Geglückte Rettung: Diese Delfine und Wale haben ihre Strandung überlebt

von | 18. Oktober 2021 | News - Delfine

Alles andere als Routine: Die Rettung von Delfinen und Walen

Aus aller Welt erreichen uns fast täglich Meldungen von Rettungsaktionen, bei denen das Schicksal von Delfinen und Walen am seidenen Faden hängt. Auf dieser Seite lassen wir Videos von Strandungen mit glücklichem Ausgang sprechen, die mitunter Gänsehautfaktor haben. Hinweis: Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

Argentinien: Bagger helfen Buckelwalen bei der Rettung

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Oktober 2021: Innerhalb von 48 Stunden strandeten gleich zwei Buckelwale am Strand von La Lucila del Mar in Argentinien. Die Rettung der bis zu sieben Tonnen schweren Meeressäuger ist vielen helfenden Händen und dem Einsatz schweren Geräts zu verdanken: Ein Bagger half beiden Buckelwalen aus der Patsche.

Russland: Orca-Mutter wartet geduldig auf ihr gestrandetes Kalb

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September 2021: Auf der Jagd nach einer Kegelrobbe wagte sich ein junger Orca bei einsetzender Ebbe zu weit in die Bucht bei Magadan (Ochotskischen Meer) und strandete schließlich. Sein Glück: Rettungskräfte und freiwillige Helfer eilten herbei und übergossen den rund 500 Kilogramm schweren Orca über Stunden mit Wasser. Durch die Flut gelang es dem Schwertwal schließlich, sich selbst zu befreien und Richtung offenes Meer zu schwimmen. Wie im Video zu sehen wartete dort seit Stunden die Mutter auf ihren verlorenen Sohn und nahm ihn in Empfang.

Alaska: Menschenkette rettet Orca

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August 2021: Die herannahende Ebbe hatte ein Orca an der Küste von Alaska offensichtlich unterschätzt: In der Nähe von Prince of Wales Island strandete das Tier so unglücklich in einer Felsspalte, dass es sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte. Sein Glück: Einheimische entdeckten den Orca bei einem Ausflug, organisierten in Windeseile eine Rettungsaktion und übergossen den Schwertwal bis zur einsetzenden Flut mit Meerwasser – gerettet in letzter Minute.

Kanada: Delfin steckt kopfüber fest

Juli 2021: Drei Freunde wollen in Neufundland einen Ausflug im Kajak unternehmen und die zerklüftete Küste bei Fleur de Lys erkunden. Unvermittelt entdeckte das Trio einen gestrandeten Delfin, der kopfüber in ca. 60 Zentimeter tiefem Wasser feststeckte und um sein Leben kämpfte.

Die jungen Männer reagierten schnell, richteten den Meeressäuger auf und führten ihn behutsam durch die Felsen in tieferes Wasser (siehe nebenstehendes Video). Von dort aus schwamm der Delfin nach einer kleinen Rast in die Bucht hinaus. Wie es zu der Strandung kam bleibt Spekulation. Die lebensgefährliche Lage könnte nach Auskunft des Trios durch ein vorbeifahrendes Boot verursacht worden sein, von dem der Delfin angefahren wurde. 

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Namibia: Gestrandeter Buckelwal wird zurück ins Meer geschoben.

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Juni 2021: Namibische Reiseanbieter informierten die Mitarbeiter von Ocean Conservation Namibia darüber, dass 50 Kilometer südlich von Walvis Bay ein Buckelwal gestrandet ist. Mit mehreren Kollegen und Rettungsausrüstung begab sich das Team zu dem noch lebenden, aber geschwächten Tier. Über vier Stunden dauerte es, bis der Wal mit vereinten Kräften und unter Mithilfe einer großen Welle wieder mit dem Schwanz im Wasser schlagen konnte und sich wenige Minuten später in die Tiefen des Ozeans verabschiedete. Für ein Mitglied von Ocean Conservation Namibia war dieses Erlebnis äußerst speziell. Dieser hatte bereits zehn große Walrettungen erlebt – der Buckelwal bei Walvis Bay war seine erste erfolgreiche.

Gestrandete Delfine: Jeder kann helfen

Aktiv an einer Delfin- oder Walrettung beteiligt gewesen zu sein, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Moment, den man nie vergisst. Engagement für die Meeressäuger kann aber auch gezeigt werden, indem man gemeinnützige Organisationen wie die Gesellschaft zur Rettung der Delphine und deren Projekte unterstützt. Wie Sie uns aktiv helfen können, erfahren Sie hier.

Das gesamte Team der GRD bedankt sich bei allen Freiwilligen, die keine Mühen gescheut haben, um den gestrandeten Delfinen und Walen zu helfen.

 

 

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Ein Monat nach der Delfinschlachtung: „Die Welt darf das Massaker auf den Färöern nicht vergessen!”

Die Bucht des Skala Fjords auf den Färöer Inseln war am 12. September Schauplatz einer der größten Massentötungen von Delfinen. Mindestens 1428 erwachsene Tiere sowie zahlreiche Kälber fielen dem sogenannten „Grindadráp“ zum Opfer. Im Interview zeichnet Diplom-Biologin Verena Platt-Till von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) den Leidensweg der Meeressäuger nach, geht auf die Legitimation von Delfinjagden unter dem Deckmantel der Tradition der Subsistenzwirtschaft ein und erläutert, wie ein Zuchtlachs-Boykott Druck auf Regierung und Wirtschaft der Inselgruppe aufbauen könnte.

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