Für die Kinder sind dies ganz besondere, einmalige Erlebnisse.Seit Jahresbeginn wurden bereits sieben Schulklassen zu einem vom Projekt finanzierten Whale Watch mitgenommen. Vorher gab es die obligatorische Informationsveranstaltung über Wale und Delfine und den Gefahren, denen sie ausgesetzt sind. Für die Kinder sind dies ganz besondere, einmalige Erlebnisse. Keines von ihnen hat jemals im Leben einen Wal gesehen, die meisten wissen nicht einmal von der Existenz dieser Meeressäuger in den Gewässern ihrer Heimatinsel.

Verbunden mit einer profunden Wissensvermittlung kann die Bedeutung dieser Entwicklungshilfe gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Dominica ist ein armes Land, viele Eltern können es sich kaum leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken, Unterrichtseinheiten über Meeressäuger oder Naturschutz gibt es nicht. Im vergangenen Jahr scheiterte die Teilnahme einiger Kinder am Whale Watch, weil die Eltern die umgerechnet 30 Cent für die Busfahrt zur Projektstation nicht zahlen konnten. Damit derartiges nicht mehr vorkommt, werden die Kosten in diesen Fällen jetzt vom Projekt übernommen.

Petra Charles-Kühnast, Mitarbeiterin der GRD vor Ort, berichtet von den jüngsten Ausfahrten für Kinder der Salybia Primary School (Carib Territory) vom 26. September und der Belles Primary School vom 24.September: "Leider haben wir beim 2. Whale Watch keine Wale oder Delfine angetroffen, doch die Kinder waren guter Dinge, weil auch diese Kinder noch nie auf einem Boot, sprich draußen auf See waren.

die Kinder waren guter Dinge, weil auch diese Kinder noch nie auf einem Boot, sprich draußen auf See waren.Am 24.09. sichteten wir 4 Pottwale. Darunter eine Mutter mit Kalb, ca. 2-3 Jahre alt, die von unserem Auftauchen offenbar wenig begeistert war. Wir bekamen eine Tailslap-Warnung, kaum dass wir sie überhaupt entdeckt hatten, also bevor wir uns nähern konnten. Sie hatte sich dazu extra mit der Fluke in unsere Richtung gedreht. Danach schwamm sie sehr schnell samt Nachwuchs von der Gruppe und somit von uns weg und wird sahen sie nur noch in der Ferne zwischen Flachtauchgängen auftauchen. Es war eine sehr gute Schulung und Erfahrung für die Kinder, da sie u.a. hautnah erleben konnten, dass diese Tiere ihren eigenen Willen haben und den in der Lage sind auch klar auszudrücken und wir das zu respektieren haben."

Hintergrund dieser Maßnahmen ist es, das Wissen der Bevölkerung über die reichhaltige maritime Artenvielfalt Dominicas aufzubauen und Verständnis dafür zu wecken, dass es in ihrem eigenen Interesse wichtig ist, diese zu schützen.

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Indopazifischer Großer Tümmler. Foto: DWA / Angela Ziltener

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