Kathrin Lösing und Marc-Oliver Pabst mit ihren Rennrädern auf dem schneebedeckten Umbrailpass in 2.503 m HöheEine wirklich ungewöhnliche Idee, den Schweinswalschutz zu unterstützen, hatten Kathrin Lösing und Marc-Oliver Pabst aus Hamburg. Sie radelten auf der offiziellen Transalp 2013 über die Alpen und führten weit entfernt von der Heimat der Schweinswale, hoch in den Bergen, eine Spendensammelaktion durch.

Die enormen Strapazen während der einwöchigen und fast 900 Kilometer langen und extrem harten Tour, auf der kältesten und ungemütlichsten Transalp der Geschichte mit Tagen voller Regen und Kälte, haben sich auch für die Wale wirklich gelohnt:

Sage und schreibe 1.000,00 €, die unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gesammelt wurden, kamen für unser Schweinswalprojekt zusammen!

Initialzündung für die Sammelaktion war eine Schweinswalsichtung in der Elbe beim Findling "Alter Schwede" in Övelgönne. Und so waren irgendwie auch die Schweinswale dann ständig mit dabei, als es Ende Juni während des 7tägigen Radmarathons im Hochgebirge hinauf bis auf den Umbrailpass mit 2.503 m oder das Stilfser Joch mit 2.757 m ging.

Wir freuen uns sehr über diese ungewöhnliche, sicherlich sehr anstrengende und dabei gleichzeitig derart erfolgreiche Aktion für die Schweinswale und sagen Kathrin Lösing und Marc-Oliver Pabst ein ganz großes DANKE!

Das war wirklich riesig.

Kathrin Lösing und Marc-Oliver Pabst mit ihren Rennrädern auf dem Umbrailpass in 2.503 m Höhe, im Hintergrund türmt sich ein beeindruckendes, schneebedecktes Gebirgsmassiv auf

Schweinswale brauchen Hilfe!

Schweinswal taucht ab. Foto: S.Koschinski

Schweinswale suchen Freunde!

Ein Schweinswal schaut neugierig aus dem Wasser. Foto: S.Koschinski | FjordBaelt, DK, fjord-baelt.dk

Erste Hilfe für Schweinswale

Offensichtlich unverletzte Tiere, die z.B. durch Wellenschwall an Land gespült wurden, bitte wieder zurück ins Wasser bringen!

Finden Sie einen schwer verletzten Schweinswal am Strand, lassen sie ihn am besten dort liegen, er hat sich vermutlich selbst ans Ufer gebracht, um weiter atmen zu können. Auf keinen Fall verletzte oder sehr schwache Tiere wieder zurück ins Wasser schubsen, denn sie müssen zum Atmen ja an die Wasseroberfläche, sind sie zu geschwächt, können sie das aus eigener Kraft nicht mehr tun.

Das Blasloch oben am Kopf sollte sich nicht unter Wasser befinden. Wenn Sie keine Scheu haben und es möglich ist, dann lagern sie das verletzte Tier im flachen Wasser sicher, sodass es atmen kann. Waschen Sie sich aber danach gründlich die Hände.

Rufen Sie am besten sofort uns:
 0176-222 08 271, die Polizei/Wasserschutzpolizei oder den Amtsveterinär an, damit man sich um das verletzte Tier kümmern kann. In den meisten Fällen sind die Verletzungen so groß, dass man nicht mehr viel tun kann, aber es konnten auch schon Schweinswale gerettet und gesund gepflegt werden.
Denise Wenger