Schwere Rückschläge für Offshore-Öl- und Gasförderung in Kroatien
Pressemitteilung 04.08.2015 - "Sie verlassen das sinkende Schiff", kommentiert der Biologe Ulrich Karlowski von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) den Ausstieg mehrerer Energiekonzerne aus der geplanten Öl- und Gasförderung in der kroatischen Adria. So gaben OMV aus Österreich und Marathon Oil aus den USA vor einigen Tagen ihre Bohrlizenzen zurück, was am 29. Juli 2015 schließlich auch von der "Kroatischen Agentur für...
Küsten- und Flusswächter im Einsatz
Mehr als 500 Flyer über das Bildungsprojekt "Küsten- und Flusswächter gesucht" wurden an Schulen und Bildungseinrichtungen in ganz Schleswig-Holstein verschickt. Reges Interesse am Projekt und an den angebotenen Freiland-Forschungsprojekten für Schüler und Projektfahrten mit der Pippilotta zeigten viele Gesamtschulen, Grundschulen, Gymnasien, private Naturführer und auch ein Internat, eine Jugendhilfewohneinrichtung sowie ein Pastor, der eine...
SUP-Erstumrundung des Genfer Sees für den Delfinschutz
Kein Lüftchen weht auf dem Genfer See und das Thermostat klettert auf bis zu 37 Grad. Nicht unbedingt ideale Bedingungen für eine kraftraubende Expedition, die über mehrere Tage gehen soll. Unbeeindruckt dessen, bestückten drei Paddel-Pioniere am Ufer von Montreux ihre SUP-Bretter und bereiteten sich mental auf ihre anstehende Expedition vor. Das Ziel: in knapp drei Tagen (vom 02.07 – 05.07.2015) einmal per Stehpaddel rundum Europas...
Jahresbericht 2014
Seit nunmehr fast 25 Jahren setzen wir uns konkret und aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt in den Weltmeeren, für das Überleben bedrohter Delfine, Schweins- und Pottwale sowie für einen umfassenden Meeres-Ökosystemschutz ein. In unserem Jahresbericht 2014 erfahren Sie alles Wesentliche zu der geleisteten Arbeit im vergangenen Jahr und was wir mit einem kleinen Team dank der großartigen Unterstützung unserer Förderer, Spender, Delfinpaten,...
SAFE: 25 Jahre delfinsicherer Thunfisch
Vor 25 Jahren wurde das umfassendste und wirkungsvollste Delfinschutzprogramm der Welt gegründet: SAFE, das internationale Kontrollprogramm für delfinsicher gefangenen Thunfisch des Earth Island Institute aus Kalifornien (EII). Mehr als 7 Millionen tote Delfine in 40 Jahren beim ThunfischfangEs war die größte Massenvernichtung von Meeressäugern in der Geschichte der Menschheit: Beginnend in den späten 1950er-Jahren bis Anfang der 1990er-Jahre...
Keine Delfinjagd auf den Salomoninseln seit 2014
Nach Informationen unserer US-Partnerorganisation Earth Island Institute (EII) wurden von den Bewohnern der Salomoninseln weder 2014 noch 2015 Delfine gejagt. Anders lautende Meldungen entsprechen nicht den Fakten! Das EII hatte 2010 auf den Salomoninseln ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem Dörfer finanzielle Ausgleichszahlungen erhalten, wenn sie die traditionelle Jagd und den Fang von Delfinen für Delfinarien einstellen. Mit den...
Aktuelles von unseren Patendelfinen in Peru-Paracas
Trinity, Ghost, Sharpy, Old Hat, PBD 074 und noch etwa 15 weitere Große Tümmler und Paten-Delfine konnte ich erst kürzlich vor einigen Wochen bei meinem Besuch in Paracas in der gleichnamigen Bucht ganz nah sehen, darunter auch mindestens drei Babys! Es ist so wunderbar, es geht den Delfinen gut und sie sind wohlgenährt! Kein Fischer richtet eine Harpune auf sie, nein, im Gegenteil, sie sind geschütztdurch ihre Bekanntheit in der gesamten...
GRD setzt sich bei Ostseeschutzkonvention HELCOM für den Schutz von Schweinswalen ein
Ein gewaltiges Umweltproblem: Verrottende Munition in deutschen Gewässern Auf der Tagung der SUBMERGED-Arbeitsgruppe der Ostseeschutzkonvention HELCOM, die vom 22.-23. April 2015 in Bonn stattfand, konnte der Meeresbiologe Sven Koschinski für die GRD wichtige Fortschritte für den Schweinswalschutz erreichen. HELCOMDas Helsinki-Abkommen für den Schutz der Ostsee (HELCOM) aus dem Jahr 1974 sollte das Einbringen von Schad- und Nährstoffen in die...
Delfinsuche in der kroatischen Adria - GRD bittet Kroatienurlauber um Mithilfe
Zu Beginn der Reisesaison ruft die GRD Kroatienurlauber wieder zur Mithilfe bei ihrem Delfinschutzprojekt in der Adria auf und bittet darum, Sichtungen von Delfinen und Walen zu melden. Die Daten werden im Rahmen des GRD-Projekts zur Rettung der letzten ca. 220 Adria-Delfine erhoben und fließen in Analysen ein, die für die Internationale Walfangkommission (IWC) von den Mitgliedsländern aufgestellt werden. Sie liefern wertvolle Erkenntnisse...
Wenn die Meere sterben, dann sterben auch wir
Nicole und Markus Kappelhoff, begeisterte Taucher und im Meeres- und Delfinschutz auch für die GRD aktiv, nahmen 2015 als "Cove Guardians" im Rahmen der Operation "Infinite Patience" von Sea Shepherd teil. Hier ihr erschütternder Bericht über die grausamen Delfintreibjagden in der Todesbucht von Taiji (Japan). Wir möchten unser Möglichstes dafür tun, dass die Aufklärung über die Grausamkeiten vorangetrieben wird, damit die schrecklichen...
Erste diesjährige Schweinswalsichtung in der Elbe
Am 17.3 2015, wurde am frühen Nachmittag eine Gruppe von 2 bis 3 Schweinswalen in der Hahnöfer Nebenelbe von einem Kajakfahrer gesichtet und der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) gemeldet. Die GRD führt seit 2007 ein Sichtungsprogramm für Schweinswale in den Flüssen an der deutschen Nordseeküste durch. "Dies ist die erste Meldung, die wir dieses Jahr aus der Elbe erhalten. 2012 und 2013 wurden von März bis Mai viele Schweinswale,...
Kurze Atempause für die Adria: Kroatien verschiebt Ölförderung
Nach übereinstimmenden Berichten verschiedener kroatischer Medien verzögert sich der Beginn der für dieses Jahr geplanten Offshore-Probebohrungen nach Öl in der Adria mindestens bis 2016. Als Grund werden Verstöße gegen EU-Umweltrichtlinien genannt. Kroatien habe es versäumt, Anrainerstaaten wie Slowenien, Italien und Montenegro in die derzeit laufenden Umweltverträglichkeitsprüfungen einzubeziehen. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine...
Spaß für Urlauber – Qual für Tiere
München, 03.03.2015 - Verbände fordern Reisebranche zu Verbesserungen im Tier- und Artenschutz auf: Anlässlich der Internationalen Tourismus-Börse (ITB), die vom 4. bis 8. März 2015 in Berlin stattfindet, fordern elf deutsche und internationale Tier- und Artenschutzorganisationen von den Reiseveranstaltern, Wildtiere vor Missbrauch als Touristenattraktion zu schützen. Ob Delfine, Tiger oder Elefanten – noch immer müssen Wildtiere zur...
GRD auf der boot: Messe-Nachlese 2015
Die weltweit größte Boots- und Wassersportmesse, die boot Düsseldorf, ging am Sonntag, den 25. Januar, zu Ende. Wir danken unseren zahlreichen freiwilligen Helfern, die sich wieder oder zum ersten Mal mit vollem Einsatz für die gute Sache engagierten. Ein großartiges Team hat mit viel guter Laune und guten Ideen den Schutz der Delfine und ihrer Lebensräume den Messebesuchern nähergebracht! Wir danken (in alphabetischer Reihenfolge):Ulrich...
Rettet die Adria! Referendum gegen Offshore Öl- und Gasförderung
Pressemitteilung 21.01.2015 - In Kroatien wächst der Widerstand gegen die Pläne der Regierung, in der Adria in großem Stil Erdöl und Erdgas zu fördern. Die Umweltorganisation "Eko Kvarner" hat ein Referendum angekündigt, falls die Regierung nicht auf die Öl- und Gasförderung in dem sensiblen Meeresgebiet verzichtet, berichtet die kroatische Zeitung 24sata. Sollte die Regierung das Projekt nicht bis zum 16. April, dem Ende der öffentlichen...
Rettet die Adria! Kampagne gegen kroatische Offshore-Ölförderung
Pressemitteilung, 08.01.2015 - 2015 könnte den Beginn vom Ende des Ökosystems der kroatischen Adria markieren, befürchtet die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). „Mit der Vergabe von 10 Probebohrlizenzen an 5 Energiekonzerne hat die kroatische Regierung grünes Licht für die nachhaltige Zerstörung des gesamten Ökosystems und die Ausrottung der letzten Adria-Delfine und vieler anderer Meerestiere gegeben“, kritisiert der...
Kroatienurlaub ade? Ölpest in der Adria
Pressemitteilung, 04.12.2014 -Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) warnt vor der Gefahr einer massiven Ölpest in der kroatischen Adria. In nur wenigen Jahren sollen unzählige Ölplattformen und Gasförderanlagen in dem sensiblen Meeresgebiet errichtet werden. Eine Katastrophe, vergleichbar mit der Ölpest im Golf von Mexiko 2010, ist nach Ansicht der GRD nur eine Frage der Zeit. Die kroatische Regierung hat die Adria für die...
Schleswig-Holstein: Freiwillige Netzreduktion klappt nicht
Pressemitteilung, 21.11.2014 - Die Vereinbarung über eine freiwillige Netzreduktion, die der grüne Umweltminister Robert Habeck mit dem Landesfischereiverband und dem Fischereischutzverband vereinbart hat, erweist sich als umweltpolitischer Rohrkrepierer. Mit der Regelung soll die Todesrate von Schweinswalen und Seevögeln in Stellnetzen vor der Küste Schleswig-Holsteins gesenkt werden. Bereits im März dieses Jahres hatten GRD und der NABU...
Neckermann-Touristen bei Delfin-Tour in Ägypten in Lebensgefahr
Pressemitteilung, 07.10.2014 - Der völlig aus dem Ruder gelaufene Delfin-Beobachtungstourismus im Roten Meer in Ägypten gefährdet nicht nur das Überleben wild lebender Delfine. Kunden, die ihre Reise über Neckermann gebucht hatten, berichten der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD), wie sie während einer Delfinbeobachtungstour zum Sataya-Riff in Lebensgefahr gerieten. "Wir schwammen ca. 20 Sekunden mit den Delfinen und mussten ca....
Skrupelloser Delfin-Tourismus in Ägypten gefährdet Delfine
Pressemitteilung, 29.09.2014 - Ägypten-Reisende beklagen gegenüber der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) traurige und deprimierende Erlebnisse bei Delfinbeobachtungstouren im Roten Meer. Der meist völlig unregulierte Massentourismus wird für die betroffenen Delfine immer mehr zur ernsthaften Bedrohung und gefährdet ihr Überleben. Auch deutsche Reiseveranstalter wie FTI-Touristik verdienen an der touristischen Delfinquälerei...
Stand up and Paddle for the Dolphins! – Ein großer Erfolg
Vier Stehpaddler vollbrachten mit der Erstumrundung des Gardasees am Pfingstwochenende nicht nur eine grandiose sportliche Erstleistung. Andy Dressler, Arnd Dünzinger sowie die Zwillingsbrüder Mario und Manuel Stecher konnten auch mit ihrer Spendenaktion für den Schutz der Adria-Delfine einen großartigen Erfolg erzielen. "Ich habe jahrelang als Skipper in der Adria gearbeitet, daher liegen mir die Meeressäuger dort besonders am Herzen",...
Erste Schweinswale in der Elbe – River Whale Watching über Ostern
Pressemitteilung, 17.04.2014 - Erst am 16. April sind dieses Jahr die ersten zwei Schweinswale in der Elbe gesichtet worden. Sie tauchten beim Finkenwerder Rüschpark auf und wurden sofort der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) gemeldet. Im vergangenen Jahr kam ein fast invasionsartiges Auftauchen von Schweinswalen von Wedel bis in den Hamburger Hafen einer Sensation gleich: Ab Mitte März konnten von den Strandcafés unterhalb der...
Sotschi: Keine Delfinqual für Olympia!
Wir protestierten, gemeinsam mit anderen Tier- und Naturschutzorganisationen, gegen Pläne, beim Olympischen Fackellauf einen Delfin aus einem Delfinarium in Sotschi einzusetzen. Kurz vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele bestätigte der Präsident des Sotschi-Organisationskomitees, dass kein Delfin zum Einsatz kommt. Wir danken allen, die gegen dieses unsinnige Vorhaben beim Präsidenten des IOC, Dr. Thomas Bach, protestiert haben.GRD,...
TUI streicht fast alle Delfinarien-Angebote!
Nachdem der Tourismuskonzern TUI auf Druck der GRD kurz vor Weihnachten bereits sein Angebot für das tierquälerische Delfinarium Cayo Santa Maria auf Kuba aus dem Ausflugsprogramm genommen hatte, wurden jetzt weltweit Bewerbung und Verkauf von Ausflügen zu Delfinarien fast vollständig gestoppt. Seit Jahren setzt sich die GRD mit Erfolg bei den großen Tourismusanbietern dafür ein, dass diese keine Ausflüge in Delfinarien mehr anbieten. So...
Schweinswalschützerin erhält Yves Rocher-Umweltpreis für Frauen
Pressemitteilung, 21.02.2014 - Denise Wenger, Diplom-Biologin bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD), ist mit dem "Trophée de femmes", einem Umweltpreis für Frauen, der von der Umweltstiftung Yves Rocher vergeben wird, für ihr Projekt zu Vorkommen und Schutz von Schweinswalen in Elbe, Weser und an der Nordseeküste ausgezeichnet worden. Am 13. Februar 2014 hat die Umweltstiftung "Yves Rocher" in Stuttgart wieder drei Frauen mit...
Spanien: Erstes Rettungsfloß für gestrandete Wale und Delfine
Pressemitteilung, 19.02.2014 – Die Delfinretter von PROMAR Equinac (Spanien) freuen sich über ihr neues Rettungsfloß für gestrandete Wale und Delfine. Es ist das einzige derartige Rettungsgerät an der gesamten spanischen Mittelmeerküste. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) hat maßgeblich bei der Finanzierung dieser fast 4.500 € teuren Spezialanfertigung mitgeholfen. Das aufblasbare und sehr mobile Rettungsfloß stammt von der...
Rollo Gebhard, Delfinschützer und Segelpionier, ist von uns gegangen
Rollo Gebhard, einer der ganz großen Abenteurer und Pionier im Delfinschutz, ist zu seiner letzten Reise aufgebrochen. Der Gründer und Vorsitzende der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) starb mit 92 Jahren in seinem Haus im bayerischen Bad Wiessee. Die Meere waren über fünfzig Jahre lang sein Zuhause. Und es war ihm ein Herzensanliegen, dieses Zuhause vor den Folgen der hemmungslosen Ausbeutung und Umweltzerstörung zu schützen. Ein...
Teilerfolg beim Protest gegen das brutale Delfinmorden auf den Salomonen
Wie unsere amerikanische Partnerorganisation Earth Island Institute (EII) im Januar 2014 mitteilte, haben unsere Proteste gegen das brutale Delfinmorden auf den Salomon-Inseln zumindest teilweise Wirkung gezeigt. Anscheinend hat man sich auf ein Moratorium geeinigt, es sollen vorerst keine Delfine mehr getötet werden. Hintergrund der barbarischen Aktion war ein Streit zwischen dem EII und einer Gemeinde auf den Salomonen. Vor drei Jahren...
Walfleisch aus Norwegen auf "Grüner Woche" beschlagnahmt
Kaum zu glauben, aber wahr: Auf der Agrarmesse "Grüne Woche" in der Berlin hat der Zoll an einem norwegischen Stand drei Kilogramm Walfleisch beschlagnahmt. Walfleisch darf weder nach Deutschland eingeführt noch hier verkauft werden. Laut Zollfahndungsamt wurde die Behörde nach einem Hinweis der Messe informiert. Aufgedeckt hat den Skandal die Berliner Zeitung "B.Z.". An dem Stand wurden bis zur Beschlagnahmung am 23. Januar marinierte...
Riesig hoch, riesig gut: Transalp-Radler sammeln für Schweinswale
Eine wirklich ungewöhnliche Idee, den Schweinswalschutz zu unterstützen, hatten Kathrin Lösing und Marc-Oliver Pabst aus Hamburg. Sie radelten auf der offiziellen Transalp 2013 über die Alpen und führten weit entfernt von der Heimat der Schweinswale, hoch in den Bergen, eine Spendensammelaktion durch. Die enormen Strapazen während der einwöchigen und fast 900 Kilometer langen und extrem harten Tour, auf der kältesten und ungemütlichsten...
Erfolg: Kein Import wilder Belugas aus Russland in die USA!
"Das ist eine wichtige Entscheidung und eine schwere Niederlage für US-Delfinarien", kommentiert die GRD den Beschluss der Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten (National Oceanic and Atmospheric Administration / NOAA), einen Importantrag des Georgia Aquariums für sage und schreibe 18 in russischen Gewässern wild gefangenen Weißwalen oder Belugas (Delphinapterus leucas) abzulehnen. Die GRD hatte - wie zahlreiche andere...
Einweihung des Delfinschutzzentrums in Kroatien
Pressemitteilung, 25.07.2013 - Anfang Juli feierte die GRD zusammen mit ihren Partnern von der Universität Zagreb und der kroatischen Naturschutzorganisation VAL die Einweihung ihres Delfinschutzzentrums auf der norddalmatinischen Insel Molat in Kroatien. Neben Pressevertretern gehörten zu den etwa 40 Gästen auch Repräsentanten von Behörden und Instituten aus Zagreb, Zadar und von der Insel Molat. Auch die Einwohner zeigten sich interessiert...
Kunst für Delfine - Künstler unterstützen GRD mit Sonderedition
Pressemitteilung, 16.05.2013 – Mit der Sonderedition "Dolphins" unterstützen die Dresdner Künstler Anne Schulze, 39, und Andreas Schildhauer, 44, den Schutz von bedrohten Delfinen. Dabei wurden exklusiv für die GRD Kunstwerke geschaffen, die die GRD jetzt in limitierter Auflage anbietet. "Ziel ist es, Bilder zu schaffen und direkt für den Delfin- und Meeresschutz einzusetzen. Dabei werden exklusiv für die GRD Kunstwerke geschaffen, die wir in...
Erfolgreicher Protest gegen mobile Delfinshows in Indonesien!
Nach monatelangen Protesten aus der ganzen Welt hat der indonesische Forstminister jetzt zugesagt, Delfin-Wanderzirkusse zu verbieten und die verbleibenden Delfine zu rehabilitieren. Das ist ein toller Erfolg. Wir danken allen, die unserem Aufruf gefolgt sind und sich an den Online-Protesten beteiligt haben. Mitmachen lohnt sich also! Um sie auf ein Leben in Freiheit vorzubereiten, kommen die etwa 72 Zirkusdelfine nun in eine...
Der mit dem Delfin tanzt – Die Geschichte von Dean und JoJo
Im Mai 2012 stellte der Amerikaner Dean Bernal im Münchner Sealife sein jetzt erschienenes Buch "JoJo und ich" vor, die Geschichte einer tiefen und außergewöhnlichen Freundschaft zwischen ihm und einem Großen Tümmler. In einem persönlichen Gespräch mit der GRD erzählt er mehr über diese wundersame Beziehung und seine Vision. Fünfzig bis sechzig Angebote zur Verfilmung "seiner" Geschichte von ihm und JoJo habe er schon aus Hollywood erhalten....
Warnung an Mexiko-Urlauber
Wer die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft ablehnt, hat als Gast im Gran Bahia Principe Tulum keine Chance, dem Tierleid zu entkommen. Die GRD rät Mexiko-Urlaubern daher dringend davon ab, dieses Hotel zu buchen. Im Hotel Gran Bahia Principe Tulum an der Karibikküste in Mexiko erleben Tierfreunde eine böse Überraschung: Sechs Delfine werden, keine 20 m von ihrem natürlichen Lebensraum entfernt, unter katastrophalen Bedingungen in einem...
Erfolgreicher Protest gegen den Bau eines Delfinariums auf den Malediven
Pressemitteilung, 08.05.2012 - Dank internationaler Proteste, an denen sich auch die GRD und ihre Unterstützer beteiligt hatten, sind die Pläne für den Bau eines Delfinariums auf den Malediven vorerst vom Tisch. Anfang des Jahres hatte die GRD dazu aufgerufen, den vom Earth Island Institute (EII) und der ortsansässigen NGO Ecocare gestarteten Online-Protest gegen die geplante "Delfinlagune" zu unterstützen, nachdem es bei Demonstrationen vor...
Erfolgreicher Protest gegen den Bau eines Delfinariums in Indien
Februar 2012 - Toller Erfolg: Geplanter Bau eines Delfinariums in Indien vom Tisch! Auf Druck internationaler Proteste entschied sich das indische Umweltministerium gegen den Bau eines Delfinariums in Sindhudurg an der Küste des Arabischen Meeres. Dort sollte ein gigantisches Sea World mit Aquarium, Delfinarium plus Anlage zum Trainieren der Delfine, Theater, Themenrestaurants und Ferienhäusern entstehen. Am 20. Januar erreichte uns ein...
Projektleiterin Andrea Steffen erhält Umweltpreis "Trophée de femmes"
Pressemitteilung, 16.02.2012 - Die Umweltstiftung "Fondation Yves Rocher" ehrt GRD-Projektleiterin Andrea Steffen mit dem Umweltpreis "Trophée de femmes" für ihren Einsatz für die Pottwale vor der Karibikinsel Dominica. Die für die GRD ehrenamtlich tätige Pottwalschützerin Andrea Steffen aus Düsseldorf erhielt den mit 5.000 Euro dotierten zweiten Platz für ihr Projekt "Schutz von Pottwalen und Umweltbildung im Inselstaat Dominica". 2012...
Delfinschützer und Segler-Legende Rollo Gebhard feiert seinen 90.
Pressemitteilung, 28.06.2011 - Er war über vierzig Jahre auf den Weltmeeren zu Hause. Umsegelte die Welt gleich dreimal, davon zweimal allein, ist Autor zahlreicher Bücher, hielt seine Abenteuer in viel beachteten Dokumentarfilmen fest und gründete 1991 die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD): Rollo Gebhard ist zum Inbegriff des Abenteurers und Delfinschützers geworden. Am Donnerstag, den 7. Juli feiert er seinen 90. Geburtstag....
Auszeit mit Mission: Mit vollen Segeln für den Schutz der Delfine
Pressemitteilung, 19.04.2011 - Es ist nicht gleich die ganze Welt, die sie umrunden wollen. Doch ein wenig segeln Dagmar und Klaus Quanz schon auf den Spuren der Seglerlegende Rollo Gebhard, der die Welt gleich dreimal umsegelte und 1991 die Gesellschaft zur Rettung der Delphine gründete. Ihr mehrmonatiger Törn führt das Ehepaar aus dem hessischen Frielendorf und ihre Yacht "RuckZuck" kreuz und quer übers Mittelmeer. Genau dort, wo einst...
Koalition stimmt gegen GRD-Petition zum Verbot von Speedbootrennen in der Ostsee
Berlin, 27.10.2010 - Enttäuschung beim Schutz der Schweinswale - Koalition stimmt gegen GRD-Petition zum Verbot von Speedbootrennen in der Ostsee - Kein Schutz für bedrohte einheimische Schweinswale Speedbootrennen werden auch zukünftig die vom Aussterben bedrohten Schweinswale in der Ostsee gefährden. Die Koalitionsparteien haben mit ihrer Mehrheit die GRD-Petition abgewiesen, die sich dafür einsetzte, die Rennen auf der Ostsee in den...
Neue Fangtechniken sollen Schweinswale und Seevögel retten
Pressemitteilung, 12.08.2010 - Studie "Vermeidung von Beifang von Meeressäugetieren und Seevögeln in der Ostseefischerei - Neue Fangtechniken sollen Schweinswale und Seevögel retten" Stellnetze sindweltweit für den Tod von rd. 600.000 Meeressäugetieren und Millionen von Seevögeln verantwortlich. In der Ostsee werden sie vor allem für den Fang von Dorsch, Plattfisch, Lachs oder Meerforelle eingesetzt und fordern auch hier ihren tödlichen...
Buchvorstellung "Meine Südsee"
Pressemitteilung, 19.01.2010 - Auf der "boot" 2010 in Düsseldorf wird GRD-Gründer Rollo Gebhard erstmals sein neues Buch "Meine Südsee" - Geschichten aus dem Paradies - dem Publikum präsentieren. Am ersten Messe-Sonntag (24. Januar) ab 14.15 Uhr kann man den Autor bei einer Signierstunde am Delius Klasing Stand in der Halle 11 Stand F 41 persönlich kennenlernen. Globalisierung heißt auch, dass die Welt einheitlicher wird. Also auch...
Fotowettbewerb "Delfine im Visier"
April 2009 - "Wir wünschten, wir hätten mehr Preise zu vergeben", lautete die einhellige Meinung der Jury, denn die Resonanz auf unseren Wettbewerb war überwältigend. Die "Ahs" und "Ohs" wollten fast kein Ende nehmen angesichts der vielen wunderschönen Motive. Wer sich schon einmal am Delfinfotografieren versucht hat weiß, dass dies sowohl über als auch unter Wasser kein leichtes Spiel ist. Neben dem fotografischen Können gehört dazu auch...
Traurige Bilanz des "UN-Jahr des Delfins 2007/2008"
Pressemitteilung, 06.01.2009 - Das mit großem Mediengewitter eingeläutete und um ein Jahr verlängerte "UN-Jahr des Delfins" (2007 und 2008) ist nach Ansicht der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) weit hinter den hochgesteckten Erwartungen zurückgeblieben. "Die Bilanz ist mehr als enttäuschend, für die Delfine wurde nichts erreicht. Der Chinesische Flussdelfin gilt seit 2007 als ausgestorben. Weitere Arten stehen kurz davor, so die...
Symposium "Neue Methoden der Munitionsbeseitigung in Nord- und Ostsee"
13.11.2007 - Zwischen 400.000 und 1,3 Millionen Tonnen Munition werden als gefährliches Erbe zweier Weltkriege am Grund von Nord- und Ostsee vermutet. Auf einem ganztägigen Symposium von NABU, Gesellschaft zur Rettung der Delphine GRD und Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere GSM über neue Methoden zur Munitionsbeseitigung in Nord- und Ostsee hatten Experten am 19. Oktober 2007 in Kiel bestätigt, dass eine schadlose Beseitigung von...
1. Platz Wettbewerb "Delfin-Gedicht 2007" für Horst Samson
Pressemitteilung, 03.09.2007 - Den ersten Preis des Lyrikwettbewerbs "Das schönste Delfingedicht" erhält der Schriftsteller und Journalist Horst Samson aus Neuberg (eine Reise für zwei Personen zur Walbeobachtung nach Teneriffa). Der im deutschsprachigen Raum erstmals durchgeführte Wettbewerb war eine Sonderaktion zum UN-Jahr des Delfins" der Zeitschrift DAS GEDICHT (Anton G. Leitner Verlag) und der GRD mit freundlicher Unterstützung von...
Auf der Suche nach den "Weser-Walen"
Pressemitteilung, 12.06.2007 - Am 10. Juni 2007 startete in Bremerhaven ein Aktionsboot der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD), um in der Weser nach den scheuen Schweinswalen zu suchen. Mit an Bord sind Rollo Gebhard, dreifacher Weltumsegler und Gründer der GRD, die GRD-Biologin Denise Wenger und Holger Jureczko, Skipper der 11 m langen Segelyacht "Paloma". Seit dem vergangenen Jahr gibt es vermehrt Meldungen über Schweinswale, die...
Schwere Rückschläge für Offshore-Öl- und Gasförderung in Kroatien
Pressemitteilung 04.08.2015 - "Sie verlassen das sinkende Schiff", kommentiert der Biologe Ulrich Karlowski von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) den Ausstieg mehrerer Energiekonzerne aus der geplanten Öl- und Gasförderung in der kroatischen Adria. So gaben OMV aus Österreich und Marathon Oil aus den USA vor einigen Tagen ihre Bohrlizenzen zurück, was am 29. Juli 2015 schließlich auch von der "Kroatischen Agentur für...
Färinger im Blutrausch: Über 250 Grindwale abgeschlachtet
Gegen Ende Juli 2015 fanden während zweier Treibjagden auf den Färöer-Inseln über 250 den Tod. Die Tiere wurden grausam abgeschlachtet und verbluteten bei lebendigem Leib. Während in Australien oder Neuseeland Rettungsnetzwerke für Meeressäuger existieren und regelmäßig Hunderte von freiwilligen Helfern bei Strandungen von Grindwalen oder Delfinen herbeieilen, um aufopferungsvoll Hilfe zu leisten, finden vor den Toren Europas, auf den...
SUP-Erstumrundung des Genfer Sees für den Delfinschutz
Kein Lüftchen weht auf dem Genfer See und das Thermostat klettert auf bis zu 37 Grad. Nicht unbedingt ideale Bedingungen für eine kraftraubende Expedition, die über mehrere Tage gehen soll. Unbeeindruckt dessen, bestückten drei Paddel-Pioniere am Ufer von Montreux ihre SUP-Bretter und bereiteten sich mental auf ihre anstehende Expedition vor. Das Ziel: in knapp drei Tagen (vom 02.07 – 05.07.2015) einmal per Stehpaddel rundum Europas...
Requiem für einen kleinen toten Delfin
Delfine gehören neben den großen Primaten, Elefanten und dem Menschen zu den wenigen Tierarten, von denen wir seit einigen Jahren wissen, dass sie um ihre Toten trauern. Aber bereits vor fast 20 Jahren erlebte Horst Liebl im Persischen Golf etwas, das noch viel weiter zu gehen scheint als gemeinschaftliche Trauer. Haben Delfine so etwas wie Beerdigungsplätze, zu denen sie ihre Toten bringen? Der Autor selbst spricht von einem Wunder, dessen...
Warnung vor skrupellosem Delfin-Tourismus in Ägypten
Ägypten-Reisende beklagen traurige und deprimierende Erlebnisse bei Delfinbeobachtungstouren im Roten Meer. Der meist völlig unregulierte Massentourismus wird für die betroffenen Delfine immer mehr zur ernsthaften Bedrohung und gefährdet ihr Überleben. An vielen Orten ist der Delfintourismus bereits völlig aus dem Ruder gelaufen, wie zum Beispiel in Hamata, von wo aus Ausflüge zum beliebten Sataya-Riff angeboten werden. Bei Hurghada sieht es...
Jahresbericht 2014
Seit nunmehr fast 25 Jahren setzen wir uns konkret und aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt in den Weltmeeren, für das Überleben bedrohter Delfine, Schweins- und Pottwale sowie für einen umfassenden Meeres-Ökosystemschutz ein. In unserem Jahresbericht 2014 erfahren Sie alles Wesentliche zu der geleisteten Arbeit im vergangenen Jahr und was wir mit einem kleinen Team dank der großartigen Unterstützung unserer Förderer, Spender, Delfinpaten,...
Seltene Gäste in der Ostsee: Große Tümmler bei Fehmarn gesichtet
Das ist wirklich selten: In der Zeit um Pfingsten wurden zwischen der Hohwachter Bucht und der Insel Fehmarn mehrfach zwei Große Tümmler gesichtet, die ihre mehr als erstaunten Beobachter mit munteren Sprüngen unterhielten. Große Tümmler kommen in der Ostsee eigentlich gar nicht vor. Am Pfingstsonntag tauchten die beiden Tümmler beim Weißenhäuser Strand auf und wurden dabei von zwei Anglern gefilmt, die ihren Augen und Ohren nicht trauten....
Japan: Teilerfolg im Kampf gegen die Delfinmassaker in Taiji!
Der japanische Verband der Zoos und Aquarian JAZA verzichtet künftig darauf, Delfine aus Taiji zu beziehen. Dort werden jedes Jahr hunderte Delfine zum menschlichen Verzehr grausam getötet, nur ein paar Tiere am Leben gelassen und an Delfinarien weltweit verkauft. Der Weltverband der Zoos und Aquarien WAZA hatte JAZA mit Ausschluss gedroht, sollte man weiterhin Delfine aus Taiji an japanische Zoos ausliefern. In Japan soll es nach...
SAFE: 25 Jahre delfinsicherer Thunfisch
Vor 25 Jahren wurde das umfassendste und wirkungsvollste Delfinschutzprogramm der Welt gegründet: SAFE, das internationale Kontrollprogramm für delfinsicher gefangenen Thunfisch des Earth Island Institute aus Kalifornien (EII). Mehr als 7 Millionen tote Delfine in 40 Jahren beim ThunfischfangEs war die größte Massenvernichtung von Meeressäugern in der Geschichte der Menschheit: Beginnend in den späten 1950er-Jahren bis Anfang der 1990er-Jahre...
Keine Delfinjagd auf den Salomoninseln seit 2014
Nach Informationen unserer US-Partnerorganisation Earth Island Institute (EII) wurden von den Bewohnern der Salomoninseln weder 2014 noch 2015 Delfine gejagt. Anders lautende Meldungen entsprechen nicht den Fakten! Das EII hatte 2010 auf den Salomoninseln ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem Dörfer finanzielle Ausgleichszahlungen erhalten, wenn sie die traditionelle Jagd und den Fang von Delfinen für Delfinarien einstellen. Mit den...
Aktuelles von unseren Patendelfinen in Peru-Paracas
Trinity, Ghost, Sharpy, Old Hat, PBD 074 und noch etwa 15 weitere Große Tümmler und Paten-Delfine konnte ich erst kürzlich vor einigen Wochen bei meinem Besuch in Paracas in der gleichnamigen Bucht ganz nah sehen, darunter auch mindestens drei Babys! Es ist so wunderbar, es geht den Delfinen gut und sie sind wohlgenährt! Kein Fischer richtet eine Harpune auf sie, nein, im Gegenteil, sie sind geschütztdurch ihre Bekanntheit in der gesamten...
GRD setzt sich bei Ostseeschutzkonvention HELCOM für den Schutz von Schweinswalen ein
Ein gewaltiges Umweltproblem: Verrottende Munition in deutschen Gewässern Auf der Tagung der SUBMERGED-Arbeitsgruppe der Ostseeschutzkonvention HELCOM, die vom 22.-23. April 2015 in Bonn stattfand, konnte der Meeresbiologe Sven Koschinski für die GRD wichtige Fortschritte für den Schweinswalschutz erreichen. HELCOMDas Helsinki-Abkommen für den Schutz der Ostsee (HELCOM) aus dem Jahr 1974 sollte das Einbringen von Schad- und Nährstoffen in die...
Delfinsuche in der kroatischen Adria - GRD bittet Kroatienurlauber um Mithilfe
Zu Beginn der Reisesaison ruft die GRD Kroatienurlauber wieder zur Mithilfe bei ihrem Delfinschutzprojekt in der Adria auf und bittet darum, Sichtungen von Delfinen und Walen zu melden. Die Daten werden im Rahmen des GRD-Projekts zur Rettung der letzten ca. 220 Adria-Delfine erhoben und fließen in Analysen ein, die für die Internationale Walfangkommission (IWC) von den Mitgliedsländern aufgestellt werden. Sie liefern wertvolle Erkenntnisse...
Jagd auf Delfine in Peru – Patendelfine nicht in Gefahr
Seit mehr als 10 Jahren kämpft die GRD, gemeinsam mit ihrer peruanischen Partnerorganisation ACOREMA gegen die Jagd auf Delfine vor der Küste des Andenstaates Peru. Skrupellose Fischer harpunieren dabei Dusky-Delfine, das Blut der verwundeten Meeressäuger soll Haie anlocken. Anschließend werden die Delfine an Bord der Fischerboote getötet und zerlegt, um ihr Fleisch als Köder für den Fang der angelockten Haie einzusetzen. Die Jagd auf Delfine...
Wenn die Meere sterben, dann sterben auch wir
Nicole und Markus Kappelhoff, begeisterte Taucher und im Meeres- und Delfinschutz auch für die GRD aktiv, nahmen 2015 als "Cove Guardians" im Rahmen der Operation "Infinite Patience" von Sea Shepherd teil. Hier ihr erschütternder Bericht über die grausamen Delfintreibjagden in der Todesbucht von Taiji (Japan). Wir möchten unser Möglichstes dafür tun, dass die Aufklärung über die Grausamkeiten vorangetrieben wird, damit die schrecklichen...
Kurze Atempause für die Adria: Kroatien verschiebt Ölförderung
Nach übereinstimmenden Berichten verschiedener kroatischer Medien verzögert sich der Beginn der für dieses Jahr geplanten Offshore-Probebohrungen nach Öl in der Adria mindestens bis 2016. Als Grund werden Verstöße gegen EU-Umweltrichtlinien genannt. Kroatien habe es versäumt, Anrainerstaaten wie Slowenien, Italien und Montenegro in die derzeit laufenden Umweltverträglichkeitsprüfungen einzubeziehen. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine...
Ölkonzern OMV beteiligt an der Ausrottung von Delfinen
Ein vom österreichischen Mineralölkonzern OMV vor der Küste Neuseelands verursachter Ölunfall bedroht nach Angaben von NABU International Naturschutzstiftung das Überleben der weltweit letzten Maui-Delfine. OMV gehört auch zu den "Dreckigen 5", zu den Energiekonzernen, die eine Konzession für Erdöl-Probebohrungen in der kroatischen Adria erworben haben. Der neuseeländische OMV-Ölunfall ereignete sich am bereits am 20. Februar etwa 70...
Spaß für Urlauber – Qual für Tiere
München, 03.03.2015 - Verbände fordern Reisebranche zu Verbesserungen im Tier- und Artenschutz auf: Anlässlich der Internationalen Tourismus-Börse (ITB), die vom 4. bis 8. März 2015 in Berlin stattfindet, fordern elf deutsche und internationale Tier- und Artenschutzorganisationen von den Reiseveranstaltern, Wildtiere vor Missbrauch als Touristenattraktion zu schützen. Ob Delfine, Tiger oder Elefanten – noch immer müssen Wildtiere zur...
Wissenschaftler: Fischerei in internationalen Gewässern beenden
Für ein Ende der Fischerei in internationalen Gewässern – also außerhalb der 200-Meilen-Zonen vor den Küsten – plädiert eine Gruppe Wissenschaftler in einem Beitrag der Zeitschrift Scientific Reports, schreibt die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom 19.02.2015. Die radikal klingende Maßnahme würde, so die Forscher, den weltweiten Fischereiertrag sogar steigern, auch die Verteilung der Fangmengen würde gerechter sein....
Rettet die Adria! Referendum gegen Offshore Öl- und Gasförderung
Pressemitteilung 21.01.2015 - In Kroatien wächst der Widerstand gegen die Pläne der Regierung, in der Adria in großem Stil Erdöl und Erdgas zu fördern. Die Umweltorganisation "Eko Kvarner" hat ein Referendum angekündigt, falls die Regierung nicht auf die Öl- und Gasförderung in dem sensiblen Meeresgebiet verzichtet, berichtet die kroatische Zeitung 24sata. Sollte die Regierung das Projekt nicht bis zum 16. April, dem Ende der öffentlichen...
Rettet die Adria! Kampagne gegen kroatische Offshore-Ölförderung
Pressemitteilung, 08.01.2015 - 2015 könnte den Beginn vom Ende des Ökosystems der kroatischen Adria markieren, befürchtet die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). „Mit der Vergabe von 10 Probebohrlizenzen an 5 Energiekonzerne hat die kroatische Regierung grünes Licht für die nachhaltige Zerstörung des gesamten Ökosystems und die Ausrottung der letzten Adria-Delfine und vieler anderer Meerestiere gegeben“, kritisiert der...
Peru: Neuigkeiten von den Patendelfinen
Delfine der Paracas-Bucht: Die Sichtungsrate für die Paracas-Delfine war dieses Jahr etwas niedriger, was aber nicht unbedingt einen Rückgang der Population bedeutet, sondern wahrscheinlich auf das Klima-Phänomen "El Niño" zurückzuführen ist, das dieses Jahr wieder ausgeprägt aufgetreten ist und die Wasseroberflächentemperatur hat ansteigen lassen. Häufig ist Fischsterben an der Küste die Folge oder die Fischschwärme bleiben weiter von der...
Ölpest in Bangladesch: Delfine und andere Tiere in Gefahr
Im größten Mangrovenwald der Welt droht eine massive Umweltkatastrophe. Am 9. Dezember sank der Öltanker "Southern Star-7" im Delta des Flusses Shela, zwischen Bangladesch und Indien, nach einer Havarie. Ein 70 Kilometer langer Ölteppich gefährdet jetzt das Überleben der seltenen Irawadi- und Ganges-Flussdelfine, von Bengalischen Tigern, Krokodilen, Pythons, rund 260 Vogelarten, Fischen, Krebsen und des Mangrovenwaldes. Der...
Kroatienurlaub ade? Ölpest in der Adria
Pressemitteilung, 04.12.2014 -Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) warnt vor der Gefahr einer massiven Ölpest in der kroatischen Adria. In nur wenigen Jahren sollen unzählige Ölplattformen und Gasförderanlagen in dem sensiblen Meeresgebiet errichtet werden. Eine Katastrophe, vergleichbar mit der Ölpest im Golf von Mexiko 2010, ist nach Ansicht der GRD nur eine Frage der Zeit. Die kroatische Regierung hat die Adria für die...
Schleswig-Holstein: Freiwillige Netzreduktion klappt nicht
Pressemitteilung, 21.11.2014 - Die Vereinbarung über eine freiwillige Netzreduktion, die der grüne Umweltminister Robert Habeck mit dem Landesfischereiverband und dem Fischereischutzverband vereinbart hat, erweist sich als umweltpolitischer Rohrkrepierer. Mit der Regelung soll die Todesrate von Schweinswalen und Seevögeln in Stellnetzen vor der Küste Schleswig-Holsteins gesenkt werden. Bereits im März dieses Jahres hatten GRD und der NABU...
Artenschutzkonferenz endet mit positiven Signalen für Delfine und Wale
Für Delfine, Wale und weitere 31 Tierarten brachte die elfte Vertragsstaatenkonferenz der Konvention zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten (Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals, CMS), die am 09.11.2014 im ecuadorianischen Quito endete, einige erfreuliche Ergebnisse. Größte und wichtigste Gruppe der neu in die CMS-Schutzlisten aufgenommenen Tiere sind 21 Hai-, Rochen- und Sägefischarten. Auf der...
Neckermann-Touristen bei Delfin-Tour in Ägypten in Lebensgefahr
Pressemitteilung, 07.10.2014 - Der völlig aus dem Ruder gelaufene Delfin-Beobachtungstourismus im Roten Meer in Ägypten gefährdet nicht nur das Überleben wild lebender Delfine. Kunden, die ihre Reise über Neckermann gebucht hatten, berichten der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD), wie sie während einer Delfinbeobachtungstour zum Sataya-Riff in Lebensgefahr gerieten. "Wir schwammen ca. 20 Sekunden mit den Delfinen und mussten ca....
Skrupelloser Delfin-Tourismus in Ägypten gefährdet Delfine
Pressemitteilung, 29.09.2014 - Ägypten-Reisende beklagen gegenüber der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) traurige und deprimierende Erlebnisse bei Delfinbeobachtungstouren im Roten Meer. Der meist völlig unregulierte Massentourismus wird für die betroffenen Delfine immer mehr zur ernsthaften Bedrohung und gefährdet ihr Überleben. Auch deutsche Reiseveranstalter wie FTI-Touristik verdienen an der touristischen Delfinquälerei...
Patendelfine stellen sich vor: "Trinity" aus Peru
Eine, Delfingeschichte, die uns besonders berührt hat: "Trinity" - ein tapferes und abenteuerlustiges Delfinweibchen Die dreifache Mutter gehört zu den am längsten im Rahmen unseres Peru-Projekts beobachteten Großen Tümmlern. Erstmals dieses identifiziert wurde sie im August 2004. Seitdem hat sie dreimal Nachwuchs bekommen. Im März 2005 brachte sie ihr erstes Baby, das den Namen NEO erhielt, zur Welt. Von da an wurden die beiden regelmäßig...
Siebzig neue Meeresschutzgebiete in der EU
In Europa sollen über 70 neue marine Schutzgebiete entstehen. Auch die Lebensräume zahlreicher Delfin- und Walarten werden damit einen besseren Schutzstatus erhalten. Im Anschluss an die diesjährige Tagung der Nordostatlantik-Staaten, auch Oslo-Paris-Konvention (OSPAR) genannt, haben Schottland, Spanien und Portugal über 70 neue Meeresschutzgebiete ausgerufen beziehungsweise angekündigt. In den jetzt ausgerufenen Schutzzonen leben zahllose,...
Färinger töten 33 Pilotwale auf der Insel Sandoy
Das Leben von 33 Pilotwalen endete am 30. August auf einem Sandstrand der färöischen Insel Sandoy. Die Tiere wurden von den barbarischen Inselbewohnern abgeschlachtet. Sie starben einen langsamen und grauenvollen Tod. Die Bewohner der Inseln nutzen das Fleisch der Delfine zum Eigenverzehr. Das Massaker von Sandoy geht als zweite Pilotwaljagd oder "Grind" in die Todesstatistik für 2014 ein. Insgesamt sollen 2014 "erst" 46 dieser großen Delfine...
Delfinmutter trauert um totes Baby – Todesursache: Schraubenverletzung?
Nahe der vor Istrien liegenden Insel Cres wurde am 10. August eine Delfinmutter beobachtet, die ihr totes Kleines auf dem Rücken balancierend sich schwerfällig durch die Wellen bewegte. Die kroatische Zeitung 24sata veröffentlichte darüber einen Bericht nebst Video mit dem Titel "Beerdigung eines Delfins". Immer wenn der bereits erste Verwesungsspuren zeigende Körper des Babys der Mutter vom Rücken rutscht, nimmt sie den kleinen Delfin wieder...
Bergung vom Meeresgrund: Skelettfund in der Adria
Einen sehr seltenen Fund machte die Urlauberin Kathrin Zimmermann beim Schnorcheln vor der kroatischen Insel Šolta. Ende Juni entdeckte die Schweizerin auf dem Meeresgrund Reste eines Tierskeletts. Anhand von Fotos ließ sich rasch feststellen, dass es sich um einen Wal oder Delfin handeln musste, denn die Schwanzflosse stand quer zum Rückgrat und nicht wie bei Fischen senkrecht dazu. Nach Meinung unserer kroatischen Projektleiterin, der...
Hongkong: Neue Flughafenlandebahn gefährdet rosa Delfine
Der geplante Bau der dritten Landebahn des Hongkong International Airport gefährdet das Überleben der bedrohten Chinesischen Weißen Delfine (Sousa chinensis) in den Gewässern der Millionenmetropole. Seit Jahren warnen Experten vor dem Erlöschen der etwa fünf noch existierenden Populationen dieser noch weitgehend rätselhaften und streng geschützten Delfinart vor Hongkong. Eine sehr küstennah lebende DelfinartDas Verbreitungsgebiet der auch als...
Obama will weltweit größtes Meeresschutzgebiet einrichten
Es scheint ein Faible von aus dem Amt scheidenden US-Präsidenten zu sein, ökologisch bedeutende Fußabdrücke im Meeresschutz zu hinterlassen. So hat US-Präsident Barack Obama angekündigt, das einst von seinem Vorgänger eingerichtete, in der Nähe von Hawaii im südzentralen Pazifik gelegene Pacific Remote Islands Marine National Monument Schutzgebiet um fast das Neunfache auszuweiten. Es wäre damit das größte Meeresschutzgebiet der Welt. Obama...
Mehr Schutz für Meerestiere: Kiribati zeigt Fischern die Rote Karte
Die Regierung des Inselstaats Kiribati hat in einem der derzeit größten Meeresschutzgebiete, der über 408.000 km2 umfassenden Phoenix Islands Protected Area (PIPA), ab Januar 2015 jegliche kommerziellen Fischereiaktivitäten verboten und damit das gesamte Schutzgebiet zur "No Take Zone" erklärt. PIPA ist ungefähr so groß wie Kalifornien. Der mitten im Pazifik, auf der Hälfte des Weges zwischen Hawaii und Australien in Mikronesien gelegene...
Stand up and Paddle for the Dolphins! – Ein großer Erfolg
Vier Stehpaddler vollbrachten mit der Erstumrundung des Gardasees am Pfingstwochenende nicht nur eine grandiose sportliche Erstleistung. Andy Dressler, Arnd Dünzinger sowie die Zwillingsbrüder Mario und Manuel Stecher konnten auch mit ihrer Spendenaktion für den Schutz der Adria-Delfine einen großartigen Erfolg erzielen. "Ich habe jahrelang als Skipper in der Adria gearbeitet, daher liegen mir die Meeressäuger dort besonders am Herzen",...
Taiwan etabliert erstes Schutzgebiet für Chinesische Weiße Delfine
An der Westküste von Taiwan wird das erste Schutzgebiet für die bedrohten Chinesischen Weißen Delfine (Sousa chinensis), die auch Buckeldelfine genannt werden, entstehen, wie "Taiwan Today" berichtet. Die 763 Quadratkilometer große Schutzzone umfasst das Meeresgebiet zwischen dem im zentralen Westen der Insel gelegenen Fischereihafen von Longfeng (Miaoli Distrikt) und dem Leuchtturm auf der Waisanding Sandbank (Chiayi Distrikt) im Süden, auf...
Mythos Kampfdelfine
Um kaum einen Aspekt der langen Geschichte der Delfin-Mensch-Beziehung ranken sich derart viele Mythen und Legenden wie um Kampfdelfine. Was können diese hoch spezialisierten und gedrillten Tiere, was können sie nicht? Können sie feindliche Kampftaucher töten oder feindliche Schiffe und U-Boote durch das Anbringen von Haftminen versenken? Oder lassen sie sich doch "nur" als Meeres-Wachhunde und geschickte Minensucher einsetzen? Den vielen...
Neue Studie zu den Großen Tümmlern der Kanarischen Inseln
Schon lange wurde vermutet, dass die um die Kanaren ansässigen Großen Tümmler nicht jeweils nur einer Insel treu sind. Eine Studie der Universität La Laguna auf Teneriffa, die in Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern entstand, belegt nun zum ersten Mal, wie weitläufig Große Tümmler ihren Lebensraum nutzen. Die Forschergruppe bediente sich dabei der Methode der Foto-Identifikation, die auf der individuellen Erkennung anhand spezieller...
Schweinswale und Seevögel: Opfer verheerender grüner Umweltpolitik in Schleswig-Holstein
Pressemitteilung, 18.03.2014 - Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) und der NABU Schleswig-Holstein warnen vor massiven Verlusten von Schweinswalen und Seevögeln in Stellnetzen entlang der Küsten Schleswig-Holsteins in diesem Jahr. Der Grund: Die Vereinbarung über eine freiwillige Netzreduktion, die der grüne Umweltminister Robert Habeck mit dem Landesfischereiverband und dem Fischereischutzverband im vergangenen Jahr...
Schweinswalschützerin erhält Yves Rocher-Umweltpreis für Frauen
Pressemitteilung, 21.02.2014 - Denise Wenger, Diplom-Biologin bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD), ist mit dem "Trophée de femmes", einem Umweltpreis für Frauen, der von der Umweltstiftung Yves Rocher vergeben wird, für ihr Projekt zu Vorkommen und Schutz von Schweinswalen in Elbe, Weser und an der Nordseeküste ausgezeichnet worden. Am 13. Februar 2014 hat die Umweltstiftung "Yves Rocher" in Stuttgart wieder drei Frauen mit...
Spanien: Erstes Rettungsfloß für gestrandete Wale und Delfine
Pressemitteilung, 19.02.2014 – Die Delfinretter von PROMAR Equinac (Spanien) freuen sich über ihr neues Rettungsfloß für gestrandete Wale und Delfine. Es ist das einzige derartige Rettungsgerät an der gesamten spanischen Mittelmeerküste. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) hat maßgeblich bei der Finanzierung dieser fast 4.500 € teuren Spezialanfertigung mitgeholfen. Das aufblasbare und sehr mobile Rettungsfloß stammt von der...
Rollo Gebhard, Delfinschützer und Segelpionier, ist von uns gegangen
Rollo Gebhard, einer der ganz großen Abenteurer und Pionier im Delfinschutz, ist zu seiner letzten Reise aufgebrochen. Der Gründer und Vorsitzende der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) starb mit 92 Jahren in seinem Haus im bayerischen Bad Wiessee. Die Meere waren über fünfzig Jahre lang sein Zuhause. Und es war ihm ein Herzensanliegen, dieses Zuhause vor den Folgen der hemmungslosen Ausbeutung und Umweltzerstörung zu schützen. Ein...
Peru: Erfolgreiche Aktion gegen Delfinjäger
Durch ein prahlerisches Foto auf seiner Facebook-Seite ist den peruanischen Behörden einer der skrupellosen Fischer ins Netz gegangen, die Delfine töten, um ihr Fleisch als Köder zum Fang von Haien zu benutzen. Der Fischer konnte von den peruanischen Behörden jetzt identifiziert werden. Ihm droht nun strafrechtliche Verfolgung. Dass Delfine in Peru nicht mehr gefangen und gegessen werden dürfen, dazu haben maßgeblich unsere peruanischen...
Trauriger Fund: Weißer Ostsee-Schweinswal auf Fehmarn tot angestrandet
Pressemitteilung, 19.09.2013 - Am 08. September wurde bei der Marienleuchte auf Fehmarn gegen 12:00 Uhr ein toter weißer Schweinswal bei einem Spaziergang von Niels Ristau gefunden, der dies an die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und den für die Bergung Zuständigen meldete. Noch im Januar erfreute die Meldung in den Medien über die extrem seltene Sichtung eines weißen Schweinswals bei Fehmarn die Öffentlichkeit. Mit einiger...
Trauer um einen toten Artgenossen
Anfang August trafen unsere Partner während einer Beobachtungsfahrt auf eine Gruppe von 15-20 Grindwalen. Einer der Wale, vermutlich ein Weibchen, trug einen toten Artgenossen mit sich. Das tote Tier zeigte schon einige Spuren der Verwesung, es soll sich aber nicht um ein Neugeborenes gehandelt haben. Grindwale gehören zur Gruppe der Schwert- und Grindwale, die samt und sonders zu den Delfinen zählt - trotz des irreführenden Gruppennamens. Es...
Ein kleiner Delfin befreit sich selbst aus tödlicher Gefahr
Manchmal geschehen auch Wunder! Lange sah es nicht gut aus für die kleine Tümmlerdame aus Hurghada (Rotes Meer), die sich mit ihrer Schwanzfluke in einer Angelschnur verheddert hatte. Doch jetzt ist die tödliche Einschnürung aus reißfestem Nylon plötzlich verschwunden! Tief hatte sich die Angelschnur bereits ins Fleisch des kleinen Delfins eingegraben. Versuche, sich ihm zu nähern, scheiterten regelmäßig. Mit Bangen beobachtete unsere...
Uruguay: Schutzzone für Wale und Delfine
05.09.2013 - Das Parlament der Republik Uruguay, des zweitkleinsten Landes Südamerikas, hat ein Gesetz für einen besseren Schutz von Walen und Delfinen in seinen Küstengewässern verabschiedet. Jagd, Besitz und Transport von Walen und Delfinen sind jetzt verboten. Das Verbot gilt sowohl für inländische als auch ausländische Schiffe. Man will so die Tiere auf ihren Wanderungen besser schützen und ein Anwachsen der Populationen erreichen. Das...
Massaker auf Raten: US-Marine wird Hunderte Wale und Delfine töten
Laut einer von der US-Marine veröffentlichten Umweltverträglichkeitsstudie muss damit gerechnet werden, dass in den kommenden Jahren bei Waffentests und Marinemanövern Hunderte Delfine und Wale getötet, über 10.000 schwer und fast zwei Millionen leicht verletzt werden. Schwerpunkt des Abschlachtens mit Ansage sind ausgerechnet Meeresgebiete, die sich durch eine hohe marine Artenvielfalt auszeichnen: die US-Ostküste, der Golf von Mexiko,...
Morbillivirus verantwortlich für Delfin-Massensterben an US-Ostküste
Jetzt ist der Grund für das mysteriöse Delfinsterben entlang der US-amerikanischen Ostküste zwischen New Jersey und Virginia bekannt. Ein Morbillivirus soll für den Tod der etwa 330 Großen Tümmler verantwortlich sein, die seit Anfang Juli tot an die US-Ostküste angespült wurden. Dies teilte die Wetter- und Ozeanographiebehörde der USA (NOAA) jetzt mit. Die tatsächliche Zahl der an der Infektion gestorbenen Delfine dürfte weitaus höher sein,...
Indien erkennt Delfine als nicht-menschliche Personen an
Nachdem im August 2012 die Bewohner der japanischen Insel Toshima den weltweit bis dahin einmaligen Schritt wagten, die in den Gewässern um die kleine Insel lebenden Delfine zu Mitbürgern zu erklären und sie damit als nicht-menschliche Personen anzuerkennen, ist jetzt ein ganzes Land diesem Schritt gefolgt: In Indien wurden Delfine offiziell als nicht-menschliche Personen anerkannt, deren Rechte und Lebensbedürfnisse respektiert werden...
Vor Hongkong sterben die rosa Delfine
In den verschmutzten Gewässern vor der Millionenmetropole Hongkong treiben immer mehr tote Jungtiere der bedrohten Chinesischen Weißen Delfine (Sousa chinensis). Experten warnen vor dem Erlöschen der etwa fünf noch existierenden Populationen dieser noch weitgehend rätselhaften und streng geschützten Delfinart vor Hongkong. Die Ursachen für das jetzt beobachtete Sterben von so vielen Jungtieren sind unklar, am ehesten kommen wohl die starke...
Italien: Rätselhaftes Delfinsterben
An den Stränden der italienischen Westküste wurden 2013 ungewöhnlich viele Delfine tot aufgefunden worden. Bereits Anfang April waren nach Angaben der Umweltbehörde Arpat so viele Delfine gestrandet wie sonst im Jahresdurchschnitt. So fand man allein an der Stränden der Toskana 25 tote Streifendelfine, die auch Blau-Weiße Delfine genannt werden. Die Suche nach den Ursachen des mysteriösen Delfinsterbens verlief bislang ergebnislos. Besonders...
Sind Delfine so schlau wie Menschen?
Die Frage ist eigentlich so nicht zulässig. Delfine sind genauso schlau, wie sie es als Delfine sein müssen, sonst hätte sich ihre heutige Artenvielfalt nicht in dieser Weise im Laufe ihrer fast 60 Millionen Jahre langen Evolution durchsetzen können. Wenn Delfine "nur" so schlau wie Menschen wären, gäbe es sie in den Weltmeeren schon lange keine mehr. Und doch ziehen Menschen immer wieder gerne diese falschen Vergleiche zwischen der...
Ungewöhnliche Liaison auf den Azoren: Pottwale "adoptieren" missgebildeten Delfin
25.01.2013 - Eine ungewöhnliche Entdeckung machten die Verhaltensbiologen Alexander Wilson und Jens Krause vom Leibnitz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin in den Atlantikgewässern vor den Azoren: Ein – anscheinend nicht lebensbedrohlich - missgebildeter Delfin war von einer Pottwalgruppe adoptiert worden. Wie auf Fotos und Videoaufnahmen zu sehen ist, versucht der Große Tümmler immer wieder "Streicheleinheiten" von...
Peru: Erneut tote Delfine und Seelöwen gestrandet
Nach Informationen von latina-press.com sollen in der peruanischen Region Lambayeque (Distrikte San José und Santa Rosa) vier Delfine sowie neun Seelöwen tot angeschwemmt worden sein. Der Vorfall erinnert an den Beginn eines mysteriösen Meerestiere-Massensterbens im Norden Perus im Frühsommer 2012, bei dem 900 bis 1000 Delfine und mehrere Tausend weiterer Meerestiere starben. Erst waren es nur wenige, dann Hunderte Delfine, dann begann das...
Hoffnung für Delfine in Japan: Auf der Insel Toshima erhalten Delfine Bürgerstatus
Mehr als erstaunliche Nachrichten gibt es aus Japan. Während einerseits in der Todes-Bucht bei Taiji am 1. September Fischer erneut mit ihren brutalen Delfinmassakern beginnen werden, erklärten die Fischer der kleinen, etwa 160 Kilometer vor Tokio gelegenen Insel Toshima ihre Delfine zu Mitbürgern. Dies ist einmalig auf der Welt. Die Meeressäuger genießen jetzt den vollen Schutz in den Gewässern rund um die Insel, zu deren Einwohnern...
Der mit dem Delfin tanzt – Die Geschichte von Dean und JoJo
Im Mai 2012 stellte der Amerikaner Dean Bernal im Münchner Sealife sein jetzt erschienenes Buch "JoJo und ich" vor, die Geschichte einer tiefen und außergewöhnlichen Freundschaft zwischen ihm und einem Großen Tümmler. In einem persönlichen Gespräch mit der GRD erzählt er mehr über diese wundersame Beziehung und seine Vision. Fünfzig bis sechzig Angebote zur Verfilmung "seiner" Geschichte von ihm und JoJo habe er schon aus Hollywood erhalten....
Unterwasserdrohnen statt Kampf-Delfine: US-Navy setzt auf Roboter
02.12.2012 - Während die Ukraine angeblich neue Kampfdelfine ausbilden will, scheint die US-Navy nach vielen Jahrzehnten – zumindest teilweise – auf Delfine als Helfer bei militärischen Einsätzen verzichten zu wollen. Bis 2017 sollen die Kampf-Delfine des "US Marine Mammal Program" andere Aufgaben erhalten und durch Unterwasser-Roboter ersetzt werden. Die Entscheidung der US-Militärs basiert natürlich nicht auf ethischen Überlegungen, sondern...
Tümmler sind auch im Schlaf sehr wachsam
Die Erkenntnis, dass Delfine, speziell die Art Großer Tümmler, nie vollständig einschlafen, ist weder neu noch erstaunlich. Da die Meeressäuger ihre Atmung bewusst steuern, wäre ein vollständiger Tiefschlaf beider Gehirnhälften, wie beim Menschen, tödlich und so wechseln sich bei Delfinen beide Gehirnhälften beim Schlafen ab. US-Forscher haben jetzt in Versuchen herausgefunden, dass Große Tümmler (Tursiops truncatus) auch während der...
Kampfdelfine wieder auf dem Vormarsch
Tiere für militärische Zwecke einzusetzen, ist ethisch verwerflich und barbarisch. Dies gilt in besonderem Maße für hoch entwickelte Tiere, wie Delfine, für die zahlreiche Wissenschaftler eine eigene "Delfin-Ethik" und die Anerkennung eines besonderen Status als "nichtmenschliche Personen" fordern. Und doch bewegen sich einige Nationen nach wie vor auf diesem weiteren Tiefpunkt menschlichen Denkens und Handelns. Anfang Oktober begann eine...
Delfine und Wale fallen durchs Forschungsnetz
17.09.2012 - Weltweit werden die Populationen von Delfinen und Walen zu wenig beobachtet, was ihren Schutz erschwert. Eine von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitäten Freiburg und St. Andrews/Schottland erstellte Weltkarte deckt auf, dass in den vergangenen Jahrzehnten lediglich ein Viertel der Meeresfläche auf Wale und Delfine untersucht wurde. Nur wenn regelmäßig Daten über die Meeresbewohner erhoben werden, können...
Kambodscha: Letzte Chance für bedrohte Mekong-Delfine
Kambodscha will die hochgradig vom Aussterben bedrohte Population der Mekong-Irawadi-Delfine besser schützen und hat auf einem 180 Kilometer langen Mekongabschnitt zwischen der östlichen Provinz Kratie und der Grenze zu Laos ein Schutzgebiet eingerichtet. Hier sollen zukünftig fischereiliche Aktivitäten mit Stellnetzen und Fischkäfigen verboten sein, gänzlich verboten wird der Fischfang im Schutzgebiet allerdings nicht. Ob die Maßnahmen noch...
Die letzten 55 Maui-Delfine stehen kurz vor der Ausrottung
Die nördliche Unterart des neuseeländischen Hectordelfins, die Maui-Delfine (Cephalorhynchus hectori maui), steht unmittelbar vor der Ausrottung. Jüngste Zählungen in den Küstengewässern der Nordinsel Neuseelands ergaben, dass ihre Populationsgröße auf nur noch 55 Exemplare gesunken ist. Hauptgrund für den dramatischen Bestandsrückgang sind vor allem durch Hobbyfischer verursachte Beifangverluste. In den von ihnen eingesetzten Stell- und...
China: Neues Forschungsinstitut für gefährdete Delfinart
In der südchinesischen autonomen Region Guangxi hat ein Forschungsinstitut, zu dessen Zielen besonders der Schutz der seltenen Chinesischen Weißen Delfine oder Buckeldelfine (Sousa chinensis) gehört, seine Arbeit aufgenommen. Dies meldet CRIonline. Das Institut ist eine gemeinsame Einrichtung der regionalen Ämter für Wissenschaft und Technik und dem Institut für Ozeanographie unter der staatlichen Meeresverwaltung. Spielende schneeweiße...
Modell eines Schutzgebietes vor La Gomera
Im Juni 2012 erschien der neue Bericht unserer Partnerorganisation M.E.E.R. e.V., der das Modell eines Meeresschutzgebietes entwirft, das auf nachhaltiges Whale Watching vor der kanarischen Insel La Gomera ausgerichtet ist. 15 Jahre intensiver Wal- und Delfinforschung stecken in dem 37-seitigen Werk, das auch beim Wissenschaftsausschuss der 64. IWC-Konferenz in Panama vorgestellt wurde. Zeitgleich wurde die spanische Version des Reports den...
Eigentlich war das schon lange klar: Delfine sind so schlau wie Primaten
Juli 2012 - Immer wieder gerne wird der eigentlich schon längst gelösten Frage nachgegangen: Wie schlau sind eigentlich Delfine? Besonders dann, wenn die Schlagzeile "Delfine sind genau so schlau wie Menschaffen" weltweite Aufmerksamkeit garantiert und nur bereits bekannte Antworten auf Fragen gibt, die niemand mehr gestellt hat. Im Grunde müsste es auch heißen "Große Tümmler und einige andere Delfinarten sind so schlau wie Primaten", denn in...
Delfine helfen sich gegenseitig aus Fischernetz
Pressemitteilung, 13.06.2012 - Auf ihrem Segeltörn in der Kvarner Bucht (nördliche Adria) wurden deutsche Segler Zeugen eines ebenso dramatischen wie bewegenden Beispiels für Kooperation und Empathie unter Delfinen. Ein Großer Tümmler hatte sich in einem Fischernetz verheddert und machte durch Quietschlaute auf seine gefährliche Situation aufmerksam. Daraufhin kam ihm ein in der Nähe schwimmender Delfin zu Hilfe. Gemeinsam gelang es ihnen,...
Fast 200 Delfine und Schweinswale verenden im Schwarzen Meer
18.05.2012 - Nach dem immer noch rätselhaften Delfin-Massensterben an der Nordküste von Peru, bei dem bislang etwa 1000 Langschnäuzige Gemeine Delfine und Burmeister-Schweinswale ums Leben kamen, ist jetzt auch im Schwarzen Meer ein schlimmes Delfin-Massensterben aufgetreten. Nach Angaben ukrainischer Biologen sollen in den vergangenen zwei Wochen fast 200 Delfine und Schweinswale verendet und an der südöstlichen Krim-Küste gestrandet sein....
Peru: Delfin-Massensterben durch Dynamitfischerei?
14.05.2012 - Erst waren es Hunderte Delfine, dann starben Tausende Pelikane und Seelöwen. Doch warum massenhaft Tierkadaver an Strände vom Norden Perus bis zur Hauptstadt Lima angespült werden, ist immer noch weitgehend rätselhaft, zumindest was den Tod der Delfine betrifft. Mindestens 5000 Pelikane und andere Seevögel sind offensichtlich verhungert. Meist waren es junge Tiere, ihre Mägen mit nichts als Sand und Müll gefüllt, für Experten ein...
EDEKA verzichtet auf delfintödlichen Dosen-Thunfisch
Pressemitteilung, 18.04.2012 - Als großen Erfolg für den Delfinschutz wertet die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) die jetzt von EDEKA getroffene Entscheidung, keine "delfin-tödlichen" Dosenthunfischprodukte mehr zu beziehen. Die GRD hatte seit dem vergangenen Jahr Verbraucherinnen und Verbraucher vor dem Verzehr des EDEKA-Thunfischs, bei dessen Fang jährlich etwa 1.200 Delfine als Beifang grausam getötet werden, gewarnt: "An...
Ölpest im Golf von Mexiko: Das große Delfinsterben
780 tote Delfine: Der Tod zahlreicher Delfine im Golf von Mexiko ist auf die Ölkatastrophe durch die Explosion der Bohrplattform "Deepwater Horizon" im vergangenen Jahr zurückzuführen. Laut einer Studie von US-Wissenschaftlern und nach Angaben der US-Behörden wurden seit Jahresanfang bereits 84 tote Delfine gefunden, 2011 starben 362 Delfine und von Februar bis Dezember 2010 fand man 260 tote Tiere an den Küsten von Florida, Labama,...
Vierbeiniger Walhelfer in der Walforschung
Mit einem mehr als ungewöhnlichen Teammitglied wollen Forscher im Nordwesten der USA dem kontinuierlichen Rückgang der Schwertwale im Puget Sound auf die Spur kommen. "Tucker", so der Name des achtjährigen Labradormischlings, verfügt über eine außergewöhnliche Fähigkeit: Er ist einer von wenigen Hunden weltweit, der die Exkremente von Meeressäugern aufspüren kann und das auf eine Entfernung von ein bis zwei Kilometern! Hat der begeisterte...
Hunderte erweisen totem Delfin die letzte Ehre
16.07.2010 Wellington/Neuseeland - Der Große Tümmler "Moko" wurde im März 2008 weltweit durch eine beispiellose Rettungsaktion bekannt. Er nahm Kontakt zu zwei gestrandeten Zwergpottwalen auf und geleitete sie sicher aufs offene Meer. Warum "Moko" dies tat, ist völlig rätselhaft. Jahrelang war "Moko" eine Attraktion an den Stränden der neuseeländischen Stadt Gisborne, Surfern und Kajakfahrern ging er allerdings immer wieder auf die Nerven. Am...
Fast 6000 Irawadi-Delfine entdeckt
01.04.2009 - Nur wenige Tage nach der beunruhigenden Nachricht über das drohende Aussterben der etwa 70 noch im Mekong lebenden Irawadi-Delfine (Orcaella brevirostris) wurde die ebenso sensationelle wie kaum glaubliche Nachricht bekannt, dass Forscher der angesehenen Wildlife Conservation Society (WCS) im Süßwasser der Sundarbans, eines gigantischen Mangrovenwalds im Mündungsgebiet mehrerer Flüsse, und davor im Golf von Bengalen fast 6000...
Traurige Bilanz des "UN-Jahr des Delfins 2007/2008"
Pressemitteilung, 06.01.2009 - Das mit großem Mediengewitter eingeläutete und um ein Jahr verlängerte "UN-Jahr des Delfins" (2007 und 2008) ist nach Ansicht der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) weit hinter den hochgesteckten Erwartungen zurückgeblieben. "Die Bilanz ist mehr als enttäuschend, für die Delfine wurde nichts erreicht. Der Chinesische Flussdelfin gilt seit 2007 als ausgestorben. Weitere Arten stehen kurz davor, so die...
Dramatische Delfinrettung in der Krka
Mai 2007 - Immer wieder verirren sich in Kroatien Delfine in Flüssen und finden nicht mehr den Weg zurück. Meist bezahlten sie den Ausflug in die unbekannten Gewässer mit dem Tod, weil sie im für sie ungeeigneten Brack- und Süßwasser nicht genug Nahrung finden. In diesem Jahr jedoch gelang unseren Projektpartnern eine spektakuläre Rettungsaktion eines Delfinweibchens, das sich fast bis zu den Krka-Wasserfällen verirrt hatte. Anfang Mai...
Kampf-Delfine im Irak-Krieg
Wer dachte, die militärische Verwendung von Tieren im Krieg sei ein Relikt aus den Zeiten Hannibals, sah sich beim letzten Irak-Krieg getäuscht. Die US-Navy setzte vier sogenannte Kampf-Delfine sowie Seelöwen im Hafen von Um Kasar zur Minenräumung ein. Die als "Soldaten der Meere" ausgebildeten Kampf-Delfine können feindliche Taucher töten und See-Minen aufspüren. Abgesehen von dem mehr als fragwürdigen militärischen Wert derartiger "Waffen"...
Färinger im Blutrausch: Über 250 Grindwale abgeschlachtet
Gegen Ende Juli 2015 fanden während zweier Treibjagden auf den Färöer-Inseln über 250 den Tod. Die Tiere wurden grausam abgeschlachtet und verbluteten bei lebendigem Leib. Während in Australien oder Neuseeland Rettungsnetzwerke für Meeressäuger existieren und regelmäßig Hunderte von freiwilligen Helfern bei Strandungen von Grindwalen oder Delfinen herbeieilen, um aufopferungsvoll Hilfe zu leisten, finden vor den Toren Europas, auf den...
Keine Delfinjagd auf den Salomoninseln seit 2014
Nach Informationen unserer US-Partnerorganisation Earth Island Institute (EII) wurden von den Bewohnern der Salomoninseln weder 2014 noch 2015 Delfine gejagt. Anders lautende Meldungen entsprechen nicht den Fakten! Das EII hatte 2010 auf den Salomoninseln ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem Dörfer finanzielle Ausgleichszahlungen erhalten, wenn sie die traditionelle Jagd und den Fang von Delfinen für Delfinarien einstellen. Mit den...
Jagd auf Delfine in Peru – Patendelfine nicht in Gefahr
Seit mehr als 10 Jahren kämpft die GRD, gemeinsam mit ihrer peruanischen Partnerorganisation ACOREMA gegen die Jagd auf Delfine vor der Küste des Andenstaates Peru. Skrupellose Fischer harpunieren dabei Dusky-Delfine, das Blut der verwundeten Meeressäuger soll Haie anlocken. Anschließend werden die Delfine an Bord der Fischerboote getötet und zerlegt, um ihr Fleisch als Köder für den Fang der angelockten Haie einzusetzen. Die Jagd auf Delfine...
Wenn die Meere sterben, dann sterben auch wir
Nicole und Markus Kappelhoff, begeisterte Taucher und im Meeres- und Delfinschutz auch für die GRD aktiv, nahmen 2015 als "Cove Guardians" im Rahmen der Operation "Infinite Patience" von Sea Shepherd teil. Hier ihr erschütternder Bericht über die grausamen Delfintreibjagden in der Todesbucht von Taiji (Japan). Wir möchten unser Möglichstes dafür tun, dass die Aufklärung über die Grausamkeiten vorangetrieben wird, damit die schrecklichen...
Färinger töten 33 Pilotwale auf der Insel Sandoy
Das Leben von 33 Pilotwalen endete am 30. August auf einem Sandstrand der färöischen Insel Sandoy. Die Tiere wurden von den barbarischen Inselbewohnern abgeschlachtet. Sie starben einen langsamen und grauenvollen Tod. Die Bewohner der Inseln nutzen das Fleisch der Delfine zum Eigenverzehr. Das Massaker von Sandoy geht als zweite Pilotwaljagd oder "Grind" in die Todesstatistik für 2014 ein. Insgesamt sollen 2014 "erst" 46 dieser großen Delfine...
Teilerfolg beim Protest gegen das brutale Delfinmorden auf den Salomonen
Wie unsere amerikanische Partnerorganisation Earth Island Institute (EII) im Januar 2014 mitteilte, haben unsere Proteste gegen das brutale Delfinmorden auf den Salomon-Inseln zumindest teilweise Wirkung gezeigt. Anscheinend hat man sich auf ein Moratorium geeinigt, es sollen vorerst keine Delfine mehr getötet werden. Hintergrund der barbarischen Aktion war ein Streit zwischen dem EII und einer Gemeinde auf den Salomonen. Vor drei Jahren...
Wenn das Meer sich rot färbt: Japaner töten wieder Delfine
Und erneut färbt sich das Wasser in der Bucht von Taiji rot vom Blut sterbender Delfine. Die brutale Treibjagd auf Delfine ist, trotz weltweiter Proteste, wieder voll im Gange. Mehr als 250 Große Tümmler sollen derzeit in der Todes-Bucht zusammengetrieben worden sein. Unter den Tieren befindet sich auch ein extrem seltener junger Albino-Tümmler. Auch die Kritik der neuen US-Botschafterin in Japan, Caroline Kennedy, hat das blutige Gemetzel...
Peru: Erfolgreiche Aktion gegen Delfinjäger
Durch ein prahlerisches Foto auf seiner Facebook-Seite ist den peruanischen Behörden einer der skrupellosen Fischer ins Netz gegangen, die Delfine töten, um ihr Fleisch als Köder zum Fang von Haien zu benutzen. Der Fischer konnte von den peruanischen Behörden jetzt identifiziert werden. Ihm droht nun strafrechtliche Verfolgung. Dass Delfine in Peru nicht mehr gefangen und gegessen werden dürfen, dazu haben maßgeblich unsere peruanischen...
Hoffnung für Delfine in Japan: Auf der Insel Toshima erhalten Delfine Bürgerstatus
Mehr als erstaunliche Nachrichten gibt es aus Japan. Während einerseits in der Todes-Bucht bei Taiji am 1. September Fischer erneut mit ihren brutalen Delfinmassakern beginnen werden, erklärten die Fischer der kleinen, etwa 160 Kilometer vor Tokio gelegenen Insel Toshima ihre Delfine zu Mitbürgern. Dies ist einmalig auf der Welt. Die Meeressäuger genießen jetzt den vollen Schutz in den Gewässern rund um die Insel, zu deren Einwohnern...
Brutaler Delfinmord in Kroatien: Großer Tümmler stirbt im Kugelhagel
Pressemitteilung, 02.10.2012 - Von Schrotkugeln förmlich durchsiebt starb einer von nur noch etwa 220 Adria-Delfinen im September nahe der istrischen Hafenstadt Poreč. Der Portier eines Hotels, das ausgerechnet den Namen "Delfin" trägt, entdeckte den tot vor dem Hotelstrand treibenden Großen Tümmler. Bei der Obduktion fand man 7 Schrotkugeln im Brustkorb des erwachsenen Männchens. "Doch er war nicht sofort tot", erklärt Ulrike Kirsch,...
Projektbesuch in Peru 2012
Im Februar dieses Jahres war ich in Peru-Paracas, besuchte unser Delfin- und Meeresschutzprojekt, das die GRD seit 1999 mit der peruanischen Organisation ACOREMA durchführt. Es war mein vierter Projektbesuch und wieder einmal habe ich einen sehr guten Eindruck von der Arbeit unserer peruanischen Partnerorganisation vor Ort gewonnen. Ich habe viele Plätze und Leute besucht und wir konnten gemeinsam neue Pläne für das weitere Vorgehen...
Bambi-Preisträger Ric O’Barry verdammt EDEKA-Thunfisch als "blutige Schande"
Pressemitteilung, 29.03.2012 - Richard O'Barry (Held des Oscar-prämierten Dokumentarfilms "Die Bucht" 2010, Bambi-Preisträger 2011, Ex-TV-"Flipper"-Trainer) aus Miami warnt eindringlich vor "delfintödlichem" Dosenthunfisch, der von EDEKA verkauft wird: "Es ist schändlich und verdammenswert, dass sich einer der größten deutschen Lebensmitteldiscounter an grausamen Delfinmorden beteiligt und bereichert. Damit stellt sich EDEKA moralisch auf...
Jagd auf Delfine mit Schrotflinte und Harpune
"Nur ein toter Delfin ist ein guter Delfin".... Zwar heißt der Große Tümmler auf Kroatisch der "Gute Delfin" (dobri dupin), doch seit eh und je betrachten die meisten Fischer, wie fast überall auf der Welt, Delfine als Nahrungskonkurrenten. So müssen die Meeressäuger häufig auch für den Rückgang der Fischbestände als Sündenböcke herhalten. Noch bis in die 1960er-Jahre vergab der damalige jugoslawische Staat "Kopfprämien" für jeden toten...
Traurige Bilanz des "UN-Jahr des Delfins 2007/2008"
Pressemitteilung, 06.01.2009 - Das mit großem Mediengewitter eingeläutete und um ein Jahr verlängerte "UN-Jahr des Delfins" (2007 und 2008) ist nach Ansicht der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) weit hinter den hochgesteckten Erwartungen zurückgeblieben. "Die Bilanz ist mehr als enttäuschend, für die Delfine wurde nichts erreicht. Der Chinesische Flussdelfin gilt seit 2007 als ausgestorben. Weitere Arten stehen kurz davor, so die...
Gesundheitsbehörde der Färöer rät dringend vom Grindwalfleischverzehr ab!
30.11.2008 - Was den Wikingern einst recht und billig war, bringt bei einigen ihrer Nachfahren heute die Familienplanung durcheinander. Die Bewohner der im Nordatlantik gelegenen Färöer, einer zu Dänemark gehörenden Inselgruppe mit Selbstverwaltung, laben sich, wie ihre Vorfahren, gerne am Fleisch von Grindwalen (einer Delfinart) und Delfinen. Neben den Norwegern, Isländern und Grönländern gehören die knap 50.000 Bewoner der Färöer-Inseln zu...
Delfine zerstückelt als billiger Hai-Köder
Wie wir befürchtet hatten, werden immer noch Delfine entlang der peruanischen Küste getötet, obwohl dies per Gesetz verboten ist. Fischer in Peru harpunieren Delfine und benutzen ihr Fleisch als billigen Köder zum Fang von Haien. Dies deckte die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) in Zusammenarbeit mit ihrer peruanischen Partnerorganisation ACOREMA (Areas Costeras y Recursos Marinos) auf. Eine von der GRD finanzierte umfassende...
SAFE: 25 Jahre delfinsicherer Thunfisch
Vor 25 Jahren wurde das umfassendste und wirkungsvollste Delfinschutzprogramm der Welt gegründet: SAFE, das internationale Kontrollprogramm für delfinsicher gefangenen Thunfisch des Earth Island Institute aus Kalifornien (EII). Mehr als 7 Millionen tote Delfine in 40 Jahren beim ThunfischfangEs war die größte Massenvernichtung von Meeressäugern in der Geschichte der Menschheit: Beginnend in den späten 1950er-Jahren bis Anfang der 1990er-Jahre...
Jagd auf Delfine in Peru – Patendelfine nicht in Gefahr
Seit mehr als 10 Jahren kämpft die GRD, gemeinsam mit ihrer peruanischen Partnerorganisation ACOREMA gegen die Jagd auf Delfine vor der Küste des Andenstaates Peru. Skrupellose Fischer harpunieren dabei Dusky-Delfine, das Blut der verwundeten Meeressäuger soll Haie anlocken. Anschließend werden die Delfine an Bord der Fischerboote getötet und zerlegt, um ihr Fleisch als Köder für den Fang der angelockten Haie einzusetzen. Die Jagd auf Delfine...
Wissenschaftler: Fischerei in internationalen Gewässern beenden
Für ein Ende der Fischerei in internationalen Gewässern – also außerhalb der 200-Meilen-Zonen vor den Küsten – plädiert eine Gruppe Wissenschaftler in einem Beitrag der Zeitschrift Scientific Reports, schreibt die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom 19.02.2015. Die radikal klingende Maßnahme würde, so die Forscher, den weltweiten Fischereiertrag sogar steigern, auch die Verteilung der Fangmengen würde gerechter sein....
Schleswig-Holstein: Freiwillige Netzreduktion klappt nicht
Pressemitteilung, 21.11.2014 - Die Vereinbarung über eine freiwillige Netzreduktion, die der grüne Umweltminister Robert Habeck mit dem Landesfischereiverband und dem Fischereischutzverband vereinbart hat, erweist sich als umweltpolitischer Rohrkrepierer. Mit der Regelung soll die Todesrate von Schweinswalen und Seevögeln in Stellnetzen vor der Küste Schleswig-Holsteins gesenkt werden. Bereits im März dieses Jahres hatten GRD und der NABU...
Siebzig neue Meeresschutzgebiete in der EU
In Europa sollen über 70 neue marine Schutzgebiete entstehen. Auch die Lebensräume zahlreicher Delfin- und Walarten werden damit einen besseren Schutzstatus erhalten. Im Anschluss an die diesjährige Tagung der Nordostatlantik-Staaten, auch Oslo-Paris-Konvention (OSPAR) genannt, haben Schottland, Spanien und Portugal über 70 neue Meeresschutzgebiete ausgerufen beziehungsweise angekündigt. In den jetzt ausgerufenen Schutzzonen leben zahllose,...
Obama will weltweit größtes Meeresschutzgebiet einrichten
Es scheint ein Faible von aus dem Amt scheidenden US-Präsidenten zu sein, ökologisch bedeutende Fußabdrücke im Meeresschutz zu hinterlassen. So hat US-Präsident Barack Obama angekündigt, das einst von seinem Vorgänger eingerichtete, in der Nähe von Hawaii im südzentralen Pazifik gelegene Pacific Remote Islands Marine National Monument Schutzgebiet um fast das Neunfache auszuweiten. Es wäre damit das größte Meeresschutzgebiet der Welt. Obama...
Mehr Schutz für Meerestiere: Kiribati zeigt Fischern die Rote Karte
Die Regierung des Inselstaats Kiribati hat in einem der derzeit größten Meeresschutzgebiete, der über 408.000 km2 umfassenden Phoenix Islands Protected Area (PIPA), ab Januar 2015 jegliche kommerziellen Fischereiaktivitäten verboten und damit das gesamte Schutzgebiet zur "No Take Zone" erklärt. PIPA ist ungefähr so groß wie Kalifornien. Der mitten im Pazifik, auf der Hälfte des Weges zwischen Hawaii und Australien in Mikronesien gelegene...
Taiwan etabliert erstes Schutzgebiet für Chinesische Weiße Delfine
An der Westküste von Taiwan wird das erste Schutzgebiet für die bedrohten Chinesischen Weißen Delfine (Sousa chinensis), die auch Buckeldelfine genannt werden, entstehen, wie "Taiwan Today" berichtet. Die 763 Quadratkilometer große Schutzzone umfasst das Meeresgebiet zwischen dem im zentralen Westen der Insel gelegenen Fischereihafen von Longfeng (Miaoli Distrikt) und dem Leuchtturm auf der Waisanding Sandbank (Chiayi Distrikt) im Süden, auf...
Schweinswale und Seevögel: Opfer verheerender grüner Umweltpolitik in Schleswig-Holstein
Pressemitteilung, 18.03.2014 - Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) und der NABU Schleswig-Holstein warnen vor massiven Verlusten von Schweinswalen und Seevögeln in Stellnetzen entlang der Küsten Schleswig-Holsteins in diesem Jahr. Der Grund: Die Vereinbarung über eine freiwillige Netzreduktion, die der grüne Umweltminister Robert Habeck mit dem Landesfischereiverband und dem Fischereischutzverband im vergangenen Jahr...
Grüner Umweltminister setzt Schweinswal-Schutz auf Null
Eine einschneidend negative Entscheidung für das Schicksal unserer heimischen bedrohten Schweinswale fällte zum Jahresende 2013 ausgerechnet ein grüner Umweltminister: Robert Habeck aus Schleswig-Holstein. Habeck unterzeichnete eine freiwillige Vereinbarung mit dem Landesfischereiverband und dem Fischereischutzverband Schleswig-Holstein. Statt Schweinswale wirkungsvoll vor dem grausamen Beifangtod in Fischernetzen zu bewahren, setzt man an...
Peru: Erfolgreiche Aktion gegen Delfinjäger
Durch ein prahlerisches Foto auf seiner Facebook-Seite ist den peruanischen Behörden einer der skrupellosen Fischer ins Netz gegangen, die Delfine töten, um ihr Fleisch als Köder zum Fang von Haien zu benutzen. Der Fischer konnte von den peruanischen Behörden jetzt identifiziert werden. Ihm droht nun strafrechtliche Verfolgung. Dass Delfine in Peru nicht mehr gefangen und gegessen werden dürfen, dazu haben maßgeblich unsere peruanischen...
Trauriger Fund: Weißer Ostsee-Schweinswal auf Fehmarn tot angestrandet
Pressemitteilung, 19.09.2013 - Am 08. September wurde bei der Marienleuchte auf Fehmarn gegen 12:00 Uhr ein toter weißer Schweinswal bei einem Spaziergang von Niels Ristau gefunden, der dies an die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und den für die Bergung Zuständigen meldete. Noch im Januar erfreute die Meldung in den Medien über die extrem seltene Sichtung eines weißen Schweinswals bei Fehmarn die Öffentlichkeit. Mit einiger...
Shark-Finning
Jährlich werden über 38 Millionen Haie wegen ihrer Flossen abgeschlachtet: Bei der gezielten Haiflossen-Fischerei, dem sogenannten "Shark Finning", schneiden Fischer den Haien direkt nach dem Fang die Flossen ab, dann werfen sie die schrecklich verstümmelten und nicht mehr schwimmfähigen Tiere zurück ins Meer, wo sie langsam verenden. Wissenschaftler schätzen, dass jährlich 38 Millionen Haifische nur wegen ihrer Flossen getötet werden....
Überfischung großer Haiarten bringt Meeresökosysteme aus den Fugen
Seit vielen Jahren warnen Meeresschützer vor der massiven Überfischung großer Haiarten, meist mit relativ wenig Erfolg - die eleganten Knorpelfische haben leider eine schlecht Lobby. Selbst wenn gravierende Auswirkungen Hai-Überfischung auf das Ökosystem bekannt werden, hat dies kaum ein Umdenken zu Folge. Wissenschaftler von der Dalhousie-Universität im kanadischen Halifax konnten durch die Auswertung von über einen Zeitraum von 35 Jahren...
Europas Fischereipolitik: Eine ökologische Katastrophe
06.07.2011/Kiel - Ökologisch katastrophal, wirtschaftlich unsinnig, aus demokratischer Sicht fragwürdig – so beschreibt der Fischereibiologe Dr. Rainer Froese vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) im international renommierten Wissenschaftsmagazin "Nature" die europäische und deutsche Fischereipolitik der vergangenen Jahrzehnte. Dabei sind Alternativen schon lange bekannt. Wirtschaftlicher Erfolg mit hohen...
Der teuerste Fisch der Welt: 1,3 Millionen Euro für einen Thunfisch
05.01.2013 - Eine japanische Sushi- Restaurantkette hat bei einer Auktion auf dem Tsukiji-Fischmarkt (Tokio) einen 222 Kilogramm schweren Blauflossen-Thunfisch für umgerechnet etwa 1,3 Millionen Euro ersteigert. Ein Kilogramm von diesem einen Thunfisch kostet über 6000 Euro und damit mehr als doppelt so viel wie ein Kilogramm Thun vom bisherigen Rekordhalters aus dem vergangen Jahr als ein Bluflossenthun auf dem Tsukiji-Fischmarkt für...
Dringend: Besserer Schutz für unsere Schweinswale!
Ertrunken, vergrämt und ausgestorben – Schicksal unserer Schweinswalpopulationen Kiemen- und Verwickelnetze sind die Haupttodesursache für Schweinswale. Von 1987 bis 2001 sind nach Schätzungen als Beifänge in der dänischen Fischerei in der Nordsee allein jährlich zwischen 5500 und 5800 Schweinswale in den Netzen als Beifang ertrunken. Aktuelle Zahlen liegen von vielen Ländern nicht vor oder die offiziellen Statistiken enthalten nur die von...
EU fördert Piratenfischerei vor Westafrika
11.10.2012 – Die vor den Küsten Westafrikas in großem Maßstab fischenden Piratenfischer dürfen ihre Fänge ganz legal in die EU exportieren. Dies enthüllte die britische Umweltorganisation Environmental Justice Foundation (EJF) Anfang Oktober mit ihrem Bericht "Pirate Fishing Exposed". Laut EJF, die zwei Jahre lang die Situation vor Westafrika untersuchte, ist der Anteil der IUU-Fischerei (illegale, unregulierte und ungemeldete Fischerei) in...
Delfine und Wale fallen durchs Forschungsnetz
17.09.2012 - Weltweit werden die Populationen von Delfinen und Walen zu wenig beobachtet, was ihren Schutz erschwert. Eine von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitäten Freiburg und St. Andrews/Schottland erstellte Weltkarte deckt auf, dass in den vergangenen Jahrzehnten lediglich ein Viertel der Meeresfläche auf Wale und Delfine untersucht wurde. Nur wenn regelmäßig Daten über die Meeresbewohner erhoben werden, können...
Kambodscha: Letzte Chance für bedrohte Mekong-Delfine
Kambodscha will die hochgradig vom Aussterben bedrohte Population der Mekong-Irawadi-Delfine besser schützen und hat auf einem 180 Kilometer langen Mekongabschnitt zwischen der östlichen Provinz Kratie und der Grenze zu Laos ein Schutzgebiet eingerichtet. Hier sollen zukünftig fischereiliche Aktivitäten mit Stellnetzen und Fischkäfigen verboten sein, gänzlich verboten wird der Fischfang im Schutzgebiet allerdings nicht. Ob die Maßnahmen noch...
Die letzten 55 Maui-Delfine stehen kurz vor der Ausrottung
Die nördliche Unterart des neuseeländischen Hectordelfins, die Maui-Delfine (Cephalorhynchus hectori maui), steht unmittelbar vor der Ausrottung. Jüngste Zählungen in den Küstengewässern der Nordinsel Neuseelands ergaben, dass ihre Populationsgröße auf nur noch 55 Exemplare gesunken ist. Hauptgrund für den dramatischen Bestandsrückgang sind vor allem durch Hobbyfischer verursachte Beifangverluste. In den von ihnen eingesetzten Stell- und...
Eigentlich war das schon lange klar: Delfine sind so schlau wie Primaten
Juli 2012 - Immer wieder gerne wird der eigentlich schon längst gelösten Frage nachgegangen: Wie schlau sind eigentlich Delfine? Besonders dann, wenn die Schlagzeile "Delfine sind genau so schlau wie Menschaffen" weltweite Aufmerksamkeit garantiert und nur bereits bekannte Antworten auf Fragen gibt, die niemand mehr gestellt hat. Im Grunde müsste es auch heißen "Große Tümmler und einige andere Delfinarten sind so schlau wie Primaten", denn in...
UN warnen vor Überfischung der Meere
09.07.2012 - Angesichts überfischter Weltmeere und der damit bedrohten Lebensgrundlage von Millionen Menschen hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in ihrem Jahresbericht zur Fischerei die Regierungen zu einer nachhaltigen Fischereipolitik aufgerufen. Nach wie vor sind nahezu 30 Prozent der weltweiten Fischbestände überfischt, 57 Prozent befinden sich an der Grenze ihrer maximaler Ausbeutung....
Delfine helfen sich gegenseitig aus Fischernetz
Pressemitteilung, 13.06.2012 - Auf ihrem Segeltörn in der Kvarner Bucht (nördliche Adria) wurden deutsche Segler Zeugen eines ebenso dramatischen wie bewegenden Beispiels für Kooperation und Empathie unter Delfinen. Ein Großer Tümmler hatte sich in einem Fischernetz verheddert und machte durch Quietschlaute auf seine gefährliche Situation aufmerksam. Daraufhin kam ihm ein in der Nähe schwimmender Delfin zu Hilfe. Gemeinsam gelang es ihnen,...
Fast 200 Delfine und Schweinswale verenden im Schwarzen Meer
18.05.2012 - Nach dem immer noch rätselhaften Delfin-Massensterben an der Nordküste von Peru, bei dem bislang etwa 1000 Langschnäuzige Gemeine Delfine und Burmeister-Schweinswale ums Leben kamen, ist jetzt auch im Schwarzen Meer ein schlimmes Delfin-Massensterben aufgetreten. Nach Angaben ukrainischer Biologen sollen in den vergangenen zwei Wochen fast 200 Delfine und Schweinswale verendet und an der südöstlichen Krim-Küste gestrandet sein....
Peru: Delfin-Massensterben durch Dynamitfischerei?
14.05.2012 - Erst waren es Hunderte Delfine, dann starben Tausende Pelikane und Seelöwen. Doch warum massenhaft Tierkadaver an Strände vom Norden Perus bis zur Hauptstadt Lima angespült werden, ist immer noch weitgehend rätselhaft, zumindest was den Tod der Delfine betrifft. Mindestens 5000 Pelikane und andere Seevögel sind offensichtlich verhungert. Meist waren es junge Tiere, ihre Mägen mit nichts als Sand und Müll gefüllt, für Experten ein...
Falscher Fisch auf dem Tisch: Importware und Billigfisch nehmen zu
In der Europäischen Union verkaufter Fisch stammt immer öfter aus Importen und ist zunehmend von minderwertiger Qualität. Verantwortlich dafür ist die Erschöpfung vieler europäischer Fischbestände durch Überfischung. Zu dieser Erkenntnis kommt ein am 26.04.2012 von OCEAN2012 veröffentlichter Bericht. Dieser kritisiert darüber hinaus, dass in einigen Fällen Arten mit geringem Wert als höherwertige Fischprodukte vermarktet und gekennzeichnet...
EDEKA verzichtet auf delfintödlichen Dosen-Thunfisch
Pressemitteilung, 18.04.2012 - Als großen Erfolg für den Delfinschutz wertet die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) die jetzt von EDEKA getroffene Entscheidung, keine "delfin-tödlichen" Dosenthunfischprodukte mehr zu beziehen. Die GRD hatte seit dem vergangenen Jahr Verbraucherinnen und Verbraucher vor dem Verzehr des EDEKA-Thunfischs, bei dessen Fang jährlich etwa 1.200 Delfine als Beifang grausam getötet werden, gewarnt: "An...
Bambi-Preisträger Ric O’Barry verdammt EDEKA-Thunfisch als "blutige Schande"
Pressemitteilung, 29.03.2012 - Richard O'Barry (Held des Oscar-prämierten Dokumentarfilms "Die Bucht" 2010, Bambi-Preisträger 2011, Ex-TV-"Flipper"-Trainer) aus Miami warnt eindringlich vor "delfintödlichem" Dosenthunfisch, der von EDEKA verkauft wird: "Es ist schändlich und verdammenswert, dass sich einer der größten deutschen Lebensmitteldiscounter an grausamen Delfinmorden beteiligt und bereichert. Damit stellt sich EDEKA moralisch auf...
Was uns EDEKA und WWF verschweigen
GRD-Stellungnahme zu den Aussagen von EDEKA und WWF zum Thema delfintödlicher Thunfisch aus dem Ostpazifik: Fakten zu den Behauptungen von EDEKA und WWF in Bezug auf den bei EDEKA mit WWF-Empfehlung erhältlichen delfintödlichen Thunfisch aus dem Ostpazifik. Kurz gefasst kann man sagen, dass alles, was die Fischerei im Ostpazifik anbelangt, auch für das Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch/SAFE gilt. Mit einem gravierenden...
Neue Fangtechniken sollen Schweinswale und Seevögel retten
Pressemitteilung, 12.08.2010 - Studie "Vermeidung von Beifang von Meeressäugetieren und Seevögeln in der Ostseefischerei - Neue Fangtechniken sollen Schweinswale und Seevögel retten" Stellnetze sindweltweit für den Tod von rd. 600.000 Meeressäugetieren und Millionen von Seevögeln verantwortlich. In der Ostsee werden sie vor allem für den Fang von Dorsch, Plattfisch, Lachs oder Meerforelle eingesetzt und fordern auch hier ihren tödlichen...
Traurige Bilanz des "UN-Jahr des Delfins 2007/2008"
Pressemitteilung, 06.01.2009 - Das mit großem Mediengewitter eingeläutete und um ein Jahr verlängerte "UN-Jahr des Delfins" (2007 und 2008) ist nach Ansicht der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) weit hinter den hochgesteckten Erwartungen zurückgeblieben. "Die Bilanz ist mehr als enttäuschend, für die Delfine wurde nichts erreicht. Der Chinesische Flussdelfin gilt seit 2007 als ausgestorben. Weitere Arten stehen kurz davor, so die...
IATTC-Fischerei im östlichen Pazifik gefährdet Delfinbabys
Delfin-Bestände erholen sich nicht: Im Tropischen Ostpazifik (ETP / Eatsern tropical Pacific) sind Thunfischschwärme oft mit Delfinschulen vergesellschaftet (die Delfine schwimmen an der Wasseroberfläche, der Thunfischschwarm bis zu 150 m darunter). Ein bis heute rätselhaftes und nur in dieser Meeresregion zu beobachtendes biologisches Phänomen, das die Fischer ausnutzen, indem sie gezielt Delfinschulen jagen und einkreisen. Nach...
Großer US-Fischereiverband verpflichtet sich dem Kontrollprogramm SAFE
Dem Earth Island Institute (EII), der amerikanischen Partnerorganisation der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD), ist es gelungen, einen weiteren großen Fischereiverband für das Internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch zu gewinnen. Die Western Fishboat Owners Association (WFOA) ist einer der größten Fischereiverbände der USA. Der Verband umfasst eine Flotte von insgesamt etwa 300 Schiffen, die in den Gewässern vor...
Delfine zerstückelt als billiger Hai-Köder
Wie wir befürchtet hatten, werden immer noch Delfine entlang der peruanischen Küste getötet, obwohl dies per Gesetz verboten ist. Fischer in Peru harpunieren Delfine und benutzen ihr Fleisch als billigen Köder zum Fang von Haien. Dies deckte die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) in Zusammenarbeit mit ihrer peruanischen Partnerorganisation ACOREMA (Areas Costeras y Recursos Marinos) auf. Eine von der GRD finanzierte umfassende...
Wie Sandaale Schweinswal- und Seevogelpopulationen beeinflussen
Dieses Problem für die Schweinswale hatte keiner erwartet. Und es zeigt, wie komplex die Zusammenhänge des marinen Lebens sind: Eine Gruppe britischer Wissenschaftler hat herausgefunden, dass wegen der Klimaerwärmung die Zahl der Sandaale an den schottischen Küsten drastisch zurückgeht. Und dass deswegen in dieser Region die Schweinswale verhungern. Der Meeresbiologe Colin D. McLeod aus St. Andrews in Schottland ist sehr besorgt. In den...
ISO-9001 Zertifizierung
Qualitätssicherung des Internationalen Thunfisch-Kontrollprogramms: Die seit 2006 bestehende ISO-9001-Zertifizierung unterstreicht die Qualität und Glaubwürdigkeit des internationalen Kontrollprogramms für "delfinsicheren" Thunfisch des Earth Island Institute (EII). Diese internationale Norm zur Planung und Umsetzung eines Qualitätsmanagementsystems gibt Maßnahmen vor, um optimale Arbeitsabläufe und einen hohen Standard zu garantieren....
Offshore-Windkraft mit hochexplosiven Folgen
Pressemitteilung, 04.06.2015 - Der forcierte Aufbau von Offshore-Windkraftparks in Nord- und Ostsee führt zu massiven Umweltschäden durch die Sprengung von versenkten Munitionsaltlasten. Davor warnt die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). Experten schätzen, dass während und nach dem 2. Weltkrieg rund 1,6 Millionen Tonnen Munitionsaltlasten in deutschen Gewässern versenkt wurden. Heute, siebzig Jahre später, ist die vor sich hin...
GRD setzt sich bei Ostseeschutzkonvention HELCOM für den Schutz von Schweinswalen ein
Ein gewaltiges Umweltproblem: Verrottende Munition in deutschen Gewässern Auf der Tagung der SUBMERGED-Arbeitsgruppe der Ostseeschutzkonvention HELCOM, die vom 22.-23. April 2015 in Bonn stattfand, konnte der Meeresbiologe Sven Koschinski für die GRD wichtige Fortschritte für den Schweinswalschutz erreichen. HELCOMDas Helsinki-Abkommen für den Schutz der Ostsee (HELCOM) aus dem Jahr 1974 sollte das Einbringen von Schad- und Nährstoffen in die...
Kurze Atempause für die Adria: Kroatien verschiebt Ölförderung
Nach übereinstimmenden Berichten verschiedener kroatischer Medien verzögert sich der Beginn der für dieses Jahr geplanten Offshore-Probebohrungen nach Öl in der Adria mindestens bis 2016. Als Grund werden Verstöße gegen EU-Umweltrichtlinien genannt. Kroatien habe es versäumt, Anrainerstaaten wie Slowenien, Italien und Montenegro in die derzeit laufenden Umweltverträglichkeitsprüfungen einzubeziehen. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine...
Ölkonzern OMV beteiligt an der Ausrottung von Delfinen
Ein vom österreichischen Mineralölkonzern OMV vor der Küste Neuseelands verursachter Ölunfall bedroht nach Angaben von NABU International Naturschutzstiftung das Überleben der weltweit letzten Maui-Delfine. OMV gehört auch zu den "Dreckigen 5", zu den Energiekonzernen, die eine Konzession für Erdöl-Probebohrungen in der kroatischen Adria erworben haben. Der neuseeländische OMV-Ölunfall ereignete sich am bereits am 20. Februar etwa 70...
Rettet die Adria! Referendum gegen Offshore Öl- und Gasförderung
Pressemitteilung 21.01.2015 - In Kroatien wächst der Widerstand gegen die Pläne der Regierung, in der Adria in großem Stil Erdöl und Erdgas zu fördern. Die Umweltorganisation "Eko Kvarner" hat ein Referendum angekündigt, falls die Regierung nicht auf die Öl- und Gasförderung in dem sensiblen Meeresgebiet verzichtet, berichtet die kroatische Zeitung 24sata. Sollte die Regierung das Projekt nicht bis zum 16. April, dem Ende der öffentlichen...
Ölpest in Bangladesch: Delfine und andere Tiere in Gefahr
Im größten Mangrovenwald der Welt droht eine massive Umweltkatastrophe. Am 9. Dezember sank der Öltanker "Southern Star-7" im Delta des Flusses Shela, zwischen Bangladesch und Indien, nach einer Havarie. Ein 70 Kilometer langer Ölteppich gefährdet jetzt das Überleben der seltenen Irawadi- und Ganges-Flussdelfine, von Bengalischen Tigern, Krokodilen, Pythons, rund 260 Vogelarten, Fischen, Krebsen und des Mangrovenwaldes. Der...
Projektbesuch in Peru 2012
Im Februar dieses Jahres war ich in Peru-Paracas, besuchte unser Delfin- und Meeresschutzprojekt, das die GRD seit 1999 mit der peruanischen Organisation ACOREMA durchführt. Es war mein vierter Projektbesuch und wieder einmal habe ich einen sehr guten Eindruck von der Arbeit unserer peruanischen Partnerorganisation vor Ort gewonnen. Ich habe viele Plätze und Leute besucht und wir konnten gemeinsam neue Pläne für das weitere Vorgehen...
Ölpest im Golf von Mexiko: Das große Delfinsterben
780 tote Delfine: Der Tod zahlreicher Delfine im Golf von Mexiko ist auf die Ölkatastrophe durch die Explosion der Bohrplattform "Deepwater Horizon" im vergangenen Jahr zurückzuführen. Laut einer Studie von US-Wissenschaftlern und nach Angaben der US-Behörden wurden seit Jahresanfang bereits 84 tote Delfine gefunden, 2011 starben 362 Delfine und von Februar bis Dezember 2010 fand man 260 tote Tiere an den Küsten von Florida, Labama,...
Das Meer ertrinkt! Rettet es!
Das Projektjahr 2010 stand ganz im Zeichen einer Kampagne gegen Müll und Meeresverschmutzung mit dem Slogan "Das Meer ertrinkt! Rettet es!". Die Verschmutzung und Vermüllung der Meere ist ein weltweites Problem, das gerade in Pisco und Umgebung sehr greifbar ist: Weggeworfener Plastikmüll säumt Straßen und Strände, Kläranlagen gibt es kaum, weder für die privaten Haushalte noch für Industrieabwässer, die einfach ins Meer eingeleitet werden....
Offshore-Windkraft mit hochexplosiven Folgen
Pressemitteilung, 04.06.2015 - Der forcierte Aufbau von Offshore-Windkraftparks in Nord- und Ostsee führt zu massiven Umweltschäden durch die Sprengung von versenkten Munitionsaltlasten. Davor warnt die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). Experten schätzen, dass während und nach dem 2. Weltkrieg rund 1,6 Millionen Tonnen Munitionsaltlasten in deutschen Gewässern versenkt wurden. Heute, siebzig Jahre später, ist die vor sich hin...
GRD setzt sich bei Ostseeschutzkonvention HELCOM für den Schutz von Schweinswalen ein
Ein gewaltiges Umweltproblem: Verrottende Munition in deutschen Gewässern Auf der Tagung der SUBMERGED-Arbeitsgruppe der Ostseeschutzkonvention HELCOM, die vom 22.-23. April 2015 in Bonn stattfand, konnte der Meeresbiologe Sven Koschinski für die GRD wichtige Fortschritte für den Schweinswalschutz erreichen. HELCOMDas Helsinki-Abkommen für den Schutz der Ostsee (HELCOM) aus dem Jahr 1974 sollte das Einbringen von Schad- und Nährstoffen in die...
Hongkong: Neue Flughafenlandebahn gefährdet rosa Delfine
Der geplante Bau der dritten Landebahn des Hongkong International Airport gefährdet das Überleben der bedrohten Chinesischen Weißen Delfine (Sousa chinensis) in den Gewässern der Millionenmetropole. Seit Jahren warnen Experten vor dem Erlöschen der etwa fünf noch existierenden Populationen dieser noch weitgehend rätselhaften und streng geschützten Delfinart vor Hongkong. Eine sehr küstennah lebende DelfinartDas Verbreitungsgebiet der auch als...
Airguns schädigen Meeressäuger über extrem weite Distanzen
Airguns oder Luftpulser, die zur Exploration von Öl- und Gaslagerstätten im Meeresboden eingesetzt werden, können noch in 2.000 Kilometer Entfernung Meeressäuger stören. Das zeigt eine neue Studie des Umweltbundesamtes (UBA). Der Störeffekt kann sowohl die Physis als auch die Psyche der Tiere verschlechtern. Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA, warnt: "Der Lärm in den Meeren nimmt zu und wird voraussichtlich weiter zunehmen. Allein schon...
Seismik verantwortlich für Delfin-Massenstrandung in Madagaskar
Erstmaliger Nachweis: Exploration von Bodenschätzen im Meer verantwortlich für Massenstrandung von Meeressäugern Ende September 2014 veröffentlichte die Internationale Walfangkomission (IWC) einen Bericht, in dem Wissenschaftler erstmals den Nachweis erbrachten, dass der Einsatz eines Fächerecholot-Systems (multi-beam echosounder system) zur Exploration von Bodenschätzen für eine Massenstrandung von Breitschnabeldelfinen verantwortlich war,...
Kroatien: Ölrausch bringt tödliche Gefahr für Wale und Delfine
Die Regierung Kroatiens scheint es darauf angelegt zu haben, nicht nur die letzten Großen Tümmler, die in den Territorialgewässern des Landes überlebt haben, sondern gleich alle Wale und Delfine in der gesamten Adria auszurotten. Nicht anders ist es zu erklären, dass die norwegische Firma “Spectrum” in der Adria seismische Tests durchführen darf, um dort Öl- und Gasvorkommen aufzuspüren. Anfang September begann "Spectrum" seismische...
Massaker auf Raten: US-Marine wird Hunderte Wale und Delfine töten
Laut einer von der US-Marine veröffentlichten Umweltverträglichkeitsstudie muss damit gerechnet werden, dass in den kommenden Jahren bei Waffentests und Marinemanövern Hunderte Delfine und Wale getötet, über 10.000 schwer und fast zwei Millionen leicht verletzt werden. Schwerpunkt des Abschlachtens mit Ansage sind ausgerechnet Meeresgebiete, die sich durch eine hohe marine Artenvielfalt auszeichnen: die US-Ostküste, der Golf von Mexiko,...
Schiffssonare lassen Blauwale verstummen
San Diego/Kiel, 01.03.2012 - Bootslärm stört auch in mittleren Frequenzen das Walverhalten - Der Lärm, den der Mensch im Meer verursacht, stört Blauwale in ihrem Verhalten - auch wenn er nicht in Frequenzen der Walgesänge dringt. Das berichten Biologen der University of California in San Diego im Open-Access-Journal "PLoS ONE". Je nach der Art des Geräusches stoßen die Wale selbst weniger oder mehr Töne aus, so das Ergebnis ihrer Studie. Ihre...
Seismik gefährdet vom Aussterben bedrohte Ostsee-Schweinswale
Pressemitteilung, 10.02.2012 - Kanadisches Unternehmen sucht in deutschen Meeresschutzgebieten nach Erdgas und Öl - Umweltverbände bangen um letzte Schweinswale und fordern Reform des Bergrechts. Dem vom Aussterben bedrohten Ostsee-Schweinswal droht eine neue Gefahr. Das Bergamt in Stralsund hat der kanadischen Firma Central European Petroleum CEP die Erkundung von Erdöl- und Erdgaslagerstätten in der deutschen Ostsee vor der Küste...
Schallschutz für Meeresbewohner beim Trianel Offshore Windpark
Die Vorbereitungen für den Baubeginn des Trianel Windparks Borkum West II laufen auf Hochtouren. Dabei steht zurzeit der Umweltschutz im Mittelpunkt der Projektentwickler. Die Trianel Windkraftwerk Borkum GmbH & Co. KG will die Meeressäuger, insbesondere die Schweinswale, umfassend vor dem Baulärm, der Unterwasser entsteht, schützen. "Als weltweit erstes kommerzielles Offshore-Projekt werden wir unsere Windräder durchgängig mit...
Koalition stimmt gegen GRD-Petition zum Verbot von Speedbootrennen in der Ostsee
Berlin, 27.10.2010 - Enttäuschung beim Schutz der Schweinswale - Koalition stimmt gegen GRD-Petition zum Verbot von Speedbootrennen in der Ostsee - Kein Schutz für bedrohte einheimische Schweinswale Speedbootrennen werden auch zukünftig die vom Aussterben bedrohten Schweinswale in der Ostsee gefährden. Die Koalitionsparteien haben mit ihrer Mehrheit die GRD-Petition abgewiesen, die sich dafür einsetzte, die Rennen auf der Ostsee in den...
Welchen Einfluss haben Windparks auf hoher See auf die Meeresumwelt?
Einen Teilaspekt dieser Frage, das Verhalten von Schweinswalen und Seehunden im Einflussbereich des Unterwasserschalls von Windgeneratoren, bearbeiten die beiden Kieler Meeressäugerspezialisten Prof. Dr. Boris Culik und Sven Koschinski. Die GRD beteiligte sich an der Finanzierung einer Pilotstudie der beiden Forscher. Bericht von Sven Koschinski:Schweinswale in freier Wildbahn zu erforschen ist eine Herausforderung - naturgemäß halten sie...
Offshore-Windkraft mit hochexplosiven Folgen
Pressemitteilung, 04.06.2015 - Der forcierte Aufbau von Offshore-Windkraftparks in Nord- und Ostsee führt zu massiven Umweltschäden durch die Sprengung von versenkten Munitionsaltlasten. Davor warnt die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). Experten schätzen, dass während und nach dem 2. Weltkrieg rund 1,6 Millionen Tonnen Munitionsaltlasten in deutschen Gewässern versenkt wurden. Heute, siebzig Jahre später, ist die vor sich hin...
GRD setzt sich bei Ostseeschutzkonvention HELCOM für den Schutz von Schweinswalen ein
Ein gewaltiges Umweltproblem: Verrottende Munition in deutschen Gewässern Auf der Tagung der SUBMERGED-Arbeitsgruppe der Ostseeschutzkonvention HELCOM, die vom 22.-23. April 2015 in Bonn stattfand, konnte der Meeresbiologe Sven Koschinski für die GRD wichtige Fortschritte für den Schweinswalschutz erreichen. HELCOMDas Helsinki-Abkommen für den Schutz der Ostsee (HELCOM) aus dem Jahr 1974 sollte das Einbringen von Schad- und Nährstoffen in die...
"Sprengstoff geladener" Antrag im Schweriner Landtag abgelehnt
Pressemitteilung, 11.12.2012 - Die Umweltverbände NABU, Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM) und Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) kritisieren die Ablehnung eines Antrags der Grünen im Schweriner Landtag zum Umgang mit Altmunition im Meer durch die Regierungsfraktionen der CDU und SPD (Drucksache 6/1347). "Diese Entscheidung zeigt das andauernde Unverständnis der Politik über die Tragweite der Problematik und stellt...
Unterwasserdrohnen statt Kampf-Delfine: US-Navy setzt auf Roboter
02.12.2012 - Während die Ukraine angeblich neue Kampfdelfine ausbilden will, scheint die US-Navy nach vielen Jahrzehnten – zumindest teilweise – auf Delfine als Helfer bei militärischen Einsätzen verzichten zu wollen. Bis 2017 sollen die Kampf-Delfine des "US Marine Mammal Program" andere Aufgaben erhalten und durch Unterwasser-Roboter ersetzt werden. Die Entscheidung der US-Militärs basiert natürlich nicht auf ethischen Überlegungen, sondern...
Kampfdelfine wieder auf dem Vormarsch
Tiere für militärische Zwecke einzusetzen, ist ethisch verwerflich und barbarisch. Dies gilt in besonderem Maße für hoch entwickelte Tiere, wie Delfine, für die zahlreiche Wissenschaftler eine eigene "Delfin-Ethik" und die Anerkennung eines besonderen Status als "nichtmenschliche Personen" fordern. Und doch bewegen sich einige Nationen nach wie vor auf diesem weiteren Tiefpunkt menschlichen Denkens und Handelns. Anfang Oktober begann eine...
Junge an der Ostsee mit Sprengstoff kontaminiert?
Pressemitteilung, 06.08.2012 - Naturschutzverbände warnen davor, unbekannte Gegenstände oder Substanzen am Strand zu berühren. Anlass ist der Sprengstoff-Fund am 31. Juli 2012 durch einen Jungen am Ausgang der Kieler Förde und die Entdeckung eines Torpedosprengkopfes durch einen Urlaubsgast auf Wangerooge vor zwei Wochen. Munitionsaltlasten stellen in deutschen Küsten- und Binnengewässern eine latente Gefahr dar. Durchgerostete Munitionsteile...
Symposium "Neue Methoden der Munitionsbeseitigung in Nord- und Ostsee"
13.11.2007 - Zwischen 400.000 und 1,3 Millionen Tonnen Munition werden als gefährliches Erbe zweier Weltkriege am Grund von Nord- und Ostsee vermutet. Auf einem ganztägigen Symposium von NABU, Gesellschaft zur Rettung der Delphine GRD und Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere GSM über neue Methoden zur Munitionsbeseitigung in Nord- und Ostsee hatten Experten am 19. Oktober 2007 in Kiel bestätigt, dass eine schadlose Beseitigung von...
Kampf-Delfine im Irak-Krieg
Wer dachte, die militärische Verwendung von Tieren im Krieg sei ein Relikt aus den Zeiten Hannibals, sah sich beim letzten Irak-Krieg getäuscht. Die US-Navy setzte vier sogenannte Kampf-Delfine sowie Seelöwen im Hafen von Um Kasar zur Minenräumung ein. Die als "Soldaten der Meere" ausgebildeten Kampf-Delfine können feindliche Taucher töten und See-Minen aufspüren. Abgesehen von dem mehr als fragwürdigen militärischen Wert derartiger "Waffen"...
Delfinmutter trauert um totes Baby – Todesursache: Schraubenverletzung?
Nahe der vor Istrien liegenden Insel Cres wurde am 10. August eine Delfinmutter beobachtet, die ihr totes Kleines auf dem Rücken balancierend sich schwerfällig durch die Wellen bewegte. Die kroatische Zeitung 24sata veröffentlichte darüber einen Bericht nebst Video mit dem Titel "Beerdigung eines Delfins". Immer wenn der bereits erste Verwesungsspuren zeigende Körper des Babys der Mutter vom Rücken rutscht, nimmt sie den kleinen Delfin wieder...
Hongkong: Neue Flughafenlandebahn gefährdet rosa Delfine
Der geplante Bau der dritten Landebahn des Hongkong International Airport gefährdet das Überleben der bedrohten Chinesischen Weißen Delfine (Sousa chinensis) in den Gewässern der Millionenmetropole. Seit Jahren warnen Experten vor dem Erlöschen der etwa fünf noch existierenden Populationen dieser noch weitgehend rätselhaften und streng geschützten Delfinart vor Hongkong. Eine sehr küstennah lebende DelfinartDas Verbreitungsgebiet der auch als...
Taiwan etabliert erstes Schutzgebiet für Chinesische Weiße Delfine
An der Westküste von Taiwan wird das erste Schutzgebiet für die bedrohten Chinesischen Weißen Delfine (Sousa chinensis), die auch Buckeldelfine genannt werden, entstehen, wie "Taiwan Today" berichtet. Die 763 Quadratkilometer große Schutzzone umfasst das Meeresgebiet zwischen dem im zentralen Westen der Insel gelegenen Fischereihafen von Longfeng (Miaoli Distrikt) und dem Leuchtturm auf der Waisanding Sandbank (Chiayi Distrikt) im Süden, auf...
Schweinswalschützerin erhält Yves Rocher-Umweltpreis für Frauen
Pressemitteilung, 21.02.2014 - Denise Wenger, Diplom-Biologin bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD), ist mit dem "Trophée de femmes", einem Umweltpreis für Frauen, der von der Umweltstiftung Yves Rocher vergeben wird, für ihr Projekt zu Vorkommen und Schutz von Schweinswalen in Elbe, Weser und an der Nordseeküste ausgezeichnet worden. Am 13. Februar 2014 hat die Umweltstiftung "Yves Rocher" in Stuttgart wieder drei Frauen mit...
Trauriger Fund: Weißer Ostsee-Schweinswal auf Fehmarn tot angestrandet
Pressemitteilung, 19.09.2013 - Am 08. September wurde bei der Marienleuchte auf Fehmarn gegen 12:00 Uhr ein toter weißer Schweinswal bei einem Spaziergang von Niels Ristau gefunden, der dies an die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und den für die Bergung Zuständigen meldete. Noch im Januar erfreute die Meldung in den Medien über die extrem seltene Sichtung eines weißen Schweinswals bei Fehmarn die Öffentlichkeit. Mit einiger...
Massaker auf Raten: US-Marine wird Hunderte Wale und Delfine töten
Laut einer von der US-Marine veröffentlichten Umweltverträglichkeitsstudie muss damit gerechnet werden, dass in den kommenden Jahren bei Waffentests und Marinemanövern Hunderte Delfine und Wale getötet, über 10.000 schwer und fast zwei Millionen leicht verletzt werden. Schwerpunkt des Abschlachtens mit Ansage sind ausgerechnet Meeresgebiete, die sich durch eine hohe marine Artenvielfalt auszeichnen: die US-Ostküste, der Golf von Mexiko,...
Vor Hongkong sterben die rosa Delfine
In den verschmutzten Gewässern vor der Millionenmetropole Hongkong treiben immer mehr tote Jungtiere der bedrohten Chinesischen Weißen Delfine (Sousa chinensis). Experten warnen vor dem Erlöschen der etwa fünf noch existierenden Populationen dieser noch weitgehend rätselhaften und streng geschützten Delfinart vor Hongkong. Die Ursachen für das jetzt beobachtete Sterben von so vielen Jungtieren sind unklar, am ehesten kommen wohl die starke...
Schweinswale in Jade, Weser und Elbe
Pressemitteilung, 21.08.2012 - Nach jahrzehntelanger Abwesenheit schwimmen Schweinswale wieder regelmäßig im Frühjahr in die Flüsse an der deutschen Nordseeküste, das hat die Datenerhebung der Biologin Denise Wenger von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ergeben. 2007 initiierte die GRD aufgrund wiederholter Schweinswalsichtungen in der Weser ein Meldeprogramm. "Die ersten Daten zeigten, dass sich die Schweinswale vor allem im...
Meeres-Bioinvasoren reisen in Wasserballasttanks von Schiffen
Um 1980 tauchte im Schwarzen Meer die recht harmlos aussehende Meerwalnuss (Mnemiopsis leidyi), eine räuberische Rippenquallenart, auf. Wie andere Meeres-Bioinvasoren auch, verdankte auch die in fast allen Ozeanen heimische Mnemiopsis die Eroberung ihres neuen Lebensraums einer Fernreise als "blinder Passagier" in Wasserballasttanks von Schiffen. Explosionsartige Vermehrung bringt das Ökosystem an den Rand des KollapsBedingt durch die seit...
Schiffssonare lassen Blauwale verstummen
San Diego/Kiel, 01.03.2012 - Bootslärm stört auch in mittleren Frequenzen das Walverhalten - Der Lärm, den der Mensch im Meer verursacht, stört Blauwale in ihrem Verhalten - auch wenn er nicht in Frequenzen der Walgesänge dringt. Das berichten Biologen der University of California in San Diego im Open-Access-Journal "PLoS ONE". Je nach der Art des Geräusches stoßen die Wale selbst weniger oder mehr Töne aus, so das Ergebnis ihrer Studie. Ihre...
Wichtiger Erfolg für Delfine, Wale und Walhaie im Süden Mosambiks!
Pressemitteilung, 05.12.2011 - Gegen Ende November 2011 erließ die mosambikanische Regierung weitreichende Regelungen für einen besseren Schutz von Delfinen, Walen und Walhaien im Süden Mosambiks. Dieser wichtige Erfolg ist nicht zuletzt unserer Partnerorganisation DolphinCare-Africa (DCA) zu verdanken, die sich seit Jahren für bessere Schutzmaßnahmen einsetzt. Der in den vergangenen Jahren immer stärker gewordene "Tourismus-Wildwuchs" droht...
Pinchy hat überlebt und erholt sich von ihren Verletzungen!
Im Januar 2011 - Es erfüllt uns mit großer Freude, dass Pinchy sich von ihren massiven Verletzungen nach einer schweren Schiffskollision zu erholen scheint und sich auch weiter um ihr Baby Scrape kümmern kann. Projektmitarbeiter Pernell Francis konnte Pinchy auch im Dezember regelmäßig beobachten. Auf den Fotos ist die großflächige Wunde, die sie davongetragen hat, noch deutlich zu erkennen. Wie sie langfristig damit zurecht kommen wird,...
Koalition stimmt gegen GRD-Petition zum Verbot von Speedbootrennen in der Ostsee
Berlin, 27.10.2010 - Enttäuschung beim Schutz der Schweinswale - Koalition stimmt gegen GRD-Petition zum Verbot von Speedbootrennen in der Ostsee - Kein Schutz für bedrohte einheimische Schweinswale Speedbootrennen werden auch zukünftig die vom Aussterben bedrohten Schweinswale in der Ostsee gefährden. Die Koalitionsparteien haben mit ihrer Mehrheit die GRD-Petition abgewiesen, die sich dafür einsetzte, die Rennen auf der Ostsee in den...
Spanien verhängt Tempolimit für Pottwale
01.03.2007 - Die Spanische Regierung hat für ein Gebiet in der Straße von Gibraltar, in dem 25 Pottwale leben, ein Tempolimit von 13 Knoten verhängt. Diese für Europa beispiellose Entscheidung soll in der viel befahrenen Wasserstraße Kollisionen schnell fahrender Schiffe mit den Walen verhindern. Zudem prüfen Spanien und Marokko nach Eröffnung des neuen Hafens von Tanger, zum Schutz der Wale die Routen der Fähren Algeciras-Tanger zu verlegen....
Spaß für Urlauber – Qual für Tiere
München, 03.03.2015 - Verbände fordern Reisebranche zu Verbesserungen im Tier- und Artenschutz auf: Anlässlich der Internationalen Tourismus-Börse (ITB), die vom 4. bis 8. März 2015 in Berlin stattfindet, fordern elf deutsche und internationale Tier- und Artenschutzorganisationen von den Reiseveranstaltern, Wildtiere vor Missbrauch als Touristenattraktion zu schützen. Ob Delfine, Tiger oder Elefanten – noch immer müssen Wildtiere zur...
Warnung vor Delfinarium Marineland Mallorca
Spanische Tierschützer von "SOS Delphine" dokumentierten Anfang Februar, wie Trainer im Delfinarium "Marineland" auf Mallorca Delfine brutal misshandeln und beschimpfen. Zu sehen sind Szenen, in denen Trainer die Tiere treten, schlagen und oder sogar auf sie springen. Die GRD warnt vor Besuchen dieses wie auch aller anderen Delfinarien. Da Mallorca besonders bei Deutschen ein beliebtes Urlaubsziel ist, dürften viele nichtsahnende deutsche...
Artenschutzkonferenz endet mit positiven Signalen für Delfine und Wale
Für Delfine, Wale und weitere 31 Tierarten brachte die elfte Vertragsstaatenkonferenz der Konvention zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten (Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals, CMS), die am 09.11.2014 im ecuadorianischen Quito endete, einige erfreuliche Ergebnisse. Größte und wichtigste Gruppe der neu in die CMS-Schutzlisten aufgenommenen Tiere sind 21 Hai-, Rochen- und Sägefischarten. Auf der...
TUI streicht fast alle Delfinarien-Angebote!
Nachdem der Tourismuskonzern TUI auf Druck der GRD kurz vor Weihnachten bereits sein Angebot für das tierquälerische Delfinarium Cayo Santa Maria auf Kuba aus dem Ausflugsprogramm genommen hatte, wurden jetzt weltweit Bewerbung und Verkauf von Ausflügen zu Delfinarien fast vollständig gestoppt. Seit Jahren setzt sich die GRD mit Erfolg bei den großen Tourismusanbietern dafür ein, dass diese keine Ausflüge in Delfinarien mehr anbieten. So...
Bitteres Ende für Schweizer Delfinarium: Erneut ein Delfin tot
Es ist unglaublich: Schon wieder ist im Schweizer Freizeitpark "Connyland" ein Delfin gestorben! Unmittelbar bevor er in ein Delfinarium in Jamaika verfrachtet werden sollte, erkrankte der achtjährige "Angel" und starb bereits am 3. November, wie die Geschäftsleitung des "Connyland" am 11. November eingestehen musste. Laut Aussagen der Betreiber des "Connyland" starb "Angel" an einer stressbedingten Erkrankung der Bauchspeicheldrüse....
Erfolg: Kein Import wilder Belugas aus Russland in die USA!
"Das ist eine wichtige Entscheidung und eine schwere Niederlage für US-Delfinarien", kommentiert die GRD den Beschluss der Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten (National Oceanic and Atmospheric Administration / NOAA), einen Importantrag des Georgia Aquariums für sage und schreibe 18 in russischen Gewässern wild gefangenen Weißwalen oder Belugas (Delphinapterus leucas) abzulehnen. Die GRD hatte - wie zahlreiche andere...
Indien erkennt Delfine als nicht-menschliche Personen an
Nachdem im August 2012 die Bewohner der japanischen Insel Toshima den weltweit bis dahin einmaligen Schritt wagten, die in den Gewässern um die kleine Insel lebenden Delfine zu Mitbürgern zu erklären und sie damit als nicht-menschliche Personen anzuerkennen, ist jetzt ein ganzes Land diesem Schritt gefolgt: In Indien wurden Delfine offiziell als nicht-menschliche Personen anerkannt, deren Rechte und Lebensbedürfnisse respektiert werden...
Türkei: Delfinarium in Kaş geschlossen
02. 05.2013 - Nach Informationen der "Deutsch Türkischen Nachrichten" soll das wegen seiner katastrophalen Haltungsbedingungen seit Langem im In- und Ausland heftig kritisierte Delfinarium in Kaş (Provinz Antalya) geschlossen worden sein. Die anhaltende Kritik von Nichtregierungsorganisationen habe laut "Deutsch Türkischer Nachrichten" Wirkung gezeigt. Experten der GRD hatten die Zustände in den Delfinarien an der türkischen Riviera mehrfach...
Sind Delfine so schlau wie Menschen?
Die Frage ist eigentlich so nicht zulässig. Delfine sind genauso schlau, wie sie es als Delfine sein müssen, sonst hätte sich ihre heutige Artenvielfalt nicht in dieser Weise im Laufe ihrer fast 60 Millionen Jahre langen Evolution durchsetzen können. Wenn Delfine "nur" so schlau wie Menschen wären, gäbe es sie in den Weltmeeren schon lange keine mehr. Und doch ziehen Menschen immer wieder gerne diese falschen Vergleiche zwischen der...
Erfolgreicher Protest gegen mobile Delfinshows in Indonesien!
Nach monatelangen Protesten aus der ganzen Welt hat der indonesische Forstminister jetzt zugesagt, Delfin-Wanderzirkusse zu verbieten und die verbleibenden Delfine zu rehabilitieren. Das ist ein toller Erfolg. Wir danken allen, die unserem Aufruf gefolgt sind und sich an den Online-Protesten beteiligt haben. Mitmachen lohnt sich also! Um sie auf ein Leben in Freiheit vorzubereiten, kommen die etwa 72 Zirkusdelfine nun in eine...
ENDLICH: Delfine verlassen Allwetterzoo Münster
Anfang Februar 2013 war es endlich so weit: Das Delfinarium im Allwetterzoo Münster schließt seine Pforten! Die drei dort noch verbliebenen männlichen Großen Tümmler "Nando", "Palawas" und "Rocco" sollen am Dienstagmorgen ins Delfinarium Haderwijk abtransportiert worden sein. Ursprünglich wollte man die Delfinhaltung bereits Ende 2012 beenden, doch es gab wohl Probleme, eine Zeit lang schienen die Verantwortlichen nicht so recht zu wissen,...
Warnung an Mexiko-Urlauber
Wer die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft ablehnt, hat als Gast im Gran Bahia Principe Tulum keine Chance, dem Tierleid zu entkommen. Die GRD rät Mexiko-Urlaubern daher dringend davon ab, dieses Hotel zu buchen. Im Hotel Gran Bahia Principe Tulum an der Karibikküste in Mexiko erleben Tierfreunde eine böse Überraschung: Sechs Delfine werden, keine 20 m von ihrem natürlichen Lebensraum entfernt, unter katastrophalen Bedingungen in einem...
Connyland gibt auf: Schweiz wird "delfin-frei"
04.06.2012 - Jetzt hat man doch ein Einsehen im Freizeitpark Connyland im thurgauischen Lipperswil (Schweiz): Das letzte Delfinarium der Schweiz wird seine verbliebenen drei Großem Tümmler abgeben oder verkaufen. Der letzte Widerstand scheint gebrochen, das Connyland strebt kein Referendum gegen das kürzlich vom Schweizer Parlament beschlossene Importverbot von Delfinen mehr an. Bei der Information, man wolle mit Hilfe von in die Schweiz...
Keine neuen Delfine für die Schweiz - Parlament verabschiedet Importverbot!
30.05.2012 - Die Lex-Connyland steht: In die Schweiz dürfen keine Delfine mehr eingeführt werden. Dem hat nach dem Ständerat nun auch der Nationalrat zugestimmt. Die GRD begrüßt diesen Entscheidung als Meilenstein und entscheidenden Schlag gegen die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft. Eine Mehrheit des Nationalrates folgte dabei der Argumentation, wonach Delfine nicht artgerecht gehalten werden könnten – schon gar nicht im Binnenland...
Connyland-Delfine durch Opiate vergiftet?
11.05.2012 - Wurden die beiden Großen Tümmler "Shadow" und "Chelmers", die im Schweizer Vergnügungspark Connyland Ende November 2011 binnen einer Woche starben, durch Drogen vergiftet? Laut einem ersten Gutachten des Instituts für Veterinärpathologie der Universität Zürich sollen die beiden Tümmler an Gehirnschädigungen, ausgelöst durch Antibiotika, gestorben sein. Gegen die zwei Tierärzte, die die Antibiotika den Tieren verabreicht hatten,...
Erfolgreicher Protest gegen den Bau eines Delfinariums auf den Malediven
Pressemitteilung, 08.05.2012 - Dank internationaler Proteste, an denen sich auch die GRD und ihre Unterstützer beteiligt hatten, sind die Pläne für den Bau eines Delfinariums auf den Malediven vorerst vom Tisch. Anfang des Jahres hatte die GRD dazu aufgerufen, den vom Earth Island Institute (EII) und der ortsansässigen NGO Ecocare gestarteten Online-Protest gegen die geplante "Delfinlagune" zu unterstützen, nachdem es bei Demonstrationen vor...
Erfolgreicher Protest gegen den Bau eines Delfinariums in Indien
Februar 2012 - Toller Erfolg: Geplanter Bau eines Delfinariums in Indien vom Tisch! Auf Druck internationaler Proteste entschied sich das indische Umweltministerium gegen den Bau eines Delfinariums in Sindhudurg an der Küste des Arabischen Meeres. Dort sollte ein gigantisches Sea World mit Aquarium, Delfinarium plus Anlage zum Trainieren der Delfine, Theater, Themenrestaurants und Ferienhäusern entstehen. Am 20. Januar erreichte uns ein...
Hurghada-Vier sind endlich umgesiedelt
Ein Teilerfolg: Hurghada-Vier sind endlich umgesiedelt – in ein Loch mitten in der Wüste! - Fast 5.600 E-Mails bei GRD-Protestaktion! Wir danken allen ganz herzlich, die mitgemacht und sich für die vier Hurghada-Delfine mit ihrem Protest eingesetzt haben! Die Hurghada-Vier sind heute in ein innerhalb weniger Tage errichtete Beckenanlage mitten in der Wüste südlich von Hurghada transportiert worden. Da ein hochrangiger Politiker den Transport...
Türkei: Das Land, wo die Delfine leiden
Pressemitteilung, 22.07.2010 – Die GRD begrüßt die Entscheidung von REWE Touristik mit den Veranstaltermarken ITS, JAHN REISEN und TJAEREBORG, seinen Gästen auch weiterhin keine Ausflüge zu den Delfinarien an der Türkischen Riviera anzubieten. Die Entscheidung fiel nach einer Inspektion von 3 Delfinarien, die Andreas Müseler, Umwelt- und Nachhaltigkeitsbeauftragter der Touristik der REWE Group, kürzlich gemeinsam mit zwei Experten der GRD...
Traurige Bilanz des "UN-Jahr des Delfins 2007/2008"
Pressemitteilung, 06.01.2009 - Das mit großem Mediengewitter eingeläutete und um ein Jahr verlängerte "UN-Jahr des Delfins" (2007 und 2008) ist nach Ansicht der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) weit hinter den hochgesteckten Erwartungen zurückgeblieben. "Die Bilanz ist mehr als enttäuschend, für die Delfine wurde nichts erreicht. Der Chinesische Flussdelfin gilt seit 2007 als ausgestorben. Weitere Arten stehen kurz davor, so die...
Petting Pools - Delfine zu Tode gestreichelt
Jedes Jahr strömen Hunderttausende Besucher zu den vier "Dolphin Petting Pools" (Delfin-Streichelzoos) der US-Sea-World-Parks. Dort kann man in speziellen Beckenanlagen gehaltene Große Tümmler erst füttern und dann streicheln. Ein Liebesbeweis mit schwerwiegenden Folgen, die Meeressäuger degenerieren zu aggressiven Fressmaschinen. Der Petting-Pool im Sea-World-Orlando, Florida, ist dicht von hektisch mit einem kleinen Fisch herumfuchtelnden...
Schwere Rückschläge für Offshore-Öl- und Gasförderung in Kroatien
Pressemitteilung 04.08.2015 - "Sie verlassen das sinkende Schiff", kommentiert der Biologe Ulrich Karlowski von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) den Ausstieg mehrerer Energiekonzerne aus der geplanten Öl- und Gasförderung in der kroatischen Adria. So gaben OMV aus Österreich und Marathon Oil aus den USA vor einigen Tagen ihre Bohrlizenzen zurück, was am 29. Juli 2015 schließlich auch von der "Kroatischen Agentur für...
SUP-Erstumrundung des Genfer Sees für den Delfinschutz
Kein Lüftchen weht auf dem Genfer See und das Thermostat klettert auf bis zu 37 Grad. Nicht unbedingt ideale Bedingungen für eine kraftraubende Expedition, die über mehrere Tage gehen soll. Unbeeindruckt dessen, bestückten drei Paddel-Pioniere am Ufer von Montreux ihre SUP-Bretter und bereiteten sich mental auf ihre anstehende Expedition vor. Das Ziel: in knapp drei Tagen (vom 02.07 – 05.07.2015) einmal per Stehpaddel rundum Europas...
Jahresbericht 2014
Seit nunmehr fast 25 Jahren setzen wir uns konkret und aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt in den Weltmeeren, für das Überleben bedrohter Delfine, Schweins- und Pottwale sowie für einen umfassenden Meeres-Ökosystemschutz ein. In unserem Jahresbericht 2014 erfahren Sie alles Wesentliche zu der geleisteten Arbeit im vergangenen Jahr und was wir mit einem kleinen Team dank der großartigen Unterstützung unserer Förderer, Spender, Delfinpaten,...
Delfinsuche in der kroatischen Adria - GRD bittet Kroatienurlauber um Mithilfe
Zu Beginn der Reisesaison ruft die GRD Kroatienurlauber wieder zur Mithilfe bei ihrem Delfinschutzprojekt in der Adria auf und bittet darum, Sichtungen von Delfinen und Walen zu melden. Die Daten werden im Rahmen des GRD-Projekts zur Rettung der letzten ca. 220 Adria-Delfine erhoben und fließen in Analysen ein, die für die Internationale Walfangkommission (IWC) von den Mitgliedsländern aufgestellt werden. Sie liefern wertvolle Erkenntnisse...
Kurze Atempause für die Adria: Kroatien verschiebt Ölförderung
Nach übereinstimmenden Berichten verschiedener kroatischer Medien verzögert sich der Beginn der für dieses Jahr geplanten Offshore-Probebohrungen nach Öl in der Adria mindestens bis 2016. Als Grund werden Verstöße gegen EU-Umweltrichtlinien genannt. Kroatien habe es versäumt, Anrainerstaaten wie Slowenien, Italien und Montenegro in die derzeit laufenden Umweltverträglichkeitsprüfungen einzubeziehen. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine...
Rettet die Adria! Referendum gegen Offshore Öl- und Gasförderung
Pressemitteilung 21.01.2015 - In Kroatien wächst der Widerstand gegen die Pläne der Regierung, in der Adria in großem Stil Erdöl und Erdgas zu fördern. Die Umweltorganisation "Eko Kvarner" hat ein Referendum angekündigt, falls die Regierung nicht auf die Öl- und Gasförderung in dem sensiblen Meeresgebiet verzichtet, berichtet die kroatische Zeitung 24sata. Sollte die Regierung das Projekt nicht bis zum 16. April, dem Ende der öffentlichen...
Rettet die Adria! Kampagne gegen kroatische Offshore-Ölförderung
Pressemitteilung, 08.01.2015 - 2015 könnte den Beginn vom Ende des Ökosystems der kroatischen Adria markieren, befürchtet die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). „Mit der Vergabe von 10 Probebohrlizenzen an 5 Energiekonzerne hat die kroatische Regierung grünes Licht für die nachhaltige Zerstörung des gesamten Ökosystems und die Ausrottung der letzten Adria-Delfine und vieler anderer Meerestiere gegeben“, kritisiert der...
Kroatienurlaub ade? Ölpest in der Adria
Pressemitteilung, 04.12.2014 -Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) warnt vor der Gefahr einer massiven Ölpest in der kroatischen Adria. In nur wenigen Jahren sollen unzählige Ölplattformen und Gasförderanlagen in dem sensiblen Meeresgebiet errichtet werden. Eine Katastrophe, vergleichbar mit der Ölpest im Golf von Mexiko 2010, ist nach Ansicht der GRD nur eine Frage der Zeit. Die kroatische Regierung hat die Adria für die...
Adria: Seismische Untersuchungen ohne Rücksicht auf Verluste
Bereits vor einem Jahr kam es zu Protesten, als bekannt wurde, dass der Auftrag für die seismische Erkundung ohne öffentliche Ausschreibung an die norwegische Firma Spectrum vergeben wurde. Tote Delfine Von Ende 2013 bis Anfang 2014 ließ die kroatische Regierung seismische Untersuchungen zu möglichen Öl- und Gasvorkommen in der Adria durchführen. Während und nach Abschluss der seismischen Erkundungen des norwegischen Unternehmens Spectrum kam...
Pottwale in der Adria: Seltener Besuch mit tragischem Ausgang
Eine außergewöhnliche Begegnung hatten deutsche Segelurlauber bei der norddalmatinischen Insel Molat: Am Abend des 8. September sichteten sie vier Pottwale vor der Westküste der Insel, auf der auch unser letztes Jahr eröffnetes Delfinschutzzentrum steht. Die bis zu 3000 m und tiefer tauchenden Zahnwale sind im Mittelmeer zwar häufiger anzutreffen, verirren sich aber nur sehr selten in die nördliche Adria, da dieser Arm des Mittelmeers für sie...
Delfinmutter trauert um totes Baby – Todesursache: Schraubenverletzung?
Nahe der vor Istrien liegenden Insel Cres wurde am 10. August eine Delfinmutter beobachtet, die ihr totes Kleines auf dem Rücken balancierend sich schwerfällig durch die Wellen bewegte. Die kroatische Zeitung 24sata veröffentlichte darüber einen Bericht nebst Video mit dem Titel "Beerdigung eines Delfins". Immer wenn der bereits erste Verwesungsspuren zeigende Körper des Babys der Mutter vom Rücken rutscht, nimmt sie den kleinen Delfin wieder...
Bergung vom Meeresgrund: Skelettfund in der Adria
Einen sehr seltenen Fund machte die Urlauberin Kathrin Zimmermann beim Schnorcheln vor der kroatischen Insel Šolta. Ende Juni entdeckte die Schweizerin auf dem Meeresgrund Reste eines Tierskeletts. Anhand von Fotos ließ sich rasch feststellen, dass es sich um einen Wal oder Delfin handeln musste, denn die Schwanzflosse stand quer zum Rückgrat und nicht wie bei Fischen senkrecht dazu. Nach Meinung unserer kroatischen Projektleiterin, der...
Delfin-Patenschaften für einen echten "Glückspilz"
"Srećković" – das kroatische Wort für "Glückspilz" – ist der Neuzugang unter den "Adria-Delfinen", für die man eine symbolische Patenschaft übernehmen kann. Mehr als die anderen acht "kroatischen" Schützlinge symbolisiert er das Projekt zur "Rettung der letzten Adria-Delfine" der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) in Kroatien: Durch Menschenhand geriet er in tödliche Gefahr, doch dank der Hilfe beherzter Menschen konnten ihn die...
Stand up and Paddle for the Dolphins! – Ein großer Erfolg
Vier Stehpaddler vollbrachten mit der Erstumrundung des Gardasees am Pfingstwochenende nicht nur eine grandiose sportliche Erstleistung. Andy Dressler, Arnd Dünzinger sowie die Zwillingsbrüder Mario und Manuel Stecher konnten auch mit ihrer Spendenaktion für den Schutz der Adria-Delfine einen großartigen Erfolg erzielen. "Ich habe jahrelang als Skipper in der Adria gearbeitet, daher liegen mir die Meeressäuger dort besonders am Herzen",...
Adria-Delfine gesucht
Pressemitteilung, 27.05.2014 - Wie jedes Jahr ruft die GRD Kroatienurlauber wieder zur Mithilfe bei ihrem Schutzprojekt zur "Rettung der letzten Adria-Delfine" auf und bittet darum, Delfin- und Walsichtungen in der Adria zu melden. Die Meldungen liefern wichtige Hinweise zum Bestand und zum Verhalten der Meeressäuger und sind Teil der erfolgreichen Delfinschutzarbeit in Kroatien, die die GRD zusammen mit ihren Partnern von der tierärztlichen...
Adria: Verletzter Delfin bleibt unauffindbar
Unsere kroatischen Partner haben anstrengende Tage hinter sich. Das ganze Wochenende über wurde bei den Inseln Pasman, Vrgada, Ugljan, Dugi Otok und einigen kleineren Inseln nach dem schwer verletzten Adria-Delfin "Košara" gesucht. Leider war der aufwändigen Suchaktion der von allen erhoffte Erfolg nicht vergönnt. In jedem Fall sind zahlreiche Fischer über den ungewöhnlichen Delfin informiert und haben versprochen, unsere Partner sofort zu...
Adria: Verletzter Delfin ist abgetaucht
Seit nun gut einer Woche wurde der schwer verletzte Adria-Delfin "Košara" nicht mehr in der Nähe der Fischzuchtanlage bei der Insel Pasman gesehen. Die Fischfarm war für lange Zeit sein Zufluchtsort, an dem er sich offensichtlich sicher fühlte und auch genug Futter fand. "Trotz zahlreicher Ratschläge und Tipps von Delfinexperten aus der ganzen Welt waren die Bedingungen für eine erfolgreiche Fangaktion wesentlich schwieriger als bei der...
Kroatien: Ölrausch bringt tödliche Gefahr für Wale und Delfine
Die Regierung Kroatiens scheint es darauf angelegt zu haben, nicht nur die letzten Großen Tümmler, die in den Territorialgewässern des Landes überlebt haben, sondern gleich alle Wale und Delfine in der gesamten Adria auszurotten. Nicht anders ist es zu erklären, dass die norwegische Firma “Spectrum” in der Adria seismische Tests durchführen darf, um dort Öl- und Gasvorkommen aufzuspüren. Anfang September begann "Spectrum" seismische...
Einweihung des Delfinschutzzentrums in Kroatien
Pressemitteilung, 25.07.2013 - Anfang Juli feierte die GRD zusammen mit ihren Partnern von der Universität Zagreb und der kroatischen Naturschutzorganisation VAL die Einweihung ihres Delfinschutzzentrums auf der norddalmatinischen Insel Molat in Kroatien. Neben Pressevertretern gehörten zu den etwa 40 Gästen auch Repräsentanten von Behörden und Instituten aus Zagreb, Zadar und von der Insel Molat. Auch die Einwohner zeigten sich interessiert...
Brutaler Delfinmord in Kroatien: Großer Tümmler stirbt im Kugelhagel
Pressemitteilung, 02.10.2012 - Von Schrotkugeln förmlich durchsiebt starb einer von nur noch etwa 220 Adria-Delfinen im September nahe der istrischen Hafenstadt Poreč. Der Portier eines Hotels, das ausgerechnet den Namen "Delfin" trägt, entdeckte den tot vor dem Hotelstrand treibenden Großen Tümmler. Bei der Obduktion fand man 7 Schrotkugeln im Brustkorb des erwachsenen Männchens. "Doch er war nicht sofort tot", erklärt Ulrike Kirsch,...
Delfine helfen sich gegenseitig aus Fischernetz
Pressemitteilung, 13.06.2012 - Auf ihrem Segeltörn in der Kvarner Bucht (nördliche Adria) wurden deutsche Segler Zeugen eines ebenso dramatischen wie bewegenden Beispiels für Kooperation und Empathie unter Delfinen. Ein Großer Tümmler hatte sich in einem Fischernetz verheddert und machte durch Quietschlaute auf seine gefährliche Situation aufmerksam. Daraufhin kam ihm ein in der Nähe schwimmender Delfin zu Hilfe. Gemeinsam gelang es ihnen,...
Spektakuläre Beobachtung: Acht Finnwale nördlich von Split gesichtet
Pressemitteilung, 05.06.2012 - Man kann es ruhig eine Sensation nennen, was ein deutscher Segler am Pfingstmontag in der kroatischen Adria erlebte. Er sichtete 6-8 Finnwale bei der auf Höhe von Split gelegenen Insel Vis. Die mit bis zu 25 m Länge zweitgrößten Tiere der Welt tauchen zwar immer mal wieder als "Gäste" in der kroatischen Adria auf. „Aber derart viele Finnwale wurden uns seit Beginn unserer Aufzeichnungen zum Vorkommen von...
Tragische Delfinrettung auf der kroatischen Insel Pasman
10.04.2012 - Der Fischer Dragan Ivuša trauteseinen Augen nicht, als er am Ostersonntag beim morgendlichen Spaziergang nahe Ždrelac auf der norddalmatinischen Insel Pašman mit seinem Labrador einen gestrandeten Delfin entdeckte. Sofort holte er seinen Sohn Josip zuhilfe, um das Tier zu retten. Trotz heftiger Bora gelang es dem 16-jährigen Josip, den Delfin wieder ins Meer zurückzuziehen, wie die Zeitung „24 sata“ berichtet. Zwei weitere...
Tote Streifendelfine bei Dubrovnik
Am 26.1.2012 wurde an der kroatischen Küste bei Dubrovnik ein toter Streifendelfin gefunden. Der Kadaver trug keine sichtbaren äußeren Verletzungen. Er wurde nach Zagreb in die tierärztliche Fakultät transportiert, wo unsere Projektpartner die Todesursache herausfinden wollen. Ob der 1,90 m lange und ca. 70 kg schwere Delfin möglicherweise durch die mysteriösen, seit vielen Wochen auftretenden Unterwasserdetonationen vor Dubrovnik starb, wird...
Auszeit mit Mission: Mit vollen Segeln für den Schutz der Delfine
Pressemitteilung, 19.04.2011 - Es ist nicht gleich die ganze Welt, die sie umrunden wollen. Doch ein wenig segeln Dagmar und Klaus Quanz schon auf den Spuren der Seglerlegende Rollo Gebhard, der die Welt gleich dreimal umsegelte und 1991 die Gesellschaft zur Rettung der Delphine gründete. Ihr mehrmonatiger Törn führt das Ehepaar aus dem hessischen Frielendorf und ihre Yacht "RuckZuck" kreuz und quer übers Mittelmeer. Genau dort, wo einst...
Wir nehmen Abschied von Prof. Dr. Hrvoje Gomercic
Nach kurzer, schwerer Krankheit ist Prof. Dr. Hrvoje Gomercic am 1. August 2010 im Alter von nur 70 Jahren von uns gegangen. Mit ihm haben wir einen herausragenden und engagierten Delfinschützer verloren. Prof. Gomercic war uns Vorbild und Leitfigur, sein Tod reißt eine tiefe Lücke. Wir sind sehr traurig, auch weil er ein großes Ziel unseres Schutzprojekts, die Einrichtung des Delfinschutzzentrums auf der Insel Molat, nicht mehr miterleben...
Jagd auf Delfine mit Schrotflinte und Harpune
"Nur ein toter Delfin ist ein guter Delfin".... Zwar heißt der Große Tümmler auf Kroatisch der "Gute Delfin" (dobri dupin), doch seit eh und je betrachten die meisten Fischer, wie fast überall auf der Welt, Delfine als Nahrungskonkurrenten. So müssen die Meeressäuger häufig auch für den Rückgang der Fischbestände als Sündenböcke herhalten. Noch bis in die 1960er-Jahre vergab der damalige jugoslawische Staat "Kopfprämien" für jeden toten...
Dramatische Delfinrettung in der Krka
Mai 2007 - Immer wieder verirren sich in Kroatien Delfine in Flüssen und finden nicht mehr den Weg zurück. Meist bezahlten sie den Ausflug in die unbekannten Gewässer mit dem Tod, weil sie im für sie ungeeigneten Brack- und Süßwasser nicht genug Nahrung finden. In diesem Jahr jedoch gelang unseren Projektpartnern eine spektakuläre Rettungsaktion eines Delfinweibchens, das sich fast bis zu den Krka-Wasserfällen verirrt hatte. Anfang Mai...
Rundkopfdelfin verendet
Aufregung in der tierärztlichen Fakultät der Universität Zagreb. Soeben erhielten die Wissenschaftler des Delfinschutz-Teams Mitteilung über die Sichtung eines Schwertwales in der Kvarner Bucht... Weiße Flecken auf dem Körper des Tieres lassen den Anrufer vermuten, dass es sich um die auch als Orca bezeichnete Art handelt, bekannt aus dem Kinofilm "Free Willy". Nur wenige Stunden später brechen unsere Projektpartner unter Leitung von Prof....
Schwere Rückschläge für Offshore-Öl- und Gasförderung in Kroatien
Pressemitteilung 04.08.2015 - "Sie verlassen das sinkende Schiff", kommentiert der Biologe Ulrich Karlowski von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) den Ausstieg mehrerer Energiekonzerne aus der geplanten Öl- und Gasförderung in der kroatischen Adria. So gaben OMV aus Österreich und Marathon Oil aus den USA vor einigen Tagen ihre Bohrlizenzen zurück, was am 29. Juli 2015 schließlich auch von der "Kroatischen Agentur für...
SUP-Erstumrundung des Genfer Sees für den Delfinschutz
Kein Lüftchen weht auf dem Genfer See und das Thermostat klettert auf bis zu 37 Grad. Nicht unbedingt ideale Bedingungen für eine kraftraubende Expedition, die über mehrere Tage gehen soll. Unbeeindruckt dessen, bestückten drei Paddel-Pioniere am Ufer von Montreux ihre SUP-Bretter und bereiteten sich mental auf ihre anstehende Expedition vor. Das Ziel: in knapp drei Tagen (vom 02.07 – 05.07.2015) einmal per Stehpaddel rundum Europas...
Jahresbericht 2014
Seit nunmehr fast 25 Jahren setzen wir uns konkret und aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt in den Weltmeeren, für das Überleben bedrohter Delfine, Schweins- und Pottwale sowie für einen umfassenden Meeres-Ökosystemschutz ein. In unserem Jahresbericht 2014 erfahren Sie alles Wesentliche zu der geleisteten Arbeit im vergangenen Jahr und was wir mit einem kleinen Team dank der großartigen Unterstützung unserer Förderer, Spender, Delfinpaten,...
Delfinsuche in der kroatischen Adria - GRD bittet Kroatienurlauber um Mithilfe
Zu Beginn der Reisesaison ruft die GRD Kroatienurlauber wieder zur Mithilfe bei ihrem Delfinschutzprojekt in der Adria auf und bittet darum, Sichtungen von Delfinen und Walen zu melden. Die Daten werden im Rahmen des GRD-Projekts zur Rettung der letzten ca. 220 Adria-Delfine erhoben und fließen in Analysen ein, die für die Internationale Walfangkommission (IWC) von den Mitgliedsländern aufgestellt werden. Sie liefern wertvolle Erkenntnisse...
Kurze Atempause für die Adria: Kroatien verschiebt Ölförderung
Nach übereinstimmenden Berichten verschiedener kroatischer Medien verzögert sich der Beginn der für dieses Jahr geplanten Offshore-Probebohrungen nach Öl in der Adria mindestens bis 2016. Als Grund werden Verstöße gegen EU-Umweltrichtlinien genannt. Kroatien habe es versäumt, Anrainerstaaten wie Slowenien, Italien und Montenegro in die derzeit laufenden Umweltverträglichkeitsprüfungen einzubeziehen. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine...
Rettet die Adria! Referendum gegen Offshore Öl- und Gasförderung
Pressemitteilung 21.01.2015 - In Kroatien wächst der Widerstand gegen die Pläne der Regierung, in der Adria in großem Stil Erdöl und Erdgas zu fördern. Die Umweltorganisation "Eko Kvarner" hat ein Referendum angekündigt, falls die Regierung nicht auf die Öl- und Gasförderung in dem sensiblen Meeresgebiet verzichtet, berichtet die kroatische Zeitung 24sata. Sollte die Regierung das Projekt nicht bis zum 16. April, dem Ende der öffentlichen...
Rettet die Adria! Kampagne gegen kroatische Offshore-Ölförderung
Pressemitteilung, 08.01.2015 - 2015 könnte den Beginn vom Ende des Ökosystems der kroatischen Adria markieren, befürchtet die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). „Mit der Vergabe von 10 Probebohrlizenzen an 5 Energiekonzerne hat die kroatische Regierung grünes Licht für die nachhaltige Zerstörung des gesamten Ökosystems und die Ausrottung der letzten Adria-Delfine und vieler anderer Meerestiere gegeben“, kritisiert der...
Kroatienurlaub ade? Ölpest in der Adria
Pressemitteilung, 04.12.2014 -Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) warnt vor der Gefahr einer massiven Ölpest in der kroatischen Adria. In nur wenigen Jahren sollen unzählige Ölplattformen und Gasförderanlagen in dem sensiblen Meeresgebiet errichtet werden. Eine Katastrophe, vergleichbar mit der Ölpest im Golf von Mexiko 2010, ist nach Ansicht der GRD nur eine Frage der Zeit. Die kroatische Regierung hat die Adria für die...
Adria: Seismische Untersuchungen ohne Rücksicht auf Verluste
Bereits vor einem Jahr kam es zu Protesten, als bekannt wurde, dass der Auftrag für die seismische Erkundung ohne öffentliche Ausschreibung an die norwegische Firma Spectrum vergeben wurde. Tote Delfine Von Ende 2013 bis Anfang 2014 ließ die kroatische Regierung seismische Untersuchungen zu möglichen Öl- und Gasvorkommen in der Adria durchführen. Während und nach Abschluss der seismischen Erkundungen des norwegischen Unternehmens Spectrum kam...
Pottwale in der Adria: Seltener Besuch mit tragischem Ausgang
Eine außergewöhnliche Begegnung hatten deutsche Segelurlauber bei der norddalmatinischen Insel Molat: Am Abend des 8. September sichteten sie vier Pottwale vor der Westküste der Insel, auf der auch unser letztes Jahr eröffnetes Delfinschutzzentrum steht. Die bis zu 3000 m und tiefer tauchenden Zahnwale sind im Mittelmeer zwar häufiger anzutreffen, verirren sich aber nur sehr selten in die nördliche Adria, da dieser Arm des Mittelmeers für sie...
Delfinmutter trauert um totes Baby – Todesursache: Schraubenverletzung?
Nahe der vor Istrien liegenden Insel Cres wurde am 10. August eine Delfinmutter beobachtet, die ihr totes Kleines auf dem Rücken balancierend sich schwerfällig durch die Wellen bewegte. Die kroatische Zeitung 24sata veröffentlichte darüber einen Bericht nebst Video mit dem Titel "Beerdigung eines Delfins". Immer wenn der bereits erste Verwesungsspuren zeigende Körper des Babys der Mutter vom Rücken rutscht, nimmt sie den kleinen Delfin wieder...
Bergung vom Meeresgrund: Skelettfund in der Adria
Einen sehr seltenen Fund machte die Urlauberin Kathrin Zimmermann beim Schnorcheln vor der kroatischen Insel Šolta. Ende Juni entdeckte die Schweizerin auf dem Meeresgrund Reste eines Tierskeletts. Anhand von Fotos ließ sich rasch feststellen, dass es sich um einen Wal oder Delfin handeln musste, denn die Schwanzflosse stand quer zum Rückgrat und nicht wie bei Fischen senkrecht dazu. Nach Meinung unserer kroatischen Projektleiterin, der...
Delfin-Patenschaften für einen echten "Glückspilz"
"Srećković" – das kroatische Wort für "Glückspilz" – ist der Neuzugang unter den "Adria-Delfinen", für die man eine symbolische Patenschaft übernehmen kann. Mehr als die anderen acht "kroatischen" Schützlinge symbolisiert er das Projekt zur "Rettung der letzten Adria-Delfine" der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) in Kroatien: Durch Menschenhand geriet er in tödliche Gefahr, doch dank der Hilfe beherzter Menschen konnten ihn die...
Stand up and Paddle for the Dolphins! – Ein großer Erfolg
Vier Stehpaddler vollbrachten mit der Erstumrundung des Gardasees am Pfingstwochenende nicht nur eine grandiose sportliche Erstleistung. Andy Dressler, Arnd Dünzinger sowie die Zwillingsbrüder Mario und Manuel Stecher konnten auch mit ihrer Spendenaktion für den Schutz der Adria-Delfine einen großartigen Erfolg erzielen. "Ich habe jahrelang als Skipper in der Adria gearbeitet, daher liegen mir die Meeressäuger dort besonders am Herzen",...
Adria-Delfine gesucht
Pressemitteilung, 27.05.2014 - Wie jedes Jahr ruft die GRD Kroatienurlauber wieder zur Mithilfe bei ihrem Schutzprojekt zur "Rettung der letzten Adria-Delfine" auf und bittet darum, Delfin- und Walsichtungen in der Adria zu melden. Die Meldungen liefern wichtige Hinweise zum Bestand und zum Verhalten der Meeressäuger und sind Teil der erfolgreichen Delfinschutzarbeit in Kroatien, die die GRD zusammen mit ihren Partnern von der tierärztlichen...
Adria: Verletzter Delfin bleibt unauffindbar
Unsere kroatischen Partner haben anstrengende Tage hinter sich. Das ganze Wochenende über wurde bei den Inseln Pasman, Vrgada, Ugljan, Dugi Otok und einigen kleineren Inseln nach dem schwer verletzten Adria-Delfin "Košara" gesucht. Leider war der aufwändigen Suchaktion der von allen erhoffte Erfolg nicht vergönnt. In jedem Fall sind zahlreiche Fischer über den ungewöhnlichen Delfin informiert und haben versprochen, unsere Partner sofort zu...
Adria: Verletzter Delfin ist abgetaucht
Seit nun gut einer Woche wurde der schwer verletzte Adria-Delfin "Košara" nicht mehr in der Nähe der Fischzuchtanlage bei der Insel Pasman gesehen. Die Fischfarm war für lange Zeit sein Zufluchtsort, an dem er sich offensichtlich sicher fühlte und auch genug Futter fand. "Trotz zahlreicher Ratschläge und Tipps von Delfinexperten aus der ganzen Welt waren die Bedingungen für eine erfolgreiche Fangaktion wesentlich schwieriger als bei der...
Kroatien: Ölrausch bringt tödliche Gefahr für Wale und Delfine
Die Regierung Kroatiens scheint es darauf angelegt zu haben, nicht nur die letzten Großen Tümmler, die in den Territorialgewässern des Landes überlebt haben, sondern gleich alle Wale und Delfine in der gesamten Adria auszurotten. Nicht anders ist es zu erklären, dass die norwegische Firma “Spectrum” in der Adria seismische Tests durchführen darf, um dort Öl- und Gasvorkommen aufzuspüren. Anfang September begann "Spectrum" seismische...
Einweihung des Delfinschutzzentrums in Kroatien
Pressemitteilung, 25.07.2013 - Anfang Juli feierte die GRD zusammen mit ihren Partnern von der Universität Zagreb und der kroatischen Naturschutzorganisation VAL die Einweihung ihres Delfinschutzzentrums auf der norddalmatinischen Insel Molat in Kroatien. Neben Pressevertretern gehörten zu den etwa 40 Gästen auch Repräsentanten von Behörden und Instituten aus Zagreb, Zadar und von der Insel Molat. Auch die Einwohner zeigten sich interessiert...
Brutaler Delfinmord in Kroatien: Großer Tümmler stirbt im Kugelhagel
Pressemitteilung, 02.10.2012 - Von Schrotkugeln förmlich durchsiebt starb einer von nur noch etwa 220 Adria-Delfinen im September nahe der istrischen Hafenstadt Poreč. Der Portier eines Hotels, das ausgerechnet den Namen "Delfin" trägt, entdeckte den tot vor dem Hotelstrand treibenden Großen Tümmler. Bei der Obduktion fand man 7 Schrotkugeln im Brustkorb des erwachsenen Männchens. "Doch er war nicht sofort tot", erklärt Ulrike Kirsch,...
Delfine helfen sich gegenseitig aus Fischernetz
Pressemitteilung, 13.06.2012 - Auf ihrem Segeltörn in der Kvarner Bucht (nördliche Adria) wurden deutsche Segler Zeugen eines ebenso dramatischen wie bewegenden Beispiels für Kooperation und Empathie unter Delfinen. Ein Großer Tümmler hatte sich in einem Fischernetz verheddert und machte durch Quietschlaute auf seine gefährliche Situation aufmerksam. Daraufhin kam ihm ein in der Nähe schwimmender Delfin zu Hilfe. Gemeinsam gelang es ihnen,...
Spektakuläre Beobachtung: Acht Finnwale nördlich von Split gesichtet
Pressemitteilung, 05.06.2012 - Man kann es ruhig eine Sensation nennen, was ein deutscher Segler am Pfingstmontag in der kroatischen Adria erlebte. Er sichtete 6-8 Finnwale bei der auf Höhe von Split gelegenen Insel Vis. Die mit bis zu 25 m Länge zweitgrößten Tiere der Welt tauchen zwar immer mal wieder als "Gäste" in der kroatischen Adria auf. „Aber derart viele Finnwale wurden uns seit Beginn unserer Aufzeichnungen zum Vorkommen von...
Tragische Delfinrettung auf der kroatischen Insel Pasman
10.04.2012 - Der Fischer Dragan Ivuša trauteseinen Augen nicht, als er am Ostersonntag beim morgendlichen Spaziergang nahe Ždrelac auf der norddalmatinischen Insel Pašman mit seinem Labrador einen gestrandeten Delfin entdeckte. Sofort holte er seinen Sohn Josip zuhilfe, um das Tier zu retten. Trotz heftiger Bora gelang es dem 16-jährigen Josip, den Delfin wieder ins Meer zurückzuziehen, wie die Zeitung „24 sata“ berichtet. Zwei weitere...
Tote Streifendelfine bei Dubrovnik
Am 26.1.2012 wurde an der kroatischen Küste bei Dubrovnik ein toter Streifendelfin gefunden. Der Kadaver trug keine sichtbaren äußeren Verletzungen. Er wurde nach Zagreb in die tierärztliche Fakultät transportiert, wo unsere Projektpartner die Todesursache herausfinden wollen. Ob der 1,90 m lange und ca. 70 kg schwere Delfin möglicherweise durch die mysteriösen, seit vielen Wochen auftretenden Unterwasserdetonationen vor Dubrovnik starb, wird...
Auszeit mit Mission: Mit vollen Segeln für den Schutz der Delfine
Pressemitteilung, 19.04.2011 - Es ist nicht gleich die ganze Welt, die sie umrunden wollen. Doch ein wenig segeln Dagmar und Klaus Quanz schon auf den Spuren der Seglerlegende Rollo Gebhard, der die Welt gleich dreimal umsegelte und 1991 die Gesellschaft zur Rettung der Delphine gründete. Ihr mehrmonatiger Törn führt das Ehepaar aus dem hessischen Frielendorf und ihre Yacht "RuckZuck" kreuz und quer übers Mittelmeer. Genau dort, wo einst...
Wir nehmen Abschied von Prof. Dr. Hrvoje Gomercic
Nach kurzer, schwerer Krankheit ist Prof. Dr. Hrvoje Gomercic am 1. August 2010 im Alter von nur 70 Jahren von uns gegangen. Mit ihm haben wir einen herausragenden und engagierten Delfinschützer verloren. Prof. Gomercic war uns Vorbild und Leitfigur, sein Tod reißt eine tiefe Lücke. Wir sind sehr traurig, auch weil er ein großes Ziel unseres Schutzprojekts, die Einrichtung des Delfinschutzzentrums auf der Insel Molat, nicht mehr miterleben...
Jagd auf Delfine mit Schrotflinte und Harpune
"Nur ein toter Delfin ist ein guter Delfin".... Zwar heißt der Große Tümmler auf Kroatisch der "Gute Delfin" (dobri dupin), doch seit eh und je betrachten die meisten Fischer, wie fast überall auf der Welt, Delfine als Nahrungskonkurrenten. So müssen die Meeressäuger häufig auch für den Rückgang der Fischbestände als Sündenböcke herhalten. Noch bis in die 1960er-Jahre vergab der damalige jugoslawische Staat "Kopfprämien" für jeden toten...
Dramatische Delfinrettung in der Krka
Mai 2007 - Immer wieder verirren sich in Kroatien Delfine in Flüssen und finden nicht mehr den Weg zurück. Meist bezahlten sie den Ausflug in die unbekannten Gewässer mit dem Tod, weil sie im für sie ungeeigneten Brack- und Süßwasser nicht genug Nahrung finden. In diesem Jahr jedoch gelang unseren Projektpartnern eine spektakuläre Rettungsaktion eines Delfinweibchens, das sich fast bis zu den Krka-Wasserfällen verirrt hatte. Anfang Mai...
Rundkopfdelfin verendet
Aufregung in der tierärztlichen Fakultät der Universität Zagreb. Soeben erhielten die Wissenschaftler des Delfinschutz-Teams Mitteilung über die Sichtung eines Schwertwales in der Kvarner Bucht... Weiße Flecken auf dem Körper des Tieres lassen den Anrufer vermuten, dass es sich um die auch als Orca bezeichnete Art handelt, bekannt aus dem Kinofilm "Free Willy". Nur wenige Stunden später brechen unsere Projektpartner unter Leitung von Prof....
Jahresbericht 2014
Seit nunmehr fast 25 Jahren setzen wir uns konkret und aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt in den Weltmeeren, für das Überleben bedrohter Delfine, Schweins- und Pottwale sowie für einen umfassenden Meeres-Ökosystemschutz ein. In unserem Jahresbericht 2014 erfahren Sie alles Wesentliche zu der geleisteten Arbeit im vergangenen Jahr und was wir mit einem kleinen Team dank der großartigen Unterstützung unserer Förderer, Spender, Delfinpaten,...
Aktuelles von unseren Patendelfinen in Peru-Paracas
Trinity, Ghost, Sharpy, Old Hat, PBD 074 und noch etwa 15 weitere Große Tümmler und Paten-Delfine konnte ich erst kürzlich vor einigen Wochen bei meinem Besuch in Paracas in der gleichnamigen Bucht ganz nah sehen, darunter auch mindestens drei Babys! Es ist so wunderbar, es geht den Delfinen gut und sie sind wohlgenährt! Kein Fischer richtet eine Harpune auf sie, nein, im Gegenteil, sie sind geschütztdurch ihre Bekanntheit in der gesamten...
Jagd auf Delfine in Peru – Patendelfine nicht in Gefahr
Seit mehr als 10 Jahren kämpft die GRD, gemeinsam mit ihrer peruanischen Partnerorganisation ACOREMA gegen die Jagd auf Delfine vor der Küste des Andenstaates Peru. Skrupellose Fischer harpunieren dabei Dusky-Delfine, das Blut der verwundeten Meeressäuger soll Haie anlocken. Anschließend werden die Delfine an Bord der Fischerboote getötet und zerlegt, um ihr Fleisch als Köder für den Fang der angelockten Haie einzusetzen. Die Jagd auf Delfine...
Peru: Neuigkeiten von den Patendelfinen
Delfine der Paracas-Bucht: Die Sichtungsrate für die Paracas-Delfine war dieses Jahr etwas niedriger, was aber nicht unbedingt einen Rückgang der Population bedeutet, sondern wahrscheinlich auf das Klima-Phänomen "El Niño" zurückzuführen ist, das dieses Jahr wieder ausgeprägt aufgetreten ist und die Wasseroberflächentemperatur hat ansteigen lassen. Häufig ist Fischsterben an der Küste die Folge oder die Fischschwärme bleiben weiter von der...
Patendelfine stellen sich vor: "Trinity" aus Peru
Eine, Delfingeschichte, die uns besonders berührt hat: "Trinity" - ein tapferes und abenteuerlustiges Delfinweibchen Die dreifache Mutter gehört zu den am längsten im Rahmen unseres Peru-Projekts beobachteten Großen Tümmlern. Erstmals dieses identifiziert wurde sie im August 2004. Seitdem hat sie dreimal Nachwuchs bekommen. Im März 2005 brachte sie ihr erstes Baby, das den Namen NEO erhielt, zur Welt. Von da an wurden die beiden regelmäßig...
Kampagne gegen Plastikmüll in Paracas
In vielen Drittweltländern fehlen Mittel für wirksame Kläranlagen, Abwässer werden einfach in Flüsse und Meer geleitet. Billiges Plastik als Verpackungsmaterial, Tüten, Flaschen wird vielerorts achtlos weggeworfen und in der Umwelt entsorgt. Dies ist auch ein großes Problem in Paracas, das mit den beiden "National Nature Reserves" als Touristenattraktion jährlich bis über Hunderttausend Besucher verbucht. Weggeworfener Plastikmüll säumt...
Paracas- und Supay-Delfine: Delfin-Monitoring 2013
Gute Nachrichten von den Patendelfinen aus Peru (Paracas-Halbinsel). Die zwei residenten Delfingruppen bei der Paracas-Halbinsel im Süden Perus erfreuen sich mittlerweile allgemeiner Beliebtheit und eines besonderen Schutzes durch die nunmehr 15-jährige Projektarbeit. Das regelmäßige Beobachten der zwei Gruppen Großer Tümmler im Gebiet - einmal die Supay-Delfine in ihrem eng umrissenen Lebensraum sowie die vielen Tümmler, die regelmäßig die...
Neue Namen für Patendelfine in der Paracas-Bucht
Im letzten Jahr starteten wir die Aktion "Patendelfinen einen Namen geben" und erhielten viele Einsendungen mit schönen Vorschlägen. Wir danken allen, die sich an dieser Aktion beteiligten, ganz herzlich. Es waren sehr viele schöne und kreative Namens-Vorschläge für die Delfine dabei, sodass die Auswahl wirklich nicht leicht fiel. Letztlich entschieden sich unsere peruanischen Partner für die Vergabe der folgenden ersten drei Namen an Große...
Peru: Erfolgreiche Aktion gegen Delfinjäger
Durch ein prahlerisches Foto auf seiner Facebook-Seite ist den peruanischen Behörden einer der skrupellosen Fischer ins Netz gegangen, die Delfine töten, um ihr Fleisch als Köder zum Fang von Haien zu benutzen. Der Fischer konnte von den peruanischen Behörden jetzt identifiziert werden. Ihm droht nun strafrechtliche Verfolgung. Dass Delfine in Peru nicht mehr gefangen und gegessen werden dürfen, dazu haben maßgeblich unsere peruanischen...
Delfin-Monitoring 2012: Nachwuchs bei unseren Patendelfinen
Zwei residente Delfingruppen bei der Paracas-Halbinsel im Süden Perus erfreuen sich mittlerweile allgemeiner Beliebtheit und eines besonderen Schutzes durch die nunmehr 13-jährige Projektarbeit. Erfreulicherweise werden viele Kälber geboren und die Mütter sieht man in Ruhe ihre Jungen auf ziehen. Seit 1999 unterstützt die GRD die peruanische Meeresschutzorganisation ACOREMA. In guter Zusammenarbeit wurden vielfältige Maßnahmen zum Schutz der...
Projektbesuch in Peru 2012
Im Februar dieses Jahres war ich in Peru-Paracas, besuchte unser Delfin- und Meeresschutzprojekt, das die GRD seit 1999 mit der peruanischen Organisation ACOREMA durchführt. Es war mein vierter Projektbesuch und wieder einmal habe ich einen sehr guten Eindruck von der Arbeit unserer peruanischen Partnerorganisation vor Ort gewonnen. Ich habe viele Plätze und Leute besucht und wir konnten gemeinsam neue Pläne für das weitere Vorgehen...
Delfin-Monitoring 2011
Paracas-Delfine: Im ersten Halbjahr 2011 wurden in der Paracas-Bucht vergleichsweise wenige Delfine angetroffen. Auch die durchschnittliche Gruppengröße von 2-3 Tieren war ungewöhnlich klein. Eine Ausnahme bietet die einmalige Sichtung einer großen Delfinschule mit etwa 40-42 Individuen im Juni. Es können 11 neue Individuen identifiziert werden, darunter neue Mutter-Kalb-Paare. Von den Patendelfinen werden Pacmann, Ghost, Silver mit Jungtier,...
Delfin-Monitoring 2010
Fünf neue Delfine tauchten 2010 in der Paracas-Bucht auf. Mittlerweile konnten somit insgesamt 92 Delfine identifiziert werden, die mehr oder weniger regelmäßig diese große Bucht bei Pisco besuchen. Eine Analyse der Sichtungsdaten der letzten vier Jahre ergab, dass vor allem weibliche Delfine, besonders Mütter mit ihren Kälbern, sich andauernd oder über längere Zeitabschnitte und Jahre in der Bucht aufhalten. Sie scheinen hier gute...
Das Meer ertrinkt! Rettet es!
Das Projektjahr 2010 stand ganz im Zeichen einer Kampagne gegen Müll und Meeresverschmutzung mit dem Slogan "Das Meer ertrinkt! Rettet es!". Die Verschmutzung und Vermüllung der Meere ist ein weltweites Problem, das gerade in Pisco und Umgebung sehr greifbar ist: Weggeworfener Plastikmüll säumt Straßen und Strände, Kläranlagen gibt es kaum, weder für die privaten Haushalte noch für Industrieabwässer, die einfach ins Meer eingeleitet werden....
Neuer Kooperationspartner: Sphenisco - Schutz des Humboldt-Pinguins e.V.
Sphenisco e.V. ist ein Verein, der sich dem Schutz des Humboldt-Pinguins widmet. Der Lebensraum dieser kleinen Pinguin-Art liegt vor den Küsten Perus und Chiles im Bereich zwischen 4 Grad südlicher Breite bis 40 Grad südlicher Breite. Dort jagen und brüten die Tiere auf küstennahen Inseln. Die Eier und auch die Vögel selbst werden für den menschlichen Verzehr genutzt, obwohl die Art bedroht ist. In Peru leben auf den Inseln Ballestas,...
Abschied von "Snowy Hill"
Good bye alte Dame | Bei einer Strandbegehung am Ufer in Nähe des Fischerortes San Andres/Pisco wurde ein toter Delfin gefunden, wie uns der Biolge Julio Reyes, Präsident unserer peruanischen Partnerorganisation ACOREMA, mitteilte. Anhand der Rückenfinne konnte er sofort als "Snowy Hill" identifiziert werden. Diese Entdeckung macht uns alle traurig, denn "Snowy Hill" gehörte zu der Gruppe unserer Patendelfine, Große Tümmler, die in der...
Schülerwettbewerbe
April 2009 - Gerade die Sensibilisierung der Jüngsten für den Schutz der Delfine und der Umwelt ist für uns ein besonderes Anliegen. Deshalb wurden zusätzlich zu den Vorlesungen an Schulen in Paracas von unserer Partnerorganisation ACOREMA verschiedene Wettbewerbe organisiert, an denen insgesamt 876 Schüler teilnahmen. Drei Malwettbewerbe fanden zu dem Motto "Pisco kümmert sich um seine Delfine" an Grundschulen statt. Zwei Wettbewerbe in...
Delfine zerstückelt als billiger Hai-Köder
Wie wir befürchtet hatten, werden immer noch Delfine entlang der peruanischen Küste getötet, obwohl dies per Gesetz verboten ist. Fischer in Peru harpunieren Delfine und benutzen ihr Fleisch als billigen Köder zum Fang von Haien. Dies deckte die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) in Zusammenarbeit mit ihrer peruanischen Partnerorganisation ACOREMA (Areas Costeras y Recursos Marinos) auf. Eine von der GRD finanzierte umfassende...
Projektbesuch 2005
Nach drei Jahren konnte dank der Unterstützung von Sponsoren wie der Fluggesellschaft IBERIA im Januar 2005 erstmals wieder ein persönlicher Besuch unseres Delfinschutzprojekts in Peru durchgeführt werden. Die hervorragende Arbeit unserer peruanischen Partnerorganisation ACOREMA erkennt man schon beim ersten Eindruck in der Gegend von Pisco:Delfinschutzposter, Broschüren, Info-Tafeln, Aufkleber und sonstiges Informationsmaterial ist in der...
Küsten- und Flusswächter im Einsatz
Mehr als 500 Flyer über das Bildungsprojekt "Küsten- und Flusswächter gesucht" wurden an Schulen und Bildungseinrichtungen in ganz Schleswig-Holstein verschickt. Reges Interesse am Projekt und an den angebotenen Freiland-Forschungsprojekten für Schüler und Projektfahrten mit der Pippilotta zeigten viele Gesamtschulen, Grundschulen, Gymnasien, private Naturführer und auch ein Internat, eine Jugendhilfewohneinrichtung sowie ein Pastor, der eine...
Jahresbericht 2014
Seit nunmehr fast 25 Jahren setzen wir uns konkret und aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt in den Weltmeeren, für das Überleben bedrohter Delfine, Schweins- und Pottwale sowie für einen umfassenden Meeres-Ökosystemschutz ein. In unserem Jahresbericht 2014 erfahren Sie alles Wesentliche zu der geleisteten Arbeit im vergangenen Jahr und was wir mit einem kleinen Team dank der großartigen Unterstützung unserer Förderer, Spender, Delfinpaten,...
GRD setzt sich bei Ostseeschutzkonvention HELCOM für den Schutz von Schweinswalen ein
Ein gewaltiges Umweltproblem: Verrottende Munition in deutschen Gewässern Auf der Tagung der SUBMERGED-Arbeitsgruppe der Ostseeschutzkonvention HELCOM, die vom 22.-23. April 2015 in Bonn stattfand, konnte der Meeresbiologe Sven Koschinski für die GRD wichtige Fortschritte für den Schweinswalschutz erreichen. HELCOMDas Helsinki-Abkommen für den Schutz der Ostsee (HELCOM) aus dem Jahr 1974 sollte das Einbringen von Schad- und Nährstoffen in die...
Erste diesjährige Schweinswalsichtung in der Elbe
Am 17.3 2015, wurde am frühen Nachmittag eine Gruppe von 2 bis 3 Schweinswalen in der Hahnöfer Nebenelbe von einem Kajakfahrer gesichtet und der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) gemeldet. Die GRD führt seit 2007 ein Sichtungsprogramm für Schweinswale in den Flüssen an der deutschen Nordseeküste durch. "Dies ist die erste Meldung, die wir dieses Jahr aus der Elbe erhalten. 2012 und 2013 wurden von März bis Mai viele Schweinswale,...
Erste Schweinswale in der Elbe – River Whale Watching über Ostern
Pressemitteilung, 17.04.2014 - Erst am 16. April sind dieses Jahr die ersten zwei Schweinswale in der Elbe gesichtet worden. Sie tauchten beim Finkenwerder Rüschpark auf und wurden sofort der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) gemeldet. Im vergangenen Jahr kam ein fast invasionsartiges Auftauchen von Schweinswalen von Wedel bis in den Hamburger Hafen einer Sensation gleich: Ab Mitte März konnten von den Strandcafés unterhalb der...
Schweinswale zurück in norddeutschen Flüssen – Erste Sichtungen in Jade und Weser
Pressemitteilung, 04.03.2014 - Der erste Schweinswal dieser Saison wurde am 23. Februar von Marina Paradies bei Käseburg in der Mitte der Weser gesichtet und die Sichtung an die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) gemeldet. Seitdem sind zwei weitere Meldungen aus Weser und Jade eingegangen. 2007 hat die Biologin Denise Wenger von der GRD das Schweinswal-Sichtungsprogramm für die großen norddeutschen Flüsse, Ems, Jade, Weser und...
Schweinswalschützerin erhält Yves Rocher-Umweltpreis für Frauen
Pressemitteilung, 21.02.2014 - Denise Wenger, Diplom-Biologin bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD), ist mit dem "Trophée de femmes", einem Umweltpreis für Frauen, der von der Umweltstiftung Yves Rocher vergeben wird, für ihr Projekt zu Vorkommen und Schutz von Schweinswalen in Elbe, Weser und an der Nordseeküste ausgezeichnet worden. Am 13. Februar 2014 hat die Umweltstiftung "Yves Rocher" in Stuttgart wieder drei Frauen mit...
Ein herzlicher Dank an alle Schweinswal-Spotter
Das typische Gerät bei der Erfassung von Schweinswalen ist der Klickdetektor (CPOD). Bereits 2013 konnten dank der Hilfe des Wasser- und Schifffahrtsamtes Hamburg vier der Aufnahmegeräte in der Elbe installiert werden. Glücklicherweise leiht uns das Bundesamt für Naturschutz (BfN) 12 dieser Geräte für die kommende Saison 2014. Was kann man damit machen: Schweinswale senden bei der Orientierung, für die Kommunikation und bei der Futtersuche...
Riesig hoch, riesig gut: Transalp-Radler sammeln für Schweinswale
Eine wirklich ungewöhnliche Idee, den Schweinswalschutz zu unterstützen, hatten Kathrin Lösing und Marc-Oliver Pabst aus Hamburg. Sie radelten auf der offiziellen Transalp 2013 über die Alpen und führten weit entfernt von der Heimat der Schweinswale, hoch in den Bergen, eine Spendensammelaktion durch. Die enormen Strapazen während der einwöchigen und fast 900 Kilometer langen und extrem harten Tour, auf der kältesten und ungemütlichsten...
Tolle Aktion: Ein Herz für Schweinswale
Mit einer wunderbaren Idee zum Schutz der Kleinen Tümmler setzt sich die 16-jährige Antonia aus Glücksburg ein: Sie zeigt ein großes "Herz für Schweinswale" und verkaufte 70 wunderschöne, selbst hergestellte Duftkissen in Herzform, deren Erlös sie vollständig unserem Schutzprojekt "Schweinswale in den großen norddeutschen Flüssen" spendete. Antonia, die von allen Toni genannt wird, will nicht weniger, als die Welt ein gutes Stück besser zu...
Schweinswale in Weser und Elbe - Ergebnisse 2013
Mehr als 400 Schweinswalsichtungsmeldungen haben wir dieses Jahr (2013) erhalten und damit ein immer klareres Bild von der Verbreitung der Kleinen Tümmler in den Flüssen Jade, Weser und Elbe und an der niedersächsischen Küste. Die unglaublich tolle Unterstützung und Wertschätzung der Bevölkerung zeigen, wie wichtig die kleinen Meeressäuger und ihr Überleben den meisten Menschen sind. Herzlichen Dank an alle, die sich mit ihrer...
Trauriger Fund: Toter Schweinswal bei Blankenese
Am Abend des 8. Mai gegen 20 Uhr haben zwei Kajakfahrer einen Schweinswal vor dem Mühlenberger Segelclub tot in der Elbe treibend aufgefunden. Gegen 18:30 Uhr hatte ein anderer Kajakfahrer das Tier am Ufer gefunden. Der Schweinswal war gestrandet und "röchelte", er lag ca. 2 - 3 Meter vom Wasser entfernt auf den Steinen der Uferböschung gegenüber von Airbus. Der Paddler stieg beherzt aus seinem Kajak aus und trug den ca. 10 Kilo schweren...
Sie sind wieder da! - In der Elbe in Hamburg wurden die ersten Schweinswale gesichtet!
Hamburg/München, 13.03.2013 – Den harten winterlichen Bedingungen trotzend haben sich in den letzten Tagen die ersten Schweinswale aus der Nordsee in Richtung Hamburg aufgemacht. Der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD), die seit 2007 ein Sichtungsmeldeprogramm für Schweinswale in den großen norddeutschen Flüssen durchführt, wurden in den letzten Tagen zwei Gruppen mit 3 bzw. 2 Tieren von Elbanwohnern gemeldet. Am weitesten...
Schweinswalen in Weser und Elbe auf der Spur
14.02.2013 - Das Eis geht, die Wale kommen: Jedes Frühjahr schwimmen die Kleinen Tümmler bis Bremen und Hamburg. "Wal, da bläst er!"“ Dieser Satz in Herman Melvilles „Moby Dick“ ist weltweit bekannt. Dass man Wale aber auch im Binnenland in den Flüssen Jade, Weser und Elbe sehen kann, wird manch einer noch für Seemannsgarn halten. Doch unsere einzigen heimischen Vertreter, die Schweinswale, besuchen seit einigen Jahren regelmäßig im Frühjahr,...
Dringend: Besserer Schutz für unsere Schweinswale!
Ertrunken, vergrämt und ausgestorben – Schicksal unserer Schweinswalpopulationen Kiemen- und Verwickelnetze sind die Haupttodesursache für Schweinswale. Von 1987 bis 2001 sind nach Schätzungen als Beifänge in der dänischen Fischerei in der Nordsee allein jährlich zwischen 5500 und 5800 Schweinswale in den Netzen als Beifang ertrunken. Aktuelle Zahlen liegen von vielen Ländern nicht vor oder die offiziellen Statistiken enthalten nur die von...
Schweinswale in Jade, Weser und Elbe
Pressemitteilung, 21.08.2012 - Nach jahrzehntelanger Abwesenheit schwimmen Schweinswale wieder regelmäßig im Frühjahr in die Flüsse an der deutschen Nordseeküste, das hat die Datenerhebung der Biologin Denise Wenger von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ergeben. 2007 initiierte die GRD aufgrund wiederholter Schweinswalsichtungen in der Weser ein Meldeprogramm. "Die ersten Daten zeigten, dass sich die Schweinswale vor allem im...
Schweinswale tummeln sich bei Hamburg-Övelgönne und –Teufelsbrück
Pressemitteilung, Mai/Juni 2012 - So viele Schweinswal-Sichtungsmeldungen aus Weser und Elbe wie dieses Jahr erhielt die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) noch nie. Besonders in der Elbe werden bereits seit Anfang April Gruppen von 2, 4 und bis zu 10 Tieren gemeldet. Fast täglich werden sie von Anwohnern, Fährfahrern oder aus Büros bei Airbus gesehen. Sogar aus dem Wohnzimmer eines Hauses in Övelgönne konnten ein Vater und seine...
Keine Finte oder doch? - Wale kehren in die Weser zurück
Pressemitteilung, 25.03.2011 - Es ist nicht leicht, sie zu sehen: ein graues Etwas im grauen Weserwasser. Doch wenn die bis zu eineinhalb Meter langen Tiere auftauchen, merkt man sofort, dass man einen Schweinswal vor sich hat: "Ihr Blas ist ein lautes Prusten, sie haben ein stumpfe Schnauze und eine dreieckige Rückenfinne", sagt die Biologin Denise Wenger von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD). Seit fünf Jahren werden die...
Auf der Suche nach den "Weser-Walen"
Pressemitteilung, 12.06.2007 - Am 10. Juni 2007 startete in Bremerhaven ein Aktionsboot der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD), um in der Weser nach den scheuen Schweinswalen zu suchen. Mit an Bord sind Rollo Gebhard, dreifacher Weltumsegler und Gründer der GRD, die GRD-Biologin Denise Wenger und Holger Jureczko, Skipper der 11 m langen Segelyacht "Paloma". Seit dem vergangenen Jahr gibt es vermehrt Meldungen über Schweinswale, die...
Warnung vor skrupellosem Delfin-Tourismus in Ägypten
Ägypten-Reisende beklagen traurige und deprimierende Erlebnisse bei Delfinbeobachtungstouren im Roten Meer. Der meist völlig unregulierte Massentourismus wird für die betroffenen Delfine immer mehr zur ernsthaften Bedrohung und gefährdet ihr Überleben. An vielen Orten ist der Delfintourismus bereits völlig aus dem Ruder gelaufen, wie zum Beispiel in Hamata, von wo aus Ausflüge zum beliebten Sataya-Riff angeboten werden. Bei Hurghada sieht es...
Jahresbericht 2014
Seit nunmehr fast 25 Jahren setzen wir uns konkret und aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt in den Weltmeeren, für das Überleben bedrohter Delfine, Schweins- und Pottwale sowie für einen umfassenden Meeres-Ökosystemschutz ein. In unserem Jahresbericht 2014 erfahren Sie alles Wesentliche zu der geleisteten Arbeit im vergangenen Jahr und was wir mit einem kleinen Team dank der großartigen Unterstützung unserer Förderer, Spender, Delfinpaten,...
Neckermann-Touristen bei Delfin-Tour in Ägypten in Lebensgefahr
Pressemitteilung, 07.10.2014 - Der völlig aus dem Ruder gelaufene Delfin-Beobachtungstourismus im Roten Meer in Ägypten gefährdet nicht nur das Überleben wild lebender Delfine. Kunden, die ihre Reise über Neckermann gebucht hatten, berichten der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD), wie sie während einer Delfinbeobachtungstour zum Sataya-Riff in Lebensgefahr gerieten. "Wir schwammen ca. 20 Sekunden mit den Delfinen und mussten ca....
Skrupelloser Delfin-Tourismus in Ägypten gefährdet Delfine
Pressemitteilung, 29.09.2014 - Ägypten-Reisende beklagen gegenüber der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) traurige und deprimierende Erlebnisse bei Delfinbeobachtungstouren im Roten Meer. Der meist völlig unregulierte Massentourismus wird für die betroffenen Delfine immer mehr zur ernsthaften Bedrohung und gefährdet ihr Überleben. Auch deutsche Reiseveranstalter wie FTI-Touristik verdienen an der touristischen Delfinquälerei...
Ein kleiner Delfin befreit sich selbst aus tödlicher Gefahr
Manchmal geschehen auch Wunder! Lange sah es nicht gut aus für die kleine Tümmlerdame aus Hurghada (Rotes Meer), die sich mit ihrer Schwanzfluke in einer Angelschnur verheddert hatte. Doch jetzt ist die tödliche Einschnürung aus reißfestem Nylon plötzlich verschwunden! Tief hatte sich die Angelschnur bereits ins Fleisch des kleinen Delfins eingegraben. Versuche, sich ihm zu nähern, scheiterten regelmäßig. Mit Bangen beobachtete unsere...
Jahresbericht 2014
Seit nunmehr fast 25 Jahren setzen wir uns konkret und aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt in den Weltmeeren, für das Überleben bedrohter Delfine, Schweins- und Pottwale sowie für einen umfassenden Meeres-Ökosystemschutz ein. In unserem Jahresbericht 2014 erfahren Sie alles Wesentliche zu der geleisteten Arbeit im vergangenen Jahr und was wir mit einem kleinen Team dank der großartigen Unterstützung unserer Förderer, Spender, Delfinpaten,...
Petition für besseren Schutz der Delfine vor Ponta do Ouro
Mit einer Petition auf avaaz.org fordert DolphinCare-Africa von der mosambikanischen Regierung, die Schutzvorschriften für das Teilreservat Ponta do Ouro besser umzusetzen. In dem Gebiet leben nach Untersuchungen von DCA auch etwa 250 Große Tümmler und eine kleinere Population Buckeldelfine. Zunehmender Bootsverkehr und unregulierte Begegnungen zwischen Menschen und Delfinen drohen die Meeressäuger aus ihrem Lebensraum zu verjagen. DCA...
Wichtiger Erfolg für Delfine, Wale und Walhaie im Süden Mosambiks!
Pressemitteilung, 05.12.2011 - Gegen Ende November 2011 erließ die mosambikanische Regierung weitreichende Regelungen für einen besseren Schutz von Delfinen, Walen und Walhaien im Süden Mosambiks. Dieser wichtige Erfolg ist nicht zuletzt unserer Partnerorganisation DolphinCare-Africa (DCA) zu verdanken, die sich seit Jahren für bessere Schutzmaßnahmen einsetzt. Der in den vergangenen Jahren immer stärker gewordene "Tourismus-Wildwuchs" droht...
Die vergessenen Delfine Afrikas
Pressemitteilung, 26.10.2011 – Deutsche Delfinschützer helfen in Mosambik: Wie an allen anderen Küsten des afrikanischen Kontinents sind Delfine an der Küste von Mosambik durch unkontrollierte Fischerei und Lebensraumzerstörung stark bedroht. Eine der wenigen afrikanischen Initiativen, die sich dem Schutz der Meeresumwelt verschrieben hat, ist DolphinCareAfrica (DCA) aus Mosambik. DCA setzt sich seit vielen Jahren für den Schutz der an der...
Jahresbericht 2014
Seit nunmehr fast 25 Jahren setzen wir uns konkret und aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt in den Weltmeeren, für das Überleben bedrohter Delfine, Schweins- und Pottwale sowie für einen umfassenden Meeres-Ökosystemschutz ein. In unserem Jahresbericht 2014 erfahren Sie alles Wesentliche zu der geleisteten Arbeit im vergangenen Jahr und was wir mit einem kleinen Team dank der großartigen Unterstützung unserer Förderer, Spender, Delfinpaten,...
Neue Studie zu den Großen Tümmlern der Kanarischen Inseln
Schon lange wurde vermutet, dass die um die Kanaren ansässigen Großen Tümmler nicht jeweils nur einer Insel treu sind. Eine Studie der Universität La Laguna auf Teneriffa, die in Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern entstand, belegt nun zum ersten Mal, wie weitläufig Große Tümmler ihren Lebensraum nutzen. Die Forschergruppe bediente sich dabei der Methode der Foto-Identifikation, die auf der individuellen Erkennung anhand spezieller...
Trauer um einen toten Artgenossen
Anfang August trafen unsere Partner während einer Beobachtungsfahrt auf eine Gruppe von 15-20 Grindwalen. Einer der Wale, vermutlich ein Weibchen, trug einen toten Artgenossen mit sich. Das tote Tier zeigte schon einige Spuren der Verwesung, es soll sich aber nicht um ein Neugeborenes gehandelt haben. Grindwale gehören zur Gruppe der Schwert- und Grindwale, die samt und sonders zu den Delfinen zählt - trotz des irreführenden Gruppennamens. Es...
Modell eines Schutzgebietes vor La Gomera
Im Juni 2012 erschien der neue Bericht unserer Partnerorganisation M.E.E.R. e.V., der das Modell eines Meeresschutzgebietes entwirft, das auf nachhaltiges Whale Watching vor der kanarischen Insel La Gomera ausgerichtet ist. 15 Jahre intensiver Wal- und Delfinforschung stecken in dem 37-seitigen Werk, das auch beim Wissenschaftsausschuss der 64. IWC-Konferenz in Panama vorgestellt wurde. Zeitgleich wurde die spanische Version des Reports den...
Jahn Reisen unterstützt La-Gomera-Delfinschutz-Projekt
Pressemitteilung, 26.07.2012 - Jahn Reisen unterstützt die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) auf der Kanareninsel La Gomera: Der Reiseveranstalter half mit einer Spende, die Wal- und Delfinschutz- Ausstellung des GRD-Projektpartners M.E.E.R. e.V. auf La Gomera zu erweitern. „Gäste, die im vergangenen Winter mit Jahn Reisen verreist sind, konnten aus mehreren nachhaltigen Projekten auswählen, die wir unterstützen“, so Andreas...
Plastikmüll im Magen
Eine Untersuchung der kanarischen Organisation Canarias Conservación (Partner des MEER e.V.) in Zusammenarbeit mit der Universität Aberdeen stellte fest, dass viele der auf den Kanarischen Inseln gestrandeten Tiere Plastikmüll im Magen hatten. Insgesamt wurden 23 der Tiere untersucht, die immer wieder an den Küsten der Inseln stranden. Fünf davon, das entspricht einem Anteil von 22%, hatten Plastik-Artikel im Magen. Je ein Pottwal,...
Massenstrandung wieder durch militärische Manöver verursacht?
La Gomera, 03.04.2006 - Eine ungewöhnliche Häufung von Walstrandungen hat auf den Kanarischen Inseln zum Tod von mindestens fünf Tieren geführt. Nach ähnlichen Vorkommnissen in der Vergangenheit fiel der Verdacht sofort auf mögliche militärische Manöver im Gebiet der Kanaren. Umweltschützer fordern, dass Sonargeräte verboten werden, deren tödliche Wirkung auf Wale inzwischen mehrfach nachgewiesen ist. Am vergangenen Dienstag strandeten zwei...
Jahresbericht 2014
Seit nunmehr fast 25 Jahren setzen wir uns konkret und aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt in den Weltmeeren, für das Überleben bedrohter Delfine, Schweins- und Pottwale sowie für einen umfassenden Meeres-Ökosystemschutz ein. In unserem Jahresbericht 2014 erfahren Sie alles Wesentliche zu der geleisteten Arbeit im vergangenen Jahr und was wir mit einem kleinen Team dank der großartigen Unterstützung unserer Förderer, Spender, Delfinpaten,...
Pottwal Scar auf Wanderschaft
Nun ist er also in den Weltmeeren unterwegs. Das Pottwalmännchen "Scar", das fast seit seiner Geburt im Jahr 2000 - wie ein guter alter Bekannter - fester Bestandteil der vor Dominica lebenden Pottwalgruppe „Group of Seven“ war, hat die Gewässer der Karibikinsel verlassen und sich auf Wanderschaft begeben. Pottwalmännchen verlassen als Jugendliche irgendwann ihre Familiengruppe und wandern einzeln oder in kleinen Gruppen zwischen ihren...
Nachwuchs bei den Dominica-Pottwalen
Eine große Überraschung hatte die vor der Küste von Dominica lebende "Group of Seven" genannte Pottwalfamilie - aus der auch unsere Patentiere stammen - bei der letzten Beobachtungsfahrt unseres Projektmitarbeiters Pernall Fagan parat: "Pinchy" hat wieder Nachwuchs bekommen. Pernall Fagan konnte bei der Erstsichtung des kleinen Pottwalbabys gut beobachten, dass es von der Mutter immer nur von der linken Seite gesäugt wurde. "Pinchy" ist die...
Das neue Buch: Wale hautnah
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Wale! Mit dem neuen, im Verlag Service Naglschmid erschienenen Buch von Andrea & Wilfried Steffen und einem Grußwort vom GRD-Gründer und dreimaligem Weltumsegler Rollo Gebhard. Noch nie hatten mehr Menschen die Chance zu Walbeobachtungen als heute. Meist bleibt es bei den flüchtigen Augenblicken, die Whale-Watching-Touren bieten. Doch diese reichen schon aus, um uns in Staunen und Ehrfurcht zu...
Projektleiterin Andrea Steffen erhält Umweltpreis "Trophée de femmes"
Pressemitteilung, 16.02.2012 - Die Umweltstiftung "Fondation Yves Rocher" ehrt GRD-Projektleiterin Andrea Steffen mit dem Umweltpreis "Trophée de femmes" für ihren Einsatz für die Pottwale vor der Karibikinsel Dominica. Die für die GRD ehrenamtlich tätige Pottwalschützerin Andrea Steffen aus Düsseldorf erhielt den mit 5.000 Euro dotierten zweiten Platz für ihr Projekt "Schutz von Pottwalen und Umweltbildung im Inselstaat Dominica". 2012...
Pinchy hat überlebt und erholt sich von ihren Verletzungen!
Im Januar 2011 - Es erfüllt uns mit großer Freude, dass Pinchy sich von ihren massiven Verletzungen nach einer schweren Schiffskollision zu erholen scheint und sich auch weiter um ihr Baby Scrape kümmern kann. Projektmitarbeiter Pernell Francis konnte Pinchy auch im Dezember regelmäßig beobachten. Auf den Fotos ist die großflächige Wunde, die sie davongetragen hat, noch deutlich zu erkennen. Wie sie langfristig damit zurecht kommen wird,...
Aufregende Dreharbeiten für VOX-Tours - "Scar" wird zum Filmstar
Im Februar hieß es für uns wieder einmal: auf zu den Pottwalen. Ein Kamerateam des Senders VOX hatte sich angesagt, um für VOX-Tours die Arbeit des Dominica-Projekts zu dokumentieren. Doch erst einmal blieben sämtliche Protagonisten auf der Nachbarinsel Martinique hängen, mit karibischer Nonchalance war unsere Buchung "vergessen" worden. Ein Schicksal, dem selbst der Präsident von Dominica nicht entrann. Mit einer nach langen Diskussionen...
Jahresbericht 2014
Seit nunmehr fast 25 Jahren setzen wir uns konkret und aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt in den Weltmeeren, für das Überleben bedrohter Delfine, Schweins- und Pottwale sowie für einen umfassenden Meeres-Ökosystemschutz ein. In unserem Jahresbericht 2014 erfahren Sie alles Wesentliche zu der...
SAFE: 25 Jahre delfinsicherer Thunfisch
Vor 25 Jahren wurde das umfassendste und wirkungsvollste Delfinschutzprogramm der Welt gegründet: SAFE, das internationale Kontrollprogramm für delfinsicher gefangenen Thunfisch des Earth Island Institute aus Kalifornien (EII). Mehr als 7 Millionen tote Delfine in 40 Jahren beim ThunfischfangEs...
Rollo Gebhard, Delfinschützer und Segelpionier, ist von uns gegangen
Rollo Gebhard, einer der ganz großen Abenteurer und Pionier im Delfinschutz, ist zu seiner letzten Reise aufgebrochen. Der Gründer und Vorsitzende der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) starb mit 92 Jahren in seinem Haus im bayerischen Bad Wiessee. Die Meere waren über fünfzig Jahre...
Der teuerste Fisch der Welt: 1,3 Millionen Euro für einen Thunfisch
05.01.2013 - Eine japanische Sushi- Restaurantkette hat bei einer Auktion auf dem Tsukiji-Fischmarkt (Tokio) einen 222 Kilogramm schweren Blauflossen-Thunfisch für umgerechnet etwa 1,3 Millionen Euro ersteigert. Ein Kilogramm von diesem einen Thunfisch kostet über 6000 Euro und damit mehr als...
Delfine und Wale fallen durchs Forschungsnetz
17.09.2012 - Weltweit werden die Populationen von Delfinen und Walen zu wenig beobachtet, was ihren Schutz erschwert. Eine von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitäten Freiburg und St. Andrews/Schottland erstellte Weltkarte deckt auf, dass in den vergangenen Jahrzehnten...
EDEKA verzichtet auf delfintödlichen Dosen-Thunfisch
Pressemitteilung, 18.04.2012 - Als großen Erfolg für den Delfinschutz wertet die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) die jetzt von EDEKA getroffene Entscheidung, keine "delfin-tödlichen" Dosenthunfischprodukte mehr zu beziehen. Die GRD hatte seit dem vergangenen Jahr...
Bambi-Preisträger Ric O’Barry verdammt EDEKA-Thunfisch als "blutige Schande"
Pressemitteilung, 29.03.2012 - Richard O'Barry (Held des Oscar-prämierten Dokumentarfilms "Die Bucht" 2010, Bambi-Preisträger 2011, Ex-TV-"Flipper"-Trainer) aus Miami warnt eindringlich vor "delfintödlichem" Dosenthunfisch, der von EDEKA verkauft wird: "Es ist schändlich und verdammenswert, dass...
Was uns EDEKA und WWF verschweigen
GRD-Stellungnahme zu den Aussagen von EDEKA und WWF zum Thema delfintödlicher Thunfisch aus dem Ostpazifik: Fakten zu den Behauptungen von EDEKA und WWF in Bezug auf den bei EDEKA mit WWF-Empfehlung erhältlichen delfintödlichen Thunfisch aus dem Ostpazifik. Kurz gefasst kann man sagen, dass...
IATTC-Fischerei im östlichen Pazifik gefährdet Delfinbabys
Delfin-Bestände erholen sich nicht: Im Tropischen Ostpazifik (ETP / Eatsern tropical Pacific) sind Thunfischschwärme oft mit Delfinschulen vergesellschaftet (die Delfine schwimmen an der Wasseroberfläche, der Thunfischschwarm bis zu 150 m darunter). Ein bis heute rätselhaftes und nur in dieser...
Großer US-Fischereiverband verpflichtet sich dem Kontrollprogramm SAFE
Dem Earth Island Institute (EII), der amerikanischen Partnerorganisation der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD), ist es gelungen, einen weiteren großen Fischereiverband für das Internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch zu gewinnen. Die Western Fishboat Owners...
ISO-9001 Zertifizierung
Qualitätssicherung des Internationalen Thunfisch-Kontrollprogramms: Die seit 2006 bestehende ISO-9001-Zertifizierung unterstreicht die Qualität und Glaubwürdigkeit des internationalen Kontrollprogramms für "delfinsicheren" Thunfisch des Earth Island Institute (EII). Diese internationale Norm zur...

Delfine sind seit jeher Freunde des Menschen und wurden und werden rund um den Globus in vielen Kulturen verehrt. Delfin-Botschafter tragen Kenntnisse über dieses Kultur- und Naturgut zum Wohle der Delfine in die Welt. GRD-Delfin-Botschafter sind Personen des öffentlichen Lebens, die sich für Delfine und Wale und den Naturschutz einsetzen. Damit wollen wir ein Netz an Multiplikatoren schaffen, die den Delfinschutz auf breiter Basis publik machen.

 

Die Familie der Delphinidae (Delfinartigen) ist die vielseitigste und vielfältigste unter den Cetaceen. Sie umfasst mindestens 28 Meeresdelfinarten, 5 Flussdelfinarten und sechs Zahnwalarten.

Die Meeresdelfine
Zwei Delfine jagen durchs Meer einer springt hoch in die Luft.Alle Meeresdelfine haben meist eine ausgeprägte Schnauze, einen stromlinienförmigen Körper, eine Einkerbung in der Mitte der Fluke und meist eine auffällige Rückenfinne.

Unter ihnen gibt es sowohl Hochseearten als auch küstennah lebende Arten rund um den Globus. Vor allem Delfine, die im offenen Meer auf hoher See leben, haben weite Verbreitungsgebiete, in denen sie vorkommen. Der Schlankdelfin beispielsweise ist entlang eines breiten Gürtels in den tropischen und einigen gemäßigten Gewässern des Atlantiks, Pazifiks und Indischen Ozeans anzutreffen.

Andere Delfinarten sind jedoch nur auf Küstengewässer und manchmal kleine Verbreitungsgebiet beschränkt und deshalb meist stark bedroht, wenn anthropogene Nutzungsformen in den Lebensraum eingreifen.

Die Kleinsten
Ein kleiner Hector-Delfin springt aus dem Wasser, nur die Schwanzfluke ist noch unter Wasser, das Tier ist sehr hell gefärbt, nur von den Augen bis zum Flipper, an der Finne und beidseitig der hinteren Bauchseite sind dunkle Stellen, der Kopf ist gleichmäßig konisch zulaufend.Zu den kleinsten Delfinen mit einer Körpergröße von etwa 1,3 Metern gehört der Hector-Delfin, der vor der Küste Neuseelands lebt. Er zählt mit zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Arten. Ihre Vorliebe, sich in flachen Gewässern und Buchten aufzuhalten, wird den kleinen Meeressäugern oft zum Verhängnis, da sie sich in Stellnetzen der Fischer verfangen und ertrinken.

Ebenfalls mit zu den Kleinsten zählt der Amazonas-Sotalia, eine Delfinart, die in mehreren Farbvarianten sowohl im Meer als auch in Flüssen wie dem Amazonas vorkommt.

Die Bekanntesten
Zweifellos zu den bekanntesten Delfinarten zählt der Große Tümmler, da er in zahlreichen Delfinarien in Gefangenschaft gehalten und zur Schau gestellt wird. Die gelehrigen intelligenten Tiere können bis zu 3,9 Meter groß werden. Auch die Fernsehsendung "Flipper" hat zur Bekanntheit dieser Delfine und ihres Könnens beigetragen.

Ebenfalls zu den bekanntesten Arten zählt der mit bis zu 9,8 Metern und 9 Tonnen größte und schwerste Vertreter der Delphinidae, der Orca oder Schwertwal. Seine schwarz-weiße Zeichnung ist besonders schön und auch diese Art ist als Star von Kinofilmen bekannt geworden (Free Willy).

Die Unbekannten
Unter den weniger bekannten Arten finden wir Namen wie Heaviside-Delfin mit einem kleinen Verbreitungsgebiet vor der südafrikanischen Küste oder den Commerson-Delfin vor der südamerikanischen Küste von der Halbinsel Valdez bis Feuerland. Diese schwarz-weißen auch Jacobiter genannten Delfine sind besonders gefährdet, da sie als Köder für die Krebsfischerei gejagt werden

Flussdelfine
Flussdelfine leben in einigen großen und oft schlammigen Flüssen in Asien und Südamerika, manche auch in daran angrenzenden Küstengewässern. Alle Flussdelfinarten sehen sich sehr ähnlich, denn ihr oft besonderes Aussehen ist eine Folge der Anpassung an den Lebensraum. Sie haben sehr kleine Augen, einen langen, schlanken Schnabel und breite Flipper. Flussdelfine sind klein, selten länger als 2,5 m und langsame Schwimmer.

Fünf Arten unterscheidet man, sie sind geografisch völlig voneinander isoliert und allesamt stark bedroht durch Fischerei, Wasserverschmutzung und Lebensraumzerstörung, u.a. durch Stauwerke. Der Chinesische Flussdelfin, auch Baiji genannt, der im Jangste beheimatet ist, gilt seit 2007 sogar als ausgestorben, obwohl diese Art bereits 1979 unter Schutz gestellt wurde. Doch illegale Jagd, die hemmungslose Zerstörung, Verschmutzung und Ausbeutung seines Lebensraumes ließ diesem Flussdelfin kaum Überlebenschancen.

Die großen Verwandten – die kleineren Zahnwale
Grindwale oder Pilotwale schwimmen ganz eng zusammen im tiefblauen Meer vor La Gomera.Auch noch zu den Delfinartigen zählen ihre größten Vertreter, der oben bereits erwähnte Schwertwal (Orca), der Kleine Schwertwal, der Breitschnabeldelfin, der Indische und der Gewöhnliche Grindwal und als kleinster der Zwerggrindwal.

Indische Grindwale sind häufig vor den Kanarischen Inseln anzutreffen. Diese Wale mit ihren rundlichen, mützenförmigen Finnen ruhen oft in Gruppen am Tage an der Wasseroberfläche und können gut beobachtet werden. Alle Arten sind gesellige Tiere, leben in strukturierten Gruppen und bevorzugen meist tiefere Gewässer.

Wie viele Delfinarten es genau gibt, ist nicht eindeutig, denn es werden immer noch neue Arten entdeckt!

Meist wird bei einer bereits bekannten Art festgestellt, dass es sich bei einer bestimmten, z.B. geografisch isolierten Population um eine eigenständige Art handelt. Rückschlüsse auf die Artzugehörigkeit allein aus Aussehen und Verhalten zu treffen ist bei Delfinen extrem schwierig. Zu groß ist die Variationsbreite für und zu ausgeprägt ist ihre Fähigkeit, sich unterschiedlichen Umweltbedingungen anzupassen.

Dies trifft insbesondere auf das Jagdverhalten zu. Die meist tradierten Jagdstrategien können dabei derart unterschiedlich sein, dass man allein deshalb meinen könnte, es hier mit verschiedenen Arten zu tun zu haben. Dies gilt in besonderem Maße für die weltweit am besten erforschte Art, den Großen Tümmler (Tursiops truncatus). Erst die Analyse des Erbgutes erlaubt sichere Rückschlüsse über die Artzugehörigkeit .

Die Aufspaltung einer Art hat schwerwiegende Folgen für Schutz- und Managementplände, falls es diese überhaupt gibt. Es ist ein Unterschied, ob Schutzmaßnahmen für eine regional vorkommende Population einer verbreiteten Art gedacht sind oder eine nur hier vorkommende Art vor dem Aussterben bewahrt werden soll.
Denise Wenger

Delfine verfügen über eine eigene Sprache, da sind sich die Biologen mittlerweile weitgehend einig. Es gibt Hinweise für artübergreifende Kommunikation und sie sind, abgesehen vom Menschen, die bislang einzig anderen Lebewesen, die sich gegenseitig individuelle Namen geben.

Für uns klingt "delfinisch" eher schrill und kryptisch. Pfiffe, Qietsch- und Klicklaute, meist in so hohen Frequenzbereichen, dass das menschliche Ohren sie kaum wahrnehmen kann. Die Kommunikation unter Delfinen, ist sehr komplex, und in weiten Bereichen noch unerforscht. Dennoch hoffen Wissenschaftler, dass es eines Tages möglich sein wird, sich mit ihnen zu unterhalten.

Mit ihren überragenden Sinnesleistungen verblüffen die sich vornehmlich akustisch orientierenden Delfine ein ums andere mal. Für hauptsächlich optisch ausgerichtete Lebewesen, wie Menschen, ist ein "Sehen" mit den Ohren kaum nachvollziehbar.

Mit ihrem ausgefeilten und hoch entwickelten Sonarsystem können Delfine ihre Umwelt dreidimensional erfassen, sie können damit nicht nur organische Körper durchdringen (scannen), sondern auch anorganische Materie, wie z.B. Sand am Meeresboden, und dort eingegrabene Fische lokalisieren, um sie dann zu verspeisen. Sie "sehen" hinter selbst erzeugte Blasenschleier, wozu selbst die besten technischen Sonare nicht in der Lage sind. Sie finden sich in ihrer Umwelt auch dann noch extrem gut zu Recht, wenn es dort trüb und dunkel ist - was sehr oft der Fall ist. Sie schlafen nur mit einer Gehirnhälfte und zumindest bei einer Art glauben Forscher sogar einen Elektrosinn entdeckt zu haben.

 

Delfine sind hochintelligente Wesen mit Ich-Bewusstsein, Persönlichkeit und Einfühlungsvermögen, die in hoch komplexen sozialen Verbänden leben. Sie benutzen Werkzeuge, geben sich individuelle Namen, trauern um ihre Toten, können Verhaltensweisen, sogar artübergreifend, z.B. auch von Menschen, nachahmen und an ihre Nachfahren weitergeben, zeigen also Ansätze zur Entwicklung von Kultur.

Immer wieder überraschen die flinken Meeressäuger mit ihren erstaunlichen Fähigkeiten und die Art und Weise, wie sie ihr Zusammenleben gestalten. Dennoch hat die Forschung bislang erst einen Bruchteil dessen, was es alles noch zu entdecken gibt, herausgefunden. Doch das, was man jetzt schon weiß, reicht für viele Wissenschaftler aus, Delfinen den Status von "nichtmenschlichen Personen" zuzusprechen. Wegen ihrer großen Menschenähnlichkeit werden Delfine auch als "unser Ebenbild im Meer" bezeichnet, Forscher plädieren für eine eigene "Delfin-Ethik".

Im August 2012 erklärten die Fischer der etwa 160 Kilometer vor Tokio gelegen Insel Toshima sämtliche Delfine, die sich rund um die Insel aufhalten, zu Mitbürgern.

 

Delfine können sich sehr flexibel veränderten Umweltbedingunen anpassen. Besonders deutlich wird dies bei der Entwicklung ganz unterschiedlicher Jagdstrategien bei einer bestimmten Gruppe oder Populationen einer Art. Die jeweiligen, meist tradierten Jagdstrategien können dabei derart unterschiedlich sein, dass man meinen könnte, es hier mit verschiedenen Arten zu tun zu haben. Dies gilt in besonderem Maße für die weltweit am besten erforschte Art, den Großen Tümmler (Tursiops truncatus).

Man kann hier vom Vorhandensein von Kultur und der Entstehung von Sub-Kulturen sprechen.

 

Es besteht die große Gefahr, dass die Menschen durch die rücksichtslose Ausbeutung der Ozeane eine Delfinart nach der anderen ausrotten. Der Chinesische Flussdelfin oder Baiji gilt seit 2007 als ausgestorben.

Mindestens ein Viertel aller Delfinarten ist derzeit vom Aussterben bedroht und weltweit sind weniger als 1 Prozent der für Delfine wichtigen Gebiete als Schutzzonen ausgewiesen. Vielfach ist es nicht die Art an sich, die bedroht ist, sondern deren Unterarten oder isolierte Populationen.

Voraussetzung für eine Begegnung mit Walen und Delfinen in Freiheit sollte immer der Respekt vor den Tieren sein und das Bewusstsein, dass man sich als Gast in ihrem Lebensraum aufhält.

Durch die Auswahl Ihres Reiseveranstalters können Sie entscheidend dazu beitragen, dass die Begegnung nicht zu einer zusätzlichen Belastung und Gefährdung für die Tiere wird.

Ägypten-Reisende beklagen unfassbare Erlebnisse bei Delfinbeobachtungstouren im Roten Meer. Der meist völlig unregulierte Massentourismus wird für die betroffenen Delfine immer mehr zur ernsthaften Bedrohung und gefährdet ihr Überleben. Und als Teilnehmer kann man leicht in lebensbedrohliche Situationen geraten.

Die Spannbreite reicht von massiven Delfinjagden, fast untergehenden Zodiacs bis hin zu Teilnehmern, die im Meer schwimmend "vergessen" wurden. Beschwerden gegenüber den Reiseleitern werden höflich ignoriert.

Doch einige aufmerksame Teilnehmer finden zum Glück den Mut, andere Touristen vor diesen entsetzlichen Delfin-Touren zur warnen.

FTI-Touristik, die in ihrem Reisekatalog immerhin vom Besuch von Delfinarien und Orca-Shows abraten, was sehr zu begrüßen ist, haben der GRD Ende September 2014 zugesichert, sich mit der Agentur vor Ort zu besprechen, und den Tourenanbieter zu überprüfen und ihn über die Einwände der GRD zu informieren. Konkrete Folgen hatte diese Ankündigung allerdings nicht!

 

Sanfter Delfintourismus im Roten Meer:
⇒ Egypt Dolphins Whatch "White List"

Das Schwimmen mit und Anfassen von Delfinen (in der Regel Große Tümmler, Tursiops truncatus) erfreut sich immer größerer Beliebtheit, sei es mit frei lebenden Tieren, mit gefangenen im Delfinarium, bei der Delfin-Therapie oder in einem der besonders in den USA beliebten Streichel-Pools (Petting-Pools).

Viele der gut meinenden, oft sehr naiv an die Begegnung mit diesen Tieren herangehenden "Delfin-Schwimmer" vergessen, dass der Große Tümmler, wie alle anderen dieser Kleinwale, ein Raubtier ist.

Ein Raubtier, das die wahrscheinlich höchst entwickelte Form der Jagd im gesamten Tierreich beherrscht, die Jagd im sozialen Verband mit genauer Aufgabenteilung und Absprache.

Munja

Adria Patendelfin MUNJA (Blitz) schwimmt direkt vor einem anderen, kleineren Delfin.

Munja (Blitz), im Bild rechts, ist ein Männchen. Munja erhielt seinen Namen aufgrund eines dicken Schrägstrichs auf der Finne.

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Ypsilon

Adria Patendelfin YPSILON, ihr Baby springt unbeholfen auf Höhe der Rückenfinne der Mutter aus dem Wasser

Ypsilon (im Bild hinten) ist ein Weibchen. Die erste Sichtung fand am 02.06.2001 statt. Es erhielt seinen Namen aufgrund einer Markierung auf der Finne, die an ein liegendes "Y" erinnert.

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Poveliki

Adria Patendelfin POVELIKI (ziemlich groß) in einer Gruppe mit 4 anderen Tümmlern, die eng zusammen fast auf gleicher Höhe schwimmen. POVELIKI ist der mit Abstand größte Delfin in der Gruppe und hat eine markante hell gefärbte Finnenspitze.

Poveliki (ziemlich groß), vierter von vorne, ist an seiner markanten Finne gut zu erkennen. Hier ist er u.a. mit Crta unterwegs. Das erste Mal gesichtet wurde er am 26.05.2001.

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Strelica

Adria Patendelfin STRELICA (Pfeil) schwimmt mit halbem Körper und Kopf aus dem Wasser auf einer Welle mit.

Strelica (Pfeil) wurde schon gemeinsam mit den Patendelfinen Dobro Jutro und Poveliki beim Wellenreiten beobachtet.

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Crta

Der Adria Patendelfin CRTA (Strich), ihr Baby springt unbeholfen auf Höhe der Rückenfinne der Mutter aus dem Wasser.

Crta (Strich), hat einen auffälligen waagrechten Strich in der oberen Finnenhälfte. Crta ist ein Weibchen. Es wurde 2002 in Begleitung eines Delfinbabys gesehen.

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Kuka

Adria Patendelfin KUKA (Haken) schwimmt sehr schnell mit zwei anderen Tümmlern.

Kuka (Haken), im Bild rechts: Die hakenförmige Einkerbung an der Finne ist sein Erkennungsmerkmal.

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Veseljak

Adria Patendelfin VESELJAK (Spaßvogel) steht bei einem seiner gewaltigen Sprünge mit ganzem Körper waagerecht in der Luft, im Hintergrund ist die Insel Pasman zu erkennen.

Veseljak (Spaßvogel) verdankt seinen Namen seiner schier unbändigen Lust an akrobatischen Sprüngen. Einige Male hielt er mit seiner ungezügelten Energie den Rest der Delfingruppe für einige Stunden "auf Trab".

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Dobro Jutro

Adria Patendelfin DOBRO JUTRO (guten Morgen) in einer Gruppe von 4 Tümmlern, die eng zusammen fast auf gleicher Höhe schwimmen.

Dobro Jutro (Guten Morgen) war der erste Delfin, dem unsere kroatischen Partner am 26.05.2001, um 6.30 Uhr, bei der Feldarbeit begegneten (zweiter von vorne).

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Wir bitten alle Segler, Motorbootfahrer oder Landurlauber uns ihre Delfinsichtungen in der kroatischen Adria zu melden. Die Sichtungsangaben werden möglichst zeitnah auf unten stehender Karte eingetragen. Im Folgenden sind die aktuellen sowie die Sichtungen der vergangenen Jahre und auch einige Fotos der Delfinbegegnungen zu sehen. Wir danken für Ihre Mitarbeit!

Soweit uns dies mitgeteilt wird, erfassen wir auch Sichtungen von Meeresschildkröten (nur noch sehr selten in der kroatischen Adria anzutreffen).

Helfen Sie uns bei den Erhebungen zur Verbreitung der Delfine in der Adria! Melden Sie Ihre Sichtung:

⇒ Informationen und Sichtungsformular

Pisco

Peru Patendelfin PISCO beim Sprung in der Paracas-Bucht vor einem von rechts kreuzenden Fischkutter, im Hintergrund sind Gebäude zu erkennen.

Wir erkennen Pisco an der tiefen Kerbe an der Spitze seiner Rückenfinne, der Krümmung im hinteren Teil und den zahlreichen Kratzern an beiden Seiten der Finne.

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Bodo

Peru Patendelfin BODO steht bei einem seiner gewaltigen Sprünge mit ganzem Körper waagerecht in der Luft, im Hintergrund ist eine Häuserzeile der Stadt Paracas zu erkennen.

Bodo ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein Männchen. Er liebt es, zu springen und die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

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Vitali-Pal

Peru Patendelfin VITALI-PAL steht bei einem seiner gewaltigen Sprünge fast senkrecht in der Luft, , im Hintergrund ist eine Häuserzeile der Stadt Paracas zu erkennen.

Vitali-Pal ist fast immer an der Seite seines Freundes Vitali und hilft ihm bei der Fischjagd. Er ist ein sehr kräftiger Delfin, der gerne große Sprünge macht.

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Silver

Peru Patendelfin SILVER, nur ihre Finne ist zu sehen, vor der gerade ihr Baby den Kopf aus dem Wasser hebt.

Silver ist dreifache Mutter. Sie wird seit 2004 in der Paracas Bucht im Süden Perus beobachtet. Ihren Namen bekam sie aufgrund ihrer silbrig glänzenden Rückenfinne, die im Sonnenlicht hell aufblitzt und sie sofort erkennen lässt.

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Nama

Peru Patendelfin NAMA taucht gerade vor einem anderen Delfin ab, gut zu erkennen ist der mit vielen Kerben gezeichnete rückwärtige Teil ihrer Finne.

Nama wurde 2006 erstmals identifiziert. Nama hat mehrere Kerben und zwei auffällige Narben in der Finne. Nama hält sich von Booten fern.

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Longscar

Peru Patendelfin LONGSCAR taucht ab, gerade ist noch ihre Rückenfinne mit der langen weißlichen Narbe zu erkennen.

Longscar ist ein Weibchen und an einer langen weißlichen Narbe entlang der Finne zu erkennen. Seit der Erst-Identifizierung im Juni 2004 wird sie ständig in der Paracas-Bucht gesehen. Ende 2010 bekam sie ihr zweites Junges.

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Maja

Peru Patendelfin MAJA schaut gerade so mit einem Auge aus dem Wasser, ihr Baby schwimmt auf Höhe der Rückenfinne direkt neben ihr.

Maja ist ein großes Weibchen, das 2006 erstmals mit einem Baby in einer Gruppe mit Longscar und Trinity gesehen wurde. Sie verschwand 2007 und tauchte erst 2011 mit einem neuen Jungtier in der Paracas-Bucht wieder auf.

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Queen

Peru Patendelfin QUEEN ruht an der Wasseroberfläche und schaut gerade so mit einem Auge aus dem Wasser.

Queen erhielt ihren Namen, weil sie an der Spitze ihrer Rückenfinne drei Knötchen hat und dies wie eine Krönchen aussieht. 2005 wurde Queen Mutter und wurde nie ohne ihr Junges "Hope" gesehen.

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Nixo

Peru Patendelfin NIXO schaut gerade so mit einem Auge aus dem Wasser, hinter ihrem Kopf ist gerade noch die Rückenfinne ihres Babys zu erkennen.

Nixo ist ein Weibchen. Sie wurde im Oktober 2005 anhand einer großen Kerbe nahe der Spitze der Rückenfinne identifiziert. Dann verschwand sie für drei Jahre aus der Paracas-Bucht und kehrte 2011 mit einem Kalb zurück.

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Vitali

Peru Patendelfin VITALI, dümpelt ruhig im Wasser, Kopf, Blasloch, Finne und sein linkes Auge sind sichtbar.

Vitali steckt voller Lebenskraft. Er hat keine Schwanzfluke, kommt aber dennoch zurecht - nicht zuletzt Dank seines Freundes Viatli-Pal.

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Ghost

Peru Patendelfin GHOST taucht ab, gerade ist noch seine spitze Rückenfinne zu erkennen.

Ghost wurde im Juni 2004 identifiziert. Eine schwache, aber charakteristische Markierung an der linken Seite seiner spitzen Rückenfinne gab Ghost seinen Namen.

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Trinity

Peru Patendelfin TRINITY, dümpelt ruhig im Wasser, Kopf, Blasloch und Finne sind sichtbar.

Trinity hat bereits drei mal Nachwuchs bekommen und gehört zu den am Längsten im Rahmen unseres Projekts beobachteten Delfinweibchen. Ihr drittes Baby bekam sie im Juli 2012.

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Tatooine

Nahaufnahme des Peru Patendelfins TATOOINE: Kopf, Schnauze und Blasloch mit kräftigem Blas.

Tatooine ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein junges Weibchen. Ihre glänzende Rückenfinnne ist noch nahezu unversehrt.

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Corky II

Peru Patendelfin CORKY II ruht an der Wasseroberfläche, deutlich zu erkennen der enorme Buckel vor seiner Rückenfinne, eine Missbildung.

Corky II hat einen enormen Buckel (Missbildung). Diesen Delfin kann man schon aus größerer Entfernung gut erkennen.

⇒ Werden Sie Pate für Corky II (Paracas/Peru) ⇒ Patenschaft verschenken

 

Toing

Der kleine Peru Patendelfin TOING schwimmt in rauer See eingekeilt zwischen zwei anderen Delfinen, von denen nur Rücken und Finnen zu sehen ist. TOING streckt den Kopf auf Höhe der Rückenfinnen der beiden anderen aus dem Wasser.

Toing wurde in den ersten Märztagen 1999 geboren. Der Name stammt von der ersten Beobachtung. Toing konnte nur mit Schwierigkeiten schwimmen und schwer die Richtung halten, so dass er oft gegen seine Mutter, Scratchy, stieß.

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Scratchy

Peru Patendelfin SCRATCHY zeigt seinen zerkratzten Rücken.

Scratchy ist die Mutter von Toing. Ihr Körper ist mit Kratzern übersät.

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Sun

Peru Patendelfin SUN, dümpelt ruhig im Wasser, Kopf, Blasloch und Finne sind sichtbar.

Die Rückenfinne von Sun hat eine weiße Narbe auf der linken Seite, von der wie Sonnenstrahlen mehrere kleine Kerben ausgehen.

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Shine

Der kleine Peru Patendelfin SHINE schwimmt in rauer See vor einem anderen Tümmler von dem nur die Rückenfinne zu sehen ist.

Shine (hinten) wurde 2002 geboren. Das Baby leuchtete hell aus der Gruppe hervor. Die Geburt war ein Lichtblick für die Delfinschutzarbeit - Shine war das erste Baby seit über drei Jahren!

⇒ Werden Sie Pate für Shine (Supay/Peru) ⇒ Patenschaft verschenken

Little Tree

Peru Patendelfin LITTLE TREE in einer Gruppe mit 2 anderen Tümmlern, die sehr eng zusammen schwimmen.

Little Tree (vorne) wurde am 26.04.1999 erstmals identifiziert. Auf der rechten Seite seiner Finne ist eine Markierung, die an einen Baum erinnert.

⇒ Werden Sie Pate für Little Tree (Supay/Peru) ⇒ Patenschaft verschenken

Bold

Peru Patendelfin BOLD schwimmt als kleines Delfinbaby ganz dicht an der Seite seiner Mutter und streckt gerade seine Schnauze aus Wasser.

Bold bedeutet kühn, dreist, und genauso benahm er sich bei den ersten Beobachtungen in der Supay-Bucht vor 10 Jahren. Bold war ein unerschrockenes Junges, das dem Rest der Gruppe voraus schwamm. Heute ist Bold erwachsen.

⇒ Werden Sie Pate für Bold (Supay/Peru) ⇒ Patenschaft verschenken

Shark

Peru Patendelfin SHARK zeigt seine markante spitze Finne in rauer See.

Shark ist einer der größten Delfine der Supay-Gruppe. Dieser Delfin läßt dich aus dem Wasser springen! Seine Rückenfinne ähnelt der eines Hais.

⇒ Werden Sie Pate für Shark (Supay/Peru) ⇒ Patenschaft verschenken

Ein Schweinswal schwimmt schnell durchs Wasser mit deutlich erkennbarer Wellenbildung vor dem Kopf, nur das Blasloch und der Rücken bis zur Finne sind über Wasser, seine Schwanzfluke ist knapp unter der Wasseroberfläche gut zu erkennen.Nach jahrzehntelanger Abwesenheit schwimmen Schweinswale wieder regelmäßig im Frühjahr in die Flüsse an der deutschen Nordseeküste.

Wir bitten auch in diesem Jahr wieder alle Fährfahrer, Segler, Kanufahrer, Motorbootfahrer, Anwohner und Spaziergänger, die Augen offen zu halten und Schweinswalsichtungen zu melden.

⇒ Informationen und Sichtungsformular

Grafik Symboltier SchweinswalProjekt für den Erhalt der Biodiversität mit dem Schweinswal als Projektsymboltier - Schüler können Lebensräume und Arten entdecken, untersuchen und schützen. Die GRD unterstützt bei diesem Projekt die neu gegründete Organisation Protect Nature e.V.

Die derzeitige UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung - BNE" wird seit 2015 in Form der "Zukunftsstrategie BNE 2015+" fortgeführt. Kindern und Jugendlichen wird in diesem Zusammenhang eine Schlüsselrolle zugewiesen.

Kinder sollen eine Beziehung zur Natur und Umwelt aufbauen
Dass das Naturverständnis und das Verständnis für nachhaltige Entwicklung bei Jugendlichen im Alter von 11 bis 15 Jahren defizitär sind, zeigt der Jugendreport 2010.

Logo von Protect Nature e.V.Jeden Tag sterben weltweit ca. 120 Tierarten aus, doch wie der "Bio Index Report" (2010) belegt, wissen ein Siebtel aller Jugendlichen weltweit nichts mit dem Begriff "gefährdete Arten" anzufangen.

Nur wenn Kinder und Jugendliche ökologische Zusammenhänge ausreichend verstehen, werden sie nachhaltig handeln und sich für den Schutz von Natur und Umwelt engagieren.

Kinder werden Botschafter für die Küsten und Flüsse Schleswig-Holsteins
Wie können Kinder heute eine Beziehung zur Natur und Umwelt, die ein verantwortungsvolles Bewusstsein fördert, aufbauen? Dafür ist es notwendig, dass Kinder in verschiedenen Prozessen lernen, sich als Teil des Lebenssystems wahrzunehmen, mitgestalten zu können und Verantwortung zu übernehmen.

Vor diesem Hintergrund setzen wir eine in Schleswig-Holstein einmalige Aktion um: Kinder und Jugendliche werden Botschafter für die Küsten und Flüsse Schleswig-Holsteins. Das Entdecken und Erleben der biologischen Vielfalt ist der Mittelpunkt des Projekts.

Logo Bingo die Umweltlotterie. Zum Erhalt der tierischen und pflanzlichen Bewohner von Küsten und Flüssen entwickeln Schüler zudem eigene Ideen und setzen diese um.

Symboltier des Projekts ist der Schweinswal
Der Schweinswal ist Symbolträger des Projektes, da er einerseits sowohl in der Nord- und Ostsee als auch in norddeutschen Flüssen vorkommt und andererseits in der Nordsee gefährdet und in der Ostsee sogar vom Aussterben bedroht ist und deshalb besonders viel Aufmerksamkeit und Schutz benötigt.
Lea Stanke & Denise Wenger

⇒ Der Schweinswal (Phocoena phocoena)

⇒ "Küsten– und Flusswächter gesucht"-Projektflyer (pdf)

Ferdinand-Destiny

Unterwasseraufnahme des Hurghada Patendelfins Ferdinand-Destiny, die schräg in der Wassersäule steht, ihr Baby FRODO schwimmt dicht über ihr.

Ferdinand-Destiny überlebte 2011 einen Haiangriff. Schwer verwundet suchte sie Schutz bei Tauchern. Erst als die Wunden heilten, kehrte sie zu ihrer Gruppe zurück, doch ihr Interesse an Menschen blieb. Mit 14 bekam sie 2012 ihr erstes Kalb: Frodo.

⇒ Werden Sie Pate für Ferdinand (Rotes Meer/Ägypten) ⇒ Patenschaft verschenken

Laura

Patendelfin Laura aus dem Roten Meer.

Laura wurde Anfang 2010 identifiziert, als sie etwa 8 Jahre alt war. Sie spielt gerne mit ihren Artgenossen oder mit Quallen, Korallenstücken oder Muscheln, die sie auf ihrem Schnabel balanciert und zwischen Korallenblöcken versteckt.

⇒ Werden Sie Pate für Laura (Rotes Meer/Ägypten) ⇒ Patenschaft verschenken

Magic

Patendelfin Magic aus dem Roten Meer.

Magic wurde im Juli 2013 geboren. Als sie ein paar Monate alt war, hatte sie sich mit der Schwanzfluke in einer Angelschnur verheddert, die ihr tief ins Fleisch schnitt. Eines Tages war die Nylonschnur wie durch ein Wunder verschwunden.

⇒ Werden Sie Pate für Magic (Rotes Meer/Ägypten) ⇒ Patenschaft verschenken

Ingrid

Unterwasseraufnahme des Mosambik Patendelfins INGRID, Nahaufnahme des Kopfes, in ihrer Schnauze hält sie einen kleinen runden Fisch.

Ingrid wurde 2006 identifiziert. Das Weibchen wurde nach einer Frau benannt, deren letzter Wunsch es war, einmal mit Delfinen zu schwimmen. Dieser Delfin verbrachte besonders viel Zeit mit ihr, als ob er die ungewöhnliche Situation spürte.

⇒ Werden Sie Pate für Ingrid (Ponta do Ouro/Mosambik) ⇒ Patenschaft verschenken

Bo

Unterwasseraufnahme des Mosambik Patendelfins BO, der von links ins Bild schwimmt.

Bo ist ein weiblicher Großer Tümmler. Er wurde am 3.3.1999 identifiziert und stand damals kurz vor der Geschlechtsreife. Inzwischen hat Bo zwei Junge: Thai, ein 2004 geborenes Weibchen, sowie die 2009 geborene Bella.

⇒ Werden Sie Pate für Bo (Ponta do Ouro/Mosambik) ⇒ Patenschaft verschenken

Gilly

Mosambik Patendelfin GILLY schwimmt in rauer See mit einer Welle, Kopf und Rückenfinne sind sichtbar.

Gilly ist ein weiblicher Großer Tümmler, der im Juli 2003 identifiziert wurde. Er ist ist sehr neugierig und gesellig. Auch Gilly ist bereits zweifache Mutter:
2007 brachte sie das Delfinmädchen Gulliver zur Welt, 2010 den Delfin Gypsy.

⇒ Werden Sie Pate für Gilly (Ponta do Ouro/Mosambik) ⇒ Patenschaft verschenken

Herme

Der Mosambik-Patendelfin HERME ist ein Chinesischer Weißer Delfin, auch Buckeldelfin genannt. Hier springt er mit halbem Köper aus dem Wasser, an seiner Finne perlt viel Wasser herunter.

Herme ist ein Chinesischer Weißer Delfin, auch Buckeldelfin genannt. Er kam Anfang 2006 zur Welt und zieht häufig gemeinsam mit Großen Tümmlern umher.

⇒ Werden Sie Pate für Herme (Ponta do Ouro/Mosambik) ⇒ Patenschaft verschenken

Gulliver

Seitliche Unterwasseraufnahme des Mosambik Patendelfins GULLIVER, der von links ins Bild schwimmt.

Gulliver ist die 2007 geborene Tochter von Gilly. Wie seine Mutter, ist auch dieser Große Tümmler sehr kontaktfreudig. Besonderes Merkmal ist sein aufgrund eines Haiangriffs stark lädierter Schwanzstock.

⇒ Werden Sie Pate für Gulliver (Ponta do Ouro/Mosambik) ⇒ Patenschaft verschenken

Der Spaßmacher

Zwei Flecken- oder Zügeldelfine schwimmen dicht unter der glasklaren Wasseroberfläche fast nebeneinander von rechts ins Bild, das hintere Tier ist leicht versetzt.

Zügeldelfine (Stenella frontalis) sind mit ihren etwa 2 Metern Länge relativ klein. Jungtiere sind ungefleckt, erst mit dem Alter nimmt die Fleckung immer mehr zu. Zügeldelfine sind nicht selten in Schulen von mehreren Hundert Tieren anzutreffen!

⇒ La Gomera Zügeldelfin-Patenschaft übernehmen ⇒ Patenschaft verschenken

Der Freche

Fünf bis sechs Rauzahndelfine schwimmen langsam und sehr dicht beieinander an der Wasseroberfläche.

Rauzahndelfine (Steno bredanensis) kamen zu ihrem Namen durch feinen Rillen auf den Zähnen. Aufgrund der einzigartigen Form des konisches Kopfes sind sie relativ leicht zu identifizieren.

⇒ La Gomera Rauzahndelfin-Patenschaft übernehmen ⇒ Patenschaft verschenken

Der Charaktervolle

Zwei Große Tümmler schwimmen, von dem größeren Tier ist nur ein Teil der Finne sehen, davor hebt ein kleinerer gerade den Kopf aus dem Wasser.

Große Tümmler (Tursiops truncatus) kommen vor La Gomera am häufigsten vor. Die Kanaren-Population wird auf 300-400 Tiere geschätzt. Ihr Verhalten gegenüber Booten variiert von scheu bis neugierig, Jungtiere sind oft recht vorwitzig.

⇒ Patenschaft Große Tümmler La Gomera übernehmen ⇒ Patenschaft verschenken

Der Schöne

Ein Gewöhnlicher Delfin vor La Gomera, gut zu erkennen sind die Finne und der aus dem Wasser lugende Kopf und deutliche weiße Färbung der Flanke des Delfins.

Gewöhnliche Delfine (Delphinus delphis) besitzen eine schöne und unverkennbare sanduhrförmige Musterung an den Seiten. Sie gehören sicherlich zu den schönsten Delfinen. Die Körperlänge beträgt etwas mehr als zwei Meter.

⇒ Patenschaft Gewöhnliche Delfine La Gomera übernehmen ⇒ Patenschaft verschenken

Der Familientyp

Drei Grindwale oder Pilotwale schwimmen ganz eng zusammen im tiefblauen Meer vor La Gomera.

Indische Grindwale (Globicephala macrorhynchus) sind die am zweithäufigsten vor La Gomera vorkommende Art. Sie zählen zu den Delfinen, ihre Körperlänge variiert von 3,5 bis 6,5 Meter, die Männchen sind deutlich größer als die Weibchen.

⇒ La Gomera Pilotwal-Patenschaft übernehmen ⇒ Patenschaft verschenken

Enigma

Pottwal Enigma bricht zum Tauchgang auf.

Das Pottwamännchen "Enigma" wurde im Januar 2006 geboren. Seine Mutter ist "Mysterio". Sie gehörte über viele Jahre zur "Group of Seven". "Enigma" ist eng befreundet mit dem nur wenige Monate jüngeren Pottwal "Scrape".

⇒ Werden Sie Pate für Enigma (Dominica) ⇒ Patenschaft verschenken

Pinchy

Pinchy und Scrape brechen zu Tauchgang-auf

Pinchy (Länge 9,7 m) ist die Mutter des mittlerweile fast erwachsenen Pottwalbullen "Scar", der die Gewässer vor Dominika verlassen hat. Im Oktober 2006 hat "Pinchy" ihr zweites Baby, das Männchen "Scrape", bekommen.

⇒ Werden Sie Pate für Pinchy (Dominica) ⇒ Patenschaft verschenken

Scrape

Pottwal Scrape bricht zum Tauchgang auf.

Das Pottwalmännchen "Scrape" (Schramme) wurde im Oktober 2006 geboren. Seine Mutter ist "Pinchy", deren 2001 geborener Sohn "Scar" die Gewässer bei Dominica mittlerweile verlassen hat.

⇒ Werden Sie Pate für Scrape (Dominica)⇒ Patenschaft verschenken

Fingers

Die senkrecht in der Luft stehende Fluke des Dominica-Patenpottwals FINGERS.

Fingers ist ein ausgewachsener weiblicher Pottwal (Länge:  9,5 m). Sie brachte im November 2004 ein Kalb zur Welt, welches jedoch etwa ein Jahr später verstorben ist. Erst 2010 bekam sie erneut Nachwuchs. Ihr neues Baby heißt "Trigger".

⇒ Werden Sie Pate für Fingers (Dominica) ⇒ Patenschaft verschenken

Ein Schwarm Blauflossenthunfische im tief blauen Meer, gegen die weiß leuchtende Meeresoberfläche fotografiert. Thunfisch ist nicht gleich Thunfisch. Während zur namensgebenden Gattung Thunnus nur 8 Arten zählen, tummeln sich unter dem Sammelbegriff "Thunfisch" weltweit mindestens 19 Arten, darunter auch solche, die artensystematisch betrachtet gar keine Thunfische sind, wie der Unechte Bonito (Sarda sarda), der eine Makrele ist, aber fischereilich auch als "Thunfisch" vermarktet wird.

Im Deutschen werden zudem vielfach Sammelbegriffe verwendet, so verbergen sich hinter dem Namen "Bonito" verschiedene Thunfisch- und/oder Makrelenarten.

Thunfische sind Schwarmfische und zählen mit den Makrelen zur Familie der Scombridae und gehören zu den Barschartigen Fischen (Perciformes). Sie sind schnelle, ausdauernde Schwimmer und können Tausende Kilometer pro Jahr zurücklegen und haben ein gutes Sehvermögen. Einige Arten, wie die Blauflossenthune, können ihre Körpertemperatur bis zu 3 Grad über der Temperatur des umgebenden Wassers halten. Diese Pseudo-Warmblütigkeit ermöglicht ihnen ihre langen Wanderungen. Sie heizen sich mit ihren Muskelpaketen ein. Tauchen sie zum Beispiel tausend Meter tief in Zonen, wo oft nur fünf Grad Celsius herrschen, können sie trotzdem eine Körpertemperatur von 27 Grad bewahren. Beutearten sind andere Fische, Tintenfische und Krebstiere. Sie müssen täglich ein Viertel ihres Körpergewichtes an Nahrung zu sich nehmen.

Die englische Bezeichnung "Tuna" kommt aus dem Griechischen und heißt "rasen" oder "eilen". Durch zahlreiche und dünne Lamellen an den Kiemen sind sie in der Lage, mehr Sauerstoff aus dem Wasser aufzunehmen als andere Fischarten. Zudem haben sie sehr große Herzen und ein hohes Blutvolumen.

Zwischen der zweiten Rücken- und der Afterflosse zieht sich oben und unten bis zum Schwanzstiel je eine Reihe von so genannten Flösselchen, meistens 5 bis 12 Paar. Sie helfen bei der Vermeidung von Wirbeln während des sehr schnellen Schwimmens. Ein Knochenring um die großen Augen ist ein weiteres charakteristisches Kennzeichen.

Bei der Jagd setzen Thunfische ihre enorme Schnelligkeit ein. Sie fressen andere Fische, Kannibalismus ist bei einigen Arten häufig. Die Larven ernähren sich von Flohkrebsen, anderen Fischlarven und Kleinstlebewesen.

Requiem for a Dolphin – by Horst Liebl
Nature is not always red in tooth and claw. I witnessed a group of dolphins bear the body of their dead companion on its last journey and I was moved by the solemn majesty of the spectacle. We were busy installing marine lanterns at the sea off Futaisi Island. It was on a Friday morning and I was engrossed in the job at hand. Suddenly my friend Issa called for me from his boat some 50 meters away. "Horst", yelled Issa, "you must come and see what we’ve seen, come quickly,...
German dolphin defender and sailing legend Rollo Gebhard passed away
Rollo Gebhard, one of the great adventurers of our time and a pioneer in dolphin conservation, has left for his last journey. The founder and president of the German Society for the Conservation (GRD) of Dolphins died at the age of 92 at his home in Bad Wiessee, Bavaria/Germany. The oceans were his home for over 50 years. His love and passion for the oceans and their inhabitants made him a tireless defender of this “home”, committed to protect the marine environment from...
Harbor porpoises and sea birds victims of disastrous Green environmental politics
The German environmental NGOs Society for Dolphin Conservation (GRD) and NABU Schleswig-Holstein warn of massive losses of harbor porpoises and sea birds in gillnets set along the coasts of Schleswig-Holstein. The reason: The agreement made by the Green Party environment minister for Schleswig-Holstein, Robert Habeck, with the Schleswig-Holstein fisheries association and the fishermen's protection society last year encouraging fishermen to reduce set gillnets on a...
Now and then - History of harbor popoises in German rivers
Over many decades harbor porpoises had disappeared from large parts of the North Sea coasts and their estuaries due to the massive negative anthropogenic impacts around the mid-20 th century. However, things have changed in the past several years. Historical records show that harbor porpoises were quite common along our coasts about 100 years ago before they were decimated through hunting, overfishing, and by-catch, as well as river pollution and a decrease in fish...
Inauguration of our Dolphin Conservation Center in Croatia
Together with our Croatian partners from Zagreb University and the nature conservation organization VAL, we celebrated the inauguration of our dolphin conservation center on the northern Dalmatian island of Molat in early July. The 40 something guests included journalists as well as representatives of agencies and institutions in Zagreb, Zadar, and the island of Molat. The locals were also very much interested in this new facility on their island. "We are supporting this...
The Return of the Harbor Porpoises
For a few years now, the small marine mammals have regularly entered rivers in northern Germany in the months from early March through late May, as this year’s data collected by GRD shows again. Seemingly not shy at all at times, they can in particular be spotted in the Elbe river up to city of Hamburg and in the Weser river up to the city of Bremen during this period. Having been absent for almost 100 years, the smart hunters have returned to their former partial...
By force of arms
A bottlenose dolphin stood no chance when it came near an armed dolphin hater who downright riddled the dolphin with bullets. The porter of a hotel near the Istrian harbor of Porec aptly named "Dolphin" discovered the dead body off the Hotel’s beach. The necropsy yielded 7 pellets in the animal’s chest. The adult dolphin was a male of 3 m length and 227 kg of weight. He had slowly and painfully bled to death. The results of the examination suggest that the dolphin was...
Model for a marine protected area
In June 2012, a comprehensive 37-page report on the model for a marine protected area off La Gomera was published. It is based on 15 years of intensive whale and dolphin research and was also presente d to the Scientific Committee at the 64th Conference of the International Whaling Commission (IWC) in Panama. Moreover, the report was submitted to the Spanish authorities in charge in Madrid, to the environmental department of the government of the Canary Islands, and to...
Spectacular whale sighting
In late May 2013 a German yachtsman spotted 6 to 8 fin whales about 10 nautical miles north of Vis island. For over 11 years, GRD and its partners from Zagreb University have called on tourists and locals to report their sightings of whale and dolphins in the Croatian part of the Adriatic Sea. But never before did we get such a spectacular sighting: A German yachtsman spotted 6 to 8 fin whales: "I saw two groups of three to four whales. The distance between them was big...
Conservation measures are bearing fruit
Two resident groups of dolphins living off the Paracas peninsula in southern Peru have been steadily gaining popularity, enjoying particular protection thanks to 13 years of our project work. We are happy about the number of calves observed: the mothers can be seen raising their young without interference. Since 1999, GRD has been supporting the Peruvian marine conservation organization ACOREMA. Our good cooperation has led to the development of various measures to...
Dances with dolphins - The story of Dean and JoJo
On May 14, the American dolphin conservationist, Dean Bernal, presented his new book "JoJo und ich" (JoJo and I) in the Munich Sealife Center. The book (currently only available in German), is about the deep and exceptional bond between him and a bottlenose dolphin. In an interview Dean told GRD more about this extraordinary friendship and his mission. Hollywood has made him as many as 50 to 60 offers for his story about him and JoJo, says Dean. But unlike in the movies,...
EDEKA will switch from dolphin-deadly to dolphin-safe tuna
GRD welcomes EDEKA’s decision to switch from a dolphin-deadly to a dolphin-safe tuna source as an important step in dolphin conservation. GRD has been warning consumers for over one year not to buy this specific tuna sold in EDEKA stores (see at the right) which is caught by a method that allows for purse seiners to chase and net dolphins. According to official figures, about 1,200 dolphins are killed each year during the dolphin-associated purse seine sets to catch tuna....
Warning: Gran Bahia Principe Tulum Holiday Resort in Mexico
Six dolphins kept in tiny pool: Don’t book a vacation at the Gran Bahia Principe Tulum Holiday Resort! GRD advises tourists wishing to spend a holiday in Mexico against staying in the Gran Bahia Principe Tulum Holiday Resort at the Caribbean coast. Animal friends will be shocked: less than 20 m away from their natural habitat, six dolphins are kept in a tiny pool under horrific conditions on the Resort’s premises. For a fee, guests are invited to swim and play with the...
The tragic fate of our harbor porpoise populations
Gillnets and entangling nets are the main causes of deaths of our native harbor porpoises. It is estimated that in the Danish fisheries in the North Sea alone as many as 5,500 to 5,800 died a cruel death as by-catch each year between 1987 and 2001. However, many countries have not provided any current figures or the official statistics include only reported dead animals, while there are many strandings of harbor porpoises with clear net marks that go unreported. The...
GRD’s Spectacular Foundation in 1991
Dear Dolphin Friends, When I founded the Society for the Conservation of Dolphins (GRD) 20 years ago, I had just returned from my third world circumnavigation, bringing back shocking films and facts from Alaska about the dolphin massacres taking place in the tuna fisheries. I succeeded in mobilizing the public, causing a public outcry and forcing the tuna industry to cooperate. Since then, over 95 % of the German tuna importers have joined Earth Island Institute’s...
Reflective nets: A Solution to the bycatch problem?
300,000 marine mammals are dying in fishing nets worldwide each year. In the North and Baltic seas set gill nets pose a threat in particular to harbor porpoises. The development of dolphin-friendly nets could be a hope for the endangered animals. Sven Koschinski and Prof. Boris Culik, German marine zoologists from Kiel, made behavioral studies involving harbor porpoises at the Canadian west coast to find solutions to the bycatch problem. In the summer of 2003, they...

SAFE-News

Jahresbericht 2014
Seit nunmehr fast 25 Jahren setzen wir uns konkret und aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt in...
SAFE: 25 Jahre delfinsicherer Thunfisch
Vor 25 Jahren wurde das umfassendste und wirkungsvollste Delfinschutzprogramm der Welt...
Rollo Gebhard, Delfinschützer und Segelpionier, ist von uns gegangen
Rollo Gebhard, einer der ganz großen Abenteurer und Pionier im Delfinschutz, ist zu seiner...
Der teuerste Fisch der Welt: 1,3 Millionen Euro für einen Thunfisch
05.01.2013 - Eine japanische Sushi- Restaurantkette hat bei einer Auktion auf dem...
Delfine und Wale fallen durchs Forschungsnetz
17.09.2012 - Weltweit werden die Populationen von Delfinen und Walen zu wenig beobachtet, was...
EDEKA verzichtet auf delfintödlichen Dosen-Thunfisch
Pressemitteilung, 18.04.2012 - Als großen Erfolg für den Delfinschutz wertet die Gesellschaft...
Bambi-Preisträger Ric O’Barry verdammt EDEKA-Thunfisch als "blutige Schande"
Pressemitteilung, 29.03.2012 - Richard O'Barry (Held des Oscar-prämierten Dokumentarfilms "Die...

Projektleitung

Ulrike Kirsch

Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Kornwegerstr. 37
81375 München
Tel.: 089 - 74 16 04 10
Fax: 089 - 74 16 04 11
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