Dagmar und Klaus QuanzPressemitteilung, 19.04.2011 - Es ist nicht gleich die ganze Welt, die sie umrunden wollen. Doch ein wenig segeln Dagmar und Klaus Quanz schon auf den Spuren der Seglerlegende Rollo Gebhard, der die Welt gleich dreimal umsegelte und 1991 die Gesellschaft zur Rettung der Delphine gründete.

Ihr mehrmonatiger Törn führt das Ehepaar aus dem hessischen Frielendorf und ihre Yacht "RuckZuck" kreuz und quer übers Mittelmeer.

altGenau dort, wo einst Rollo Gebhard vor über 50 Jahren in einer 5m-Jolle seine ersten größeren Fahrten wagte. Und wie er, setzen sich die Quanz‘ unter vollen Segeln und mit viel Herzblut für einen besseren Schutz der im Mittelmeerraum zum Teil stark bedrohten Delfine ein. Beide unterstützen seit vielen Jahren die GRD und so ist es für sie als Segler und Taucher selbstverständlich, auf die Not der Meeressäuger aufmerksam zu machen.

Am 29. April hieß es für die 9,10 m lange und 2,90 m breite Yacht vom Typ "Granada 910" im italienischen Aquileia "Leinen los".

Zunächst steuerte das Ehepaar kroatische Gewässer entlang der istrischen Küste an, dann ging es zur norddalmatinischen Insel Molat für eine Stippvisite bei unserem im Aufbau befindlichen Delfinschutzzentrum.

Yacht vom Typ "Granada 910" von Dagmar und Klaus QuanzAm 12. Mai wagten sie den Sprung über die Adria nach Italien. Auf der fast 20-stündigen Fahrt begegneten sie endlich Delfinen – den ersten auf ihrem Törn! Nach Italien folgten griechische Gewässer, in die sie im Herbst – nach einer kurzen Sommerpause in Deutschland – auch wieder zurückkehren werden, um sich weiter für den Schutz von Delfinen einzusetzen.

Bei ihren Hafenstopps informieren die beiden an Bord ihrer Yacht über das GRD-Schutzprojekt zur "Rettung der letzten Adria-Delfine" und zeigen Filme.

"Dieser etwas längere Törn bietet uns die Möglichkeit, aktiv Einfluss zu nehmen und Bootseigner und Chartercrews zu sensibilisieren und auf die Gefahren für die Meeressäuger hinzuweisen", erklären die Quanz‘, deren Engagement bislang stieß auf viel positive Resonanz stieß.
Ulrike Kirsch