Hainetze bedrohen das Überleben seltener Delfinart
Im Meer baden oder surfen ist an den Küsten von Südafrika oder Australien ein Massenvergnügen. Weniger vergnüglich wird dort der Ausflug in die Nähe beliebter Küstenabschnitte für Meerestiere wie Delfine, Haie, Meeresschildkröten und größere Fische. "Bather protection": Stellnetze zum Schutz vor HaienEtwa 400 Meter vor der Küste lauern tödliche Fallen aus jenseits der Brandung parallel zur Küste ausgebrachten Stellnetzen. Sie sind jeweils etwas über 200 Meter lang, sechs Meter hoch und sollen, knapp unter der Wasseroberfläche verankert,...
Schon wieder ein Delfin auf Stippvisite in der Kieler Bucht
Erneut ist ein ungewöhnlich zutraulicher Großer Tümmler vor Kiel aufgetaucht. Der sehr verspielte Delfin schwamm am 10. September gleich mehrmals in die Schleuse Kiel-Holtenau, als wollte er durch den Nord-Ostsee-Kanal eine Abkürzung in die Nordsee nehmen. Der Schiffsverkehr in der Schleuse wurde für 20 Minuten gestoppt, bis der Tümmler die Schleuse dann doch wieder den Weg zurück in die Ostsee nahm. In der Förde angekommen, spielte er dann intensiv mit badenden Kindern und bescherte ihnen ein unvergessliches Erlebnis. Immer wieder suchte...
Auch im Ärmelkanal sind Delfine durch Schadstoffe gefährdet
Britische Forscher hatten Anfang 2016 eine groß angelegte Studie veröffentlicht, die die großflächige Vergiftung von Delfinen in europäischen Gewässern mit Polychlorierten Biphenylen (PCB) dokumentierte. Jetzt haben die französische Ökotoxikologin Cyrielle Zanuttini und ihre Kollegen vergleichbare Werte bei Delfinen aus dem Ärmelkanal festgestellt. Besorgniserregend hohe Konzentrationen von Quecksilber und PCBLaut der Studie, die am 2. September 2016 im nordfranzösischen Cherbourg vorgestellt wurde, sind die Ärmelkanal-Delfine durch hohe...
Freudiges Wiedersehen mit schwer verletztem Delfin Košara
Niemand hätte zu hoffen gewagt, dass er es ohne Hilfe schaffen würde.Košara im September 2013: Dramatische Szenen spielten sich im September 2013 in Nähe der kroatischen Insel Pašman ab, als unsere Projektpartner um den Tierarzt Tom Gomerčić versuchten, einen schwer verletzten Delfin einzufangen, um ihn medizinisch zu versorgen. Tiefe Wunden, Entzündungen und Wucherungen überzogen Maul, Rücken und Brust des Großen Tümmlers, verursacht von Resten eines Fischernetzes, die tief ins Fleisch eingedrungen waren und die er immer noch mit sich...
Schwimmen mit Delfinen vor Hawaii soll verboten werden
Die Wetter- und Ozeanographiebehörde der USA (NOAA) will laut eines Berichts von Volksblatt.li das bei Touristen sehr beliebte Schwimmen mit Delfinen in Hawaii verbieten. Die Meeressäuger stünden von den Menschen unter zu "intensivem Druck" und fänden nicht genügend Zeit, sich von der nächtlichen Jagd zu erholen. Hawaii-Delfine finden keine Ruhe und nicht genügend SchlafZukünftig sollten sich Menschen nicht näher als bis auf 45 Meter den Meeressäugern nähern dürfen. Schwimmen mit Delfinen wird dadurch verunmöglicht. Mir der Regel soll...
Schutzprojekt Mosambik: Neuigkeiten von den Patendelfinen
Unsere residenten Indopazifischen Großen Tümmler aus dem Schutzgebiet Ponta do Ouro zeigen sich auch in diesem Jahr sehr zutraulich und interessiert. Während unserer bislang in diesem Jahr durchgeführten 15 Monitoringfahrten trafen wir sie fast jedes Mal an. Nur wenn Buckelwale in der Nähe waren, blieben sie lieber in Deckung. Insgesamt hatten wir 2016 bereits 155 Delfin-Sichtungen. Patendelfine und ihr NachwuchsAuch die Patendelfine sind wohlauf und erfreuen sich des Lebens, besonders "Bo" mit ihrem Baby "Bojangles" und "Gilly" mit dem...
Kampagne gegen Plastikmüllflut am und im Meer und Einführung von Recycling in Peru-Paracas
Plastikmüll und Mikroplastik in den Gewässern und Ozeanen ist weltweit ein ernst zu nehmendes Problem. Plastikmaterialien, die in den Meeren treiben, bergen ein hohes Gefährdungspotenzial für viele Meerestiere. Sie bringen langsamen und qualvollen Tod durch: Verheddern der Tiere in ring- und schlingenförmigen Verpackungen oder Netzresten, Verschlucken von Plastikteilen, die mit Nahrung verwechselt oder mit ihr aufgenommen werden. Folgen sind qualvolles Ersticken oder Verhungern von Delfinen, Walen und Seevögeln mit Müll im Magen....
Delfine im Roten Meer besser vor Massentourismus geschützt!
Einen wichtigen Erfolg für die vor Hurghada lebenden Indopazifischen Großen Tümmler konnte das von der GRD geförderte Projekt "Delfinschutz im Roten Meer" der Dolphin Watch Alliance (DWA, Schweiz) erzielen. Der Gouverneur für das Rote Meer, Generalmajor und Minister Ahmed Abdullah, stimmte einem von der DWA in Zusammenarbeit mit den ägyptischen Behörden und Umweltschutzorganisationen erarbeiteten Verhaltenskodex für Delfinbeobachtungs-Touren und der Einrichtung von zwei Schutzzonen im nördlichen Roten Meer vor Hurghada zu. Die neuen...
Jaenicke meets "Ferdinand": Im Einsatz für Delfine
In der neuen Folge seiner preisgekrönten ZDF-Tierdoku-Reihe "Im Einsatz für…" trifft der Schauspieler und Tierschützer Hannes Jaenicke diesmal auf Delfine. Er berichtet u.a. über die Auswirkungen unserer modernen Industriegesellschaft auf das Leben der faszinierenden Meeresbewohner und ihren Kampf ums Überleben. Sendetermin ist der 2. August von 22:15 - 23:00 Uhr im ZDF"Ich setze mich privat schon lange für den Schutz von Delfinen ein. Diesen Film zu machen war und ist mir also ein echtes Anliegen. Denn mindestens ein Viertel aller...
Bulgarien untersagt Fischerei wegen zu vieler toter Delfine
Wie "MDR Wissen" berichtet, hat die bulgarische Regierung die Fischerei in Gebieten, in denen sich viele Delfine aufhalten, vorsorglich untersagt. Sofia setzte diese Sondermaßnahme in Kraft, weil in diesem Jahr bereits mehr als 108 Delfine tot an Bulgariens Küsten strandeten. An einigen Stränden hat es aber auch Lebend-Strandungen gegeben. So sollen allein an den Stränden des beliebten Urlaubsortes Burgas bereits 77 tote Delfine gefunden worden sein, so die Behörden. Man hofft, dass die Todesursache noch geklärt werden kann. Zweites...
Schweinswale 2016 - Überraschungen, Freude und Trauer
Über 600 Schweinswal-Sichtungen sind dieses Frühjahr per Online-Formular oder direkt über WhatsApp gemeldet worden – eine wunderbare, dankenswerte Unterstützung unseres "Citizen Science"-Projekts durch die Bevölkerung! Erneut konnte belegt werden, dass die kleinen Wale im Frühjahr weit in Elbe und Weser flussaufwärts ziehen, den Stinten folgend, die zum Ablaichen aus der Nordsee ins Süßwasser schwimmen. Viele Schweinswale bezahlten ihre Reise in die Flüsse mit dem TodGute Beobachtungsbedingungen herrschen im Hamburger Hafen, wo viele...
Hurghada-Patendelfin Ferdinand hat Nachwuchs bekommen!
Ferdinand-Destiny, einer unserer Patendelfine aus dem Roten Meer, hat Nachwuchs bekommen! Gegen Ende Juni traf die Biologin Angela Ziltener von unserer Partnerorganisation DWA Ferdinand bei einem Tauchgang. Und das jetzt 18 Jahre alte Delfinweibchen wartete mit einer faustdicken Überraschung auf: seinem gerade erst ein paar Tage alten Jungtier. Babysitter Anouk passt gut auf das Kleine aufIn Begleitung von Ferdinand war auch das Weibchen Anouk, das offensichtlich als Babysitter einspringt, wenn Ferdinand einmal ohne Nachwuchs unterwegs ist....
EU verbietet Einsatz von Bodenschleppnetzen ab 800 m Tiefe
Nach einem zähen, vierjährigen Verhandlungsmarathon hat sich die EU endlich auf ein weitgehendes Verbot des Einsatzes von Bodenschleppnetzen in den Tiefseeregionen des Atlantiks ab einer Meerestiefe von 800 Metern verständigt. Der letztendlich dann doch überraschende Durchbruch im Vermittlungsausschuss kam am letzten Tag der niederländischen Präsidentschaft zu Stande. Meeresschutzorganisationen wie die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) werten die Entscheidung als wichtigen Erfolg für den Schutz der betroffenen...
Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung in Hurghada
Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung sind entscheidende Projektmodule, um auf die Gefährdung der Indopazifischen Großen Tümmler und der Spinnerdelfine vor Hurghada durch den aus dem Ruder gelaufenen, rücksichtslosen Delfinbeobachtungstourismus aufmerksam zu machen und Missstände abzustellen. Endlich: Verbindliche Regeln für die Anbieter von DelfinbeobachtungstourenErfreulich ist, dass es jetzt endlich neue und verbindliche Regeln für die Anbieter von Delfinbeobachtungstouren geben soll. Diese werden in Kooperation mit der...
Jagd auf Delfine in Peru – Patendelfine nicht in Gefahr
Seit 1999 kämpft die GRD, gemeinsam mit ihrer peruanischen Partnerorganisation ACOREMA gegen die Jagd auf Delfine vor der Küste des Andenstaates Peru. Skrupellose Fischer harpunieren dabei Dusky-Delfine, das Blut der verwundeten Meeressäuger soll Haie anlocken. Anschließend werden die Delfine an Bord der Fischerboote getötet und zerlegt, um ihr Fleisch als Köder für den Fang der angelockten Haie einzusetzen. Die Jagd auf Delfine ist in Peru verboten. Peruanische Delfinschutzorganisationen zweifeln an DatengrundlageAuf diese barbarische...
Offshore-Ölförderung in der kroatischen Adria vom Tisch?
Geht es nach den Aussagen des derzeitigen kroatischen Wirtschaftsministers Tomislav Panenić, dann wird es keine Offshore-Förderung von Öl und Gas geben, wie er auf Nachfrage kroatischer Medien erklärte. "Ich kann bestätigen, dass die Ölförderung in der Adria nicht erwünscht ist", wird Panenić in der kroatischen Tageszeitung "Poslovni dnevnik" zitiert. Wir danken allen, die ihre Stimme für den Schutz der Adria erhoben haben!Neben dem niedrigen Ölpreis, der eine Offshore-Förderung derzeit unrentabel macht, ist es nicht zuletzt der wachsende...
Zwei Delfinarten bilden bei gemeinsamer Jagd Blasenvorhänge
Vor Neuseeland machten Biologen eine sensationelle Beobachtung. Große Tümmler und Kleine Schwertwale hatten eine Jagdgemeinschaft gebildet und dabei setzten sie gemeinsam die Luftblasen-Technik ein, um einen Fischschwarm einzukreisen. Über Jagdgemeinschaften aus unterschiedlichen Delfinarten weiß man recht wenig. Noch niemals zuvor wurden diese beiden Delfinarten bei der gemeinschaftlichen Jagd beobachtet, und dass Kleine Schwertwale Blasenvorhänge bei der Jagd bilden, war bislang ebenfalls unbekannt. Gemeinsame Kultur zweier ArtenFalls...
Geliebte Delfine - Schüler in Paracas kommen Delfinen näher
Artenschutz kann heutzutage fast nur erfolgreich sein, wenn er fest in der lokalen Bevölkerung verankert ist. Deshalb besteht unsere Arbeit auch in der Umsetzung von Strategien, die die Integration der Bevölkerung zum Ziel haben. Wir pflanzen jetzt kleine Gedanken und Ideen, die in der Zukunft eine große Ernte für den Delfin- und Meeresschutz einbringen sollen. Wir tragen unser Wissen in die Schulen des Paracas-DistriktsUnsere Bestandserfassung und Arbeit zum Schutz der residenten Delfingruppen in Paracas (Provinz Pisco, Peru) hat wichtige...
Dominica: "Whale Watching for Kids", Mai 2016
Am 20.5.2016 war es wieder soweit, Walbesichtigung für 40 Kinder der St. Joseph Primary School. Traumwetter auf unserer Trauminsel Dominica, doch leider blieben die Wale und Delfine ebenso traumhaft unsichtbar. Zwar konnten wir mit dem Hydrophon zweimal in der Ferne zumindest einen einzigen Pottwal hören, doch für die ungeübten Ohren der Kinder waren diese weit entfernten Clicks kaum auszumachen. Umso mehr Freude hatten sie, mir ihr überraschend umfangreiches Wissen über Wale und Delfine lauthals zu demonstrieren. Auch dieses Whale-Watch...
Neues von den Patendelfinen - Gilly und Bo im Flegelalter
Im Juli begegnete ich unserem Patendelfin Herme, einem Buckeldelfin, mit zwei Artgenossen, wahrscheinlich handelte es sich um Hermes Mutter mit einem neuen Jungtier. Obwohl die Sichtverhältnisse im Wasser sehr bescheiden waren, gelang es mir, die Dreiergruppe im trüben, grünen Wasser zu fotografieren. Gulliver (das erste Junge von Patendelfin Gilly und – anders als der Name vermuten lässt - ein Weibchen) und ihre beste Freundin Rocha (eine Tochter von Patendelfin Bo) haben in den letzten Monaten viel Zeit miteinander verbracht. Im August...
Wir nehmen Abschied von Mark Berman
Wir trauern um unseren lieben Freund und Kollegen Mark Berman vom amerikanischen Earth Island Institute (EII), der am 13. Mai 2016 plötzlich und unerwartet aufgrund postoperativer Komplikationen im Krankenhaus verstarb. Wir verlieren mit ihm einen leidenschaftlichen Delfinschützer und liebenswerten Weggefährten und Mitstreiter. Seit über 25 Jahren setzte sich Mark Berman beim EII für den Schutz von Delfinen einMark war zuständig für das Internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch/SAFE, um die Dosenfabriken in Asien und...
Appell an alle Kapitäne zum Hamburger Hafengeburtstag: Bitte auf Schweinswale achten!
Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) appelliert an alle Schiffsführer, die während der morgen beginnenden 827-ten Geburtstagsfeier im Hamburger Hafen mit Schiffen oder Booten unterwegs sein werden, auf Schweinswale zu achten. Schweinswale im Hafen Mehr als 300 Schiffe werden zum Hafengeburtstag vom 5. bis 8. Mai erwartet. Derzeit halten sich aber immer noch zahlreiche Schweinswale im Gebiet des Hamburger Hafens auf. 2012 und 2013 wurden nach dem Hafengeburtstag tote Wale am Elbufer gefunden. "Bei vielen gleichzeitig...
Ungewöhnliche Adoption: Ein verwaister Delfin findet Ersatzmutter
Ein Delfinbaby, das im Alter von knapp 2 Monaten seine Mutter verlor, wurde durch ein ihm fremdes und genetisch nicht verwandtes Delfinweibchen, das selbst keinen Nachwuchs hatte, adoptiert. Eine Gruppe japanischer Wissenschaftler um Mai Saki vom Fischereiinstitut der Kindai Universität machte diese sehr seltene und ungewöhnliche Beobachtung während des Langzeitmonitorings von Indopazifischen Großen Tümmlern (Tursiops aduncus), die vor der etwa 200 km südlich von Tokio im Pazifischen Ozean gelegenen Vulkanisel Mikura leben. Die...
Spaziergänger findet toten Schweinswal in Oldenburg
Am 23. April fand Peter Curth fand beim Spaziergang mit seinem Hund einen toten kleinen Schweinswal in der Hunte beim Hemmelsbäcker Kanal in Oldenburg. Herr Curth informierte uns sogleich übers Handy und schickte Fotos von dem toten Wal und eine genaue Beschreibung der Fundortstelle. Wir sind sehr traurig über diesen Fund. Es handelt sich sehr wahrscheinlich um den kleinen Wal, der auch im Oldenburger Hafen am 31. März noch lebend gesichtet worden war. Leider hat er nicht überlebt und es nicht zurück in die Nordsee geschafft. Als er...
Wir begrüßen unseren ersten "Adriatic Dolphin Observer"
Mit unserem neuen Citizen-Science-Programm / Freiwilligen-Programm "Adriatic Dolphin Observer" bieten wir die Möglichkeit zur ehrenamtlichen Mitarbeit bei unserem Projekt zur "Rettung der letzten Adria-Delfine" in Kroatien. Ein Adriatic Dolphin Observer unterstützt mit seinen Delfinbeobachtungen sowie Foto- und/oder Videoaufnahmen die wissenschaftliche Arbeit unserer kroatischen Partner, Tierärzte der Universität Zagreb, in besonderem Maße. Dobri DupiniKroatien ist für Werner Kellerer aus München schon fast zur zweiten Heimat geworden. Seit...
Delfine – bitte melden! Aufruf an alle Kroatienurlauber
Auch dieses Jahr ruft die GRD Kroatienurlauber wieder zur Mithilfe bei ihrem Schutzprojekt zur "Rettung der letzten Adria-Delfine" auf und bittet darum, Delfinsichtungen in der Adria zu melden. Man muss dafür noch nicht einmal in See stechen, denn häufig halten sich die geschickten Schwimmer auch dicht an der Küste auf. Bereits seit 2001 erhebt die GRD gemeinsam mit ihren kroatischen Partnern von der tierärztlichen Fakultät in Zagreb diese Daten im Rahmen ihres Gemeinschaftsprojekts. Die Meldungen liefern wichtige Hinweise zum Bestand und...
Meeresschützer fassungslos: Grüner Umweltminister will Öl fördern
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) und Deutsche Stiftung Meeresschutz sehen große Gefahren für das Überleben der letzten Ostsee-Schweinswale Die Grünen stehen für Energiewende, Ausstieg aus der Förderung fossiler Energieträger, Kampf gegen den Klimawandel? Weit gefehlt. Ausgerechnet eines ihrer prominentesten Aushängeschilder, Umweltminister Dr. Robert Habeck aus Schleswig-Holstein, hat keine Bedenken, die Förderung von Erdöl durch den DEA-Konzern, selbst in streng geschützten Naturschutzgebieten, persönlich durchzuwinken....
Buckeldelfine reagieren empfindlich auf Störungen in ihrem Lebensraum
Küstennah lebende Delfinarten haben es schwer. Umweltfolgen menschlicher Eingriffe treffen sie besonders hart. Von Wasserverschmutzung, intensiver Küstenfischerei, Bautätigkeiten im Küstenbereich, erhöhtem Schiffsverkehr, Förderung von Öl oder Erdgas bis hin zu intensiver touristischer Nutzung durch zudringliche Schwimmer, Surfer und Freizeitkapitänen auf allerlei Wasserfahrzeugen. Da bleibt den Meeressäugern oft zu wenig Ruhe und Nahrung zum Leben, besonders, wenn man selbst eher scheu und zurückhaltend ist und nicht robust und neugierig...
Sie sind wieder da – Schweinswale in der Elbe und im Hamburger Hafen
In den vergangenen zwei Wochen wurden mehrfach Schweinswale in der Elbe gesichtet: bei Brunsbüttel, Brokdorf und Glückstadt, aber auch wieder wie 2012 und 2013 vermehrt bei Blankenese, Övelgönne, Teufelsbrück und mitten im Hamburger Hafen, in der Norderelbe sogar beim Anleger Entenwerder. 20 Meldungen sind seit Ende Februar bereits eingegangen. Meist konnten die Kleinen Tümmler von Land aus beobachtet werden. Es wurden Dreiergruppen, Duos und ein paar Einzeltiere gesehen. Wale im flachen Wasser und Hafen in Gefahr"Wie wir aus den Daten von...
Gefahr für "Selfie" und "Delfie": Stellnetze in der Kieler Bucht
Die beiden Großen Tümmler "Selfie" und "Delfie", die in den vergangenen Wochen auf ihrer Ostsee-Rundreise die Herzen der Menschen an der Küste von Schleswig-Holstein und weit darüber hinaus erfreut hatten, könnten ihren Aufenthalt in der Kieler Bucht mit dem Leben bezahlen. Nach Informationen der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurden dort über viele Kilometer Stellnetze ausgebracht. Freiwillige Vereinbarung zur Netzreduktion auf dem Prüfstand"Wieder einmal zeigt sich, dass die freiwillige Vereinbarung zur Netzreduktion,...
Für mehr nachhaltigen und umweltfreundlichen Tourismus
Im Februar 2016 nahm Josy Amey von unserer Partnerorganisation M.E.E.R. e.V. an der CETS-Versammlung (Europäische Charta für nachhaltigen Tourismus) in Agulo auf La Gomera teil. Es wurden Aktionen zur Förderung des umweltfreundlichen Tourismus präsentiert, von denen auch Einheimische profitieren. Außerdem wurden Firmen vorgestellt und evaluiert, die nachhaltig in diesem Sinne arbeiten und Teil der CETS sind, darunter auch unser langjähriger Kooperationspartner OCEANO. Weiterhin wurden zukünftige Anforderungen und Probleme sowie nachhaltige...
"Selfie" und "Delfie" jetzt auf Besuch in der Kieler Bucht
Kaum waren sie Richtung Apenrade in Dänemark entschwunden, sind sie auch schon wieder da: "Selfie" und "Delfie", die beiden Großen Tümmler, die mit ihrer unbändigen Spielfreude und Lebenslust in den vergangenen Wochen die Herzen der Menschen an der Flensburger Förde und weit darüber hinaus im Sturm erobert hatten, sind jetzt in der Kieler Bucht aufgetaucht. Seit dem 13. März tummeln sie sich in der Kieler Förde und sorgen dort für gewohnt viel Aufmerksamkeit. Der Heikendorfer Wal-Forscher Prof. Boris Culik konnte die beiden Großen Tümmler...
Schweinswalen auf der Spur: Sichtungen bitte melden!
Die ersten Schweinswale sind an der Nordseeküste und in den Flüssen gesichtet worden: Am Valentinstag schwamm ein einzelnes Tier in der Elbe bei Hetlingen gemächlich Richtung Hamburg. In der Jade wurde am 18. Februar einer der kleinen Wale beobachtet und am 25. und 27. Februar Gruppen von zwei und drei Tieren in der Weser bei Bremerhaven. Schweinswale gehören mit zu den kleinsten Walen der Welt und sind die einzige in deutschen Gewässern heimische Art. Mitmachen beim Citizen-Science-ProjektDie Biologin Denise Wenger von der Gesellschaft zur...
Hase hilft Delfinen und Walen: Patenschaften fürs Osternest
Packen Sie dem Osterhasen eine Patenschaft für einen Delfin oder Pottwal als Überraschung in den Rucksack und erhalten Sie ein schönes Geschenk - jede Patenschaft hilft, Schutzprojekte zu unterstützen. Überraschen Sie sich oder Ihre Liebsten zu Ostern einmal etwas anders: Mit einem "Dobro Jutro" (Guten Morgen auf Kroatisch), mit "Sun", "Magic" einem leibhaftigen "Ghost" oder einer fast 10 m großen "Pinchy". Das sind die Namen von einigen der Delfine und Pottwale, für die man bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) eine...
Dominica: Zweites "Whale Watching for Kids", Februar 2016
Diesmal gab es ein ganz besonderes Kinder-Whale-Watch: Es wurde keine bestimmte Schule ausgesucht, sondern mit Frau Gloria zusammengearbeitet, die sich auf Dominica um Kinder aus sozial schwachen Familien kümmert. Sie arbeitet ehrenamtlich und betreut die Kinder nachmittags nach der Schule. Ihre Gruppe nennt sie: "Love one - teach one". Sie bastelt mit ihren Schützlingen, macht Hausaufgaben und viele andere Aktivitäten mit ihnen. Es wurde eines der berührendsten "Whale Watch for Kids", das jemals im Rahmen des Pottwalschutzprojekts auf...
Sind die Ostsee-Delfine "Selfie" und "Delfie" in Gefahr?
Seit einigen Wochen erfreuen die beiden auf den Namen "Selfie" und "Delfie" getauften Delfine Bewohner und Touristen an der deutschen Ostseeküste. Zur Zeit halten sie sich in der Flensburger Förde auf, davor sorgten sie im Warnemünder Seekanal bei Rostock und im Jachthafen des Ostseebads Grömitz bei Travemünde für reichlich Aufregung. Ihre Namen erhielten sie übrigens in Schweden, wo sie vor Kalmar den letzten Sommer verbrachten. Die beiden Großen Tümmler locken mit ihren Sprüngen und ihrer puren Lebensfreude Kajakfahrer, Delfin-Fans und...
Seenotretter retten erschöpften Großen Tümmler vor Amrum
Deutsche Küstengebiete scheinen bei Großen Tümmlern derzeit recht beliebt zu sein. Nicht nur bei den beiden zutraulichen Ostsee-Tümmlern, die seit einigen Tagen für viel Aufmerksamkeit in der Flensburger Förde sorgen. Jetzt geriet auch noch ein Großer Tümmler vor der Nordseeinsel Amrum zwar nicht in Seenot, aber in Gefahr zu stranden. Eine Strandspaziergängerin hatte beobachtet, wie der Delfin auf der dem Festland zugewandten Wattseite der Insel immer weiter Richtung Strand schwamm, und alarmierte sofort die für derartige Ereignisse...
Zwergblauwale sterben vor Sri Lanka durch Schiffskollisionen
Das Schicksal der vor Sri Lanka im Indischen Ozean lebenden Zwergblauwale (Balaenoptera musculus brevicauda) hängt an nur 15 Seemeilen. Die Verlegung einer Schiffsroute um diese Distanz könnte die Rettung für die Population dieser eng mit den großen Blauwalen verwandten, immerhin aber auch noch stolze 24 m groß werdenden Bartenwale bedeuten. Denn jedes Jahr kommt es vor der Südküste Sri Lankas zu über 1.000 Zusammenstößen zwischen bis zu 300 m langen Containerschiffen und den schätzungsweise 300 Zwergblauwalen, die sich dort in ihren...
Adriatic Dolphin Observer – Neues Citizen-Science-Programm
Unterstützen Sie die wissenschaftliche Arbeit unserer Projektpartner in Kroatien. Worum geht es?Mit diesem Citizen-Science-Programm bieten wir die Möglichkeit zur ehrenamtlichen Mitarbeit bei unserem Projekt zur "Rettung der letzten Adria-Delfine" in Kroatien. Ein Adriatic Dolphin Observer kann mit seinen Delfinbeobachtungen sowie Foto- und/oder Videoaufnahmen die wissenschaftliche Arbeit unserer kroatischen Partner, Tierärzte der Universität Zagreb, in besonderem Maße unterstützen. ⇒ Worum geht es? | Wie werde ich Adriatic Dolphin Observer?
Chile: Humboldt-Pinguine und Delfine durch Bau von Industriehäfen bedroht!
In Nordchile bei La Higuera und rund um die Insel Chañaral liegt ein besonderes Meeresgebiet, das zahlreiche bedrohte Arten beherbergt und zu einem der wichtigsten Biodiversität-Hotspots der Welt zählt. Hier leben auch rund 80% der Humboldt-Pinguine, die in den fischreichen Gewässern des kalten Humboldtstromes vor der Pazifikküste nach Anchovis tauchen. Diese kleine Pinguin-Art wurde von der Weltnaturschutzorganisation IUCN als gefährdet eingestuft und mittlerweile ein Schutzgebiet für sie eingerichtet. Weiterhin besuchen 8 Wal- und 9...
Dominica: Erstes "Whale Watching for Kids" 2016
Am 28. Januar 2016 führten Andrea und Wilfried Steffen, die Leiter des Pottwalschutzprojekts auf Dominica, das erste "Whale Watching for Kids" (Walbeobachtungen für Kinder) mit 24 Schülern der 5. und 6. Klasse der Colihaut Primary School durch. Zwei Lehrer und zwei Eltern begleiteten die Schülerinnen und Schüler. Unterstützt wurde das Projekt diesmal wieder von dem Schweizer Förderverein "Kinder in Dominica" von Renate Siegenthaler, der den Transport der Kinder von der Schule übernahm. Erst lernen, dann geht’s aufs BootNach dem...
Erstmals Delfine in der Flensburger Förde
Zum ersten Mal gibt es Große Tümmler in der Flensburger Förde. Seit einer Woche sind sie dort Stars und locken mit ihren Sprüngen und ihrer puren Lebensfreude Kajakfahrer, Delfin-Fans und Wassersportler aufs kalte Wasser und an die Uferpromenade. Einem völlig verblüfften Feuerwehr-Berufstaucher flitzten sie unter Wasser kurz vor die Kamera. Jetzt werden bereits Ausflugsfahrten zu den zutraulichen Delfinen angeboten. Sie sind zu einer sehr gefragten Touristenattraktion geworden - was nicht verwundert. Zu Jahresbeginn hatten die beiden...
GRD-Stand auf der Wassersportmesse boot 2016 – Rückblick
Am Sonntag, den 31. Januar, schloss die weltweit größte Boots- und Wassersportmesse ihre Pforten. Nicht nur die Messeleitung zeigt sich zufrieden mit einem gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Besucherandrang von 2,8 %, also 247.000 Besuchern aus 52 Ländern, auch wir sind sehr erfreut, dass wir wieder dabei sein durften und den Messebesuchern den Schutz der Delfine und ihrer Lebensräume näherbringen konnten. Dies ist auch ein Verdienst unserer zahlreichen freiwilligen Helfer, die erneut großen Einsatz für die gute Sache zeigten. Wir danken (in...
Umweltgift PCB gefährdet Überleben von Delfinen in Europa
Große Tümmler, Orcas und andere Delfinarten in europäischen Gewässern sind hochgradig mit Polychlorierten Biphenylen (PCB) vergiftet, und zwar so stark wie nirgendwo sonst. Zu diesem erschreckenden Fazit kommt der neue Scientific Report des Zoologen Paul Jepson und seiner Kollegen von der Zoologischen Gesellschaft in London. Über 25 Jahre hinweg untersuchten Jepson und sein Team 1.081 Große Tümmler, Streifendelfine, Orcas und Schweinswale. Es handelte sich zum Großteil um gestrandete Tiere, 150 Meeressäuger wurden lebend untersucht. Das...
Zu viel Lärm im Mittelmeer gefährdet Wale und Delfine
Im Mittelmeer herrscht zu viel Lärm. Dies wird besonders für die sich vornehmlich akustisch orientierenden Delfine und Wale zu einer immer bedeutender werdenden Überlebensfrage. In vielen Lebensräumen herrscht ein infernalisch hoher Lärmpegel. Die Ursachen sind hausgemacht: Seismische Untersuchungen für die Suche nach Erdöl- und Erdgaslagerstätten, der stark gestiegene Schiffsverkehr sowie Marinemanöver, bei denen Hoch- und Mittelfrequenzsonare zur U-Boot-Suche eingesetzt werden. Wissenschaftler aus Frankreich, Italien, der Schweiz und den...
Eine Begegnung voller Magie im Roten Meer
Manchmal hat man einfach Glück. Wie F. Wachsmann, der Ende September 2015 während eines Tauchausflugs am Shaab Tiffany in der Nähe der Giftigen Inseln bei Hurghada drei Indopazifischen Großen Tümmlern (Tursiops aduncus) begegnete, die seelenruhig an ihm vorbeizogen. "Wenn uns Delfine unter Wasser begegnen, machen wir manchmal eine Rolle oder einen Purzelbaum. Ab und zu, wenn sie in Spiellaune sind, machen sie es nach. Diesmal schauten sie nur interessiert", erzählt F. Wachsmann. Nach Deutschland zurückgekehrt, stellte er dann schnell fest,...
Neuigkeiten aus der Karibik von den Dominica-Pottwalen
Andrea und Wilfried Steffen, Leiter des Pottwalschutzprojekts Dominica, trafen gleich zu Beginn ihres Aufenthaltes auf Dominica auf die beiden Weibchen "Pinchy" und "Fingers" aus der Group of Seven, aus der unsere Patenpottwale stammen. Beiden geht es gut und sie sehen wohlgenährt aus. Das neue Baby von "Pinchy" und das Pottwalmännchen "Enigma" wurden bislang nicht gesichtet. Auf "Fingers" traf man dann wieder am 10. Januar. "Sie hat tatsächlich 20 Minuten an der Oberfläche geschlafen. Es war ein tolles Erlebnis", erzählt Andrea Steffen....
Ostsee-Tümmler entsenden Neujahrsgrüße an Seenotretter
Die beiden Delfine, die seit Anfang Dezember regelmäßig entlang der deutschen Ostseeküste gesichtet werden, begrüßten zum Jahresbeginn 2016 im Grömitzer Jachthafen die Besatzung des Seenotrettungskreuzers Hans Hackmack, berichtet die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Die Seenotretter zeigten sich bass erstaunt über die ungewöhnlichen Gäste, die gegen 6 Uhr morgens durch Schnauben und Platschen auf sich aufmerksam machten. Auch als der Seenotrettungskreuzer zu seiner ersten Kontrollfahrt 2016 aufmachte, wichen die...
Neues von den Patendelfinen Little Tree and Sun aus Peru
Little Tree und Sun sind noch immer Teil der Supay-Gruppe, die isoliert im Süden der Paracas-Bucht lebt. Die beiden sowie auch alle anderen Mitglieder konnten im August 2015 in ihrem Lebensraum während einer für das Langzeitmonitoring der Paracas-Delfine von ACOREMA durchgeführten Patrouillenfahrt beobachtet werden. Es ist so beruhigend zu wissen, dass auch nach 16 Jahren die Gruppe stabil ist und die Individuen nach der ersten Beobachtung 1999 noch am Leben sind. Beide, Little Tree und Sun, sind leicht an ihren natürlichen Markierungen der...
Geisternetze töten sinnlos weiter ...
Sogenannte Geisternetze werden zu einer immer größeren Gefahr für Meerestiere und das marine Ökosystem. Reste zerstörter Netze, von Fischern nicht wiedergefundene oder weggeworfene Netze fangen fast endlos weiter, da sie meist aus extrem langsam verrottenden Kunststoffen bestehen. Fische, Krabben, Meeresschildkröten, Seevögel, Delfine, Haie und sogar Wale verheddern sich ihnen, sterben langsam und qualvoll. Irgendwann sinkt das Netz durch das Gewicht der in den Maschen hängenden Leichen auf den Meeresboden, über den es sich wie ein...
Schwimmen mit Delfinen auf den Azoren
Immer schon gilt den Delfinen meine ganz besondere Liebe. Sie vermitteln das Gefühl von Freiheit. Leichtigkeit und bedingungsloser Liebe. Frei lebenden Delfinen ganz nah zu sein – das war immer mein Herzenswunsch. Im Juli 2015 habe ich mir diesen Lebenstraum erfüllt. Wichtig war mir, jemanden zu finden, der großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit diesen sensitiven Lebewesen legt. Als ich Michelle Naumann von "RUF DER WALE" kennenlernte, wusste ich sofort, dass ich mit ihr diese Reise machen werde, denn Michelle widmet seit fast 20...
TTIP lässt grüßen … Welthandelsorganisation schwächt Delfinschutz in den USA
Pressemitteilung, 08.12.2015 - Nach einer aktuellen Entscheidung der Welthandelsorganisation (WTO) soll delfintödlicher Thunfisch aus Mexiko nun auch in den USA als "delfinsicher" verkauft werden dürfen. Bisher war diese Bezeichnung dort per Gesetz streng geschützt. Anders als in Deutschland durfte in den USA Thunfisch bisher nur dann als "delfinsicher" bezeichnet werden, wenn er weder mit Treibnetzen noch durch Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde. Jetzt sollen die USA ihre strengen Vorgaben lockern, sodass künftig auch...
Meeressäuger durch Klimawandel nur wenig beeinflusst
Ob Robben, Wale oder Delfine: Die Artenvielfalt von Meeressäugetieren ist vor allem in der gemäßigten Zone der Südhalbkugel hoch – und daran wird auch der Klimawandel in den kommenden 40 Jahren wahrscheinlich wenig ändern. In Hinblick auf die verschiedenen Arten ist das Bild uneinheitlich: Während es für knapp die Hälfte durch den Verlust von Lebensraum enger werden könnte, vergrößern sich die Verbreitungsgebiete der anderen Hälfte um bis zu 40 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die ein Forscherteam um die Meeresbiologin Dr....
Vortrag Schweinswalschutz, BioZentrum der LMU am 09.12.2015
Am 09. Dezember hielt GRD-Biologin Denise Wenger auf der Ringvorlesung "Aspekte aus Naturschutz und Umweltforschung" der LBV-Hochschulgruppe München einen Vortrag zum Thema: "Die Wale und Delfine an unseren Küsten: Neues zu Verbreitung, Gefährdung und Schutz des Schweinswals (Phocoena phocoena) und anderen Walarten". Ort:BioZentrum der LMU BiologieGroßhaderner Str. 2 82152 Planegg-Martinsried Kontakt: Alexander Hausmann Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ⇒ LBV Hochschulgruppe München - Ringvorlesung "Aspekte aus Naturschutz und Umweltforschung"
Mosambik-Patendelfine: Neues Video
Fantastische Aufnahmen mit unseren Patendelfinen Gulliver und Gilly beim Spiel mit Artgenossen … und einem Kugelfisch. Gulliver ist das erste Junge von Gilly und - anders als der Name es vermuten lässt - ebenfalls ein Weibchen. Die Indopazifischen Großen Tümmler leben in den Gewässern des Indischen Ozeans vor Ponta do Ouro in Mosambik, wo sich unsere Partner von DolphinCare Africa für einen naturverträglichen Delfintourismus einsetzen. ⇒ Reisetipps: Delfine erleben mit verantwortungsvoll operierenden Veranstaltern
Mehr Bildung - Schülertage 2015 für 200 Schüler auf La Gomera
Anfang Oktober 2015 nahmen 200 Grund- und Vorschulkinder der Schule in Borbalán auf La Gomera an einem ganz besonderen Ausflug teil: Im Rahmen einer mehrwöchigen Unterrichtseinheit lernten die Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren zwei Tage lang mit Unterstützung unserer Partner von M.E.E.R. das Meer und seine Bewohner kennen. Koordiniert wurden die Schülertage durch den Biologielehrer und MEER-Biologen Volker Smit. Es gab eine Einführung in das Leben der Wale und Delfine vor La Gomera in den Räumen der Dauerausstellung „Wale und...
Bimini (Bahamas): "Sanfter Delfintourismus" ist möglich!
Was ist es, das mich jedes Jahr Ende Mai antreibt, mit freilebenden Delfinen zu schwimmen? Es ist das Gefühl, welches ich als "immerwährende Sehnsucht" nach Freiheit, Glück und bedingungsloser Liebe von Seiten der Meeressäuger bezeichnen kann und die Begegnung hilft mir bei meiner persönlichen (Weiter-) Entwicklung. Als ehrenamtliche Mitarbeiterin der GRD ist es mir eine Herzensangelegenheit einen Reisebericht über das Schwimmen mit freilebenden Delfinen auf den Bahamas, genauer gesagt auf der Insel Bimini, zu verfassen. Negativbeispiel...
Ostsee-Schnabelwal hat es leider nicht geschafft
Der Schnabelwal, der seit einigen Wochen die Ostseeküste nahe Wismar unsicher machte, hat vermutlich nicht überlebt. Das 4 Meter lange Tier war Ende September in der Wohlenberger Wiek gestrandet und von Anglern wieder zurück ins Wasser gehievt worden. Wissenschaftler vom Meeresmuseum Stralsund haben ihn eindeutig als Sowerby-Zweizahnwal (Mesoplodon bidens) identifiziert, eine im Nordatlantik lebende Art, die hauptsächlich von Strandungen bekannt ist. Am Morgen 23.10.2015 wurde nun ein Schnabelwal an der schwedischen Küste bei Karlskrona tot...
Vor Neuseeland entsteht ein gigantisches Meeresschutzgebiet
Die Regierung von Neuseeland hat die Einrichtung eines riesigen Meeresschutzgebiets angekündigt. Die "Kermadec Ocean Sanctuary" genannte Meeresregion umfasst eine Fläche von 620.000 km² und ist damit größer als das territoriale Frankreich. In der noch weitestgehend unberührten Region sind für die Meeresumwelt negative Aktivitäten wie Fischfang und die Suche nach Bodenschätzen verboten. In den Gewässern rund um die im südwestlichen Pazifik gelegenen, unbewohnten Kermadecinseln leben zahlreiche seltene und bedrohte Arten, darunter mindestens...
Erfolg gegen Offshore-Ölförderung in der Adria: Regierung zieht Reißleine
Pressemitteilung 01.10.2015 - Mit großer Erleichterung quittiert die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) zwei wichtige Entscheidungen gegen die Förderung von Öl in der Adria. So hat Shell, nach dem Rückzug aus der Arktis vor wenigen Tagen, jetzt bekannt gegeben, geplante Offshorebohrungen vor der Küste von Bosnien und Herzegowina nicht durchzuführen. Und vor einer Woche musste die kroatische Regierung die eigentlich für September geplante Unterzeichnung von Verträgen für Offshore-Probebohrungen auf unbestimmte Zeit zu...
Reisebericht: Nachhaltige Wal- und Delfinexkursionen Azoren
Am 1. September begann unsere Wal- und Delfinexkursion auf der Insel Pico. Ein perfekter Ort, um Wale und Delfine in ihrem natürlichen Habitat zu beobachten. Bis zum 11. September hatten wir genügend Zeit, um viel über das Verhalten der Meeressäugetiere zu erfahren und sie hautnah in ihrem Lebensraum zu erleben. Die Delfine entscheiden, ob sie Kontakt zu den Menschen aufnehmen wollenErlaubte es die Situation, konnten wir auch mit wilden Delfinen schnorcheln! Doch dies entschieden die wild im weiten offenen Ozean lebenden Tiere. Sie werden...
US-Marine muss Rücksicht auf Delfine und Wale nehmen
In den kommenden drei Jahren muss die US-Marine bei Marinemanövern zum Schutz von Meeressäugern auf den Einsatz von Sonarsystemen und Übungsmunition in bestimmten Gebieten im Pazifik verzichten oder zumindest stark einschränken. US-Naturschutzorganisationen, darunter der Natural Ressource Defense Council (NRDC), hatten geklagt und haben sich jetzt außergerichtlich mit der Navy geeinigt. Die Schutzzonen umfassen wichtige Lebensräume für Delfine und Wale rund um Hawaii und vor der Küste Kaliforniens. Hunderte toter Delfine und Wale bei...
Dolphin Watch Alliance auf der Interdive Friedrichshafen
Unsere Partner von der Dolphin Watch Alliance (DWA) waren auf der Messe Interdive in Friedrichshafen vom 17. – 20.09.2015 am VDST-Stand (Verband Deutscher Sporttaucher) aktiv. Auf der Messebühne hielt die Biologin Angela Ziltener Vorträge zum Delfinschutz. Wichtiges Thema am Messestand und während der Vorträge war der völlig aus dem Ruder gelaufene Delfin-Massentourismus im Roten Meer. Weitere Informationen zum Schwimmen mit Delfinen, Rotes Meer | Delfintourismus: ⇒ Egypt Dolphin Watch "White List" ⇒ Warhinweise Rotes Meer: Touristen und...
Vortrag Schweinswale beim Symposium Säugetierschutz in Jena
Vom 18. bis 19. September 2015 fand in Jena das "Symposium Säugetierschutz - Schutzbemühungen um die heimische Säugetierfauna" statt. Veranstalter waren u.a. die Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen e.V., die Universität Osnabrück, Fachbereich Ethologie und die Senckenberg Naturhistorische Sammlungen, Dresden Am Eröffnungstag hielt die GRD-Biologin Denise Wenger einen Vortrag zum Thema "Die Wale und Delphine an unseren Küsten: Neues zu Verbreitung, Gefährdung und Schutz des Schweinswals (Phocoena phocoena) und anderen Walarten" halten....
Kein neues Delfinarium in Polen!!!
Der polnische Umweltminister Maciej H. Grabowski hat den geplanten Bau des ersten Delfinariums in Polen gestoppt. Sein Ministerium werde keine Einfuhrerlaubnis für die Delfine erteilen. Fast 1000.000 UnterschriftenDas ist ein großartiger Erfolg der Plattform "NIE! dla delfinarium" und andere polnische Umweltgruppen, die zu Protesten gegen die im 44 km südwestlich von Warschau gelegenen Mszczonów geplante Anlage aufgerufen haben. Zusammen hatten "NIE! Dla delfinarium", WWF-Polen und Greenpeace-Polen bis Anfang September fast 100.000...
Schwere Rückschläge für Offshore-Öl- und Gasförderung in Kroatien
Pressemitteilung 04.08.2015 - "Sie verlassen das sinkende Schiff", kommentiert der Biologe Ulrich Karlowski von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) den Ausstieg mehrerer Energiekonzerne aus der geplanten Öl- und Gasförderung in der kroatischen Adria. So gaben OMV aus Österreich und Marathon Oil aus den USA vor einigen Tagen ihre Bohrlizenzen zurück, was am 29. Juli 2015 schließlich auch von der "Kroatischen Agentur für Kohlenwasserstoffe" bestätigt wurde. Kroatischen Medien zufolge soll sich mittlerweile auch ExxonMobil...
Küsten- und Flusswächter im Einsatz
Mehr als 500 Flyer über das Bildungsprojekt "Küsten- und Flusswächter gesucht" wurden an Schulen und Bildungseinrichtungen in ganz Schleswig-Holstein verschickt. Reges Interesse am Projekt und an den angebotenen Freiland-Forschungsprojekten für Schüler und Projektfahrten mit der Pippilotta zeigten viele Gesamtschulen, Grundschulen, Gymnasien, private Naturführer und auch ein Internat, eine Jugendhilfewohneinrichtung sowie ein Pastor, der eine Kirchenfreizeit leitet, ein Hort und eine private durch Eltern geleitete Gruppe. Alle meldeten sich...
Färinger im Blutrausch: Über 250 Grindwale abgeschlachtet
Gegen Ende Juli 2015 fanden während zweier Treibjagden auf den Färöer-Inseln über 250 den Tod. Die Tiere wurden grausam abgeschlachtet und verbluteten bei lebendigem Leib. Während in Australien oder Neuseeland Rettungsnetzwerke für Meeressäuger existieren und regelmäßig Hunderte von freiwilligen Helfern bei Strandungen von Grindwalen oder Delfinen herbeieilen, um aufopferungsvoll Hilfe zu leisten, finden vor den Toren Europas, auf den Färöer-Inseln, ebenso regelmäßig gnadenlose Hetzjagden statt. In der Bucht von Bøur starb eine Gruppe von...
SUP-Erstumrundung des Genfer Sees für den Delfinschutz
Kein Lüftchen weht auf dem Genfer See und das Thermostat klettert auf bis zu 37 Grad. Nicht unbedingt ideale Bedingungen für eine kraftraubende Expedition, die über mehrere Tage gehen soll. Unbeeindruckt dessen, bestückten drei Paddel-Pioniere am Ufer von Montreux ihre SUP-Bretter und bereiteten sich mental auf ihre anstehende Expedition vor. Das Ziel: in knapp drei Tagen (vom 02.07 – 05.07.2015) einmal per Stehpaddel rundum Europas zweitgrößten See (etwa 200 km SUP-Fahrstrecke). Die Kaufbeurer Zwillingsbrüder Mario und Manuel Stecher (32)...
Requiem für einen kleinen toten Delfin
Delfine gehören neben den großen Primaten, Elefanten und dem Menschen zu den wenigen Tierarten, von denen wir seit einigen Jahren wissen, dass sie um ihre Toten trauern. Aber bereits vor fast 20 Jahren erlebte Horst Liebl im Persischen Golf etwas, das noch viel weiter zu gehen scheint als gemeinschaftliche Trauer. Haben Delfine so etwas wie Beerdigungsplätze, zu denen sie ihre Toten bringen? Der Autor selbst spricht von einem Wunder, dessen Zeuge er werden durfte, und welch tiefe Dankbarkeit er noch heute verspürt, dass die Delfine ihn...
Warnung vor skrupellosem Delfin-Tourismus in Ägypten
Ägypten-Reisende beklagen traurige und deprimierende Erlebnisse bei Delfinbeobachtungstouren im Roten Meer. Der meist völlig unregulierte Massentourismus wird für die betroffenen Delfine immer mehr zur ernsthaften Bedrohung und gefährdet ihr Überleben. An vielen Orten ist der Delfintourismus bereits völlig aus dem Ruder gelaufen, wie zum Beispiel in Hamata, von wo aus Ausflüge zum beliebten Sataya-Riff angeboten werden. Bei Hurghada sieht es nicht besser aus. Viele der vor Ort angebotenen Delfintouren sind zu einem traurigen Zirkus...
Jahresbericht 2014
Seit nunmehr fast 25 Jahren setzen wir uns konkret und aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt in den Weltmeeren, für das Überleben bedrohter Delfine, Schweins- und Pottwale sowie für einen umfassenden Meeres-Ökosystemschutz ein. In unserem Jahresbericht 2014 erfahren Sie alles Wesentliche zu der geleisteten Arbeit im vergangenen Jahr und was wir mit einem kleinen Team dank der großartigen Unterstützung unserer Förderer, Spender, Delfinpaten, Sponsoren und unserer vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer für die Delfine und den Schutz...
Offshore-Windkraft mit hochexplosiven Folgen
Pressemitteilung, 04.06.2015 - Der forcierte Aufbau von Offshore-Windkraftparks in Nord- und Ostsee führt zu massiven Umweltschäden durch die Sprengung von versenkten Munitionsaltlasten. Davor warnt die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). Experten schätzen, dass während und nach dem 2. Weltkrieg rund 1,6 Millionen Tonnen Munitionsaltlasten in deutschen Gewässern versenkt wurden. Heute, siebzig Jahre später, ist die vor sich hin rottende Munition ein gewaltiges Umweltproblem. Meeressäuger durch Sprengungen besonders...
Seltene Gäste in der Ostsee: Große Tümmler bei Fehmarn gesichtet
Das ist wirklich selten: In der Zeit um Pfingsten wurden zwischen der Hohwachter Bucht und der Insel Fehmarn mehrfach zwei Große Tümmler gesichtet, die ihre mehr als erstaunten Beobachter mit munteren Sprüngen unterhielten. Große Tümmler kommen in der Ostsee eigentlich gar nicht vor. Am Pfingstsonntag tauchten die beiden Tümmler beim Weißenhäuser Strand auf und wurden dabei von zwei Anglern gefilmt, die ihren Augen und Ohren nicht trauten. Für Schweinswale waren sie viel zu groß, zudem machten die seltenen Ostseegäste auch noch Geräusche,...
Japan: Teilerfolg im Kampf gegen die Delfinmassaker in Taiji!
Der japanische Verband der Zoos und Aquarian JAZA verzichtet künftig darauf, Delfine aus Taiji zu beziehen. Dort werden jedes Jahr hunderte Delfine zum menschlichen Verzehr grausam getötet, nur ein paar Tiere am Leben gelassen und an Delfinarien weltweit verkauft. Der Weltverband der Zoos und Aquarien WAZA hatte JAZA mit Ausschluss gedroht, sollte man weiterhin Delfine aus Taiji an japanische Zoos ausliefern. In Japan soll es nach Informationen der japanischen NGO Elsa Nature Conservancy über 100 Delfinarien geben. Wenn alle japanischen...
SAFE: 25 Jahre delfinsicherer Thunfisch
Vor 25 Jahren wurde das umfassendste und wirkungsvollste Delfinschutzprogramm der Welt gegründet: SAFE, das internationale Kontrollprogramm für delfinsicher gefangenen Thunfisch des Earth Island Institute aus Kalifornien (EII). Mehr als 7 Millionen tote Delfine in 40 Jahren beim ThunfischfangEs war die größte Massenvernichtung von Meeressäugern in der Geschichte der Menschheit: Beginnend in den späten 1950er-Jahren bis Anfang der 1990er-Jahre hatte die Thunfischindustrie allein im tropischen Ostpazifik (ETP) nach Berechnungen des EII mehr...
Keine Delfinjagd auf den Salomoninseln seit 2014
Nach Informationen unserer US-Partnerorganisation Earth Island Institute (EII) wurden von den Bewohnern der Salomoninseln weder 2014 noch 2015 Delfine gejagt. Anders lautende Meldungen entsprechen nicht den Fakten! Das EII hatte 2010 auf den Salomoninseln ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem Dörfer finanzielle Ausgleichszahlungen erhalten, wenn sie die traditionelle Jagd und den Fang von Delfinen für Delfinarien einstellen. Mit den Hilfsgeldern sollten beispielsweise Projekte für alternative Einkommensquellen und...
Aktuelles von unseren Patendelfinen in Peru-Paracas
Trinity, Ghost, Sharpy, Old Hat, PBD 074 und noch etwa 15 weitere Große Tümmler und Paten-Delfine konnte ich erst kürzlich vor einigen Wochen bei meinem Besuch in Paracas in der gleichnamigen Bucht ganz nah sehen, darunter auch mindestens drei Babys! Es ist so wunderbar, es geht den Delfinen gut und sie sind wohlgenährt! Kein Fischer richtet eine Harpune auf sie, nein, im Gegenteil, sie sind geschützt durch ihre Bekanntheit in der gesamten Region Paracas. Morgens gegen 8 Uhr sind wir von El Chaco, dem Hafen in der Nähe der Stadt Pisco auf...
GRD setzt sich bei Ostseeschutzkonvention HELCOM für den Schutz von Schweinswalen ein
Ein gewaltiges Umweltproblem: Verrottende Munition in deutschen Gewässern Auf der Tagung der SUBMERGED-Arbeitsgruppe der Ostseeschutzkonvention HELCOM, die vom 22.-23. April 2015 in Bonn stattfand, konnte der Meeresbiologe Sven Koschinski für die GRD wichtige Fortschritte für den Schweinswalschutz erreichen. HELCOMDas Helsinki-Abkommen für den Schutz der Ostsee (HELCOM) aus dem Jahr 1974 sollte das Einbringen von Schad- und Nährstoffen in die Ostsee vermindern und dazu beitragen, sie von militärischen und anderen Altlasten zu befreien. Dem...
Auf Augenhöhe mit Delfinen - Im Seekajak Delfine erforschen
Im Seekajak Delfine erforschen und die herrliche Inselwelt Kroatiens genießen. Lernen Sie unsere Delfinschutzarbeit in Kroatien kennen – auf eine sehr sanfte und umweltfreundliche Art und Weise! "Adriatic Dolphin Research" gewährt einen spannenden Einblick: Eine Seekajaktour entführt Sie in die Gewässer vor der norddalmatinischen Insel Molat, wo Sie auch Ausschau nach den Meeressäugern halten. Das Gebiet ist einer der Schwerpunkte der Feldforschung im Rahmen unseres Schutzprojekts "Rettung der letzten Adria-Delfine". Sichtungsergebnisse der...
Wenn die Meere sterben, dann sterben auch wir
Nicole und Markus Kappelhoff, begeisterte Taucher und im Meeres- und Delfinschutz auch für die GRD aktiv, nahmen 2015 als "Cove Guardians" im Rahmen der Operation "Infinite Patience" von Sea Shepherd teil. Hier ihr erschütternder Bericht über die grausamen Delfintreibjagden in der Todesbucht von Taiji (Japan). Wir möchten unser Möglichstes dafür tun, dass die Aufklärung über die Grausamkeiten vorangetrieben wird, damit die schrecklichen Treibjagden irgendwann enden. Der erste Schritt war für uns die Entscheidung, unseren Urlaub mit den Cove...
Gewöhnlicher Schweinswal (Phocoena phocoena)
Der Schweinswal ist unser einziger heimischer Wal, das heißt die einzige Walart, die in den deutschen Gewässern in der Nord – und Ostsee ganzjährig vorkommt und hier auch ihre Jungen zur Welt bringt. Vor der Nordseeinsel Sylt befindet sich ein für die Geburt und Kälberaufzucht wichtiges Gebiet, das deshalb seit 1999 zum ersten Walschutzgebiet Deutschlands erklärt wurde. Aussehen Schweinswale gehören zu den Zahnwalen. Im Gegensatz zu Delfinen haben sie keine konischen, spitzen Zähne, sondern spatenförmig, abgeflachte Zähne. Ebenso...
Erste diesjährige Schweinswalsichtung in der Elbe
Am 17.3 2015, wurde am frühen Nachmittag eine Gruppe von 2 bis 3 Schweinswalen in der Hahnöfer Nebenelbe von einem Kajakfahrer gesichtet und der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) gemeldet. Die GRD führt seit 2007 ein Sichtungsprogramm für Schweinswale in den Flüssen an der deutschen Nordseeküste durch. "Dies ist die erste Meldung, die wir dieses Jahr aus der Elbe erhalten. 2012 und 2013 wurden von März bis Mai viele Schweinswale, auch in größere Gruppen, im gesamten Hamburger Hafengebiet bis Wedel gesichtet. 2014, nach einem sehr...
Kurze Atempause für die Adria: Kroatien verschiebt Ölförderung
Nach übereinstimmenden Berichten verschiedener kroatischer Medien verzögert sich der Beginn der für dieses Jahr geplanten Offshore-Probebohrungen nach Öl in der Adria mindestens bis 2016. Als Grund werden Verstöße gegen EU-Umweltrichtlinien genannt. Kroatien habe es versäumt, Anrainerstaaten wie Slowenien, Italien und Montenegro in die derzeit laufenden Umweltverträglichkeitsprüfungen einzubeziehen. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) sieht hierin einen ersten spürbaren Erfolg der seit Monaten stärker werdenden...
Ölkonzern OMV beteiligt an der Ausrottung von Delfinen
Ein vom österreichischen Mineralölkonzern OMV vor der Küste Neuseelands verursachter Ölunfall bedroht nach Angaben von NABU International Naturschutzstiftung das Überleben der weltweit letzten Maui-Delfine. OMV gehört auch zu den "Dreckigen 5", zu den Energiekonzernen, die eine Konzession für Erdöl-Probebohrungen in der kroatischen Adria erworben haben. Der neuseeländische OMV-Ölunfall ereignete sich am bereits am 20. Februar etwa 70 Kilometer vor der Westküste der Nordinsel. Durch ein Leck in einem Förderschlauch eines schwimmenden...
Spaß für Urlauber – Qual für Tiere
München, 03.03.2015 - Verbände fordern Reisebranche zu Verbesserungen im Tier- und Artenschutz auf: Anlässlich der Internationalen Tourismus-Börse (ITB), die vom 4. bis 8. März 2015 in Berlin stattfindet, fordern elf deutsche und internationale Tier- und Artenschutzorganisationen von den Reiseveranstaltern, Wildtiere vor Missbrauch als Touristenattraktion zu schützen. Ob Delfine, Tiger oder Elefanten – noch immer müssen Wildtiere zur Unterhaltung von Touristen leiden. Ein Kriterienkatalog soll den Reiseveranstaltern helfen, ihre Angebote...
Wissenschaftler: Fischerei in internationalen Gewässern beenden
Für ein Ende der Fischerei in internationalen Gewässern – also außerhalb der 200-Meilen-Zonen vor den Küsten – plädiert eine Gruppe Wissenschaftler in einem Beitrag der Zeitschrift Scientific Reports, schreibt die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom 19.02.2015. Die radikal klingende Maßnahme würde, so die Forscher, den weltweiten Fischereiertrag sogar steigern, auch die Verteilung der Fangmengen würde gerechter sein. Meeresschutzorganisationen wie die GRD fordern seit vielen Jahren strikte Beschränkungen der Hochseefischerei und...
Warnung vor Delfinarium Marineland Mallorca
Spanische Tierschützer von "SOS Delphine" dokumentierten Anfang Februar, wie Trainer im Delfinarium "Marineland" auf Mallorca Delfine brutal misshandeln und beschimpfen. Zu sehen sind Szenen, in denen Trainer die Tiere treten, schlagen und oder sogar auf sie springen. Die GRD warnt vor Besuchen dieses wie auch aller anderen Delfinarien. Da Mallorca besonders bei Deutschen ein beliebtes Urlaubsziel ist, dürften viele nichtsahnende deutsche Touristen – auch über Angebote ihrer Reiseveranstalter – das Marineland besuchen.
GRD auf der boot: Messe-Nachlese 2015
Die weltweit größte Boots- und Wassersportmesse, die boot Düsseldorf, ging am Sonntag, den 25. Januar, zu Ende. Wir danken unseren zahlreichen freiwilligen Helfern, die sich wieder oder zum ersten Mal mit vollem Einsatz für die gute Sache engagierten. Ein großartiges Team hat mit viel guter Laune und guten Ideen den Schutz der Delfine und ihrer Lebensräume den Messebesuchern nähergebracht! Wir danken (in alphabetischer Reihenfolge):Ulrich Beckmann, Brigitte Fischer, Beatriz Fündling, Dagmar Hellriegel, Klaus Heyser, Sina Kreicker, Traudl...
Rettet die Adria! Referendum gegen Offshore Öl- und Gasförderung
Pressemitteilung 21.01.2015 - In Kroatien wächst der Widerstand gegen die Pläne der Regierung, in der Adria in großem Stil Erdöl und Erdgas zu fördern. Die Umweltorganisation "Eko Kvarner" hat ein Referendum angekündigt, falls die Regierung nicht auf die Öl- und Gasförderung in dem sensiblen Meeresgebiet verzichtet, berichtet die kroatische Zeitung 24sata. Sollte die Regierung das Projekt nicht bis zum 16. April, dem Ende der öffentlichen Anhörung zu den Umweltauswirkungen der Öl- und Gasförderung in der Adria, fallengelassen haben, will...
Rettet die Adria! Kampagne gegen kroatische Offshore-Ölförderung
Pressemitteilung, 08.01.2015 - 2015 könnte den Beginn vom Ende des Ökosystems der kroatischen Adria markieren, befürchtet die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). „Mit der Vergabe von 10 Probebohrlizenzen an 5 Energiekonzerne hat die kroatische Regierung grünes Licht für die nachhaltige Zerstörung des gesamten Ökosystems und die Ausrottung der letzten Adria-Delfine und vieler anderer Meerestiere gegeben“, kritisiert der GRD-Biologe Ulrich Karlowski. Petition "Hands off – Die Adria darf nicht sterben!" auf change.org Mit ihrer...
Peru: Neuigkeiten von den Patendelfinen
Delfine der Paracas-Bucht: Die Sichtungsrate für die Paracas-Delfine war dieses Jahr etwas niedriger, was aber nicht unbedingt einen Rückgang der Population bedeutet, sondern wahrscheinlich auf das Klima-Phänomen "El Niño" zurückzuführen ist, das dieses Jahr wieder ausgeprägt aufgetreten ist und die Wasseroberflächentemperatur hat ansteigen lassen. Häufig ist Fischsterben an der Küste die Folge oder die Fischschwärme bleiben weiter von der Küste entfernt im tieferen Wasser und folglich sind auch die Delfine eher dort anzutreffen als in der...
Ölpest in Bangladesch: Delfine und andere Tiere in Gefahr
Im größten Mangrovenwald der Welt droht eine massive Umweltkatastrophe. Am 9. Dezember sank der Öltanker "Southern Star-7" im Delta des Flusses Shela, zwischen Bangladesch und Indien, nach einer Havarie. Ein 70 Kilometer langer Ölteppich gefährdet jetzt das Überleben der seltenen Irawadi- und Ganges-Flussdelfine, von Bengalischen Tigern, Krokodilen, Pythons, rund 260 Vogelarten, Fischen, Krebsen und des Mangrovenwaldes. Der Sundarbans-Mangrovenwald, in dem sich das Unglück ereignete, befindet sich in einem tief gelegenen Mündungs- und...
Kroatienurlaub ade? Ölpest in der Adria
Pressemitteilung, 04.12.2014 -Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) warnt vor der Gefahr einer massiven Ölpest in der kroatischen Adria. In nur wenigen Jahren sollen unzählige Ölplattformen und Gasförderanlagen in dem sensiblen Meeresgebiet errichtet werden. Eine Katastrophe, vergleichbar mit der Ölpest im Golf von Mexiko 2010, ist nach Ansicht der GRD nur eine Frage der Zeit. Die kroatische Regierung hat die Adria für die Vergabe von Bohrlizenzen in 29 unterschiedlich große Blöcke mit einer Gesamtgröße von knapp 37.000 km²...
Adria: Seismische Untersuchungen ohne Rücksicht auf Verluste
Bereits vor einem Jahr kam es zu Protesten, als bekannt wurde, dass der Auftrag für die seismische Erkundung ohne öffentliche Ausschreibung an die norwegische Firma Spectrum vergeben wurde. Tote Delfine Von Ende 2013 bis Anfang 2014 ließ die kroatische Regierung seismische Untersuchungen zu möglichen Öl- und Gasvorkommen in der Adria durchführen. Während und nach Abschluss der seismischen Erkundungen des norwegischen Unternehmens Spectrum kam es laut kroatischen und italienischen Medienberichten zu Strandungen von toten Delfinen an beiden...
Schleswig-Holstein: Freiwillige Netzreduktion klappt nicht
Pressemitteilung, 21.11.2014 - Die Vereinbarung über eine freiwillige Netzreduktion, die der grüne Umweltminister Robert Habeck mit dem Landesfischereiverband und dem Fischereischutzverband vereinbart hat, erweist sich als umweltpolitischer Rohrkrepierer. Mit der Regelung soll die Todesrate von Schweinswalen und Seevögeln in Stellnetzen vor der Küste Schleswig-Holsteins gesenkt werden. Bereits im März dieses Jahres hatten GRD und der NABU Schleswig-Holstein nach der Analyse einer Wasservogelzählung zwischen Neuland und Hohwacht gewarnt,...
Schweinswal-Vortrag am Tag der offenen Tür der Zoologischen Staatssammlung
"Tierisch Gut!": GRD-Vortrag "Schweinswale in deutschen Flüssen", am Tag der offenen Tür 2014 der Zoologischen Staatssammlung München. Am Tag der offenen Tür 2014 der Zoologischen Staatssammlung hielt GRD-Biologin Denise Wenger einen Multimediavortrag über ihr Schutzprojekt "Schweinswale in den großen norddeutschen Flüssen". Am GRD-Infostand konnten sich Interessierte über dieses und natürlich die anderen Delfin- und Meeresschutzprojekte und Aktivitäten der GRD informieren.
Artenschutzkonferenz endet mit positiven Signalen für Delfine und Wale
Für Delfine, Wale und weitere 31 Tierarten brachte die elfte Vertragsstaatenkonferenz der Konvention zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten (Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals, CMS), die am 09.11.2014 im ecuadorianischen Quito endete, einige erfreuliche Ergebnisse. Größte und wichtigste Gruppe der neu in die CMS-Schutzlisten aufgenommenen Tiere sind 21 Hai-, Rochen- und Sägefischarten. Auf der Konferenz wurde unterstrichen, dass diesen Arten, die auch kommerziell befischt werden, bessere...
Pottwal Scar auf Wanderschaft
Nun ist er also in den Weltmeeren unterwegs. Das Pottwalmännchen "Scar", das fast seit seiner Geburt im Jahr 2000 - wie ein guter alter Bekannter - fester Bestandteil der vor Dominica lebenden Pottwalgruppe „Group of Seven“ war, hat die Gewässer der Karibikinsel verlassen und sich auf Wanderschaft begeben. Pottwalmännchen verlassen als Jugendliche irgendwann ihre Familiengruppe und wandern einzeln oder in kleinen Gruppen zwischen ihren Paarungsgründen und den nahrungsreichen Polargebieten, wobei sie gewaltige Entfernungen zurücklegen....
Neckermann-Touristen bei Delfin-Tour in Ägypten in Lebensgefahr
Pressemitteilung, 07.10.2014 - Der völlig aus dem Ruder gelaufene Delfin-Beobachtungstourismus im Roten Meer in Ägypten gefährdet nicht nur das Überleben wild lebender Delfine. Kunden, die ihre Reise über Neckermann gebucht hatten, berichten der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD), wie sie während einer Delfinbeobachtungstour zum Sataya-Riff in Lebensgefahr gerieten. "Wir schwammen ca. 20 Sekunden mit den Delfinen und mussten ca. 30 Minuten warten, bis das Zodiac uns wieder einsammelte, um uns erneut zu den Delfinen zu fahren....
"Magic" und "Laura" – Neue Patendelfine aus dem Roten Meer
Und dann waren es drei: Wir freuen uns, zwei neue Patendelfine des Hurghada-Schutzprojekts (Rotes Meer, in Kooperation mit Dolphin Watch Alliance, DWA) vorstellen zu können: Die kleine "Magic" und "Laura". Beide sind Weibchen der Art Indopazifischer Großer Tümmler (Tursiops aduncus). Sie leben gemeinsam mit ihren Artgenossen vor Hurghada im Roten Meer, Ägypten. Manchmal geschehen auch Wunder: "Magic" überlebt tödliche VerletzungDas Schicksal von "Magic" ist eine seltene und in der Tat wundersame Geschichte. Sie wurde wahrscheinlich im Juli...
Skrupelloser Delfin-Tourismus in Ägypten gefährdet Delfine
Pressemitteilung, 29.09.2014 - Ägypten-Reisende beklagen gegenüber der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) traurige und deprimierende Erlebnisse bei Delfinbeobachtungstouren im Roten Meer. Der meist völlig unregulierte Massentourismus wird für die betroffenen Delfine immer mehr zur ernsthaften Bedrohung und gefährdet ihr Überleben. Auch deutsche Reiseveranstalter wie FTI-Touristik verdienen an der touristischen Delfinquälerei kräftig mit. Bootsausflüge zu den Delfinen im Roten Meer, bei denen fast immer auch die Möglichkeit...
Pottwale in der Adria: Seltener Besuch mit tragischem Ausgang
Eine außergewöhnliche Begegnung hatten deutsche Segelurlauber bei der norddalmatinischen Insel Molat: Am Abend des 8. September sichteten sie vier Pottwale vor der Westküste der Insel, auf der auch unser letztes Jahr eröffnetes Delfinschutzzentrum steht. Die bis zu 3000 m und tiefer tauchenden Zahnwale sind im Mittelmeer zwar häufiger anzutreffen, verirren sich aber nur sehr selten in die nördliche Adria, da dieser Arm des Mittelmeers für sie zu flach ist. Reise durch die kroatische InselweltEs stellte sich heraus, dass bereits am Tag zuvor...
Patendelfine stellen sich vor: "Trinity" aus Peru
Eine, Delfingeschichte, die uns besonders berührt hat: "Trinity" - ein tapferes und abenteuerlustiges Delfinweibchen Die dreifache Mutter gehört zu den am längsten im Rahmen unseres Peru-Projekts beobachteten Großen Tümmlern. Erstmals dieses identifiziert wurde sie im August 2004. Seitdem hat sie dreimal Nachwuchs bekommen. Im März 2005 brachte sie ihr erstes Baby, das den Namen NEO erhielt, zur Welt. Von da an wurden die beiden regelmäßig bis ins Jahr 2006 in der Paracas-Bucht gesichtet. Das weitere Schicksal von NEO ist leider unbekannt....
Siebzig neue Meeresschutzgebiete in der EU
In Europa sollen über 70 neue marine Schutzgebiete entstehen. Auch die Lebensräume zahlreicher Delfin- und Walarten werden damit einen besseren Schutzstatus erhalten. Im Anschluss an die diesjährige Tagung der Nordostatlantik-Staaten, auch Oslo-Paris-Konvention (OSPAR) genannt, haben Schottland, Spanien und Portugal über 70 neue Meeresschutzgebiete ausgerufen beziehungsweise angekündigt. In den jetzt ausgerufenen Schutzzonen leben zahllose, zum Teil seltene und bedrohte Meerestierarten, die nicht es aber noch nicht auf die Liste der...
Färinger töten 33 Pilotwale auf der Insel Sandoy
Das Leben von 33 Pilotwalen endete am 30. August auf einem Sandstrand der färöischen Insel Sandoy. Die Tiere wurden von den barbarischen Inselbewohnern abgeschlachtet. Sie starben einen langsamen und grauenvollen Tod. Die Bewohner der Inseln nutzen das Fleisch der Delfine zum Eigenverzehr. Das Massaker von Sandoy geht als zweite Pilotwaljagd oder "Grind" in die Todesstatistik für 2014 ein. Insgesamt sollen 2014 "erst" 46 dieser großen Delfine vor den Färöer-Inseln ihr Leben gelassen haben. Außerdem wurden wohl fünf Entenwale, die noch...
Delfinmutter trauert um totes Baby – Todesursache: Schraubenverletzung?
Nahe der vor Istrien liegenden Insel Cres wurde am 10. August eine Delfinmutter beobachtet, die ihr totes Kleines auf dem Rücken balancierend sich schwerfällig durch die Wellen bewegte. Die kroatische Zeitung 24sata veröffentlichte darüber einen Bericht nebst Video mit dem Titel "Beerdigung eines Delfins". Immer wenn der bereits erste Verwesungsspuren zeigende Körper des Babys der Mutter vom Rücken rutscht, nimmt sie den kleinen Delfin wieder auf, platziert ihn ausbalanciert vor ihrer Rückenfinne und schwimmt weiter Richtung offenes Meer....
Bergung vom Meeresgrund: Skelettfund in der Adria
Einen sehr seltenen Fund machte die Urlauberin Kathrin Zimmermann beim Schnorcheln vor der kroatischen Insel Šolta. Ende Juni entdeckte die Schweizerin auf dem Meeresgrund Reste eines Tierskeletts. Anhand von Fotos ließ sich rasch feststellen, dass es sich um einen Wal oder Delfin handeln musste, denn die Schwanzflosse stand quer zum Rückgrat und nicht wie bei Fischen senkrecht dazu. Nach Meinung unserer kroatischen Projektleiterin, der Tierärztin Dr. Martina Đuras von der Universität Zagreb, muss das tote Tier bereits mehrere Monate dort...
Delfin-Patenschaften für einen echten "Glückspilz"
"Srećković" – das kroatische Wort für "Glückspilz" – ist der Neuzugang unter den "Adria-Delfinen", für die man eine symbolische Patenschaft übernehmen kann. Mehr als die anderen acht "kroatischen" Schützlinge symbolisiert er das Projekt zur "Rettung der letzten Adria-Delfine" der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) in Kroatien: Durch Menschenhand geriet er in tödliche Gefahr, doch dank der Hilfe beherzter Menschen konnten ihn die kroatischen Projektpartner der GRD retten. Beherzte Bootsausflügler können nur teilweise...
Hongkong: Neue Flughafenlandebahn gefährdet rosa Delfine
Der geplante Bau der dritten Landebahn des Hongkong International Airport gefährdet das Überleben der bedrohten Chinesischen Weißen Delfine (Sousa chinensis) in den Gewässern der Millionenmetropole. Seit Jahren warnen Experten vor dem Erlöschen der etwa fünf noch existierenden Populationen dieser noch weitgehend rätselhaften und streng geschützten Delfinart vor Hongkong. Eine sehr küstennah lebende DelfinartDas Verbreitungsgebiet der auch als Indopazifischer Buckeldelfin bekannten Art erstreckt sich auf die Küstengewässer des Indischen und...
Obama will weltweit größtes Meeresschutzgebiet einrichten
Es scheint ein Faible von aus dem Amt scheidenden US-Präsidenten zu sein, ökologisch bedeutende Fußabdrücke im Meeresschutz zu hinterlassen. So hat US-Präsident Barack Obama angekündigt, das einst von seinem Vorgänger eingerichtete, in der Nähe von Hawaii im südzentralen Pazifik gelegene Pacific Remote Islands Marine National Monument Schutzgebiet um fast das Neunfache auszuweiten. Es wäre damit das größte Meeresschutzgebiet der Welt. Obama macht seinen bedeutsamen Wurf im Meeresschutz bereits zur Mitte seiner letzten Amtszeit, während es...
Mehr Schutz für Meerestiere: Kiribati zeigt Fischern die Rote Karte
Die Regierung des Inselstaats Kiribati hat in einem der derzeit größten Meeresschutzgebiete, der über 408.000 km2 umfassenden Phoenix Islands Protected Area (PIPA), ab Januar 2015 jegliche kommerziellen Fischereiaktivitäten verboten und damit das gesamte Schutzgebiet zur "No Take Zone" erklärt. PIPA ist ungefähr so groß wie Kalifornien. Der mitten im Pazifik, auf der Hälfte des Weges zwischen Hawaii und Australien in Mikronesien gelegene Inselstaat hatte bislang Lizenzen auch an Fischereien aus Japan, China oder Taiwan verkauft. Mit der...
Stand up and Paddle for the Dolphins! – Ein großer Erfolg
Vier Stehpaddler vollbrachten mit der Erstumrundung des Gardasees am Pfingstwochenende nicht nur eine grandiose sportliche Erstleistung. Andy Dressler, Arnd Dünzinger sowie die Zwillingsbrüder Mario und Manuel Stecher konnten auch mit ihrer Spendenaktion für den Schutz der Adria-Delfine einen großartigen Erfolg erzielen. "Ich habe jahrelang als Skipper in der Adria gearbeitet, daher liegen mir die Meeressäuger dort besonders am Herzen", begründet Mario Stecher sein Engagement. Über 2.000 € kamen für die Aktion der vier zusammen! Das ist ein...
Kampagne gegen Plastikmüll in Paracas
In vielen Drittweltländern fehlen Mittel für wirksame Kläranlagen, Abwässer werden einfach in Flüsse und Meer geleitet. Billiges Plastik als Verpackungsmaterial, Tüten, Flaschen wird vielerorts achtlos weggeworfen und in der Umwelt entsorgt. Dies ist auch ein großes Problem in Paracas, das mit den beiden "National Nature Reserves" als Touristenattraktion jährlich bis über Hunderttausend Besucher verbucht. Weggeworfener Plastikmüll säumt Straßen und Strände, Kläranlagen gibt es kaum, weder für die privaten Haushalte noch für...
Paracas- und Supay-Delfine: Delfin-Monitoring 2013
Gute Nachrichten von den Patendelfinen aus Peru (Paracas-Halbinsel). Die zwei residenten Delfingruppen bei der Paracas-Halbinsel im Süden Perus erfreuen sich mittlerweile allgemeiner Beliebtheit und eines besonderen Schutzes durch die nunmehr 15-jährige Projektarbeit. Das regelmäßige Beobachten der zwei Gruppen Großer Tümmler im Gebiet - einmal die Supay-Delfine in ihrem eng umrissenen Lebensraum sowie die vielen Tümmler, die regelmäßig die Paracas-Bucht frequentieren oder sich sogar dauerhaft dort aufhalten - hat uns einen besonderen...
Airguns schädigen Meeressäuger über extrem weite Distanzen
Airguns oder Luftpulser, die zur Exploration von Öl- und Gaslagerstätten im Meeresboden eingesetzt werden, können noch in 2.000 Kilometer Entfernung Meeressäuger stören. Das zeigt eine neue Studie des Umweltbundesamtes (UBA). Der Störeffekt kann sowohl die Physis als auch die Psyche der Tiere verschlechtern. Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA, warnt: "Der Lärm in den Meeren nimmt zu und wird voraussichtlich weiter zunehmen. Allein schon wegen der weiter anstehenden Rohstofferkundungen in den Weltmeeren. Airguns spielen dabei eine...
Seismik verantwortlich für Delfin-Massenstrandung in Madagaskar
Erstmaliger Nachweis: Exploration von Bodenschätzen im Meer verantwortlich für Massenstrandung von Meeressäugern Ende September 2014 veröffentlichte die Internationale Walfangkomission (IWC) einen Bericht, in dem Wissenschaftler erstmals den Nachweis erbrachten, dass der Einsatz eines Fächerecholot-Systems (multi-beam echosounder system) zur Exploration von Bodenschätzen für eine Massenstrandung von Breitschnabeldelfinen verantwortlich war, die im Mai 2008 vor der Küste im Nordwesten Madagaskars ) in der Loza-Lagune stattfand. Rund 100 der...
Taiwan etabliert erstes Schutzgebiet für Chinesische Weiße Delfine
An der Westküste von Taiwan wird das erste Schutzgebiet für die bedrohten Chinesischen Weißen Delfine (Sousa chinensis), die auch Buckeldelfine genannt werden, entstehen, wie "Taiwan Today" berichtet. Die 763 Quadratkilometer große Schutzzone umfasst das Meeresgebiet zwischen dem im zentralen Westen der Insel gelegenen Fischereihafen von Longfeng (Miaoli Distrikt) und dem Leuchtturm auf der Waisanding Sandbank (Chiayi Distrikt) im Süden, auf Höhe der in der Formosa- oder Taiwanstraße liegenden Penghu- oder Pescadoreninselgruppe. Effektiver...
Erste Schweinswale in der Elbe – River Whale Watching über Ostern
Pressemitteilung, 17.04.2014 - Erst am 16. April sind dieses Jahr die ersten zwei Schweinswale in der Elbe gesichtet worden. Sie tauchten beim Finkenwerder Rüschpark auf und wurden sofort der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) gemeldet. Im vergangenen Jahr kam ein fast invasionsartiges Auftauchen von Schweinswalen von Wedel bis in den Hamburger Hafen einer Sensation gleich: Ab Mitte März konnten von den Strandcafés unterhalb der Elbchaussee und in den Hafenbecken die Kleinen Tümmler beobachtet werden, im Köhlbrand bis zu 10...
Mythos Kampfdelfine
Um kaum einen Aspekt der langen Geschichte der Delfin-Mensch-Beziehung ranken sich derart viele Mythen und Legenden wie um Kampfdelfine. Was können diese hoch spezialisierten und gedrillten Tiere, was können sie nicht? Können sie feindliche Kampftaucher töten oder feindliche Schiffe und U-Boote durch das Anbringen von Haftminen versenken? Oder lassen sie sich doch "nur" als Meeres-Wachhunde und geschickte Minensucher einsetzen? Den vielen Gerüchten um Training und Einsatz der "Soldaten der Meere" wurde kürzlich ein neues hinzugefügt. Nach...
Neue Studie zu den Großen Tümmlern der Kanarischen Inseln
Schon lange wurde vermutet, dass die um die Kanaren ansässigen Großen Tümmler nicht jeweils nur einer Insel treu sind. Eine Studie der Universität La Laguna auf Teneriffa, die in Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern entstand, belegt nun zum ersten Mal, wie weitläufig Große Tümmler ihren Lebensraum nutzen. Die Forschergruppe bediente sich dabei der Methode der Foto-Identifikation, die auf der individuellen Erkennung anhand spezieller Merkmale an der Rückenfinne (Kerben, Narben etc.) beruht. Über 300 identifizierte Tümmler Die...
Schweinswale und Seevögel: Opfer verheerender grüner Umweltpolitik in Schleswig-Holstein
Pressemitteilung, 18.03.2014 - Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) und der NABU Schleswig-Holstein warnen vor massiven Verlusten von Schweinswalen und Seevögeln in Stellnetzen entlang der Küsten Schleswig-Holsteins in diesem Jahr. Der Grund: Die Vereinbarung über eine freiwillige Netzreduktion, die der grüne Umweltminister Robert Habeck mit dem Landesfischereiverband und dem Fischereischutzverband im vergangenen Jahr getroffen hat, geht an den Schutzbedürfnissen völlig vorbei. Wiederholt hatten Umwelt- und...
Schweinswale zurück in norddeutschen Flüssen – Erste Sichtungen in Jade und Weser
Pressemitteilung, 04.03.2014 - Der erste Schweinswal dieser Saison wurde am 23. Februar von Marina Paradies bei Käseburg in der Mitte der Weser gesichtet und die Sichtung an die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) gemeldet. Seitdem sind zwei weitere Meldungen aus Weser und Jade eingegangen. 2007 hat die Biologin Denise Wenger von der GRD das Schweinswal-Sichtungsprogramm für die großen norddeutschen Flüsse, Ems, Jade, Weser und Elbe und deren Nebenflüsse ins Leben gerufen. Mittlerweile liegen ihr fast 1000 Sichtungsdaten vor....
Sotschi: Keine Delfinqual für Olympia!
Wir protestierten, gemeinsam mit anderen Tier- und Naturschutzorganisationen, gegen Pläne, beim Olympischen Fackellauf einen Delfin aus einem Delfinarium in Sotschi einzusetzen. Kurz vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele bestätigte der Präsident des Sotschi-Organisationskomitees, dass kein Delfin zum Einsatz kommt. Wir danken allen, die gegen dieses unsinnige Vorhaben beim Präsidenten des IOC, Dr. Thomas Bach, protestiert haben.GRD, Februar 2014
TUI streicht fast alle Delfinarien-Angebote!
Nachdem der Tourismuskonzern TUI auf Druck der GRD kurz vor Weihnachten bereits sein Angebot für das tierquälerische Delfinarium Cayo Santa Maria auf Kuba aus dem Ausflugsprogramm genommen hatte, wurden jetzt weltweit Bewerbung und Verkauf von Ausflügen zu Delfinarien fast vollständig gestoppt. Seit Jahren setzt sich die GRD mit Erfolg bei den großen Tourismusanbietern dafür ein, dass diese keine Ausflüge in Delfinarien mehr anbieten. So bieten die großen deutschen Reiseveranstalter seit 2010 ihren Gästen keine Ausflüge zu den Delfinarien...
Schweinswalschützerin erhält Yves Rocher-Umweltpreis für Frauen
Pressemitteilung, 21.02.2014 - Denise Wenger, Diplom-Biologin bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD), ist mit dem "Trophée de femmes", einem Umweltpreis für Frauen, der von der Umweltstiftung Yves Rocher vergeben wird, für ihr Projekt zu Vorkommen und Schutz von Schweinswalen in Elbe, Weser und an der Nordseeküste ausgezeichnet worden. Am 13. Februar 2014 hat die Umweltstiftung "Yves Rocher" in Stuttgart wieder drei Frauen mit dem Umweltpreis "Trophée de femmes" für ihre besonderen Verdienste im Natur- und Umweltschutz geehrt,...
Spanien: Erstes Rettungsfloß für gestrandete Wale und Delfine
Pressemitteilung, 19.02.2014 – Die Delfinretter von PROMAR Equinac (Spanien) freuen sich über ihr neues Rettungsfloß für gestrandete Wale und Delfine. Es ist das einzige derartige Rettungsgerät an der gesamten spanischen Mittelmeerküste. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) hat maßgeblich bei der Finanzierung dieser fast 4.500 € teuren Spezialanfertigung mitgeholfen. Das aufblasbare und sehr mobile Rettungsfloß stammt von der British Divers Marine Life Rescue (BDMLR), einer auf die Rettung von Meeressäugetieren spezialisierten...
Ein herzlicher Dank an alle Schweinswal-Spotter
Das typische Gerät bei der Erfassung von Schweinswalen ist der Klickdetektor (CPOD). Bereits 2013 konnten dank der Hilfe des Wasser- und Schifffahrtsamtes Hamburg vier der Aufnahmegeräte in der Elbe installiert werden. Glücklicherweise leiht uns das Bundesamt für Naturschutz (BfN) 12 dieser Geräte für die kommende Saison 2014. Was kann man damit machen: Schweinswale senden bei der Orientierung, für die Kommunikation und bei der Futtersuche typische Klicklaute im Ultraschallbereich aus. Bekannt ist diese Echoortung oder Sonar, wie es man...
Grüner Umweltminister setzt Schweinswal-Schutz auf Null
Eine einschneidend negative Entscheidung für das Schicksal unserer heimischen bedrohten Schweinswale fällte zum Jahresende 2013 ausgerechnet ein grüner Umweltminister: Robert Habeck aus Schleswig-Holstein. Habeck unterzeichnete eine freiwillige Vereinbarung mit dem Landesfischereiverband und dem Fischereischutzverband Schleswig-Holstein. Statt Schweinswale wirkungsvoll vor dem grausamen Beifangtod in Fischernetzen zu bewahren, setzt man an der Küste nun darauf, dass Fischer freiwillig die Anzahl ihrer Netze beschränken. Selbst in...
Rollo Gebhard, Delfinschützer und Segelpionier, ist von uns gegangen
Rollo Gebhard, einer der ganz großen Abenteurer und Pionier im Delfinschutz, ist zu seiner letzten Reise aufgebrochen. Der Gründer und Vorsitzende der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) starb mit 92 Jahren in seinem Haus im bayerischen Bad Wiessee. Die Meere waren über fünfzig Jahre lang sein Zuhause. Und es war ihm ein Herzensanliegen, dieses Zuhause vor den Folgen der hemmungslosen Ausbeutung und Umweltzerstörung zu schützen. Ein Leben für die Delfine und die MeereErschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den...
Wenn das Meer sich rot färbt: Japaner töten wieder Delfine
Und erneut färbt sich das Wasser in der Bucht von Taiji rot vom Blut sterbender Delfine. Die brutale Treibjagd auf Delfine ist, trotz weltweiter Proteste, wieder voll im Gange. Mehr als 250 Große Tümmler sollen derzeit in der Todes-Bucht zusammengetrieben worden sein. Unter den Tieren befindet sich auch ein extrem seltener junger Albino-Tümmler. Auch die Kritik der neuen US-Botschafterin in Japan, Caroline Kennedy, hat das blutige Gemetzel nicht stoppen können. Sie sei "tief besorgt über die Unmenschlichkeit" der Delfintötungen, kritisierte...
Walfleisch aus Norwegen auf "Grüner Woche" beschlagnahmt
Kaum zu glauben, aber wahr: Auf der Agrarmesse "Grüne Woche" in der Berlin hat der Zoll an einem norwegischen Stand drei Kilogramm Walfleisch beschlagnahmt. Walfleisch darf weder nach Deutschland eingeführt noch hier verkauft werden. Laut Zollfahndungsamt wurde die Behörde nach einem Hinweis der Messe informiert. Aufgedeckt hat den Skandal die Berliner Zeitung "B.Z.". An dem Stand wurden bis zur Beschlagnahmung am 23. Januar marinierte Wal-Häppchen als angeblich landestypische Spezialität für 2 Euro pro Portion verkauft. Nach Aussagen des...
Riesig hoch, riesig gut: Transalp-Radler sammeln für Schweinswale
Eine wirklich ungewöhnliche Idee, den Schweinswalschutz zu unterstützen, hatten Kathrin Lösing und Marc-Oliver Pabst aus Hamburg. Sie radelten auf der offiziellen Transalp 2013 über die Alpen und führten weit entfernt von der Heimat der Schweinswale, hoch in den Bergen, eine Spendensammelaktion durch. Die enormen Strapazen während der einwöchigen und fast 900 Kilometer langen und extrem harten Tour, auf der kältesten und ungemütlichsten Transalp der Geschichte mit Tagen voller Regen und Kälte, haben sich auch für die Wale wirklich gelohnt:...
Tolle Aktion: Ein Herz für Schweinswale
Mit einer wunderbaren Idee zum Schutz der Kleinen Tümmler setzt sich die 16-jährige Antonia aus Glücksburg ein: Sie zeigt ein großes "Herz für Schweinswale" und verkaufte 70 wunderschöne, selbst hergestellte Duftkissen in Herzform, deren Erlös sie vollständig unserem Schutzprojekt "Schweinswale in den großen norddeutschen Flüssen" spendete. Antonia, die von allen Toni genannt wird, will nicht weniger, als die Welt ein gutes Stück besser zu machen, und nennt ihre Facebookseite und ihre Homepage folgerichtig "Toni's Weltretter-Werkstatt". Mit...
Schweinswale in Weser und Elbe - Ergebnisse 2013
Mehr als 400 Schweinswalsichtungsmeldungen haben wir dieses Jahr (2013) erhalten und damit ein immer klareres Bild von der Verbreitung der Kleinen Tümmler in den Flüssen Jade, Weser und Elbe und an der niedersächsischen Küste. Die unglaublich tolle Unterstützung und Wertschätzung der Bevölkerung zeigen, wie wichtig die kleinen Meeressäuger und ihr Überleben den meisten Menschen sind. Herzlichen Dank an alle, die sich mit ihrer Sichtungs-Meldung, Fotos oder Videos aktiv an der Datenaufnahme zur Verbreitung der Schweinswale beteiligt haben!...
Neue Namen für Patendelfine in der Paracas-Bucht
Im letzten Jahr starteten wir die Aktion "Patendelfinen einen Namen geben" und erhielten viele Einsendungen mit schönen Vorschlägen. Wir danken allen, die sich an dieser Aktion beteiligten, ganz herzlich. Es waren sehr viele schöne und kreative Namens-Vorschläge für die Delfine dabei, sodass die Auswahl wirklich nicht leicht fiel. Letztlich entschieden sich unsere peruanischen Partner für die Vergabe der folgenden ersten drei Namen an Große Tümmler, die in der Paracas-Bucht beobachtet werden können: Nama, Nixo und Maja. Nixo:Das Weibchen...
Bitteres Ende für Schweizer Delfinarium: Erneut ein Delfin tot
Es ist unglaublich: Schon wieder ist im Schweizer Freizeitpark "Connyland" ein Delfin gestorben! Unmittelbar bevor er in ein Delfinarium in Jamaika verfrachtet werden sollte, erkrankte der achtjährige "Angel" und starb bereits am 3. November, wie die Geschäftsleitung des "Connyland" am 11. November eingestehen musste. Laut Aussagen der Betreiber des "Connyland" starb "Angel" an einer stressbedingten Erkrankung der Bauchspeicheldrüse. Angeblich waren die Transportvorbereitungen zu viel für "Angel", die tägliche Routine wurde umgestellt, der...
Nachwuchs bei den Dominica-Pottwalen
Eine große Überraschung hatte die vor der Küste von Dominica lebende "Group of Seven" genannte Pottwalfamilie - aus der auch unsere Patentiere stammen - bei der letzten Beobachtungsfahrt unseres Projektmitarbeiters Pernall Fagan parat: "Pinchy" hat wieder Nachwuchs bekommen. Pernall Fagan konnte bei der Erstsichtung des kleinen Pottwalbabys gut beobachten, dass es von der Mutter immer nur von der linken Seite gesäugt wurde. "Pinchy" ist die Mutter des inzwischen 13 Jahre alten Männchens "Scar" sowie des im Oktober 2006 geborenen "Scrape"....
Adria: Verletzter Delfin bleibt unauffindbar
Unsere kroatischen Partner haben anstrengende Tage hinter sich. Das ganze Wochenende über wurde bei den Inseln Pasman, Vrgada, Ugljan, Dugi Otok und einigen kleineren Inseln nach dem schwer verletzten Adria-Delfin "Košara" gesucht. Leider war der aufwändigen Suchaktion der von allen erhoffte Erfolg nicht vergönnt. In jedem Fall sind zahlreiche Fischer über den ungewöhnlichen Delfin informiert und haben versprochen, unsere Partner sofort zu kontaktieren, wenn sie "Košara" sehen. Wir hoffen gemeinsam mit unseren Partnern, dass es bald wieder...
Kroatien: Ölrausch bringt tödliche Gefahr für Wale und Delfine
Die Regierung Kroatiens scheint es darauf angelegt zu haben, nicht nur die letzten Großen Tümmler, die in den Territorialgewässern des Landes überlebt haben, sondern gleich alle Wale und Delfine in der gesamten Adria auszurotten. Nicht anders ist es zu erklären, dass die norwegische Firma “Spectrum” in der Adria seismische Tests durchführen darf, um dort Öl- und Gasvorkommen aufzuspüren. Anfang September begann "Spectrum" seismische Untersuchungen in der ausschließlichen Wirtschaftszone Kroatiens. Die GRD kritisiert das auf recht...
Trauriger Fund: Weißer Ostsee-Schweinswal auf Fehmarn tot angestrandet
Pressemitteilung, 19.09.2013 - Am 08. September wurde bei der Marienleuchte auf Fehmarn gegen 12:00 Uhr ein toter weißer Schweinswal bei einem Spaziergang von Niels Ristau gefunden, der dies an die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und den für die Bergung Zuständigen meldete. Noch im Januar erfreute die Meldung in den Medien über die extrem seltene Sichtung eines weißen Schweinswals bei Fehmarn die Öffentlichkeit. Mit einiger Wahrscheinlichkeit könnte es sich um das gleiche Individuum handeln. Auch der GRD war im Vorjahr die...
Trauer um einen toten Artgenossen
Anfang August trafen unsere Partner während einer Beobachtungsfahrt auf eine Gruppe von 15-20 Grindwalen. Einer der Wale, vermutlich ein Weibchen, trug einen toten Artgenossen mit sich. Das tote Tier zeigte schon einige Spuren der Verwesung, es soll sich aber nicht um ein Neugeborenes gehandelt haben. Grindwale gehören zur Gruppe der Schwert- und Grindwale, die samt und sonders zu den Delfinen zählt - trotz des irreführenden Gruppennamens. Es gibt eine ganze Reihe von Verhaltensbeobachtungen verschiedener Delfinarten, die sich nur durch...
Ein kleiner Delfin befreit sich selbst aus tödlicher Gefahr
Manchmal geschehen auch Wunder! Lange sah es nicht gut aus für die kleine Tümmlerdame aus Hurghada (Rotes Meer), die sich mit ihrer Schwanzfluke in einer Angelschnur verheddert hatte. Doch jetzt ist die tödliche Einschnürung aus reißfestem Nylon plötzlich verschwunden! Tief hatte sich die Angelschnur bereits ins Fleisch des kleinen Delfins eingegraben. Versuche, sich ihm zu nähern, scheiterten regelmäßig. Mit Bangen beobachtete unsere Projektpartnerin Angela Ziltener, Biologin von der Dolphin Watch Alliance, den Delfin seit einigen Wochen....
Uruguay: Schutzzone für Wale und Delfine
05.09.2013 - Das Parlament der Republik Uruguay, des zweitkleinsten Landes Südamerikas, hat ein Gesetz für einen besseren Schutz von Walen und Delfinen in seinen Küstengewässern verabschiedet. Jagd, Besitz und Transport von Walen und Delfinen sind jetzt verboten. Das Verbot gilt sowohl für inländische als auch ausländische Schiffe. Man will so die Tiere auf ihren Wanderungen besser schützen und ein Anwachsen der Populationen erreichen. Das Gesetz wurde parteiübergreifend beschlossen. Uruguay will sich so international als Vorkämpfer für den...
Massaker auf Raten: US-Marine wird Hunderte Wale und Delfine töten
Laut einer von der US-Marine veröffentlichten Umweltverträglichkeitsstudie muss damit gerechnet werden, dass in den kommenden Jahren bei Waffentests und Marinemanövern Hunderte Delfine und Wale getötet, über 10.000 schwer und fast zwei Millionen leicht verletzt werden. Schwerpunkt des Abschlachtens mit Ansage sind ausgerechnet Meeresgebiete, die sich durch eine hohe marine Artenvielfalt auszeichnen: die US-Ostküste, der Golf von Mexiko, Südkalifornien und Hawaii. Die Tiere werden vor allem durch Sonarsignale, Unterwasserexplosionen sowie...
Morbillivirus verantwortlich für Delfin-Massensterben an US-Ostküste
Jetzt ist der Grund für das mysteriöse Delfinsterben entlang der US-amerikanischen Ostküste zwischen New Jersey und Virginia bekannt. Ein Morbillivirus soll für den Tod der etwa 330 Großen Tümmler verantwortlich sein, die seit Anfang Juli tot an die US-Ostküste angespült wurden. Dies teilte die Wetter- und Ozeanographiebehörde der USA (NOAA) jetzt mit. Die tatsächliche Zahl der an der Infektion gestorbenen Delfine dürfte weitaus höher sein, da der Großteil der gestorbenen Delfine nicht an Land gespült wurde, sondern im Meer bleibt. Keine...
Erfolg: Kein Import wilder Belugas aus Russland in die USA!
"Das ist eine wichtige Entscheidung und eine schwere Niederlage für US-Delfinarien", kommentiert die GRD den Beschluss der Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten (National Oceanic and Atmospheric Administration / NOAA), einen Importantrag des Georgia Aquariums für sage und schreibe 18 in russischen Gewässern wild gefangenen Weißwalen oder Belugas (Delphinapterus leucas) abzulehnen. Die GRD hatte - wie zahlreiche andere internationale Tier - und Naturschutzorganisationen - im Oktober vergangenen Jahres bei der NOAA Einspruch...
Indien erkennt Delfine als nicht-menschliche Personen an
Nachdem im August 2012 die Bewohner der japanischen Insel Toshima den weltweit bis dahin einmaligen Schritt wagten, die in den Gewässern um die kleine Insel lebenden Delfine zu Mitbürgern zu erklären und sie damit als nicht-menschliche Personen anzuerkennen, ist jetzt ein ganzes Land diesem Schritt gefolgt: In Indien wurden Delfine offiziell als nicht-menschliche Personen anerkannt, deren Rechte und Lebensbedürfnisse respektiert werden müssen. Als direkte Folge dieser für den Delfinschutz bahnbrechenden Entscheidung werden sämtliche...
Einweihung des Delfinschutzzentrums in Kroatien
Pressemitteilung, 25.07.2013 - Anfang Juli feierte die GRD zusammen mit ihren Partnern von der Universität Zagreb und der kroatischen Naturschutzorganisation VAL die Einweihung ihres Delfinschutzzentrums auf der norddalmatinischen Insel Molat in Kroatien. Neben Pressevertretern gehörten zu den etwa 40 Gästen auch Repräsentanten von Behörden und Instituten aus Zagreb, Zadar und von der Insel Molat. Auch die Einwohner zeigten sich interessiert an der neuen Einrichtung auf ihrer Insel. "Wir unterstützen diese Initiative und freuen uns, dass...
Vor Hongkong sterben die rosa Delfine
In den verschmutzten Gewässern vor der Millionenmetropole Hongkong treiben immer mehr tote Jungtiere der bedrohten Chinesischen Weißen Delfine (Sousa chinensis). Experten warnen vor dem Erlöschen der etwa fünf noch existierenden Populationen dieser noch weitgehend rätselhaften und streng geschützten Delfinart vor Hongkong. Die Ursachen für das jetzt beobachtete Sterben von so vielen Jungtieren sind unklar, am ehesten kommen wohl die starke Verschmutzung der Gewässer, Überfischung, Schiffskollsionen und Lebensraumverlust durch...
Shark-Finning
Jährlich werden über 38 Millionen Haie wegen ihrer Flossen abgeschlachtet: Bei der gezielten Haiflossen-Fischerei, dem sogenannten "Shark Finning", schneiden Fischer den Haien direkt nach dem Fang die Flossen ab, dann werfen sie die schrecklich verstümmelten und nicht mehr schwimmfähigen Tiere zurück ins Meer, wo sie langsam verenden. Wissenschaftler schätzen, dass jährlich 38 Millionen Haifische nur wegen ihrer Flossen getötet werden. Meeresschützer und Wissenschaftler befürchten schon lange, dass angesichts der stark gestiegenen Fänge und...
Europas Fischereipolitik: Eine ökologische Katastrophe
06.07.2011/Kiel - Ökologisch katastrophal, wirtschaftlich unsinnig, aus demokratischer Sicht fragwürdig – so beschreibt der Fischereibiologe Dr. Rainer Froese vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) im international renommierten Wissenschaftsmagazin "Nature" die europäische und deutsche Fischereipolitik der vergangenen Jahrzehnte. Dabei sind Alternativen schon lange bekannt. Wirtschaftlicher Erfolg mit hohen Umweltschutzstandards – die EU und speziell Deutschland sehen sich in diesem Bereich gern als globale...
Kunst für Delfine - Künstler unterstützen GRD mit Sonderedition
Pressemitteilung, 16.05.2013 – Mit der Sonderedition "Dolphins" unterstützen die Dresdner Künstler Anne Schulze, 39, und Andreas Schildhauer, 44, den Schutz von bedrohten Delfinen. Dabei wurden exklusiv für die GRD Kunstwerke geschaffen, die die GRD jetzt in limitierter Auflage anbietet. "Ziel ist es, Bilder zu schaffen und direkt für den Delfin- und Meeresschutz einzusetzen. Dabei werden exklusiv für die GRD Kunstwerke geschaffen, die wir in limitierter Anzahl anbieten. Die insgesamt acht Grafiken stellen zum Teil einen direkten Bezug zum...
Trauriger Fund: Toter Schweinswal bei Blankenese
Am Abend des 8. Mai 2013 gegen 20 Uhr haben zwei Kajakfahrer einen Schweinswal vor dem Mühlenberger Segelclub tot in der Elbe treibend aufgefunden. Gegen 18:30 Uhr hatte ein anderer Kajakfahrer das Tier am Ufer gefunden. Der Schweinswal war gestrandet und "röchelte", er lag ca. 2 - 3 Meter vom Wasser entfernt auf den Steinen der Uferböschung gegenüber von Airbus. Der Paddler stieg beherzt aus seinem Kajak aus und trug den ca. 10 Kilo schweren Schweinswal zurück ins Wasser. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Ebbe bereits eingesetzt, der kleine...
Türkei: Delfinarium in Kaş geschlossen
02. 05.2013 - Nach Informationen der "Deutsch Türkischen Nachrichten" soll das wegen seiner katastrophalen Haltungsbedingungen seit Langem im In- und Ausland heftig kritisierte Delfinarium in Kaş (Provinz Antalya) geschlossen worden sein. Die anhaltende Kritik von Nichtregierungsorganisationen habe laut "Deutsch Türkischer Nachrichten" Wirkung gezeigt. Experten der GRD hatten die Zustände in den Delfinarien an der türkischen Riviera mehrfach unter die Lupe genommen, zuletzt im Juli 2012 gemeinsam mit einem TV-Team des Senders VOX für die...
Italien: Rätselhaftes Delfinsterben
An den Stränden der italienischen Westküste wurden 2013 ungewöhnlich viele Delfine tot aufgefunden. Bereits Anfang April waren nach Angaben der Umweltbehörde Arpat so viele Delfine gestrandet wie sonst im Jahresdurchschnitt. So fand man allein an der Stränden der Toskana 25 tote Streifendelfine, die auch Blau-Weiße Delfine genannt werden. Die Suche nach den Ursachen des mysteriösen Delfinsterbens verlief bislang ergebnislos. Besonders betroffen sind anscheinend Streifendelfine, ihre Todesziffer lag Anfang April bereits bei 90 Tieren. Bei...
Sind Delfine so schlau wie Menschen?
Die Frage ist eigentlich so nicht zulässig. Delfine sind genauso schlau, wie sie es als Delfine sein müssen, sonst hätte sich ihre heutige Artenvielfalt nicht in dieser Weise im Laufe ihrer fast 60 Millionen Jahre langen Evolution durchsetzen können. Wenn Delfine "nur" so schlau wie Menschen wären, gäbe es sie in den Weltmeeren schon lange keine mehr. Und doch ziehen Menschen immer wieder gerne diese falschen Vergleiche zwischen der Delfin-Intelligenz mit der von Menschenaffen und Menschen heran - vielleicht, damit wir uns selbst besser...
Sie sind wieder da! - In der Elbe in Hamburg wurden die ersten Schweinswale gesichtet!
Hamburg/München, 13.03.2013 – Den harten winterlichen Bedingungen trotzend haben sich in den letzten Tagen die ersten Schweinswale aus der Nordsee in Richtung Hamburg aufgemacht. Der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD), die seit 2007 ein Sichtungsmeldeprogramm für Schweinswale in den großen norddeutschen Flüssen durchführt, wurden in den letzten Tagen zwei Gruppen mit 3 bzw. 2 Tieren von Elbanwohnern gemeldet. Am weitesten elbaufwärts bis Nähe des Elbtunnels schwamm die Zweier-Gruppe der kleinen Meeressäuger. Die beiden sind...
Schweinswalen in Weser und Elbe auf der Spur
14.02.2013 - Das Eis geht, die Wale kommen: Jedes Frühjahr schwimmen die Kleinen Tümmler bis Bremen und Hamburg. "Wal, da bläst er!"“ Dieser Satz in Herman Melvilles „Moby Dick“ ist weltweit bekannt. Dass man Wale aber auch im Binnenland in den Flüssen Jade, Weser und Elbe sehen kann, wird manch einer noch für Seemannsgarn halten. Doch unsere einzigen heimischen Vertreter, die Schweinswale, besuchen seit einigen Jahren regelmäßig im Frühjahr, vor allem von März bis Juni, unsere norddeutschen Flüsse, das hat eine Datenerhebung der...
Erfolgreicher Protest gegen mobile Delfinshows in Indonesien!
Nach monatelangen Protesten aus der ganzen Welt hat der indonesische Forstminister jetzt zugesagt, Delfin-Wanderzirkusse zu verbieten und die verbleibenden Delfine zu rehabilitieren. Das ist ein toller Erfolg. Wir danken allen, die unserem Aufruf gefolgt sind und sich an den Online-Protesten beteiligt haben. Mitmachen lohnt sich also! Um sie auf ein Leben in Freiheit vorzubereiten, kommen die etwa 72 Zirkusdelfine nun in eine Rehabilitationsanlage, die unsere Partnerorganisation Earth Island Institute zusammen mit der indonesischen...
ENDLICH: Delfine verlassen Allwetterzoo Münster
Anfang Februar 2013 war es endlich so weit: Das Delfinarium im Allwetterzoo Münster schließt seine Pforten! Die drei dort noch verbliebenen männlichen Großen Tümmler "Nando", "Palawas" und "Rocco" sollen am Dienstagmorgen ins Delfinarium Haderwijk abtransportiert worden sein. Ursprünglich wollte man die Delfinhaltung bereits Ende 2012 beenden, doch es gab wohl Probleme, eine Zeit lang schienen die Verantwortlichen nicht so recht zu wissen, wohin mit den Tieren. Während es sich bei Nando um ein "geparktes" Männchen aus dem Tiergarten...
Ungewöhnliche Liaison auf den Azoren: Pottwale "adoptieren" missgebildeten Delfin
25.01.2013 - Eine ungewöhnliche Entdeckung machten die Verhaltensbiologen Alexander Wilson und Jens Krause vom Leibnitz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin in den Atlantikgewässern vor den Azoren: Ein – anscheinend nicht lebensbedrohlich - missgebildeter Delfin war von einer Pottwalgruppe adoptiert worden. Wie auf Fotos und Videoaufnahmen zu sehen ist, versucht der Große Tümmler immer wieder "Streicheleinheiten" von den bis zu 20 m großen Meeressäugern zu ergattern, die ab und zu auch erwidert werden. Der...
Delfin-Monitoring 2012: Nachwuchs bei unseren Patendelfinen
Zwei residente Delfingruppen bei der Paracas-Halbinsel im Süden Perus erfreuen sich mittlerweile allgemeiner Beliebtheit und eines besonderen Schutzes durch die nunmehr 13-jährige Projektarbeit. Erfreulicherweise werden viele Kälber geboren und die Mütter sieht man in Ruhe ihre Jungen auf ziehen. Seit 1999 unterstützt die GRD die peruanische Meeresschutzorganisation ACOREMA. In guter Zusammenarbeit wurden vielfältige Maßnahmen zum Schutz der Delfine, gegen Delfinjagd und Dynamitfischerei, gegen Meeresverschmutzung und Plastikmüll, sowie...
Peru: Erneut tote Delfine und Seelöwen gestrandet
Nach Informationen von latina-press.com sollen in der peruanischen Region Lambayeque (Distrikte San José und Santa Rosa) vier Delfine sowie neun Seelöwen tot angeschwemmt worden sein. Der Vorfall erinnert an den Beginn eines mysteriösen Meerestiere-Massensterbens im Norden Perus im Frühsommer 2012, bei dem 900 bis 1000 Delfine und mehrere Tausend weiterer Meerestiere starben. Erst waren es nur wenige, dann Hunderte Delfine, dann begann das große Sterben anderer Meerestiere. Es traf mindestens 5000 Tausende Pelikane und andere Seevögel sowie...
Der teuerste Fisch der Welt: 1,3 Millionen Euro für einen Thunfisch
05.01.2013 - Eine japanische Sushi- Restaurantkette hat bei einer Auktion auf dem Tsukiji-Fischmarkt (Tokio) einen 222 Kilogramm schweren Blauflossen-Thunfisch für umgerechnet etwa 1,3 Millionen Euro ersteigert. Ein Kilogramm von diesem einen Thunfisch kostet über 6000 Euro und damit mehr als doppelt so viel wie ein Kilogramm Thun vom bisherigen Rekordhalters aus dem vergangen Jahr als ein Bluflossenthun auf dem Tsukiji-Fischmarkt für umgerechnet etwa 540.000 Euro versteigert wurde. Blauflossenthune, zu denen auch der im Mittelmeer noch...
Petition für besseren Schutz der Delfine vor Ponta do Ouro
Mit einer Petition auf avaaz.org fordert DolphinCare-Africa von der mosambikanischen Regierung, die Schutzvorschriften für das Teilreservat Ponta do Ouro besser umzusetzen. In dem Gebiet leben nach Untersuchungen von DCA auch etwa 250 Große Tümmler und eine kleinere Population Buckeldelfine. Zunehmender Bootsverkehr und unregulierte Begegnungen zwischen Menschen und Delfinen drohen die Meeressäuger aus ihrem Lebensraum zu verjagen. DCA fordert die konsequente Umsetzung des Managementplans, insbesondere Restriktionen für Jetskis und beim...
Hoffnung für Delfine in Japan: Auf der Insel Toshima erhalten Delfine Bürgerstatus
Mehr als erstaunliche Nachrichten gibt es aus Japan. Während einerseits in der Todes-Bucht bei Taiji am 1. September Fischer erneut mit ihren brutalen Delfinmassakern beginnen werden, erklärten die Fischer der kleinen, etwa 160 Kilometer vor Tokio gelegenen Insel Toshima ihre Delfine zu Mitbürgern. Dies ist einmalig auf der Welt. Die Meeressäuger genießen jetzt den vollen Schutz in den Gewässern rund um die Insel, zu deren Einwohnern neuerdings auch 16 Delfine zählen. Toshima ist Teil des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks und gehört zu den...
Der mit dem Delfin tanzt – Die Geschichte von Dean und JoJo
Im Mai 2012 stellte der Amerikaner Dean Bernal im Münchner Sealife sein jetzt erschienenes Buch "JoJo und ich" vor, die Geschichte einer tiefen und außergewöhnlichen Freundschaft zwischen ihm und einem Großen Tümmler. In einem persönlichen Gespräch mit der GRD erzählt er mehr über diese wundersame Beziehung und seine Vision. Fünfzig bis sechzig Angebote zur Verfilmung "seiner" Geschichte von ihm und JoJo habe er schon aus Hollywood erhalten. Aber Herz zeigt die Traumfabrik nur im Film. Bernals Bedingung, dass ein Teil der Einnahmen an...
"Sprengstoff geladener" Antrag im Schweriner Landtag abgelehnt
Pressemitteilung, 11.12.2012 - Die Umweltverbände NABU, Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM) und Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) kritisieren die Ablehnung eines Antrags der Grünen im Schweriner Landtag zum Umgang mit Altmunition im Meer durch die Regierungsfraktionen der CDU und SPD (Drucksache 6/1347). "Diese Entscheidung zeigt das andauernde Unverständnis der Politik über die Tragweite der Problematik und stellt die Handlungsfähigkeit des Landes bei zukünftigen Munitionsfunden in Frage", so...
Dringend: Besserer Schutz für unsere Schweinswale!
Ertrunken, vergrämt und ausgestorben – Schicksal unserer Schweinswalpopulationen Kiemen- und Verwickelnetze sind die Haupttodesursache für Schweinswale. Von 1987 bis 2001 sind nach Schätzungen als Beifänge in der dänischen Fischerei in der Nordsee allein jährlich zwischen 5500 und 5800 Schweinswale in den Netzen als Beifang ertrunken. Aktuelle Zahlen liegen von vielen Ländern nicht vor oder die offiziellen Statistiken enthalten nur die von Fischern gemeldeten, während zusätzlich noch immer zahlreiche Todfunde anstranden, die eindeutige...
Tümmler sind auch im Schlaf sehr wachsam
Die Erkenntnis, dass Delfine, speziell die Art Großer Tümmler, nie vollständig einschlafen, ist weder neu noch erstaunlich. Da die Meeressäuger ihre Atmung bewusst steuern, wäre ein vollständiger Tiefschlaf beider Gehirnhälften, wie beim Menschen, tödlich und so wechseln sich bei Delfinen beide Gehirnhälften beim Schlafen ab. US-Forscher haben jetzt in Versuchen herausgefunden, dass Große Tümmler (Tursiops truncatus) auch während der Schlafphasen kontinuierlich Echolot-Signale aussenden, um sich zu orientieren, Objekte aufzuspüren oder...
Kampfdelfine wieder auf dem Vormarsch
Tiere für militärische Zwecke einzusetzen, ist ethisch verwerflich und barbarisch. Dies gilt in besonderem Maße für hoch entwickelte Tiere, wie Delfine, für die zahlreiche Wissenschaftler eine eigene "Delfin-Ethik" und die Anerkennung eines besonderen Status als "nichtmenschliche Personen" fordern. Und doch bewegen sich einige Nationen nach wie vor auf diesem weiteren Tiefpunkt menschlichen Denkens und Handelns. Anfang Oktober begann eine amerikanische Spezialeinheit mit Unterstützung von sechs durch die US-Navy ausgebildeten Kampf-Delfinen...
EU fördert Piratenfischerei vor Westafrika
11.10.2012 – Die vor den Küsten Westafrikas in großem Maßstab fischenden Piratenfischer dürfen ihre Fänge ganz legal in die EU exportieren. Dies enthüllte die britische Umweltorganisation Environmental Justice Foundation (EJF) Anfang Oktober mit ihrem Bericht "Pirate Fishing Exposed". Laut EJF, die zwei Jahre lang die Situation vor Westafrika untersuchte, ist der Anteil der IUU-Fischerei (illegale, unregulierte und ungemeldete Fischerei) in Westafrika mit bis zu 37 Prozent der in den dortigen Küstengewässern gefangenen Fischmenge am...
Brutaler Delfinmord in Kroatien: Großer Tümmler stirbt im Kugelhagel
Pressemitteilung, 02.10.2012 - Von Schrotkugeln förmlich durchsiebt starb einer von nur noch etwa 220 Adria-Delfinen im September nahe der istrischen Hafenstadt Poreč. Der Portier eines Hotels, das ausgerechnet den Namen "Delfin" trägt, entdeckte den tot vor dem Hotelstrand treibenden Großen Tümmler. Bei der Obduktion fand man 7 Schrotkugeln im Brustkorb des erwachsenen Männchens. "Doch er war nicht sofort tot", erklärt Ulrike Kirsch, Leiterin des Projekts "Rettung der letzten Adria-Delfine" von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine...
Projektbesuch in Peru 2012
Im Februar dieses Jahres war ich in Peru-Paracas, besuchte unser Delfin- und Meeresschutzprojekt, das die GRD seit 1999 mit der peruanischen Organisation ACOREMA durchführt. Es war mein vierter Projektbesuch und wieder einmal habe ich einen sehr guten Eindruck von der Arbeit unserer peruanischen Partnerorganisation vor Ort gewonnen. Ich habe viele Plätze und Leute besucht und wir konnten gemeinsam neue Pläne für das weitere Vorgehen erarbeiten. Das schönste Erlebnis war die Begegnung mit unseren Paten-Delfinen in der Paracas-Bucht. Das...
Delfine und Wale fallen durchs Forschungsnetz
17.09.2012 - Weltweit werden die Populationen von Delfinen und Walen zu wenig beobachtet, was ihren Schutz erschwert. Eine von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitäten Freiburg und St. Andrews/Schottland erstellte Weltkarte deckt auf, dass in den vergangenen Jahrzehnten lediglich ein Viertel der Meeresfläche auf Wale und Delfine untersucht wurde. Nur wenn regelmäßig Daten über die Meeresbewohner erhoben werden, können schädliche Einflüsse identifiziert und für die Forschung und den Umweltschutz grundlegende Informationen...
Kambodscha: Letzte Chance für bedrohte Mekong-Delfine
Kambodscha will die hochgradig vom Aussterben bedrohte Population der Mekong-Irawadi-Delfine besser schützen und hat auf einem 180 Kilometer langen Mekongabschnitt zwischen der östlichen Provinz Kratie und der Grenze zu Laos ein Schutzgebiet eingerichtet. Hier sollen zukünftig fischereiliche Aktivitäten mit Stellnetzen und Fischkäfigen verboten sein, gänzlich verboten wird der Fischfang im Schutzgebiet allerdings nicht. Ob die Maßnahmen noch rechtzeitig greifen, bleibt abzuwarten. Die Population der Irawadi-Delfine im Mekong soll laut der...
Die letzten 55 Maui-Delfine stehen kurz vor der Ausrottung
Die nördliche Unterart des neuseeländischen Hectordelfins, die Maui-Delfine (Cephalorhynchus hectori maui), steht unmittelbar vor der Ausrottung. Jüngste Zählungen in den Küstengewässern der Nordinsel Neuseelands ergaben, dass ihre Populationsgröße auf nur noch 55 Exemplare gesunken ist. Hauptgrund für den dramatischen Bestandsrückgang sind vor allem durch Hobbyfischer verursachte Beifangverluste. In den von ihnen eingesetzten Stell- und Kiemennetzen verenden die kleinen, verspielten Delfine langsam und qualvoll. Schon seit Jahren fordern...
Schweinswale in Jade, Weser und Elbe
Pressemitteilung, 21.08.2012 - Nach jahrzehntelanger Abwesenheit schwimmen Schweinswale wieder regelmäßig im Frühjahr in die Flüsse an der deutschen Nordseeküste, das hat die Datenerhebung der Biologin Denise Wenger von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ergeben. 2007 initiierte die GRD aufgrund wiederholter Schweinswalsichtungen in der Weser ein Meldeprogramm. "Die ersten Daten zeigten, dass sich die Schweinswale vor allem im Frühjahr in den Monaten März bis Mai in der Weser aufhalten. Literaturrecherchen ergaben, dass die...
China: Neues Forschungsinstitut für gefährdete Delfinart
In der südchinesischen autonomen Region Guangxi hat ein Forschungsinstitut, zu dessen Zielen besonders der Schutz der seltenen Chinesischen Weißen Delfine oder Buckeldelfine (Sousa chinensis) gehört, seine Arbeit aufgenommen. Dies meldet CRIonline. Das Institut ist eine gemeinsame Einrichtung der regionalen Ämter für Wissenschaft und Technik und dem Institut für Ozeanographie unter der staatlichen Meeresverwaltung. Spielende schneeweiße DelfineErstmals wurde diese Delfinart 1765 von dem schwedischen Entdecker Per Osbeck beschrieben. Osbeck...
Modell eines Schutzgebietes vor La Gomera
Im Juni 2012 erschien der neue Bericht unserer Partnerorganisation M.E.E.R. e.V., der das Modell eines Meeresschutzgebietes entwirft, das auf nachhaltiges Whale Watching vor der kanarischen Insel La Gomera ausgerichtet ist. 15 Jahre intensiver Wal- und Delfinforschung stecken in dem 37-seitigen Werk, das auch beim Wissenschaftsausschuss der 64. IWC-Konferenz in Panama vorgestellt wurde. Zeitgleich wurde die spanische Version des Reports den zuständigen Behörden der spanischen Regierung in Madrid, der Umweltabteilung der Regierung der...
Junge an der Ostsee mit Sprengstoff kontaminiert?
Pressemitteilung, 06.08.2012 - Naturschutzverbände warnen davor, unbekannte Gegenstände oder Substanzen am Strand zu berühren. Anlass ist der Sprengstoff-Fund am 31. Juli 2012 durch einen Jungen am Ausgang der Kieler Förde und die Entdeckung eines Torpedosprengkopfes durch einen Urlaubsgast auf Wangerooge vor zwei Wochen. Munitionsaltlasten stellen in deutschen Küsten- und Binnengewässern eine latente Gefahr dar. Durchgerostete Munitionsteile geben mittlerweile ihre hochgiftigen Inhalte frei. Sprengungen zur Munitionsbeseitigung führen...
Warnung an Mexiko-Urlauber
Wer die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft ablehnt, hat als Gast im Gran Bahia Principe Tulum keine Chance, dem Tierleid zu entkommen. Die GRD rät Mexiko-Urlaubern daher dringend davon ab, dieses Hotel zu buchen. Im Hotel Gran Bahia Principe Tulum an der Karibikküste in Mexiko erleben Tierfreunde eine böse Überraschung: Sechs Delfine werden, keine 20 m von ihrem natürlichen Lebensraum entfernt, unter katastrophalen Bedingungen in einem winzigen Becken auf der Anlage des Ferienresorts gehalten. Im ca. 4 m tiefen und ca. 20 m im...
UN warnen vor Überfischung der Meere
09.07.2012 - Angesichts überfischter Weltmeere und der damit bedrohten Lebensgrundlage von Millionen Menschen hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in ihrem Jahresbericht zur Fischerei die Regierungen zu einer nachhaltigen Fischereipolitik aufgerufen. Nach wie vor sind nahezu 30 Prozent der weltweiten Fischbestände überfischt, 57 Prozent befinden sich an der Grenze ihrer maximaler Ausbeutung. Lediglich 13 Prozent der weltweiten Fischbestände sind derzeit noch nicht voll ausgebeutet. Hinzu kommt,...
Delfine helfen sich gegenseitig aus Fischernetz
Pressemitteilung, 13.06.2012 - Auf ihrem Segeltörn in der Kvarner Bucht (nördliche Adria) wurden deutsche Segler Zeugen eines ebenso dramatischen wie bewegenden Beispiels für Kooperation und Empathie unter Delfinen. Ein Großer Tümmler hatte sich in einem Fischernetz verheddert und machte durch Quietschlaute auf seine gefährliche Situation aufmerksam. Daraufhin kam ihm ein in der Nähe schwimmender Delfin zu Hilfe. Gemeinsam gelang es ihnen, dass sich der dem Tod geweihte Tümmler wieder aus dem Netz befreien konnte. Sichtlich ergriffen...
Meeres-Bioinvasoren reisen in Wasserballasttanks von Schiffen
Um 1980 tauchte im Schwarzen Meer die recht harmlos aussehende Meerwalnuss (Mnemiopsis leidyi), eine räuberische Rippenquallenart, auf. Wie andere Meeres-Bioinvasoren auch, verdankte auch die in fast allen Ozeanen heimische Mnemiopsis die Eroberung ihres neuen Lebensraums einer Fernreise als "blinder Passagier" in Wasserballasttanks von Schiffen. Explosionsartige Vermehrung bringt das Ökosystem an den Rand des KollapsBedingt durch die seit 1970 im Schwarzen Meer zunehmende Salinität des Meerwassers sowie Überfischung und Meeresverschmutzung...
Spektakuläre Beobachtung: Acht Finnwale nördlich von Split gesichtet
Pressemitteilung, 05.06.2012 - Man kann es ruhig eine Sensation nennen, was ein deutscher Segler am Pfingstmontag in der kroatischen Adria erlebte. Er sichtete 6-8 Finnwale bei der auf Höhe von Split gelegenen Insel Vis. Die mit bis zu 25 m Länge zweitgrößten Tiere der Welt tauchen zwar immer mal wieder als "Gäste" in der kroatischen Adria auf. „Aber derart viele Finnwale wurden uns seit Beginn unserer Aufzeichnungen zum Vorkommen von Meeressäugern in der kroatischen Adria vor 11 Jahren noch nie gemeldet“, freut sich Ulrike Kirsch, Leiterin...
Schweinswale tummeln sich bei Hamburg-Övelgönne und –Teufelsbrück
Pressemitteilung, Mai/Juni 2012 - So viele Schweinswal-Sichtungsmeldungen aus Weser und Elbe wie dieses Jahr erhielt die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) noch nie. Besonders in der Elbe werden bereits seit Anfang April Gruppen von 2, 4 und bis zu 10 Tieren gemeldet. Fast täglich werden sie von Anwohnern, Fährfahrern oder aus Büros bei Airbus gesehen. Sogar aus dem Wohnzimmer eines Hauses in Övelgönne konnten ein Vater und seine Tochter die Kleinen Tümmler genau beobachten. 2007 initiierte die GRD aufgrund wiederholter...
Connyland gibt auf: Schweiz wird "delfin-frei"
04.06.2012 - Jetzt hat man doch ein Einsehen im Freizeitpark Connyland im thurgauischen Lipperswil (Schweiz): Das letzte Delfinarium der Schweiz wird seine verbliebenen drei Großem Tümmler abgeben oder verkaufen. Der letzte Widerstand scheint gebrochen, das Connyland strebt kein Referendum gegen das kürzlich vom Schweizer Parlament beschlossene Importverbot von Delfinen mehr an. Bei der Information, man wolle mit Hilfe von in die Schweiz importiertem Delfin-Sperma und anschließender künstlicher Befruchtung die Zucht weiterführen, handelte...
Keine neuen Delfine für die Schweiz - Parlament verabschiedet Importverbot!
30.05.2012 - Die Lex-Connyland steht: In die Schweiz dürfen keine Delfine mehr eingeführt werden. Dem hat nach dem Ständerat nun auch der Nationalrat zugestimmt. Die GRD begrüßt diesen Entscheidung als Meilenstein und entscheidenden Schlag gegen die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft. Eine Mehrheit des Nationalrates folgte dabei der Argumentation, wonach Delfine nicht artgerecht gehalten werden könnten – schon gar nicht im Binnenland Schweiz. Acht tote Delfine in nur 4 JahrenEnde November 2011 waren im Schweizer Vergnügungspark...
Fast 200 Delfine und Schweinswale verenden im Schwarzen Meer
Nach dem immer noch rätselhaften Delfin-Massensterben an der Nordküste von Peru, bei dem bislang etwa 1000 Langschnäuzige Gemeine Delfine und Burmeister-Schweinswale ums Leben kamen, ist jetzt auch im Schwarzen Meer ein schlimmes Delfin-Massensterben aufgetreten. Nach Angaben ukrainischer Biologen sollen in den vergangenen zwei Wochen fast 200 Delfine und Schweinswale verendet und an der südöstlichen Krim-Küste gestrandet sein. Ein Tier jedoch konnte spektakulär gerettet werden. Die drei im Schwarzen Meer isoliert lebenden...
Peru: Delfin-Massensterben durch Dynamitfischerei?
Erst waren es Hunderte Delfine, dann starben Tausende Pelikane und Seelöwen. Doch warum seit Jahresbeginn 2012 massenhaft Tierkadaver an Strände vom Norden Perus bis zur Hauptstadt Lima angespült werden, ist immer noch weitgehend rätselhaft, zumindest was den Tod der Delfine betrifft. Mindestens 5000 Pelikane und andere Seevögel sind offensichtlich verhungert. Meist waren es junge Tiere, ihre Mägen mit nichts als Sand und Müll gefüllt, für Experten ein klares Zeichen, dass die Tiere verzweifelt und vergeblich nach Nahrung gesucht haben, bis...
Connyland-Delfine durch Opiate vergiftet?
11.05.2012 - Wurden die beiden Großen Tümmler "Shadow" und "Chelmers", die im Schweizer Vergnügungspark Connyland Ende November 2011 binnen einer Woche starben, durch Drogen vergiftet? Laut einem ersten Gutachten des Instituts für Veterinärpathologie der Universität Zürich sollen die beiden Tümmler an Gehirnschädigungen, ausgelöst durch Antibiotika, gestorben sein. Gegen die zwei Tierärzte, die die Antibiotika den Tieren verabreicht hatten, wurde eine Untersuchung eingeleitet. Doch ein Untersuchungsbericht des Instituts für Rechtsmedizin in...
Erfolgreicher Protest gegen den Bau eines Delfinariums auf den Malediven
Pressemitteilung, 08.05.2012 - Dank internationaler Proteste, an denen sich auch die GRD und ihre Unterstützer beteiligt hatten, sind die Pläne für den Bau eines Delfinariums auf den Malediven vorerst vom Tisch. Anfang des Jahres hatte die GRD dazu aufgerufen, den vom Earth Island Institute (EII) und der ortsansässigen NGO Ecocare gestarteten Online-Protest gegen die geplante "Delfinlagune" zu unterstützen, nachdem es bei Demonstrationen vor Ort sogar zu Handgreiflichkeiten gegen unseren Freund und Kollegen Mark Berman vom EII gekommen war....
Falscher Fisch auf dem Tisch: Importware und Billigfisch nehmen zu
In der Europäischen Union verkaufter Fisch stammt immer öfter aus Importen und ist zunehmend von minderwertiger Qualität. Verantwortlich dafür ist die Erschöpfung vieler europäischer Fischbestände durch Überfischung. Zu dieser Erkenntnis kommt ein am 26.04.2012 von OCEAN2012 veröffentlichter Bericht. Dieser kritisiert darüber hinaus, dass in einigen Fällen Arten mit geringem Wert als höherwertige Fischprodukte vermarktet und gekennzeichnet werden, um den Verbraucher zu täuschen. "Indem man falsch gekennzeichnete Fischprodukte als am Markt...
EDEKA verzichtet auf delfintödlichen Dosen-Thunfisch
Pressemitteilung, 18.04.2012 - Als großen Erfolg für den Delfinschutz wertet die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) die jetzt von EDEKA getroffene Entscheidung, keine "delfin-tödlichen" Dosenthunfischprodukte mehr zu beziehen. Die GRD hatte seit dem vergangenen Jahr Verbraucherinnen und Verbraucher vor dem Verzehr des EDEKA-Thunfischs, bei dessen Fang jährlich etwa 1.200 Delfine als Beifang grausam getötet werden, gewarnt: "An diesem Thunfisch klebt das Blut von Delfinen". „Wir freuen uns sehr, dass sich EDEKA, zwar aus...
Tragische Delfinrettung auf der kroatischen Insel Pasman
10.04.2012 - Der Fischer Dragan Ivuša trauteseinen Augen nicht, als er am Ostersonntag beim morgendlichen Spaziergang nahe Ždrelac auf der norddalmatinischen Insel Pašman mit seinem Labrador einen gestrandeten Delfin entdeckte. Sofort holte er seinen Sohn Josip zuhilfe, um das Tier zu retten. Trotz heftiger Bora gelang es dem 16-jährigen Josip, den Delfin wieder ins Meer zurückzuziehen, wie die Zeitung „24 sata“ berichtet. Zwei weitere Artgenossen schienen in der Nähe auf den dritten zu "warten". Dabei geriet einer der beiden zu dicht an...
Bambi-Preisträger Ric O’Barry verdammt EDEKA-Thunfisch als "blutige Schande"
Pressemitteilung, 29.03.2012 - Richard O'Barry (Held des Oscar-prämierten Dokumentarfilms "Die Bucht" 2010, Bambi-Preisträger 2011, Ex-TV-"Flipper"-Trainer) aus Miami warnt eindringlich vor "delfintödlichem" Dosenthunfisch, der von EDEKA verkauft wird: "Es ist schändlich und verdammenswert, dass sich einer der größten deutschen Lebensmitteldiscounter an grausamen Delfinmorden beteiligt und bereichert. Damit stellt sich EDEKA moralisch auf eine Stufe mit den japanischen Fischern in Taiji, die jedes Jahr Hunderte Delfine brutal abschlachten."...
Ölpest im Golf von Mexiko: Das große Delfinsterben
780 tote Delfine: Der Tod zahlreicher Delfine im Golf von Mexiko ist auf die Ölkatastrophe durch die Explosion der Bohrplattform "Deepwater Horizon" im vergangenen Jahr zurückzuführen. Laut einer Studie von US-Wissenschaftlern und nach Angaben der US-Behörden wurden seit Jahresanfang bereits 84 tote Delfine gefunden, 2011 starben 362 Delfine und von Februar bis Dezember 2010 fand man 260 tote Tiere an den Küsten von Florida, Labama, Mississippe und Lousiana. Auffällig waren die vielen toten Delfinbays. Es wurden zehn Mal so viel tote...
Schiffssonare lassen Blauwale verstummen
San Diego/Kiel, 01.03.2012 - Bootslärm stört auch in mittleren Frequenzen das Walverhalten - Der Lärm, den der Mensch im Meer verursacht, stört Blauwale in ihrem Verhalten - auch wenn er nicht in Frequenzen der Walgesänge dringt. Das berichten Biologen der University of California in San Diego im Open-Access-Journal "PLoS ONE". Je nach der Art des Geräusches stoßen die Wale selbst weniger oder mehr Töne aus, so das Ergebnis ihrer Studie. Ihre Gesänge brauchen die Meeresriesen für entscheidende Verhaltensweisen, die von der Nahrungssuche bis...
Erfolgreicher Protest gegen den Bau eines Delfinariums in Indien
Februar 2012 - Toller Erfolg: Geplanter Bau eines Delfinariums in Indien vom Tisch! Auf Druck internationaler Proteste entschied sich das indische Umweltministerium gegen den Bau eines Delfinariums in Sindhudurg an der Küste des Arabischen Meeres. Dort sollte ein gigantisches Sea World mit Aquarium, Delfinarium plus Anlage zum Trainieren der Delfine, Theater, Themenrestaurants und Ferienhäusern entstehen. Am 20. Januar erreichte uns ein Hilferuf aus Indien. Die FIAPO (Federation of Indian Animal Protection Organisations), ein...
Projektleiterin Andrea Steffen erhält Umweltpreis "Trophée de femmes"
Pressemitteilung, 16.02.2012 - Die Umweltstiftung "Fondation Yves Rocher" ehrt GRD-Projektleiterin Andrea Steffen mit dem Umweltpreis "Trophée de femmes" für ihren Einsatz für die Pottwale vor der Karibikinsel Dominica. Die für die GRD ehrenamtlich tätige Pottwalschützerin Andrea Steffen aus Düsseldorf erhielt den mit 5.000 Euro dotierten zweiten Platz für ihr Projekt "Schutz von Pottwalen und Umweltbildung im Inselstaat Dominica". 2012 zeichnet die Umweltstiftung "Fondation Yves Rocher" bereits zum neunten Mal drei Frauen aus Deutschland...
Seismik gefährdet vom Aussterben bedrohte Ostsee-Schweinswale
Pressemitteilung, 10.02.2012 - Kanadisches Unternehmen sucht in deutschen Meeresschutzgebieten nach Erdgas und Öl - Umweltverbände bangen um letzte Schweinswale und fordern Reform des Bergrechts. Dem vom Aussterben bedrohten Ostsee-Schweinswal droht eine neue Gefahr. Das Bergamt in Stralsund hat der kanadischen Firma Central European Petroleum CEP die Erkundung von Erdöl- und Erdgaslagerstätten in der deutschen Ostsee vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns gestattet. Betroffen sind mindestens sechzehn Meeresschutzgebiete, die dem Schweinswal...
Tote Streifendelfine bei Dubrovnik
Am 26.1.2012 wurde an der kroatischen Küste bei Dubrovnik ein toter Streifendelfin gefunden. Der Kadaver trug keine sichtbaren äußeren Verletzungen. Er wurde nach Zagreb in die tierärztliche Fakultät transportiert, wo unsere Projektpartner die Todesursache herausfinden wollen. Ob der 1,90 m lange und ca. 70 kg schwere Delfin möglicherweise durch die mysteriösen, seit vielen Wochen auftretenden Unterwasserdetonationen vor Dubrovnik starb, wird dort hoffentlich geklärt werden können. Mysteriöse Unterwasserdetonationen vor DubrovnikTaucher aus...
Vierbeiniger Walhelfer in der Walforschung
Mit einem mehr als ungewöhnlichen Teammitglied wollen Forscher im Nordwesten der USA dem kontinuierlichen Rückgang der Schwertwale im Puget Sound auf die Spur kommen. "Tucker", so der Name des achtjährigen Labradormischlings, verfügt über eine außergewöhnliche Fähigkeit: Er ist einer von wenigen Hunden weltweit, der die Exkremente von Meeressäugern aufspüren kann und das auf eine Entfernung von ein bis zwei Kilometern! Hat der begeisterte Bootsfahrer mit seiner Supernase etwas erschnüffelt, wedelt er vor Aufregung mit dem Schwanz und schaut...
Wichtiger Erfolg für Delfine, Wale und Walhaie im Süden Mosambiks!
Pressemitteilung, 05.12.2011 - Gegen Ende November 2011 erließ die mosambikanische Regierung weitreichende Regelungen für einen besseren Schutz von Delfinen, Walen und Walhaien im Süden Mosambiks. Dieser wichtige Erfolg ist nicht zuletzt unserer Partnerorganisation DolphinCare-Africa (DCA) zu verdanken, die sich seit Jahren für bessere Schutzmaßnahmen einsetzt. Der in den vergangenen Jahren immer stärker gewordene "Tourismus-Wildwuchs" droht die Meerestiere aus ihrem Lebensraum vor Ponta do Ouro zu vertreiben. Die jetzt verabschiedeten...
Spektakuläre Gründung der GRD 1991
Liebe Delfinfreunde, als ich vor 20 Jahren die Gesellschaft zur Rettung der Delphine ins Leben rief, kam ich gerade von meiner dritten Weltumsegelung zurück und brachte von Alaska erschütternde Filme und Informationen über den millionenfachen Mord an Delfinen beim Thunfischfang mit. Damit konnte ich die Bevölkerung und Thunfischin dustrie in Deutschland wachrütteln und erreichen, dass sich über 95% der Thunfischimporteure dem internationalen Kontrollprogramm des Earth Island Institute angeschlossen haben und nur delfinsicheren Thunfisch...
Die vergessenen Delfine Afrikas
Pressemitteilung, 26.10.2011 – Deutsche Delfinschützer helfen in Mosambik: Wie an allen anderen Küsten des afrikanischen Kontinents sind Delfine an der Küste von Mosambik durch unkontrollierte Fischerei und Lebensraumzerstörung stark bedroht. Eine der wenigen afrikanischen Initiativen, die sich dem Schutz der Meeresumwelt verschrieben hat, ist DolphinCareAfrica (DCA) aus Mosambik. DCA setzt sich seit vielen Jahren für den Schutz der an der Küste bei Ponta do Ouro lebenden Buckeldelfine, Indopazifischen Großen Tümmler und Spinnerdelfine ein....
Delfin-Monitoring 2011
Paracas-Delfine: Im ersten Halbjahr 2011 wurden in der Paracas-Bucht vergleichsweise wenige Delfine angetroffen. Auch die durchschnittliche Gruppengröße von 2-3 Tieren war ungewöhnlich klein. Eine Ausnahme bietet die einmalige Sichtung einer großen Delfinschule mit etwa 40-42 Individuen im Juni. Es können 11 neue Individuen identifiziert werden, darunter neue Mutter-Kalb-Paare. Von den Patendelfinen werden Pacmann, Ghost, Silver mit Jungtier, Trinity, Cosma, Longscar mit Jungtier, Queen, Breeze mit Jungtier, Ray, Smiley und Sharpy...
Was uns EDEKA und WWF verschweigen
GRD-Stellungnahme zu den Aussagen von EDEKA und WWF zum Thema delfintödlicher Thunfisch aus dem Ostpazifik: Fakten zu den Behauptungen von EDEKA und WWF in Bezug auf den bei EDEKA mit WWF-Empfehlung erhältlichen delfintödlichen Thunfisch aus dem Ostpazifik. Kurz gefasst kann man sagen, dass alles, was die Fischerei im Ostpazifik anbelangt, auch für das Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch/SAFE gilt. Mit einem gravierenden Unterschied: SAFE geht weit über die Anforderungen der Fischereikommission IATTC hinaus! Denn anders als EDEKA...
Abenteuer mit Delfinen – Erfolgreiche Jahresarbeit
Mit viel Freude und Ehrgeiz widmete sich Cecilia Reygers aus der 8. Klasse einer Münchner Schule dem Thema "Bedrohte Delfine" in ihrer Jahresarbeit 2010/2011. Ihr über 20 Seiten umfassendes Werk behandelt die verschiedensten Bereiche: Beschreibung einzelner Arten, Biologie der Meeressäuger, Gefahren, denen Delfine ausgesetzt sind, und Anregungen, was man tun kann, um sie zu schützen. Soweit die Theorie. In der Praxis entwarf sie Motive für Postkarten, ließ sie herstellen und verkaufte sie anschließend in Geschäften und im Freundes- und...
Schallschutz für Meeresbewohner beim Trianel Offshore Windpark
Die Vorbereitungen für den Baubeginn des Trianel Windparks Borkum West II laufen auf Hochtouren. Dabei steht zurzeit der Umweltschutz im Mittelpunkt der Projektentwickler. Die Trianel Windkraftwerk Borkum GmbH & Co. KG will die Meeressäuger, insbesondere die Schweinswale, umfassend vor dem Baulärm, der Unterwasser entsteht, schützen. "Als weltweit erstes kommerzielles Offshore-Projekt werden wir unsere Windräder durchgängig mit `Unterwasser-Lärmschutzwänden` errichten", berichtet Klaus Horstick, Geschäftsführer des Trianel Windparks. Dazu...
Auszeit mit Mission: Mit vollen Segeln für den Schutz der Delfine
Pressemitteilung, 19.04.2011 - Es ist nicht gleich die ganze Welt, die sie umrunden wollen. Doch ein wenig segeln Dagmar und Klaus Quanz schon auf den Spuren der Seglerlegende Rollo Gebhard, der die Welt gleich dreimal umsegelte und 1991 die Gesellschaft zur Rettung der Delphine gründete. Ihr mehrmonatiger Törn führt das Ehepaar aus dem hessischen Frielendorf und ihre Yacht "RuckZuck" kreuz und quer übers Mittelmeer. Genau dort, wo einst Rollo Gebhard vor über 50 Jahren in einer 5m-Jolle seine ersten größeren Fahrten wagte. Und wie er,...
Keine Finte oder doch? - Wale kehren in die Weser zurück
Pressemitteilung, 25.03.2011 - Es ist nicht leicht, sie zu sehen: ein graues Etwas im grauen Weserwasser. Doch wenn die bis zu eineinhalb Meter langen Tiere auftauchen, merkt man sofort, dass man einen Schweinswal vor sich hat: "Ihr Blas ist ein lautes Prusten, sie haben ein stumpfe Schnauze und eine dreieckige Rückenfinne", sagt die Biologin Denise Wenger von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD). Seit fünf Jahren werden die gefährdeten Meeressäuger zwischen März und Mai in der Weser, aber auch in Ems und Elbe, gesichtet, nachdem...
Delfin-Monitoring 2010
Fünf neue Delfine tauchten 2010 in der Paracas-Bucht auf. Mittlerweile konnten somit insgesamt 92 Delfine identifiziert werden, die mehr oder weniger regelmäßig diese große Bucht bei Pisco besuchen. Eine Analyse der Sichtungsdaten der letzten vier Jahre ergab, dass vor allem weibliche Delfine, besonders Mütter mit ihren Kälbern, sich andauernd oder über längere Zeitabschnitte und Jahre in der Bucht aufhalten. Sie scheinen hier gute Bedingungen für die Aufzucht ihrer Jungen zu finden. Breeze und Silver sind die neuen Delfinmütter in diesem...
Plastikmüll im Magen
Eine Untersuchung der kanarischen Organisation Canarias Conservación (Partner des MEER e.V.) in Zusammenarbeit mit der Universität Aberdeen stellte fest, dass viele der auf den Kanarischen Inseln gestrandeten Tiere Plastikmüll im Magen hatten. Insgesamt wurden 23 der Tiere untersucht, die immer wieder an den Küsten der Inseln stranden. Fünf davon, das entspricht einem Anteil von 22%, hatten Plastik-Artikel im Magen. Je ein Pottwal, Zwergpottwal, Gervais-Schnabelwal, Blauweißer Delfin und Borneodelfin waren betroffen. Man fand teilweise...
Das Meer ertrinkt! Rettet es!
Das Projektjahr 2010 stand ganz im Zeichen einer Kampagne gegen Müll und Meeresverschmutzung mit dem Slogan "Das Meer ertrinkt! Rettet es!". Die Verschmutzung und Vermüllung der Meere ist ein weltweites Problem, das gerade in Pisco und Umgebung sehr greifbar ist: Weggeworfener Plastikmüll säumt Straßen und Strände, Kläranlagen gibt es kaum, weder für die privaten Haushalte noch für Industrieabwässer, die einfach ins Meer eingeleitet werden. Um das Augenmerk der Bevölkerung auf den Problembereich Müll zu lenken und zu verdeutlichen, dass...
Konferenz umweltfreundliche Munitionsbeseitigung in der Nord- und Ostsee
Pressemitteilung, 03.11.2010 - Vom 16. bis 18. November 2010 veranstalten der NABU, die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM) und die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) in Neumünster den internationalen Kongress MIREMAR (Minimizing Risks for the Environment in Marine Ammunition Removal in the Baltic and North Sea) zur schonenden und damit die Umwelt weniger belastenden Beseitigungsmaßnahmen von Munition in Nord- und Ostsee. Die Konferenz knüpft an eine Veranstaltung aus dem Jahr 2007 in Kiel an, bei der erstmals auf...
Koalition stimmt gegen GRD-Petition zum Verbot von Speedbootrennen in der Ostsee
Berlin, 27.10.2010 - Enttäuschung beim Schutz der Schweinswale - Koalition stimmt gegen GRD-Petition zum Verbot von Speedbootrennen in der Ostsee - Kein Schutz für bedrohte einheimische Schweinswale Speedbootrennen werden auch zukünftig die vom Aussterben bedrohten Schweinswale in der Ostsee gefährden. Die Koalitionsparteien haben mit ihrer Mehrheit die GRD-Petition abgewiesen, die sich dafür einsetzte, die Rennen auf der Ostsee in den deutschen Hoheitsgewässern zu verbieten. "Es ist sehr enttäuschend, dass die Koalition einen Rückzieher...
Wir nehmen Abschied von Prof. Dr. Hrvoje Gomercic
Nach kurzer, schwerer Krankheit ist Prof. Dr. Hrvoje Gomercic am 1. August 2010 im Alter von nur 70 Jahren von uns gegangen. Mit ihm haben wir einen herausragenden und engagierten Delfinschützer verloren. Prof. Gomercic war uns Vorbild und Leitfigur, sein Tod reißt eine tiefe Lücke. Wir sind sehr traurig, auch weil er ein großes Ziel unseres Schutzprojekts, die Einrichtung des Delfinschutzzentrums auf der Insel Molat, nicht mehr miterleben wird. Wir werden die Meeressäugerschutzarbeit in Kroatien im Sinne von Hrvoje Gomercic fortführen und...
Hunderte erweisen totem Delfin die letzte Ehre
16.07.2010 Wellington/Neuseeland - Der Große Tümmler "Moko" wurde im März 2008 weltweit durch eine beispiellose Rettungsaktion bekannt. Er nahm Kontakt zu zwei gestrandeten Zwergpottwalen auf und geleitete sie sicher aufs offene Meer. Warum "Moko" dies tat, ist völlig rätselhaft. Jahrelang war "Moko" eine Attraktion an den Stränden der neuseeländischen Stadt Gisborne, Surfern und Kajakfahrern ging er allerdings immer wieder auf die Nerven. Am 9. Juli wurde er tot an einem Strand in der Nähe der neuseeländischen Stadt Gisborne gefunden und...
Neuer Kooperationspartner: Sphenisco - Schutz des Humboldt-Pinguins e.V.
Sphenisco e.V. ist ein Verein, der sich dem Schutz des Humboldt-Pinguins widmet. Der Lebensraum dieser kleinen Pinguin-Art liegt vor den Küsten Perus und Chiles im Bereich zwischen 4 Grad südlicher Breite bis 40 Grad südlicher Breite. Dort jagen und brüten die Tiere auf küstennahen Inseln. Die Eier und auch die Vögel selbst werden für den menschlichen Verzehr genutzt, obwohl die Art bedroht ist. In Peru leben auf den Inseln Ballestas, Chincha, San Galan, Independencia, Santa Rosa und im Gebiet Tres Puertas in der Region Pisco-Paracas nach...
Abschied von "Snowy Hill"
Good bye alte Dame | Bei einer Strandbegehung am Ufer in Nähe des Fischerortes San Andres/Pisco wurde ein toter Delfin gefunden, wie uns der Biolge Julio Reyes, Präsident unserer peruanischen Partnerorganisation ACOREMA, mitteilte. Anhand der Rückenfinne konnte er sofort als "Snowy Hill" identifiziert werden. Diese Entdeckung macht uns alle traurig, denn "Snowy Hill" gehörte zu der Gruppe unserer Patendelfine, Große Tümmler, die in der Paracas-Bucht im Süden Perus leben, und wir kannten diesen Delfin bereits seit 2004. Da wurde "Snowy Hill"...
Schülerwettbewerbe
April 2009 - Gerade die Sensibilisierung der Jüngsten für den Schutz der Delfine und der Umwelt ist für uns ein besonderes Anliegen. Deshalb wurden zusätzlich zu den Vorlesungen an Schulen in Paracas von unserer Partnerorganisation ACOREMA verschiedene Wettbewerbe organisiert, an denen insgesamt 876 Schüler teilnahmen. Drei Malwettbewerbe fanden zu dem Motto "Pisco kümmert sich um seine Delfine" an Grundschulen statt. Zwei Wettbewerbe in höheren Klassen umfassten das Erstellen einer Schülerzeitung mit dem Thema "Wissenswertes über Delfine"....
Fotowettbewerb "Delfine im Visier"
April 2009 - "Wir wünschten, wir hätten mehr Preise zu vergeben", lautete die einhellige Meinung der Jury, denn die Resonanz auf unseren Wettbewerb war überwältigend. Die "Ahs" und "Ohs" wollten fast kein Ende nehmen angesichts der vielen wunderschönen Motive. Wer sich schon einmal am Delfinfotografieren versucht hat weiß, dass dies sowohl über als auch unter Wasser kein leichtes Spiel ist. Neben dem fotografischen Können gehört dazu auch eine gute Portion Glück: Das Wetter muss passen, die Lichtverhältnisse und natürlich das "Motiv"...
Fast 6000 Irawadi-Delfine entdeckt
01.04.2009 - Nur wenige Tage nach der beunruhigenden Nachricht über das drohende Aussterben der etwa 70 noch im Mekong lebenden Irawadi-Delfine (Orcaella brevirostris) wurde die ebenso sensationelle wie kaum glaubliche Nachricht bekannt, dass Forscher der angesehenen Wildlife Conservation Society (WCS) im Süßwasser der Sundarbans, eines gigantischen Mangrovenwalds im Mündungsgebiet mehrerer Flüsse, und davor im Golf von Bengalen fast 6000 Irawadi-Delfine entdeckt haben. Die WCS gab dies am 01.04.2009 auf einer Fachkonferenz bekannt und...
Niederlande: Über 100 verstümmelte Schweinswale angeschwemmt
Über 100 zum Teil furchtbar zerstückelte Schweinswal-Kadaver wurden in den letzten drei Monaten an Strände der niederländischen Wattenmeerinseln Texel und Vlieland sowie in Nordholland angeschwemmt. "Etwa 30 Kadaver hatten eindeutig durch Messer verursachte Schnitte durch Haut und Speckschicht, einige waren teilweise skelettiert worden", berichtet ein Sprecher der GRD. GRD und Mitarbeiter des niederländischen Forschungszentrums IMARES vermuten, dass Fischer auf diese Weise ihre Beifänge vertuschen wollten. Zerstückelte Kadaver verschwinden...
Jagd auf Delfine mit Schrotflinte und Harpune
"Nur ein toter Delfin ist ein guter Delfin".... Zwar heißt der Große Tümmler auf Kroatisch der "Gute Delfin" (dobri dupin), doch seit eh und je betrachten die meisten Fischer, wie fast überall auf der Welt, Delfine als Nahrungskonkurrenten. So müssen die Meeressäuger häufig auch für den Rückgang der Fischbestände als Sündenböcke herhalten. Noch bis in die 1960er-Jahre vergab der damalige jugoslawische Staat "Kopfprämien" für jeden toten Delfin, weil sie die Fischernetze zerstörten und die Fangbeute der Fischer "klauten". Zynisch gesehen...
Traurige Bilanz des "UN-Jahr des Delfins 2007/2008"
Pressemitteilung, 06.01.2009 - Das mit großem Mediengewitter eingeläutete und um ein Jahr verlängerte "UN-Jahr des Delfins" (2007 und 2008) ist nach Ansicht der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) weit hinter den hochgesteckten Erwartungen zurückgeblieben. "Die Bilanz ist mehr als enttäuschend, für die Delfine wurde nichts erreicht. Der Chinesische Flussdelfin gilt seit 2007 als ausgestorben. Weitere Arten stehen kurz davor, so die knapp 600 in deutschen Gewässern heimischen Ostsee-Schweinswale, der Vaquita aus Mexiko oder die etwa...
Gesundheitsbehörde der Färöer rät dringend vom Grindwalfleischverzehr ab!
30.11.2008 - Was den Wikingern einst recht und billig war, bringt bei einigen ihrer Nachfahren heute die Familienplanung durcheinander. Die Bewohner der im Nordatlantik gelegenen Färöer, einer zu Dänemark gehörenden Inselgruppe mit Selbstverwaltung, laben sich, wie ihre Vorfahren, gerne am Fleisch von Grindwalen (einer Delfinart) und Delfinen. Neben den Norwegern, Isländern und Grönländern gehören die knap 50.000 Bewoner der Färöer-Inseln zu den Europäern, die regelmäßig Fleisch von Meeressäugern konsumieren. Sie täten gut daran, dies sein...
IATTC-Fischerei im östlichen Pazifik gefährdet Delfinbabys
Delfin-Bestände erholen sich nicht: Im Tropischen Ostpazifik (ETP / Eatsern tropical Pacific) sind Thunfischschwärme oft mit Delfinschulen vergesellschaftet (die Delfine schwimmen an der Wasseroberfläche, der Thunfischschwarm bis zu 150 m darunter). Ein bis heute rätselhaftes und nur in dieser Meeresregion zu beobachtendes biologisches Phänomen, das die Fischer ausnutzen, indem sie gezielt Delfinschulen jagen und einkreisen. Nach Informationen des Earth Island Institute (EII) soll dabei sogar Dynamit zum Einsatz kommen! Die Fangflotten...
1. Platz Wettbewerb "Delfin-Gedicht 2007" für Horst Samson
Pressemitteilung, 03.09.2007 - Den ersten Preis des Lyrikwettbewerbs "Das schönste Delfingedicht" erhält der Schriftsteller und Journalist Horst Samson aus Neuberg (eine Reise für zwei Personen zur Walbeobachtung nach Teneriffa). Der im deutschsprachigen Raum erstmals durchgeführte Wettbewerb war eine Sonderaktion zum UN-Jahr des Delfins" der Zeitschrift DAS GEDICHT (Anton G. Leitner Verlag) und der GRD mit freundlicher Unterstützung von REWE-Touristik, Abteilung für Umwelt und Nachhaltigkeit, die den ersten Preis zur Verfügung stellte....
Delfine zerstückelt als billiger Hai-Köder
Wie wir befürchtet hatten, werden immer noch Delfine entlang der peruanischen Küste getötet, obwohl dies per Gesetz verboten ist. Fischer in Peru harpunieren Delfine und benutzen ihr Fleisch als billigen Köder zum Fang von Haien. Dies deckte die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) in Zusammenarbeit mit ihrer peruanischen Partnerorganisation ACOREMA (Areas Costeras y Recursos Marinos) auf. Eine von der GRD finanzierte umfassende Untersuchung der Fischmärkte entlang der 3000 Kilometer langen Küste Perus ergab etliche Nachweise für die...
Dramatische Delfinrettung in der Krka
Mai 2007 - Immer wieder verirren sich in Kroatien Delfine in Flüssen und finden nicht mehr den Weg zurück. Meist bezahlten sie den Ausflug in die unbekannten Gewässer mit dem Tod, weil sie im für sie ungeeigneten Brack- und Süßwasser nicht genug Nahrung finden. In diesem Jahr jedoch gelang unseren Projektpartnern eine spektakuläre Rettungsaktion eines Delfinweibchens, das sich fast bis zu den Krka-Wasserfällen verirrt hatte. Anfang Mai tauchte die Tümmlerdame in dem am Unterlauf des Flusses Krka gelegenen Hafen Zaton, nordwestlich der...
Spanien verhängt Tempolimit für Pottwale vor Gibraltar
Im März 2007 verhängte die Spanische Regierung für ein Gebiet in der Straße von Gibraltar, in dem 25 Pottwale leben, ein Tempolimit von 13 Knoten. Diese für Europa beispiellose Entscheidung soll in der viel befahrenen Wasserstraße Kollisionen schnell fahrender Schiffe mit den Walen verhindern. Der Meeresbiologe Sven Koschinski, nationale Kontaktperson der Internationalen Walfangkommission (IWC) zum Thema Kollisionen, erklärt dazu: "Ein Tempolimit von 13 Knoten (24 Stundenkilometer) ist eine sinnvolle Maßnahme, Großwale vor tödlichen...
Wie Sandaale Schweinswal- und Seevogelpopulationen beeinflussen
Dieses Problem für die Schweinswale hatte keiner erwartet. Und es zeigt, wie komplex die Zusammenhänge des marinen Lebens sind: Eine Gruppe britischer Wissenschaftler hat herausgefunden, dass wegen der Klimaerwärmung die Zahl der Sandaale an den schottischen Küsten drastisch zurückgeht. Und dass deswegen in dieser Region die Schweinswale verhungern. Der Meeresbiologe Colin D. McLeod aus St. Andrews in Schottland ist sehr besorgt. In den letzten Jahren werden vermehrt verhungerte Schweinswale an den schottischen Küsten angespült. 2002 und...
Verbot von Militär-Sonaren bei den Kanaren nach Massenstrandungen
Eine ungewöhnliche Häufung von Delfin- und Walstrandungen führte im April 2006 auf den Kanarischen Inseln zum Tod von mindestens fünf Tieren. Nach ähnlichen Vorkommnissen in der Vergangenheit fiel der Verdacht sofort auf mögliche militärische Manöver im Gebiet der Kanaren. Innerhalb weniger Tage strandeten zwei der seltenen Gervais-Zweizahnwale (Mesoplodon europaeus), ein Pottwal (Physeter macrocephalus) und ein Rundkopfdelfin (Grampus grieseus). Zudem wurde ein Zwergpottwal (Kogia breviceps) tot auf dem Meer treibend gefunden. Die...
Projektbesuch 2005
Nach drei Jahren konnte dank der Unterstützung von Sponsoren wie der Fluggesellschaft IBERIA im Januar 2005 erstmals wieder ein persönlicher Besuch unseres Delfinschutzprojekts in Peru durchgeführt werden. Die hervorragende Arbeit unserer peruanischen Partnerorganisation ACOREMA erkennt man schon beim ersten Eindruck in der Gegend von Pisco:Delfinschutzposter, Broschüren, Info-Tafeln, Aufkleber und sonstiges Informationsmaterial ist in der gesamten Gegend allgegenwärtig. Ob am Ticketschalter für die von hunderttausenden von Touristen...
Welchen Einfluss haben Windparks auf hoher See auf die Meeresumwelt?
Einen Teilaspekt dieser Frage, das Verhalten von Schweinswalen und Seehunden im Einflussbereich des Unterwasserschalls von Windgeneratoren, bearbeiten die beiden Kieler Meeressäugerspezialisten Prof. Dr. Boris Culik und Sven Koschinski. Die GRD beteiligte sich an der Finanzierung einer Pilotstudie der beiden Forscher. Bericht von Sven Koschinski:Schweinswale in freier Wildbahn zu erforschen ist eine Herausforderung - naturgemäß halten sie sich überwiegend unter der Wasseroberfläche auf und sind außerdem noch recht scheu. Die auftauchenden...
Kampf-Delfine im Irak-Krieg
Wer dachte, die militärische Verwendung von Tieren im Krieg sei ein Relikt aus den Zeiten Hannibals, sah sich beim letzten Irak-Krieg getäuscht. Die US-Navy setzte vier sogenannte Kampf-Delfine sowie Seelöwen im Hafen von Um Kasar zur Minenräumung ein. Die als "Soldaten der Meere" ausgebildeten Kampf-Delfine können feindliche Taucher töten und See-Minen aufspüren. Abgesehen von dem mehr als fragwürdigen militärischen Wert derartiger "Waffen" sind Ausbildung, Transport und Einsatz für die intelligenten Meeressäuger mit großen Qualen und...

Argentine braucht Hilfe

Peru Patendelfin Argentine.

Argentine ist wahrscheinlich ein Weibchen. Sie wurde im Juli 2013 identifiziert. Ihren Namen erhielt sie 2015 von den Schülern der „República Argentina School“ in Pisco.

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Ihre Hilfe für bedrohte Delfine

Ein kleiner Delfin blickt uns neugierig an.

Delfine suchen Freunde!

Indopazifischer Großer Tümmler. Foto: DWA / Angela Ziltener

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