Dolphin-Saving Heroes

Boje Dolphin Protected Area. Foto: A. Ziltener/DWA

"GRD, ihr seid Delfinschutz-Helden! 1990 begann unser Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch und nur ein Jahr später wurde die GRD ins Leben gerufen. Seitdem kämpft sie mit uns Seite an Seite gegen das Delfintöten. Wir – und die Delfine – sind für immer dankbar für unsere gute Zusammenarbeit."
David Phillips, EII-Geschäftsführer, Leiter des EII-Kontrollprogramms für delfinsicheren Thunfisch/SAFE

Patenschaften für Delfine und Pottwale

Drei Delfine im Roten Meer.

Helfen Sie bedrohten Delfinen und Pottwalen mit einer Patenschaft
Ab 50,00 € im Jahr

⇒ Wählen Sie jetzt Ihr Patentier

Unser neues Logo: Der rote Delfin
In den über 25 Jahren, die seit ihrer Gründung im Jahr 1991 durch Weltumsegler und Dokumentarfilmer Rollo Gebhard vergangen sind, hat sich die GRD enorm weiterentwickelt: Ging es damals vor allem darum, den Tod Tausender Delfine in der Thunfischerei zu stoppen, sind wir heute darüber hinaus mit vielen weiteren Delfinschutzprojekten rund um den Globus aktiv. Daher war es an der Zeit für einen neuen "Anstrich". Unser neues Logo – auffällig,...
Sängerin Susan Blake ist neue Delfinbotschafterin der GRD
Die Country- & Jazzsängerin Susan Blake ist neue Delfinbotschafterin der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). "Ihr provokantes Video zu dem Song ‘Your Tears Are Mine‘ über das Schlachten von Delfinen vor der japanischen Küste geht unter die Haut. Susan Blake hat damit ein Fanal für die bedrohten Meeressäuger gesetzt", sagt GRD-Biologe Ulrich Karlowski. Ihre Leidenschaft gilt dem Schutz der Meere und ihrer BewohnerSusan Blake...
Die Welt verändern kostet nichts!
Seit Anfang März ist unser HelpShop auf helpshops.org online. Jetzt kann man bei jedem Internet-Einkauf bei über 1.700 Partnershops Spenden für unsere Delfinschutzprojekte sammeln, ohne einen Cent mehr auszugeben. Die Partner unseres HelpShops - darunter auch Amazon mit seinem neuen Portal amazon.smile - spenden nach deinem Einkauf einen prozentualen Anteil deines Einkaufswertes für eines der von Dir ausgewählten GRD-Delfinschutzprojekte. Bei...
Gemeinsam stark im Artenschutz
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V tritt Naturschutzinitiative e.V. bei Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) ist Mitglied der Naturschutzinitiative e.V. geworden. Die GRD wurde vor über 25 Jahren vom dreimaligen Weltumsegler, Dokumentarfilmer und Buchautor Rollo Gebhard und seiner Frau Angelika nach ihrer Weltumsegelung gegründet. Ziel war es damals, die rücksichtslose Treibnetzfischerei und andere nicht nachhaltige...
GRD auf der Wassersportmesse boot 2017 – Nachlese
Erschöpft, aber zufrieden – das ist das Fazit unserer diesjährigen BOOT-Crew, die den Messebesuchern an unserem Stand wieder mit vollem Einsatz und viel Spaß den Delfinschutz näherbrachte. Mit dabei waren erneut unsere Projektpartner von der Dolphin Watch Alliance, die in mehreren Präsentationen auf der Bühne des Tauchturms in Halle 3 ihre Arbeit in Hurghada vorstellten, sowie von MEER eV, die vor La Gomera tätig sind. Angelika Gebhard mit...
Neuer GRD-Vorsitzender: Sigmar Solbach schützt Delfine
Der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach wird neuer Vorsitzender der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). Solbach ist damit Nachfolger des dreimaligen Weltumseglers Rollo Gebhard, der den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein 1991 nach seiner dritten Weltumseglung gegründet und bis zu seinem Tod 2013 geleitet hatte. "Mit Rollo Gebhard...
Wir nehmen Abschied von Mark Berman
Wir trauern um unseren lieben Freund und Kollegen Mark Berman vom amerikanischen Earth Island Institute (EII), der am 13. Mai 2016 plötzlich und unerwartet aufgrund postoperativer Komplikationen im Krankenhaus verstarb. Wir verlieren mit ihm einen leidenschaftlichen Delfinschützer und liebenswerten Weggefährten und Mitstreiter. Seit über 25 Jahren setzte sich Mark Berman beim EII für den Schutz von Delfinen einMark war zuständig für das...
Wir begrüßen unseren ersten "Adriatic Dolphin Observer"
Mit unserem neuen Citizen-Science-Programm / Freiwilligen-Programm "Adriatic Dolphin Observer" bieten wir die Möglichkeit zur ehrenamtlichen Mitarbeit bei unserem Projekt zur "Rettung der letzten Adria-Delfine" in Kroatien. Ein Adriatic Dolphin Observer unterstützt mit seinen Delfinbeobachtungen sowie Foto- und/oder Videoaufnahmen die wissenschaftliche Arbeit unserer kroatischen Partner, Tierärzte der Universität Zagreb, in besonderem Maße....
SUP-Erstumrundung des Genfer Sees für den Delfinschutz
Kein Lüftchen weht auf dem Genfer See und das Thermostat klettert auf bis zu 37 Grad. Nicht unbedingt ideale Bedingungen für eine kraftraubende Expedition, die über mehrere Tage gehen soll. Unbeeindruckt dessen, bestückten drei Paddel-Pioniere am Ufer von Montreux ihre SUP-Bretter und bereiteten sich mental auf ihre anstehende Expedition vor. Das Ziel: in knapp drei Tagen (vom 02.07 – 05.07.2015) einmal per Stehpaddel rundum Europas...
SAFE: 25 Jahre delfinsicherer Thunfisch
Vor 25 Jahren wurde das umfassendste und wirkungsvollste Delfinschutzprogramm der Welt gegründet: SAFE, das internationale Kontrollprogramm für delfinsicher gefangenen Thunfisch des Earth Island Institute aus Kalifornien (EII). Mehr als 7 Millionen tote Delfine in 40 Jahren beim ThunfischfangEs war die größte Massenvernichtung von Meeressäugern in der Geschichte der Menschheit: Beginnend in den späten 1950er-Jahren bis Anfang der 1990er-Jahre...
GRD setzt sich bei Ostseeschutzkonvention HELCOM für den Schutz von Schweinswalen ein
Ein gewaltiges Umweltproblem: Verrottende Munition in deutschen Gewässern Auf der Tagung der SUBMERGED-Arbeitsgruppe der Ostseeschutzkonvention HELCOM, die vom 22.-23. April 2015 in Bonn stattfand, konnte der Meeresbiologe Sven Koschinski für die GRD wichtige Fortschritte für den Schweinswalschutz erreichen. HELCOMDas Helsinki-Abkommen für den Schutz der Ostsee (HELCOM) aus dem Jahr 1974 sollte das Einbringen von Schad- und Nährstoffen in die...
Schweinswalschützerin erhält Yves Rocher-Umweltpreis für Frauen
Pressemitteilung, 21.02.2014 - Denise Wenger, Diplom-Biologin bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD), ist mit dem "Trophée de femmes", einem Umweltpreis für Frauen, der von der Umweltstiftung Yves Rocher vergeben wird, für ihr Projekt zu Vorkommen und Schutz von Schweinswalen in Elbe, Weser und an der Nordseeküste ausgezeichnet worden. Am 13. Februar 2014 hat die Umweltstiftung "Yves Rocher" in Stuttgart wieder drei Frauen mit...
Spanien: Erstes Rettungsfloß für gestrandete Wale und Delfine
Pressemitteilung, 19.02.2014 – Die Delfinretter von PROMAR Equinac (Spanien) freuen sich über ihr neues Rettungsfloß für gestrandete Wale und Delfine. Es ist das einzige derartige Rettungsgerät an der gesamten spanischen Mittelmeerküste. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) hat maßgeblich bei der Finanzierung dieser fast 4.500 € teuren Spezialanfertigung mitgeholfen. Das aufblasbare und sehr mobile Rettungsfloß stammt von der...
Rollo Gebhard, Delfinschützer und Segelpionier, ist von uns gegangen
Rollo Gebhard, einer der ganz großen Abenteurer und Pionier im Delfinschutz, ist zu seiner letzten Reise aufgebrochen. Der Gründer und Vorsitzende der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) starb mit 92 Jahren in seinem Haus im bayerischen Bad Wiessee. Die Meere waren über fünfzig Jahre lang sein Zuhause. Und es war ihm ein Herzensanliegen, dieses Zuhause vor den Folgen der hemmungslosen Ausbeutung und Umweltzerstörung zu schützen. Ein...
Kunst für Delfine - Künstler unterstützen GRD mit Sonderedition
Pressemitteilung, 16.05.2013 – Mit der Sonderedition "Dolphins" unterstützen die Dresdner Künstler Anne Schulze, 39, und Andreas Schildhauer, 44, den Schutz von bedrohten Delfinen. Dabei wurden exklusiv für die GRD Kunstwerke geschaffen, die die GRD jetzt in limitierter Auflage anbietet. "Ziel ist es, Bilder zu schaffen und direkt für den Delfin- und Meeresschutz einzusetzen. Dabei werden exklusiv für die GRD Kunstwerke geschaffen, die wir in...
Projektleiterin Andrea Steffen erhält Umweltpreis "Trophée de femmes"
Pressemitteilung, 16.02.2012 - Die Umweltstiftung "Fondation Yves Rocher" ehrt GRD-Projektleiterin Andrea Steffen mit dem Umweltpreis "Trophée de femmes" für ihren Einsatz für die Pottwale vor der Karibikinsel Dominica. Die für die GRD ehrenamtlich tätige Pottwalschützerin Andrea Steffen aus Düsseldorf erhielt den mit 5.000 Euro dotierten zweiten Platz für ihr Projekt "Schutz von Pottwalen und Umweltbildung im Inselstaat Dominica". 2012...
Spektakuläre Gründung der GRD 1991
Liebe Delfinfreunde, als ich vor 20 Jahren die Gesellschaft zur Rettung der Delphine ins Leben rief, kam ich gerade von meiner dritten Weltumsegelung zurück und brachte von Alaska erschütternde Filme und Informationen über den millionenfachen Mord an Delfinen beim Thunfischfang mit. Damit konnte ich die Bevölkerung und Thunfischindustrie in Deutschland wachrütteln und erreichen, dass sich über 95% der Thunfischimporteure dem internationalen...

Neues GRD Logo: Der rote Delfin

 

In den über 25 Jahren, die seit ihrer Gründung im Jahr 1991 durch Weltumsegler und Dokumentarfilmer Rollo Gebhard vergangen sind, hat sich die GRD enorm weiterentwickelt: Ging es damals vor allem darum, den Tod Tausender Delfine in der Thunfischerei zu stoppen, sind wir heute darüber hinaus mit vielen weiteren Delfinschutzprojekten rund um den Globus aktiv. Daher war es an der Zeit für einen neuen "Anstrich".

Unser neues Logo – auffällig, einprägsam und Sehgewohnheiten durchbrechend – vereint ein zeitgemäßes Erscheinungsbild mit unserem traditionellen Anliegen, bedrohte Delfine und ihre Lebensräume zu schützen
Denn auch wenn wir auf viele Erfolge zurückblicken können – insbesondere auf die erfolgreiche Umsetzung des Internationalen Kontrollprogramms für delfinsicheren Thunfisch/SAFE –, ist das kein Grund zum Ausruhen: Die Erfolge im Naturschutz müssen ständig verteidigt werden, weltweit sind Delfine auch heute vielen Gefahren und großem Leid ausgesetzt. Mit voller Kraft kämpfen wir also weiter für ihren Schutz.

Entworfen wurde unser neues Logo von Melanie Kirchgeorg und Martin Winkler von der Agentur ⇒ Lückenfüller.Design aus Wien:
"Der rote Delfin, ein Bruch mit Farbe und Form. Assoziiert man den Delfin doch eigentlich mit weicher, fließender Formensprache und dem blauen, in der Sonne glitzernden Meer. Aber genau dieses Bild wollen wir mit unserem Entwurf durchbrechen. Es soll aufzeigen, dass es etwas zu tun gibt. Die Formensprache, abgeleitet von einem Dreieck, das als Warnsymbol gilt, erschafft durch Überlagerung das Abbild des Delfins. Zudem entschieden wir uns, die Typographie zu durchbrechen und sinnbildlich den Delfin an das „R“, das für Rettung steht, zu knüpfen."

FÜR MEER LEBEN

Ihr GRD-Team

Das neue Baby von Ferdinand-Destiny.

 

Am 14. Mai ist Muttertag – der Tag, an dem die Leistungen der Mütter - leider viel zu selten - besonders gewürdigt werden. Wir wollen an diesem Tag an die Mütter aus dem Reich der Delfine erinnern. Auch sie leisten schier Unglaubliches und sind dabei noch vielen Gefahren ausgesetzt.

Delfinmütter haben es schwer
Delfine vermehren sich langsam und bekommen: 12 Monate wächst das Junge z.B. bei den Großen Tümmlern im Mutterleib heran, bis es das Licht der Welt erblickt. Dann wird es etwa ein Jahr lang gesäugt, es folgen 2 bis 5 Jahre, in denen sich die Mutter aufopfernd bemüht, den Nachwuchs auf ein selbstständiges Leben vorzubereiten. Doch viele Gefahren lauern im Meer, kaum dass das Kleine seinen ersten Atemzug genommen hat. Die meisten davon sind menschengemacht, denn der größte (und nahezu einzige) Feind der Delfine ist der Mensch.

Viele Jungtiere sterben
Im Mittelmeer oder im Ärmelkanal ist die Muttermilch stark mit Giftstoffen belastet, was zu einer hohen Jungensterblichkeit im ersten Lebensjahr führt. Ein traumatisches Erlebnis für jede Mutter.

In der industriellen Fischerei sterben unzählige Mütter und Jungtiere als Beifang. Bei grausamen Jagden auf Delfine, wie auf den Färöern oder in Japan, werden auch Delfinmütter, egal ob trächtig oder mit Nachwuchs und Jungtiere brutal ermordet. Abgesehen vom unvorstellbaren Tierleid werden auf diese Weise ganze Populationen in ihrem Bestand gefährdet.

Mit einer Patenschaft Delfinmütter schützen
Mit unseren Projekten und Kampagnen setzen wir uns für bedrohe Delfinpopulationen und den Erhalt ihrer Lebensräume ein. Für einige dieser Projekte bieten wir auch symbolische Patenschaften für Delfinmütter an:

Für "Crta" oder "Ypsilon" aus der kroatischen Adria, "Bo" aus den mosambikanischen Küstengewässern, die bereits zwei Kleine aufgezogen hat, oder die 18 Jahre alte "Ferdinand-Destiny" aus dem Roten Meer, die im letzten Juli erneut Mutter wurde.
Pressemitteilung, 5. Mai 2017

 

Weitere Informationen:

⇒ Eine Patenschaft für eine Delfinmutter übernehmen oder verschenken

⇒ Hurghada-Patendelfin Ferdinand hat Nachwuchs bekommen!

⇒ Ungewöhnliche Adoption: Ein verwaister Delfin findet Ersatzmutter

⇒ IATTC-Fischerei im östlichen Pazifik gefährdet Delfinbabys

⇒ Auch im Ärmelkanal sind Delfine durch Schadstoffe gefährdet

 

Susan Blake.Die Country- & Jazzsängerin Susan Blake ist neue Delfinbotschafterin der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). "Ihr provokantes Video zu dem Song ‘Your Tears Are Mine‘ über das Schlachten von Delfinen vor der japanischen Küste geht unter die Haut. Susan Blake hat damit ein Fanal für die bedrohten Meeressäuger gesetzt", sagt GRD-Biologe Ulrich Karlowski.

Ihre Leidenschaft gilt dem Schutz der Meere und ihrer Bewohner
Susan Blake stammt aus Ungarn, lebt in Wien und fühlt sich als musikalischer Rebell. Ihre Songs komponiert sie selbst. Die Sportkletterin und Windsurferin hat neben der Musik eine weitere, persönliche Leidenschaft: den Schutz der Meere und ihrer Bewohner. Diese Naturbezogenheit hat auch mit der Art ihrer Musik zu tun. Sie sieht darin "eine Gabe, um ihre Meinung zu äußern, Gefühle auszudrücken und eine bessere Welt zu schaffen". Eindrucksvolles Beispiel hierfür ist "Your Tears Are Mine".

 

Mit einem Song auf die unglaublichen Dinge aufmerksam machen, die Menschen Tieren antun
Für das Video zu "Your Tears Are Mine" verwendete sie Ausschnitte aus dem 2010 Oscar-prämierten Dokumentarfilm "The Cove" von Louie Psihoyos and Fisher Stevens. "The Cove" dokumentiert die unvorstellbare Grausamkeit der Schlachtung von jährlich mehreren hundert Delfinen durch Fischer aus dem japanischen Fischerort Taiji.

Unterstützung bei der Produktion fand sie bei den ungarischen Produzenten Istvan Lenart und Mihaly György, der schon mit Queen oder Julio Iglesias arbeitete. Das Arrangement übernahm ihr Mann, der österreichische Gitarrist, Sänger und Komponist Edi Mayr. Susan Blake will nicht immer nur die schöne heile Welt zeigen. Deshalb wurde "Your Tears Are Mine" ganz bewusst sehr provokativ gestaltet: "Wenn jemand etwas gegen das System sagt, sperren sie ihn ins Irrenhaus", sagt sie.

Delfinbotschafter – Die Welt ein wenig besser machen
Zu den Delfinbotschaftern der GRD zählen z.B. der Unternehmer Frederic Rockefeller, der ein Toner-Recyclingsystem aufgebaut hat, dessen Erlöse in Schutzprojekte der GRD fließen, der Buchautor und Delfinschützer Dean Bernal oder Claudia Herr, Mezzosopranistin und Erfinderin der Unterwasseroper.
Pressemitteilung, 25.04.2017
Foto: Casanova Sorolla

 

Weitere Informationen:

⇒ Susan Blake - Musician, Singer and Songwriter

⇒ Die GRD-Delfinbotschafter

 

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Ferdinand und ihr Baby schwimmen eng zusammen dicht unter der Wasseroberfläche.

Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V tritt Naturschutzinitiative e.V. bei

Logo Naturschutz Initiative.Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) ist Mitglied der Naturschutzinitiative e.V. geworden. Die GRD wurde vor über 25 Jahren vom dreimaligen Weltumsegler, Dokumentarfilmer und Buchautor Rollo Gebhard und seiner Frau Angelika nach ihrer Weltumsegelung gegründet. Ziel war es damals, die rücksichtslose Treibnetzfischerei und andere nicht nachhaltige Fischereimethoden in den Weltmeeren zu beenden, der jedes Jahr mehrere hunderttausende Delfine und andere Meerestiere zum Opfer fielen.

Bis heute gehört die Durchführung des internationalen Kontrollprogramms für delfin-sicher gefangenen Thunfisch SAFE zu den Kernaufgaben der GRD. Zusätzlich unterstützen die Münchner Delfin- und Meeresschützer weltweit Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Beide Verbände haben es sich zur Aufgabe gemacht, Wildtiere, deren Lebensräume und die Biodiversität nachhaltig zu schützen. Hierzu wird es zukünftig gemeinsame Projekte und Veranstaltungen, z.B. zur Meeresverschmutzung und deren Auswirkungen auf die Ökosysteme geben.

"Wir freuen uns sehr, die Gesellschaft zur Rettung der Delphine in unserem Verband willkommen heißen zu dürfen. Mit der GRD haben wir einen Partner gefunden, der sich mit hohem Sachverstand und leidenschaftlich für den Schutz der Meeressäugetiere und deren Lebensräume einsetzt", erklärte Harry Neumann, Bundesvorsitzender der Naturschutzinitiative e.V.

"Mit der Naturschutzinitiative haben wir einen authentischen Partner gefunden, der sich gleichermaßen und mit hohem Sachverstand für die Bewahrung der Schöpfung einsetzt. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und gemeinsame Veranstaltungen", erklärte der designierte neue 1. Vorsitzende der GRD, der Schauspieler und passionierte Segler Sigmar Solbach.
München, 21. Februar 2017

Für Rückfragen
Harry Neumann, Bundesvorsitzender der Naturschutzinitiative e.V.
Telefon 02626 926 4770
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

⇒ Naturschutzinitiative e.V.

 

Erschöpft, aber zufrieden – das ist das Fazit unserer diesjährigen BOOT-Crew, die den Messebesuchern an unserem Stand wieder mit vollem Einsatz und viel Spaß den Delfinschutz näherbrachte. Mit dabei waren erneut unsere Projektpartner von der Dolphin Watch Alliance, die in mehreren Präsentationen auf der Bühne des Tauchturms in Halle 3 ihre Arbeit in Hurghada vorstellten, sowie von MEER eV, die vor La Gomera tätig sind.

Angelika Gebhard mit Sigmar Solbach und seiner Frau Claudia GRD Stand boot 2017.Angelika Gebhard mit Sigmar Solbach und seiner Frau Claudia am GRD Stand auf der boot 2017.Ein besonderes Highlight war der Besuch unseres designierten 1. Vorsitzenden Sigmar Solbach und seiner Frau Claudia, die sich beide sofort mit großer Begeisterung in den Messebetrieb einbrachten und am Sonntag der Presse Rede und Antwort standen. Ihr Fazit: “Schön und sehr inspirierend waren die Tage mit euch auf der Messe...“

Ganz herzlich danken wir (in alphabetischer Reihenfolge):
Yasemin Aksu, Uli Beckmann, Alwine Caplan, Silke Carstens, Constanze Conrad, Brigitte Fischer, Conny Frings, Bea Fündling, Anka Helmholz, Klaus Heyser, Markus Kappelhoff, Sina Kreicker (DWA), Barbara Müller-Blass, Traudel Nierle, Marlies Noffke, Guido Oemmelen (Meer eV), Miriam Priester, Moni Reischl, Horst Schleberger, Stefan Schwartz, Volker Smit (Meer eV), Miriam Steen, Volker Strunk (Meer eV), Antonietta Tumminello,Christoph Weber, Uwe Westerhoff, Petra Winkelmann, Angela Ziltener (DWA), Ines Zimmermann.

Des Weiteren danken wir für ihre Unterstützung Harald Mielke vom Tauchermagazin Aquanaut und natürlich auch dem Sutter Verlag, der Crew vom „Tauchturm“ und der BOOT-Leitung der Messe Düsseldorf.
GRD im Januar 2017

 

Happy Birthday GRD!

Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) gratuliert während der boot zum 25-jährigen Jubiläum und zu unserem unermüdlichen Einsatz zum Schutz der Delfine!

Franz Brümmer und Ralph Schill überreichen Angelika Gebhard eine Urkunde und einige Schoko-Delfine. Zu der Ehrung kamen ausserdem der neue erste GRD-Vorsitzende Sigmar Solbach mit seiner Frau Claudia, Ulrich Karlowski und Angela Ziltener von der DWA.Franz Brümmer (Präsident des VDST, 3. v.l., und Ralph Schill (Leiter Fachbereich Umwelt & Wissenschaft, 2. v. l.) überreichen Angelika Gebhard die Jubiläums-Urkunde und einige Schoko-Delfine. Zu der Ehrung kamen außerdem unser neuer erster Vorsitzende Sigmar Solbach mit seiner Frau Claudia (rechts), Ulrich Karlowski (GRD-München) und Angela Ziltener (DWA - Delfinschutzprojekt Rotes Meer, links).

 

Unserer Helferinnen und Helfer von der boot 2017

GRD Team auf der boot 2017.

 

GRD Team auf der boot 2017.

 

GRD Team auf der boot 2017.

 

GRD Team auf der boot 2017.

 

GRD Team auf der boot 2017.

 

GRD Team auf der boot 2017.

 

GRD Team auf der boot 2017.

 

GRD Team auf der boot 2017.

 

GRD Team auf der boot 2017.

 

GRD Team auf der boot 2017.

 

Sigmar Solbach.Der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach wird neuer Vorsitzender der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). Solbach ist damit Nachfolger des dreimaligen Weltumseglers Rollo Gebhard, der den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein 1991 nach seiner dritten Weltumseglung gegründet und bis zu seinem Tod 2013 geleitet hatte.

"Mit Rollo Gebhard verbindet mich nicht nur eine über mehrere Jahrzehnte dauernde Freundschaft und die Leidenschaft fürs Segeln, sondern auch die große Faszination, die Delfine auf uns Menschen haben. Wer einmal erlebt hat, wie sie uns anblicken, wie sie Beziehungen auf einer ganz besonderen Ebene aufbauen, der wird das nie wieder vergessen", begründet Solbach sein neues Engagement.

Auf den Spuren des Weltumseglers
Nach seiner Schauspielausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum und ersten Theaterengagements etablierte sich Sigmar Solbach ab 1973 in über 90 Fernsehproduktionen als einer der erfolgreichsten deutschen Schauspieler. In der Hauptrolle des "Dr. Stefan Frank – der Arzt, dem die Frauen vertrauen", wurde er zum beliebtesten Fernsehstar gewählt. Nach wie vor spielt er immer wieder Theater, das er als seine künstlerische Heimat betrachtet. Als Synchronsprecher hat er seine Stimme z.B. James Steward geliehen.

Sigmar Solbach und Angelika Gebhard am GRD-Stand.Sigmar Solbach und Angelika Gebhard beim GRD-Stand auf der boot."Das ist schon wirklich besonders, dem großen Rollo Gebhard nachzufolgen", freut sich der Schauspieler auf seine Aufgaben als Vorsitzender der GRD. Denn wie bei seinem Vorgänger ist einfach nur still dazusitzen auch für Sigmar Solbach nicht das Wahre. "Ich liebe Abenteuer, mit der Verantwortung der Führung eines Delfinschutzvereins ist jetzt ein neues dazugekommen."

Sigmar Solbach am 22. Januar auf der boot Düsseldorf
Erstmals im Licht der Öffentlichkeit in seiner neuen Funktion als designierter Vorsitzender der GRD beantwortet Sigmar Solbach Fragen von Interessierten am Sonntag den 22. Januar um 15:00 Uhr auf der größten Wassersportmesse boot Düsseldorf am GRD-Stand D 94 in Halle 3.
GRD-Presse, Januar 2017
Foto Sigmar Solbach: barbara-volkmer.com

 

⇒ Wer wir sind und was wir tun - Unsere Mission

 

Delfinmutter mit Baby Ponta do Ouro Mosambik.

 

GRD Team am Messestand boot 2016Am Sonntag, den 31. Januar, schloss die weltweit größte Boots- und Wassersportmesse ihre Pforten. Nicht nur die Messeleitung zeigt sich zufrieden mit einem gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Besucherandrang von 2,8 %, also 247.000 Besuchern aus 52 Ländern, auch wir sind sehr erfreut, dass wir wieder dabei sein durften und den Messebesuchern den Schutz der Delfine und ihrer Lebensräume näherbringen konnten.

Dies ist auch ein Verdienst unserer zahlreichen freiwilligen Helfer, die erneut großen Einsatz für die gute Sache zeigten. Wir danken (in alphabetischer Reihenfolge):
Silke Carstens, Brigitte Fischer, Beatriz Fündling, Klaus Heyser, Sina Kreicker (Dolphin Watch Alliance), Traudel Nierle, Marlies Noffke, Guido Oemmelen (MEER e.V.), Manana Quernhorst, Moni Reischl, Horst Schleberger, Miriam & Jens Steen, Gabriele Steinhage, Volker Strunk (MEER e.V.), Antonietta Tumminello, Uwe Westerhoff, Antje Winkel, Angela Ziltener (Dolphin Watch Alliance).

Des Weiteren danken wir für ihre Unterstützung Harald Mielke vom Tauchermagazin Aquanaut, Christine Willkens und Volker Herbst am Eingang Messe-Süd sowie Christian und Kollegen vom Parkplatz am Tor 1, und natürlich auch dem Sutter Verlag, der Crew vom "Tauchturm" und der BOOT-Leitung der Messe Düsseldorf.
Ulrike Kirsch, 02.02.2016

 

Monika Reischl (li.) und GRD-Mitgründerin und 2. Vorsitzende Angelika Gebhard:

Moni Reischl mit Angelika Gebhard boot 2016

Sina Kreicker (li.) und Angela Ziltener von unserer Partnerorganisation Dolphin Watch Alliance mit Chefredakteur Harald Mielke vom Tauchmagazin Aquanaut:

Sina Kreicker mit Angela Ziltener und Harald Mielke.

Einkauf für den guten Zweck: Karin Skwara (li.) von "Pico Sport"-Reisen gefällt unsere Jubiläumstasche. Helferinnen am Stand: Antonietta Tumminello (Mitte) und Antje Winkel.

Karin Skwara Pico Sport mit GRD Tasche boot 2016.

Klaus Heyser, einer unserer ehrenamtlichen Helfer der ersten Stunde, lockt charmanten Besuch an unseren Stand:

Klaus Heyser mit Piratinnen boot 2016.

Unsere Projektpartnerin Angela Ziltener/DWA (links) bei einer Präsentation am "Tauchturm". Sie legt den Messebesuchern nahe, Delfinbeobachtungen nur mit verantwortungsbewussten Veranstaltern zu buchen. Insbesondere im Roten Meer sind die Delfine durch ausufernden rücksichtslosen Delfintourismus gefährdet:

Vortrag von Angela Ziltener Tauchturm boot 2016.

 

v.l.n.r.: Moni Reischl, Angelika Gebhard, Klaus Heyser, Guido Oemmelen, Beatriz Fündling, Brigitte Fischer, Manana Quernhorst und Silke Carstens:

GRD Team am Messestand boot 2016.

 

Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern unseres Infostandes und unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihr wieder einmal umwerfendes Engagement!
GRD-Team, München, und Vorstand

 

⇒ So helfen wir - Unsere Projekte

Die Stecher Zwillinge und Andy Dressler bei der SUP Erstumrundung des Genfer Sees. Kein Lüftchen weht auf dem Genfer See und das Thermostat klettert auf bis zu 37 Grad. Nicht unbedingt ideale Bedingungen für eine kraftraubende Expedition, die über mehrere Tage gehen soll. Unbeeindruckt dessen, bestückten drei Paddel-Pioniere am Ufer von Montreux ihre SUP-Bretter und bereiteten sich mental auf ihre anstehende Expedition vor.

Das Ziel: in knapp drei Tagen (vom 02.07 – 05.07.2015) einmal per Stehpaddel rundum Europas zweitgrößten See (etwa 200 km SUP-Fahrstrecke).

 

Die Kaufbeurer Zwillingsbrüder Mario und Manuel Stecher (32) und ihr kanadischer Teamkollege Andy Dressler (44) verbanden ihre Aktion mit einem Spendenaufruf zugunsten unseres Projekts zur "Rettung der letzten Adria-Delfine" in Kroatien.

Hier der Expeditionsbericht von Mario Stecher:

Von Montreux bis Coppet
Bei absoluter Flaute und im Licht der sengenden Sonne paddelten wir am ersten Tag von Montreux bis zum Westufer nach Coppet in 15,5 Stunden. Wie bereits 2014 bei der Erstumrundung des Gardasees hatte auch dieses Mal jeder sein Board mit Essen und Trinken für vier Tage, sowie Isomatte und Schlafsack für die Nächtigung im Freien bepackt.

Gepaddelt wurde bis Mitternacht, ausgestattet mit Knicklicht am Heck und Stirnlampe, um von anderen Booten frühzeitig erkannt zu werden. Eine für ihren Zweck ideale Übernachtungsmöglichkeit fanden wir in Form einer Schwimminsel in Nähe des Ufers.

SUP Umrundung des Genfer Sees. Eine Frage der Krafteinteilung
Der zweite Tag wurde zur mentalen und körperlichen Herausforderung schlechthin. So zog sich die Strecke von Genf bis zum Kapp von Nernier ins Unendliche und eine kleine Brise gegen an zerrte an den Nerven.

Die größte Herausforderung war die Hitze! Jeder hatte zu ganz unterschiedlichen Zeitpunkten seinen körperlichen und mentalen Tiefpunkt, sodass wir aufeinander Acht geben mussten, dass keiner einen Hitzeschlag erleidet. Es ist alles eine Frage der richtigen Krafteinteilung! Nach abermals schweißtreibenden 14,5 Stunden effektiver Paddelzeit war auch dieser Tag vorüber.

Übernachtung im Wasserbett
Das Highlight für diesen Tag sollte eine Nächtigung auf dem SUP selbst sein. Angebunden an einer Boje versuchte ich dort mit dem Schlafsack zu schlafen. Leider musste ich ab 02.30 Uhr morgens das "Wasserbett" verlassen, da ich mich gezwungen durch Schulterschmerzen immer wieder hin- und herdrehen musste und somit ein ruhiger, trockener Schlaf in Rückenlage nicht länger zu garantieren war.

Dritter Tag
Mehr oder weniger ausgeruht ging es am dritten und letzten Tag von Evian auf der französischen Seite des Sees weiter bis zum Ausgangspunkt in Montreux. Diese Strecke war in vier Stunden Paddeln schnell und einfach erledigt. Vor dem Ufer in Montreux feierten wir unsere Umrundung mit dem Entzünden einer Magnesiumfackel.

Zum Abschluss Jazz
Unser Timing hätte nicht besser sein können. Es war gerade der Beginn vom Internationalen Jazz-Festival in Montreux – ideal, um die gelungene Umrundung zu feiern. So ging wir abends auf einem Oldtimer-Motorboot „Riva“, Baujahr ´69, bestückt mit einer guten Flasche französischen Weißweins, vor die beleuchtete Uferpromenade vor Anker, um den Tag gebührend ausklingen zu lassen.

Mario und Manuel Stecher und Andy Dressler in Feierlaune nach der gelungenen SUP-Erstumrundung des Genfer Sees. Fazit
Unser Team war gemeinsam durch körperliche und mentale Höhen und Tiefen gegangen. Doch all der Aufwand und die Anstrengung waren es mal wieder wert! Nach ca. 200 Kilometern und 34 Stunden war es schließlich geschafft. Außer ein paar Blasen und tauben Zehen gab es keine Blessuren.

Wir sind sehr glücklich, dass wir unseren eigenen Rekord bereits am ersten Tag geknackt haben. Und natürlich auch darüber, mit unserer Expedition wieder auf das wichtige Projekt zur Rettung der letzten Adria-Delfine der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) aufmerksam machen zu können.
Mario Stecher, Juli 2015

Mario Stecher Mario ist gebürtiger Kaufbeurer (32) und arbeitet, wenn er nicht gerade auf dem Paddelbrett steht, als Angestellter in einer soziotherapeutischen Einrichtung in Mindelheim (Lohhof). Der bald zweifache Vater ist seit 5 Jahren Stand-up-Paddler mit Fokus auf Expeditionen und Wildwasser.

Bisherige Erfolge: Kombinierte SUP/Mountainbike-Tour (205 Kilometer, 24 Bergseen, in 3 Tagen); Erstumpaddelung mit dem SUP in 2 Tagen um den Bodensee; Erstumpaddelung mit dem SUP in 2 Tagen um den Gardasee; 4. Platz in der Europameisterschaft 2013 overall; Expedition auf dem Inn: Inn bis Passau 300 km in 3 Tagen (April 2015)

Wir protestierten, gemeinsam mit anderen Tier- und Naturschutzorganisationen, gegen Pläne, beim Olympischen Fackellauf einen Delfin aus einem Delfinarium in Sotschi einzusetzen. Kurz vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele bestätigte der Präsident des Sotschi-Organisationskomitees, dass kein Delfin zum Einsatz kommt. Wir danken allen, die gegen dieses unsinnige Vorhaben beim Präsidenten des IOC, Dr. Thomas Bach, protestiert haben.
GRD, Februar 2014

Die GRD-Biologin Denise Wenger steht vor einem dichten Schilfgürtel, sie hält ein Poster mit einem großen Schweinswalkopf in beiden Händen. Auf dem Poster steht in großen Buchstaben: Schutz der heimischen Schweinswale – in Elbe, Weser und an der KüsteLogo des Trophee de FemmesPressemitteilung, 21.02.2014 - Denise Wenger, Diplom-Biologin bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD), ist mit dem "Trophée de femmes", einem Umweltpreis für Frauen, der von der Umweltstiftung Yves Rocher vergeben wird, für ihr Projekt zu Vorkommen und Schutz von Schweinswalen in Elbe, Weser und an der Nordseeküste ausgezeichnet worden.

Am 13. Februar 2014 hat die Umweltstiftung "Yves Rocher" in Stuttgart wieder drei Frauen mit dem Umweltpreis "Trophée de femmes" für ihre besonderen Verdienste im Natur- und Umweltschutz geehrt, darunter auch die GRD-Biologin Denise Wenger.

Dringend notwendige Unterstützung für Schutzprojekt
"Ich danke dem 'Trophée de femmes'-Team der Umweltstiftung Yves Rocher und der Jury von ganzem Herzen für diese besondere Auszeichnung und die Unterstützung für die Schweinswale", freut sich Denise Wenger.

Die Rückkehr der Wale
Die Untersuchungen der Biologin in den letzten sechs Jahren zeigen, dass die Kleinen Tümmler nach fast 100 Jahren wieder regelmäßig im Frühjahr weit in norddeutsche Flüsse ziehen, in der Weser bis Bremen, in der Elbe bis Hamburg.

"Das zeitlich-räumliche Muster der Schweinswalsichtungen legt nahe, dass sie dabei wandernden (anadromen) Fischschwärmen folgen, die zum Ablaichen aus der Nordsee zu ihren Laichgebieten in die Flussläufe schwimmen", erklärt die GRD-Biologin. "Die Fischarten Stint und Finte stehen im Verdacht, die begehrte Beute zu sein."

Whale-Watching im Hamburger Hafen
Für die Kleinen Tümmler scheint es sich zu lohnen, diesen Fischen zu folgen und die weite Reise - bis Hamburg sind es immerhin mehr als 95 Kilometer von der Küste - trotz der Gefahren und des Lärms in den stark befahrenen Wasserstraßen auf sich zu nehmen und im lauten Hamburger Hafen über Wochen hinweg zu jagen.

Portraitaufnahme der GRD-Biologin Denise WengerIm Köhlbrand - hier teilt sich die Elbe in Süderelbe und Norderelbe – konnten im vergangenen Jahr sogar täglich über mehrere Wochen bis zu 10 Wale beim Jagen beobachtet werden.

Trotz Zweiflern hat Denise Wenger die Schweinswalmeldungen ernst genommen und stetig die Ergründung des Aufenthalts der Kleinen Tümmlern verfolgt und in der historischen Literatur recherchiert, wie es früher war. Seit 2007 hat sie die Öffentlichkeit und Medien informiert und um die Meldung von Schweinswalsichtungen in den Flüssen gebeten.

Ihr ist es zu verdanken, dass wir heute von der Rückkehr der Wale in die Weser und Elbe wissen und ein ziemlich genaues Bild durch das Sichtungsprogramm davon haben, was die Wale dort machen. Sie hat die Daten zusammengetragen und ein erstes Gesamtbild erstellt.

Projekt für besseren Schweinswal-Schutz
Bislang fehlt es allerdings an geeigneten Schutzmaßnahmen an der Küste und in den Flüssen für die unter Artenschutz stehenden Meeressäuger. Beifang in der Grundstellnetzfischerei ist noch immer ein Hauptbedrohungsfaktor. Und allein im April und Mai 2013 wurden am Elbufer 26 tote Schweinswale gefunden, die Todesursachen wurden leider nicht ermittelt. In Frage kommen Kollisionen mit schnellen Motorbooten, wofür einige Hinweise bei der GRD eingingen, aber auch Schädigungen durch Lärm oder Umweltgifte und in der Folge Tod durch Infektionen kommen in Betracht.

Ein kleines Speedboot, besetzt mit 2 Personen, rast mit hoher Geschwindigkeit in der Elbe"Es ist meine große Hoffnung, mehr für den Schutz der Schweinswale erreichen zu können," sagt Denise Wenger. "Durch den "Trophée de femmes" für mein Projekt wird den kleinen Walen und ihrer Bedrohungssituation wieder mehr Aufmerksamkeit zuteil, und das brauchen sie, denn die Umsetzung tatsächlicher Schutzmaßnahmen, auch in den ausgewiesenen FFH-Schweinswalschutzgebieten, ist dringend nötig."

So setzt sich die Biologin unter anderem für die Klärung der Todesursachen, Schadstoffbelastung und eine temporäre Geschwindigkeitsbegrenzung für Motorboote von Hamburg bis Wedel während der Schweinswal-Saison ein.

Seit 1994 dem Delfin- und Meeresschutz verschrieben
Denise Wenger ist Projektleiterin der GRD und ehrenamtlich im Vorstand tätig. Seit 1994 hat sie sich ganz dem Delfin- und Meeresschutz verschrieben. Mit ihrem Engagement, ihrer Kreativität und ihrem besonderen Einfühlungsvermögen hat sie bereits mehrfach Neues herausgefunden und für Erfolge im Delfinschutz gesorgt.

 

⇒ Umweltstiftung "Yves Rocher"

⇒ Yves Rocher - Die Pflanzen-Kosmetik

Training mit dem neuen Rettungsfloß. Pressemitteilung, 19.02.2014 – Die Delfinretter von PROMAR Equinac (Spanien) freuen sich über ihr neues Rettungsfloß für gestrandete Wale und Delfine. Es ist das einzige derartige Rettungsgerät an der gesamten spanischen Mittelmeerküste. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) hat maßgeblich bei der Finanzierung dieser fast 4.500 € teuren Spezialanfertigung mitgeholfen.

Das aufblasbare und sehr mobile Rettungsfloß stammt von der British Divers Marine Life Rescue (BDMLR), einer auf die Rettung von Meeressäugetieren spezialisierten Organisation aus Großbritannien.

Die BDLMR hat 20 derartiger Rettungsgeräte für gestrandete Wale und Delfine im Einsatz.

Rettungsaktionen für gestrandete Delfine und Wale
Rettungsaktion für einen gestrandeten StreifendelfinAn der Küste des im westlichen Mittelmeer gelegenen Alboránmeers bei Almeria stranden regelmäßig Delfine, Grindwale, Schnabelwale und auch Meeresschildkröten. PROMAR Equinac, eine Gruppe engagierter Freiwilliger, betreibt in diesem Gebiet seit vielen Jahren ein Rettungsnetzwerk und nimmt sich der hilflosen Tiere an.

Besonders bei den großen und schweren Arten scheiterten Rettungsversuche jedoch immer wieder an fehlender professioneller Ausrüstung, um beispielsweise einen über 400 kg schweren Grindwal vom Strand wieder sicher in tieferes Wasser zu befördern.

Händeringend hatten die engagierten Delfinretter daher nach Unterstützung gesucht, um ein Rettungsfloß, eine spezielle, aufblasbare und mobile
Transportplattform für Delfine und Wale, anschaffen zu können.

Effektive Hilfe auch für große Delfinarten
Die GRD freut sich sehr, dass PROMAR Equinac gestrandeten Delfinen und Walen jetzt viel besser und effektiver helfen kann.

Seit 2003 verzeichnete PROMAR Equinac 546 Strandungen von 9 verschiedenen Delfin- und Walarten in dem von ihnen betreuten Küstenabschnitt. Darunter waren 86 Strandungen größerer Arten (Großer Tümmler, Grindwal, Rundkopfdelfin, Cuvier-Schnabelwal), die selbst von vielen Helfern nicht mehr gehalten, geschweige denn transportiert werden können.

Nach Berechnungen von PROMAR Equinac strandet im Durchschnitt alle 42,4 Tage eine der größeren Arten.
U. Karlowski 

Logos der Sponsoren auf dem PROMAR-DelfinrettungsfloßPROMAR-Einsätze für gestrandete Delfine und Wale in 2012:
In der Übersicht sind sowohl die Lebend- wie auch Totstrandungen aus 2012 aufgeführt, bei denen PROMAR Equinac im Einsatz war. Bei Totstrandungen und bei Tieren, die nach ihrer Lebendstrandung sterben, werden anschließend Sektionen durchgeführt, um nähere Informationen über den Gesundheitszustand der Meeressäuger und mögliche Todesursachen in Erfahrung zu bringen.

  • 25 Streifendelfine / Blau-Weiße Delfine (Stenella coeruleoalba)
  • 3 Gemeine Delfine / Gewöhnliche Delfine (Delphinus delphis)
  • 4 Große Tümmler (Tursiops truncatus)
  • 2 Grindwale (Globicephala melas)
  • 4 Rundkopfdelfine (Grampus griseus)
  • 2 Cuvier-Schnabelwale (Ziphius cavirostris)
  • 7 nicht näher bestimmbar, stark verwest

Rollo und Angelika Gebhard mit Rettet die Delphine Banner. Rollo Gebhard, einer der ganz großen Abenteurer und Pionier im Delfinschutz, ist zu seiner letzten Reise aufgebrochen. Der Gründer und Vorsitzende der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) starb mit 92 Jahren in seinem Haus im bayerischen Bad Wiessee.

Die Meere waren über fünfzig Jahre lang sein Zuhause. Und es war ihm ein Herzensanliegen, dieses Zuhause vor den Folgen der hemmungslosen Ausbeutung und Umweltzerstörung zu schützen.

Ein Leben für die Delfine und die Meere
Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger gründete er mit seiner Frau Angelika 1991 die Gesellschaft zur Rettung der Delphine und rief weltweit zahlreiche Delfin- und Meeresschutzprojekte ins Leben.

Bis kurz vor seinem Tod war er aktiv und voller Enthusiasmus im Umwelt- und Tierschutz tätig. Rollo Gebhard war maßgeblich am Verbot des Einsatzes der jährlich Hunderttausende Delfine und andere Meerestiere tötenden Treibnetze in der EU beteiligt.

Das von ihm in Deutschland vor über 20 Jahren eingeführte internationale Kontrollprogramm für delfinsicher gefangenen Thunfisch/SAFE war das erste seiner Art und ist auch heute noch von entscheidender Bedeutung, um den Delfinbeifang in der Thunfischerei zu minimieren. Die Lücke, die er hinterlässt wird nicht zu füllen sein.

"Um Hilfe können Delfine nicht rufen, aber wir können dafür sorgen, dass ihre Not nicht unbemerkt bleibt und dort Hilfe leisten, wo sie dringend gebraucht wird", erklärte Rollo Gebhard sein unermüdliches, bis ins hohe Alter währende Engagement für die Tiere und die Meere.

Einer der letzten großen Abenteurer geht von Bord
Die Solveig III auf dem Kamm einer gewaltigen Welle. Als erster Deutscher umsegelte Rollo Gebhard zweimal einhand in einem nur 7,20 Meter langen Segelboot die Welt (1967–1970 und 1975–79). Das gelang bis heute weltweit niemandem mit einem kleineren Boot! Eine dritte, acht Jahre dauernde Weltumseglung folgte ab 1983 mit seiner späteren Ehefrau Angelika – inklusive einer Nonstop-Fahrt von Australien bis Emden. Im Anschluss erhielt er das Bundesverdienstkreuz und höchstrangige Segel-Auszeichnungen wie den Trans-Ocean-Preis.

Rollo Gebhard, Autor zahlreicher Bücher und TV-Dokumentationen, starb nach dem Weihnachtsfest in seinem Haus in Bad Wiessee am Tegernsee friedlich an den Folgen eines Schlaganfalls.

Die öffentliche Trauerfeier und Beisetzung fand am 07. Februar um 15 Uhr in der evangelischen Kirche in Gmund am Tegernsee statt.

Der Gesang der See endet an der Küste oder in den Herzen derer, die ihn hören. (aus Samoa)

 

Lesen Sie mehr über Rollo Gebhard:

⇒ Porträt Rollo Gebhard - Der Herr der sieben Meere

⇒ Fotostrecke auf yacht.de

Weltumsegler Rollo Gebhard, Portrait.Liebe Delfinfreunde,

als ich vor 20 Jahren die Gesellschaft zur Rettung der Delphine ins Leben rief, kam ich gerade von meiner dritten Weltumsegelung zurück und brachte von Alaska erschütternde Filme und Informationen über den millionenfachen Mord an Delfinen beim Thunfischfang mit.

Damit konnte ich die Bevölkerung und Thunfischindustrie in Deutschland wachrütteln und erreichen, dass sich über 95% der Thunfischimporteure dem internationalen Kontrollprogramm des Earth Island Institute angeschlossen haben und nur delfinsicheren Thunfisch anbieten. Dies war ein erster Erfolg und der Aufbau der Gesellschaft zur Rettung der Delphine wurde zu einem weiteren aufregenden Abenteuer meines Lebens.

Trotz so mancher schwer zu navigierender Untiefen konnte die GRD dank meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Ihrer Unterstützung in vielen Aufgabenbereichen tätig werden. Die GRD ist heute eine bekannte Organisation, die gemeinsam mit Ihnen große und wichtige Erfolge für den Delfin- und Meeresschutz erreicht hat. Angefangen von dem EU-weiten Verbot der das Leben in den Meeren vernichtende Treibnetze bis hin zur Einrichtung von konkreten Schutzprojekten an den Küsten von Kroatien, Peru oder Mosambik, um nur einige Beispiele zu nennen.

Und so konnte ich dieses Jahr zu meiner großen Freude anlässlich meines 90. Geburtstags ein weiteres, für mich nicht minder bedeutendes Ereignis mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern feiern: das 20-jährige Bestehen unserer Gesellschaft zur Rettung der Delphine.

Viele von Ihnen, liebe Förderer, stehen uns seit etlichen Jahren, nicht wenige sogar seit der Gründung vor nunmehr 20 Jahren, treu zur Seite und unterstützen so in vorbildlicher Weise unsere Arbeit. Dies erfüllt mich mit wirklich großer Dankbarkeit und Freude, denn unsere Erfolge sind nur durch Sie möglich! Ihre langjährige Unterstützung ist zugleich eine Wertschätzung unserer Arbeit.

Heute sehen wir uns im Delfinschutz allerdings auch mit Problemen konfrontiert, an die vor 20 Jahren kaum ein Mensch gedacht hat. Gefahren wie Lärm - z.B. durch den stark gewachsenen Schiffsverkehr -, großflächige Überfischung der Ozeane, Ausbeutung der Meere nach Rohstoffen oder die immense Vermüllung der Meere stellen uns vor große, zusätzliche Herausforderungen.

Ich hoffe sehr, bei der Bewältigung dieser und der vielen anderen Aufgaben weiterhin auf Ihre so wichtige Hilfe für die Delfine zählen zu dürfen. Lassen Sie uns gemeinsam weitergehen auf dem vor 20 Jahren eingeschlagenen Weg!

Mit herzlichem Dank und den besten Wünschen Ihr
Rollo Gebhard
Gründer und 1.Vorsitzender, Oktober 2011
Rollo Gebhard starb am 27.12.2013 im Alter von 92 Jahren in seinem Haus in Bad Wiessee am Tegernsee friedlich an den Folgen eines Schlaganfalls.

Zeitungsausschnitt: Weltumsegler warf Fischdosen aus Regal

Cecilia ReygersMit viel Freude und Ehrgeiz widmete sich Cecilia Reygers aus der 8. Klasse einer Münchner Schule dem Thema "Bedrohte Delfine" in ihrer Jahresarbeit 2010/2011.

Ihr über 20 Seiten umfassendes Werk behandelt die verschiedensten Bereiche: Beschreibung einzelner Arten, Biologie der Meeressäuger, Gefahren, denen Delfine ausgesetzt sind, und Anregungen, was man tun kann, um sie zu schützen. Soweit die Theorie.

In der Praxis entwarf sie Motive für Postkarten, ließ sie herstellen und verkaufte sie anschließend in Geschäften und im Freundes- und Bekanntenkreis. Sage und schreibe 220 Euro erzielte sie mit ihrer tollen Aktion!

 DelfinbegegnungDie Motivation für ihr vorbildliches Engagement für die intelligenten Meeressäuger reicht zurück in ihre ersten Lebensjahre:

"Als ich drei Jahre alt war, beschlossen meine Eltern, mit uns ein großes Abenteuer zu wagen. Sie planten, mit uns drei Töchtern eine mehrjährige Segeltour zu machen. Von 2001 bis 2005 war das Meer meine Heimat. Die Reise begann in Brasilien, wo wir auf einer Insel wohnten. In diesen vier Jahren segelten wir über Süd-, Zentral- und Nordamerika, Karibik, Bermudas und über den Atlantik über die Azoren ins Mittelmeer hinein. Auf dieser Tour begleiteten uns Delfine. Wir sahen fast jeden zweiten Tag Delfine, mal mehr und mal weniger.

An eine Delfinbegegnung kann ich mich noch gut erinnern. Es war ein wunderschöner Tag mitten auf dem Meer, als plötzlich Delfine auftauchten; doch es waren nicht 10 oder 20, es waren Hunderte, wo man hinschaute, bis zum Horizont sah man Delfine.

Postkarte Delfine von Cecilia ReygersWir sahen relativ oft Delfine, doch jedes Mal war es etwas Besonderes. Wir haben leider sehr wenig Fotos von Delfinen, weil immer, wenn diese wunderschönen Säugetiere zu uns kamen, niemand die Fotokamera holen wollte."

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Cecilia für ihre wundervolle Unterstützung!
Ulrike Kirsch, Juli 2011

Siegerfoto im Fotowettbewerb "Delfine im Visier" von Olivier Notz aus Rotkreuz, SchweizApril 2009 - "Wir wünschten, wir hätten mehr Preise zu vergeben", lautete die einhellige Meinung der Jury, denn die Resonanz auf unseren Wettbewerb war überwältigend.

Die "Ahs" und "Ohs" wollten fast kein Ende nehmen angesichts der vielen wunderschönen Motive. Wer sich schon einmal am Delfinfotografieren versucht hat weiß, dass dies sowohl über als auch unter Wasser kein leichtes Spiel ist. Neben dem fotografischen Können gehört dazu auch eine gute Portion Glück: Das Wetter muss passen, die Lichtverhältnisse und natürlich das "Motiv" selbst, kurz: Man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein… und zum richtigen Zeitpunkt auf den Auslöser drücken!

Am häufigsten vertreten war der Große Tümmler, eine weit verbreitete Art. An zweiter Stelle rangierte der Spinnerdelfin, im Deutschen auch als Ostpazifischer Delfin bekannt, obwohl er nicht nur im Pazifik, sondern auch im Atlantik und Indischen Ozean vorkommt. Außerdem waren Schwarzdelfine vor Neuseeland und Rundkopfdelfine von den Azoren dabei und sogar der nur vor der Westküste Südafrikas und Namibias vorkommende seltene Heaviside-Delfin.

Die Jury, darunter der bekannte Tier- und Naturfotograf Konrad Wothe sowie die GRD-Gründer, Weltumsegler und Dokumentarfilmer Rollo und Angelika Gebhard, hatte die Qual der Wahl. Die prämierten Aufnahmen sehen Sie unten. Darüber hinaus möchten wir Ihnen ein paar Fotos aus der engeren Auswahl vorstellen.

Wir gratulieren den Gewinnern ganz herzlich und bedanken uns vielmals bei allen Delfinfreunden, die uns ihre Bilder zugesandt haben.

Die Fotos zeigen die Schönheit und Eleganz dieser Meeressäugetiere und gewähren uns einen kleinen Einblick in ihre "Gesellschaft" und ihr soziales Verhalten. Diese Porträts sollten uns einmal mehr Ansporn sein, die vielen Gefahren nicht zu vergessen, die diesen wundervollen Lebewesen durch Lebensraumzerstörung, Meeresverschmutzung, Beifangtod in der Fischerei, Überfischung ihrer Nahrungsressourcen und direkte Tötung drohen.

Ein ganz großes Dankeschön auch an unsere Preissponsoren, durch den unser Wettbewerb noch attraktiver wurde:
an Rewe Touristik, die den Hauptpreis, eine Reise nach Teneriffa für 2 Personen inkl. Flug und einer Whale-Watching-Tour, zur Verfügung stellte,
an die Zeitschrift natur+kosmos, die ein Jahresabo als 2. Preis beisteuerte, sowie
an den Online-Shop Marleen’s Boutique 39, von dem wir 2 Schmuckstücke für die Plätze 3 und 4 erhielten.

Die Gewinner der Plätze 5 bis 10, der im Übrigen gleich dreimal vergeben wurde, erhielten jeweils ein handsigniertes Buch "Unter falscher Flagge" von Rollo Gebhard.
Ulrike Kirsch

Wir gratulieren den Gewinnern: Olivier Notz aus Rotkreuz, Schweiz, erhielt den Hauptpreis, eine von der REWE Touristik gestiftete einwöchige Reise für 2 Personen nach Teneriffa. Dirk Kleinhans aus Wolfhagen schaffte mit seiner Aufnahme Platz 2 und bekommt ein von der Zeitschrift natur+kosmos gesponsertes Jahresabo. Für den Gewinner der Plätze 3 und 4, Andreas Schmidt aus Dresden, stellte der Online-Shop "Marleen’s Boutique 39" Schmuckstücke zur Verfügung.

1. Platz: Olivier Notz | 2. Platz: Dirk Kleinhans | 3. Platz: Andreas Schmidt:

Siegerfoto im Fotowettbewerb "Delfine im Visier" von Olivier Notz aus Rotkreuz, Schweiz

 Zweiter Platz im Fotowettbewerb "Delfine im Visier" für Dirk Kleinhans

Dritter Platz im Fotowettbewerb "Delfine im Visier" für Andreas Schmidt

Horst Samson Pressemitteilung, 03.09.2007 - Den ersten Preis des Lyrikwettbewerbs "Das schönste Delfingedicht" erhält der Schriftsteller und Journalist Horst Samson aus Neuberg (eine Reise für zwei Personen zur Walbeobachtung nach Teneriffa).

Der im deutschsprachigen Raum erstmals durchgeführte Wettbewerb war eine Sonderaktion zum UN-Jahr des Delfins" der Zeitschrift DAS GEDICHT (Anton G. Leitner Verlag) und der GRD mit freundlicher Unterstützung von REWE-Touristik, Abteilung für Umwelt und Nachhaltigkeit, die den ersten Preis zur Verfügung stellte.


BEWERBUNG UM DIE VAKANTE STELLE IM PELAGOS-PROJEKT

Mein Gehirn ist groß, ich interessiere mich für Frankreich.
Bin sehr begabt, ein exzellenter Springer, kann wundersam pfeifen, schwimmen
Und manches mehr. Ich habe in Filmen gespielt. Ich sehe weit und tiefer

Noch unter Wasser. Gerne kleide ich mich elegant, grundsätzlich
In abgestuftem Grau - heller unten und mit dunklem Cape. Ich unterscheide
Mich, geehrte Damen, werte Herrn, von allen anderen aus der Gruppe
Durch Linien, Felder und Farben reich an Kontrast. Man rühmt mir nach,

Ich sei der flinkste in den Wasserwelten und meine hohen Sprünge
Zierten die Glanzseiten teurer Magazine. Man kenne mich, berichtete
Ein Fotograf, auf allen Kontinenten und hält mich für sozial. Ich will's nicht
Leugnen, ich gebe zu, dass ich verletzte, kranke, sinnesschwere
Artgenossen selbstlos pflege. Ja, ich tue Gutes und bin auf Angriffe eingestellt.

Während die eine schläft, halte ich die zweite Hälfte des Gehirns hellwach
Und beide Augen schließe ich nie. Nähre redlich mich bevorzugt von Kalmaren,
Verschmähe Fische nicht und auch nicht Schalentiere. Ich helfe gerne, wo ich kann,
Nicht Göttern nur, wie Apollon, den einst an Land ich trug, oder Poseidon,
Dem ich half, die Hand der Meeresnymphe Amphitrite zu gewinnen,

Auch den mit Liedern reich gewordenen Sänger Arion von Lesbos zog ich
Ans Ufer und rettete ihn vor Gierigen, und sogar Autisten halte ich
Die Rückenflosse hin und ziehe sie - ihre Seele heilend - hinter mir her.

Ich weiß, es brüstet sich das Militär, in finstern Zeiten meiner sich zu bedienen,
Zu missbrauchen mich als Minenschlepper und -installateur.
Ich kann's nicht leugnen, ich verachte sie, Gott ist mein Zeuge.

Will in Antibes friedlich Krebse und Tintenfische mir verdienen,
Und mehren meinen immer noch zu geringen Ruhm.
Am besten kennt und schätzt man mich unter Wasser,
Es ist wahr, da wo die Stillen vegetieren, obwohl mein Konterfei
Sogar das Wappen des Grafen von Vienne ziert und manch ein Hippie mich
Zum Symbol erkor für die Bewegung gegen hohle Wohlstandsideale.

Verstehen kann ich das, nur nicht begreifen, war ich doch nie an Land und schlief
Bekifft in Blumenwiesen mit Gitarren. Wahr ist, ich kann kommunizieren,
Diese Bewerbung ist Beweis genug. Dazu hab ich Empfehlungen,
Geehrte Damen, werte Herren, für friedliches Orten von Seeminen - auch aus 100 Meter Tiefe.
Ich bitte sie um Ihre Zuneigung. Über ein Vorstellungsgespräch würde ich mich freuen.

 

Horst Samson - Schriftsteller

geboren im Juni 1954, im Weiler Salcimi / Rumänien (während der Deportation der Eltern - sie stammen aus dem Banater Dorf Albrechtsflor / Kleintermin)

Beruf: Lehrer, Diplom-Journalist
Generalsekretär des EXIL-P.E.N. | Sektion: Deutschsprachige Länder

Mitglied im Internationalen P.E.N. und im VS

Anschrift (für Einladungen zu Lesungen, Vorträgen über rumänieniendeutsche Literatur, Presse und Pressegeschichte etc.): Lessingstr. 16 | D-63543 Neuberg | Deutschland

Würdigung von Anton G. Leitner | Herausgeber der Zeitschrift DAS GEDICHT

Horst Samson beschreibt in seinem Gedicht »Bewerbung um die vakante Stelle im Pelagos-Projekt« mit souveräner Bildkraft und formaler Könnerschaft alle Facetten eines >modernen< Delfinlebens.

Der flinkste unter den Meeressäugern ist in gewissem Sinne ein »Zoon politikon«, d. h. ein Gemeinschaftswesen mit sozialer Kompetenz. Diese >menschliche Stärke< eines Bewohners der Wasserwelt wird gerade von Menschen als tierische Schwäche ausgenutzt. Entweder lassen sie sich von Delfinen retten, wie in der antiken Mythologie, oder sie vereinnahmen sie zu therapeutischen Zwecken und missbrauchen sie für militärische Zwecke.

Wer mag sich da noch wundern, wenn sich Horst Samsons lyrischer Delfin um Schutz bewirbt:
beim Pelagos-Projekt, einem Schutzgebiet für Meeressäugetiere im Mittelmeer.

Weßling, im September 2007

Nixe, Handzeichnung coloriert 2013 von Andreas SchildhauerPressemitteilung, 16.05.2013 – Mit der Sonderedition "Dolphins" unterstützen die Dresdner Künstler Anne Schulze, 39, und Andreas Schildhauer, 44, den Schutz von bedrohten Delfinen. Dabei wurden exklusiv für die GRD Kunstwerke geschaffen, die die GRD jetzt in limitierter Auflage anbietet.

"Ziel ist es, Bilder zu schaffen und direkt für den Delfin- und Meeresschutz einzusetzen. Dabei werden exklusiv für die GRD Kunstwerke geschaffen, die wir in limitierter Anzahl anbieten.

Die insgesamt acht Grafiken stellen zum Teil einen direkten Bezug zum Thema Delfin her, zum Teil thematisieren sie das Verhältnis von Mensch und mariner Umwelt, um die menschliche Rolle als Eindringling in diesen Lebensraum und Verursacher von schädlichen Einflüssen zu verdeutlichen.

"Das soziale und menschenfreundliche Wesen der Delfine hat seit Jahrtausenden eine faszinierende Wirkung auf uns Menschen. Der Kontakt mit Delfinen birgt eine intensive und natürliche Verbundenheit, die wir so kaum anders erleben. Wie "unmenschlich" wir Menschen aber seit langer Zeit mit Delfinen und anderen Meerestieren umgehen, ist nicht nur ethisch gesehen eine Katastrophe, sondern wirkt sich auch global als Naturkatastrophe aus", erklärt Andreas Schildhauer sein Engagement.

"Es ist dringend ein Umdenken und Handeln notwendig, um die menschlichen Anschauungen und Lebensweisen, die keine Achtung vor der Natur und vor anderen Lebensformen haben, durch nachhaltige und lebenswerte Ideen abzulösen. Der Wunsch, selbst auch einen Beitrag zu leisten, brachte uns auf die Idee, Kunsteditionen für den Artenschutz ins Leben zu rufen", fährt der Künstler fort, der sich bundesweit mit seinen Bildern, Skulpturen und Installationen einen Namen gemacht hat.

Die Werke der beiden seit über 12 Jahren freischaffenden Künstler können bei der GRD erworben werden. Von jeder verkauften Grafik erhält die GRD 40 Euro. So soll für alle Beteiligten ein nachhaltiger Wert entstehen, der einerseits den Kunstfreund auf lange Zeit erfreut und gleichzeitig die Rettung bedrohter Arten und den Erhalt ihrer Lebensräume unterstützt.

Der Wunsch, selbst auch einen Beitrag zu leisten, brachte uns auf die Idee, Kunsteditionen für den Artenschutz ins Leben zu rufen.

Kontakt Andreas Schildhauer:
E-Mail: schildhauer-tempel(AT)email.de
Tel.: 0151 - 507 10 885

 

⇒ Kunstedition DOLPHINS im GRD-Delphin-Shop

DOLPHINS | Kunstedition für den Delfinschutz

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