Dolphin-Saving Heroes

Boje Dolphin Protected Area. Foto: A. Ziltener/DWA

"GRD, ihr seid Delfinschutz-Helden! 1990 begann unser Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch und nur ein Jahr später wurde die GRD ins Leben gerufen. Seitdem kämpft sie mit uns Seite an Seite gegen das Delfintöten. Wir – und die Delfine – sind für immer dankbar für unsere gute Zusammenarbeit."
David Phillips, EII-Geschäftsführer, Leiter des EII-Kontrollprogramms für delfinsicheren Thunfisch/SAFE

MSC fördert Delfinsterben

Delfine gefangen im Ringwadennetz. Foto: Sam La Budde

Verbraucherwarnung vor Thunfisch aus Mexiko mit MSC-Fischlabel
Marine Stewardship Council (MSC) zertifiziert mit delfin-tödlichen Fangmethoden operierende Thun-Fischereien aus Mexiko als nachhaltig!

⇒ Lassen Sie sich nicht täuschen! Achten Sie auf SAFE

Gestrandeter Schweinswal am Schwarzen Meer.

 

Wie "MDR Wissen" berichtet, hat die bulgarische Regierung die Fischerei in Gebieten, in denen sich viele Delfine aufhalten, vorsorglich untersagt. Sofia setzte diese Sondermaßnahme in Kraft, weil in diesem Jahr bereits mehr als 108 Delfine tot an Bulgariens Küsten strandeten. An einigen Stränden hat es aber auch Lebend-Strandungen gegeben.

So sollen allein an den Stränden des beliebten Urlaubsortes Burgas bereits 77 tote Delfine gefunden worden sein, so die Behörden. Man hofft, dass die Todesursache noch geklärt werden kann.

Zweites Delfin-Massensterben im Schwarzen Meer
Bereits 2012 waren im Schwarzen Meer 200 Delfine und Schweinswale verendet und an der südöstlichen Krim-Küste gestrandet. Ukrainische Meeresbiologen gingen damals auch von einer Vergiftung als möglicher Ursache aus, da bei höchstens der Hälfte der gefundenen toten Meeressäuger die üblichen, durch Fischernetze verursachten Verletzungen festgestellt wurden. 

Die drei im Schwarzen Meer isoliert lebenden Kleinwal-Unterarten, Gemeiner Delfin, Großer Tümmler und Schweinswal, sind vom Aussterben bedroht und streng geschützt. In Bulgarien wird ihr Töten mit bis zu fünf Jahren Haft geahndet.

Die GRD begrüßt die ungewöhnliche Maßnahme der bulgarischen Regierung, fordert aber gleichzeitig ein Umdenken zu einem nachhaltigen und langfristigen Fischereimanagement mit drastischer Beifangreduzierung und konsequenter Überwachung fischereilicher Aktivitäten im Schwarzen Meer.
GRD-Presse, Juli 2016

Weitere Informationen:

⇒ Fast 200 Delfine und Schweinswale verenden im Schwarzen Meer

⇒ sueddeutsche.de: Die Delfin-Tragödie im Schwarzen Meer

 

LAURA braucht Hilfe

Patendelfin Laura aus dem Roten Meer.

Laura wurde Anfang 2010 identifiziert, als sie etwa 8 Jahre alt war. Sie spielt gerne mit ihren Artgenossen oder mit Quallen, Korallenstücken oder Muscheln, die sie auf ihrem Schnabel balanciert und zwischen Korallenblöcken versteckt.

⇒ Pate von LAURA werden⇒ Patenschaft verschenken

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