Die Regierung von Neuseeland hat die Einrichtung eines riesigen Meeresschutzgebiets angekündigt. Die "Kermadec Ocean Sanctuary" genannte Meeresregion umfasst eine Fläche von 620.000 km² und ist damit größer als das territoriale Frankreich. In der noch weitestgehend unberührten Region sind für die Meeresumwelt negative Aktivitäten wie Fischfang und die Suche nach Bodenschätzen verboten.

In den Gewässern rund um die im südwestlichen Pazifik gelegenen, unbewohnten Kermadecinseln leben zahlreiche seltene und bedrohte Arten, darunter mindestens 35 Delfin- und Walarten, Meeresschildkröten und Vögel. Der im gesamten Südpazifik beheimatete Kermadec-Sturmvogel ist nach diesen Inseln benannt und kann in den Gewässern rund um die Inselgruppe ganzjährig beobachtet werden. Regierungschef John Key stellte die Pläne Ende September am Rande einer UN-Vollversammlung in New York vor.

Offensichtlich überrascht wurde die Fisch- und Bergbauindustrie Neuseelands, der keinerlei "Vorwarnung" gegeben wurde.
GRD-Presse, 05.10.2015

Karte der Kermadec Inseln bei Neuseeland

FERDINAND-DESTINY braucht Hilfe

Unterwasseraufnahme des Hurghada Patendelfins Ferdinand-Destiny, die schräg in der Wassersäule steht, ihr Baby FRODO schwimmt dicht über ihr.

Ferdinand-Destiny überlebte 2001 einen Haiangriff. Schwer verwundet suchte sie Schutz bei Tauchern. Als die Wunden heilten, kehrte sie zu ihrer Gruppe zurück, ihr Interesse an Menschen blieb. 2012 bekam sie ihr erstes Kalb: Frodo, 2016 ein weiteres.

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Ein kleiner Delfin blickt uns neugierig an.

Delfine suchen Freunde!

Indopazifischer Großer Tümmler spielt mit einem Kugelfisch.

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