Unterstützen Sie die wissenschaftliche Arbeit unserer Projektpartner in Kroatien

Worum geht es?
Nahaufnahme Finne und Rücken, Adriadelfin. Foto: Werner KellererMit diesem Citizen-Science-Programm bieten wir die Möglichkeit zur ehrenamtlichen Mitarbeit bei unserem Projekt zur "Rettung der letzten Adria-Delfine" in Kroatien.

Ein Adriatic Dolphin Observer kann mit seinen Delfinbeobachtungen sowie Foto- und/oder Videoaufnahmen die wissenschaftliche Arbeit unserer kroatischen Partner, Tierärzte der Universität Zagreb, in besonderem Maße unterstützen.

Wie werde ich Adriatic Dolphin Observer?
Das Programm wendet sich an alle, die regelmäßig in Kroatien Urlaub machen. Als ehrenamtlicher Observer sollte man mindestens zweimal in einem Jahr zu unterschiedlichen Terminen oder in zwei aufeinanderfolgenden Jahren in grob derselben Gegend sein. Voraussetzung ist zudem der Besitz einer digitalen Spiegelreflexkamera mit gutem Teleobjektiv, um Delfine – vor allem die Rückenflosse (Finne) – zu fotografieren. Auf diese Weise werden einzelne Delfine identifiziert und ihre Fotos in einem Finnenkatalog gesammelt.

Hinweis:
Entscheidend für die Foto-ID sind Aufnahmen der Rückenflosse (Finne) eines Delfins. Beobachtungen können vom Boot, aber auch von Land aus getätigt werden. Darüber hinaus muss zu den jeweiligen Beobachtungen unser Sichtungsbogen ausgefüllt werden:

⇒ Delfin-Sichtung in der kroatischen Adria melden

Was bekomme ich als Adriatic Dolphin Observer?
Nahaufnahme der Finne eines Adriadelfins. Foto: Werner KellererDie Mitarbeit als Adriatic Dolphin Observer ist eine ehrenamtliche Tätigkeit, für die wir leider auch keinerlei Aufwendungen erstatten können. Alle Ausgaben müssen vom Observer selbst getragen werden.

Zwei kleine Schmankerl gibt es dennoch:
Ein Adriatic Dolphin Observer erhält eine Urkunde und darf, soweit seine Fotos eine Identifizierung eines Delfins erlauben, einen Namen für diesen Delfin aussuchen. Dieser wird dann in unser Programm für symbolische Delfinpatenschaften aufgenommen.

Hinweis:
Zur Herstellung von Urkunden eignen sich nur Fotos ab einer Größe von 10 x 15 cm bei 300 dpi.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Projektleiterin:
Ulrike.Kirsch[AT]delphinschutz.org

⇒ Wir sind die Patendelfine aus der Adria

Hintergrund
In der Delfinforschung und –schutzarbeit ist die sogenannte Foto-Identifikation (Foto-ID) ein wichtiges Instrument, um mehr über Delfine und ihr Leben erfahren. Bei der Foto-ID wird die Rückenflosse oder Finne eines Delfins fotografisch katalogisiert. Die Finne ist aufgrund Form und Markierungen so einzigartig wie der Fingerabdruck des Menschen. So können Individuen wiedererkannt werden und dies erlaubt Rückschlüsse auf Gruppenzusammensetzungen, Wanderungen und vieles mehr.

Delfine sind in Kroatien gesetzlich geschützt!
Bei jeglicher Beobachtung von Meeressäugern in freier Wildbahn hat immer das Wohl des Tieres oberste Priorität! Gesetzliche Vorgaben zum Schutz der Meeressäuger in der Adria müssen beachtet werden! Delfine, wie auch Wale und Mittelmeer-Mönchsrobben sind in Kroatien gesetzlich geschützt. Die Tiere dürfen nicht gestört, belästigt, verletzt oder getötet werden. Anhaltspunkte zum richtigen Verhalten bei der Begegnung mit Meeressäugern finden Sie hier:

⇒ Delfine und Wale in freier Wildbahn erleben (PDF)

Ulrike Kirsch, Januar 2016

Veseljak braucht Hilfe

Adria Patendelfin VESELJAK (Spaßvogel) steht bei einem seiner gewaltigen Sprünge mit ganzem Körper waagerecht in der Luft, im Hintergrund ist die Insel Pasman zu erkennen.

Veseljak (Spaßvogel) verdankt seinen Namen seiner schier unbändigen Lust an akrobatischen Sprüngen. Oft hielt er mit seiner Energie den Rest der Delfingruppe "auf Trab".

⇒ Patenschaft für Veseljak (Adria/Kroatien) ⇒ Patenschaft verschenken

Helfen Sie den Adria-Delfinen

Zwei Surfende Adria Delfine.

Projektleitung

Ulrike Kirsch
Tel.: 089 - 74 16 04 10
E-Mail: ulrike.kirsch[AT]delphinschutz.org

Delphinpost

Unser Vereins-Magazin mit vielen interessanten Informationen rund um Delfine und die Arbeit der GRD zur Rettung bedrohter Delfinpopulationen und ihrer Lebensräume.