Verspielte Delfine in der Ägäis

von | 16. August 2018 | News - Delfine

Zwei Große Tümmler begleiten Segler für eine gefühlte Ewigkeit

Während eines Segeltörns zwischen den Kykladen-Inseln Polyaigos und Folegandros in der griechischen Ägäis begleiteten die Crew von “Jack & Jenny” Anfang Mai zwei Große Tümmler für eine gefühlte Ewigkeit.

Delfine voraus!

Mitten in die Fotoproduktion einer Reportage über ein junges griechisches Startup-Unternehmen, welches sich auf individualisierte Segeltouren spezialisiert hat, “platzten” zwei verspielte Delfine hinein. “Wir waren gerade dabei mit unserem Team auf dem Vorderdeck ein paar Segelszenarien festzuhalten”, erinnert sich der anwesende Journalist Marc Oliver Rühle aus Berlin. “Und plötzlich rief unser Skipper vom Steuer: Delfine voraus!”

Gebannt standen alle an der Reling und staunten über die Schnelligkeit und Beweglichkeit der Tiere. Es bereitete den Tieren eine helle Freude, einer backbord, einer steuerbord, sie kreuzten, wechselten sich ab, ließen sich fallen, kamen wieder, sprangen, sahen uns aus dem Wasser an.

“Und so verging eine gute halbe Stunde”, berichtet die Fotografin Madlen Krippendorf. “Hätte ich geahnt, dass sie so lange bei uns bleiben würden, wäre ich schnell unter Deck gegangen und hätte mein Objektiv gewechselt. Aber ich war die ganze Zeit in Sorge, dass sie dann wieder so schnell verschwinden, wie sie aufgetaucht waren.”

Foto: Madlen Krippendorf

Ein wenig Melancholie nach so viel Glück

Nachdem die Delfine dann offenbar eine andere Richtung einschlugen, blickte die Crew noch eine Weile übers Meer. “Das war ein fast melancholischer Moment nach so viel Glücksgefühl. Wir hielten tatsächlich noch eine Weile nach ihnen Ausschau, jeder für sich und auf seine Art. Sogar oben vom Mast aus…”

Foto: Madlen Krippendorf

Niemals zuvor sind Delfine so lange mit uns geschwommen...

Die Griechin Jenny Schäfer vom Segel-Startup “Jack & Jenny” (www.jack-jenny.com), welches sich auf Reise-Formate wie Yoga-Segeln oder Segeln mit zusätzlichen Aktivitäten wie Tauchen und Wandern spezialisiert hat, erzählt von regelmäßigen Aufeinandertreffen von Segelboot und Delfin.

“Wir sichten etwa ein bis zwei Mal während eines Wochentrips Delfine, obgleich es darauf ankommt, wo wir genau entlangsegeln. Einige Delfin-Jagdreviere queren wir zwangsläufig, diese sind oftmals in der Mitte zwischen zwei Inseln. Aber dass Delfine für diese lange Dauer mit uns geschwommen sind, das ist uns noch nie zuvor widerfahren.”
Foto oben: Madlen Krippendorf

l

Weitere Artikel

500 Kilogramm an Ostsee-Todesfallen entfernt

„Wir starten zur Geisternetzbergung!“ … schallt es von der Kaimauer im Hafen von Sassnitz dem Kutter beim Anlegen entgegen. Unser Kapitän Kay schmunzelt, die GRD-Crew lädt das Tauchequipment ein und dann startet das lange Bergungswochenende über Himmelfahrt (14.-17.05.2026) vor Rügen. Geplant war die Bergung von ca. 500 Kilogramm Geisternetz an zwei verschiedenen Bergungsorten – ein Vorhaben, das sich als erfolgreich herausstellen sollte.

weiterlesen

GRD fordert mit Positionspapier entschlossenes politisches Handeln gegen die Plastikflut!

Die Verschmutzung der Meere hat ein dramatisches Ausmaß erreicht: Jährlich gelangen weltweit bis zu 23 Millionen Tonnen Plastik in die Gewässer – mit verheerenden Folgen für die marinen Ökosysteme und damit auch für unsere Lebensgrundlagen. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) hat dem Bundesumweltministerium ein umfassendes Positionspapier vorgelegt und fordert entschlossene politische Maßnahmen, anstatt die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu ignorieren und eine Ausweitung der Umweltkatastrophe in Kauf zu nehmen.

weiterlesen

Spendenkonto

Gesellschaft zur Rettung der Delphine
SozialBank AG
IBAN:
DE09 3702 0500 0009 8348 00
BIC:
BFSWDE33XXX

Ihre Spenden, Patenschafts- und Förderbeiträge sind steuerlich absetzbar.

Ihre Hilfe kommt an

Die GRD ist als gemeinnützig und
besonders förderungswürdig anerkannt.

Zum Newsletter anmelden

Bitte tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse ein.

Vielen Dank für Ihr Abonnement!