Sängerin Susan Blake ist neue Delfinbotschafterin der GRD
Die Country- & Jazzsängerin Susan Blake ist neue Delfinbotschafterin der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). "Ihr provokantes Video zu dem Song ‘Your Tears Are Mine‘ über das Schlachten von Delfinen vor der japanischen Küste geht unter die Haut. Susan Blake hat damit ein Fanal für die bedrohten Meeressäuger gesetzt", sagt GRD-Biologe Ulrich Karlowski. Ihre Leidenschaft gilt dem Schutz der Meere und ihrer BewohnerSusan Blake...
Färinger im Blutrausch: Über 250 Grindwale abgeschlachtet
Gegen Ende Juli 2015 fanden während zweier Treibjagden auf den Färöer-Inseln über 250 den Tod. Die Tiere wurden grausam abgeschlachtet und verbluteten bei lebendigem Leib. Während in Australien oder Neuseeland Rettungsnetzwerke für Meeressäuger existieren und regelmäßig Hunderte von freiwilligen Helfern bei Strandungen von Grindwalen oder Delfinen herbeieilen, um aufopferungsvoll Hilfe zu leisten, finden vor den Toren Europas, auf den...
Jagd auf Delfine in Peru – Patendelfine nicht in Gefahr
Seit 1999 kämpft die GRD, gemeinsam mit ihrer peruanischen Partnerorganisation ACOREMA gegen die Jagd auf Delfine vor der Küste des Andenstaates Peru. Skrupellose Fischer harpunieren dabei Dusky-Delfine, das Blut der verwundeten Meeressäuger soll Haie anlocken. Anschließend werden die Delfine an Bord der Fischerboote getötet und zerlegt, um ihr Fleisch als Köder für den Fang der angelockten Haie einzusetzen. Die Jagd auf Delfine ist in Peru...
Färinger töten 33 Pilotwale auf der Insel Sandoy
Das Leben von 33 Pilotwalen endete am 30. August auf einem Sandstrand der färöischen Insel Sandoy. Die Tiere wurden von den barbarischen Inselbewohnern abgeschlachtet. Sie starben einen langsamen und grauenvollen Tod. Die Bewohner der Inseln nutzen das Fleisch der Delfine zum Eigenverzehr. Das Massaker von Sandoy geht als zweite Pilotwaljagd oder "Grind" in die Todesstatistik für 2014 ein. Insgesamt sollen 2014 "erst" 46 dieser großen Delfine...
Hoffnung für Delfine in Japan: Auf der Insel Toshima erhalten Delfine Bürgerstatus
Mehr als erstaunliche Nachrichten gibt es aus Japan. Während einerseits in der Todes-Bucht bei Taiji am 1. September Fischer erneut mit ihren brutalen Delfinmassakern beginnen werden, erklärten die Fischer der kleinen, etwa 160 Kilometer vor Tokio gelegenen Insel Toshima ihre Delfine zu Mitbürgern. Dies ist einmalig auf der Welt. Die Meeressäuger genießen jetzt den vollen Schutz in den Gewässern rund um die Insel, zu deren Einwohnern...
Brutaler Delfinmord in Kroatien: Großer Tümmler stirbt im Kugelhagel
Pressemitteilung, 02.10.2012 - Von Schrotkugeln förmlich durchsiebt starb einer von nur noch etwa 220 Adria-Delfinen im September nahe der istrischen Hafenstadt Poreč. Der Portier eines Hotels, das ausgerechnet den Namen "Delfin" trägt, entdeckte den tot vor dem Hotelstrand treibenden Großen Tümmler. Bei der Obduktion fand man 7 Schrotkugeln im Brustkorb des erwachsenen Männchens. "Doch er war nicht sofort tot", erklärt Ulrike Kirsch,...
Jagd auf Delfine mit Schrotflinte und Harpune
"Nur ein toter Delfin ist ein guter Delfin".... Zwar heißt der Große Tümmler auf Kroatisch der "Gute Delfin" (dobri dupin), doch seit eh und je betrachten die meisten Fischer, wie fast überall auf der Welt, Delfine als Nahrungskonkurrenten. So müssen die Meeressäuger häufig auch für den Rückgang der Fischbestände als Sündenböcke herhalten. Noch bis in die 1960er-Jahre vergab der damalige jugoslawische Staat "Kopfprämien" für jeden toten...
Gesundheitsbehörde der Färöer rät dringend vom Grindwalfleischverzehr ab!
Was den Wikingern einst recht und billig war, bringt bei einigen ihrer Nachfahren heute die Familienplanung durcheinander. Die Bewohner der im Nordatlantik gelegenen Färöer, einer zu Dänemark gehörenden Inselgruppe mit Selbstverwaltung, laben sich, wie ihre Vorfahren, gerne am Fleisch von Grindwalen (einer Delfinart) und Delfinen. Neben den Norwegern, Isländern und Grönländern gehören die knap 50.000 Bewoner der Färöer-Inseln zu den...

Zwei tote Pilotwale liegen mit durchtrenntem Rückgrat im flachen Wasser, das wie ein See aus Blut aussieht. Weitere tote Delfine liegen etwas entfernt, bei ihnen stehen einige Menschen. Gegen Ende Juli 2015 fanden während zweier Treibjagden auf den Färöer-Inseln über 250 den Tod. Die Tiere wurden grausam abgeschlachtet und verbluteten bei lebendigem Leib.

Während in Australien oder Neuseeland Rettungsnetzwerke für Meeressäuger existieren und regelmäßig Hunderte von freiwilligen Helfern bei Strandungen von Grindwalen oder Delfinen herbeieilen, um aufopferungsvoll Hilfe zu leisten, finden vor den Toren Europas, auf den Färöer-Inseln, ebenso regelmäßig gnadenlose Hetzjagden statt.

In der Bucht von Bøur starb eine Gruppe von 111 dieser zu den Delfinen gehörenden Meeressäuger, nur wenige Stunden später endete vor den Toren der Hauptstadt Tórshavn eine zweite Treibjagd, bei der 142 Pilotwale ihren Reise zu der zu Dänemark gehörenden, im Nordatlantik gelegenen Inselgruppe mit dem Leben bezahlen mussten. Damit sind in diesem Jahr bereits mehr als 400 Grindwale von Bewohnern der Färöer-Inseln abgeschlachtet worden.

Mordritual mit Volksfestcharakter
Einst diente die Jagd auf die bis zu knapp acht Meter langen Grind- oder Pilotwale (Globicephala melas) und andere Arten wie Große Tümmler, Atlantische Weißseitendelfine oder Nördliche Entenwale der Nahrungsbeschaffung. Doch heute ist sie zu einem alljährlichen Mordritual mit Volksfestcharakter geworden. "Das blutige Mordspektakel ist Ausdruck der Entmenschlichung und Verrohung weiter Teile der färingischen Gesellschaft", erklärt Ulrich Karlowski, Biologe bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) aus München. "Es geht hier nur noch um den Spaß am Quälen und Töten anderer Lebewesen".

Dabei warnt die Gesundheitsbehörde der Färöer schon seit 2008 davor, das Fleisch von Grindwalen zu verzehren, da es aufgrund der hohen Konzentration an Giftstoffen nicht für den menschlichen Verzehr geeignet ist.

Noch lebend verbluten die Meeressäuger langsam und sehr qualvoll
Bei den grausamen Treibjagden werden ganze Grindwalfamiliengruppen mit vielen kleinen, hoch motorisierten Booten in enge, flache Buchten gehetzt und dort zusammengetrieben. Dann rammen die Jäger ihnen Eisenhaken ins Blasloch, um sie orientierungslos zu machen und an Land ziehen zu können, anschließend werden Rückgrat und Kopfarterien mit Messern durchgeschnitten.

Karte der 24 Whaling-Bays auf den Färöer InselnZum sogenannten "Grindadrap" oder "Grind" sind 24 Buchten mit flachen, sandigen Stränden auf verschiedenen der 18 Färöer Inseln freigegeben.

Kein Tier hat eine Chance zu entkommen, selbst neugeborene Kälber und ihre Mütter werden gnadenlos getötet
Von April bis Juli gebären weibliche Grindwale in den Gewässern bei den Färöer-Inseln ihre Jungen und richten "Kinderstuben" ein. Die Populationsgröße der Nordatlantischen Grindwale ist unbekannt. Sie sind durch internationale Abkommen, wie die Berner Konvention zum Erhalt der europäischen wild lebenden Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume sowie die Bonner Konvention zum Schutz wandernder Arten streng geschützt.

Dänemark entzieht sich der Verantwortung
Beide Abkommen wurden auch von Dänemark unterzeichnet und ratifiziert. Dänemark entzieht sich der Verantwortung, indem es auf den autonomen Status der Färöer unter der dänischen Krone hinweist. Doch ist Dänemark für das färöische Justizsystem zuständig, repräsentiert die Färöer auf internationaler Ebene und stellt jährlich Millionen von Kronen als Subventionen zur Verfügung.

Wenn das Meer sich rot färbt - Grindwal-Massaker auf den Färöer-Inseln: ein kleines Dorf in einer Bucht, das Wasser am Ende der Bucht ist großflächig rot verfärbt vom Blut der abgeschlachteten Delfine. Das grausame Ritual findet das ganze Jahr über statt
Indem sie hunderte Tiere auf einmal töten, löschen die Färinger ganze Familien und soziale Gruppen aus. Abgesehen von der Grausamkeit dieser Methode vernichten sie damit Bausteine des Genpools und zerstören die genetische Vielfalt dieser Art.

Das grausame Ritual findet das ganze Jahr über statt, Schwerpunkt ist allerdings der Sommer, wenn das Wetter für den Einsatz der Boote geeigneter ist und sich die Grindwale während ihrer Paarungszeit dann mehr in Küstennähe aufhalten. Im Jahr 2013 starben nach Angaben der britischen Organisation "Campaign Whale" insgesamt 1534 Delfine, darunter 1104 Grindwale.

GRD appelliert an die Verbraucher, keine Produkte der Färöer zu kaufen und die Inseln als Reiseziel zu meiden
Wichtigster Erwerbszweig ist neben dem Export von Fischprodukten der Tourismus. Fischprodukte wie z.B. Lachs machen mehr als 95% der Exportwaren der Inseln aus.
GRD-Presse, Juli 2015

⇒ Protestieren Sie jetzt für ein Ende der grausamen Grindwal-Massaker!

Zwei tote Pilotwale liegen mit durchtrenntem Rückgrat im flachen Wasser, das wie ein See aus Blut aussieht. Weitere tote Delfine liegen etwas entfernt, bei ihnen stehen einige Menschen. Das Leben von 33 Pilotwalen endete am 30. August auf einem Sandstrand der färöischen Insel Sandoy. Die Tiere wurden von den barbarischen Inselbewohnern abgeschlachtet. Sie starben einen langsamen und grauenvollen Tod. Die Bewohner der Inseln nutzen das Fleisch der Delfine zum Eigenverzehr.

Das Massaker von Sandoy geht als zweite Pilotwaljagd oder "Grind" in die Todesstatistik für 2014 ein. Insgesamt sollen 2014 "erst" 46 dieser großen Delfine vor den Färöer-Inseln ihr Leben gelassen haben.

Außerdem wurden wohl fünf Entenwale, die noch lebend gestrandet waren, am 28. August getötet.

Blutiges Jahr 2013: 1533 massakrierte Meeressäuger
Ungeachtet starker internationaler Proteste war das vergangene Jahr von besonders intensiven Jagden auf die friedfertigen Meeressäuger geprägt. Als wären sie in einem nicht enden wollenden Blutrausch, töteten Bewohner der Färöer-Inseln 1103 Pilotwale und 430 Atlantische Weißseitendelfine.

Die diesjährige Jagdsaison reicht zwar noch bis in den Dezember, es besteht aber immerhin die Hoffnung, dass die hohe Todesrate vom vergangenen Jahr nicht wieder erreicht wird. Seit 2010 sollen fast 3650 Pilotwale ihre Reise entlang der im Nordatlantik liegenden Inselgruppe, die zu Dänemark gehört, mit dem Leben bezahlt haben.

Pilotwalfleisch ist gesundheitsgefährdend
Obwohl die Gesundheitsbehörde der Färöer schon seit 2008 davor warnt, das Fleisch der Meeressäuger zu verzehren, da es aufgrund der hohen Konzentration an Giftstoffen nicht für den menschlichen Verzehr geeignet ist, lassen die Bewohner der Inseln nicht ab von ihrem grausamen Tötungsritualen.

Wenn das Meer sich rot färbt - Grindwal-Massaker auf den Färöer-Inseln: ein kleines Dorf in einer Bucht, das Wasser am Ende der Bucht ist großflächig rot verfärbt vom Blut der abgeschlachteten Delfine. Die Tiere haben keine Chance zu entkommen
Bei den grausamen Treibjagden werden ganze Grindwalfamiliengruppen mit vielen kleinen, hoch motorisierten Booten in enge, flache Buchten gehetzt und dort zusammengetrieben. Selbst neugeborene Kälber und ihre Mütter werden gnadenlos abgeschlachtet. Von April bis Juli gebären weibliche Grindwale in den Gewässern bei den Färöer-Inseln ihre Jungen und richten "Kinderstuben" ein.

Sie verbluten langsam und qualvoll
Um die Delfine an Land ziehen zu können, rammen die Jäger ihnen einen Eisenhaken ins Blasloch, anschließend werden Rückgrat und Kopfarterien mit Messern durchgeschnitten. Noch lebend verbluten die Meeressäuger langsam und sehr qualvoll.
U. Karlowski, 01.09.2014

Was können Sie tun?

  • Meiden Sie die Färöer-Inseln als Reiseziel
  • Kaufen Sie keine Produkte, die von den Färöer-Inseln stammen
  • Informieren Sie Freunde und Bekannte

⇒ Protestaktion gegen das Blutbad auf den Färöern

Zwei abgeschlachtete Grindwale am Strand, Färöer-InselnWas den Wikingern einst recht und billig war, bringt bei einigen ihrer Nachfahren heute die Familienplanung durcheinander. Die Bewohner der im Nordatlantik gelegenen Färöer, einer zu Dänemark gehörenden Inselgruppe mit Selbstverwaltung, laben sich, wie ihre Vorfahren, gerne am Fleisch von Grindwalen (einer Delfinart) und Delfinen.

Neben den Norwegern, Isländern und Grönländern gehören die knap 50.000 Bewoner der Färöer-Inseln zu den Europäern, die regelmäßig Fleisch von Meeressäugern konsumieren. Sie täten gut daran, dies sein zu lassen. Grindwalfleisch ist eigentlich Sondermüll, vollgestopft mit Umweltgiften wie Quecksilber, PCB (polychlorierte Biphenyle), Kadmium und Pestiziden wie Dieldrin, die sich bei den am Ende der Nahrungskette stehenden Zahnwalen im Körper anreichern. Insbesondere der extrem hohe Quecksilbergehalt verursacht bleibende Schäden beim Menschen.

Zwar sind diese Erkenntnisse schon seit Jahren bekannt. Doch nun wurden sie auch von offizieller färöischer Stelle bestätigt. Wie der New Scientist am 28.11.2008 berichtet, hat die Gesundheitsbehörde der Färöer dazu aufgerufen, ab sofort kein Fleisch von Grindwalen mehr zu verzehren, da es aufgrund der hohen Konzentration an Giftstoffen nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sei."Es ist sehr bedauerlich, dass wir diese Empfehlung geben müssen. Grindwale haben viele Färöer über Jahrhunderte hinweg am Leben erhalten", erklären Pal Weihe und Hogni Debes Joensen von der Gesundheitsbehörde.

Heutzutage führt der Genuss von Walfleisch zu Störungen in der neuronalen Entwicklung bei Föten, zu Bluthochdruck, Immunschwächen bei Kindern sowie Kreislauferkrankungen. Auch wurde eine Zunahme von Parkinson-Erkrankungen und möglicherweise Unfruchtbarkeit bei Erwachsenen festgestellt.

Bereits 2000 zeigte eine von Wissenschaftlern der Universität Odense, Dänemark, durchgeführte Langzeitstudie, dass die rund 45.000 Bewohner der Schafsinseln auffallend hohe Konzentrationen der bei Grindwalen nachgewiesenen toxischen Stoffe aufweisen. Die Forscher stellten insbesondere bei Kindern Sprach-, Konzentrations- und Erinnerungsstörungen fest – typische Symptome einer Quecksilbervergiftung. Diese Ergebnisse veranlassten die färöische Gesundheitsbehörde jedoch lediglich zu der Empfehlung, den Konsum von Grindwalfleisch einzuschränken.

Seit Jahren kämpft die GRD, gemeinsam mit vielen anderen Organisationen, gegen die Grindwal- und Delfinmassaker auf den Färöern.
Ulrich Karlowski & Ulrike Kirsch, November 2008
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Peru Patendelfin VITALI-PAL steht bei einem seiner gewaltigen Sprünge fast senkrecht in der Luft, , im Hintergrund ist eine Häuserzeile der Stadt Paracas zu erkennen.

Vitali-Pal ist ein sehr kräftiger, männlicher Delfin, der gerne große Sprünge macht. Er ist mit Vitali befreundet.

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