Denise Wenger beim Ausbringen der CPODs in der Weser.Meine Untersuchungen in den letzten sechs Jahre haben erst einmal ein sehr positives Ergebnis, dass nämlich nach fast 100 Jahren wieder regelmäßig im Frühjahr Schweinswale weit in die Flussläufe ziehen, in der Weser bis Bremen, in der Elbe bis Hamburg.

Das zeitlich-räumliche Muster lässt uns vermuten, dass sie dabei wandernden (anadromen) Fischschwärmen folgen, die zum Ablaichen aus der Nordsee zu ihren Laichgebieten in die Flussläufe schwimmen.

Die Fischarten Stint und Finte stehen im Verdacht die begehrte Beute zu sein.

Schweinswal taucht zum Atmen auf.Vor etwa 100 Jahren, zu einer Zeit als noch Jagd auf die Kleinen Tümmler gemacht wurde und durch die Industrialisierung und Bevölkerungsexplosion eine starke Verschmutzung der Flüsse (Eutrophierung, Schwermetalle, Insektizide) vorlag, verschwanden die Schweinswale aus den großen Flüssen.

Seit 2007 konnte die GRD bestätigen, dass Schweinswale wieder regelmäßig in den großen norddeutschen Flüssen Weser, Elbe und Ems vorkommen.

Ein toter Schweinswal treibt auf der Seite liegend auf der Wasseroberfläche, der Körper ist zur Hälfte unter Wasser.Seit 2007 scheint sich eine Südverlagerung des Schweinswalbestandes in der Nordsee abzuzeichnen (SCANS-II) und auch an der deutschen Nordseeküste werden vermehrt Schweinswale gefunden.

Die genauen Gründe hierfür sind noch ungeklärt, könnten aber in Zusammenhang mit einem geänderten Vorkommen der Beute (Fischvorkommen) stehen. Überfischung (Beispiel Kabeljau) und Klimawandel stehen hier zur Diskussion für die Nordsee. Im Gegensatz dazu ist die verbesserte Wasserqualität der großen Flüsse (v.a. Weser) hervorzuheben.

Ein Schweinswal schwimmt schnell durch hellgrünes Wasser mit deutlich erkennbarer Wellenbildung vor dem Kopf, nur das Blasloch und der vordere Teil des Rückens sind über Wasser, seine Schwanzfluke ist knapp unter der Wasseroberfläche gut zu erkennen.Der Schweinswal (Phocoena phocoena) gehört mit zu den kleinsten Walarten der Welt. Er ist in den gemäßigt-kalten und subarktischen Gewässern der Nordhemisphäre verbreitet und hält sich meist in den Küstengewässern nicht weiter als 10 km vom Festland entfernt auf.

Der sympathische Mini-Zahnwal kommt bei uns in Nord- und Ostsee vor und wird häufig von Seglern gesichtet. Für Deutschland gilt er als einzige residente Wal-Art, das heißt, nur Schweinswale leben ständig in deutschen Gewässern und gebären hier ihre Jungen.

Schweinswale brauchen Hilfe!

Schweinswal taucht ab. Foto: S.Koschinski

Schweinswale suchen Freunde!

Ein Schweinswal schaut neugierig aus dem Wasser. Foto: S.Koschinski | FjordBaelt, DK, fjord-baelt.dk

Erste Hilfe für Schweinswale

Offensichtlich unverletzte Tiere, die z.B. durch Wellenschwall an Land gespült wurden, bitte wieder zurück ins Wasser bringen!

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Das Blasloch oben am Kopf sollte sich nicht unter Wasser befinden. Wenn Sie keine Scheu haben und es möglich ist, dann lagern sie das verletzte Tier im flachen Wasser sicher, sodass es atmen kann. Waschen Sie sich aber danach gründlich die Hände.

Rufen Sie am besten sofort uns:
 0176-222 08 271, die Polizei/Wasserschutzpolizei oder den Amtsveterinär an, damit man sich um das verletzte Tier kümmern kann. In den meisten Fällen sind die Verletzungen so groß, dass man nicht mehr viel tun kann, aber es konnten auch schon Schweinswale gerettet und gesund gepflegt werden.
Denise Wenger