Zwei Delfine spielen mit einem Kugelfisch.Die grandiose Vielfalt des marinen Lebens im Roten Meer macht Hurghada in Ägypten zu einer der top Tauch- und Urlaubsdestinationen.

Das kommerziell vermarktete Schwimmen mit wilden Delfinen ist vor Hurgahda oder beim Sataya-Riff zu einer sehr beliebten Touristenattraktion geworden und wird durch eine Vielzahl von Agenturen angeboten. Der "Delfin-Massentourismus" wächst besorgniserregend und es sieht schlecht für die Meeressäuger aus, wenn diesem "Wildwuchs" keine Grenzen gesetzt werden.

 

Viel zu viele Boote stören die Delfine in ihren Ruhezonen! Schutzmaßnahmen sind dringend erforderlich

Gesetzliche Vorschriften für den Schutz der Delfine fehlen in Ägypten.

Die meisten Veranstalter halten sich weder an den verbindlichen "Code of Conduct" noch respektieren sie die Mitte 2017 eingerichteten Schutz- und Ruhezonen für die Delfine.

Zunehmend berichten Ägypten-Reisende über traurige und deprimierende Erlebnisse bei Delfinbeobachtungstouren vor Hurghada. Die Delfine haben kein Interesse an Touristen, sondern Angst vor ihnen!

Oftmals sind über 40 Boote bei einer Delfingruppe und stören die Tiere ausgerechnet in den Zonen, in die sie sich von der nächtlichen Jagd zurückkehrend, zum Ruhen und Schlafen zurückziehen. Die Delfine leiden unter permanentem Schlafentzug, vernachlässigen ihren Nachwuchs, kommen kaum zur Ruhe, verschwenden wertvolle Energie beim Versuch, den Booten zu entkommen, sind zunehmend erschöpft und stehen unter enormem Stress.

Massentourismus beim Schwimmen mit Delfinen in Ägypten gefärdet Delfine.Im Wasser befindliche Touristen sind durch die die Delfine einkreisenden und enge Kurven fahrenden Schiffe, zwischen denen noch kleinere Zodiacs herum rasen, selbst hochgradig gefährdet!

 

Wenn dem unregulierten und massenhaften Schwimmen mit Delfinen nicht Einhalt geboten wird, besteht die Gefahr, dass die Tiere aus ihrem Lebensraum vertrieben werden!

 

Dolphin Watch Alliance

Angela Ziltener, Präsidentin Dolphin Watch Alliance."Forschungs- und Schutzprojekten in fremden Ländern voranzutreiben, ist nicht immer einfach. Es braucht Zeit und Geduld, vor allem aber auch langfristige starke Partnerschaften. Nicht zuletzt auch dank der Unterstützung der Gesellschaft zur Rettung der Delphine bestehen nun Managementpläne für die geplanten Delfin-Schutzzonen vor Hurghada/El Gouna. Und bereits jetzt finden regelmäßige Patrouillen des ägyptischen Nationalparks zur Kontrolle bestimmter Ruheplätze statt. Ein toller Erfolg für uns und vor allem für die Delfine! – Dank unseres gemeinsamen Engagements."
Angela Ziltener, Präsidentin Dolphin Watch Alliance

 

⇒ DWA-Verhaltenscodex Hurghada: Passive Interaktion - Halte eine respektvolle Distanz und lasse die Tiere entscheiden!

 

Zwei Schwimmer bedrängen zwei ruhende Spinnerdelfine.

Retten Sie die Hurghada-Delfine

Boje mit Aufschrift Dolphin Protected Area

FERDINAND-DESTINY braucht Hilfe

Unterwasseraufnahme des Hurghada Patendelfins Ferdinand-Destiny, die schräg in der Wassersäule steht, ihr Baby FRODO schwimmt dicht über ihr.

Ferdinand-Destiny überlebte einen Haiangriff. Schwer verwundet suchte sie Schutz bei Tauchern. Als die Wunden heilten, kehrte sie zu ihrer Gruppe zurück, ihr Interesse an Menschen blieb. 2012 bekam sie ihr erstes Kalb: Frodo (im Bild über ihr schwimmend). Im Juni 2016, im Alter von 18 Jahren, ein weiteres: die kleine Fee.

⇒ Pate von FERDINAND werden ⇒ Patenschaft verschenken

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