Plastik raus. Zukunft rein: Die GRD bringt Delfin- und Meeresschutzthemen auf die Messe boot

von | 13. Januar 2026 | News - Veranstaltungen

Die GRD setzt auf der Messe boot 2026 gemeinsam mit Partner:innen klare Statements für saubere Meere und Umweltbildung.

Mitte Januar präsentiert sich die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) vom 17. bis 25. Januar erneut auf der weltweit größten Wassersportmesse, der boot in Düsseldorf. Neu ist in diesem Jahr einerseits, dass die GRD ihren Stand in Halle 11 (G31) erstmals gemeinsam mit der Captain Paul Watson Foundation Germany (CPWF) bespielt. Zum anderen feiert das Delfinschutz-Team seine Premiere auf der Sonderfläche „Love Your Ocean“, wo Besucher:innen jeden Alters Geschick und Wissen rund um Delfine, Meeresschutz und Co. unter Beweis stellen können.

 

Gemeinsamer Messestand mit der Captain Paul Watson Foundation Germany

Das GRD-Team zusammen mit Standhelfern auf der letztjährigen boot in Düsseldorf.

Für den aktiven Schutz der Meere, Delfine und Wale sowie für entschlossenes Handeln gegen Umweltzerstörung setzen sich sowohl die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. als auch die Captain Paul Watson Foundation Germany leidenschaftlich ein. In diesem Jahr werden die gemeinsamen Ziele erstmals auch räumlich sichtbar, denn auf der boot Düsseldorf präsentieren sich beide Organisationen gemeinsam an einem Stand in Halle 11. Ziel ist es, die Kräfte zu bündeln, um die Besucher:innen über aktuelle Meeresschutzthemen zu informieren, zum Mitmachen zu motivieren und ein wichtiges Zeichen für den Schutz der Ozeane zu setzen.

Eine Premiere gibt es für die GRD in diesem Jahr ebenfalls auf der Aktionsfläche „Love Your Ocean“ in Halle 11: Mit einem Geschicklichkeitsspiel lädt das Delfinschutz-Team hier erstmals Jung und Alt zum Mitmachen ein und vermittelt dabei spielerisch Wissen zu verschiedenen Meeresschutz-Themen.

Plastifizierung der Ozeane: „Plastik schwimmt länger als jeder Fisch“

Ein zentrales Thema der Arbeit der GRD in diesem Jahr ist der Kampf gegen Plastikmüll in den Ozeanen. Hintergrund: Die GRD fordert eine drastische Reduktion der Plastikflut in den Meeren und nutzt die boot Düsseldorf als Plattform, um aufzuklären und gemeinsames Handeln anzustoßen: mit eigens entwickelten Aufklebern, einer Tombola mit Fokus auf ein plastikfreies Leben, einer Visualisierung der fortschreitenden Plastifizierung der Meere sowie Hinweisen auf geplante Clean-Up-Initiativen.

Begleitet wird der Messeauftritt der GRD und ihrer Partnerorganisationen von einem vielseitigen Vortragsprogramm. Im Mittelpunkt stehen Themen wie der Schutz mariner Ökosysteme, die Bergung von Geisternetzen, nachhaltiger Delfin-Tourismus im Roten Meer sowie Begegnungen zwischen Menschen und Delfinen. Die Vorträge finden auf der Waterpixel-Bühne der Sonderfläche „Love your Ocean“ (Halle 11) sowie am Tauchturm im Dive Center (Halle 12) statt.

 

Nachhaltig handeln und dabei helfen

Die Arbeit der Münchner Delfinschützer:innen können die Messebesucher:innen nicht nur durch Spenden, sondern auch durch den Kauf nachhaltiger Produkte unterstützen: Armbänder und Schlüsselanhänger aus Geisternetzen, Socken mit Delfin-, Wal- oder Clownfisch-Motiven und vieles andere mehr. Das Sortiment entspricht den Nachhaltigkeitsanforderungen der GRD.

Über die boot 2026

Mit über 200.000 Besucher:innenn aus mehr als 100 Ländern und 1.500 Aussteller:innen auf 220.000 Quadratmetern in 17 Hallen ist die Messe boot in Düsseldorf die größte Yacht- und Wassersportmesse der Welt. Zu den Angebotsschwerpunkten gehören Segelboote und Yachten, Kanus, Kajaks, Kitesurfen, Rudern sowie Tauchen, Surfen, und Windsurfen.

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GRD fordert mit Positionspapier entschlossenes politisches Handeln gegen die Plastikflut!

Die Verschmutzung der Meere hat ein dramatisches Ausmaß erreicht: Jährlich gelangen weltweit bis zu 23 Millionen Tonnen Plastik in die Gewässer – mit verheerenden Folgen für die marinen Ökosysteme und damit auch für unsere Lebensgrundlagen. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) hat dem Bundesumweltministerium ein umfassendes Positionspapier vorgelegt und fordert entschlossene politische Maßnahmen, anstatt die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu ignorieren und eine Ausweitung der Umweltkatastrophe in Kauf zu nehmen.

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