Zwei Delfine spielen mit einem Kugelfisch.Die grandiose Vielfalt des marinen Lebens im Roten Meer macht Hurghada in Ägypten zu einer der top Tauchdestinationen weltweit. Doch das kommerziell vermarktete Schwimmen mit wilden Delfinen ist vor Hurgahda oder beim Sataya-Riff zu einer sehr beliebten Touristenattraktion geworden und wird durch eine Vielzahl von Agenturen in der Umgebung angeboten.

Der "Delfin-Massentourismus" wächst besorgniserregend und es sieht schlecht für die Meeressäuger aus, wenn diesem "Wildwuchs" keine Grenzen gesetzt werden.

Manche Veranstalter stören die Delfine sogar in ihren Ruhezonen!

 

Schutzmaßnahmen sind dringend erforderlich

Gesetzliche Vorschriften für den Schutz der Delfine fehlen in Ägypten.

Daher müssen dringend entsprechende Richtlinien für den Umgang mit Meeressäugern erstellt werden, um langfristige negative Folgen für die Tiere und ihren Lebensraum zu verhindern. Einheimische und Touristen müssen für den Schutz der Meereswelt vor Hurghada sensibilisiert werden.

Es besteht nicht nur die unmittelbare Gefahr einer Verletzung durch rücksichtslose Bootsführer, die mit großer Geschwindigkeit in Delfinschulen hineinfahren oder Delfinen hinterherjagen. Die vielen Menschen, ob über oder unter Wasser, verursachen starken Stress bei den Tieren und schränken sie in natürlichen Verhaltensweisen massiv ein.

Mittelbar besteht die Gefahr, dass die Delfine aus ihrem Lebensraum vertrieben werden.

Lobbyarbeit soll den Verantwortlichen in der Regierung die Wichtigkeit des Erhalts der marinen Artenvielfalt deutlich machen. Schutzzonen im Roten Meer sind ein weiteres wichtiges Ziel. Dafür müssen mithilfe von Über- und Unterwasserforschung Daten gesammelt werden, die die Basis für die Einrichtung derartiger Zonen schaffen.

Dolphin Watch Alliance

Angela Ziltener, Präsidentin Dolphin Watch Alliance."Forschungs- und Schutzprojekten in fremden Ländern voranzutreiben, ist nicht immer einfach. Es braucht Zeit und Geduld, vor allem aber auch langfristige starke Partnerschaften. Nicht zuletzt auch dank der Unterstützung der Gesellschaft zur Rettung der Delphine bestehen nun Managementpläne für die geplanten Delfin-Schutzzonen vor Hurghada/El Gouna. Und bereits jetzt finden regelmäßige Patrouillen des ägyptischen Nationalparks zur Kontrolle bestimmter Ruheplätze statt. Ein toller Erfolg für uns und vor allem für die Delfine! – Dank unseres gemeinsamen Engagements."
Angela Ziltener, Präsidentin Dolphin Watch Alliance

 

⇒ DWA-Verhaltenscodex Hurghada: Passive Interaktion - Halte eine respektvolle Distanz und lasse die Tiere entscheiden!

 

Zwei Schwimmer bedrängen zwei ruhende Spinnerdelfine.

FERDINAND-DESTINY braucht Hilfe

Unterwasseraufnahme des Hurghada Patendelfins Ferdinand-Destiny, die schräg in der Wassersäule steht, ihr Baby FRODO schwimmt dicht über ihr.

Ferdinand-Destiny überlebte einen Haiangriff. Schwer verwundet suchte sie Schutz bei Tauchern. Als die Wunden heilten, kehrte sie zu ihrer Gruppe zurück, ihr Interesse an Menschen blieb. 2012 bekam sie ihr erstes Kalb: Frodo (im Bild über ihr schwimmend). Im Juni 2016, im Alter von 18 Jahren, ein weiteres: die kleine Fee.

⇒ Pate von FERDINAND werden ⇒ Patenschaft verschenken

Retten Sie die Hurghada-Delfine

Schimmer bedrängen ruhende Spinner-Delfine im Roten Meer.

Der "Delfin-Massentourismus" muss gestoppt werden! Schutzzonen müssen beachtet werden!

Projekt-News

Patenschaften für eine kleine Fee
Fee ist ein noch sehr kleiner Indopazifischer Großer Tümmler. Sie wurde im Juni 2016 geboren und...
Schutzzonen für Delfine vor Hurghada und El Gouna!
Unsere Partner von der Dolphin Watch Alliance (DWA) konnten weitere wichtige Maßnahmen umsetzen,...

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