Dolphin-Saving Heroes

Boje Dolphin Protected Area. Foto: A. Ziltener/DWA

"GRD, ihr seid Delfinschutz-Helden! 1990 begann unser Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch und nur ein Jahr später wurde die GRD ins Leben gerufen. Seitdem kämpft sie mit uns Seite an Seite gegen das Delfintöten. Wir – und die Delfine – sind für immer dankbar für unsere gute Zusammenarbeit."
David Phillips, EII-Geschäftsführer, Leiter des EII-Kontrollprogramms für delfinsicheren Thunfisch/SAFE

MSC fördert Delfinsterben

Delfine gefangen im Ringwadennetz. Foto: Sam La Budde

Verbraucherwarnung vor Thunfisch aus Mexiko mit MSC-Fischlabel
Marine Stewardship Council (MSC) zertifiziert mit delfin-tödlichen Fangmethoden operierende Thun-Fischereien aus Mexiko als nachhaltig!

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Ein Schweinswal hängt tot im Stellnetz.Pressemitteilung, 21.11.2014 - Die Vereinbarung über eine freiwillige Netzreduktion, die der grüne Umweltminister Robert Habeck mit dem Landesfischereiverband und dem Fischereischutzverband vereinbart hat, erweist sich als umweltpolitischer Rohrkrepierer. Mit der Regelung soll die Todesrate von Schweinswalen und Seevögeln in Stellnetzen vor der Küste Schleswig-Holsteins gesenkt werden.

Bereits im März dieses Jahres hatten GRD und der NABU Schleswig-Holstein nach der Analyse einer Wasservogelzählung zwischen Neuland und Hohwacht gewarnt, dass die freiwillige Vereinbarung nicht greift und weiterhin massive Verluste von Schweinswalen und Seevögeln in Stellnetzen entlang der Küsten Schleswig-Holsteins zu befürchten sind.

Sechs Stellnetze direkt neben Tausenden rastender Wasservögel
Während einer erneuten Wasservogelzählung zwischen Neuland und Hohwacht wurden am 17. November neben vielen Tausend Eiderenten, über 1.400 Trauerenten, 172 Eisenten, 11 Sterntaucher, hunderte fischende Kormorane und sechs ausgebrachte Stellnetze beobachtet.

Laut der freiwilligen Vereinbarung sollen zwischen November und März keine Stellnetze ausgebracht werden, wenn große Wasservogelansammlungen rasten.

Bis heute hat sich offenbar auch noch keine der Vertragsparteien Gedanken gemacht, wie eine erhöhte Rastvogelkonzentration zu definieren ist. Das Ostseeinformationscenter soll dazu Warnmeldungen an die Fischer herausgeben. Doch ist es weder personell noch logistisch in der Lage, diese Aufgabe zu erfüllen.

"Die Fischer halten sich nicht an die Vereinbarung, müssen sie auch nicht. Bei Verstößen drohen keine Sanktionen. Die hohen Tierverluste in Stellnetzen gehen ungemindert weiter", betont Ulrich Karlowski, Diplom-Biologe bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). "Die Regelung geht völlig an den objektiven Schutzbedürfnissen für Seevögel und Schweinswale vorbei".

Mehr zum Thema:

⇒ Schweinswale und Seevögel: Opfer verheerender grüner Umweltpolitik in Schleswig-Holstein

⇒ Grüner Umweltminister setzt Schweinswalschutz auf Null

⇒ Strategien zur Vermeidung von Beifang von Seevögeln und Meeressäugetieren in der Ostseefischerei (PDF)

FERDINAND-DESTINY braucht Hilfe

Unterwasseraufnahme des Hurghada Patendelfins Ferdinand-Destiny, die schräg in der Wassersäule steht, ihr Baby FRODO schwimmt dicht über ihr.

Ferdinand-Destiny überlebte einen Haiangriff. Schwer verwundet suchte sie Schutz bei Tauchern. Als die Wunden heilten, kehrte sie zu ihrer Gruppe zurück, ihr Interesse an Menschen blieb. 2012 bekam sie ihr erstes Kalb: Frodo (im Bild über ihr schwimmend). Im Juni 2016, im Alter von 18 Jahren, ein weiteres: die kleine Fee.

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