Irland: Mission „Stone & Pots“ 2018

Bergung delfintödlicher Geisternetze

Mission "Stone & Pots" Irland 2018

Geisternetze bedrohen die atemberaubende Artenvielfalt mariner Meeressäuger!

Irland ist mit 24 Wal- und Delfinarten eines der wertvollsten Gebiete für Wal- und Delfinbeobachtung in Europa. Der Artenreichtum der Meeressäuger ist dort atemberaubend und seit einiger Zeit sind dort neben den Gewöhnlichen Delfinen auch Buckelwale, Finnwale und Minkewale zu sehen. Allerdings gibt es im Atlantik, wie leider mittlerweile überall in den Meeren, auch ein Problem mit der Meeresverschmutzung, unter anderem auch durch Geisternetze.

Irlands florierende Fischerei

In Irland wie auch bei den meisten anderen Küstennationen, ist die Fischerei eine wichtige Einnahmequelle der lokalen Bevölkerung. Durch außerordentlich günstige Bedingungen in den Meeren und Binnengewässern Irlands, sind die Voraussetzungen für die Fischerei hervorragend: Das Meer um Irland ist ausreichend mit Plankton gesättigt, da diese Gewässer Teil der produktiven und kühltemperierten Zone des östlichen Nordatlantiks sind. Plankton ist Nahrungsgrundlage für Fische und auch für viele Walarten.

Verkannte Gefahr: Geisternetze, die „lautlosen Killer“

Geisternetze sind Fischernetze, die absichtlich zurückgelassen oder verloren gegangen sind und als tödliche Fallen – in den Meeresströmungen treibend – unselektiv und leider viel zu wirksam weiterfischen. Geschätzte 640.000 Tonnen Geisternetze töten jedes Jahr mehr als 136.000 Seehunde, Seelöwen, Delfine, Wale und zusätzlich Millionen von Vögel, Schildkröten, Fische und auch noch viel kleinere Organismen, die für das Ökosystem Meer notwendig sind. Geisternetze stellen weltweit mittlerweile eine enorme Bedrohung der marinen Artenvielfalt dar.

Geisternetze bergen und der Vermüllung der Meere entgegenwirken

Sehr bald wird das erste Ghost Fishing-Projekt der Ghost Fishing Stiftung in Irland stattfinden, um Geisternetze und anderen Müll aus dem Atlantik und seinen Riffen und Wracks zu bergen. Ghost Fishing ist eine internationale, gemeinnützige Stiftung, die mit technischen Tauchern und einer NGO namens Healthy Seas, die Abfall recycelt, weltweit zusammenarbeitet.

Ghost Fishing arbeitet ausschließlich mit Ehrenamtlichen zusammen. Das erfolgreiche Durchführen der Geisternetzbergungen und die Beschaffung des dafür notwendigen Equipments, ist auf Sponsoren, Förderer und Spenden angewiesen. Wenn die Netze nicht geborgen werden, werden unzählige, unschuldige marine Lebewesen weiterhin in den vor Ort vorherrschenden Geisternetzen sterben, was die bereits sehr verwundbare Artenvielfalt massiv schwächen wird.

Es wird vermutet, dass es im Atlantik ähnlich viele Geisternetze gibt wie in der Ostsee in Polen, wo laut einer Aussage des WWF alleine im Jahr 2015 rund 270 Tonnen Fischernetze geborgen wurden.

Aufklärungs- und Bildungsarbeit

Die ehrenamtlichen Taucher haben neben der Bergung delfintödlicher Geisternetze das Ziel, weltweit ein größeres Bewusstsein für die Problematik der Geisternetze zu schaffen. Ihre bei der Aktion gedrehten Videos und Fotos helfen dabei den Leuten zu veranschaulichen, welche Mengen an Fischernetz-Müll in den Meeren schlummert und wie viele Tiere immer wieder elendig in ihnen verenden, wenn nichts dagegen unternommen wird.

Es bleibt jedoch nicht nur bei der Bergung. In einem nächsten Schritt werden die Netze, die aus wiederverwertbaren Rohstoffen bestehen, gereinigt und recycelt. Daraus entstehen u.a. nachhaltige Produkte, wie die Bracenets.

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Ihre Spende für die Bergung von Geisternetzen!

In Kooperation mit der GHOST FISHING Stiftung

“We believe in collaboration, we cannot solve this problem on our own.”

Mit einer Geisternetz - Patenschaft Artenvielfalt retten!

Spendenkonto

Gesellschaft zur Rettung der Delphine
Bank für Sozialwirtschaft
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DE57 7002 0500 0009 8348 00
BIC:
BFSWDE33MUE

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