Kein neues Delfinarium in Polen

von | 7. September 2015 | News - Delfinarien

Erfolgreiche Protestaktion

Der polnische Umweltminister Maciej H. Grabowski hat den geplanten Bau des ersten Delfinariums in Polen gestoppt. Sein Ministerium werde keine Einfuhrerlaubnis für die Delfine erteilen. Wir unterstützten die von polnischen Wissenschaftlern und Tierschützern gegründete Aktionsplattform “NIE! dla delfinarium – Petition to stop dolphinarium in Mszczonow” und danken allen, die die Petition mit ihrer Stimme unterstützt haben vielmals für ihren Einsatz!

Fast 1000.000 Unterschriften

Das ist ein großartiger Erfolg der Plattform “NIE! dla delfinarium” und andere polnische Umweltgruppen, die zu Protesten gegen die im 44 km südwestlich von Warschau gelegenen Mszczonów geplante Anlage aufgerufen haben. Zusammen hatten “NIE! Dla delfinarium”, WWF-Polen und Greenpeace-Polen bis Anfang September fast 100.000 Unterstützer für ihre Petitionen.

Vier Große Tümmler sollten in der Anlage in Mszczonów ab 2017 mit ihren unfreiwillig erbrachten “Diensten” für so genannte “Delfintherapien” die Taschen der Betreiber füllen.

l

Weitere Artikel

Delfine mit KI schneller identifizierbar?

Was bei Buckelwalen bereits funktioniert soll nun auch bei der Wiedererkennung von Buckeldelfinen möglich werden. 35 Meeressäugerspezialisten aus 8 Ländern haben sich dazu mit den Softwarespezialisten von WildMe zusammengeschlossen. Es ist eine der umfassendsten wissenschaftlichen Kooperationen zur Rettung von Meeressäugern.

weiterlesen

Erfolgreiche Bergung großer Geisternetze vor Rügen

Seit Anfang August gibt es zwei Tonnen Geisternetze weniger in der Ostsee! Das ist die stolze Bilanz von zwei Tauchtagen einer gemeinsamen Aktion von Taucherinnen und Tauchern der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD), der Tauchbasis Prora und ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer. Mit Hilfe des Forschungsschiffes „Goor II“ konnten fünf schwere Netze aus Tiefen zwischen 15 und 26 Metern vom Grund der Ostsee gehoben und zum Hafen von Glowe transportiert werden.

weiterlesen

„Gut Luft und Geisternetze raus“: Münchner Meeresschützer holen Todesfallen aus der Ostsee

Ab dem 30. Juli heißt es auf Rügen: „Gut Luft und Geisternetze raus“. Gemeinsam mit einem großen Tauchteam der Tauchbasis Prora und schwerem Gerät werden Taucher der GRD Geisternetze aus der Ostsee bergen. Mit Unterstützung des Reiseportals Ostsee24 und der Deutschen Postcode Lotterie sollen an mindestens zwei Tauchtagen, von diversen Tauchspots und gesunkenen Schiffswracks, möglichst viele der für Meerestiere tödlichen Fallen vom Meeresgrund geholt werden.

weiterlesen

Spendenkonto

Gesellschaft zur Rettung der Delphine
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN:
DE57 7002 0500 0009 8348 00
BIC:
BFSWDE33MUE

Ihre Hilfe kommt an

Die GRD ist als gemeinnützig und
besonders förderungswürdig anerkannt.