Umfragen zu Delfinarien, Geisternetzen, Dolphinwatching & Co.: So habt ihr abgestimmt!

Große Resonanz auf GRD-Umfragen

Seit einiger Zeit wollen wir eure Meinung zu Themen rund um den Delfin- und Meeresschutz wissen – und eure Beteiligung ist grandios! Über 2000 Votings sind bis dato eingegangen! Hier erfahrt ihr die aktuellen Zwischenstände und das Thema unserer aktuellen Umfrage:

 

 

Delfin- und Walschlachtungen

 

 

Sehr eindeutig wurde von euch bisher die Frage beantwortet, ob sich Organisationen und Regierungen aus fremden Ländern in die ausgelebte „Kultur” eines anderen Landes einmischen dürfen. Hintergrund sind die Delfin- und Walschlachtungen auf den Färöer-Inseln. 93 Prozent haben mit „Ja“ geantwortet, lediglich sieben Prozent sind der Meinung, dass Außenstehende in fremde „Kulturen“ nicht einzugreifen haben.

 

 

Geisternetze

 

 

Einen nahezu identischen Zwischenstand können wir bei der „Geisternetzfrage“ vermelden. Dass die Politik mehr Verantwortung übernehmen muss und die Kosten für Geisternetzbergungen zu tragen hat, steht für 91 Prozent außer Frage. Diesbezüglich gab es aber auch einen berechtigten Hinweis einer Umfrageteilnehmerin dahingehend, dass die Fischerei als Verursacher bei der Aufteilung der Kosten „mit ins Boot“ geholt werden müsste.

 

 

Plastifizierung der Ozeane

 

 

Etwas kontroverser verlief bis dato das Voting zur „Plastifizierung” der Ozeane. Etwas mehr als die Hälfte (52 Prozent) aller Teilnehmer ist der Meinung, dass jeder einzelne Bürger Verantwortung dafür trägt, dass jährlich bis zu 12 Millionen Tonnen (!!) Plastik in die Weltmeere geleitet werden. 29 Prozent geben Industrie und Wirtschaft die Hauptschuld an der „Plastifizierung“, 19 Prozent sehen die Verantwortung in der Politik.

 

 

Delfine in Gefangenschaft

 

 

Seit Herbst 2021 fragen wir auf unserer Website nach eurer Meinung zu Delfinarien. Haben Einrichtungen dieser Art heute noch eine Daseinsberechtigung aufgrund ihrer Arbeit für den Artenschutz? Oder haben sie jede Daseinsberechtigung verspielt, da die Tiere hier nicht artgerecht gehalten werden können? Letzteren Standpunkt vertreten nach aktuellem Zwischenstand 90 Prozent von euch. 

 

 

Dolphinwatching

 

 

Das Geschäft mit dem Whale- und Dolphin-Watching boomt – aber immer öfter gefährden unseriöse Touranbieter die Gesundheit der Delfine und Wale. Wie kann dem Wildwuchs Einhalt geboten werden? Auf diese Frage antworteten 67 Prozent aller Umfrageteilnehmer, dass intensivere Kontrollen und härtere Strafen bei Missachtung von Regeln durchgesetzt werden müssen. 23 Prozent sind der Ansicht, dass landbasiertes Dolphin- und Whalewatching gefördert werden muss. Zehn Prozent würden sich die Etablierung eines Online-Bewertungssystems unterstützen, um seriöse Anbieter besser sichtbar zu machen.

Alle Umfragen findet ihr auf dieser Seite: www.delphinschutz.org/news/umfragen
Teilt diesen Link gerne mit Freunden und Verwandten, die eurer Meinung nach ebenfalls eine Meinung zum Delphin- und Meeresschutz haben und daher Interesse an den GRD-Umfragen haben. Vielen Dank

 

l

Weitere Artikel

Habeck will CO2-Mülldeponien unter der Nordsee

Die Industrialisierung der Nordsee soll forciert werden – gleichzeitig soll sie als Endlager für unseren CO2-Müll dienen. Eine entsprechende Grundsatzentscheidung stellte jetzt Robert Habeck vor. Bereits der vom Wirtschaftsminister initiierte beschleunigte Ausbau der Windenergie ohne die bis dato notwendigen Umweltschutzprüfungen oder der Bau von neuen LNG-Terminals löste massive Kritik aus – jetzt folgt ein weiteres Kapitel zulasten der Meere und ihrer Bewohner.

weiterlesen

Jede vierte Wal- und Delfinart vom Aussterben bedroht

Die Menschheit hat seit 1970 rund 70 Prozent aller beobachteten Populationen von Säugetieren, Fischen, Amphibien, Vögeln und Reptilien zerstört. Trotz aller Warnungen von Umweltschutzverbänden und Wissenschaft setzt sich der Verlust der Biodiversität gnadenlos fort, sodass heute mehr Arten denn je vom Aussterben bedroht sind – darunter jede vierte Wal- und Delfinart.

weiterlesen

13 Irawadi-Delfine verbleiben im Songkhla-See

Am vergangenen Wochenende wurde der Tod eines der letzten 14 Irawadi-Delfine im thailändischen Songkhla-See gemeldet, was das unerbittliche Aussterben dieser seltenen Süßwasserpopulation weiter vorantreibt – und dies, obwohl die Irawadi-Delfine im Mai 2022 offiziell als geschützte Art anerkannt wurden. Die Initiative „Thai Whales“, die sich für den Schutz der bedrohten Delfinart einsetzt, hat noch keine Informationen zur Todesursache. Zu den Gefahren durch die Fischerei kommen außerdem eine zunehmend schlechtere Wasserqualität und ein sinkendes Nahrungsangebot.

weiterlesen

 

Spendenkonto

Gesellschaft zur Rettung der Delphine
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN:
DE09 3702 0500 0009 8348 00
BIC:
BFSWDE33XXX

 

Ihre Spenden, Patenschafts- und Förderbeiträge sind steuerlich absetzbar.

Ihre Hilfe kommt an

Die GRD ist als gemeinnützig und
besonders förderungswürdig anerkannt.

Zum Newsletter anmelden

Bitte tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse ein.

Vielen Dank für Ihr Abonnement!