TUI - Sponsor der UN-Kampagne "Jahr des Delfins" - unterstützt grausame Delfinmassaker in Japan

AKTUELL: Stoppt die Delfin-Massaker in Japan! Unterstützen Sie unseren Protest und schreiben Sie an die Japanische Botschaft in Deutschland.

World of TUI23.02.2007 - 23.10.2008 - Ausgerechnet die TUI AG, offizieller Partner und Sponsor der UN-Kampagne "Jahr des Delfins 2007-2008", bietet Ausflüge in tierquälerische Delfinarien an, darunter den berüchtigten "Ocean World Adventure Park" in der Dominikanischen Republik. In diesem Vergnügungsparks werden Große Tümmler gehalten, die während der extrem grausamen und blutigen Delfintreibjagden vor der japanischen Küste gefangen wurden.

"Das ist die brutalst mögliche Scheinheiligkeit", erklärt dazu die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD). "Während Tier- und Delfinschützer weltweit gegen die Delfinmassaker der Japaner und den geplanten Verkauf der Delfine protestieren, bewirbt der zum TUI-Konzern gehörende englische Veranstalter Thomson Holidays Ausflüge in diesen Vergnügungspark".

Gleichzeitig wird im Rahmen der UN-Kampagne "Jahr des Delfins" die vorsätzliche Jagd auf Delfine als ein Jedes Jahr töten japanische Fischer über 20.000 Delfine und SchweinswaleBedrohungsfaktor für die Meeressäuger angeführt. Jedes Jahr töten japanische Fischer über 20.000 Delfine und Schweinswale. Bei der so genannten "drive fishery" werden die Meeressäuger in großen Schulen in Buchten getrieben und abgeschlachtet. Sorgfältig ausgesucht werden besonders schöne Kleinwale, die in Delfinarien der Welt Kinderherzen höher schlagen lassen können. Insider vermuten, dass japanische Händler neuerdings bis zu 150 000 Euro für ein prächtiges Tier von den Betreibern der Delfinarien erhalten — und die Preise steigen stetig.

Begehrt sind die Meeressäuger u.a. in der Türkei, China, Thailand, Südkorea sowie in der Karibik. Das japanische Taiji gilt dabei als erste Beschaffungsadresse. Der fast unersättliche Bedarf von Zoos und Vergnügungsparks ist ein wichtiger finanzieller Reiz für die Fänger von Taiji, aber leider nur ein kleiner Teil der Wahrheit. Doch ohne diese Nachfrage käme die Jagd zum Erliegen.

20 000 Delfine sollen in Japan im Kochtopf landen — dabei könnte das Fleisch verseucht seinWer bei den Delfinaufkäufern durchs Netz fällt, wird von professionellen Schlächtern erledigt. Ganze Delfinschwärme werden dreimal pro Woche in eine abgelegene Bucht getrieben und dort bei Sonnenaufgang abgeschlachtet. Die Fängerarmada legt dabei durch lautes Schlagen mit Metallstangen auf das Wasser den natürlichen Orientierungssinn der Delfine lahm. Netze hindern sie zudem daran, das rettende offene Meer wieder zu erreichen. Tierschützer schätzen, dass zwischen 15 000 und 20 000 Tiere jedes Jahr mit Lanzen, Haken und Messern kommerziell getötet werden. Manchen wird die Kehle aufgeschlitzt, bis sie verbluten. Besatzungen von Frachtschiffen wundern sich oft über Ströme von Blut, die das Meer in kilometerlangen Streifen tiefrot färben.

Wie auch Wal-Fleisch enden die Delfine "als unverzichtbarer Bestandteil der nationalen Küchentradition" in japanischen Kochtöpfen. Dass durch die Verschmutzung der Meere das Delfinfleisch hochgradig mit dem toxischen Quecksilber und anderen Umweltgiften verseucht ist interessiert die japanische Regierung wenig. Die Regierung in Tokio verheimlicht der Bevölkerung die mit dem Verzehr des Fleisches verbundenen Gefahren für die Gesundheit ebenso, wie das Gemetzel an der Küste von Taiji.

Die Verwaltung der Hafenstadt sperrt die Zugänge zur "Schlachterbucht", die Delfinmassaker sind strikte Geheimsache, Fotografieren und Filmen bei Strafe verboten. Die Regierung in Tokio verteidigt die Delfinjagd als "kulturelle Tradition".

Auch in das von anderen Reiseveranstaltern nicht mehr angebotene Delfinarium Dolphinella in Sharm el Sheik (Ägypten) schickt TUI nichts ahnende Touristen zum - nach Ansicht der GRD - "Delfine quälen". "Das im Dolphinella angebotene Schwimmen mit Delfinen ist Tierquälerei, eine extreme Belastung für die Tiere. Hinzu kommt, dass durch aggressive Reaktionen der gestressten Delfine auch Menschen verletzt werden können", sagt Diplom-Biologe Ulrich Karlowski von der GRD.

Meeresschutzorganisation Marine Connection, die als erste die widersprüchlichen Zusammenhänge aufdeckte und bei TUI-Chef Dr. Michael Frenzel protestierte, soll allein TUI-UK über 20 Angebote für Ausflüge in Delfinarien im Angebot haben. Das Engagement von TUI im Zusammenhang mit der UN-Kampagne "Jahr des Delfins" kann nach Ansicht der GRD und anderer Organisationen wie der Marine Connection und Sea Trust aus Großbritannien nur dann glaubhaft sein, wenn TUI das Ausflugsangebot in alle Delfinarien einstellt.
GRD-Presse

The Japan Times Online, 30.03.2008: Secret film will show slaughter to the world - Covert operation finally exposes Taiji's annual dolphin horror

New York Times, 21.02.2008: Mercury Taint Divides a Japanese Whaling Town

CNN, 11.02.2008: Dolphin slaughter brings charges from both sides (inkl. Video mit Ric O'Barry Vorsicht: Für Kinder ungeeignet!)

Weitere Informationen zu den TUI-Ausflügen in Delfinarien und sonderbaren Vorkommnissen im Zusammenhang mit der offiziellen Webseite zum "Jahr des Delfins 2007":

Gemeinsames Statement der Gründungspartner des offiziellen "Jahr des Delfins" zum abschlägig beschiedenen Antrag der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD), Unterstützer des "Jahr des Delfins" zu werden: (bislang nur auf Englisch verfügbar)

Im Mai 2007 stoppt Thomas Cook Ausflüge in das höchst umstrittene Delfinarium "Dolphinella" in Sharm el Sheik (Ägypten), TUI bietet dies seinen Kunden nach wie vor an!!! Information von Marine Connection (UK)

Marine Connection: "World of TUI" must prove its commitment to the "Year of the Dolphin"

Marine Connection: Year of the Dolphin - why TUI?

Marine Connection: Brief an TUI-Chef Dr. Michael Frenzel

Homepage der Safe Taji Dolphins Campaign

Logo Jahr des Delfins 2007Die bessere Alternative zum offiziellen "Jahr des Delfins": Die Mitmachseiten zum Jahr des Delfins 2007

 

 

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