Ein Großer Tümmler in der Paracas-Bucht voller Lebensfreude halb aus dem Wasser springend05.09.2013 - Das Parlament der Republik Uruguay, des zweitkleinsten Landes Südamerikas, hat ein Gesetz für einen besseren Schutz von Walen und Delfinen in seinen Küstengewässern verabschiedet.

Jagd, Besitz und Transport von Walen und Delfinen sind jetzt verboten. Das Verbot gilt sowohl für inländische als auch ausländische Schiffe. Man will so die Tiere auf ihren Wanderungen besser schützen und ein Anwachsen der Populationen erreichen. Das Gesetz wurde parteiübergreifend beschlossen. Uruguay will sich so international als Vorkämpfer für den Schutz bedrohter Wale und Delfine positionieren und gleichzeitig den eigenen Whale-Watching-Tourismus fördern.

In der neuen Schutzzone sind jegliche Aktivitäten verboten, die Meeressäuger gefährden können. Laut "poonal/npla.de" wurde die Initiative vor fast einem Jahr von der Organisation zum Schutz der Meeressäugetiere OCC (Organización para la Conservación de Cetáceos) eingebracht. OCC hatte das Projekt zusammen mit einer Gruppe von Schulkindern aus den südöstlichen Provinzen Maldonado und Rocha vorgestellt.

Das im Norden an Brasilien und im Westen an Argentinien grenzende Uruguay hat in den vergangenen Jahren stark auf die Entwicklung des Whale-Watching-Tourismus gesetzt. Entlang seiner 660 Kilometer langen Küste tummeln sich bis zu 26 Wal- und Delfinarten, unter anderem Glattwale, La-Plata-Delfine und Orcas. Besonderes touristisches Highlight sind die südlichen Glattwale (Eubalaena australis), auch Südkaper genannt, die sich von Juli bis Oktober an der uruguayischen Atlantikküste aufhalten.

Ähnliche Schutzzonen hatten bereits Brasilien, Mexiko, Panama, Chile, Costa Rica und die Dominikanische Republik auf den Weg gebracht. Es handelt sich um die Länder, die als "Gruppe von Buenos Aires" Mitglieder der Internationalen Walfangkommission (IWC) sind. Wiederholt scheiterten Versuche der Gruppe und weiterer südamerikanischer Länder bei der IWC, im Südatlantik ein Walschutzgebiet einzurichten, am Widerstand Japans und seiner Verbündeten. Zuletzt auf der Tagung der Internationalen Walfangkommission im Juli 2012.
Ulrich Karlowski

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