Schutzprojekt für Bleifarbene Delfine vor dem Beifangtod in Hainetzen.

Retten Sie die Bleifarbenen Delfine

Die Beifangverluste müssen gestoppt werden! Die Hainetze müssen verschwinden.

 

Projektziel:
Schutz von Bleifarbenen Delfinen vor Hainetzen an der Küste von KwaZulu-Natal, Südafrika, durch Entwicklung nicht-tödlicher, naturverträglicher Strandschutzmaßnahmen.

Projektort:
Richards Bay - Provinz KwaZulu-Natal, Südafrika

Umweltverträglichere Methoden für Richards Bay finden
Die gängigen, nicht-tödlichen Strandschutzmaßnahmen lassen sich in Richards Bay nicht installieren. "Elektrozäune" - am Meeresgrund verankerte Elektrokabel, die die elektrosensiblen Haie abschrecken – können im sandigen Sediment nicht verankert werden.

Und für den zuverlässigen Einsatz von "Shark Spottern", die die Menschen rechtzeitig vor nahenden Haien warnen, ist die Meeresoberfläche oft viel zu trüb.

Wie sehen die Delfine im Live-Video aus?

Bleifarbenener Delfin schwimmt Richtung Newark Beach, Richards Bay.Gelegentlich hat man Glück und sieht einen Delfin aus dem Wasser springen.

Meistens jedoch ist nur die Rückenflosse (Finne) des Delfins zu erkennen, wenn er zum Atmen an die Wasseroberfläche kommt.

Gute Fotos von Delfinen, die sich an der Oberfläche zeigen, werden auf

⇒ HUMPBACK DOLPHIN RESEARCH
und auf der
⇒ Facebookseite von HUMPBACK DOLPHIN RESEARCH

regelmäßig veröffentlicht.

 

"Bather protection": Stellnetze zum Schutz vor Haien töten unterschiedslos und grausam
In Hainetz ertrunkener Bleifarbener Delfin aus der Richards Bay, Südafrika.In Hainetz ertrunkener Bleifarbener Delfin aus der Richards Bay, Südafrika. Foto: Brett Atkins

Im Meer baden oder surfen ist an den Küsten von Südafrika oder Australien ein Massenvergnügen. Weniger vergnüglich wird dort der Ausflug in die Nähe beliebter Küstenabschnitte für Meerestiere wie Delfine, Haie, Meeresschildkröten und größere Fische.

Etwa 400 Meter vor der Küste lauern tödliche Fallen aus jenseits der Brandung parallel zur Küste ausgebrachten Stellnetzen. Sie sind jeweils etwas über 200 Meter lang, sechs Meter hoch und sollen, knapp unter der Wasseroberfläche verankert, Menschen vor Haiangriffen schützen.

Und schützen heißt hier, dass die in diese Kiemennetze schwimmenden Haie, darunter auch immer wieder Exemplare vom Aussterben bedrohter Arten, sterben müssen - wenn sie nicht rechtzeitig befreit werden.

Der betäubte Delfin mit dem Köderhaken im Maul wird in die Tierklinik transportiert.Der betäubte Delfin mit dem Köderhaken im Maul wird in die Tierklinik transportiert.
Foto: Sea World Research & Rescue Foundation
Die verheerende Wirkung sogenannter "Haischutzvorrichtungen" bekam ein schwangeres Delfinweibchen vor Queensland, Australien, zu spüren.

Es war wohl recht hungrig und verbiss sich in den Köderhaken einer "Drumline", mit der für den Menschen potenziell gefährliche Haie von Bade- und Surfstränden ferngehalten werden sollen. Meist überleben sie dies ebenso wenig wie andere Meerestiere, die von den Ködern angelockt werden.

Doch das Delfinweibchen hatte Glück. Mitarbeiter des "Shark Control Program" fanden es gerade noch rechtzeitig und alarmierten ein Rettungsteam der "Sea World Research & Rescue Foundation".

Schädel eines Grossen Tümmlers.Josh Frydenberg, neuer australischer Umweltminister, hat mit einer Sondererlaubnis das Stellen von bis zu 10 Hainetzen an fünf Stränden entlang der Nordküste des Bundesstaates New South Wales ermöglicht. Frydenberg, der mit seiner Entscheidung die lokale Tourismusindustrie stützen möchte, verurteilt damit unzählige bedrohte Meerestierarten, darunter Delfine, Haie, und Meeresschildkröten, zu einem sinnlosen und grausamen Tod.

Wir haben Josh Frydenberg aufgefordert, die Sondererlaubnis aus Artenschutzgründen unverzüglich rückgängig zu machen und sich stattdessen für nicht-tödliche Haischutzmaßnahmen einzusetzen.

Retten Sie die Bleifarbenen Delfine

In Hainetz ertrunkener Bleifarbener Delfin Richards Bay, KwaZulu-Natal, Südafrika

Die Beifangverluste müssen gestoppt werden!
Die Hainetze müssen verschwinden.

Projektpatin Janina Fautz

Janina Fautz."Ich hatte selbst schon das Glück bei meinem Besuch in Richards Bay Bleifarbene Delfine im Meer beobachten zu können. Das war wirklich eines der schönsten und magischsten Dinge, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Dieser bewegende Moment reicht aus, sich für ihren Schutz, einzusetzen."
Schauspielerin Janina Fautz | Foto: Bert Czaya

Projektpartner

Shanan Atkins - Marine Biologist
Prof. Neville Pillay
University of Witwatersrand, School of Animal, Plant and Environmental Science (AP&ES), Johannesburg, Südafrika
E-Mail: shananatkins[AT]gmail.com
⇒ Humpback Dolphin Research (HDR)⇒ HDR auf Facebook

Media

Zululand Observer - April 24, 2017:
⇒ Research highlights dolphin preservation imperative

Zululand Observer - April 20, 2017:
⇒ New Humpback Dolphin study launch in Richards Bay

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