Zauberhafte Delfine im Ionischen Meer

von | 11. Mai 2018 | News - Delfine

Artenvielfalt im Ionischen Meer

Auf großer Fahrt von Rocella nach Crotone (Süditalien) begegneten Claudia R. und ihrer Segelcrew am 18. April einer Gruppe von Streifendelfinen (Stenella coeruleoalba).

Monate lang mit dem Schiff unterwegs

„Es waren mindestens 10 bis 12 Tiere“, erzählt Claudia R. „Sie begleiteten unser Schiff eine ganze Weile. Wir sind Monate lang mit dem Schiff unterwegs und ich schaue bei jeder Gelegenheit gespannt auf das Meer, um Tiere zu sichten.“

Im gleichen Meerabschnitt entdeckten die Segler noch mindestens 5 Meeresschildkröten. Wenige Tage nach der Begegnung mit den Streifendelfinen trafen sie sogar auf mindestens 6 Rundkopfdelfine. „Sie kamen kurz an unser Schiff und zogen dann weiter“, berichtet Claudia R. voller Begeisterung. „Ebenso verfolge ich Ihre aktive Arbeit in Bezug auf den Schutz dieser liebevollen Tiere und generell auf den Schutz unserer Meere, hier das Mittelmeer. Wie gut, dass es Sie gibt!“

Dankenswerterweise ließ sie uns nicht nur an ihrem zauberhaften Delfinerlebnis Teil haben, sondern sandte uns auch eine Reihe sehr sehenswerter Fotos und ein kurzes Video (sieh unten)!

Gemeine Delfine im Ionischen Meer.

Gemeine Delfine im Ionischen Meer.

Gemeine Delfine im Ionischen Meer.

Gemeine Delfine im Ionischen Meer.

Gemeine Delfine im Ionischen Meer.

Gemeine Delfine im Ionischen Meer.

Gemeine Delfine im Ionischen Meer.

Gemeine Delfine im Ionischen Meer.

Gemeine Delfine im Ionischen Meer.

Gemeine Delfine im Ionischen Meer.

Gemeine Delfine im Ionischen Meer.

Gemeine Delfine im Ionischen Meer.

Gemeine Delfine im Ionischen Meer.

Gemeine Delfine im Ionischen Meer.

Gemeine Delfine im Ionischen Meer.

Gemeine Delfine im Ionischen Meer.

Karte Gemeine Delfine im Ionischen Meer von Claudia Rühle.

Steckbrief Streifendelfine

Die etwa 1,80 bis 2,50 Meter langen und bis zu 165 Kilogramm schweren Streifendelfine (Stenella coeruleoalba) sind eine der am weitesten verbreiteten Delfinarten in den Weltmeeren und kommen in allen Ozeanen in tropischen, subtropischen und gemäßigten Breiten vor.

Sie haben einen sehr schlanken Körper, eine schmale kurze Schnauze, die typische „Melone“ ist deutlich ausgeprägt. Ihr auffälligstes Merkmal: je ein schwarzes Band verläuft vom Auge zu den Flippern und zwei weitere Bänder von den Augen über die Flanken bis zum Schwanzstiel unter dem Bauch. Von der Fluke bis zur Stirn sind sie dunkelgrau gefärbt, die Seiten sind hellgrau, die Bauchseite ist meist weiß, die Fluke eher dunkel. Weltweit soll es noch geschätzte zwei Millionen Exemplare dieser Delfinart geben. Sie gelten als nicht bedroht und stehen unter keinem besonderen Schutz.

Allerdings vermehren sich Delfine nur sehr langsam und die Zahl der Streifendelfine ist seit 1991 – wie bei allen anderen Meeressäugerarten im Mittelmeer – stark rückläufig. Die Ursachen: Überfischung, Beifang in Fischernetzen, Umweltbelastungen wie Schiffsverkehr und Lärm.

Video "Streifendelfine im Ionischen Meer"

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