Delfinquälerei im Roten Meer! Touristen sollen nicht mit Delfinen schwimmen
Das Schwimmen mit Delfinen im Roten Meer gefährdet das Überleben der Meeressäuger, warnt die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) aus München. Besonders in touristisch beliebten Ausflugsgebieten vor Hurghada und beim Sataya-Riff ist die Situation, trotz klarer Regelungen, außer Kontrolle. „Es ist absehbar, dass Delfine hier allein wegen hemmungsloser Profitgier von Touranbietern aus ihren Lebensräumen vertrieben werden“, erklärt...
Patenschaften für eine kleine Fee
Fee ist ein noch sehr kleiner Indopazifischer Großer Tümmler. Sie wurde im Juni 2016 geboren und lebt mit ihren Artgenossen vor Hurghada im Roten Meer (Ägypten). Fee ist die Tochter von Ferdinand-Destiny, die bei der Geburt bereits 18 Jahre alt war. Nicht nur die Mutter, auch das Delfinweibchen Anouk kümmert sich als Babysitter um die Kleine. Es ist etwas Besonderes, dass Fees Mutter Ferdinand-Destiny Nachwuchs hat: 2001 überlebte sie nur...
Schutzzonen für Delfine vor Hurghada und El Gouna!
Unsere Partner von der Dolphin Watch Alliance (DWA) konnten weitere wichtige Maßnahmen umsetzen, damit die Delfine im Roten Meer besser vor ausuferndem Massentourismus und seinen negativen Folgen für die Tiere geschützt sind: Die in Zusammenarbeit mit der HEPCA und der Nationalparkverwaltung bei den Schutzzonen Shaab El Erg und Fanous gesetzten Bojen wurden beschriftet. Die DWA Workshop Sheets für verantwortungsvollen Delfintourismus und das...
Delfine im Roten Meer besser vor Massentourismus geschützt!
Einen wichtigen Erfolg für die vor Hurghada lebenden Indopazifischen Großen Tümmler konnte das von der GRD geförderte Projekt "Delfinschutz im Roten Meer" der Dolphin Watch Alliance (DWA, Schweiz) erzielen. Der Gouverneur für das Rote Meer, Generalmajor und Minister Ahmed Abdullah, stimmte einem von der DWA in Zusammenarbeit mit den ägyptischen Behörden und Umweltschutzorganisationen erarbeiteten Verhaltenskodex für Delfinbeobachtungs-Touren...
Hurghada-Patendelfin Ferdinand hat Nachwuchs bekommen!
Ferdinand-Destiny, einer unserer Patendelfine aus dem Roten Meer, hat Nachwuchs bekommen! Gegen Ende Juni traf die Biologin Angela Ziltener von unserer Partnerorganisation DWA Ferdinand bei einem Tauchgang. Und das jetzt 18 Jahre alte Delfinweibchen wartete mit einer faustdicken Überraschung auf: seinem gerade erst ein paar Tage alten Jungtier. Babysitter Anouk passt gut auf das Kleine aufIn Begleitung von Ferdinand war auch das Weibchen...
Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung in Hurghada
Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung sind entscheidende Projektmodule, um auf die Gefährdung der Indopazifischen Großen Tümmler und der Spinnerdelfine vor Hurghada durch den aus dem Ruder gelaufenen, rücksichtslosen Delfinbeobachtungstourismus aufmerksam zu machen und Missstände abzustellen. Endlich: Verbindliche Regeln für die Anbieter von DelfinbeobachtungstourenErfreulich ist, dass es jetzt endlich neue und verbindliche Regeln für die...
Eine Begegnung voller Magie im Roten Meer
Manchmal hat man einfach Glück. Wie F. Wachsmann, der Ende September 2015 während eines Tauchausflugs am Shaab Tiffany in der Nähe der Giftigen Inseln bei Hurghada drei Indopazifischen Großen Tümmlern (Tursiops aduncus) begegnete, die seelenruhig an ihm vorbeizogen. "Wenn uns Delfine unter Wasser begegnen, machen wir manchmal eine Rolle oder einen Purzelbaum. Ab und zu, wenn sie in Spiellaune sind, machen sie es nach. Diesmal schauten sie nur...
"Magic" und "Laura" – Neue Patendelfine aus dem Roten Meer
Und dann waren es drei: Wir freuen uns, zwei neue Patendelfine des Hurghada-Schutzprojekts (Rotes Meer, in Kooperation mit Dolphin Watch Alliance, DWA) vorstellen zu können: Die kleine "Magic" und "Laura". Beide sind Weibchen der Art Indopazifischer Großer Tümmler (Tursiops aduncus). Sie leben gemeinsam mit ihren Artgenossen vor Hurghada im Roten Meer, Ägypten. Manchmal geschehen auch Wunder: "Magic" überlebt tödliche VerletzungDas Schicksal...
Ein kleiner Delfin befreit sich selbst aus tödlicher Gefahr
Manchmal geschehen auch Wunder! Lange sah es nicht gut aus für die kleine Tümmlerdame aus Hurghada (Rotes Meer), die sich mit ihrer Schwanzfluke in einer Angelschnur verheddert hatte. Doch jetzt ist die tödliche Einschnürung aus reißfestem Nylon plötzlich verschwunden! Tief hatte sich die Angelschnur bereits ins Fleisch des kleinen Delfins eingegraben. Versuche, sich ihm zu nähern, scheiterten regelmäßig. Mit Bangen beobachtete unsere...

Bei den Dreharbeiten im Roten Meer trifft das Filmteam von Hannes Jaenicke auf einen Delfin.

 

Das Schwimmen mit Delfinen im Roten Meer gefährdet das Überleben der Meeressäuger, warnt die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) aus München. Besonders in touristisch beliebten Ausflugsgebieten vor Hurghada und beim Sataya-Riff ist die Situation, trotz klarer Regelungen, außer Kontrolle.

„Es ist absehbar, dass Delfine hier allein wegen hemmungsloser Profitgier von Touranbietern aus ihren Lebensräumen vertrieben werden“, erklärt GRD-Biologe Ulrich Karlowski. Die GRD appelliert daher dringend an alle Reisenden, die einen Ausflug zu den Delfinen im Roten Meer planen, auf keinen Fall mit den Tieren zu schwimmen und stattdessen auf Dolphin-Watch-Touren auszuweichen.

Delfine werden gejagt, eingekreist, von Bootspropellern verletzt
Spinnerdelfin mit zwei Schraubenverletzungen Ausschnitt.Es ist durchaus üblich, dass sich 30 oder mehr Touristenboote gleichzeitig bei den Delfinen aufhalten, die sich, von der nächtlichen Jagd zurückkehrend, zum Ruhen und Schlafen in seichte Gebiete und Halblagunen zurückziehen. Die Tiere werden von den Booten und Begleit-Zodiacs eingekreist. Sie werden unter Wasser während ihrer Schlafphase von herabtauchenden Guides aufgestöbert und von unzähligen im Wasser befindlichen, johlenden Touristen verfolgt und angefasst.

Die Folgen sind dramatisch. Die Tiere vernachlässigen ihren Nachwuchs, kommen kaum noch zur Ruhe und verschwenden wertvolle Energie und Zeit beim Versuch, den Booten zu entkommen. Sie sind zunehmend erschöpft, ruhelos und stehen unter enormem Stress. Propeller von dicht an sie heranfahrenden Zodiacs zerfetzen ihren Rückenbereich. „Mit nachhaltigem, naturverträglichem Tourismus oder Naturtourismus haben diese Ausflüge nichts gemein“, sagt Ulrich Karlowski.

FTI Touristik und DER Touristik zeigen sich verantwortungsbewusst gegenüber dem Leid der Delfine
Verantwortungsbewusste Veranstalter wie FTI Touristik und DER Touristik gehen mit gutem Beispiel voran. Sie bieten ihren Kunden keine Ausflüge zum Schwimmen mit Delfinen bei Hurghada an. „Unternehmen wie die TUI oder Thomas Cook ummanteln sich zwar mit hübsch tönenden Nachhaltigkeitsstrategien und proklamieren ihre hohe Verantwortung gegenüber der Umwelt. Wenn es aber ans Eingemachte, an den konkreten Schutz von Tieren vor Leiden und Schäden geht, dann zeigt sich, dass es den Konzernen nur um schöne Worte und um ihren Profit und nicht um nachhaltiges Handeln geht“, betont Karlowski.

Erstmals in Ägypten: Regularien für nachhaltige und tierverträgliche Delfin-Mensch-Begegnungen
Care for Dolphins Dolphin Code of Conduct for Boats.Im Kontext des von der GRD unterstützten Projekts „Delfinschutz im Roten Meer“ wurden im vergangenen Jahr erstmals in Ägypten Regularien für nachhaltige und tierverträgliche Delfin-Mensch-Begegnungen eingeführt. Neben einem für alle Anbieter verbindlichen „Code of Conduct“ wurden Schutz- und Ruhezonen eingerichtet und mit Bojen markiert, Workshops und Schulungen für Skipper und Anbieter durchgeführt und es finden Kontrollen von Rangern des Nationalparks statt.

Doch leider scheitern diese Maßnahmen an der Umsetzung und am völlig uneinsichtigen Verhalten der Touranbieter.

Die GRD hat die TUI und Thomas Cook aufgefordert, das Angebot derartiger Delfinausflüge gleichfalls einzustellen und sich für ein Ende der Delfinquälerei im Namen eines angeblichen „Naturerlebnisses“ einzusetzen.
GRD-Presse, 06. Dezember 2017

 

⇒ Helfen Sie den Hurghada-Delfinen jetzt mit Ihrer Patenschaft!

 

Das neue Baby von Ferdinand-Destiny.

 

Das neue Baby von Ferdinand-Destiny.

 

Fee ist ein noch sehr kleiner Indopazifischer Großer Tümmler. Sie wurde im Juni 2016 geboren und lebt mit ihren Artgenossen vor Hurghada im Roten Meer (Ägypten). Fee ist die Tochter von Ferdinand-Destiny, die bei der Geburt bereits 18 Jahre alt war. Nicht nur die Mutter, auch das Delfinweibchen Anouk kümmert sich als Babysitter um die Kleine.

Es ist etwas Besonderes, dass Fees Mutter Ferdinand-Destiny Nachwuchs hat: 2001 überlebte sie nur knapp einen Haiangriff, aus dieser Zeit rührt ihr Zusatzname "Destiny" (zu Deutsch: Schicksal, Bestimmung). Schwer verwundet suchte sie damals Schutz bei Tauchern und kehrte erst zu ihrer Delfingruppe zurück, als die Wunden heilten. Mit 14 Jahren bekam sie 2012 erstmals ein Delfinbaby, den kleinen Frodo, und jetzt 4 Jahre später die kleine Fee.

Mit der Übernahme einer Patenschaft für Fee tragen Sie wesentlich zum Schutz der Hurghada-Delfine in ihrem Lebensraum bei.

 

⇒ Pate von FEE werden

⇒ Patenschaft verschenken

 

Weitere Informationen:

⇒ Hannes Jaenicke meets "Ferdinand": Im Einsatz für Delfine

 

 

Ferdinand und ihr Baby schwimmen eng zusammen dicht unter der Wasseroberfläche.

Ferdinand und ihr Baby schwimmen eng zusammen dicht unter der Wasseroberfläche.

 

Dolphin Protected Area Schutzzonen im Roten Meer.Unsere Partner von der Dolphin Watch Alliance (DWA) konnten weitere wichtige Maßnahmen umsetzen, damit die Delfine im Roten Meer besser vor ausuferndem Massentourismus und seinen negativen Folgen für die Tiere geschützt sind:

  • Die in Zusammenarbeit mit der HEPCA und der Nationalparkverwaltung bei den Schutzzonen Shaab El Erg und Fanous gesetzten Bojen wurden beschriftet.
  • Die DWA Workshop Sheets für verantwortungsvollen Delfintourismus und das richtige Verhalten beim Schwimmen mit Delfinen wurden an Kapitäne und Guides verteilt.

 

Regelmäßige Kontrollfahrten mit Nationalpark-Rangern
Delfinschutzzone Shaab el Erg.DWA-Mitarbeiter begleiten Ranger des Nationalparks jetzt regelmäßig bei ihren Kontrollfahrten. Hier leisten die DWA-Workshop-Sheets bei der Aufklärung der Kapitäne und Guides wertvolle Dienste.

 

Überleben der Delfine in Gefahr
El Gouna und die Gebiete vor Hurghada sind mit einem wunderbaren Schatz gesegnet, der weltweit einmalig ist: eine großartige und freundliche Delfinpopulation.

Leider ist ihr Überleben durch unvorsichtige Boots- und Tourismusaktivitäten immer noch stark bedroht.

Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir uns für die Durchsetzung von Verhaltensregeln bei Delfinausflügen und dem Schwimmen mit Delfinen (Code of Conduct) im Roten Meer ein. Vieles wurde bereits erreicht, doch noch ist es ein langer Weg bis zu einem friedlichen, harmonischen und rücksichtsvollen Delfintourismus vor Hurghada.

 

Erfolg von Forschung und Informationsarbeit
Der neue Verhaltenskodex basiert auf Daten der Schweizer Delfinforscher aus den letzten Jahren.

So konnte unter anderem belegt werden, dass die neuen Schutzzonen wichtige Ruheplätze sind, die die Delfine, erschöpft von der nächtlichen Jagd, zum Schlafen aufsuchen.

Während ihrer Ruhephasen sollen sie jetzt von morgens bis mittags von Touristenbooten nicht mehr gestört werden. DWA wird die Auswirkungen dieser Maßnahmen durch begleitendes wissenschaftliches Monitoring überprüfen.
Nach Informationen der DWA, 10. Juni 2017
Foto oben: Foto: A.Ziltener/DWA

 

 

Weitere Informationen:

⇒ Patenschaften für Delfine aus dem Roten Meer

⇒ Patendelfin "Ferdinand" hat Nachwuchs bekommen!

⇒ DWA-Verhaltenskodex Hurgahda - Passive Interaktion, halte eine respektvolle Distanz und lasse die Tiere entscheiden!

 

Bei den Dreharbeiten im Roten Meer trifft das Filmteam von Hannes Jaenicke auf einen Delfin.

 

Einen wichtigen Erfolg für die vor Hurghada lebenden Indopazifischen Großen Tümmler konnte das von der GRD geförderte Projekt "Delfinschutz im Roten Meer" der Dolphin Watch Alliance (DWA, Schweiz) erzielen. Der Gouverneur für das Rote Meer, Generalmajor und Minister Ahmed Abdullah, stimmte einem von der DWA in Zusammenarbeit mit den ägyptischen Behörden und Umweltschutzorganisationen erarbeiteten Verhaltenskodex für Delfinbeobachtungs-Touren und der Einrichtung von zwei Schutzzonen im nördlichen Roten Meer vor Hurghada zu. Die neuen Regularien sind für die Tourenanbieter verbindlich. Die Einhaltung der Schutzzonen, die im September 2016 eingerichtet werden, soll durch Ranger des "Red Sea" Nationalparks durch verstärkte Patrouillen kontrolliert werden.

Unkontrollierter Delfin-Massentourismus vor Hurghada
Schwimmer bedrängen zwei ruhende Spinnerdelfine.Der vor Hurghada bislang praktizierte, völlig unregulierte Massentourismus ist für die betroffenen Delfine mittlerweile zur ernsthaften Bedrohung geworden. Auch große deutsche Reiseveranstalter beteiligen sich an der touristischen Delfinquälerei. Bootsausflüge zu den Delfinen im Roten Meer, bei denen fast immer auch die Möglichkeit besteht, mit den Meeressäugern zu schwimmen, gehören für viele Touristen zum Höhepunkt einer Ägyptenreise.

Auch Delfine brauchen ihren Schlaf
Ständige hysterische Zuneigungsbekundungen zu vieler begeisterter menschlicher Besucher stoßen bei Delfinen oft auf nur wenig Gegenliebe. Sie vernachlässigen ihren Nachwuchs, kommen nicht zur Ruhe, haben zu wenig Zeit für soziale Interaktionen untereinander und verschwenden wertvolle Energie beim Versuch, Booten und Schwimmern zu entkommen. Die Tiere sind zunehmend erschöpft und stehen unter enormem Stress.

Erfolg von Forschung und Informationsarbeit
Care for Dolphins Dolphin Code of Conduct for Boats.Der neue Verhaltenskodex basiert auf Daten der Schweizer Delfinforscher aus den letzten Jahren. So konnte unter anderem belegt werden, dass die neuen Schutzzonen wichtige Ruheplätze sind, die die Delfine, erschöpft von der nächtlichen Jagd, zum Schlafen aufsuchen. Während ihrer Ruhephasen sollen sie jetzt von morgens bis mittags von Touristenbooten nicht mehr gestört werden. DWA wird die Auswirkungen dieser Maßnahmen durch begleitendes wissenschaftliches Monitoring überprüfen.

Derzeit finden zudem zusammen mit der Nationalparkverwaltung Workshops und Aufklärungsseminare zum neuen Verhaltenscodex für Skipper und Tourenanbieter statt. So sollen sich zukünftig nur zwei Beobachtungsboote gleichzeitig bei einer Delfingruppe aufhalten dürfen.

Auch der bei Guides und Skippern beliebte Einsatz von Schiffshupen, lauten Rufen, Klappern mit Löffeln oder Klatschen wird untersagt. Derartige Lärmquellen werden immer wieder in dem vergeblichen Ansinnen eingesetzt, damit schlafende Delfine anlocken zu können.

Hannes Jaenicke zu Gast bei den Hurghada-Delfinen
Hannes Jaenicke im Gespräch mit Gouverneur Ahmed Abdullahmit und Angela Ziltener.Über die Situation der Hurghada-Delfine und die Arbeit der DWA-Delfinforscherin Angela Ziltener berichtete Hannes Jaenicke in der jüngsten Folge seiner preisgekrönten ZDF-Tierdoku-Reihe "Im Einsatz für Delfine", die am 02. August im ZDF lief.

Die GRD unterstützt das Projekt "Delfinschutz im Roten Meer" seit 2013. Ziele sind unter anderem die Einrichtung von Schutzzonen, die Etablierung von Normen für nachhaltigen Delfintourismus sowie die Erforschung der Lebensbedürfnisse und der Bestandssituation der im Roten Meer lebenden Indopazifischen Großen Tümmler und anderer Delfinarten.
Pressemitteilung, 15. August 2016

 

Weitere Informationen:

⇒ Patendelfin "Ferdinand" hat Nachwuchs bekommen!

⇒ DWA-Verhaltenskodex Hurgahda - Passive Interaktion, halte eine respektvolle Distanz und lasse die Tiere entscheiden!

⇒ Video "Jaenicke meets Ferdinand"

 

Das neue Baby von Ferdinand-Destiny.

 

Ferdinand-Destiny, einer unserer Patendelfine aus dem Roten Meer, hat Nachwuchs bekommen! Gegen Ende Juni traf die Biologin Angela Ziltener von unserer Partnerorganisation DWA Ferdinand bei einem Tauchgang. Und das jetzt 18 Jahre alte Delfinweibchen wartete mit einer faustdicken Überraschung auf: seinem gerade erst ein paar Tage alten Jungtier.

Babysitter Anouk passt gut auf das Kleine auf
Anouk Babysitter des Babys von Ferdinand schwimmen ganz eng nebeneinander.In Begleitung von Ferdinand war auch das Weibchen Anouk, das offensichtlich als Babysitter einspringt, wenn Ferdinand einmal ohne Nachwuchs unterwegs ist. "Ganz stolz kamen sie an und präsentierten das Kleine", berichtet Angela Ziltener. Das Geschlecht des Babys ist noch nicht bekannt.

Ferdinand: Ein ganz besonderes Delfinschicksal
Es ist eine besondere Freude, dass Ferdinand wieder Nachwuchs hat, denn gerade sie hatte es nicht leicht. 2001 überlebte sie nur knapp einen Haiangriff, aus dieser Zeit rührt ihr Zusatzname "Destiny" (zu Deutsch: Schicksal, Bestimmung). Damals hat man nicht auf das Geschlecht geachtet, weil man nicht wusste, ob der Delfin überleben würde oder nicht.

Schwer verwundet suchte sie Schutz bei Tauchern. Erst als die Wunden heilten, kehrte sie zu ihrer Delfingruppe zurück, doch ihr Interesse an Menschen blieb. Mit 14 bekam sie dann 2012 erstmals Nachwuchs: den kleinen Frodo.

Ferdinand lebt vor Hurghada im Roten Meer. Das Weibchen ist einer von drei Indopazifischen Großen Tümmlern (Tursiops aduncus), für den man eine symbolische Delfin-Patenschaft übernehmen kann. Mit den Patenschaftsbeiträgen finanzieren wir das Projekt "Delfinschutz im Roten Meer".
Nach Informationen von Angela Ziltener (DWA), Juli 2016

 

⇒ Hannes Jaenicke meets "Ferdinand": Im Einsatz für Delfine

⇒ Werden Sie Pate für einen Hurghada-Delfin

 

Ferdinand und ihr Baby schwimmen eng zusammen dicht unter der Wasseroberfläche.

Care for Dolphins Aktion auf dem Ostermarkt des Bluemoon Tierheims in Hurghada.

 

Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung sind entscheidende Projektmodule, um auf die Gefährdung der Indopazifischen Großen Tümmler und der Spinnerdelfine vor Hurghada durch den aus dem Ruder gelaufenen, rücksichtslosen Delfinbeobachtungstourismus aufmerksam zu machen und Missstände abzustellen.

Endlich: Verbindliche Regeln für die Anbieter von Delfinbeobachtungstouren
Erfreulich ist, dass es jetzt endlich neue und verbindliche Regeln für die Anbieter von Delfinbeobachtungstouren geben soll. Diese werden in Kooperation mit der Nationalparkverwaltung aufgestellt. Für Skipper, Guides und Veranstalter gibt es spezielle Workshops, die von der Dolphin Watch Alliance mit ihrem Projekt "Care for Dolphins" durchgeführt werden. Der erste, sehr gut besuchte Workshop fand während der "Earth Week" im April in der El-Gouna-Bibliothek statt.

Auch auf dem Ostermarkt des Bluemoon Tierheims in Hurghada begeisterte "Care for Dolphins" große und kleine Delfinfans mit Malaktionen und Informationen.
GRD-Presse, nach Informationen der DWA, Mai 2016

 

⇒ Werden Sie Pate für einen Hurghada-Delfin

 

 Selbstgemalte Delfinbilder vom Ostermarkt des Bluemoon Tierheims in Hurghada.

Patendelfin Magic.

 

Manchmal hat man einfach Glück. Wie F. Wachsmann, der Ende September 2015 während eines Tauchausflugs am Shaab Tiffany in der Nähe der Giftigen Inseln bei Hurghada drei Indopazifischen Großen Tümmlern (Tursiops aduncus) begegnete, die seelenruhig an ihm vorbeizogen. "Wenn uns Delfine unter Wasser begegnen, machen wir manchmal eine Rolle oder einen Purzelbaum. Ab und zu, wenn sie in Spiellaune sind, machen sie es nach. Diesmal schauten sie nur interessiert", erzählt F. Wachsmann.

Nach Deutschland zurückgekehrt, stellte er dann schnell fest, dass es sich bei einem der drei Tümmler um die kleine "Magic" gehandelt hatte, die man auf den Fotos eindeutig an einer tiefen Einkerbung vor der Schwanzfluke erkennen kann. Die Begegnung war ein guter Anlass, gleich eine Patenschaft für "Magic" zu verschenken, was uns natürlich sehr gefreut hat. Ihren Namen erhielt "Magic", weil es wirklich ein Wunder ist, dass die kleine Tümmlerdame überhaupt noch am Leben ist.

Lesen Sie mehr über ihr bewegendes Schicksal:

⇒ Ein kleiner Delfin befreit sich selbst aus tödlicher Gefahr

Fotos mit freundlicher Genehmigung von F. Wachsmann

Patendelfin Magic schaut in die Kamera.Patendelfin Magic schwimmt mit einem anderen Delfin am Meeresgrund.

 

Und dann waren es drei: Wir freuen uns, zwei neue Patendelfine des Hurghada-Schutzprojekts (Rotes Meer, in Kooperation mit Dolphin Watch Alliance, DWA) vorstellen zu können: Die kleine "Magic" und "Laura". Beide sind Weibchen der Art Indopazifischer Großer Tümmler (Tursiops aduncus). Sie leben gemeinsam mit ihren Artgenossen vor Hurghada im Roten Meer, Ägypten.

Manchmal geschehen auch Wunder: "Magic" überlebt tödliche Verletzung
Patendelfin Magic aus dem Roten Meer.Das Schicksal von "Magic" ist eine seltene und in der Tat wundersame Geschichte. Sie wurde wahrscheinlich im Juli 2013 geboren. Kaum auf der Welt, geriet sie in tödliche Gefahr, als sie sich mit der Schwanzfluke in einer Angelschnur verhedderte, die sich tief ins Fleisch einschnitt.

Mit dieser schwerwiegenden Verletzung hatte sie eigentlich keine Überlebenschance. Mehrere Rettungsversuche unserer Partner von der DWA scheiterten, weil sie und ihre Mutter "Maha" keinen Taucher nah genug an sich heranließen, um die Angelschnur durchschneiden zu können.

Doch eines Tages war die Nylonschnur wie durch ein Wunder verschwunden – daher ihr Name.

"Laura", ein verspielter und neugieriger Delfin
Patendelfin Laura aus dem Roten Meer.Diese Delfindame wurde am 11. Januar 2010 identifiziert, als sie etwa 8 Jahre alt war. Besonders gut ist Laura an einem großen schwarzen Fleck im Bereich ihrer Bauchseite zu erkennen.

Sie spielt gerne mit ihren Artgenossen oder vergnügt sie sich allein mit Quallen, Korallenstücken oder Muscheln, die sie auf ihrem Schnabel balanciert oder zwischen Korallenblöcken versteckt.

Unterwasseraufnahme des kleinen Delfins namens Magic, er schwimmt unmittelbar unter einem größeren Tümmler, im Hintergrund umkreisen sich zwei weitere DelfineManchmal geschehen auch Wunder! Lange sah es nicht gut aus für die kleine Tümmlerdame aus Hurghada (Rotes Meer), die sich mit ihrer Schwanzfluke in einer Angelschnur verheddert hatte. Doch jetzt ist die tödliche Einschnürung aus reißfestem Nylon plötzlich verschwunden!

Tief hatte sich die Angelschnur bereits ins Fleisch des kleinen Delfins eingegraben. Versuche, sich ihm zu nähern, scheiterten regelmäßig. Mit Bangen beobachtete unsere Projektpartnerin Angela Ziltener, Biologin von der Dolphin Watch Alliance, den Delfin seit einigen Wochen. Denn es bestand die Gefahr, dass sich die Schnur immer weiter und tiefer ins Fleisch schneidet und der Delfin an den daraus resultierenden Entzündungen stirbt.

"Wir wissen nicht genau, wie die Kleine das schaffte, doch Tatsache ist, dass das Seil weg ist", berichtet Angela Ziltener überglücklich.

Wiederum kein Wunder ist es, dass der kleine Delfin nun auch einen passenden Namen bekommen hat: Er wurde "Magic" getauft.

 

⇒ Eine Patenschaft für "Magic" übernehmen oder verschenken

⇒ Begegnung voller Magie im Roten Meer

 

Auf dem Foto ist "Magic" eindeutig an einer tiefen Einkerbung vor der Schwanzfluke zu erkennen. Foto von Frank Wachsmann

Patendelfin Magic.

Retten Sie die Hurghada-Delfine

Boje mit Aufschrift Dolphin Protected Area

FERDINAND-DESTINY braucht Hilfe

Unterwasseraufnahme des Hurghada Patendelfins Ferdinand-Destiny, die schräg in der Wassersäule steht, ihr Baby FRODO schwimmt dicht über ihr.

Ferdinand-Destiny überlebte einen Haiangriff. Schwer verwundet suchte sie Schutz bei Tauchern. Als die Wunden heilten, kehrte sie zu ihrer Gruppe zurück, ihr Interesse an Menschen blieb. 2012 bekam sie ihr erstes Kalb: Frodo (im Bild über ihr schwimmend). Im Juni 2016, im Alter von 18 Jahren, ein weiteres: die kleine Fee.

⇒ Pate von FERDINAND werden ⇒ Patenschaft verschenken