Hainetze: Todesfallen für Delfine und Haie

In Hainetz ertrunkener Bullenhai - Ein im Hainetz ertrunkener Bleifarbener Delfin wird aus dem Netz geholt.

Bleifarbene Delfine in Südafrika:
Hainetze an den Stränden von KwaZulu-Natal töten die letzten ihrer Art!

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Großer Tümmler hebt Kopf aus dem Wasser."Hallo ich bin's": Große Tümmler erkennen sich am Namen. Die bekannteste Delfinart, der Große Tümmler (Tursipos truncatus), ist abgesehen vom Menschen das einzige Lebewesen, das sich gegenseitig individuelle Namen gibt.

Die Information über die Identität eines Tieres ist dabei unabhängig von dessen Stimmlage, berichten Forscher um Vincent Janik von der University of St. Andrews in Schottland in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences.

Schon als Jungtiere entwickeln Tümmler bekanntermaßen einen individuellen Pfeifton, man spricht vom Signaturpfiff, den sie ihr Leben lang als persönliches Kennzeichen beibehalten. Diese Signaturpfiffe, die aus einer bestimmten Modulation von Frequenzen bestehen, hat das Team um Vincent Janik bei Großen Tümmlern in der Sarasota Bay in Flordia mit Unterwassermikrofonen aufgenommen.

Um im Versuch zu unterscheiden, ob sich die Tiere an ihrem Pfeifton oder an den persönlichen Klangeigenarten ihrer Stimme zu erkennen geben, entfernten die Forscher im Labor die Klangeigenarten der Pfiffe. Jede Lautfolge bekam einen neutralen Klang, so als würden man aus von Menschen gesprochenen Wörtern regionaltypische Akzente und alle anderen stimmlichen Charakteristika herausfiltern. Dabei blieb die Frequenz-Modulation der Pfiffe unverändert. Anschließend spielten sie die synthetischen Rufe jeweils einer Gruppe eng verwandter Tiere und einer Kontrollgruppe von nicht verwandten Tümmlern über Lautsprecher vor.

Tatsächlich reagierten 9 von 14 Tümmler auf die künstlich veränderten Pfeiftöne von engen Verwandten. Die Tümmler wandten jeweils ihre Köpfe dem Lautsprecher zu, wenn der Pfeifton eines nahen Verwandten abgespielt wurde. Die Tiere erkennen einen Namen also nicht nur dann, wenn der Benannte selbst ihn pfeift. Auch wenn das Pfeifen als Playback vom Band kommt und alle Eigenheiten der Stimme entfernt werden, wissen zumindest miteinander verwandte Tiere, um wen es geht. Das heißt, dass Große Tümmler die Identität von anderen am "Namen" erkennen können und nicht an der Stimme.

Eine Erklärung für die Fähigkeit den "Namen" nur auf Grund seiner essentiellen aktustischen Faktoren zu erkennen, sei, dass wechselnder Wasserdruck eine exakte akustische Identifikation anhand rein stimmlicher Eigenheiten erschwere. Rätselhaft war den Forschern allerdings das Verhalten der fünf Delfine, die keine Reaktion zeigten, möglicherweise sei es eine Motivationsfrage. Folglich sind Große Tümmler die einzigen bisher bekannten Tiere, die ebenso wie Menschen untereinander Informationen über ihre Identität austauschen, folgern die Wissenschaftler. Das Interessante sei, dass Tümmler ihre Signaturpfiffe wie Wörter nutzten, sagte Saela Sayigh, Mitglied des Forscherteams.

Sie nutzten diese Signale nicht nur um andere Delfine zu identifizieren, es schienen sich sogar zwei Delfine über einen dritten Artgenossen verständigen zu können, indem sie dessen Namen nutzen, meint Sayigh, die an der University of North Carolina Wilmington arbeitet. Delfine gehören zu den wenigen Säugetieren, die in der Lage sind, gehörte Geräusche zu imitieren. So stießen Forscher schon vor einiger Zeit auf den individuellen Signaturpfiff bei jungen Tümmlern.

Die Gruppenmitglieder, so Janik, wiederholen diesen Pfiff, um mit dem anderen Delfin akustisch in Kontakt zu bleiben. "Sie benutzen ihn vor allem, wenn sie sich gegenseitig nicht sehen können", berichtet Janik. "Es ist immer der gleiche Ruf. Viele würden das als Namen bezeichnen."
Quellen: stx/dpa/rtr/GRD/sda, Mai 2006

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