Steckbrief: Chinesische Weiße Delfine oder Buckeldelfine

Chinesische Weiße Delfine oder Buckeldelfine (Sousa chinensis) leben in den Küstengewässern des Indischen und Westpazifischen Ozeans.

Über ihren Bestand gibt es gemäß der Roten Liste der bedrohten Arten der World Conservation Union (IUCN) "keine genügenden Daten", im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES/WA) stehen sie auf Anhang I der gefährdeten Arten, d.h. der internationale Handel mit diesen Tieren ist verboten.

Die zwischen 2m und 3m großen und bis zu 200kg schweren Delfine zeichnen sich durch ihren charakteristischen längsgezogenen Rücken-Buckel in der Mitte ihres massigen Körpers ausMenschliche Aktivitäten stellen für diese Delfine eine besondere Bedrohung dar, da sie überwiegend in Küstennähe und flachen Gewässern leben. Zu den größten Gefahren zählen Lebensraumzerstörung und Beifang.

Gelegentlich werden die Delfine in Afrika und auf Madagaskar auch direkt für den menschlichen Verzehr getötet. Ihr Bestand in Ostafrika und Madagaskar ist klein und rückläufig, so dass das langfristige Überleben einiger Populationen ungewiss ist. Trotz des im letzten Jahrzehnt gestiegenen wissenschaftlichen Interesses am Chinesischen Weißen Delfin sind ökologische Studien über diese Art in Afrika rar. Aktive Schutzprojekte sind noch seltener und existieren, wenn überhaupt, nur in Südafrika.

Diese zwischen 2m und 3m großen und bis zu 200kg schweren Delfine zeichnen sich durch ihren charakteristischen längsgezogenen Rücken-Buckel in der Mitte ihres massigen Körpers, eine lange, schlanke Schnauze und die Farbvariationen ihrer Körperfarbe (braungrau, hellgrau, pink oder weiß) aus. Die küstennah lebenden Tiere bevorzugen Ein Weißer Delfin im Sprung vor der Insel InhacaMangrovensümpfe, Lagunen und Mündungen aber auch Areale mit Riffen, Sand- und Schlammbecken wo sie Fische, Krustentiere und Mollusken jagen.

Jungtiere springen oft und machen dabei komplette Rückwärtssaltos. Gelegentlich liegen diese Delfine auf der Seite und "winken". Die langsam schwimmenden Tiere schließen sich gern mit Großen Tümmlern, Indischen Schweinswalen und Ostpazifischen Delfinen zusammen.

Es handelt sich um eine nur unzureichend erforschte Delfinart. Der schwedische Entdecker Per Osbeck war höchst erstaunt, als 1765 im Chinesischen Meer "spielende schneeweiße Delfine" fand.

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Projekt Mosambik (Insel Inhaca | Maputo-Bucht)