16.08.2006 - Quelle: ABC NewsOnline - Im vergangenen Jahr starben in den Gewässern vor West-Australien mindestens 3.600 Delfine in den Netzen indonesischer Fischwilderer. Sie sind auch für den illegalen Fang von etwa 360.000 Kilo Haifleisch verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Fischereibehörde des Bundesstaates.
Die Regierung von West-Australien forderte die Zentralregierung auf, die Küstenpatrouillen im Norden des fünften Kontinents zu verstärken. "Wir müssen sofort reagieren", sagt der Fischereiminister von West-Australien John Ford. "Ohne den Einsatz zusätzlicher Patrouillenboote in diesem Gebiet, wird das einfach immer so weiter gehen".
Doch der Bundesminister für Fischerei, Eric Abetz, meint, der Report ziele eher darauf ab, die australische Haifischerei zu verbieten: "Mit dieser so genannten Studie, die eher ein internes Dokument ist, soll doch nur etwas gerechtfertigt werden, was man bislang nicht rechtfertigen konnte".