Dolphin-Saving Heroes

Boje Dolphin Protected Area. Foto: A. Ziltener/DWA

"GRD, ihr seid Delfinschutz-Helden! 1990 begann unser Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch und nur ein Jahr später wurde die GRD ins Leben gerufen. Seitdem kämpft sie mit uns Seite an Seite gegen das Delfintöten. Wir – und die Delfine – sind für immer dankbar für unsere gute Zusammenarbeit."
David Phillips, EII-Geschäftsführer, Leiter des EII-Kontrollprogramms für delfinsicheren Thunfisch/SAFE

MSC fördert Delfinsterben

Delfine gefangen im Ringwadennetz. Foto: Sam La Budde

Verbraucherwarnung vor Thunfisch aus Mexiko mit MSC-Fischlabel
Marine Stewardship Council (MSC) zertifiziert mit delfin-tödlichen Fangmethoden operierende Thun-Fischereien aus Mexiko als nachhaltig!

⇒ Lassen Sie sich nicht täuschen! Achten Sie auf SAFE

Ein Schwarm Blauflossenthunfische im tief blauen Meer, gegen die weiß leuchtende Meeresoberfläche fotografiert. Die Regierung des Inselstaats Kiribati hat in einem der derzeit größten Meeresschutzgebiete, der über 408.000 km2 umfassenden Phoenix Islands Protected Area (PIPA), ab Januar 2015 jegliche kommerziellen Fischereiaktivitäten verboten und damit das gesamte Schutzgebiet zur "No Take Zone" erklärt. PIPA ist ungefähr so groß wie Kalifornien.

Der mitten im Pazifik, auf der Hälfte des Weges zwischen Hawaii und Australien in Mikronesien gelegene Inselstaat hatte bislang Lizenzen auch an Fischereien aus Japan, China oder Taiwan verkauft. Mit der neuen "No Take Zone" sind nun elf Prozent der ausschließlichen Wirtschaftszone des aus einer Vielzahl von Inseln bestehenden Kleinstaates unter Schutz gestellt.

Meilenstein für den Schutz mariner Biodiversität
Logo PIPA. Die zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärte PIPA ist ein extrem artenreiches Meeresgebiet mit acht Atollen und zahlreichen kleineren Koralleninseln. Die umfangreichen Riffe sind noch weitgehend intakt. Mehr als 120 Korallenarten, 514 Arten Rifffische sowie Raubfischarten wie Thune, Haifische oder Makrelen wurden hier bislang identifiziert. Meeresschildkröten suchen die Strände der in der PIPA liegenden Inseln zur Eiablage auf, Delfine und große Ansammlungen von Seevögeln werden hier regelmäßig beobachtet.

Fischerei in deutschen Schutzgebieten an der Tagesordnung
Die mutige Entscheidung der Regierung von Kiribati gegen die kommerzielle Fischerei und damit gegen nicht unerhebliche Geldflüsse aus dem Verkauf der Fischereilizenzen ist bemerkenswert und ungewöhnlich. Viele Industrie- und Wohlstandsnationen wie leider auch Deutschland, zeigen sich unfähig zu solch konsequentem Eintreten für den Meeresschutz. In den wenigen und im Vergleich zur PIPA winzigen deutschen Meeresschutzgebieten darf munter ohne wirksame Beschränkungen weitergefischt werden – das Todesurteil für unsere vom Aussterben bedrohten Ostseeschweinswale und viele andere Meerestiere.

Ulrich Karlowski, Juli 2014

Weitere Informationen:

⇒ Phoenix Islands Protected Area

⇒ Phoenix Islands Protected Area auf Facebook

⇒ UNESCO World Heritage List

GILLY braucht Hilfe

Mosambik Patendelfin GILLY schwimmt in rauer See mit einer Welle, Kopf und Rückenfinne sind sichtbar.

Gilly ist ein Weibchen. Sie wurde im Juli 2003 identifiziert und ist sehr neugierig und gesellig. 2007 brachte sie das Delfinmädchen "Gulliver" zur Welt, 2010 "Gypsy".

⇒ Pate von GILLY werden ⇒ Patenschaft verschenken

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Ein kleiner Delfin blickt uns neugierig an.

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