SAFE – Auswirkungen auf Thunfischbestände

Skipjack, Atún, Bauchstreifiger Bonito, Bonito, Echter Bonito

SAFE: Auswirkungen auf Thunfischbestände

Skipjack (Katsuwonus pelamis)

Mit durchschnittich 35 cm Körperlänge und bis zu 3 kg Gewicht die kleinste, im engeren Sinne noch zu den Thunfischen zählende Art (das bislang größte Exemplar mit 18 kg! wurde 1971 vor Mauritius gefangen). Andere Trivialnamen für die Art sind: Atún, Bauchstreifiger Bonito, Bonito, Echter Bonito. Skipjack-Thunfische werden mit 1 bis 2 Jahren geschlechtsreif, bei einer Lebenserwartung von nur 3 Jahren. Sie ernähren sich von anderen Fischen, Krebstieren, Mollusken und Tintenfischen.

Es handelt sich um die mit Abstand häufigste für Thunfischprodukte genutzte Art. Skipjack ist DER “Dosenthunfisch” (mit z.B. einem Anteil von über 70 % in Deutschland).

Die Art zeigt starken Kannibalismus. Sie sind leicht durch die vier bis sieben am Bauch verlaufenden Längsstreifen zu erkennen. Ihre dunkelblauen Rücken sind durch eine deutlich erkennbare grün gefärbte Region auf Höhe der Brustflosse unterbrochen, die zur Körpermitte hin blasser wird. Sie haben silbrig glänzende Flanken und Bäuche und kurze Flossen.

Skipjack-Thune sind in den tropischen und subtropischen Gewässern aller Weltmeere und im Mittelmeer (nicht im östlichen Mittelmeer und im Schwarzen Meer) zu Hause. Man nimmt an, dass sie keine bestimmten Regionen zu Fortpflanzung nutzen. Sie assoziieren sich gern mit großen driftenden Objekten, Walhaien, Haien, Walen und sogar auf der Wasseroberfläche weilenden Seevögeln. Skipjack-Thune springen häufig und lassen sich dann aufs Wasser zurückfallen. Sie sind sehr tolerant gegenüber schwankenden Wassertemperaturen (15 bis 30 Grad).

Trotz starker Befischung im Atlantik gelten die Bestände dort als noch intakt, aber bis zum Limit ausgeschöpft. Etwa 67 % der weltweiten Skipjackfänge kommen aus dem Pazifik, im Ostpazifik soll Skipjack sogar noch “unterfischt” sein. Als Fangmethoden werden meist Ringwaden eingesetzt. im Nordpazifik allerdings z.T. hoher Beifang durch Langleinenfischereien (Seevögel, Meeresschildkröten, Haie). Verarbeitung als Dosenthunfisch, frisch (ganze Fische oder als Steak und Filet), geräuchert. Der Anteil am gesamten Thunfischfang soll zwischen 50 und 55% liegen.
Foto oben: Alex Hofford, Greenpeace / Marine Photobank.

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