Mehrere Menschen in Neoprenanzügen haben einen Delfin im Wasser auf den Rücken gedreht, um festzustellen, ob es ein Männchen oder ein Weibchen ist.Der japanische Verband der Zoos und Aquarian JAZA verzichtet künftig darauf, Delfine aus Taiji zu beziehen. Dort werden jedes Jahr hunderte Delfine zum menschlichen Verzehr grausam getötet, nur ein paar Tiere am Leben gelassen und an Delfinarien weltweit verkauft.

Der Weltverband der Zoos und Aquarien WAZA hatte JAZA mit Ausschluss gedroht, sollte man weiterhin Delfine aus Taiji an japanische Zoos ausliefern.

In Japan soll es nach Informationen der japanischen NGO Elsa Nature Conservancy über 100 Delfinarien geben. Wenn alle japanischen Delfinarien sich an das Verbot hielten, würden den Delfinkillern in Taiji beträchtliche Einnahmen wegfallen. Denn der Hauptantrieb für die Barbarei ist der lukrative Erlös aus dem Verkauf von lebenden Delfinen und nicht der Verkauf des Delfinfleisches.

Während der Jagdsaison 2014/2015 wurden über 800 Delfine gefangen, etwa 80 von ihnen blieben am Leben, sie wurden für den Weiterverkauf an Delfinarien aussortiert.

Laut Medienberichten haben die Fischer von Taiji bereits angekündigt, ihre Treibjagden fortzusetzen. Außerdem sollen mehrere japanische Delfinarienbetreiber überlegen, aus dem japanischen Zoo-Dachverband auszutreten, damit sie weiterhin Delfine aus Taiji für ihre Delfinshows beziehen können.
GRD-Presse, 21.05.2015

 

Weitere Informationen:

⇒ Wenn die Meere sterben, dann sterben auch wir

⇒ Die Flipper-Killer von Taiji

⇒ Protest-Aktion gegen Delfin-Massaker in Japan

⇒ Hoffnung für Delfine in Japan: Auf der Insel Toshima erhalten Delfine Bürgerstatus

VITALI braucht Hilfe

Peru Patendelfin VITALI, dümpelt ruhig im Wasser, Kopf, Blasloch, Finne und sein linkes Auge sind sichtbar.

Vitali steckt voller Lebenskraft. Er hat keine Schwanzfluke, kommt aber dennoch zurecht - nicht zuletzt Dank seines Freundes Vitali-Pal.

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