adria wurde von Land aus...
Namibia: Protestaktion gegen Delfinfänge für Delfinarien
Ein chinesisches Unternehmen will in namibischen Gewässern Delfine, Orcas, Haie, Robben und andere Meerestiere fangen und für asiatische Aquarien und Delfinarien exportieren. Davor warnen die britische Organisation Marine Connection und die Earth Organisation Namibia. Wir haben den namibischen Staatssekretär Dr. Moses Maurihungirire vom Ministerium für Fischerei und Meeresressourcen (MFMR) Namibia aufgefordert, keine Fang- und Exporterlaubnis...
Delfine im Roten Meer besser vor Massentourismus geschützt!
Einen wichtigen Erfolg für die vor Hurghada lebenden Indopazifischen Großen Tümmler konnte das von der GRD geförderte Projekt "Delfinschutz im Roten Meer" der Dolphin Watch Alliance (DWA, Schweiz) erzielen. Der Gouverneur für das Rote Meer, Generalmajor und Minister Ahmed Abdullah, stimmte einem von der DWA in Zusammenarbeit mit den ägyptischen Behörden und Umweltschutzorganisationen erarbeiteten Verhaltenskodex für Delfinbeobachtungs-Touren...
Jaenicke meets "Ferdinand": Im Einsatz für Delfine
In der neuen Folge seiner preisgekrönten ZDF-Tierdoku-Reihe "Im Einsatz für…" trifft der Schauspieler und Tierschützer Hannes Jaenicke diesmal auf Delfine. Er berichtet u.a. über die Auswirkungen unserer modernen Industriegesellschaft auf das Leben der faszinierenden Meeresbewohner und ihren Kampf ums Überleben. Sendetermin ist der 2. August von 22:15 - 23:00 Uhr im ZDF"Ich setze mich privat schon lange für den Schutz von Delfinen ein. Diesen...
Schweinswale 2016 - Überraschungen, Freude und Trauer
Über 600 Schweinswal-Sichtungen sind dieses Frühjahr per Online-Formular oder direkt über WhatsApp gemeldet worden – eine wunderbare, dankenswerte Unterstützung unseres "Citizen Science"-Projekts durch die Bevölkerung! Erneut konnte belegt werden, dass die kleinen Wale im Frühjahr weit in Elbe und Weser flussaufwärts ziehen, den Stinten folgend, die zum Ablaichen aus der Nordsee ins Süßwasser schwimmen. Viele Schweinswale bezahlten ihre Reise...
Wir nehmen Abschied von Mark Berman
Wir trauern um unseren lieben Freund und Kollegen Mark Berman vom amerikanischen Earth Island Institute (EII), der am 13. Mai 2016 plötzlich und unerwartet aufgrund postoperativer Komplikationen im Krankenhaus verstarb. Wir verlieren mit ihm einen leidenschaftlichen Delfinschützer und liebenswerten Weggefährten und Mitstreiter. Seit über 25 Jahren setzte sich Mark Berman beim EII für den Schutz von Delfinen einMark war zuständig für das...
Wir begrüßen unseren ersten "Adriatic Dolphin Observer"
Mit unserem neuen Citizen-Science-Programm / Freiwilligen-Programm "Adriatic Dolphin Observer" bieten wir die Möglichkeit zur ehrenamtlichen Mitarbeit bei unserem Projekt zur "Rettung der letzten Adria-Delfine" in Kroatien. Ein Adriatic Dolphin Observer unterstützt mit seinen Delfinbeobachtungen sowie Foto- und/oder Videoaufnahmen die wissenschaftliche Arbeit unserer kroatischen Partner, Tierärzte der Universität Zagreb, in besonderem Maße....
Meeresschützer fassungslos: Grüner Umweltminister will Öl fördern
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) und Deutsche Stiftung Meeresschutz sehen große Gefahren für das Überleben der letzten Ostsee-Schweinswale Die Grünen stehen für Energiewende, Ausstieg aus der Förderung fossiler Energieträger, Kampf gegen den Klimawandel? Weit gefehlt. Ausgerechnet eines ihrer prominentesten Aushängeschilder, Umweltminister Dr. Robert Habeck aus Schleswig-Holstein, hat keine Bedenken, die Förderung von Erdöl...
Chile: Humboldt-Pinguine und Delfine durch Bau von Industriehäfen bedroht!
In Nordchile bei La Higuera und rund um die Insel Chañaral liegt ein besonderes Meeresgebiet, das zahlreiche bedrohte Arten beherbergt und zu einem der wichtigsten Biodiversität-Hotspots der Welt zählt. Hier leben auch rund 80% der Humboldt-Pinguine, die in den fischreichen Gewässern des kalten Humboldtstromes vor der Pazifikküste nach Anchovis tauchen. Diese kleine Pinguin-Art wurde von der Weltnaturschutzorganisation IUCN als gefährdet...
GRD-Stand auf der Wassersportmesse boot 2016 – Rückblick
Am Sonntag, den 31. Januar, schloss die weltweit größte Boots- und Wassersportmesse ihre Pforten. Nicht nur die Messeleitung zeigt sich zufrieden mit einem gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Besucherandrang von 2,8 %, also 247.000 Besuchern aus 52 Ländern, auch wir sind sehr erfreut, dass wir wieder dabei sein durften und den Messebesuchern den Schutz der Delfine und ihrer Lebensräume näherbringen konnten. Dies ist auch ein Verdienst unserer...
Bildungsarbeit: Flusswächter-Projekt
Projekt für den Erhalt der Biodiversität mit dem Schweinswal als Projektsymboltier - Schüler können Lebensräume und Arten entdecken, untersuchen und schützen. Die GRD unterstützte bei diesem Projekt 2015 die neu gegründete Organisation Protect Nature e.V. Die derzeitige UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung - BNE" wird seit 2015 in Form der "Zukunftsstrategie BNE 2015+" fortgeführt. Kindern und Jugendlichen wird in diesem...
TTIP lässt grüßen … Welthandelsorganisation schwächt Delfinschutz in den USA
Pressemitteilung, 08.12.2015 - Nach einer aktuellen Entscheidung der Welthandelsorganisation (WTO) soll delfintödlicher Thunfisch aus Mexiko nun auch in den USA als "delfinsicher" verkauft werden dürfen. Bisher war diese Bezeichnung dort per Gesetz streng geschützt. Anders als in Deutschland durfte in den USA Thunfisch bisher nur dann als "delfinsicher" bezeichnet werden, wenn er weder mit Treibnetzen noch durch Setzen von Netzen um...
Vortrag Schweinswalschutz, BioZentrum der LMU am 09.12.2015
Am 09. Dezember hielt GRD-Biologin Denise Wenger auf der Ringvorlesung "Aspekte aus Naturschutz und Umweltforschung" der LBV-Hochschulgruppe München einen Vortrag zum Thema: "Die Wale und Delfine an unseren Küsten: Neues zu Verbreitung, Gefährdung und Schutz des Schweinswals (Phocoena phocoena) und anderen Walarten". Ort:BioZentrum der LMU BiologieGroßhaderner Str. 2 82152 Planegg-Martinsried Kontakt: Alexander Hausmann...
SUP-Erstumrundung des Genfer Sees für den Delfinschutz
Kein Lüftchen weht auf dem Genfer See und das Thermostat klettert auf bis zu 37 Grad. Nicht unbedingt ideale Bedingungen für eine kraftraubende Expedition, die über mehrere Tage gehen soll. Unbeeindruckt dessen, bestückten drei Paddel-Pioniere am Ufer von Montreux ihre SUP-Bretter und bereiteten sich mental auf ihre anstehende Expedition vor. Das Ziel: in knapp drei Tagen (vom 02.07 – 05.07.2015) einmal per Stehpaddel rundum Europas...
Jahresbericht 2014
Seit nunmehr fast 25 Jahren setzen wir uns konkret und aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt in den Weltmeeren, für das Überleben bedrohter Delfine, Schweins- und Pottwale sowie für einen umfassenden Meeres-Ökosystemschutz ein. In unserem Jahresbericht 2014 erfahren Sie alles Wesentliche zu der geleisteten Arbeit im vergangenen Jahr und was wir mit einem kleinen Team dank der großartigen Unterstützung unserer Förderer, Spender, Delfinpaten,...
SAFE: 25 Jahre delfinsicherer Thunfisch
Vor 25 Jahren wurde das umfassendste und wirkungsvollste Delfinschutzprogramm der Welt gegründet: SAFE, das internationale Kontrollprogramm für delfinsicher gefangenen Thunfisch des Earth Island Institute aus Kalifornien (EII). Mehr als 7 Millionen tote Delfine in 40 Jahren beim ThunfischfangEs war die größte Massenvernichtung von Meeressäugern in der Geschichte der Menschheit: Beginnend in den späten 1950er-Jahren bis Anfang der 1990er-Jahre...
GRD setzt sich bei Ostseeschutzkonvention HELCOM für den Schutz von Schweinswalen ein
Ein gewaltiges Umweltproblem: Verrottende Munition in deutschen Gewässern Auf der Tagung der SUBMERGED-Arbeitsgruppe der Ostseeschutzkonvention HELCOM, die vom 22.-23. April 2015 in Bonn stattfand, konnte der Meeresbiologe Sven Koschinski für die GRD wichtige Fortschritte für den Schweinswalschutz erreichen. HELCOMDas Helsinki-Abkommen für den Schutz der Ostsee (HELCOM) aus dem Jahr 1974 sollte das Einbringen von Schad- und Nährstoffen in die...
GRD auf der boot: Messe-Nachlese 2015
Die weltweit größte Boots- und Wassersportmesse, die boot Düsseldorf, ging am Sonntag, den 25. Januar, zu Ende. Wir danken unseren zahlreichen freiwilligen Helfern, die sich wieder oder zum ersten Mal mit vollem Einsatz für die gute Sache engagierten. Ein großartiges Team hat mit viel guter Laune und guten Ideen den Schutz der Delfine und ihrer Lebensräume den Messebesuchern nähergebracht! Wir danken (in alphabetischer Reihenfolge):Ulrich...
Schweinswalschützerin erhält Yves Rocher-Umweltpreis für Frauen
Pressemitteilung, 21.02.2014 - Denise Wenger, Diplom-Biologin bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD), ist mit dem "Trophée de femmes", einem Umweltpreis für Frauen, der von der Umweltstiftung Yves Rocher vergeben wird, für ihr Projekt zu Vorkommen und Schutz von Schweinswalen in Elbe, Weser und an der Nordseeküste ausgezeichnet worden. Am 13. Februar 2014 hat die Umweltstiftung "Yves Rocher" in Stuttgart wieder drei Frauen mit...
Spanien: Erstes Rettungsfloß für gestrandete Wale und Delfine
Pressemitteilung, 19.02.2014 – Die Delfinretter von PROMAR Equinac (Spanien) freuen sich über ihr neues Rettungsfloß für gestrandete Wale und Delfine. Es ist das einzige derartige Rettungsgerät an der gesamten spanischen Mittelmeerküste. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) hat maßgeblich bei der Finanzierung dieser fast 4.500 € teuren Spezialanfertigung mitgeholfen. Das aufblasbare und sehr mobile Rettungsfloß stammt von der...
Rollo Gebhard, Delfinschützer und Segelpionier, ist von uns gegangen
Rollo Gebhard, einer der ganz großen Abenteurer und Pionier im Delfinschutz, ist zu seiner letzten Reise aufgebrochen. Der Gründer und Vorsitzende der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) starb mit 92 Jahren in seinem Haus im bayerischen Bad Wiessee. Die Meere waren über fünfzig Jahre lang sein Zuhause. Und es war ihm ein Herzensanliegen, dieses Zuhause vor den Folgen der hemmungslosen Ausbeutung und Umweltzerstörung zu schützen. Ein...
Walfleisch aus Norwegen auf "Grüner Woche" beschlagnahmt
Kaum zu glauben, aber wahr: Auf der Agrarmesse "Grüne Woche" in der Berlin hat der Zoll an einem norwegischen Stand drei Kilogramm Walfleisch beschlagnahmt. Walfleisch darf weder nach Deutschland eingeführt noch hier verkauft werden. Laut Zollfahndungsamt wurde die Behörde nach einem Hinweis der Messe informiert. Aufgedeckt hat den Skandal die Berliner Zeitung "B.Z.". An dem Stand wurden bis zur Beschlagnahmung am 23. Januar marinierte...
Kunst für Delfine - Künstler unterstützen GRD mit Sonderedition
Pressemitteilung, 16.05.2013 – Mit der Sonderedition "Dolphins" unterstützen die Dresdner Künstler Anne Schulze, 39, und Andreas Schildhauer, 44, den Schutz von bedrohten Delfinen. Dabei wurden exklusiv für die GRD Kunstwerke geschaffen, die die GRD jetzt in limitierter Auflage anbietet. "Ziel ist es, Bilder zu schaffen und direkt für den Delfin- und Meeresschutz einzusetzen. Dabei werden exklusiv für die GRD Kunstwerke geschaffen, die wir in...
Projektleiterin Andrea Steffen erhält Umweltpreis "Trophée de femmes"
Pressemitteilung, 16.02.2012 - Die Umweltstiftung "Fondation Yves Rocher" ehrt GRD-Projektleiterin Andrea Steffen mit dem Umweltpreis "Trophée de femmes" für ihren Einsatz für die Pottwale vor der Karibikinsel Dominica. Die für die GRD ehrenamtlich tätige Pottwalschützerin Andrea Steffen aus Düsseldorf erhielt den mit 5.000 Euro dotierten zweiten Platz für ihr Projekt "Schutz von Pottwalen und Umweltbildung im Inselstaat Dominica". 2012...
Spektakuläre Gründung der GRD 1991
Liebe Delfinfreunde, als ich vor 20 Jahren die Gesellschaft zur Rettung der Delphine ins Leben rief, kam ich gerade von meiner dritten Weltumsegelung zurück und brachte von Alaska erschütternde Filme und Informationen über den millionenfachen Mord an Delfinen beim Thunfischfang mit. Damit konnte ich die Bevölkerung und Thunfischindustrie in Deutschland wachrütteln und erreichen, dass sich über 95% der Thunfischimporteure dem internationalen...
Konferenz umweltfreundliche Munitionsbeseitigung in der Nord- und Ostsee
Pressemitteilung, 03.11.2010 - Vom 16. bis 18. November 2010 veranstalten der NABU, die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM) und die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) in Neumünster den internationalen Kongress MIREMAR (Minimizing Risks for the Environment in Marine Ammunition Removal in the Baltic and North Sea) zur schonenden und damit die Umwelt weniger belastenden Beseitigungsmaßnahmen von Munition in Nord- und...

Logo boot 2017Vom 21. bis 29. Januar 2017 finden Sie uns wieder auf der weltgrößten Wassersportmesse BOOT in Düsseldorf. Seit ihrer Gründung ist die GRD dort "fester" Bestandteil.

Unser Team sowie Partner aus diversen Projekten erwarten Sie am Stand 3 D 94 in Halle 3.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Unser großer Dank gilt all unseren ehrenamtlichen Helfern, die sich mit viel Begeisterung und Tatendrang für die Delfine engagieren!

Außerdem bieten wir viele schöne Sachen aus unserem Delfinshop an, der Erlös aus den Artikeln fließt vollständig in unsere Delfinschutzarbeit.

 

 

Weitere Informationen:

⇒ GRD Delpin-Shop

⇒ weitere Messeinfos

⇒ Messeinfos Halle 3 - Tauchen

 

Unser Delfinschutz-Team freut sich auf Ihren Besuch!

GRD Team auf der boot 2016.

Patendelfin Ferdinand aus dem Roten Meer und ihr Junges Frodo schwimmen dicht zusammen.Packen Sie dem Osterhasen eine Patenschaft für einen Delfin oder Pottwal als Überraschung in den Rucksack und erhalten Sie ein schönes Geschenk - jede Patenschaft hilft, Schutzprojekte zu unterstützen.

Überraschen Sie sich oder Ihre Liebsten zu Ostern einmal etwas anders: Mit einem "Dobro Jutro" (Guten Morgen auf Kroatisch), mit "Sun", "Magic" einem leibhaftigen "Ghost" oder einer fast 10 m großen "Pinchy". Das sind die Namen von einigen der Delfine und Pottwale, für die man bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) eine symbolische Patenschaft verschenken oder übernehmen kann.

Praktisches Ostergeschenk für jede neue Patenschaft
GRD Bio Baumwolltragetasche mit Delfinmotiv.Für alle, die bis zum 23. März eine Patenschaft (Jahresbeitrag ab 50,00 €) abschließen, gibt es ein besonderes Osterpräsent: Eine Bio-Baumwolltasche (GOTS, Fairtrade) mit schönem Delfinmotiv der Künstlerin Verena Kühnlein. Damit lässt sich z.B. vortrefflich einkaufen gehen, ohne Plastiktüten zu verwenden. Und man leistet einen aktiven Beitrag gegen die alltägliche Plastiktüten-Flut.

Delfine gelten als Glücksbringer, Pottwale als Leviathane der Tiefsee, als Bezwinger von Kapitän Ahab
Doch heute brauchen Delfine selber jede Menge Glück, und kein Pottwal der Welt hätte heute eine Chance gegen die Harpunenkanonen der Walfänger. Meeressäuger stehen im harten Überlebenskampf. Lebensraumverschmutzung z.B. durch Plastikmüll, Beifangtod in Fischernetzen und Jagd gefährden sie in vielen Teilen der Welt. Und genau hier setzt die Arbeit der GRD ein, die mit ihren Projekten und Kampagnen für das Überleben bedrohter Delfine und Pottwale sowie den Schutz der Lebensräume arbeitet.

Deshalb am besten noch heute eine Patenschaft für einen Delfin oder Pottwal abschließen, denn jede Patenschaft hilft, Schutzprojekte für bedrohte Meeressäuger zu unterstützen.
GRD-Pressemitteilung, 15.03.2016

Weitere Informationen:

⇒ Delfine und Pottwale mit einer Patenschaft schützen

⇒ So helfen wir - Unsere Projekte und Programme

Humboldt Pinguine in Chile.In Nordchile bei La Higuera und rund um die Insel Chañaral liegt ein besonderes Meeresgebiet, das zahlreiche bedrohte Arten beherbergt und zu einem der wichtigsten Biodiversität-Hotspots der Welt zählt. Hier leben auch rund 80% der Humboldt-Pinguine, die in den fischreichen Gewässern des kalten Humboldtstromes vor der Pazifikküste nach Anchovis tauchen.

Diese kleine Pinguin-Art wurde von der Weltnaturschutzorganisation IUCN als gefährdet eingestuft und mittlerweile ein Schutzgebiet für sie eingerichtet. Weiterhin besuchen 8 Wal- und 9 Delfinarten das Gebiet regelmäßig und sogar eine residente Gruppe von etwa 70 Großen Tümmlern lebt hier.

⇒ Bitte unterschreiben Sie die Petition zu ihrem Schutz! (auf Rettet den Regenwald)

Zwei Firmen haben Anträge zum Bau von Industriehäfen in diesem Küstenabschnitt gestellt, einer davon wurde bereits durch eine mehr als fragliche Umweltverträglichkeitsprüfung genehmigt, obwohl sich sogar die Behörden vor Ort dagegen ausgesprochen hatten. Bau, Betrieb und die damit verbundene Zunahme des Schiffsverkehrs und der Meeresverschmutzung könnten das fragile Meeresökosystem zerstören.

Die Organisation "Sphenisco", die sich für den Schutz der Humboldt-Pinguine einsetzt und im Moment vor Ort ist, hat nun erneut Bedenkliches in Erfahrung gebracht und uns und andere Organisationen um Mithilfe gebeten.

Zurzeit kommt auch das Projekt Dominga der Bergbaufirma Andes Iron in eine entscheidende Phase und es ist zu befürchten, dass die Belange des Arten- und Naturschutzes erneut keine entsprechende Berücksichtigung finden. Deshalb müssen wir zeigen, dass das Augenmerk der Weltöffentlichkeit darauf liegt! Der Bau der Häfen muss verhindert werden.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, das Überleben dieser bedeutenden Pinguin-Population und den Schutz dieses für viele Arten bedeutenden Meeresgebietes zu sichern! Herzlichen Dank!
Denise Wenger, 02.02.2016
Foto Humboldt-Pinguine: Stefan Görlitz / Sphenisco

⇒ Webseite von Sphenisco

⇒ Bericht auf Tauchjournal

⇒ Bericht auf TaucherNet

GRD Team am Messestand boot 2016Am Sonntag, den 31. Januar, schloss die weltweit größte Boots- und Wassersportmesse ihre Pforten. Nicht nur die Messeleitung zeigt sich zufrieden mit einem gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Besucherandrang von 2,8 %, also 247.000 Besuchern aus 52 Ländern, auch wir sind sehr erfreut, dass wir wieder dabei sein durften und den Messebesuchern den Schutz der Delfine und ihrer Lebensräume näherbringen konnten.

Dies ist auch ein Verdienst unserer zahlreichen freiwilligen Helfer, die erneut großen Einsatz für die gute Sache zeigten. Wir danken (in alphabetischer Reihenfolge):
Silke Carstens, Brigitte Fischer, Beatriz Fündling, Klaus Heyser, Sina Kreicker (Dolphin Watch Alliance), Traudel Nierle, Marlies Noffke, Guido Oemmelen (MEER e.V.), Manana Quernhorst, Moni Reischl, Horst Schleberger, Miriam & Jens Steen, Gabriele Steinhage, Volker Strunk (MEER e.V.), Antonietta Tumminello, Uwe Westerhoff, Antje Winkel, Angela Ziltener (Dolphin Watch Alliance).

Des Weiteren danken wir für ihre Unterstützung Harald Mielke vom Tauchermagazin Aquanaut, Christine Willkens und Volker Herbst am Eingang Messe-Süd sowie Christian und Kollegen vom Parkplatz am Tor 1, und natürlich auch dem Sutter Verlag, der Crew vom "Tauchturm" und der BOOT-Leitung der Messe Düsseldorf.
Ulrike Kirsch, 02.02.2016

 

Monika Reischl (li.) und GRD-Mitgründerin und 2. Vorsitzende Angelika Gebhard:

Moni Reischl mit Angelika Gebhard boot 2016

Sina Kreicker (li.) und Angela Ziltener von unserer Partnerorganisation Dolphin Watch Alliance mit Chefredakteur Harald Mielke vom Tauchmagazin Aquanaut:

Sina Kreicker mit Angela Ziltener und Harald Mielke.

Einkauf für den guten Zweck: Karin Skwara (li.) von "Pico Sport"-Reisen gefällt unsere Jubiläumstasche. Helferinnen am Stand: Antonietta Tumminello (Mitte) und Antje Winkel.

Karin Skwara Pico Sport mit GRD Tasche boot 2016.

Klaus Heyser, einer unserer ehrenamtlichen Helfer der ersten Stunde, lockt charmanten Besuch an unseren Stand:

Klaus Heyser mit Piratinnen boot 2016.

Unsere Projektpartnerin Angela Ziltener/DWA (links) bei einer Präsentation am "Tauchturm". Sie legt den Messebesuchern nahe, Delfinbeobachtungen nur mit verantwortungsbewussten Veranstaltern zu buchen. Insbesondere im Roten Meer sind die Delfine durch ausufernden rücksichtslosen Delfintourismus gefährdet:

Vortrag von Angela Ziltener Tauchturm boot 2016.

 

v.l.n.r.: Moni Reischl, Angelika Gebhard, Klaus Heyser, Guido Oemmelen, Beatriz Fündling, Brigitte Fischer, Manana Quernhorst und Silke Carstens:

GRD Team am Messestand boot 2016.

 

Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern unseres Infostandes und unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihr wieder einmal umwerfendes Engagement!
GRD-Team, München, und Vorstand

⇒ GRD auf der boot: Messe-Nachlese 2015

⇒ So helfen wir - Unsere Projekte

Die Stecher Zwillinge und Andy Dressler bei der SUP Erstumrundung des Genfer Sees. Kein Lüftchen weht auf dem Genfer See und das Thermostat klettert auf bis zu 37 Grad. Nicht unbedingt ideale Bedingungen für eine kraftraubende Expedition, die über mehrere Tage gehen soll. Unbeeindruckt dessen, bestückten drei Paddel-Pioniere am Ufer von Montreux ihre SUP-Bretter und bereiteten sich mental auf ihre anstehende Expedition vor.

Das Ziel: in knapp drei Tagen (vom 02.07 – 05.07.2015) einmal per Stehpaddel rundum Europas zweitgrößten See (etwa 200 km SUP-Fahrstrecke).

 

Die Kaufbeurer Zwillingsbrüder Mario und Manuel Stecher (32) und ihr kanadischer Teamkollege Andy Dressler (44) verbanden ihre Aktion mit einem Spendenaufruf zugunsten unseres Projekts zur "Rettung der letzten Adria-Delfine" in Kroatien.

Hier der Expeditionsbericht von Mario Stecher:

Von Montreux bis Coppet
Bei absoluter Flaute und im Licht der sengenden Sonne paddelten wir am ersten Tag von Montreux bis zum Westufer nach Coppet in 15,5 Stunden. Wie bereits 2014 bei der Erstumrundung des Gardasees hatte auch dieses Mal jeder sein Board mit Essen und Trinken für vier Tage, sowie Isomatte und Schlafsack für die Nächtigung im Freien bepackt.

Gepaddelt wurde bis Mitternacht, ausgestattet mit Knicklicht am Heck und Stirnlampe, um von anderen Booten frühzeitig erkannt zu werden. Eine für ihren Zweck ideale Übernachtungsmöglichkeit fanden wir in Form einer Schwimminsel in Nähe des Ufers.

SUP Umrundung des Genfer Sees. Eine Frage der Krafteinteilung
Der zweite Tag wurde zur mentalen und körperlichen Herausforderung schlechthin. So zog sich die Strecke von Genf bis zum Kapp von Nernier ins Unendliche und eine kleine Brise gegen an zerrte an den Nerven.

Die größte Herausforderung war die Hitze! Jeder hatte zu ganz unterschiedlichen Zeitpunkten seinen körperlichen und mentalen Tiefpunkt, sodass wir aufeinander Acht geben mussten, dass keiner einen Hitzeschlag erleidet. Es ist alles eine Frage der richtigen Krafteinteilung! Nach abermals schweißtreibenden 14,5 Stunden effektiver Paddelzeit war auch dieser Tag vorüber.

Übernachtung im Wasserbett
Das Highlight für diesen Tag sollte eine Nächtigung auf dem SUP selbst sein. Angebunden an einer Boje versuchte ich dort mit dem Schlafsack zu schlafen. Leider musste ich ab 02.30 Uhr morgens das "Wasserbett" verlassen, da ich mich gezwungen durch Schulterschmerzen immer wieder hin- und herdrehen musste und somit ein ruhiger, trockener Schlaf in Rückenlage nicht länger zu garantieren war.

Dritter Tag
Mehr oder weniger ausgeruht ging es am dritten und letzten Tag von Evian auf der französischen Seite des Sees weiter bis zum Ausgangspunkt in Montreux. Diese Strecke war in vier Stunden Paddeln schnell und einfach erledigt. Vor dem Ufer in Montreux feierten wir unsere Umrundung mit dem Entzünden einer Magnesiumfackel.

Zum Abschluss Jazz
Unser Timing hätte nicht besser sein können. Es war gerade der Beginn vom Internationalen Jazz-Festival in Montreux – ideal, um die gelungene Umrundung zu feiern. So ging wir abends auf einem Oldtimer-Motorboot „Riva“, Baujahr ´69, bestückt mit einer guten Flasche französischen Weißweins, vor die beleuchtete Uferpromenade vor Anker, um den Tag gebührend ausklingen zu lassen.

Mario und Manuel Stecher und Andy Dressler in Feierlaune nach der gelungenen SUP-Erstumrundung des Genfer Sees. Fazit
Unser Team war gemeinsam durch körperliche und mentale Höhen und Tiefen gegangen. Doch all der Aufwand und die Anstrengung waren es mal wieder wert! Nach ca. 200 Kilometern und 34 Stunden war es schließlich geschafft. Außer ein paar Blasen und tauben Zehen gab es keine Blessuren.

Wir sind sehr glücklich, dass wir unseren eigenen Rekord bereits am ersten Tag geknackt haben. Und natürlich auch darüber, mit unserer Expedition wieder auf das wichtige Projekt zur Rettung der letzten Adria-Delfine der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) aufmerksam machen zu können.
Mario Stecher, Juli 2015

Mario Stecher Mario ist gebürtiger Kaufbeurer (32) und arbeitet, wenn er nicht gerade auf dem Paddelbrett steht, als Angestellter in einer soziotherapeutischen Einrichtung in Mindelheim (Lohhof). Der bald zweifache Vater ist seit 5 Jahren Stand-up-Paddler mit Fokus auf Expeditionen und Wildwasser.

Bisherige Erfolge: Kombinierte SUP/Mountainbike-Tour (205 Kilometer, 24 Bergseen, in 3 Tagen); Erstumpaddelung mit dem SUP in 2 Tagen um den Bodensee; Erstumpaddelung mit dem SUP in 2 Tagen um den Gardasee; 4. Platz in der Europameisterschaft 2013 overall; Expedition auf dem Inn: Inn bis Passau 300 km in 3 Tagen (April 2015)

GRD Jahresbericht 2014. Seit nunmehr fast 25 Jahren setzen wir uns konkret und aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt in den Weltmeeren, für das Überleben bedrohter Delfine, Schweins- und Pottwale sowie für einen umfassenden Meeres-Ökosystemschutz ein.

In unserem Jahresbericht 2014 erfahren Sie alles Wesentliche zu der geleisteten Arbeit im vergangenen Jahr und was wir mit einem kleinen Team dank der großartigen Unterstützung unserer Förderer, Spender, Delfinpaten, Sponsoren und unserer vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer für die Delfine und den Schutz ihrer Lebensräume erreicht haben.

Die Aufschlüsselung unseres Umgangs mit den Finanzen zeigt, wie effizient und zielorientiert wir arbeiten.

⇒ Jahresbericht 2014

Brigitte-Traudl-Moni-Horst-Angela-Bea-und-Volker-StrunkDie weltweit größte Boots- und Wassersportmesse, die boot Düsseldorf, ging am Sonntag, den 25. Januar, zu Ende.

Wir danken unseren zahlreichen freiwilligen Helfern, die sich wieder oder zum ersten Mal mit vollem Einsatz für die gute Sache engagierten. Ein großartiges Team hat mit viel guter Laune und guten Ideen den Schutz der Delfine und ihrer Lebensräume den Messebesuchern nähergebracht!

Wir danken (in alphabetischer Reihenfolge):
Ulrich Beckmann, Brigitte Fischer, Beatriz Fündling, Dagmar Hellriegel, Klaus Heyser, Sina Kreicker, Traudl Nierle, Marlies Noffke, Moni Reischl, Guido Oemmelen, Manana Quernhorst, Ursula Sagner, Horst Schleberger, Volker Smit, Miriam Steen, Volker Strunk, Christoph Weber, Uwe Westerhoff, Jasmin Wolsing, Angela Ziltener

Des Weiteren danken wir für ihre Unterstützung Harald & Trudy Mielke vom Tauchermagazin Aquanaut, Antje Winkel und ihrem Mann Marcello, den Damen an der Info Eingang Messe-Süd und natürlich auch dem Sutter-Verlag, der Crew am "Tauchturm" und der Messe Düsseldorf!

 

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Ein Schweinswal schaut neugierig aus dem Wasser: er streckt seine Schnauze bis zu den Mundwinkeln leicht schräg auftauchend in die Luft, ein Auge, der Rest des Kopfes, ein Flipper und sogar der Ansatz der Rückenfinne sind im klaren Wasser gut zu erkennen. "Tierisch Gut!": GRD-Vortrag "Schweinswale in deutschen Flüssen", am Tag der offenen Tür 2014 der Zoologischen Staatssammlung München.

Am Tag der offenen Tür 2014 der Zoologischen Staatssammlung hielt GRD-Biologin Denise Wenger einen Multimediavortrag über ihr Schutzprojekt "Schweinswale in den großen norddeutschen Flüssen".

Am GRD-Infostand konnten sich Interessierte über dieses und natürlich die anderen Delfin- und Meeresschutzprojekte und Aktivitäten der GRD informieren.

Wir protestierten, gemeinsam mit anderen Tier- und Naturschutzorganisationen, gegen Pläne, beim Olympischen Fackellauf einen Delfin aus einem Delfinarium in Sotschi einzusetzen. Kurz vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele bestätigte der Präsident des Sotschi-Organisationskomitees, dass kein Delfin zum Einsatz kommt. Wir danken allen, die gegen dieses unsinnige Vorhaben beim Präsidenten des IOC, Dr. Thomas Bach, protestiert haben.
GRD, Februar 2014

Training mit dem neuen Rettungsfloß. Pressemitteilung, 19.02.2014 – Die Delfinretter von PROMAR Equinac (Spanien) freuen sich über ihr neues Rettungsfloß für gestrandete Wale und Delfine. Es ist das einzige derartige Rettungsgerät an der gesamten spanischen Mittelmeerküste. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) hat maßgeblich bei der Finanzierung dieser fast 4.500 € teuren Spezialanfertigung mitgeholfen.

Das aufblasbare und sehr mobile Rettungsfloß stammt von der British Divers Marine Life Rescue (BDMLR), einer auf die Rettung von Meeressäugetieren spezialisierten Organisation aus Großbritannien.

Die BDLMR hat 20 derartiger Rettungsgeräte für gestrandete Wale und Delfine im Einsatz.

Rettungsaktionen für gestrandete Delfine und Wale
Rettungsaktion für einen gestrandeten StreifendelfinAn der Küste des im westlichen Mittelmeer gelegenen Alboránmeers bei Almeria stranden regelmäßig Delfine, Grindwale, Schnabelwale und auch Meeresschildkröten. PROMAR Equinac, eine Gruppe engagierter Freiwilliger, betreibt in diesem Gebiet seit vielen Jahren ein Rettungsnetzwerk und nimmt sich der hilflosen Tiere an.

Besonders bei den großen und schweren Arten scheiterten Rettungsversuche jedoch immer wieder an fehlender professioneller Ausrüstung, um beispielsweise einen über 400 kg schweren Grindwal vom Strand wieder sicher in tieferes Wasser zu befördern.

Händeringend hatten die engagierten Delfinretter daher nach Unterstützung gesucht, um ein Rettungsfloß, eine spezielle, aufblasbare und mobile
Transportplattform für Delfine und Wale, anschaffen zu können.

Effektive Hilfe auch für große Delfinarten
Die GRD freut sich sehr, dass PROMAR Equinac gestrandeten Delfinen und Walen jetzt viel besser und effektiver helfen kann.

Seit 2003 verzeichnete PROMAR Equinac 546 Strandungen von 9 verschiedenen Delfin- und Walarten in dem von ihnen betreuten Küstenabschnitt. Darunter waren 86 Strandungen größerer Arten (Großer Tümmler, Grindwal, Rundkopfdelfin, Cuvier-Schnabelwal), die selbst von vielen Helfern nicht mehr gehalten, geschweige denn transportiert werden können.

Nach Berechnungen von PROMAR Equinac strandet im Durchschnitt alle 42,4 Tage eine der größeren Arten.
U. Karlowski 

Logos der Sponsoren auf dem PROMAR-DelfinrettungsfloßPROMAR-Einsätze für gestrandete Delfine und Wale in 2012:
In der Übersicht sind sowohl die Lebend- wie auch Totstrandungen aus 2012 aufgeführt, bei denen PROMAR Equinac im Einsatz war. Bei Totstrandungen und bei Tieren, die nach ihrer Lebendstrandung sterben, werden anschließend Sektionen durchgeführt, um nähere Informationen über den Gesundheitszustand der Meeressäuger und mögliche Todesursachen in Erfahrung zu bringen.

  • 25 Streifendelfine / Blau-Weiße Delfine (Stenella coeruleoalba)
  • 3 Gemeine Delfine / Gewöhnliche Delfine (Delphinus delphis)
  • 4 Große Tümmler (Tursiops truncatus)
  • 2 Grindwale (Globicephala melas)
  • 4 Rundkopfdelfine (Grampus griseus)
  • 2 Cuvier-Schnabelwale (Ziphius cavirostris)
  • 7 nicht näher bestimmbar, stark verwest

Rollo und Angelika Gebhard mit Rettet die Delphine Banner. Rollo Gebhard, einer der ganz großen Abenteurer und Pionier im Delfinschutz, ist zu seiner letzten Reise aufgebrochen. Der Gründer und Vorsitzende der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) starb mit 92 Jahren in seinem Haus im bayerischen Bad Wiessee.

Die Meere waren über fünfzig Jahre lang sein Zuhause. Und es war ihm ein Herzensanliegen, dieses Zuhause vor den Folgen der hemmungslosen Ausbeutung und Umweltzerstörung zu schützen.

Ein Leben für die Delfine und die Meere
Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger gründete er mit seiner Frau Angelika 1991 die Gesellschaft zur Rettung der Delphine und rief weltweit zahlreiche Delfin- und Meeresschutzprojekte ins Leben.

Bis kurz vor seinem Tod war er aktiv und voller Enthusiasmus im Umwelt- und Tierschutz tätig. Rollo Gebhard war maßgeblich am Verbot des Einsatzes der jährlich Hunderttausende Delfine und andere Meerestiere tötenden Treibnetze in der EU beteiligt.

Das von ihm in Deutschland vor über 20 Jahren eingeführte internationale Kontrollprogramm für delfinsicher gefangenen Thunfisch/SAFE war das erste seiner Art und ist auch heute noch von entscheidender Bedeutung, um den Delfinbeifang in der Thunfischerei zu minimieren. Die Lücke, die er hinterlässt wird nicht zu füllen sein.

"Um Hilfe können Delfine nicht rufen, aber wir können dafür sorgen, dass ihre Not nicht unbemerkt bleibt und dort Hilfe leisten, wo sie dringend gebraucht wird", erklärte Rollo Gebhard sein unermüdliches, bis ins hohe Alter währende Engagement für die Tiere und die Meere.

Einer der letzten großen Abenteurer geht von Bord
Die Solveig III auf dem Kamm einer gewaltigen Welle. Als erster Deutscher umsegelte Rollo Gebhard zweimal einhand in einem nur 7,20 Meter langen Segelboot die Welt (1967–1970 und 1975–79). Das gelang bis heute weltweit niemandem mit einem kleineren Boot! Eine dritte, acht Jahre dauernde Weltumseglung folgte ab 1983 mit seiner späteren Ehefrau Angelika – inklusive einer Nonstop-Fahrt von Australien bis Emden. Im Anschluss erhielt er das Bundesverdienstkreuz und höchstrangige Segel-Auszeichnungen wie den Trans-Ocean-Preis.

Rollo Gebhard, Autor zahlreicher Bücher und TV-Dokumentationen, starb nach dem Weihnachtsfest in seinem Haus in Bad Wiessee am Tegernsee friedlich an den Folgen eines Schlaganfalls.

Die öffentliche Trauerfeier und Beisetzung fand am 07. Februar um 15 Uhr in der evangelischen Kirche in Gmund am Tegernsee statt.

Der Gesang der See endet an der Küste oder in den Herzen derer, die ihn hören. (aus Samoa)

 

Lesen Sie mehr über Rollo Gebhard:

⇒ Porträt Rollo Gebhard - Der Herr der sieben Meere

⇒ Delfinschützer und Segler-Legende Rollo Gebhard feiert seinen 90.

⇒ Fotostrecke auf yacht.de

WalfleischKaum zu glauben, aber wahr: Auf der Agrarmesse "Grüne Woche" in der Berlin hat der Zoll an einem norwegischen Stand drei Kilogramm Walfleisch beschlagnahmt.

Walfleisch darf weder nach Deutschland eingeführt noch hier verkauft werden. Laut Zollfahndungsamt wurde die Behörde nach einem Hinweis der Messe informiert. Aufgedeckt hat den Skandal die Berliner Zeitung "B.Z.".

An dem Stand wurden bis zur Beschlagnahmung am 23. Januar marinierte Wal-Häppchen als angeblich landestypische Spezialität für 2 Euro pro Portion verkauft. Nach Aussagen des Verkaufspersonals soll es sich um das Fleisch von Zwergwalen gehandelt haben.

Jetzt läuft gegen die Standbetreiber ein Strafverfahren, ihnen droht eine Geld- oder sogar eine Haftstrafe.

Bald auch Delfinfleisch aus Japan auf der "Grünen Woche"?
"Der ganz unverhohlen erfolgte Verkauf von Fleisch einer in Deutschland und der EU streng geschützten Tierart ist ein unfassbarer Skandal und für die "Grüne Woche" eine Blamage sondergleichen. Da es offensichtlich kaum Kontrollen des Messeangebots gibt, wäre es nicht weiter verwunderlich, wenn auch noch Fleisch von den in Japan grausam massakrierten Delfinen auf der "Grünen Woche" angeboten wird!", sagt Ulrich Karlowski, Biologe der Gesellschaft zur Rettung der Delphine.

Wittler HarpunenkanoneWalfang um seiner selbst willen
Norwegen steht weltweit an der Spitze beim kommerziellen Walfang. Da es einen Vorbehalt gegen das internationale Walfangverbot eingelegt hat, betreibt das Land seit 1993 nach eigenem Gutdünken die Jagd auf Zwergwale im Nordatlantik. Das so gewonnene Fleisch versucht man dann an Nationen zu verkaufen, die sich gleichfalls nicht an das Walfangverbot halten, da die Norweger selbst zunehmend das Interesse am Verzehr von Walfleisch verlieren.

Im vergangenen Jahr erteilte sich Norwegen die Rekordquote von 1.286 Walen, die mit 590 getöteten Tieren allerdings weit unterschritten wurde.
GRD | 23.01.2014

Weltumsegler Rollo Gebhard, Portrait.Liebe Delfinfreunde,

als ich vor 20 Jahren die Gesellschaft zur Rettung der Delphine ins Leben rief, kam ich gerade von meiner dritten Weltumsegelung zurück und brachte von Alaska erschütternde Filme und Informationen über den millionenfachen Mord an Delfinen beim Thunfischfang mit.

Damit konnte ich die Bevölkerung und Thunfischindustrie in Deutschland wachrütteln und erreichen, dass sich über 95% der Thunfischimporteure dem internationalen Kontrollprogramm des Earth Island Institute angeschlossen haben und nur delfinsicheren Thunfisch anbieten. Dies war ein erster Erfolg und der Aufbau der Gesellschaft zur Rettung der Delphine wurde zu einem weiteren aufregenden Abenteuer meines Lebens.

Trotz so mancher schwer zu navigierender Untiefen konnte die GRD dank meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Ihrer Unterstützung in vielen Aufgabenbereichen tätig werden. Die GRD ist heute eine bekannte Organisation, die gemeinsam mit Ihnen große und wichtige Erfolge für den Delfin- und Meeresschutz erreicht hat. Angefangen von dem EU-weiten Verbot der das Leben in den Meeren vernichtende Treibnetze bis hin zur Einrichtung von konkreten Schutzprojekten an den Küsten von Kroatien, Peru oder Mosambik, um nur einige Beispiele zu nennen.

Und so konnte ich dieses Jahr zu meiner großen Freude anlässlich meines 90. Geburtstags ein weiteres, für mich nicht minder bedeutendes Ereignis mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern feiern: das 20-jährige Bestehen unserer Gesellschaft zur Rettung der Delphine.

Viele von Ihnen, liebe Förderer, stehen uns seit etlichen Jahren, nicht wenige sogar seit der Gründung vor nunmehr 20 Jahren, treu zur Seite und unterstützen so in vorbildlicher Weise unsere Arbeit. Dies erfüllt mich mit wirklich großer Dankbarkeit und Freude, denn unsere Erfolge sind nur durch Sie möglich! Ihre langjährige Unterstützung ist zugleich eine Wertschätzung unserer Arbeit.

Heute sehen wir uns im Delfinschutz allerdings auch mit Problemen konfrontiert, an die vor 20 Jahren kaum ein Mensch gedacht hat. Gefahren wie Lärm - z.B. durch den stark gewachsenen Schiffsverkehr -, großflächige Überfischung der Ozeane, Ausbeutung der Meere nach Rohstoffen oder die immense Vermüllung der Meere stellen uns vor große, zusätzliche Herausforderungen.

Ich hoffe sehr, bei der Bewältigung dieser und der vielen anderen Aufgaben weiterhin auf Ihre so wichtige Hilfe für die Delfine zählen zu dürfen. Lassen Sie uns gemeinsam weitergehen auf dem vor 20 Jahren eingeschlagenen Weg!

Mit herzlichem Dank und den besten Wünschen Ihr
Rollo Gebhard
Gründer und 1.Vorsitzender, Oktober 2011
Rollo Gebhard starb am 27.12.2013 im Alter von 92 Jahren in seinem Haus in Bad Wiessee am Tegernsee friedlich an den Folgen eines Schlaganfalls.

Zeitungsausschnitt: Weltumsegler warf Fischdosen aus Regal

Cecilia ReygersMit viel Freude und Ehrgeiz widmete sich Cecilia Reygers aus der 8. Klasse einer Münchner Schule dem Thema "Bedrohte Delfine" in ihrer Jahresarbeit 2010/2011.

Ihr über 20 Seiten umfassendes Werk behandelt die verschiedensten Bereiche: Beschreibung einzelner Arten, Biologie der Meeressäuger, Gefahren, denen Delfine ausgesetzt sind, und Anregungen, was man tun kann, um sie zu schützen. Soweit die Theorie.

In der Praxis entwarf sie Motive für Postkarten, ließ sie herstellen und verkaufte sie anschließend in Geschäften und im Freundes- und Bekanntenkreis. Sage und schreibe 220 Euro erzielte sie mit ihrer tollen Aktion!

 DelfinbegegnungDie Motivation für ihr vorbildliches Engagement für die intelligenten Meeressäuger reicht zurück in ihre ersten Lebensjahre:

"Als ich drei Jahre alt war, beschlossen meine Eltern, mit uns ein großes Abenteuer zu wagen. Sie planten, mit uns drei Töchtern eine mehrjährige Segeltour zu machen. Von 2001 bis 2005 war das Meer meine Heimat. Die Reise begann in Brasilien, wo wir auf einer Insel wohnten. In diesen vier Jahren segelten wir über Süd-, Zentral- und Nordamerika, Karibik, Bermudas und über den Atlantik über die Azoren ins Mittelmeer hinein. Auf dieser Tour begleiteten uns Delfine. Wir sahen fast jeden zweiten Tag Delfine, mal mehr und mal weniger.

An eine Delfinbegegnung kann ich mich noch gut erinnern. Es war ein wunderschöner Tag mitten auf dem Meer, als plötzlich Delfine auftauchten; doch es waren nicht 10 oder 20, es waren Hunderte, wo man hinschaute, bis zum Horizont sah man Delfine.

Postkarte Delfine von Cecilia ReygersWir sahen relativ oft Delfine, doch jedes Mal war es etwas Besonderes. Wir haben leider sehr wenig Fotos von Delfinen, weil immer, wenn diese wunderschönen Säugetiere zu uns kamen, niemand die Fotokamera holen wollte."

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Cecilia für ihre wundervolle Unterstützung!
Ulrike Kirsch, Juli 2011

Siegerfoto im Fotowettbewerb "Delfine im Visier" von Olivier Notz aus Rotkreuz, SchweizApril 2009 - "Wir wünschten, wir hätten mehr Preise zu vergeben", lautete die einhellige Meinung der Jury, denn die Resonanz auf unseren Wettbewerb war überwältigend.

Die "Ahs" und "Ohs" wollten fast kein Ende nehmen angesichts der vielen wunderschönen Motive. Wer sich schon einmal am Delfinfotografieren versucht hat weiß, dass dies sowohl über als auch unter Wasser kein leichtes Spiel ist. Neben dem fotografischen Können gehört dazu auch eine gute Portion Glück: Das Wetter muss passen, die Lichtverhältnisse und natürlich das "Motiv" selbst, kurz: Man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein… und zum richtigen Zeitpunkt auf den Auslöser drücken!

Am häufigsten vertreten war der Große Tümmler, eine weit verbreitete Art. An zweiter Stelle rangierte der Spinnerdelfin, im Deutschen auch als Ostpazifischer Delfin bekannt, obwohl er nicht nur im Pazifik, sondern auch im Atlantik und Indischen Ozean vorkommt. Außerdem waren Schwarzdelfine vor Neuseeland und Rundkopfdelfine von den Azoren dabei und sogar der nur vor der Westküste Südafrikas und Namibias vorkommende seltene Heaviside-Delfin.

Die Jury, darunter der bekannte Tier- und Naturfotograf Konrad Wothe sowie die GRD-Gründer, Weltumsegler und Dokumentarfilmer Rollo und Angelika Gebhard, hatte die Qual der Wahl. Die prämierten Aufnahmen sehen Sie unten. Darüber hinaus möchten wir Ihnen ein paar Fotos aus der engeren Auswahl vorstellen.

Wir gratulieren den Gewinnern ganz herzlich und bedanken uns vielmals bei allen Delfinfreunden, die uns ihre Bilder zugesandt haben.

Die Fotos zeigen die Schönheit und Eleganz dieser Meeressäugetiere und gewähren uns einen kleinen Einblick in ihre "Gesellschaft" und ihr soziales Verhalten. Diese Porträts sollten uns einmal mehr Ansporn sein, die vielen Gefahren nicht zu vergessen, die diesen wundervollen Lebewesen durch Lebensraumzerstörung, Meeresverschmutzung, Beifangtod in der Fischerei, Überfischung ihrer Nahrungsressourcen und direkte Tötung drohen.

Ein ganz großes Dankeschön auch an unsere Preissponsoren, durch den unser Wettbewerb noch attraktiver wurde:
an Rewe Touristik, die den Hauptpreis, eine Reise nach Teneriffa für 2 Personen inkl. Flug und einer Whale-Watching-Tour, zur Verfügung stellte,
an die Zeitschrift natur+kosmos, die ein Jahresabo als 2. Preis beisteuerte, sowie
an den Online-Shop Marleen’s Boutique 39, von dem wir 2 Schmuckstücke für die Plätze 3 und 4 erhielten.

Die Gewinner der Plätze 5 bis 10, der im Übrigen gleich dreimal vergeben wurde, erhielten jeweils ein handsigniertes Buch "Unter falscher Flagge" von Rollo Gebhard.
Ulrike Kirsch

Wir gratulieren den Gewinnern: Olivier Notz aus Rotkreuz, Schweiz, erhielt den Hauptpreis, eine von der REWE Touristik gestiftete einwöchige Reise für 2 Personen nach Teneriffa. Dirk Kleinhans aus Wolfhagen schaffte mit seiner Aufnahme Platz 2 und bekommt ein von der Zeitschrift natur+kosmos gesponsertes Jahresabo. Für den Gewinner der Plätze 3 und 4, Andreas Schmidt aus Dresden, stellte der Online-Shop "Marleen’s Boutique 39" Schmuckstücke zur Verfügung.

1. Platz: Olivier Notz | 2. Platz: Dirk Kleinhans | 3. Platz: Andreas Schmidt:

Siegerfoto im Fotowettbewerb "Delfine im Visier" von Olivier Notz aus Rotkreuz, Schweiz

 Zweiter Platz im Fotowettbewerb "Delfine im Visier" für Dirk Kleinhans

Dritter Platz im Fotowettbewerb "Delfine im Visier" für Andreas Schmidt

Horst Samson Pressemitteilung, 03.09.2007 - Den ersten Preis des Lyrikwettbewerbs "Das schönste Delfingedicht" erhält der Schriftsteller und Journalist Horst Samson aus Neuberg (eine Reise für zwei Personen zur Walbeobachtung nach Teneriffa).

Der im deutschsprachigen Raum erstmals durchgeführte Wettbewerb war eine Sonderaktion zum UN-Jahr des Delfins" der Zeitschrift DAS GEDICHT (Anton G. Leitner Verlag) und der GRD mit freundlicher Unterstützung von REWE-Touristik, Abteilung für Umwelt und Nachhaltigkeit, die den ersten Preis zur Verfügung stellte.


BEWERBUNG UM DIE VAKANTE STELLE IM PELAGOS-PROJEKT

Mein Gehirn ist groß, ich interessiere mich für Frankreich.
Bin sehr begabt, ein exzellenter Springer, kann wundersam pfeifen, schwimmen
Und manches mehr. Ich habe in Filmen gespielt. Ich sehe weit und tiefer

Noch unter Wasser. Gerne kleide ich mich elegant, grundsätzlich
In abgestuftem Grau - heller unten und mit dunklem Cape. Ich unterscheide
Mich, geehrte Damen, werte Herrn, von allen anderen aus der Gruppe
Durch Linien, Felder und Farben reich an Kontrast. Man rühmt mir nach,

Ich sei der flinkste in den Wasserwelten und meine hohen Sprünge
Zierten die Glanzseiten teurer Magazine. Man kenne mich, berichtete
Ein Fotograf, auf allen Kontinenten und hält mich für sozial. Ich will's nicht
Leugnen, ich gebe zu, dass ich verletzte, kranke, sinnesschwere
Artgenossen selbstlos pflege. Ja, ich tue Gutes und bin auf Angriffe eingestellt.

Während die eine schläft, halte ich die zweite Hälfte des Gehirns hellwach
Und beide Augen schließe ich nie. Nähre redlich mich bevorzugt von Kalmaren,
Verschmähe Fische nicht und auch nicht Schalentiere. Ich helfe gerne, wo ich kann,
Nicht Göttern nur, wie Apollon, den einst an Land ich trug, oder Poseidon,
Dem ich half, die Hand der Meeresnymphe Amphitrite zu gewinnen,

Auch den mit Liedern reich gewordenen Sänger Arion von Lesbos zog ich
Ans Ufer und rettete ihn vor Gierigen, und sogar Autisten halte ich
Die Rückenflosse hin und ziehe sie - ihre Seele heilend - hinter mir her.

Ich weiß, es brüstet sich das Militär, in finstern Zeiten meiner sich zu bedienen,
Zu missbrauchen mich als Minenschlepper und -installateur.
Ich kann's nicht leugnen, ich verachte sie, Gott ist mein Zeuge.

Will in Antibes friedlich Krebse und Tintenfische mir verdienen,
Und mehren meinen immer noch zu geringen Ruhm.
Am besten kennt und schätzt man mich unter Wasser,
Es ist wahr, da wo die Stillen vegetieren, obwohl mein Konterfei
Sogar das Wappen des Grafen von Vienne ziert und manch ein Hippie mich
Zum Symbol erkor für die Bewegung gegen hohle Wohlstandsideale.

Verstehen kann ich das, nur nicht begreifen, war ich doch nie an Land und schlief
Bekifft in Blumenwiesen mit Gitarren. Wahr ist, ich kann kommunizieren,
Diese Bewerbung ist Beweis genug. Dazu hab ich Empfehlungen,
Geehrte Damen, werte Herren, für friedliches Orten von Seeminen - auch aus 100 Meter Tiefe.
Ich bitte sie um Ihre Zuneigung. Über ein Vorstellungsgespräch würde ich mich freuen.

 

Horst Samson - Schriftsteller

geboren im Juni 1954, im Weiler Salcimi / Rumänien (während der Deportation der Eltern - sie stammen aus dem Banater Dorf Albrechtsflor / Kleintermin)

Beruf: Lehrer, Diplom-Journalist
Generalsekretär des EXIL-P.E.N. | Sektion: Deutschsprachige Länder

Mitglied im Internationalen P.E.N. und im VS

Anschrift (für Einladungen zu Lesungen, Vorträgen über rumänieniendeutsche Literatur, Presse und Pressegeschichte etc.): Lessingstr. 16 | D-63543 Neuberg | Deutschland

Würdigung von Anton G. Leitner | Herausgeber der Zeitschrift DAS GEDICHT

Horst Samson beschreibt in seinem Gedicht »Bewerbung um die vakante Stelle im Pelagos-Projekt« mit souveräner Bildkraft und formaler Könnerschaft alle Facetten eines >modernen< Delfinlebens.

Der flinkste unter den Meeressäugern ist in gewissem Sinne ein »Zoon politikon«, d. h. ein Gemeinschaftswesen mit sozialer Kompetenz. Diese >menschliche Stärke< eines Bewohners der Wasserwelt wird gerade von Menschen als tierische Schwäche ausgenutzt. Entweder lassen sie sich von Delfinen retten, wie in der antiken Mythologie, oder sie vereinnahmen sie zu therapeutischen Zwecken und missbrauchen sie für militärische Zwecke.

Wer mag sich da noch wundern, wenn sich Horst Samsons lyrischer Delfin um Schutz bewirbt:
beim Pelagos-Projekt, einem Schutzgebiet für Meeressäugetiere im Mittelmeer.

Weßling, im September 2007

Nixe, Handzeichnung coloriert 2013 von Andreas SchildhauerPressemitteilung, 16.05.2013 – Mit der Sonderedition "Dolphins" unterstützen die Dresdner Künstler Anne Schulze, 39, und Andreas Schildhauer, 44, den Schutz von bedrohten Delfinen. Dabei wurden exklusiv für die GRD Kunstwerke geschaffen, die die GRD jetzt in limitierter Auflage anbietet.

"Ziel ist es, Bilder zu schaffen und direkt für den Delfin- und Meeresschutz einzusetzen. Dabei werden exklusiv für die GRD Kunstwerke geschaffen, die wir in limitierter Anzahl anbieten.

Die insgesamt acht Grafiken stellen zum Teil einen direkten Bezug zum Thema Delfin her, zum Teil thematisieren sie das Verhältnis von Mensch und mariner Umwelt, um die menschliche Rolle als Eindringling in diesen Lebensraum und Verursacher von schädlichen Einflüssen zu verdeutlichen.

"Das soziale und menschenfreundliche Wesen der Delfine hat seit Jahrtausenden eine faszinierende Wirkung auf uns Menschen. Der Kontakt mit Delfinen birgt eine intensive und natürliche Verbundenheit, die wir so kaum anders erleben. Wie "unmenschlich" wir Menschen aber seit langer Zeit mit Delfinen und anderen Meerestieren umgehen, ist nicht nur ethisch gesehen eine Katastrophe, sondern wirkt sich auch global als Naturkatastrophe aus", erklärt Andreas Schildhauer sein Engagement.

"Es ist dringend ein Umdenken und Handeln notwendig, um die menschlichen Anschauungen und Lebensweisen, die keine Achtung vor der Natur und vor anderen Lebensformen haben, durch nachhaltige und lebenswerte Ideen abzulösen. Der Wunsch, selbst auch einen Beitrag zu leisten, brachte uns auf die Idee, Kunsteditionen für den Artenschutz ins Leben zu rufen", fährt der Künstler fort, der sich bundesweit mit seinen Bildern, Skulpturen und Installationen einen Namen gemacht hat.

Die Werke der beiden seit über 12 Jahren freischaffenden Künstler können bei der GRD erworben werden. Von jeder verkauften Grafik erhält die GRD 40 Euro. So soll für alle Beteiligten ein nachhaltiger Wert entstehen, der einerseits den Kunstfreund auf lange Zeit erfreut und gleichzeitig die Rettung bedrohter Arten und den Erhalt ihrer Lebensräume unterstützt.

Der Wunsch, selbst auch einen Beitrag zu leisten, brachte uns auf die Idee, Kunsteditionen für den Artenschutz ins Leben zu rufen.

Kontakt Andreas Schildhauer:
E-Mail: schildhauer-tempel(AT)email.de
Tel.: 0151 - 507 10 885

 

⇒ Kunstedition DOLPHINS im GRD-Delphin-Shop

DOLPHINS | Kunstedition für den Delfinschutz

Delfine suchen Freunde!

Indopazifischer Großer Tümmler. Foto: DWA / Angela Ziltener

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Unser Vereins-Magazin mit vielen interessanten Informationen rund um Delfine und die Arbeit der GRD zur Rettung bedrohter Delfinpopulationen und ihrer Lebensräume.

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