Marine Science Education Program – For a better Future
Da wir unser Ziel, ein Marine Science Center zu bauen (siehe Projektbericht 2015) durch die schweren Schäden, die der Tropensturm Erika auf der Insel hinterlassen hat, bis auf Weiteres leider nicht verwirklichen können, konzentrierten wir unsere Tätigkeiten auf ein neues Projekt: Das "Marine Science Education Program". Mit Unterstützung der Regierung konnten wir dieses wunderbare, neue und einmalige Projekt ins Leben rufen. Nicht nur zuhören...
Dominica: "Whale Watching for Kids" - Oktober 2016
Im Oktober konnte nun endlich das zweite "Whale Watch for Kids" dieses Jahres stattfinden. Diesmal waren 30 Kinder der Newtown Primary School mit dabei. Pottwale außer Sicht …Leider wurden, wie auf den Ausfahrten der vergangenen drei Monate, keine Pottwale gesichtet und auch Delfine ließen sich nur vereinzelt sehen. Eine Erklärung dafür haben wir nicht. Zwar sinkt die Zahl der Pottwale vor Dominica, laut einer Studie von Dr. Shane Gero,...
Dominica: "Whale Watching for Kids", Mai 2016
Am 20.5.2016 war es wieder soweit, Walbesichtigung für 40 Kinder der St. Joseph Primary School. Traumwetter auf unserer Trauminsel Dominica, doch leider blieben die Wale und Delfine ebenso traumhaft unsichtbar. Zwar konnten wir mit dem Hydrophon zweimal in der Ferne zumindest einen einzigen Pottwal hören, doch für die ungeübten Ohren der Kinder waren diese weit entfernten Clicks kaum auszumachen. Umso mehr Freude hatten sie, mir ihr...
Dominica: Zweites "Whale Watching for Kids", Februar 2016
Diesmal gab es ein ganz besonderes Kinder-Whale-Watch: Es wurde keine bestimmte Schule ausgesucht, sondern mit Frau Gloria zusammengearbeitet, die sich auf Dominica um Kinder aus sozial schwachen Familien kümmert. Sie arbeitet ehrenamtlich und betreut die Kinder nachmittags nach der Schule. Ihre Gruppe nennt sie: "Love one - teach one". Sie bastelt mit ihren Schützlingen, macht Hausaufgaben und viele andere Aktivitäten mit ihnen. Es wurde...
Dominica: Erstes "Whale Watching for Kids" 2016
Am 28. Januar 2016 führten Andrea und Wilfried Steffen, die Leiter des Pottwalschutzprojekts auf Dominica, das erste "Whale Watching for Kids" (Walbeobachtungen für Kinder) mit 24 Schülern der 5. und 6. Klasse der Colihaut Primary School durch. Zwei Lehrer und zwei Eltern begleiteten die Schülerinnen und Schüler. Unterstützt wurde das Projekt diesmal wieder von dem Schweizer Förderverein "Kinder in Dominica" von Renate Siegenthaler, der den...
Neuigkeiten aus der Karibik von den Dominica-Pottwalen
Andrea und Wilfried Steffen, Leiter des Pottwalschutzprojekts Dominica, trafen gleich zu Beginn ihres Aufenthaltes auf Dominica auf die beiden Weibchen "Pinchy" und "Fingers" aus der Group of Seven, aus der unsere Patenpottwale stammen. Beiden geht es gut und sie sehen wohlgenährt aus. Das neue Baby von "Pinchy" und das Pottwalmännchen "Enigma" wurden bislang nicht gesichtet. Auf "Fingers" traf man dann wieder am 10. Januar. "Sie hat...
Pottwal Scar auf Wanderschaft
Nun ist er also in den Weltmeeren unterwegs. Das Pottwalmännchen "Scar", das fast seit seiner Geburt im Jahr 2000 - wie ein guter alter Bekannter - fester Bestandteil der vor Dominica lebenden Pottwalgruppe „Group of Seven“ war, hat die Gewässer der Karibikinsel verlassen und sich auf Wanderschaft begeben. Pottwalmännchen verlassen als Jugendliche irgendwann ihre Familiengruppe und wandern einzeln oder in kleinen Gruppen zwischen ihren...
Nachwuchs bei den Dominica-Pottwalen
Eine große Überraschung hatte die vor der Küste von Dominica lebende "Group of Seven" genannte Pottwalfamilie - aus der auch unsere Patentiere stammen - bei der letzten Beobachtungsfahrt unseres Projektmitarbeiters Pernall Fagan parat: "Pinchy" hat wieder Nachwuchs bekommen. Pernall Fagan konnte bei der Erstsichtung des kleinen Pottwalbabys gut beobachten, dass es von der Mutter immer nur von der linken Seite gesäugt wurde. "Pinchy" ist die...
Pottwale haben Kultur
Einen Aufsehen erregenden Beitrag zur Frage, ob Tiere in der Lage sind, Kultur zu entwickeln, lieferten Biologen von der Dalhousie-Universität im kanadischen Halifax. Bei Landlebewesen lässt sich Kultur - die Ausprägung nicht genetisch bedingter durch Überlieferung und Lernleistung tradierter Verhaltensweisen, die nur in bestimmten Regionen, Gruppen oder Familien auftreten - relativ leicht beobachten. Besonders bei großen Menschenaffen,...
Moby Dicks Waffe
"Gott wird uns jagen, wenn wir nicht Moby Dick jagen bis in seinen Tod." Sterben musste jedoch Kapitän Ahab und alle, die seinem Ruf gefolgt waren. Nur ein Matrose überlebte in dem Roman, nachdem Moby Dick Ahabs Schiff in Stücke gerammt hatte. Im Jahre 1851, in dem Herman Melville seinen Roman veröffentlichte, versenkte tatsächlich ein bereits harpunierter Pottwal mit zwei Angriffen das Schiff seiner Jäger. Ahab jedoch wusste nicht, dass Moby...
Karies für Moby Dick kein Problem
Auch "Moby Dick" bekommt Karies, leidet aber weniger als der Mensch. Deutlich sichtbare Spuren von Zahnfäulnis haben Experten im Gebiss eines Ende 1998 vor Cuxhaven gestrandeten Pottwals gefunden. "Ein äußerst seltener Befund", diagnostizierte Günther Behrmann, Leiter des Nordsee-Museums in Bremerhaven. Doch unter den kariösen Resten stieß der erstaunte Walforscher auf Ersatzzähne, die schon bereit standen, die Funktion der Hauptzähne zu...
Projektleiterin Andrea Steffen erhält Umweltpreis "Trophée de femmes"
Pressemitteilung, 16.02.2012 - Die Umweltstiftung "Fondation Yves Rocher" ehrt GRD-Projektleiterin Andrea Steffen mit dem Umweltpreis "Trophée de femmes" für ihren Einsatz für die Pottwale vor der Karibikinsel Dominica. Die für die GRD ehrenamtlich tätige Pottwalschützerin Andrea Steffen aus Düsseldorf erhielt den mit 5.000 Euro dotierten zweiten Platz für ihr Projekt "Schutz von Pottwalen und Umweltbildung im Inselstaat Dominica". 2012...

Andrea und Wilfried Steffen haben das Marine Science Education Program für Kinder auf Dominica ins Leben gerufen.Da wir unser Ziel, ein Marine Science Center zu bauen (siehe Projektbericht 2015) durch die schweren Schäden, die der Tropensturm Erika auf der Insel hinterlassen hat, bis auf Weiteres leider nicht verwirklichen können, konzentrierten wir unsere Tätigkeiten auf ein neues Projekt: Das "Marine Science Education Program".

Mit Unterstützung der Regierung konnten wir dieses wunderbare, neue und einmalige Projekt ins Leben rufen.

Nicht nur zuhören sondern aktiv mitarbeiten
Ziel und Sinn dieses neuen Programmes ist die Integration der lokalen Schulen, um den Schülern den Schutz des marinen Lebens zu vermitteln. Vortrag beim Marine Science Education Program 2016.Dazu wurden von drei verschiedenen Institutionen gemeinsam entsprechende Vorträge in den Schulen gehalten. Dies waren:
- Pottwale e.V. über Wale und Delfine
- DomSeTCO (Dominican Seaturtle cooperation) über Schildkröten
- Fisheries Department über Fische und das Leben in Korallenriffen

Inhalt der Vorträge war vorranging das Wissen über die entsprechenden Tiere zu vermitteln, um dann im Anschluß auf die Gefahren hinzuweisen und was jeder Einzelne zum Schutz der Tiere und deren Lebensräume beitragen kann.

Die Kinder sollten jedoch nicht nur zuhören sondern aktiv an diesem Programm mitarbeiten.

Als Belohnung durften die Schulen sich dann ein dem Vortrag entsprechendes Event aussuchen an denen die Kinder teilnehmen konnten. Wir boten dazu den Kindern eine Walbeobachtungsausfahrt an, DomSeTCO entsprechende Schildkrötenbeobachtungen und das Fisheries Department offerierte einen „Fish Day“, an dem Schülern, Lehrern und Eltern an einem Tag ein kostenloses Fischessen angeboten wurde.

Alle wollen die Wale sehen
Whale Watching für Kinder beim Marine Science Education Program 2016.An allen Schulen wurde einstimmig das von uns angebotene Kinder Whale Watching ausgesucht. Wir haben uns natürlich sehr darüber gefreut, dass das Interesse an diesen Tieren so groß war. Die Kinder konnten somit das Gelernte sofort auf dem Meer umsetzen und sich zugleich davon überzeugen wie schön und spannend so eine Begegnung mit den Meeressäugern sein kann.

Auf allen Touren mit den Kindern hatten wir auch großes Glück und sahen Wale und Delfine. Die Stimmung war unglaublich und nicht zu beschreiben. Viele waren zum ersten Mal überhaupt auf einem Boot und fast alle hatten noch nie einen Wal oder Delfin im Meer gesehen. Sie überschlugen sich vor Freude und das äußerte sich auch schon manchmal in sehr lautem Geschrei.

Aber nachdem wir alle wieder einigermaßen beruhigt hatten konnte im Anschluss sogar noch eine Fragestunde auf dem Boot stattfinden, wo die Kinder unter Beweis stellten, dass sie gut bei den Vorträgen zugehört hatten.

Eine kleine Geschichte hat uns dabei besonderes berührt
Die Stimmung war unglaublich.Natürlich wurde in den Vorträgen auch auf die große Gefahr des Plastikmülls in den Meeren hingewiesen. Nachdem die Ausfahrt fast beendet war, fuhren wir in Richtung Hafen und dort lagen einige Bojen der Fischer im Meer. Aufgeregt kam ein Kind zu mir und deutete auf die Bojen und meinte da liegt ganz viel Plastik im Meer und das müssen wir doch sofort rausholen. Schmunzelnd aber auch überglücklich, dass die Botschaft bei einigen Kindern angekommen war, klärten wir das kleine Mädchen auf und die Welt war wieder in Ordnung.

Aufregender Abschluss-Event mit wichtigem Status-Symbol
Die Kinder sollten aber auch noch spielerisch demonstrieren, was sie in den Vorträgen und den Ausfahrten alles gelernt hatten. Dazu wurde ein großer Schlussevent Eine Schulklasse hatte einen Tanz einstudiert.mit einem Wettbewerb von uns organisiert, an dem alle drei Parteien sowie alle Schulen die von uns besucht wurden teilnahmen.

Jede Schule bekam eine Aufgabe gestellt, indem sie eines der entsprechenden Tiere, einen Wal, einen Delfin, eine Schildkröte oder einen Fisch darstellen sollten. Entweder durch ein kleines Theaterstück, ein Lied, ein Gedicht oder was immer sie sich dazu einfallen lassen wollten.

Dafür schenkten wir den Schulen große Mengen blauen Stoffes den sie dafür benutzen und einsetzen konnten.

 

Kinder haben lebensgroßen Delfin genäht.Kinder haben lebensgroßen 10 Meter langen Pottwal genäht.

 

 

 

Nach der Präsentation mußten die Schüler dann auch noch drei Fragen zu dem entsprechenden Tier beantworten. Natürlich gehört zu einem richtigen Wettbewerb auch eine Preisvergabe, die hier auf Dominika immer mit einem Pokal verbunden ist. Ein Pokal ist ein wichtiges Statussymbol.

Für die große Schlussveranstaltung, welche wir dann an einem Sonntag festsetzen, wurden wieder alle Schulen eingeladen und natürlich auch alle Eltern der teilnehmenden Kindern. Zelte wurden aufgebaut, Stühle herbei geschafft, Banner aufgehängt, Musik organisiert und natürlich wurde auch durch frischen Fisch, der kostenlos zubereitet und verteilt wurde, für das leibliche Wohl gesorgt.

Es war ein riesiger Erfolg
Die große Schlussveranstaltung des Marine Science Education Program Dominica 2016.Über 200 Menschen kamen und die Schulkinder überboten sich in ihren Präsentationen. Es war unglaublich, mit welchem Enthusiasmus und Begeisterung die Kinder die Aufführungen darboten.

Ein Theaterstück wurde aufgeführt und eine Schule nähte sogar einen lebensgroßen 10 Meter langen Pottwal. Auch die drei gestellten Fragen über das entsprechende Tier welches sie präsentierten konnten mit Bravour beantwortet werden. Als Jury fiel es uns daher schon wirklich sehr schwer einen Sieger zu ermitteln.

Und so bekam dann jede Schule einen Pokal überreicht. Die Siegerschule allerdings, wie es sich gehört, den größten.

Es kamen auch alle Direktoren der Schulen, der Bildungs- und Erziehungsminister der Insel Dominika sowie die Bürgermeisterin der Stadt in der der Event stattfand. An diversen Tischen wurde auch Informationsmaterial ausgelegt und so konnten auch die Eltern noch viel Interessantes erfahren. 

Radio und Zeitungen berichteten ausführlich über diesen gelungenen Tag, so dass die Verbreitung des Marine Science Education Programm schnell die Runde auf der ganzen Insel machte. Nach dem Ende der Veranstaltung konnten wir uns somit vor weiteren Anfragen von anderen Schulen kaum retten.

Strandsäuberungsaktion beim Marine Science Education Program.Da das Programm so erfolgreich verlief, beschlossen wir es auszuweiten und begannen wir mit diversen Veranstaltungen in einem Sommercamp, so z.B. mit dem Einsammeln von Plastikmüll an diversen Strandabschnitten, sowie Art und Dance Workshops über Wale und Delfine. In 2017 werden diese Veranstaltungen noch wesentlich vertieft und ausgeweitet.

Wichtige Schritte für eine bessere Zukunft
Es ist ein unbeschreiblich schöner Moment, wenn man diese Kinder unterrichten darf und anschließend erkennt, wie aufmerksam sie zugehört haben und wieviel Liebe sie plötzlich zu diesen Tieren entwickelt haben. Sollten wir nur einige Kinder davon überzeugt haben, dass es wichtig ist das marine Leben in allen Formen und mit allen Lebewesen zu schützen, ist ein ganz wichtiger Schritt für die Zukunft erreicht.

2016 war eine unvorstellbar aufregende Zeit für den Meerestierschutz in Dominica und wir sind unglaublich stolz darauf, den Tieren der Region unsere Stimme zu verleihen und dabei unsere treuen Unterstützer, Sponsoren und Helfer in der ganzen Welt zu vertreten. Ohne Sie wäre unsere Arbeit nicht möglich. Vielen, vielen Dank!
Andrea Steffen, Projektleiterin

 

Die Siegerschule bekam den größten Pokal.

 

⇒ Weitere Informationen zum Marine Science Education Program auf Pottwale e.V.

 

Ausfahrt Kinder Whale Watch Oktober 2016.Im Oktober konnte nun endlich das zweite "Whale Watch for Kids" dieses Jahres stattfinden. Diesmal waren 30 Kinder der Newtown Primary School mit dabei.

Pottwale außer Sicht …
Leider wurden, wie auf den Ausfahrten der vergangenen drei Monate, keine Pottwale gesichtet und auch Delfine ließen sich nur vereinzelt sehen. Eine Erklärung dafür haben wir nicht.

Zwar sinkt die Zahl der Pottwale vor Dominica, laut einer Studie von Dr. Shane Gero, jährlich um etwa 4 Prozent. Doch allein damit lässt sich die neue, ungewohnte "Schüchternheit" der Leviathane uns Menschen gegenüber nicht erklären...

⇒ Lesen Sie mehr: Whale Watch für die Kinder der Newtown Primary School

 

Herzlichen Dank an alle, die unser Projekt mit ihrer Wal-Patenschaft oder einer Spende unterstützen! Nur mit Ihrer Hilfe werden wir diese so wichtige Aufklärungsarbeit für die Kinder von Dominica weiterführen können.

Unterricht am Pottwalskelett beim 'Whale Watch for Kids' im Mai 2016.Am 20.5.2016 war es wieder soweit, Walbesichtigung für 40 Kinder der St. Joseph Primary School. Traumwetter auf unserer Trauminsel Dominica, doch leider blieben die Wale und Delfine ebenso traumhaft unsichtbar.

Zwar konnten wir mit dem Hydrophon zweimal in der Ferne zumindest einen einzigen Pottwal hören, doch für die ungeübten Ohren der Kinder waren diese weit entfernten Clicks kaum auszumachen. Umso mehr Freude hatten sie, mir ihr überraschend umfangreiches Wissen über Wale und Delfine lauthals zu demonstrieren.

Auch dieses Whale-Watch wurde wieder von dem Schweizer Förderverein "Kinder in Dominica" von Renate Siegenthaler, der den Transport der Kinder von der Schule übernahm, unterstützt.

⇒ Lesen Sie mehr: Whale Watch für die Kinder der St. Joseph Primary School

 

Begeisterte Kinder beim 'Whale Watch for Kids' im Mai 2016.

Kinder beobachten hoch aus dem Wasser ragendende Fluke eines abtauchenden Pottwal beim Whale Watch for Kids.Diesmal gab es ein ganz besonderes Kinder-Whale-Watch: Es wurde keine bestimmte Schule ausgesucht, sondern mit Frau Gloria zusammengearbeitet, die sich auf Dominica um Kinder aus sozial schwachen Familien kümmert.

Sie arbeitet ehrenamtlich und betreut die Kinder nachmittags nach der Schule. Ihre Gruppe nennt sie: "Love one - teach one". Sie bastelt mit ihren Schützlingen, macht Hausaufgaben und viele andere Aktivitäten mit ihnen. Es wurde eines der berührendsten "Whale Watch for Kids", das jemals im Rahmen des Pottwalschutzprojekts auf Dominica durchgeführt wurde.

Auch dieses Whale Watch wurde wieder von dem Schweizer Förderverein "Kinder in Dominica" von Renate Siegenthaler, der den Transport der Kinder von der Schule übernahm, unterstützt.

⇒ Lesen Sie mehr: Whale Watch für Kinder der Gruppe “Love one - Teach one” - Februar 2016

 

Schwanzfluke von Fingers ragt senkrecht aus dem Wasser.

Schulkinder aus Dominica lauschen dem Vortrag von Andrea Steffen.Am 28. Januar 2016 führten Andrea und Wilfried Steffen, die Leiter des Pottwalschutzprojekts auf Dominica, das erste "Whale Watching for Kids" (Walbeobachtungen für Kinder) mit 24 Schülern der 5. und 6. Klasse der Colihaut Primary School durch. Zwei Lehrer und zwei Eltern begleiteten die Schülerinnen und Schüler.

Unterstützt wurde das Projekt diesmal wieder von dem Schweizer Förderverein "Kinder in Dominica" von Renate Siegenthaler, der den Transport der Kinder von der Schule übernahm.

Erst lernen, dann geht’s aufs Boot
Nach dem obligatorischen etwa 45-minütigen Unterricht zum Thema Wale, Delfine und ihr Lebensraum, hieß es 2 Stunden Ausfahrt mit dem Whale-Watching-Boot. Alle Kinder waren total aufgeregt. Fast alle waren zum ersten Mal auf einem Boot und fragten mich immer wieder: "Miss ... fahren wir wirklich dort auf das Meer hinaus?"

Und dann ließ sich sogar einer der Paten-Pottwale, Pinchy, blicken und sagte den Kindern "Hallo".... 

⇒ Lesen Sie mehr: Whale-Watching für Kinder - Januar 2016 - Colihaut Primary School

 

Schwanzfluke von Fingers ragt senkrecht aus dem Wasser.

Schwanzfluke von Fingers ragt senkrecht aus dem Wasser.

 

Andrea und Wilfried Steffen, Leiter des Pottwalschutzprojekts Dominica, trafen gleich zu Beginn ihres Aufenthaltes auf Dominica auf die beiden Weibchen "Pinchy" und "Fingers" aus der Group of Seven, aus der unsere Patenpottwale stammen. Beiden geht es gut und sie sehen wohlgenährt aus. Das neue Baby von "Pinchy" und das Pottwalmännchen "Enigma" wurden bislang nicht gesichtet.

Auf "Fingers" traf man dann wieder am 10. Januar. "Sie hat tatsächlich 20 Minuten an der Oberfläche geschlafen. Es war ein tolles Erlebnis", erzählt Andrea Steffen.

Hilfseinsatz nach Tropensturm
Schwanzfluke von Pinchy ragt senkrecht aus dem Wasser.Vergangenen Dezember wurde die Insel durch den Tropensturm Erika stark verwüstet, ganze Bergdörfer waren von der Außenwelt abgeschnitten und konnten nur durch Abseilen von Lebensmitteln und Medikamenten versorgt werden. Andrea und Wilfried Steffen beteiligten sich natürlich spontan an Hilfseinsätzen für die Bevölkerung.

Neue Kinder Whale-Watching-Ausflüge
Im Januar und Februar sollen noch zwei Kinder-Whale-Watching veranstaltet werden. Diesmal wieder in Zusammenarbeit mit Renate Siegenthaler und ihrem Verein "Kinder in Dominica".

Rätselhafter Tiefsee-Kalmar
Pottwale können bis zu 3.000 m tief tauchen, um in der Tiefsee in völliger Dunkelheit Riesenkraken und Kalmare zu erbeuten. Eines dieser weitgehend unerforschten und rätselhaften "Tiefseemonster" wurde kürzlich in Dominica angeschwemmt: Ein fast völlig intakter Kalmar, dessen Art bislang nicht identifiziert werden konnte.
GRD, Januar 2016

Unbekannter Tiefseekalmar aus Dominica.Kopf des unbekannten Tiefseekalmars.

Scar zeigt bereitwillig sein Maul.Nun ist er also in den Weltmeeren unterwegs. Das Pottwalmännchen "Scar", das fast seit seiner Geburt im Jahr 2000 - wie ein guter alter Bekannter - fester Bestandteil der vor Dominica lebenden Pottwalgruppe „Group of Seven“ war, hat die Gewässer der Karibikinsel verlassen und sich auf Wanderschaft begeben.

Pottwalmännchen verlassen als Jugendliche irgendwann ihre Familiengruppe und wandern einzeln oder in kleinen Gruppen zwischen ihren Paarungsgründen und den nahrungsreichen Polargebieten, wobei sie gewaltige Entfernungen zurücklegen.

Vielleicht schließt "Scar" sich anderen wandernden Pottwalen an, vielleicht reist er allein, auf einer nur ihm bekannten Route.

Ein außergewöhnlich zutraulicher Pottwal
Natürlich werden wir ihn vermissen, denn er ist ein außergewöhnlicher Pottwal, der recht lange bei seiner Familie geblieben ist. Verspielt und sehr neugierig ließ er Taucher ganz dicht heran und zeigte bereitwillig sein geöffnetes Maul.

Viel Zeit verbrachte "Scar" auch mit seinem 2006 geborenen Bruder "Scrape" und dessen Freund "Enigma", der gleichfalls 2006 zur Welt kam. Es schien, als passe der Große auf die beiden Kleinen auf.

Vielleicht wird "Scar", um eine eigene Familie zu gründen, wieder in seine Heimatgewässer vor Dominica zurückkehren. Das kann allerdings dauern, denn erst mit etwa 20 Jahren, im Jahr 2020, wird er geschlechtsreif sein.

Erfolg unserer Projektarbeit
"Scar" konnte seine Kindheit und Jugend vergleichsweise unbeschwert und sicher verbringen, das ist nicht zuletzt auch ein Erfolg unseres Schutzprojekts Dominica.
Oktober 2014, U.Karlowski

Pinchy mit ihrem neuen Baby im Oktober 2013. Foto: P. FaganEine große Überraschung hatte die vor der Küste von Dominica lebende "Group of Seven" genannte Pottwalfamilie - aus der auch unsere Patentiere stammen - bei der letzten Beobachtungsfahrt unseres Projektmitarbeiters Pernall Fagan parat: "Pinchy" hat wieder Nachwuchs bekommen.

Pernall Fagan konnte bei der Erstsichtung des kleinen Pottwalbabys gut beobachten, dass es von der Mutter immer nur von der linken Seite gesäugt wurde. "Pinchy" ist die Mutter des inzwischen 13 Jahre alten Männchens "Scar" sowie des im Oktober 2006 geborenen "Scrape". Jetzt ist ihr drittes Baby, das noch keinen Namen hat, zur Welt gekommen, was uns mit großer Freude erfüllt.

Noch gegen Ende 2010 hatten wir große Sorge, dass "Pinchy" sterben könnte. Sie hatte damals massive Rückenverletzungen von einer Kollision mit einem Schiff oder größeren Boot davongetragen, von denen sie sich nur sehr langsam erholte. Im Januar 2011 waren ihre Wunden dann weitgehend abgeheilt und sie war wieder so weit hergestellt, dass sie sich wieder intensiv um ihr Baby "Scrape" kümmern konnte.

Während der Beobachtungsfahrt wurde von der "Group of Seven" noch das Weibchen "Fingers" entspannt an der Wasseroberfläche ruhend gesichtet, die dann aber zu einem langen und offensichtlich tiefen Tauchgang aufbrach. "Fingers" hatte zuletzt im April 2007 Nachwuchs bekommen, zum ersten Mal wieder nach einer recht langen Pause von sieben Jahren.
U. Karlowski nach Informationen von P. Fagan vom 12.10.2013

Großaufnahme der Schwanzfluke von Pinchy, die beim Aufbruch zu einem längeren Tauchgang bei Pottwalen völlig senkrecht in der Luft stehtGroßaufnahme der Schwanzfluke von Fingers, die beim Aufbruch zu einem längeren Tauchgang bei Pottwalen völlig senkrecht in der Luft steht

Andrea Steffen bei der Verleihung des Trophée de femmes, sie steht neben einem Poster, das für den Umweltpreis für Frauen wirbtPressemitteilung, 16.02.2012 - Die Umweltstiftung "Fondation Yves Rocher" ehrt GRD-Projektleiterin Andrea Steffen mit dem Umweltpreis "Trophée de femmes" für ihren Einsatz für die Pottwale vor der Karibikinsel Dominica.

Die für die GRD ehrenamtlich tätige Pottwalschützerin Andrea Steffen aus Düsseldorf erhielt den mit 5.000 Euro dotierten zweiten Platz für ihr Projekt "Schutz von Pottwalen und Umweltbildung im Inselstaat Dominica".

2012 zeichnet die Umweltstiftung "Fondation Yves Rocher" bereits zum neunten Mal drei Frauen aus Deutschland für ihr außergewöhnliches Engagement im Umwelt- und/oder Tierschutz aus.

"Wir wollen mit dieser Auszeichnung Frauen ehren, die sich nachhaltig für die Natur engagieren und sich beispielhaft für Umweltschutz einsetzen – ob national oder weltweit", erläutert Sabine Fesenmayr von der Umweltstiftung "Fondation Yves Rocher". Die Jury legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf Frauen, die durch ihr Engagement eigene Umweltprojekte initiiert und andere Menschen motiviert haben, sich an diesen Projekten zu beteiligen.

Die offizielle Preisverleihung fand am 14.2.2012 in Stuttgart statt. "Dieser Preis ist eine große Ehre für mich. Ich freue mich sehr und hoffe, dass er dazu beiträgt, das Schicksal der Wale und Delfine vor Dominica bekannter zu machen", freut sich die Preisträgerin, die bereits seit 1997 die Pottwale vor der Karibikinsel erforscht.

Steffen hat über ihre Erlebnisse mit Pottwalen bereits ein Buch veröffentlicht ("Pottwale - Im Dunklen Blau des Meeres"), ihr zweites ("Wale – hautnah") wird im Sommer im Verlag Naglschmid erscheinen.

Der riesige Kopf des Pottwalbullen SCAR von unten gesehen, die Nasenspitze des Giganten lugt knapp aus dem WasserIns Leben gerufen wurde das GRD-Projekt auf Dominica zum Schutz der dort lebenden Pottwale und anderen Meeressäugetiere im Jahr 2005 mit der offiziellen Eröffnung der GRD-Pottwalforschungsstation in Roseau auf Dominica. Gemeinsam mit ihrem Mann Wilfried hat Andrea Steffen mit ihrer Pottwal-Forschung und Arbeit vor Ort den Grundstein für das GRD-Projekt gelegt.

Die wichtigsten Ziele sind die Einrichtung eines Walschutzgebiets, Aufklärungsprojekte für Einheimische und Touristen, Whale Watching und Umwelterziehung für Kinder sowie die Überwachung und Erforschung der vor Dominica lebenden Pottwalpopulation.

Einige der residenten Pottwale sind anhand ihrer Fluke identifiziert. Für diese Tiere kann auch eine symbolische Patenschaft übernommen werden.

⇒ Fondation Yves Rocher

Der Pottwalbulle SCAR von der Seite gesehen steht leicht schräg in der Wassersäule, seine Nasen ragt knapp über die Meeresoberfläche.Einen Aufsehen erregenden Beitrag zur Frage, ob Tiere in der Lage sind, Kultur zu entwickeln, lieferten Biologen von der Dalhousie-Universität im kanadischen Halifax.

Bei Landlebewesen lässt sich Kultur - die Ausprägung nicht genetisch bedingter durch Überlieferung und Lernleistung tradierter Verhaltensweisen, die nur in bestimmten Regionen, Gruppen oder Familien auftreten - relativ leicht beobachten. Besonders bei großen Menschenaffen, Schimpansen oder Gorillas, wurden bereits kulturelle Entwicklungen und Differenzierungen festgestellt. Sehr viel schwieriger gestaltet sich die Sache bei Meereslebewesen, deren Verhalten nur über kurze Zeiträume beobachtbar ist.

So konzentriert sich die Forschung bei Walen und Delfinen auf deren akustische Kommunikation. Heute weiß man, dass Familienverbände von Orcas oder Schwertwalen - der größten Delfinart - mit spezifischen Dialekten kommunizieren, die überliefert und erlernt werden und als Zeichen einer Orca-Kultur gelten.

Neu ist, dass Pottwale ebenfalls Kultur besitzen. Die Forscher Luke Rendall und Hal Whitehead fanden heraus, dass diese größten Zahnwale soziale Großverbände mit mehreren Tausend Mitgliedern bilden, die sich durch einen gemeinsamen Dialekt von fremden Verbänden oder Clans abgrenzen. 

Rendall und Whitehead verglichen Aufnahmen von Klicklauten verschiedener Pottwalgruppen, die über 15 Jahre lang im Südpazifik zwischen den Galapagosinseln und Chile aufgenommen wurden. Die Laute stammten von Pottwal-Weibchen, die mit ihren Jungen Familienverbände von maximal 20 Tieren bilden und sich untereinander mit charakteristischen Klicklauten verständigen.

Bei der Auswertung der rund 13.000 Tonaufnahmen konnten die Forscher drei Clans unterscheiden, die jeweils in einem eigenen Dialekt sprechen. Dieser gemeinsame Dialekt greift weit über die kleinen Familienstrukturen hinaus, obwohl diese sich meist nur über kurze Zeiträume von zehn bis elf Tagen zu größeren Einheiten zusammenschließen. Wenn dies geschieht, treffen sich in der Regel aber Familien, die zu ein und demselben Clan gehören. Für Luke Rendall und Hal Whitehead bilden die Dialekte eine kulturelle Clan-Identität. Eine genetische Fixierung ist ausgeschlossen, da Clan- und sogar manche Familienmitglieder nicht miteinander verwandt sind.

Was die Klicklaute bedeuten und welche Funktion die Dialekte haben, blieb den Forschern bislang verborgen. Sie vermuten, dass sich Clanangehörige mittels ihres Dialekts innerhalb der sehr mobilen Pottwalgesellschaft erkennen und zum Beispiel bei Attacken von Fressfeinden andere zum Clan gehörende Gruppen um Hilfe rufen können.

Sollte den Forschern jetzt noch der Nachweis gelingen, dass die Dialekte als soziale Schranke wirken, also jeweils nur Angehörige eines Clans auf die Klicks reagieren, dann wären die Pottwal-Clans nach den Menschen die größte bekannte sozial kooperative Gemeinschaft der Welt.
Ulrich Karlowski

"Gott wird uns jagen, wenn wir nicht Moby Dick jagen bis in seinen Tod." Sterben musste jedoch Kapitän Ahab und alle, die seinem Ruf gefolgt waren. Nur ein Matrose überlebte in dem Roman, nachdem Moby Dick Ahabs Schiff in Stücke gerammt hatte.

Im Jahre 1851, in dem Herman Melville seinen Roman veröffentlichte, versenkte tatsächlich ein bereits harpunierter Pottwal mit zwei Angriffen das Schiff seiner Jäger. Ahab jedoch wusste nicht, dass Moby Dick eine "Waffe" hatte, die seinem Schiff gefährlich werden konnte. Denn gehetzte Pottwale attackierten nur selten ihre Verfolger.

Der Grund für die Jagd auf Pottwale war unter anderem das profitable Öl im Körper der Tiere. Besonders große Mengen an Öl befinden sich in zwei Ausbuchtungen auf der Stirn der Tiere. Der Sinn dieser Ausbuchtungen konnte bis heute nicht enträtselt werden. Viele Forscher meinen, dass die mit Öl gefüllten Säcke unter den Ausbuchtungen die Navigation mit Hilfe von Ultraschall erleichtern, oder dass das Öl den Tieren zusätzlichen Auftrieb gibt und ihnen dadurch das Schwimmen erleichtert.

Stephen Deban und seine Kollegen von der Universität Utah berichten nun jedoch, dass die Stirn der Tiere optimal geschaffen ist, um schwere Stöße abzufedern: Bei plötzlichem Druck wird das Öl gleichmäßig verdrängt, egal ob dabei eine schwache oder sehr starke Kraft auf die Stirn wirkt. Dadurch kann das Tier heftige Zusammenstöße überleben, ohne sich dabei zu verletzen. Da die Ausbuchtungen am Kopf bei den großen männlichen Pottwalen besonders ausgeprägt sind, vermuten Deban und seine Kollegen, dass sich rivalisierende Männchen gegenseitig mit Kopfstößen attackieren. Das würde auch Berichte von Matrosen über kämpfende Pottwale bestätigen, die von vielen Wissenschaftlern bisher allerdings für Seemannsgarn gehalten wurden.

Trotzdem ist die massive Konstruktion auf dem Kopf der Meeressäuger bestens geeignet, um Boote oder Schiffe zu rammen, meinen die Forscher.
U.Karlowski

Auch "Moby Dick" bekommt Karies, leidet aber weniger als der Mensch. Deutlich sichtbare Spuren von Zahnfäulnis haben Experten im Gebiss eines Ende 1998 vor Cuxhaven gestrandeten Pottwals gefunden.

"Ein äußerst seltener Befund", diagnostizierte Günther Behrmann, Leiter des Nordsee-Museums in Bremerhaven. Doch unter den kariösen Resten stieß der erstaunte Walforscher auf Ersatzzähne, die schon bereit standen, die Funktion der Hauptzähne zu übernehmen. Insgesamt hatte der Meeressäuger 200 Ersatzzähne im Maul, laut Behrmann für den Pottwal ein absolutes Novum, das bisher noch nicht in der Literatur beschrieben worden sei.

Seine Entdeckung machte Behrmann erst bei der Ausgrabung des Wal-Skeletts, das in einem Sandhaufen auf dem Gelände des Naturkundemuseums Natureum in Balje (Kreis Stade) lag. Mehr als zwei Jahre lang hatten Bakterien als umweltfreundliche Putzkolonne an den Knochen des Pottwals herumgenagt. Nach seiner Strandung war der 13 Meter lange Riese zwar entfleischt worden, doch die Feinarbeit hatten die Mikroben geleistet. Sie befreiten die Knochen von den letzten Geweberesten.

Als Schädel und Skelett wieder ausgebuddelt wurden, kam auch das Zahnleiden zum Vorschein, das die Wissenschaftler bisher nur vom Schwertwal kannten. "Die Karies in den Pottwal-Zähnen reichte bis zur Wurzel", berichtet Behrmann. Die Ursache dafür sei noch unbekannt. Zum ersten Mal suchte der Forscher gezielt nach Ersatzzähnen und wurde überraschend schnell fündig. Sie lagen jeweils unter den Hauptzähnen und waren im Bereich der angefaulten Exemplare auch schon vergrößert, um bald einzugreifen. "Diese Zahn-Reserve, bekannt vom Krokodil, wächst allmählich nach und wird offensichtlich aktiviert, wenn es in der ersten Reihe einen Ausfall gibt."

Schon in den ersten sieben Lebenswochen bildet sich das Walgebiss vollständig aus. Auf bis zu 15 Zentimeter Länge bringen es die elfenbein-ummantelten Zähne, mit denen der Pottwal bei seinen Tauchgängen in mehr als 2 000 Metern Tiefe seine Leckerbissen packt: Riesentintenfische.
U.Karlowski

FINGERS braucht Hilfe

Die senkrecht in der Luft stehende Fluke des Dominica-Patenpottwals FINGERS.

Fingers ist ein ausgewachsener weiblicher Pottwal (Länge: 9,5 m). Sie bekam im November 2004 ein Baby, das nur ein Jahr lebte. 2010 gebahr sie ein neues Baby: "Trigger".

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Indopazifischer Großer Tümmler. Foto: DWA / Angela Ziltener

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