Dolphin-Saving Heroes

Boje Dolphin Protected Area. Foto: A. Ziltener/DWA

"GRD, ihr seid Delfinschutz-Helden! 1990 begann unser Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch und nur ein Jahr später wurde die GRD ins Leben gerufen. Seitdem kämpft sie mit uns Seite an Seite gegen das Delfintöten. Wir – und die Delfine – sind für immer dankbar für unsere gute Zusammenarbeit."
David Phillips, EII-Geschäftsführer, Leiter des EII-Kontrollprogramms für delfinsicheren Thunfisch/SAFE

MSC fördert Delfinsterben

Delfine gefangen im Ringwadennetz. Foto: Sam La Budde

Verbraucherwarnung vor Thunfisch aus Mexiko mit MSC-Fischlabel
Marine Stewardship Council (MSC) zertifiziert mit delfin-tödlichen Fangmethoden operierende Thun-Fischereien aus Mexiko als nachhaltig!

⇒ Lassen Sie sich nicht täuschen! Achten Sie auf SAFE

Die vor den Küsten Westafrikas in großem Maßstab fischenden Piratenfischer dürfen ihre Fänge ganz legal in die EU exportieren. Dies enthüllte die britische Umweltorganisation Environmental Justice Foundation (EJF) Anfang Oktober mit ihrem Bericht "Pirate Fishing Exposed".

Laut EJF, die zwei Jahre lang die Situation vor Westafrika untersuchte, ist der Anteil der IUU-Fischerei (illegale, unregulierte und ungemeldete Fischerei) in Westafrika mit bis zu 37 Prozent der in den dortigen Küstengewässern gefangenen Fischmenge am höchsten. Die skrupellosen Piratenfischer dringen unerlaubt in die Küstengebiete vor, greifen dort lokale Fischer an, verweigern die Zahlung von Strafen und plündern hemmungslos die Fischbestände einiger der ärmsten Länder Welt.

Dass ausgerechnet Westafrika besonders stark unter der IUU-Fischerei leidet, ist nicht erstaunlich. Den staatliche Institutionen fehlt es an allem, um eine angemessene Kontrolle ihrer Fanggebiete und den Schutz der eigenen Fischerboote sicherzustellen oder lassen sich nur allzu gerne korrumpieren.

EJF kritisiert die EU-Regelung, welche seit 2010 den Import von illegal gefangenem Fisch verhindern soll und die Tatenlosigkeit der Behörden, scharf. "Die EU verlässt sich allzu gutgläubig auf die Versicherungen der Staaten, unter deren Flagge illegal gefischt wird", beklagt EJF-Geschäftsführer Steve Trent. "Die Behörden, die in europäischen Häfen angelandeten Fisch kontrollieren, haben nur sehr wenige verlässliche Informationen über das was wirklich dort passiert, wo der Fisch gefangen wurde".

Ein Sprecher von EU-Fischereikommisarin Maria Damanaki zeigte sich angesichts der EJF-Enthüllungen besorgt. Falls sich die Informationen des Berichts bewahrheiten, würden die betreffenden Fangschiffe keinen Fisch mehr in europäischen Häfen anlanden und diese auch nicht mehr anlaufen dürfen.
U.Karlowski, 11.10.2012

LUNA braucht Hilfe

Adria-Patendelfin LUNA schießt aus dem Wasser.

Luna wurde im Juli 2015 vom "Adriatic Dolphin Observer" Werner Kellerer in der südlichen kroatischen Adria vor Slano identifiziert.

⇒ Pate von LUNA werden ⇒ Patenschaft verschenken

 

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