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Auswirkungen auf Thunfischbestände

SAFE: Auswirkungen auf Thunfischbestände

Thunfisch ist nicht gleich Thunfisch

Während zur namensgebenden Gattung Thunnus nur 8 Arten zählen, tummeln sich unter dem Sammelbegriff „Thunfisch“ weltweit mindestens 19 Arten, darunter auch solche, die artensystematisch betrachtet gar keine Thunfische sind, wie der Unechte Bonito (Sarda sarda), der eine Makrele ist, aber fischereilich auch als „Thunfisch“ vermarktet wird. Im Deutschen werden zudem vielfach Sammelbegriffe verwendet, so verbergen sich hinter dem Namen „Bonito“ verschiedene Thunfisch- und/oder Makrelenarten.

Thunfische sind Schwarmfische und zählen mit den Makrelen zur Familie der Scombridae und gehören zu den Barschartigen Fischen (Perciformes). Sie sind schnelle, ausdauernde Schwimmer und können Tausende Kilometer pro Jahr zurücklegen und haben ein gutes Sehvermögen.

Einige Arten, wie die Blauflossenthune, können ihre Körpertemperatur bis zu 3 Grad über der Temperatur des umgebenden Wassers halten. Diese Pseudo-Warmblütigkeit ermöglicht ihnen ihre langen Wanderungen. Sie heizen sich mit ihren Muskelpaketen ein. Tauchen sie zum Beispiel tausend Meter tief in Zonen, wo oft nur fünf Grad Celsius herrschen, können sie trotzdem eine Körpertemperatur von 27 Grad bewahren. Beutearten sind andere Fische, Tintenfische und Krebstiere. Sie müssen täglich ein Viertel ihres Körpergewichtes an Nahrung zu sich nehmen.

Die englische Bezeichnung „Tuna“ kommt aus dem Griechischen und heißt „rasen“ oder „eilen“. Durch zahlreiche und dünne Lamellen an den Kiemen sind sie in der Lage, mehr Sauerstoff aus dem Wasser aufzunehmen als andere Fischarten. Zudem haben sie sehr große Herzen und ein hohes Blutvolumen.

Zwischen der zweiten Rücken- und der Afterflosse zieht sich oben und unten bis zum Schwanzstiel je eine Reihe von so genannten Flösselchen, meistens 5 bis 12 Paar. Sie helfen bei der Vermeidung von Wirbeln während des sehr schnellen Schwimmens. Ein Knochenring um die großen Augen ist ein weiteres charakteristisches Kennzeichen.

Bei der Jagd setzen Thunfische ihre enorme Schnelligkeit ein. Sie fressen andere Fische, Kannibalismus ist bei einigen Arten häufig. Die Larven ernähren sich von Flohkrebsen, anderen Fischlarven und Kleinstlebewesen.

Roter Thunfisch / Blauflossenthunfische

Nach Angaben der FAO waren die Bestände aller Blauflossenthunfischarten bereits 2005 massiv überfischt.

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Großaugenthunfisch

Eine Tiefwasserart, die maximal 2,50 m lang und über 330 kg schwer wird und zwischen 5 und 7 Jahre alt werden kann.

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Gelbflossenthunfisch

Der Gelflossenthunfisch ist ein bedeutender Speisefisch, der bis zu 2,4 m lang und bis zu 200 kg schwer werden kann.

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Weißer Thunfisch

Eine mit einer Länge von bis zu 1,40 m und bis zu 60 kg Gewicht vergleichsweise kleine Art.

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Skipjack

Mit ca. 35 cm Körperlänge und bis zu 3 kg Gewicht die kleinste, im engeren Sinne noch zu den Thunfischen zählende Art.

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Schwarzer Thunfisch

Mit einer maximalen Länge von 1,08 m und bis zu 21 kg Gewicht kleiner als der Weiße Thunfisch.

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Langschwanz-Thunfisch

Gehört mit einer durchschnittlichen Länge von etwa 90 cm und 15 bis 20 kg Gewicht ebenfalls zu den kleinen Thunfischarten.

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Bonito

Gehört zu den echten Makrelen. Andere Trivialnamen sind: Unechter Bonito, Atlantischer Bonito, Bonito del Norte, oder Pelamide.

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Spezialfall Thunfischfang im tropischen Ostpazifik

Der weltweit größte dokumentierte Beifang von Delfinen: Über 6 Millionen Tiere starben!

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