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Nachrichten-Überblick

Pipi-Alarm: Amazonas-Delfine senden Botschaften per Urinstrahl

Pipi-Alarm: Amazonas-Delfine senden Botschaften per Urinstrahl

Der Boto, auch als Amazonas-Flussdelfin bekannt, zählt zu den außergewöhnlichsten Delfinarten der Welt, was er unlängst einmal mehr unter Beweis gestellt hat: Forschende beobachteten mehrfach, wie männliche Tiere gezielt Urin in die Luft spritzen. Das ungewöhnliche Verhalten tritt offenbar regelmäßig auf und könnte Teil ihrer sozialen Kommunikation sein. Möglicherweise übermitteln die Delfine ihren Artgenossen auf diese Weise Informationen über ihre Identität, ihren Gesundheitszustand oder ihren sozialen Status.

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Update zum Delfin-Massaker auf den Färöer-Inseln

Update zum Delfin-Massaker auf den Färöer-Inseln

Das Abschlachten von 1428 Weißseitendelfinen auf den Färöer-Inseln hat 2021 weltweit große Empörung hervorgerufen. Wie reagieren die Färinger auf die Kritik? Gibt es ein Umdenken seitens der Politik? Und welche Aktionen wurden hierzulande gestartet, um gegen Grinds zu protestieren? Auf dieser Seite, die regelmäßig aktualisiert wird, geben wir einen Überblick.

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500 Kilogramm an Ostsee-Todesfallen entfernt

500 Kilogramm an Ostsee-Todesfallen entfernt

„Wir starten zur Geisternetzbergung!“ … schallt es von der Kaimauer im Hafen von Sassnitz dem Kutter beim Anlegen entgegen. Unser Kapitän Kay schmunzelt, die GRD-Crew lädt das Tauchequipment ein und dann startet das lange Bergungswochenende über Himmelfahrt (14.-17.05.2026) vor Rügen. Geplant war die Bergung von ca. 500 Kilogramm Geisternetz an zwei verschiedenen Bergungsorten – ein Vorhaben, das sich als erfolgreich herausstellen sollte.

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GRD fordert mit Positionspapier entschlossenes politisches Handeln gegen die Plastikflut!

GRD fordert mit Positionspapier entschlossenes politisches Handeln gegen die Plastikflut!

Die Verschmutzung der Meere hat ein dramatisches Ausmaß erreicht: Jährlich gelangen weltweit bis zu 23 Millionen Tonnen Plastik in die Gewässer – mit verheerenden Folgen für die marinen Ökosysteme und damit auch für unsere Lebensgrundlagen. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) hat dem Bundesumweltministerium ein umfassendes Positionspapier vorgelegt und fordert entschlossene politische Maßnahmen, anstatt die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu ignorieren und eine Ausweitung der Umweltkatastrophe in Kauf zu nehmen.

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Achtung, Betrug!

Achtung, Betrug!

Wir beruhigen unser Gewissen, klopfen uns auf die Schulter und sagen: Seht her, wir tun alles Menschenmögliche, um einem gestrandeten Meeresindividuum zu helfen, wieder in den Ozeanen unterwegs zu sein. Wir zeigen Empathie, wir fühlen mit ihm, wir leiden mit ihm. Wir organisieren Bagger, um eine tiefere Fahrrinne für den Wal zu graben, in der Hoffnung, er möge aus eigener Kraft seinen Weg zurück finden in den Atlantik, wo er eigentlich zuhause ist.
Was aus unseren tagelangen Anstrengungen wird, bleibt offen. Wird er wieder Kräfte generieren?

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Walgedanken – von Angelika Gebhard

Walgedanken – von Angelika Gebhard

Wir beruhigen unser Gewissen, klopfen uns auf die Schulter und sagen: Seht her, wir tun alles Menschenmögliche, um einem gestrandeten Meeresindividuum zu helfen, wieder in den Ozeanen unterwegs zu sein. Wir zeigen Empathie, wir fühlen mit ihm, wir leiden mit ihm. Wir organisieren Bagger, um eine tiefere Fahrrinne für den Wal zu graben, in der Hoffnung, er möge aus eigener Kraft seinen Weg zurück finden in den Atlantik, wo er eigentlich zuhause ist.
Was aus unseren tagelangen Anstrengungen wird, bleibt offen. Wird er wieder Kräfte generieren?

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Sichten statt stören: So können Urlaubsgäste zum Schutz der Adria-Delfine beitragen

Sichten statt stören: So können Urlaubsgäste zum Schutz der Adria-Delfine beitragen

Zum Start der Urlaubssaison 2026 ruft die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) Adria-Reisende dazu auf, Delfinsichtungen vor der kroatischen Küste per App zu melden und sich bei Sichtungen an tierfreundliche Verhaltensregeln zu halten. Auf diese Weise können Reisende als Bürgerforschende aktiv zum Schutz der gefährdeten Großer Tümmler beitragen.

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Zwischen Propellern und Publikum: Dauerbedrohung für Delfin “Mimmo” in Venedig

Zwischen Propellern und Publikum: Dauerbedrohung für Delfin “Mimmo” in Venedig

Der Großer Tümmler „Mimmo“ sorgt seit Sommer 2025 in der Lagune von Venedig für Aufsehen, vor allem da er sich oftmals an belebten Orten wie vor dem Markusplatz aufhält. Doch statt dem hundertsten Selfie mit „Mimmo“, braucht es jetzt vor allem eines: konsequenten Schutz. Wie verantwortungsvolles Verhalten der Öffentlichkeit aussehen muss, um das Überleben des jungen Delfins zu sichern, haben die Autor:innen einer wissenschaftlichen Studie erarbeitet.

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Aktionsplan für den bedrohten Buckeldelfin gestartet

Aktionsplan für den bedrohten Buckeldelfin gestartet

2024 wurde das Indian Ocean Humpback Dolphin Conservation Network (HuDoNet) von unserer südafrikanischen Projektpartnerin Dr. Shanan Atkins ins Leben gerufen. Ziel des Netzwerks, dem 71 Meereswis­senschaftler:innen und Naturschützer:innen aus 17 Ländern im westlichen Indischen Ozean angehören, ist es, den Schutz der gefährdeten Buckeldelfine im Indischen Ozean nachhaltig zu verbessern. Jetzt startet HuDoNet mit der Umsetzung des gemeinschaftlich entwickelten Aktionsplans, um den Schutz dieser bedrohten Art in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet gezielt voranzubringen.

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Marineland Antibes: Das Schicksal der verbliebenen Orcas

Marineland Antibes: Das Schicksal der verbliebenen Orcas

Marineland Antibes – einst ein beliebter Freizeitpark an der Côte d’Azur – stand lange Zeit sinnbildlich für das Leiden von Meeressäugern in Gefangenschaft. Auch nach der Schließung des Delfinariums im Januar 2025 hat sich an diesem Status nichts verändert. Das Schicksal der letzten zwei Orcas und zwölf Delfine ist ungewiss, die Sorge um ihre physische und psychische Gesundheit wächst. Ein geschütztes Meeresrefugium wäre die beste Lösung. Doch wie realistisch ist es, dass diesen 14 Tieren endlich ein Leben in Würde ermöglicht wird?

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Hohes Risiko: Diese Walrarten könnten schon bald aussterben

Hohes Risiko: Diese Walrarten könnten schon bald aussterben

Jahrhundertelang waren Harpunen ihre größte Bedrohung. Heute sind es Fischernetze, Frachtschiffe, Industrieanlagen und globale Schwarzmärkte. Manche Walarten bzw. -populationen zählen nur noch wenige hundert Tiere, andere kaum mehr als eine Handvoll Individuen. Wir stellen an dieser Stelle fünf der am stärksten bedrohten Walbestände weltweit vor.

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BIC:
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