Film zeigt den trostlosen Alltag der Delfine
Grausamkeit des Alltags eines trost- und hoffnungslosen Lebens in Gefangenschaft
Der ca. 20-minütige Dokumentarfilm “Die Geschichte von Chaak” des Projekts “Seeds of Awareness”, entstand in einem Delfinarium bei Puerto Aventuras im Bundesstaat Quintana Roo an der Riviera Maya in Mexiko und wurde uns von engagierten Delfinschützern freundlicherweise zur Verbreitung zur Verfügung gestellt. Zu sehen sind keine offensichtlichen Grausamkeiten gegenüber Delfinen, sondern die offensichtliche Grausamkeit des Alltags eines trost- und hoffnungslosen Lebens in Gefangenschaft.
Delfin "Chaak" erzählt sein trauriges Leben
Das Projekt „Seeds of Awareness“ entstand aus der Idee, in Gefangenschaft lebenden Delfinen zu helfen. Aufzuzeigen, was das alltägliche Leben für die Delfine bedeutet, die an der mexikanischen Riviera May jeden Tag performen und mit Touristen schwimmen müssen.
Der Große Tümmler Chaak (Gott des Regens und des Donners in der alten Maya-Kultur) erzählt uns in dem Film über seinen Alltag, stellt uns einige seiner Mitgefangenen vor, berichtet über seine Arbeit, seine Traurigkeit und sein Heimweh nach seinem natürlichen Lebensraum in der Karibik. Jeder einzelne hat es in der Hand: Delfinarien wie die Anlagen bei Puerto Aventuras können nur existieren, weil Touristen Geld dafür ausgeben, diesen gefangenen, traurigen Tierpersönlichkeiten nahe zu sein. Es ist eine Schande für die Menschen!
Mit herzlichem Dank an die Autoren des Films!
Delfine im Pool Im Hotel Gran Bahia Principe Tulum, Mexiko. Foto: Geraldine S.
Appell für die Helsinki-Deklaration für die Rechte von Cetaceen
Der Film schließt mit einem flammenden Appell für die Helsinki-Deklaration für die Rechte von Cetaceen. In der 2010 formulierten Helsinki-Deklaration fordern international anerkannte Wissenschaftler grundlegende Rechte für Wale und Delfine, darunter die Rechte auf Leben, Freiheit und Freizügigkeit, den Schutz ihrer natürlichen Umgebung oder den Schutz ihrer Kulturen vor Zerstörung.
Weitere Artikel
GRD fordert mit Positionspapier entschlossenes politisches Handeln gegen die Plastikflut!
Die Verschmutzung der Meere hat ein dramatisches Ausmaß erreicht: Jährlich gelangen weltweit bis zu 23 Millionen Tonnen Plastik in die Gewässer – mit verheerenden Folgen für die marinen Ökosysteme und damit auch für unsere Lebensgrundlagen. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) hat dem Bundesumweltministerium ein umfassendes Positionspapier vorgelegt und fordert entschlossene politische Maßnahmen, anstatt die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu ignorieren und eine Ausweitung der Umweltkatastrophe in Kauf zu nehmen.
weiterlesenGRD-Positionspapier zur Reduzierung der Plastikflut in der marinen Umwelt
Die Plastikmassen in den Weltmeeren gefährden langfristig die Stabilität und Biodiversität mariner Ökosysteme, auch an deutschen Küsten. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. fordert dringend Maßnahmen zur Reduzierung der Plastikeinträge in die Meere.
weiterlesenUpdate zum Delfin-Massaker auf den Färöer-Inseln
Das Abschlachten von 1428 Weißseitendelfinen auf den Färöer-Inseln hat 2021 weltweit große Empörung hervorgerufen. Wie reagieren die Färinger auf die Kritik? Gibt es ein Umdenken seitens der Politik? Und welche Aktionen wurden hierzulande gestartet, um gegen Grinds zu protestieren? Auf dieser Seite, die regelmäßig aktualisiert wird, geben wir einen Überblick.
weiterlesen
