Patenschaften für eine kleine Fee
Fee ist ein noch sehr kleiner Indopazifischer Großer Tümmler. Sie wurde im Juni 2016 geboren und lebt mit ihren Artgenossen vor Hurghada im Roten Meer (Ägypten). Fee ist die Tochter von Ferdinand-Destiny, die bei der Geburt bereits 18 Jahre alt war. Nicht nur die Mutter, auch das Delfinweibchen Anouk kümmert sich als Babysitter um die Kleine. Es ist etwas Besonderes, dass Fees Mutter Ferdinand-Destiny Nachwuchs hat: 2001 überlebte sie nur...
Schutzzonen für Delfine vor Hurghada und El Gouna!
Unsere Partner von der Dolphin Watch Alliance (DWA) konnten weitere wichtige Maßnahmen umsetzen, damit die Delfine im Roten Meer besser vor ausuferndem Massentourismus und seinen negativen Folgen für die Tiere geschützt sind: Die in Zusammenarbeit mit der HEPCA und der Nationalparkverwaltung bei den Schutzzonen Shaab El Erg und Fanous gesetzten Bojen wurden beschriftet. Die DWA Workshop Sheets für verantwortungsvollen Delfintourismus und das...
Delfine im Roten Meer besser vor Massentourismus geschützt!
Einen wichtigen Erfolg für die vor Hurghada lebenden Indopazifischen Großen Tümmler konnte das von der GRD geförderte Projekt "Delfinschutz im Roten Meer" der Dolphin Watch Alliance (DWA, Schweiz) erzielen. Der Gouverneur für das Rote Meer, Generalmajor und Minister Ahmed Abdullah, stimmte einem von der DWA in Zusammenarbeit mit den ägyptischen Behörden und Umweltschutzorganisationen erarbeiteten Verhaltenskodex für Delfinbeobachtungs-Touren...
Jaenicke meets "Ferdinand": Im Einsatz für Delfine
In der neuen Folge seiner preisgekrönten ZDF-Tierdoku-Reihe "Im Einsatz für…" trifft der Schauspieler und Tierschützer Hannes Jaenicke diesmal auf Delfine. Er berichtet u.a. über die Auswirkungen unserer modernen Industriegesellschaft auf das Leben der faszinierenden Meeresbewohner und ihren Kampf ums Überleben. Sendetermin ist der 2. August von 22:15 - 23:00 Uhr im ZDF"Ich setze mich privat schon lange für den Schutz von Delfinen ein. Diesen...
Hurghada-Patendelfin Ferdinand hat Nachwuchs bekommen!
Ferdinand-Destiny, einer unserer Patendelfine aus dem Roten Meer, hat Nachwuchs bekommen! Gegen Ende Juni traf die Biologin Angela Ziltener von unserer Partnerorganisation DWA Ferdinand bei einem Tauchgang. Und das jetzt 18 Jahre alte Delfinweibchen wartete mit einer faustdicken Überraschung auf: seinem gerade erst ein paar Tage alten Jungtier. Babysitter Anouk passt gut auf das Kleine aufIn Begleitung von Ferdinand war auch das Weibchen...
Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung in Hurghada
Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung sind entscheidende Projektmodule, um auf die Gefährdung der Indopazifischen Großen Tümmler und der Spinnerdelfine vor Hurghada durch den aus dem Ruder gelaufenen, rücksichtslosen Delfinbeobachtungstourismus aufmerksam zu machen und Missstände abzustellen. Endlich: Verbindliche Regeln für die Anbieter von DelfinbeobachtungstourenErfreulich ist, dass es jetzt endlich neue und verbindliche Regeln für die...
Eine Begegnung voller Magie im Roten Meer
Manchmal hat man einfach Glück. Wie F. Wachsmann, der Ende September 2015 während eines Tauchausflugs am Shaab Tiffany in der Nähe der Giftigen Inseln bei Hurghada drei Indopazifischen Großen Tümmlern (Tursiops aduncus) begegnete, die seelenruhig an ihm vorbeizogen. "Wenn uns Delfine unter Wasser begegnen, machen wir manchmal eine Rolle oder einen Purzelbaum. Ab und zu, wenn sie in Spiellaune sind, machen sie es nach. Diesmal schauten sie nur...
Warnung vor skrupellosem Delfin-Tourismus in Ägypten
Ägypten-Reisende beklagen traurige und deprimierende Erlebnisse bei Delfinbeobachtungstouren im Roten Meer. Der meist völlig unregulierte Massentourismus wird für die betroffenen Delfine immer mehr zur ernsthaften Bedrohung und gefährdet ihr Überleben. An vielen Orten ist der Delfintourismus bereits völlig aus dem Ruder gelaufen, wie zum Beispiel in Hamata, von wo aus Ausflüge zum beliebten Sataya-Riff angeboten werden. Bei Hurghada sieht es...
Neckermann-Touristen bei Delfin-Tour in Ägypten in Lebensgefahr
Pressemitteilung, 07.10.2014 - Der völlig aus dem Ruder gelaufene Delfin-Beobachtungstourismus im Roten Meer in Ägypten gefährdet nicht nur das Überleben wild lebender Delfine. Kunden, die ihre Reise über Neckermann gebucht hatten, berichten der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD), wie sie während einer Delfinbeobachtungstour zum Sataya-Riff in Lebensgefahr gerieten. "Wir schwammen ca. 20 Sekunden mit den Delfinen und mussten ca....
"Magic" und "Laura" – Neue Patendelfine aus dem Roten Meer
Und dann waren es drei: Wir freuen uns, zwei neue Patendelfine des Hurghada-Schutzprojekts (Rotes Meer, in Kooperation mit Dolphin Watch Alliance, DWA) vorstellen zu können: Die kleine "Magic" und "Laura". Beide sind Weibchen der Art Indopazifischer Großer Tümmler (Tursiops aduncus). Sie leben gemeinsam mit ihren Artgenossen vor Hurghada im Roten Meer, Ägypten. Manchmal geschehen auch Wunder: "Magic" überlebt tödliche VerletzungDas Schicksal...
Skrupelloser Delfin-Tourismus in Ägypten gefährdet Delfine
Pressemitteilung, 29.09.2014 - Ägypten-Reisende beklagen gegenüber der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) traurige und deprimierende Erlebnisse bei Delfinbeobachtungstouren im Roten Meer. Der meist völlig unregulierte Massentourismus wird für die betroffenen Delfine immer mehr zur ernsthaften Bedrohung und gefährdet ihr Überleben. Auch deutsche Reiseveranstalter wie FTI-Touristik verdienen an der touristischen Delfinquälerei...
Ein kleiner Delfin befreit sich selbst aus tödlicher Gefahr
Manchmal geschehen auch Wunder! Lange sah es nicht gut aus für die kleine Tümmlerdame aus Hurghada (Rotes Meer), die sich mit ihrer Schwanzfluke in einer Angelschnur verheddert hatte. Doch jetzt ist die tödliche Einschnürung aus reißfestem Nylon plötzlich verschwunden! Tief hatte sich die Angelschnur bereits ins Fleisch des kleinen Delfins eingegraben. Versuche, sich ihm zu nähern, scheiterten regelmäßig. Mit Bangen beobachtete unsere...

Das neue Baby von Ferdinand-Destiny.

 

Fee ist ein noch sehr kleiner Indopazifischer Großer Tümmler. Sie wurde im Juni 2016 geboren und lebt mit ihren Artgenossen vor Hurghada im Roten Meer (Ägypten). Fee ist die Tochter von Ferdinand-Destiny, die bei der Geburt bereits 18 Jahre alt war. Nicht nur die Mutter, auch das Delfinweibchen Anouk kümmert sich als Babysitter um die Kleine.

Es ist etwas Besonderes, dass Fees Mutter Ferdinand-Destiny Nachwuchs hat: 2001 überlebte sie nur knapp einen Haiangriff, aus dieser Zeit rührt ihr Zusatzname "Destiny" (zu Deutsch: Schicksal, Bestimmung). Schwer verwundet suchte sie damals Schutz bei Tauchern und kehrte erst zu ihrer Delfingruppe zurück, als die Wunden heilten. Mit 14 Jahren bekam sie 2012 erstmals ein Delfinbaby, den kleinen Frodo, und jetzt 4 Jahre später die kleine Fee.

Mit der Übernahme einer Patenschaft für Fee tragen Sie wesentlich zum Schutz der Hurghada-Delfine in ihrem Lebensraum bei.

 

⇒ Pate von FEE werden

⇒ Patenschaft verschenken

 

Weitere Informationen:

⇒ Hannes Jaenicke meets "Ferdinand": Im Einsatz für Delfine

 

 

Ferdinand und ihr Baby schwimmen eng zusammen dicht unter der Wasseroberfläche.

Ferdinand und ihr Baby schwimmen eng zusammen dicht unter der Wasseroberfläche.

 

Dolphin Protected Area Schutzzonen im Roten Meer.Unsere Partner von der Dolphin Watch Alliance (DWA) konnten weitere wichtige Maßnahmen umsetzen, damit die Delfine im Roten Meer besser vor ausuferndem Massentourismus und seinen negativen Folgen für die Tiere geschützt sind:

  • Die in Zusammenarbeit mit der HEPCA und der Nationalparkverwaltung bei den Schutzzonen Shaab El Erg und Fanous gesetzten Bojen wurden beschriftet.
  • Die DWA Workshop Sheets für verantwortungsvollen Delfintourismus und das richtige Verhalten beim Schwimmen mit Delfinen wurden an Kapitäne und Guides verteilt.

 

Regelmäßige Kontrollfahrten mit Nationalpark-Rangern
Delfinschutzzone Shaab el Erg.DWA-Mitarbeiter begleiten Ranger des Nationalparks jetzt regelmäßig bei ihren Kontrollfahrten. Hier leisten die DWA-Workshop-Sheets bei der Aufklärung der Kapitäne und Guides wertvolle Dienste.

 

Überleben der Delfine in Gefahr
El Gouna und die Gebiete vor Hurghada sind mit einem wunderbaren Schatz gesegnet, der weltweit einmalig ist: eine großartige und freundliche Delfinpopulation.

Leider ist ihr Überleben durch unvorsichtige Boots- und Tourismusaktivitäten immer noch stark bedroht.

Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir uns für die Durchsetzung von Verhaltensregeln bei Delfinausflügen und dem Schwimmen mit Delfinen (Code of Conduct) im Roten Meer ein. Vieles wurde bereits erreicht, doch noch ist es ein langer Weg bis zu einem friedlichen, harmonischen und rücksichtsvollen Delfintourismus vor Hurghada.

 

Erfolg von Forschung und Informationsarbeit
Der neue Verhaltenskodex basiert auf Daten der Schweizer Delfinforscher aus den letzten Jahren.

So konnte unter anderem belegt werden, dass die neuen Schutzzonen wichtige Ruheplätze sind, die die Delfine, erschöpft von der nächtlichen Jagd, zum Schlafen aufsuchen.

Während ihrer Ruhephasen sollen sie jetzt von morgens bis mittags von Touristenbooten nicht mehr gestört werden. DWA wird die Auswirkungen dieser Maßnahmen durch begleitendes wissenschaftliches Monitoring überprüfen.
Nach Informationen der DWA, 10. Juni 2017
Foto oben: Foto: A.Ziltener/DWA

 

 

Weitere Informationen:

⇒ Patenschaften für Delfine aus dem Roten Meer

⇒ Patendelfin "Ferdinand" hat Nachwuchs bekommen!

⇒ DWA-Verhaltenskodex Hurgahda - Passive Interaktion, halte eine respektvolle Distanz und lasse die Tiere entscheiden!

 

Bei den Dreharbeiten im Roten Meer trifft das Filmteam von Hannes Jaenicke auf einen Delfin.

 

Einen wichtigen Erfolg für die vor Hurghada lebenden Indopazifischen Großen Tümmler konnte das von der GRD geförderte Projekt "Delfinschutz im Roten Meer" der Dolphin Watch Alliance (DWA, Schweiz) erzielen. Der Gouverneur für das Rote Meer, Generalmajor und Minister Ahmed Abdullah, stimmte einem von der DWA in Zusammenarbeit mit den ägyptischen Behörden und Umweltschutzorganisationen erarbeiteten Verhaltenskodex für Delfinbeobachtungs-Touren und der Einrichtung von zwei Schutzzonen im nördlichen Roten Meer vor Hurghada zu. Die neuen Regularien sind für die Tourenanbieter verbindlich. Die Einhaltung der Schutzzonen, die im September 2016 eingerichtet werden, soll durch Ranger des "Red Sea" Nationalparks durch verstärkte Patrouillen kontrolliert werden.

Unkontrollierter Delfin-Massentourismus vor Hurghada
Schwimmer bedrängen zwei ruhende Spinnerdelfine.Der vor Hurghada bislang praktizierte, völlig unregulierte Massentourismus ist für die betroffenen Delfine mittlerweile zur ernsthaften Bedrohung geworden. Auch große deutsche Reiseveranstalter beteiligen sich an der touristischen Delfinquälerei. Bootsausflüge zu den Delfinen im Roten Meer, bei denen fast immer auch die Möglichkeit besteht, mit den Meeressäugern zu schwimmen, gehören für viele Touristen zum Höhepunkt einer Ägyptenreise.

Auch Delfine brauchen ihren Schlaf
Ständige hysterische Zuneigungsbekundungen zu vieler begeisterter menschlicher Besucher stoßen bei Delfinen oft auf nur wenig Gegenliebe. Sie vernachlässigen ihren Nachwuchs, kommen nicht zur Ruhe, haben zu wenig Zeit für soziale Interaktionen untereinander und verschwenden wertvolle Energie beim Versuch, Booten und Schwimmern zu entkommen. Die Tiere sind zunehmend erschöpft und stehen unter enormem Stress.

Erfolg von Forschung und Informationsarbeit
Care for Dolphins Dolphin Code of Conduct for Boats.Der neue Verhaltenskodex basiert auf Daten der Schweizer Delfinforscher aus den letzten Jahren. So konnte unter anderem belegt werden, dass die neuen Schutzzonen wichtige Ruheplätze sind, die die Delfine, erschöpft von der nächtlichen Jagd, zum Schlafen aufsuchen. Während ihrer Ruhephasen sollen sie jetzt von morgens bis mittags von Touristenbooten nicht mehr gestört werden. DWA wird die Auswirkungen dieser Maßnahmen durch begleitendes wissenschaftliches Monitoring überprüfen.

Derzeit finden zudem zusammen mit der Nationalparkverwaltung Workshops und Aufklärungsseminare zum neuen Verhaltenscodex für Skipper und Tourenanbieter statt. So sollen sich zukünftig nur zwei Beobachtungsboote gleichzeitig bei einer Delfingruppe aufhalten dürfen.

Auch der bei Guides und Skippern beliebte Einsatz von Schiffshupen, lauten Rufen, Klappern mit Löffeln oder Klatschen wird untersagt. Derartige Lärmquellen werden immer wieder in dem vergeblichen Ansinnen eingesetzt, damit schlafende Delfine anlocken zu können.

Hannes Jaenicke zu Gast bei den Hurghada-Delfinen
Hannes Jaenicke im Gespräch mit Gouverneur Ahmed Abdullahmit und Angela Ziltener.Über die Situation der Hurghada-Delfine und die Arbeit der DWA-Delfinforscherin Angela Ziltener berichtete Hannes Jaenicke in der jüngsten Folge seiner preisgekrönten ZDF-Tierdoku-Reihe "Im Einsatz für Delfine", die am 02. August im ZDF lief.

Die GRD unterstützt das Projekt "Delfinschutz im Roten Meer" seit 2013. Ziele sind unter anderem die Einrichtung von Schutzzonen, die Etablierung von Normen für nachhaltigen Delfintourismus sowie die Erforschung der Lebensbedürfnisse und der Bestandssituation der im Roten Meer lebenden Indopazifischen Großen Tümmler und anderer Delfinarten.
Pressemitteilung, 15. August 2016

 

Weitere Informationen:

⇒ Patendelfin "Ferdinand" hat Nachwuchs bekommen!

⇒ DWA-Verhaltenskodex Hurgahda - Passive Interaktion, halte eine respektvolle Distanz und lasse die Tiere entscheiden!

⇒ Video "Jaenicke meets Ferdinand"

 

Bei den Dreharbeiten im Roten Meer trifft das Filmteam von Hannes Jaenicke auf einen Delfin.

 

In der neuen Folge seiner preisgekrönten ZDF-Tierdoku-Reihe "Im Einsatz für…" trifft der Schauspieler und Tierschützer Hannes Jaenicke diesmal auf Delfine. Er berichtet u.a. über die Auswirkungen unserer modernen Industriegesellschaft auf das Leben der faszinierenden Meeresbewohner und ihren Kampf ums Überleben.

Sendetermin ist der 2. August von 22:15 - 23:00 Uhr im ZDF
Angela Ziltener im Gespräch mit Hannes Jaenicke."Ich setze mich privat schon lange für den Schutz von Delfinen ein. Diesen Film zu machen war und ist mir also ein echtes Anliegen. Denn mindestens ein Viertel aller Delfinarten ist derzeit vom Aussterben bedroht. Und da man nicht immer erst handeln muss, wenn es schon 5 vor 12 ist, will ich mich für diese großartige Tierart einsetzen, bevor es zu spät ist", schreibt Jaenicke in seinem Online-Dreh-Tagebuch.

Mitreißende Begegnung mit unserem Patendelfin "Ferdinand"
Jaenickes erstes Ziel ist das Rote Meer bei Hurghada, wo er die Biologin und Unterwasser-Forscherin Angela Ziltener von unserer Partnerorganisation "Dolphin Watch Alliance" (DWA) trifft und mit ihr zu den Delfinen taucht. Und hier hat er eine mitreißende Begegnung mit "Ferdinand" (einem Weibchen), die ihm ihr Spiel mit einer Qualle vorführt.

"Ferdinand" hat zum zweiten Mal Nachwuchs
Nur wenige Wochen nach den Filmaufnahmen wartete "Ferdinand" mit einer großen Überraschung auf: Ende Juni wurde Angela Ziltener von dem 18 Jahre alten Delfinweibchen zusammen mit seinem gerade erst ein paar Tage alten Jungtier begrüßt.
GRD-Presse

 

Weitere Informationen:

⇒ Video "Jaenicke meets Ferdinand"

⇒ zdf.de - Infos zur Sendung Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Delfine

⇒ Patendelfin "Ferdinand" hat Nachwuchs bekommen!

 

Ferdinand und ihr Baby schwimmen eng zusammen dicht unter der Wasseroberfläche.

Das neue Baby von Ferdinand-Destiny.

 

Ferdinand-Destiny, einer unserer Patendelfine aus dem Roten Meer, hat Nachwuchs bekommen! Gegen Ende Juni traf die Biologin Angela Ziltener von unserer Partnerorganisation DWA Ferdinand bei einem Tauchgang. Und das jetzt 18 Jahre alte Delfinweibchen wartete mit einer faustdicken Überraschung auf: seinem gerade erst ein paar Tage alten Jungtier.

Babysitter Anouk passt gut auf das Kleine auf
Anouk Babysitter des Babys von Ferdinand schwimmen ganz eng nebeneinander.In Begleitung von Ferdinand war auch das Weibchen Anouk, das offensichtlich als Babysitter einspringt, wenn Ferdinand einmal ohne Nachwuchs unterwegs ist. "Ganz stolz kamen sie an und präsentierten das Kleine", berichtet Angela Ziltener. Das Geschlecht des Babys ist noch nicht bekannt.

Ferdinand: Ein ganz besonderes Delfinschicksal
Es ist eine besondere Freude, dass Ferdinand wieder Nachwuchs hat, denn gerade sie hatte es nicht leicht. 2001 überlebte sie nur knapp einen Haiangriff, aus dieser Zeit rührt ihr Zusatzname "Destiny" (zu Deutsch: Schicksal, Bestimmung). Damals hat man nicht auf das Geschlecht geachtet, weil man nicht wusste, ob der Delfin überleben würde oder nicht.

Schwer verwundet suchte sie Schutz bei Tauchern. Erst als die Wunden heilten, kehrte sie zu ihrer Delfingruppe zurück, doch ihr Interesse an Menschen blieb. Mit 14 bekam sie dann 2012 erstmals Nachwuchs: den kleinen Frodo.

Ferdinand lebt vor Hurghada im Roten Meer. Das Weibchen ist einer von drei Indopazifischen Großen Tümmlern (Tursiops aduncus), für den man eine symbolische Delfin-Patenschaft übernehmen kann. Mit den Patenschaftsbeiträgen finanzieren wir das Projekt "Delfinschutz im Roten Meer".
Nach Informationen von Angela Ziltener (DWA), Juli 2016

 

⇒ Hannes Jaenicke meets "Ferdinand": Im Einsatz für Delfine

⇒ Werden Sie Pate für einen Hurghada-Delfin

 

Ferdinand und ihr Baby schwimmen eng zusammen dicht unter der Wasseroberfläche.

Care for Dolphins Aktion auf dem Ostermarkt des Bluemoon Tierheims in Hurghada.

 

Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung sind entscheidende Projektmodule, um auf die Gefährdung der Indopazifischen Großen Tümmler und der Spinnerdelfine vor Hurghada durch den aus dem Ruder gelaufenen, rücksichtslosen Delfinbeobachtungstourismus aufmerksam zu machen und Missstände abzustellen.

Endlich: Verbindliche Regeln für die Anbieter von Delfinbeobachtungstouren
Erfreulich ist, dass es jetzt endlich neue und verbindliche Regeln für die Anbieter von Delfinbeobachtungstouren geben soll. Diese werden in Kooperation mit der Nationalparkverwaltung aufgestellt. Für Skipper, Guides und Veranstalter gibt es spezielle Workshops, die von der Dolphin Watch Alliance mit ihrem Projekt "Care for Dolphins" durchgeführt werden. Der erste, sehr gut besuchte Workshop fand während der "Earth Week" im April in der El-Gouna-Bibliothek statt.

Auch auf dem Ostermarkt des Bluemoon Tierheims in Hurghada begeisterte "Care for Dolphins" große und kleine Delfinfans mit Malaktionen und Informationen.
GRD-Presse, nach Informationen der DWA, Mai 2016

 

⇒ Werden Sie Pate für einen Hurghada-Delfin

 

 Selbstgemalte Delfinbilder vom Ostermarkt des Bluemoon Tierheims in Hurghada.

Durch Zufall kam ich auf Ihre Seite. Sie sprechen mir aus der Seele. Auch meine Schwester und ich haben bei Mogli (Ralf und Petra) eine Delfin-Tour gebucht. Von der Art und Weise, wie hier mit den Menschen umgegangen wird, ganz zu schweigen, war dieser Ausflug eine Tortur für Mensch und Tier.

Wie blöd ist das denn: Hupen, um Delfine anzulocken…
Nachdem 3 Delphine, darunter eine Mutter mit Baby, gesichtet wurden, kam eine allgemeine Hysterie an Bord auf. Nun musste die Jacht vom Kapitän mit lautstarker und erboster Stimme des Schiffseigners und dessen Anweisungen in Position gebracht werden. Das Hupen des Kapitäns verwirrte mich etwas, da ich doch den Sinn darin nicht verstand. Nachdem ich Ihre Infos gelesen habe, wusste ich, die Tiere sind geweckt worden.

Wir wurden einfach ins Wasser geschubst…
In Windeseile mussten 27 Leute ihre Schnorchel, Schwimmweste und Flossen anlegen. Zuvor hieß es, dass es zwei Gruppen geben würde. Davon merkte ich nichts, 27 Leute ab ins Wasser. Ich musste mich auf den Boden, mit den Füßen im Wasser, setzen. Kaum saß ich, wurde ich von meinem Hintermann/Frau ins Wasser geschubst.

Hetzjagd auf Delfine, die wir nie vergessen werden
Im Wasser gelandet, versuchte auch ich mit 26 anderen den Delfinen so nahe wie möglich zu kommen. Dies gelang mir nicht. Mein erster Versuch, mit Schwimmweste und Flossen zu schwimmen, misslang völlig. Ein Zodiak, das immer lautstark in unserer und in der Nähe der Delfine seine Runden drehte, holte mich mit einem Seil aus dem Wasser. Dies war eine reine Hetzjagd auf Delfine, die wir nie vergessen werden.
H.P., Februar 2016

 

Patendelfin Magic.

 

Manchmal hat man einfach Glück. Wie F. Wachsmann, der Ende September 2015 während eines Tauchausflugs am Shaab Tiffany in der Nähe der Giftigen Inseln bei Hurghada drei Indopazifischen Großen Tümmlern (Tursiops aduncus) begegnete, die seelenruhig an ihm vorbeizogen. "Wenn uns Delfine unter Wasser begegnen, machen wir manchmal eine Rolle oder einen Purzelbaum. Ab und zu, wenn sie in Spiellaune sind, machen sie es nach. Diesmal schauten sie nur interessiert", erzählt F. Wachsmann.

Nach Deutschland zurückgekehrt, stellte er dann schnell fest, dass es sich bei einem der drei Tümmler um die kleine "Magic" gehandelt hatte, die man auf den Fotos eindeutig an einer tiefen Einkerbung vor der Schwanzfluke erkennen kann. Die Begegnung war ein guter Anlass, gleich eine Patenschaft für "Magic" zu verschenken, was uns natürlich sehr gefreut hat. Ihren Namen erhielt "Magic", weil es wirklich ein Wunder ist, dass die kleine Tümmlerdame überhaupt noch am Leben ist.

Lesen Sie mehr über ihr bewegendes Schicksal:

⇒ Ein kleiner Delfin befreit sich selbst aus tödlicher Gefahr

Fotos mit freundlicher Genehmigung von F. Wachsmann

Patendelfin Magic schaut in die Kamera.Patendelfin Magic schwimmt mit einem anderen Delfin am Meeresgrund.

 

Tourguide schwimmt mit Löffeln in der Hand hinter Delfinen. Angelina R. und Christian R. berichten geschockt von einer 2 tägigen Bootstour im Juni 2015, die sie über FTI-Touristik gebucht hatten: "Massentourismus auf Kosten der Delfine!"

Die Delfine werden massiv durch Einkreisen und Ausbremsen von Schlauchbooten (Zodiac) bedrängt. Auf vorhergehende Nachfrage bei unserem Reiseleiter über den genauen Ablauf, wurde uns mehrmals versichert dass sich max. 1-2 Boote in der Bucht befinden. Bei unserer Ankunft waren bereits 10 Boote in der Bucht und weitere kamen hinzu!

Wild strampelnde Touristen im Wasser, pfeifende u. laut rufende Guides über Wasser und hin und her flitzende Motorboote, die den Tieren den Weg abschneiden und diese zwangsläufig zu den Menschen gedrängt werden! Dieser Ausflug wird in jedem Hotel als 1 oder 2 Tagesreise angeboten.

Die Touristen werden bewusst getäuscht!
Ihnen wird vorgetäuscht, dass SIE ganz alleine mit den Tieren schwimmen! Ihnen werden wunderschöne Bilder gezeigt, allerdings sollten sie sich vor Augen halten, dass dieses Zusammentreffen niemals freiwillig passiert!

Massentourismus auf Kosten der Delfine und der Natur!
"Dolphin House" ebenfalls ein beliebtes Ausflugsgebiet wurde über viele Jahre hinweg ebenfalls ausgebeutet. Die Tiere wurden verdrängt und sind dort nicht mehr anzutreffen!

Fazit: wir sind sehr traurig über den Ablauf und das respektlose Verhalten der Veranstalter gegenüber den Tieren. Wir nehmen der Natur und den Tieren zu liebe künftig Abstand von Bootsausflügen dieser Art.

Die Einheimischen werden mit einem Hungerlohn abgespeist
Wir bedauern es sehr, dass wir auf die Verkaufsverkaufsveranstaltung von FTI und Schauinsland-Reisen hereingefallen sind! Offiziell eine " Info und Begrüßungsveranstaltung" für jeden Neuankömmling. Allgemeine Informationen über Hotel, Land und Leute haben wir nicht erhalten. Es ging ausschließlich darum, Ausflüge, hauptsächlich Sataya zu verkaufen, unter der Voraussetzung, diese seien nur begrenzt buchbar und schnell ausgebucht! An jeder Ecke, Strand etc. werden die Reisen kostengünstig angeboten!

Die Ausflüge werden billig verkauft ohne Rücksicht auf Einheimische die billig entlohnt werden (Beispiel: Video 30 €, davon 26 € an FTI), Tiere und Natur (Getränke in Plastik, Fäkalien die ins Meer geleitet wurden, kamen uns am nächsten Tag beim Schnorcheln entgegen).

 

Hinweis: FTI als "delfinfreundlich" ausgezeichnet
Seit November 2013 wirbt FTI mit einer Auszeichnung als "delfinfreundlicher" Reiseveranstalter, weil es als auf die Bewerbung von Delfin- und Walshows in Freizeitparks und Hotels verzichtete. Diese "Auszeichnung" ist angesichts der anhaltenden, katastrophalen Bedingungen unter denen FTI-Touristen auf Delfinhetzjagden im Roten Meer geschickt werden, mehr als zynisch und nach unserer ein typischer Fall von Greenwashing.
GRD-Presse, Juni 2015

Ägypten-Reisende beklagen traurige und deprimierende Erlebnisse bei Delfinbeobachtungstouren im Roten Meer. Der meist völlig unregulierte Massentourismus wird für die betroffenen Delfine immer mehr zur ernsthaften Bedrohung und gefährdet ihr Überleben.

An vielen Orten ist der Delfintourismus bereits völlig aus dem Ruder gelaufen, wie zum Beispiel in Hamata, von wo aus Ausflüge zum beliebten Sataya-Riff angeboten werden.

Bei Hurghada sieht es nicht besser aus.

Viele der vor Ort angebotenen Delfintouren sind zu einem traurigen Zirkus ausgeartet.

Ist eine Delfinschule gesichtet, versuchen die Skipper sich gegenseitig zu übertreffen, mit Verfolgungsjagden, Einkreisen der Tiere und Touristen, die sich dann johlend in großer Zahl ins Wasser stürzen, um einmal mit Delfinen schwimmen zu können.

 

 

 

Die Delfine haben kein Interesse an Touristen, sondern Angst vor ihnen
Die hysterischen Zuneigungsbekundungen stoßen bei den Tieren jedoch auf nur wenig Gegenliebe. Sie vernachlässigen ihren Nachwuchs, kommen kaum zur Ruhe, haben zu wenig Zeit zur Futtersuche oder sozialen Interaktionen untereinander, verschwenden wertvolle Energie beim Versuch, den Booten zu entkommen, sind zunehmend erschöpft und stehen unter enormem Stress.

Wenn diese Auswüchse nicht gestoppt werden, dann wird es in den betroffenen Gebieten bald keine Delfine mehr geben
Die Touristen vertreiben die Tiere ausgerechnet aus den Zonen, in die sie sich von der nächtlichen Jagd zurückkehrend zum Ruhen und Schlafen zurückziehen.

Sie sind dann auch in ihrer Reaktionsfähigkeit eingeschränkt und werden häufig von den Außenborder-Propellern, dicht an sie heranfahrender Zodiacs im Rückenbereich verletzt.

Spinnerdelfin mit zwei Schraubenverletzungen Ausschnitt.Bevor Sie eine Delfintour in Ägypten buchen, sollten Sie sich genau erkundigen, was Sie erwartet:

  • Hat der Anbieter sich verpflichtet, Regeln zur sanften Delfinbeobachtung einzuhalten?
  • Hat der Anbieter eine Schulung bei der ägyptischen Naturschutzorganisation HEPCA absolviert?
  • Gibt es eine Einführung/Schulung für Touristen zum richtigen Verhalten mit den Delfinen?
  • Welche Sicherheitsstandards gibt es Bord der Boote?
  • Werden Zodiacs eingesetzt?
  • Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihre Sicherheit (es kann schon mal vorkommen, dass "vergessen" wird, noch im Wasser befindliche Touristen wieder einzusammeln) oder die der Delfine vernachlässigt oder Sie und/oder die Delfine konkreten Gefahren ausgesetzt waren, beschweren Sie sich unbedingt bei Ihrem Reiseleiter und beim Reiseveranstalter, bei dem Sie Ihre Reise gebucht haben.
  • Berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen per E-Mail an info[AT]delphinschutz.org
  • Raten Sie anderen Touristen davon ab, eine derartige Tour zu buchen.

Foto "Spinnerdelfin mit zwei Schraubenverletzungen": Aus dem Buch 'Dolphins, Messengers of Love' by Ocean.

Zodiac mit Touristen droht zu kentern. Pressemitteilung, 07.10.2014 - Der völlig aus dem Ruder gelaufene Delfin-Beobachtungstourismus im Roten Meer in Ägypten gefährdet nicht nur das Überleben wild lebender Delfine. Kunden, die ihre Reise über Neckermann gebucht hatten, berichten der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD), wie sie während einer Delfinbeobachtungstour zum Sataya-Riff in Lebensgefahr gerieten.

"Wir schwammen ca. 20 Sekunden mit den Delfinen und mussten ca. 30 Minuten warten, bis das Zodiac uns wieder einsammelte, um uns erneut zu den Delfinen zu fahren. Als wir nach dem zweiten Stopp wieder auf's Zodiac wollten, hat es erneut etwa 30 Minuten gedauert, bis wir abgeholt wurden, in dieser Zeit schwammen wir mitten im Meer", schreibt eine Neckermann-Kundin aus Wentorf.

Beim Rücktransport läuft das völlig überfüllte Schlauchboot voll Wasser
"Wir sind dann mit 24 Personen auf einem Zodiac gewesen. Das Zodiac war dermaßen überladen, dass es fast bis zum Rand voll Wasser stand und es kaum geschafft hat, uns auf's große Boot zu bringen. Ich hatte wirklich große Angst unterzugehen", so die noch jetzt geschockte Urlauberin.

Die GRD hat die Thomas Cook AG, zu der Neckermann-Reisen gehört, jetzt aufgefordert, sich nachhaltig für die Sicherheit der Urlauber einzusetzen und das Angebot derartiger Delfinausflüge unverzüglich einzustellen.

"Die deutsche Reisebranche ist dringend gefordert, die Situation unter Kontrolle zu bringen, für den Schutz von Menschen und Tieren", fordert der Biologe Ulrich Karlowski von der GRD.

Die Delfine werden aus wichtigen Rückzugs- und Ruheräumen vertrieben
Tourguide schwimmt mit Löffeln in der Hand hinter Delfinen. Der meist völlig unregulierte Massentourismus vor Hurghada und beim Sataya-Riff im Roten Meer hat sich mittlerweile zu einer ernsthaften Bedrohung für die besuchten Delfingruppen entwickelt.

Die Tiere werden mit Zodiacs auf die schwimmenden Touristen zugetrieben und eingekreist, damit auch jeder einen Delfin berühren kann. Die Tour-Guides versuchen, mit wildem Lärm über Wasser und unter Wasser mit klappernden Esslöffeln, die Delfine anzulocken.

Es geht einzig und allein darum, möglichst viele Touristen zu den Delfinen zu bringen
Die Art, wie der Großteil der Touren abläuft, zeigt, dass weder die Bootskapitäne noch die Tour-Guides sich für schonende Delfinbeobachtungen interessieren. Es geht einzig und allein darum, möglichst viele Touristen zu den Delfinen zu bringen und dann mit allen Mitteln Begegnungen mit den Meeressäugern zu erzwingen.

Auf die Bedürfnisse der Tiere, die sich hier erschöpft von der nächtlichen Jagd zurückkehrend zum Ruhen und Schlafen zurückziehen wollen, wird keinerlei Rücksicht genommen.

"Wenn diese Auswüchse nicht gestoppt werden, dann wird es in den betroffenen Gebieten im Roten Meer bald keine Delfine mehr geben", warnt Ulrich Karlowski.

Projekt "Delfinschutz im Roten Meer" für tierverträglichen Delfin-Tourismus
Mit dem Projekt "Delfinschutz im Roten Meer" arbeitet die GRD gemeinsam mit der Dolphin Watch Alliance (DWA, Schweiz) bei Hurghada unter anderem für die Etablierung von verbindlichen Regeln für tierverträgliche Delfin-Beobachtungstouren.

Im vergangenen Jahr konnten mit Hilfe der lokalen Umweltschutzorganisation HEPCA die vor Hurghada liegenden Riffe "Fanous" und "Shaab el Erg", die vorwiegend von Delfintouren besucht werden, für einen Monat zum befristeten Schutzgebiet erklärt und für Touristen gesperrt werden.

Delfinmassentourismus in Ägypten.Ich war bereits mehrere Male in Ägypten, auch in Hurghada, doch was wir jetzt erleben mussten, hat alles an Schlechtem übertroffen. Ich reiste Ende August bis Ende erste Septemberwoche nach Ägypten in das Hotel Jaz Aquamarine Resort in Hurghada (Früher Iberotel Aquamarine Resort).

Als wir ankamen, bekamen wir eine erste Infobroschüre, worauf vermerkt war, dass wir am nächsten Morgen zu einer Informationsveranstaltung kommen sollten.

Gesagt, getan. Am nächsten Morgen gingen wir zum Treffpunkt. Diese Veranstaltung entpuppte sich (es war auch wegen der vorherigen Reisen zu erwarten) als Verkaufsveranstaltung. Es wurden einige Ausflüge erläutert. Besonders wurde auf die Reisen "Luxor (1Tag)" mit Tal der Könige etc. und auf die so genannte Dolphin-House-Tour eingegangen.

Nun zur Schilderung der Dolphin-House-Tour:

Zodiac mit Touristen droht zu kentern. Ich möchte mich über einen Ausflug beschweren, den wir vor Ort bei unserem Reiseleiter von Neckermann gebucht haben.

Wir haben unseren Reiseleiter gefragt, wie viele Leute bei so einem Ausflug max. an Bord sind. Er sagte zu uns, max. 24. Wenn es mehr Leute sind, gibt es 2 Boote. Wir haben einen Ausflug nach Sataya gebucht. Wir waren etwas über 40 Leute auf dem Schiff und hatten 2 Zodiacs dabei.

Wir sind am Ziel angekommen und wurden mit Zodiacs in die Bucht gefahren, wo die Delfine waren, und das Zodiac fuhr wieder weg, um die nächsten Leute zu holen. Wir schwammen ca. 20 Sekunden mit den Delfinen und mussten ca. 30 Minuten warten, dass das Zodiac uns wieder einsammelt, um uns erneut zu den Delfinen zu fahren.

Als wir nach dem zweiten Stopp wieder aufs Zodiac wollten, hat es erneut ca. 30 Minuten gedauert, bis wir abgeholt wurden, in dieser Zeit schwammen wir mitten im Meer.

Wir sind dann mit 24 Personen auf einem Zodiac gewesen. Das Zodiac war dermaßen überladen, dass es bis zum Rand voll Wasser stand und es kaum geschafft hat, uns aufs große Boot zu bringen.

Und dann waren es drei: Wir freuen uns, zwei neue Patendelfine des Hurghada-Schutzprojekts (Rotes Meer, in Kooperation mit Dolphin Watch Alliance, DWA) vorstellen zu können: Die kleine "Magic" und "Laura". Beide sind Weibchen der Art Indopazifischer Großer Tümmler (Tursiops aduncus). Sie leben gemeinsam mit ihren Artgenossen vor Hurghada im Roten Meer, Ägypten.

Manchmal geschehen auch Wunder: "Magic" überlebt tödliche Verletzung
Patendelfin Magic aus dem Roten Meer.Das Schicksal von "Magic" ist eine seltene und in der Tat wundersame Geschichte. Sie wurde wahrscheinlich im Juli 2013 geboren. Kaum auf der Welt, geriet sie in tödliche Gefahr, als sie sich mit der Schwanzfluke in einer Angelschnur verhedderte, die sich tief ins Fleisch einschnitt.

Mit dieser schwerwiegenden Verletzung hatte sie eigentlich keine Überlebenschance. Mehrere Rettungsversuche unserer Partner von der DWA scheiterten, weil sie und ihre Mutter "Maha" keinen Taucher nah genug an sich heranließen, um die Angelschnur durchschneiden zu können.

Doch eines Tages war die Nylonschnur wie durch ein Wunder verschwunden – daher ihr Name.

"Laura", ein verspielter und neugieriger Delfin
Patendelfin Laura aus dem Roten Meer.Diese Delfindame wurde am 11. Januar 2010 identifiziert, als sie etwa 8 Jahre alt war. Besonders gut ist Laura an einem großen schwarzen Fleck im Bereich ihrer Bauchseite zu erkennen.

Sie spielt gerne mit ihren Artgenossen oder vergnügt sie sich allein mit Quallen, Korallenstücken oder Muscheln, die sie auf ihrem Schnabel balanciert oder zwischen Korallenblöcken versteckt.

Ein Schwimmer krault auf drei ruhende Spinnerdelfine zu.Pressemitteilung, 29.09.2014 - Ägypten-Reisende beklagen gegenüber der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) traurige und deprimierende Erlebnisse bei Delfinbeobachtungstouren im Roten Meer.

Der meist völlig unregulierte Massentourismus wird für die betroffenen Delfine immer mehr zur ernsthaften Bedrohung und gefährdet ihr Überleben. Auch deutsche Reiseveranstalter wie FTI-Touristik verdienen an der touristischen Delfinquälerei kräftig mit.

Bootsausflüge zu den Delfinen im Roten Meer, bei denen fast immer auch die Möglichkeit besteht, mit den Meeressäugern zu schwimmen, gehören für viele Touristen zum Höhepunkt ihrer Ägyptenreise. Doch an vielen Orten ist der Delfintourismus völlig aus dem Ruder gelaufen, wie zum Beispiel in Hamata, von wo aus Ausflüge zum beliebten Sataya-Riff angeboten werden.

Delfine haben kein Interesse an Touristen, sondern Angst vor ihnen
Heimgekehrte Ägyptentouristen berichten der GRD erschüttert von ihren Erlebnissen.

"Wir sind zu einer kleinen Insel gefahren worden und mit zwei Schlauchbooten wurde nach Delfinen gesucht. Sobald eine Gruppe gesichtet wurde, wurde diese gejagt und wir sollten ins Wasser springen, damit diese uns über die Köpfe springen. Wir wussten nicht, dass die Delfine in die Bucht kommen, um auszuruhen. Die Delfine hatten Angst und wollten nur noch weg. Das Traurige war, wir waren nicht alleine, es sind mehrere Boote da gewesen und alle haben das Gleiche gemacht: Delfine aufspüren und jagen, damit eine Gruppe von Touristen mit ihnen schwimmen kann", berichtet ein Ehepaar aus Iserlohn.

Deutsche Reiseveranstalter am Geschäft mit der touristischen Delfinquälerei beteiligt
Spinnerdelfin mit zwei Schraubenverletzungen Ausschnitt.Wie viele der es gut meinenden Touristen dachten die deutschen Urlauber, dass die Meeressäuger an den Menschen interessiert seien und freiwillig den Kontakt zu ihnen suchen. "Mir fehlen echt die Worte, um zu beschreiben, was wir gesehen haben", schreibt Viola F. erschüttert.

"Wie erschrocken die Delfine waren und wie sie immer weg wollten und ihnen der Fluchtweg immer wieder abgeschnitten wurde. Von allen Seiten kamen Motorboote und umkreisten die kleinen Delfingruppen, die vor Schreck gar nicht wussten, wohin sie flüchten sollen. So was sollte verboten werden, dürfte gar nicht erst angeboten werden. Das ist traurig, das war eine Jagd auf Delfine."

Die GRD hat FTI-Touristik jetzt aufgefordert, das Angebot derartiger Delfinausflüge
unverzüglich einzustellen und sich für ein Ende der Delfinquälerei im Namen eines
angeblichen "Naturerlebnisses" einzusetzen.

Die Delfine werden aus wichtigen Rükzugs- und Ruhezonen vertrieben
"Wenn diese Auswüchse nicht gestoppt werden, dann wird es beim Sataya-Riff bald keine Delfine mehr geben. Die Touristen vertreiben die Tiere ausgerechnet aus den Gebieten, in die sie sich von der nächtlichen Jagd zurückkehrend zum Ruhen und Schlafen zurückziehen", erklärt der Biologe Ulrich Karlowski von der GRD. Auch in anderen beliebten Delfin-Tourismusgebieten in Ägypten, wie vor Hurghada, ist die Situation ähnlich kritisch.

Projekt "Delfinschutz im Roten Meer" für tierverträglichen Delfin-Tourismus
Mit dem Projekt "Delfinschutz im Roten Meer" arbeitet die GRD gemeinsam mit der Dolphin Watch Alliance (DWA, Schweiz) bei Hurghada unter anderem für die Etablierung von verbindlichen Regeln für tierverträgliche Delfin-Beobachtungstouren.

Diese werden dort z.B. bereits vom Robinson Club unterstützt. Im vergangenen Jahr konnten mit Hilfe der lokalen Umweltschutzorganisation HEPCA die vor Hurghada liegenden Riffe "Fanous" und "Shaab el Erg", die vorwiegend von Delfintourismusbetreibern besucht werden, für einen Monat zum befristeten Schutzgebiet erklärt und für Touristen gesperrt werden.
GRD-Presse

Foto "Spinnerdelfin mit zwei Schraubenverletzungen": Aus dem Buch 'Dolphins, Messengers of Love' by Ocean.

Unterwasseraufnahme des kleinen Delfins namens Magic, er schwimmt unmittelbar unter einem größeren Tümmler, im Hintergrund umkreisen sich zwei weitere DelfineManchmal geschehen auch Wunder! Lange sah es nicht gut aus für die kleine Tümmlerdame aus Hurghada (Rotes Meer), die sich mit ihrer Schwanzfluke in einer Angelschnur verheddert hatte. Doch jetzt ist die tödliche Einschnürung aus reißfestem Nylon plötzlich verschwunden!

Tief hatte sich die Angelschnur bereits ins Fleisch des kleinen Delfins eingegraben. Versuche, sich ihm zu nähern, scheiterten regelmäßig. Mit Bangen beobachtete unsere Projektpartnerin Angela Ziltener, Biologin von der Dolphin Watch Alliance, den Delfin seit einigen Wochen. Denn es bestand die Gefahr, dass sich die Schnur immer weiter und tiefer ins Fleisch schneidet und der Delfin an den daraus resultierenden Entzündungen stirbt.

"Wir wissen nicht genau, wie die Kleine das schaffte, doch Tatsache ist, dass das Seil weg ist", berichtet Angela Ziltener überglücklich.

Wiederum kein Wunder ist es, dass der kleine Delfin nun auch einen passenden Namen bekommen hat: Er wurde "Magic" getauft.

 

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Auf dem Foto ist "Magic" eindeutig an einer tiefen Einkerbung vor der Schwanzfluke zu erkennen. Foto von Frank Wachsmann

Patendelfin Magic.

MAGIC braucht Hilfe

Patendelfin Magic aus dem Roten Meer.

Magic wurde im Juli 2013 geboren. Als sie ein paar Monate alt war, verhedderte sie sich in einer Angelschnur, die ihr tief ins Fleisch schnitt. Eines Tages war die tödliche Gefahr wie durch ein Wunder verschwunden.

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Retten Sie die Hurghada-Delfine

Schimmer bedrängen ruhende Spinner-Delfine im Roten Meer.

Der "Delfin-Massentourismus" muss gestoppt werden! Schutzzonen müssen beachtet werden!

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