Dolphin-Saving Heroes

Boje Dolphin Protected Area. Foto: A. Ziltener/DWA

"GRD, ihr seid Delfinschutz-Helden! 1990 begann unser Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch und nur ein Jahr später wurde die GRD ins Leben gerufen. Seitdem kämpft sie mit uns Seite an Seite gegen das Delfintöten. Wir – und die Delfine – sind für immer dankbar für unsere gute Zusammenarbeit."
David Phillips, EII-Geschäftsführer, Leiter des EII-Kontrollprogramms für delfinsicheren Thunfisch/SAFE

MSC fördert Delfinsterben

Delfine gefangen im Ringwadennetz. Foto: Sam La Budde

Verbraucherwarnung vor Thunfisch aus Mexiko mit MSC-Fischlabel
Marine Stewardship Council (MSC) zertifiziert mit delfin-tödlichen Fangmethoden operierende Thun-Fischereien aus Mexiko als nachhaltig!

⇒ Lassen Sie sich nicht täuschen! Achten Sie auf SAFE

Viele tote Haie liegen auf einem Haufen aufeinandergestapelt, Süd-AfrikaJährlich werden über 38 Millionen Haie wegen ihrer Flossen abgeschlachtet: Bei der gezielten Haiflossen-Fischerei, dem sogenannten "Shark Finning", schneiden Fischer den Haien direkt nach dem Fang die Flossen ab, dann werfen sie die schrecklich verstümmelten und nicht mehr schwimmfähigen Tiere zurück ins Meer, wo sie langsam verenden.

Wissenschaftler schätzen, dass jährlich 38 Millionen Haifische nur wegen ihrer Flossen getötet werden.

Meeresschützer und Wissenschaftler befürchten schon lange, dass angesichts der stark gestiegenen Fänge und der sehr langsamen Reproduktionsrate dieser Knorpelfische – Haie haben nur wenig Nachwuchs und bei vielen dauert es bis zu 25 Jahre bis sie geschlechtsreif sind – den vollständigen Zusammenbruch der Bestände bestimmter Arten.

Erstes Opfer könnte der Blauhai sein. Durch seinen hohen Harnstoffgehalt riecht und schmeckt ihr Fleisch stark nach Ammoniak, wenn es nicht unmittelbar nach dem Fang verarbeitet wird. Da dies den Fischern zu mühselig ist, schneiden sie stets nur die Flossen ab, fast 99 % eines jeden Blauhais verschwinden so ungenutzt wieder im Ozean.

Haiflossen gehören bei Preisen von über 200 Dollar pro Kilo zu den teuersten Fischprodukten überhaupt. Doch die Nachfrage übertrifft das Angebot bei weitem. In über 125 Länder werden Haiflossen verkauft, größter Absatzmarkt ist Hong Kong, wo die Flossen als Delikatesse und Statussymbol gelten. Dort kann eine Schale Haifischflossensuppe von bestimmten Arten bis zu 400 Euro kosten. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung der letzten Jahre können immer mehr Menschen Haiflossenprodukte kaufen, während dies früher nur einer kleinen wohlhabenden Bevölkerungsschicht vorbehalten war.

Auch Heilmittel aus Haiknorpel werden immer beliebter und heizen die Nachfrage weiter an, obwohl eine Wirkung der als Wundermittel gegen Krebs angepriesenen Pülverchen bis jetzt nicht bewiesen werden konnte.

Bereits 1994 warnten Experten auf der neunten Internationalen Artenschutzkonferenz in Fort Lauderdale vor der drohenden Ausrottung vieler Hai-Arten, geschehen ist seitdem allerdings herzlich wenig. Und so kämpfen diese den Delfinen in Sachen Unterwassermanövrierfähigkeit in nichts nachstehenden Knorpelfische heute, fast unbemerkt von der Öffentlichkeit, weiter um ihr Überleben.
© U. Karlowski
© Foto: Fiona Ayerst/Marine Photobank

JUNA braucht Hilfe

Peru Patendelfin Juna.

Juna ist ein Weibchen. Sie wurde 2007 identifiziert und ist ständiger "Gast" in der Paracas-Bucht. Oktober 2015 bekam sie ihr erstes Baby.

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